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Israel - wohin führt der Weg?

56.648 Beiträge ▪ Schlüsselwörter: Krieg, Kinder, Israel ▪ Abonnieren: Feed E-Mail

Israel - wohin führt der Weg?

19.06.2026 um 20:51
Zitat von bredulinobredulino schrieb:Die Mehrheit der Palästinnser mit Flüchtlingsstatus lebt nicht in Flüchtlingslagern
Sagte ich auch nicht.
Zitat von bredulinobredulino schrieb:Der Flüchtlingsstaus für Palästinenser gilt unabhängig davon, wo sie leben
Hab nix anderes behauptet.
Zitat von bredulinobredulino schrieb:Das ist einmalig.
Einmalig ist nur, dass der Flüchtlingsstatus bleibt bei Einbürgerung. DAS ist ein wesentlicher Unterschied zwischen UNHCR und UNRWA, nicht die Tatsache das Nachkommen ebenfalls Flüchtlinge sind. Darum ging es aber, genau das hatte ich geschrieben.
Zitat von bredulinobredulino schrieb:@sacredheart hat Recht.
Nope. Soll ich dir die Paragrafen vom UNHCR raussuchen?
Zitat von bredulinobredulino schrieb:Wie die Doku auch aufzeigt, wurden und wird von der Mehrheit der Palästinenser die Ablegung des Flüchtlingsstatus mit dem Recht auf Rückkehr abgelehnt und als Verrat an der Sache empfunden.
Nicht nur das, auch die Länder in die sie hätten fliehen können lehnten (und lehnen) es aus genau diesem Grund ab.
Zitat von bredulinobredulino schrieb:Israel machte das Angebot, einen Teil der Flüchtlinge zurückzuholen und den Rest finanziell zu kompensieren
Es gab keine Einigung, das UNCCP (was dafür zuständig war und nix erreichte, das UNRWA explizit nicht) wurde aufgelöst.
Zitat von bredulinobredulino schrieb:Die Flüchtlingswerke der 1940er und 1950er waren afür wenige Jahre konzipiert und sollten helfen, dass die Flüchtlingen wieder auf die Beine kommen und sich unter den neuen Verhältnissen zurechtfinden
Nö. Es waren zwei Teile UNRWA und UNCCP. Von Anfang an sollte eine politische Lösung gefunden werden, was komplett scheiterte. Es gab nie einen Plan das die Flüchtlinge sich „arrangieren“ sollten. Es gab und gibt überhaupt keinen Plan. Und deswegen passierte genau das:
Zitat von bredulinobredulino schrieb:ein bis in alle Ewigkeit auch für Nachkommen geltendes Recht auf Rückkehr [wurde] perpetuier[t].
Ja, das war von der UN so nie gewollt. Aber alle Konfliktparteien haben sich damit arrangiert und profitiert. Die Palästinenser, die Araber, die Israelis.
Zitat von sacredheartsacredheart schrieb:Hier wird es Dir erklärt:
Der Artikel ist den Strom nicht wert den man beim Aufrufen verbraucht. Es gibt keinen Plan wie man das UNRWA ersetzen könnte. Von niemandem und es will auch keiner auf den es ankommt. Darum würde auch kein einziges Problem gelöst, wenn man es auflösen würde. Ich kann mir persönlich absolut bessere Lösungen vorstellen und es gibt genug am UNRWA zu kritisieren. Aber es ist am Ende nur ein Symptom eines seit 80 Jahren nicht gelösten Konflikts.
Zitat von sacredheartsacredheart schrieb:Die Vererbung des Flüchtlingsstatus auf ewig ist ein erheblicher Teil des Problems
Nochmal: das wird ident vom UNHCR so gehandhabt, daran ist NIX Besonderes. Der Unterschied liegt darin das der Flüchtlingsstatus erhalten bleibt, selbst wenn die Palästinenser eine andere Staatsbürgerschaft erlangen. Und DAS hat historische Gründe an denen sich bis heute nix geändert hat.
Zitat von sacredheartsacredheart schrieb:Natürlich bekommen die Vertrieben aus Ostpreussen nicht ihre Landgüter zurück.
Falls es dir entgangen ist: der zweite Weltkrieg ist vorbei, der Konflikt beendet.
Zitat von sacredheartsacredheart schrieb:Spätestens jetzt, nachdem UNRWA Bedienstete am Massaker vom.07.10.2023 beteiligt waren, sollte man das UNRWA auflösen.
Und damit Israel in die Pflicht nehmen für die Palästinenser in Gaza und Westjordanland zu sorgen? Das hältst du ernsthaft für ne gute Idee? Oder wer soll das übernehmen?
Zitat von sacredheartsacredheart schrieb:Das verrückte ist, dass man das überhaupt diskutieren muss.
Ne das Verrückte sind endlose Wiederholungen von offensichtlichen Lügen gepaart mit Vorschlägen die in irgendeiner anderen Welt spielen, aber nicht der Realität.


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Israel - wohin führt der Weg?

19.06.2026 um 20:59
Zitat von paxitopaxito schrieb:Nochmal: das wird ident vom UNHCR so gehandhabt, daran ist NIX Besonderes. Der Unterschied liegt darin das der Flüchtlingsstatus erhalten bleibt, selbst wenn die Palästinenser eine andere Staatsbürgerschaft erlangen. Und DAS hat historische Gründe an denen sich bis heute nix geändert hat.
@paxito

Nein, das gilt exklusiv für sogenannte palästinensische Flüchtlinge, wie es Dir Artikel auch erklärt.
Zitat von paxitopaxito schrieb:Und damit Israel in die Pflicht nehmen für die Palästinenser in Gaza und Westjordanland zu sorgen?
Ich mache mal einen völlig verrückten Vorschlag: Warum sorgen die nicht für sich selbst, so wie alle Anderen auch?

Wer Geld und Manpower für Raketen, Terroramschläge und zahllose Kilometer Angrffstunnel hat, hat auch Geld und.Manpower für alles Andere.


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Israel - wohin führt der Weg?

19.06.2026 um 21:13
Zitat von sacredheartsacredheart schrieb:Nein, das gilt exklusiv für sogenannte palästinensische Flüchtlinge, wie es Dir Artikel auch erklärt.
*seufz* okay, hier: Spoiler
181. Seit der Menschenrechtsdeklaration, nach der die Familie der
natürliche und fundamentale Baustein der Gesellschaft ist und als solcher ein
Anrecht auf Schutz durch die Gesellschaft und den Staat hat, enthalten die
meisten internationalen Vertragswerke, die die Menschenrechte zum
Gegenstand haben, ähnliche Bestimmungen zum Schutze der Einheit der
Familie.
182. In der Schlussakte der Konferenz, die zur Annahme des Abkommens
von 1951 führte, heißt es:
„Empfiehlt den Regierungen, die notwendigen Maßnahmen zum Schutze
der Familie des Flüchtlings durchzuführen, besonders im Hinblick darauf
1) sicherzustellen, dass die Einheit der Familie des Flüchtlings
aufrechterhalten bleibt, besonders in Fällen, in denen der
Familienvorstand die für die Annahme in einem bestimmten Land
erforderlichen Voraussetzungen erfüllt,
2) den Schutz von Flüchtlingen, die noch minderjährig sind,
insbesondere Kindern ohne Begleitung Erwachsener, unter besonderer
Beachtung von Vormundschaft und Adoption, sicherzustellen.“26
183. Der Grundsatz der Familieneinheit wurde nicht Bestandteil der
Definition des Begriffs „Flüchtling“ im Abkommen von 1951. Die oben
erwähnte Empfehlung in der Schlussakte der Konferenz wird jedoch in den
meisten Staaten befolgt, auch wenn sie keine Mitglieder des Abkommens
von 1951 oder des Protokolls von 1967 sind.
184. Wenn ein Familienvorstand die in der Definition genannten Kriterien
erfüllt, wird seinen Angehörigen normalerweise die Rechtsstellung als
Flüchtling nach dem Grundsatz der Einheit der Familie gewährt. Selbst-
verständlich sollte einem Angehörigen die formale Rechtsstellung als
Flüchtling nicht zuerkannt werden, wenn diese mit seinem persönlichen
Rechtsstatus unvereinbar wäre; der Angehörige einer Flüchtlingsfamilie kann
unter Umständen nämlich die Staatsangehörigkeit des Landes besitzen, in
dem er Asyl gefunden hat, oder auch die eines anderen Landes und den
Schutz dieses Landes genießen. Unter solchen Umständen gäbe es keine
Notwendigkeit, ihm den Flüchtlingsstatus zu gewähren.
185. Bei der Frage, welche Familienmitglieder in den Genuss des
Grundsatzes der Einheit der Familie kommen sollen, ist die Mindest-
forderung die, dass der Ehegatte und die minderjährigen Kinder davon erfasst
werden. In der Praxis werden normalerweise auch andere Personen
berücksichtigt, wenn sie im selben Haushalt leben, z.B. die alten Eltern eines
Flüchtlings. Wenn andererseits der Familienvorstand kein Flüchtling ist,
kann nichts einen seiner Angehörigen daran hindern, selbst die Anerkennung
als Flüchtling zu ersuchen, wenn er gemäß dem Abkommen von 1951 oder
dem Protokoll von 1967 eigene Gründe für dieses Begehren hat. Der
Grundsatz der Einheit der Familie ist immer zugunsten der Angehörigen, nie
zu ihrem Nachteil, auszulegen.
186. Der Grundsatz der Einheit der Familie gilt nicht nur, wenn alle
Familienmitglieder zur selben Zeit Flüchtlinge wurden, er gilt auch, wenn die
Einheit der Familie vorübergehend durch die Flucht einer oder mehrerer ihrer
Mitglieder aufgehoben war.
187. Wird die Einheit der Familie eines Flüchtlings durch Scheidung,
Trennung oder Tod zerstört, so behalten Angehörige, die ihre Flüchtlings-
eigenschaft aufgrund des Prinzips der Familieneinheit erhalten haben, den
Flüchtlingsstatus bei, es sei denn, dass in ihrem Falle eine Beendigungs-
klausel Anwendung findet; oder, wenn diese Angehörigen keine anderen
Gründe vorbringen können, um ihre Flüchtlingseigenschaft beizubehalten,
außer Gründe rein persönlicher Art; oder, wenn sie selbst nicht mehr ihren
Flüchtlingsstatus beibehalten wollen.
Quelle: https://www.unhcr.org/de/sites/de/files/legacy-pdf/UNHCR-Handbuch.pdf

Wenn ein Flüchtling irgendwo auf der Welt ein Kind bekommt, ist das Kind ein Flüchtling. Bekommt dieses Kind ein Kind, ist das auch wieder ein Flüchtling. Basis ist hier die Familieneinheit. Erst wenn die Gründe warum jemand Flüchtling ist enden, ist er kein Flüchtling mehr. Etwa wenn der Konflikt beigelegt wird oder wenn der Flüchtling in einem Land Aufnahme findet (beim UNHCR, bei UNRWA nicht, was ich dir nun schon viermal schrieb.)
Die Grundlagen dafür stehen im Spoiler. Frag den Juristen oder die KI deiner Wahl, sie werden es dir bestätigen. Die Palästinenser sind nicht mal die einzigen die durch Staatenlosigkeit und einen endlosen ungelösten Konflikt über Generationen Flüchtlinge bleiben. Die Rohingya oder Sahauris wären andere Beispiele. Für die interessiert sich nur keiner.
Zitat von sacredheartsacredheart schrieb:Warum sorgen die nicht für sich selbst, so wie alle Anderen auch?
Es ist eine Bevölkerung auf von Israel besetztem Gebiet. Israel ist dann automatisch in der Pflicht. Klar könnten die für sich selbst sorgen, nennt sich Zweistaatenlösung. Dann wären sie selbst in der Pflicht. Will nur weder Israel, noch die Palästinenser. Du bleibst weiter im Gummibärchen-Wiewunderland und fabulierst an der Realität vorbei. Sag doch mal klar wie das gehen soll, wer betreibt wie die Schulen und Krankenhäuser, wer bezahlt dafür, wie soll das organisiert werden von wem?


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19.06.2026 um 21:16
Zitat von paxitopaxito schrieb:Falls es dir entgangen ist: der zweite Weltkrieg ist vorbei, der Konflikt beendet.
Und die 40er Jahre sind im Nahem Osten irgendwie nicht vorbei?

Wenn man das Geld, das man für Raketen auf Israel verwendet hat,.für 100e km Angriffstunnel verschwendet hatte, für Terrorangriffe verwendet hatte, das in den Angriffstunneln gelagerte Bargeld für die Bevölkerung verwendet hätte, würden Menschen in Gaza dennoch hungern?

Natürlich nicht.

Also sollen Israel und die UNRWA Zahler das ausgleichen, was die Palästinenser selbst zweckentfremden? Warum denn?


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Israel - wohin führt der Weg?

19.06.2026 um 21:24
Zitat von sacredheartsacredheart schrieb:Und die 40er Jahre sind im Nahem Osten irgendwie nicht vorbei?
Es gibt bis heute keine Lösung, der Konflikt hat sich nie gelöst und alle Versuche, gab ja genug, sind gescheitert. Sonst wären die Palästinenser auch nach UNRWA Statuten schon längst keine Flüchtlinge mehr.
Das Problem ist der ungelöste Konflikt, nicht die Regeln der UNRWA.
Zitat von sacredheartsacredheart schrieb:Wenn man das Geld, das man für Raketen auf Israel verwendet hat,.für 100e km Angriffstunnel verschwendet hatte, für Terrorangriffe verwendet hatte, das in den Angriffstunneln gelagerte Bargeld für die Bevölkerung verwendet hätte, würden Menschen in Gaza dennoch hungern?
Das ist nicht der Punkt. Die Frage ist nicht ob die Palästinenser es könnten, natürlich könnten sie das. Die Verantwortlichkeit liegt bei Israel, abgeschoben ans UNRWA. Und die Palästinenser wären mit dem Klammerbeutel gepudert diese Aufgaben auf eigene Kosten selbst zu übernehmen, ohne das sie gleichzeitig staatliche Souveränität bekommen.
Zitat von sacredheartsacredheart schrieb:Also sollen Israel und die UNRWA Zahler das ausgleichen, was die Palästinenser selbst zweckentfremden? Warum denn?
Weil Israel unrechtmäßig das Gebiet besetzt hält. Nochmal: volle Souveränität für Gaza + Westjordanland, kann Israel jederzeit einseitig beschließen. Dann sind sie raus, dann ist UNRWA raus und der Flüchtlingsstatus passe. Wird aber nicht passieren.
Und so arrangieren sich alle mit dem Geld der UNRWA. Israel weil es die Verantwortung los ist, die Palästinenser weil sie weiter vom eigenen Staat träumen dürfen, die Geldgeber weil sie sich ein reines Gewissen kaufen können.
Du suchst nen Schuldigen? Dann sind es alle oder keiner.


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Israel - wohin führt der Weg?

19.06.2026 um 23:53
Zitat von paxitopaxito schrieb:Was meinst du denn, was (defacto wie dejure) in Flüchtlingslagern geborene Rohingya sind? Korrekt - Flüchtlinge. Dieser Grundsatz gilt weltweit, auch beim UNHCR nicht nur bei der UNRWA.
Du meinst also die Nachfahren der Deutschen Flüchtlinge nach dem 2 Weltkrieg hätten auch Flüchtlingsstatus?


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19.06.2026 um 23:58
Zitat von paxitopaxito schrieb:Welche Staatsangehörigkeit hätten sie denn im Westjordanland oder Gaza
Ägyptisch, jordanische

Denn das wäre ideal gewesen. , zumindest nach dem Frieden nach 1967
Zitat von paxitopaxito schrieb:Nicht nur das, auch die Länder in die sie hätten fliehen können lehnten (und lehnen) es aus genau diesem Grund ab.
Jordanien lehnt ces ab nach dem versuchen Staatsstreich, Ägypten hat keinen Bock auf Unruhe


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Israel - wohin führt der Weg?

20.06.2026 um 09:17
Zitat von paxitopaxito schrieb:gibt bis heute keine Lösung, der Konflikt hat sich nie gelöst und alle Versuche, gab ja genug, sind gescheitert.
@paxito

Und immer wieder wollten die Palästinenser dann doch wieder nicht. Arafat hatte es verkackt, als es zum Greifen nahe war.

Mit einer Hamas, die das Existenzrecht Israels leugnet, kann man ohnehin nicht verhandeln. Die Hamas ist ja auch nicht etwas, das den Palästinenser zugestoßen wäre. Wäre die Bevölkerung gegen diesen Terrorkurs, gäbe es keine Hamas.
Zitat von paxitopaxito schrieb:Und die Palästinenser wären mit dem Klammerbeutel gepudert diese Aufgaben auf eigene Kosten selbst zu übernehmen, ohne das sie gleichzeitig staatliche Souveränität bekommen.
Und welchen Grund soll es dann geben, einem Konstrukt staatliche Souveränität zu verleihen, das nicht lebensfähig ist und die Hilfsgelder lieber für Terrorscheisse ausgibt anstatt für die Versorgung der Bevölkerung?

Ich bin für eine Zweistaatenlösung, nachdem die Palästinenser alle Terrororganisationen aus ihren Reihen abgeschafft hatten, gerne auch mit rustikalen Mitteln.

Wenn jemand mein Nachbarhaus kaufen will, der alle Nase lang loszieht, um mich umzubringen, würde ich auch versuchen das zu verhindern. Also jemand der seinen Kindern erzählt, dass Bildung nicht nötig ist, aber meine Ermordung das Höchste Ziel sei.


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Israel - wohin führt der Weg?

20.06.2026 um 09:53
Zitat von sacredheartsacredheart schrieb:Ich mache mal einen völlig verrückten Vorschlag: Warum sorgen die nicht für sich selbst, so wie alle Anderen auch?
Erd- und Gasvorkommen durch Israel blockiert, Fischgründe durch Israel blockiert, freier Handel durch Israel blockiert, freier Personenverkehr durch Israel blockiert, Landfläche durch Israel blockiert....

Vielleicht deswegen...
Zitat von paxitopaxito schrieb:Wenn es die UNRWA nicht gäbe, müsste allerdings Israel aus völkerrechtlicher Verpflichtung das Bildungs- und Gesundheitssystem in Gaza und im Westjordanland bezahlen.
Richtig Israel kommt seinen Verpflichtungen einer Besatzungsmacht in keiner Form nach und wälzt vieles ab. Nicht nur das Bildungs- und Gesundheitsystem, darunter fällt praktisch das meiste was Israel nicht leistet.


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20.06.2026 um 10:27
Zitat von paxitopaxito schrieb:Weil Israel unrechtmäßig das Gebiet besetzt hält. Nochmal: volle Souveränität für Gaza + Westjordanland, kann Israel jederzeit einseitig beschließen.
Der Gaza und das Westjordand wurden 1967 im Sechstagekrieg besetzt obwohl da keine Gefahr von denen ausging.
Es gibt über den Sechstagekrieg zwei Mythen - die Araber hätten den Krieg angefangen (umstritten) und der militärische Sieg Israels wäre ein Wunder gewesen. Die israelische Armee galt bei Kriegsbeginn als den Armeen Ägypten und Syriens weit überlegen und ganz besonders der Armee Jordaniens weit überlegen.

Das Westjordanland wurde an einem einzigen Tag erobert und auch nur so nebenbei, denn die Hauptkämpfe an dem Tag fanden in Ägypten statt.
Da gabs quasi keinen Widerstand. Wenn die das Westjordanland so rasch erobern können, so gab es auch keine Gefahr für Israel durch Jordanien und auch keine zukünftige Gefahr, Israel brauchte keine Pufferzone um sich vor Jordanien zu wehren. Das war so, als bräuchte Frankreich eine Pufferzone um sich vor Monaco zu wehren.

Wikipedia ist diese Besetzung von welthistorischer Bedeutung einen ganzen Halbsatz wert.
Gleichzeitig rückten die Israelis in Ostjerusalem ein (Einnahme des Tempelbergs am 7. Juni) und auf das von Jordanien besetzte Westjordanland (Judäa und Samaria) vor. Auch die jordanischen Truppen konnten keinen entscheidenden Widerstand leisten.
Wikipedia: Sechstagekrieg
Zitat von FedaykinFedaykin schrieb:Ägyptisch, jordanische

Denn das wäre ideal gewesen. , zumindest nach dem Frieden nach 1967
Westjordanland und Gaza waren damals von Jordanien und Ägypten besetzt.
Woraus man Jordanien und Ägypten den Vorwurf machen kann, dass sie kein souveränes Palästina geschaffen haben als es noch möglich war.
Stattdessen haben sie sich trotz starker militärischer Überlegenheit Israels in einen Krieg provozieren lassen, der zur Besetzung der Palästinensergebiete durch Israel führte.


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20.06.2026 um 12:35
Israel sollte einfach entweder Westjordanland und Gaza komplett übernehmen, die Palästinenser vertreiben oder integrieren, was auch immer, Hauptsache es gibt Klarheit und der ganze Konflikt endet endlich mal. Ständig diese halben Sachen bringen niemandem was und schleichender illegaler Siedlungsbau, Landraub Stück für Stück, wäre auch vom Tisch. Israel sollte endlich mal zu dem stehen was sie auch wirklich vor haben statt der Liebe von Europa und USA gerecht zu werden, vorzuspielen sie wären moralischen die einzigen Guten, als "einzige Demokratie", dort.


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Israel - wohin führt der Weg?

20.06.2026 um 16:21
Zitat von FedaykinFedaykin schrieb:Du meinst also die Nachfahren der Deutschen Flüchtlinge nach dem 2 Weltkrieg hätten auch Flüchtlingsstatus?
Nope, weder nach den Regeln der UNHCR noch der UNRWA. Ausschlaggebend ob jemand Flüchtling ist, ist unter anderem ob der auslösende Konflikt beigelegt wurde. Das schrieb aber nun schon mehrfach und hab sogar die Grundlage vom UNHCR dazu im Forum gepostet.
Zitat von FedaykinFedaykin schrieb:Ägyptisch, jordanische
Denn das wäre ideal gewesen. , zumindest nach dem Frieden nach 1967
@Fedaykin lies nochmal was @sacredheart gepostet hat. Er schrieb die Palästinenser hätten durch die Auflösung der UNRWA schon lange eine Staatsbürgerschaft.
Was du da andenkst wäre ne Lösung des Konflikts gewesen (zumindest eines wesentlichen Teils), Gaza zu Ägypten, Westjordan zu Jordanien. Damit wäre die UNRWA sowieso aufgelöst worden und der Flüchtlingsstatus der Palästinenser passe.
Ist genau das was ich @sacredheart mehrfach geschrieben hab, der ungelöste Konflikt ist das Problem, nicht die Regeln der UNRWA. Einfach die UNRWA aufzulösen würde überhaupt nix ändern und ganz sicher nicht zur Staatsbürgerschaft von irgendwem irgendwo führen, wieso auch? Ebenso wenig würde die Auflösung des UNHCRs irgendwem ne Staatsbürgerschaft bescheren.
Zitat von HelionHelion schrieb:Israel sollte einfach entweder Westjordanland und Gaza komplett übernehmen, die Palästinenser vertreiben oder integrieren, was auch immer
Jo. Vertreiben, wohin denn? Kein an Israel angrenzendes Land würde das zulassen (und keines könnte das zulassen ohne völlig destabilisiert zu werden). Und integrieren würde heute im Grunde das Ende von Israel als jüdischem Staat bedeuten.
Es gibt dort keine einfachen Lösungen, auch keine radikalen.
Zitat von sacredheartsacredheart schrieb:Und immer wieder wollten die Palästinenser dann doch wieder nicht. Arafat hatte es verkackt, als es zum Greifen nahe war.
Es ist ziemlich billig in einem so komplexen Konflikt mit diversen involvierten Parteien einfach einer die komplette Schuld zuzuschieben. Mag dein Weltbild befriedigen, ist aber schlicht Käse.
Zum Vergleich: Israel kann jederzeit, jeden Tag, jede Stunde die Besetzung aufgeben und Palästina anerkennen. Dafür braucht es keine Zustimmung von irgendwem, das entscheidet Israel komplett selbst.
Zitat von sacredheartsacredheart schrieb:Mit einer Hamas, die das Existenzrecht Israels leugnet, kann man ohnehin nicht verhandeln. Die Hamas ist ja auch nicht etwas, das den Palästinenser zugestoßen wäre. Wäre die Bevölkerung gegen diesen Terrorkurs, gäbe es keine Hamas.
Die Hamas ist die logische Konsequenz aus Jahrzehnten der Staatenlosigkeit ohne Perspektive. Ja, natürlich bringt das immer radikalere Elemente an die Macht. Und die Ereignisse der letzten Jahre werden entweder die Hamas noch weiter radikalisieren oder eine noch schlimmere Gruppierung nach oben spülen. Wieder vertauschst du Symptom mit Ursache, glaubst das wenn man das Symptom wegbekommt (UNRWA, Hamas, Armut, Terrorismus) damit irgendwie auf wundersame Weise der eigentliche Konflikt gelöst wäre.
Nö, es würde nix ändern. Wenn morgen alle Hamas Funktionäre tot umfallen, ist übermorgen die Hamas 2.0 am Start.
Zitat von sacredheartsacredheart schrieb:Ich bin für eine Zweistaatenlösung, nachdem die Palästinenser alle Terrororganisationen aus ihren Reihen abgeschafft hatten, gerne auch mit rustikalen Mitteln.
Klar, schön das du das willst, will aber niemand der da was zu sagen hat. Die Aussagen von der israelischen Regierung zu dem Thema sind doch eindeutig. Egal was die Palästinenser machen, es wird keinen palästinensischen Staat geben. Punkt.
Damit ist die Zweistaatenlösung (die so ziemlich alle toll finden, außer die um die es geht) tot und beerdigt.


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Israel - wohin führt der Weg?

21.06.2026 um 22:54
Zitat von HelionHelion schrieb:Israel sollte einfach entweder Westjordanland und Gaza komplett übernehmen
Einfach ist das nicht. Das alles richtet sich wahrscheinlich nach dem, *»wie sehr westliche Staaten gegen israelische Aktionen der Besetzung und Grenzerweiterung protestieren, dem Level von Sanktionen und dem zu vermeidenden abwenden eben dieser westlichen Staaten von Israel, samt ihrer Unterstützung«.

In den Wirren des Krieges wurde
E1 Wiki beschlossen, was zeitlich gepasst hat, weil da gerade Kriege herrschen die Europa - beschäftigen.

Ich denke auch nicht, dass es -also aus Sicht Netanjahus- besonders schlau wäre, das iranische Regime durch ein gemäßigtes zu ersetzen.
Diese Israel bedrohende Gefahr kann man gut nutzen um die oben* genannten Abwendungen westlicher Staaten recht schnell auf einen neutralen, genauer, Israel unterstützende Meinung und Berichterstattung zurück zu bringen.

Die Politiker wechseln in Europa alle paar Jahre und beim nächsten Step -denkt sich Netanjahu vielleicht- wird das in ähnlicher Form durchgezogen.
Das ist nicht meine Meinung, im Gegenteil, ich habe garkeine, nur so in etwa schätze ich Netanjahus Meinung ein.

Ich schätze jedoch, dass möglichst weit auseinander liegende Landesgrenzen die Sicherheit Israels erhöhen würden.
Ich glaube aus dem Grund, dass das Ziel im 21. Jahrhundert die Einnahme von einem Teil Syriens beinhaltet und die Teilung Jordaniens, bis zu der markanten Ecke von Jordaniens Landesfläche.
Vielleicht denkt die Regierung in Israel: Damit hätte Israel eine schöne ovale Form, ungefähr so wie ein riesiges Auge.

Was die Moslems da unten nicht verstehen, ist, dass sie maßgeblich die Erweiterung der israelischen Grenzen verhindern könnten, wenn sie die Israelis einfach in Ruhe lassen würden.

Dann könnte Israel den westlichen Ländern keine ansatzweise -nach einer gewissen Zeit- tolerierten Gründe mehr für ihre Verteidigungs-, Besetzungs-, und schlussendlich, Grenzerweiterungsaktionen liefern.

Aus meiner Perspektive unterstützen so die Moslems mit zunehmendem Hass gegen Juden gleichzeitig die Vergrößerung Israels- verstehen es aber nicht.
Sie denken der Glaube und die Überzeugung wäre Erfolgsversprechend.
Israel hingegen weis aber, dass Waffenüberlegenheit den Erfolg bringt.
Mit der USA und Trump als selbsternannten ersten jüdischen US-Präsidenten hat Netanjahu da einen Trump f im Hormus, Ärmel oder sonst wo.

Es ist vielleicht auch möglich das Ganze anders zu sehen. Bei Israel muss jede Kriegs- und Einnahmeaktion zwingend funktionieren, der Sicherheit Israels wegen.
Kleine 1000 mal durchdachte Schritte sind da sicherer, als undurchdachte Hauruck-Aktionen, wie das bei Trumps Irankrieg zu wirken scheint.
Aber was stimmt und was nicht?
Den Nachrichten kann man langsam nichts mehr glauben. Stündlich ändert irgendjemand seine Meinung.

Aber was bedeutet das alles und welche Meinung sollte man dazu haben?
Ich sag's nicht zum ersten mal, aber mit überwiegend deutschen Familienhintergrund ist es vielleicht besser sich da ganz raus zu halten. Außerdem sind wir abhängig von der USA.


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21.06.2026 um 23:26
Zitat von HelionHelion schrieb:Israel sollte einfach entweder Westjordanland und Gaza komplett übernehmen, die Palästinenser vertreiben oder integrieren, was auch immer, Hauptsache es gibt Klarheit und der ganze Konflikt endet endlich mal...
Sorry aber mit so einer Denkweise legitimierst du historische Verbrechen. Frieden schließen liegt immer an zwei Parteien und Israel tut seinen Teil daran das es keinen Frieden gibt, dies liegt nicht allein an den Palästinensern. Das die beiden Parteien nicht in der Lage sind Frieden zu schließen ist keine Legitimation von Verbrechen.


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21.06.2026 um 23:28
Zitat von SiegelschildSiegelschild schrieb:Die Politiker wechseln in Europa alle paar Jahre und beim nächsten Step -denkt sich Netanjahu vielleicht- wird das in ähnlicher Form durchgezogen.
In Israel aber auch, die Knesset wird vrsl im Oktober neu gewählt und die Umfragen sehen nicht gut für die jetzige Regierung aus, eine Prognose aus Mai sagt eine Verteilung von 51 zu 69 zu Ungunsten der jetzigen Regierung vorher.

Nur als Einwurf zur Information.


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26.06.2026 um 16:31
Es ist auch von Hamas und anderen Terrorgruppen bestätigt: Gaza-Journalisten Terroristen
Finally naming their war dead, Gazan terror groups admit some slain journalists were fighters

A ToI review finds obituaries published by Hamas and Islamic Jihad in recent weeks include several figures previously identified as press; widely cited media advocacy database removes several names of fighters it had said were journalists
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https://www.timesofisrael.com/finally-naming-their-war-dead-gazan-terror-groups-admit-slain-journalists-were-fighters/


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26.06.2026 um 17:01
Zitat von bredulinobredulino schrieb:Es ist auch von Hamas und anderen Terrorgruppen bestätigt: Gaza-Journalisten Terroristen
Und diese Personen haben gleichzeitig Journalismus und Terrorismus gemacht, wer soll das glauben?

Außerdem haben die Gaza Journalisten weitgehend wahrheitsgemäß berichtet, im Gegensatz zu der israelischen Regierung,
die permanent gelogen hat.


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Israel - wohin führt der Weg?

26.06.2026 um 21:43
Zitat von parabolparabol schrieb:Außerdem haben die Gaza Journalisten weitgehend wahrheitsgemäß berichtet, im Gegensatz zu der israelischen Regierung,
@parabol

Diese Einsicht hast Du sicher ziemlich exklusiv, man denke nur an das arme schwerstbehinderte Kind, das in Folge seiner Grunderkrankung mangelernährt war, was viele Idiotenmedien einfach unkritisch übernommen hatten ohne mal zu recherchieren.

Spätestens das Gesamtbild mitsamt wohlgenährtem Bruder hätte zu denken geben können.

Oder meinst Du die Videos, die die Mörder vom Massakar am 07.10.2023 gemacht hatten und die sie verschickt hatten in der Freude über den Sieg gegen Neugeborene, Schwangere und Senioren und deren Schändung? Dann hättest Du leider recht.


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26.06.2026 um 22:18
Zitat von sacredheartsacredheart schrieb:Oder meinst Du die Videos, die die Mörder vom Massakar am 07.10.2023 gemacht hatten und die sie verschickt hatten in der Freude über den Sieg gegen Neugeborene, Schwangere und Senioren und deren Schändung?
Was für Massaker und Schändungen von Neugeborenen und Senioren? kannst du sicherlich Beispiele nennnen


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26.06.2026 um 22:38
@parabol

Wenn Du das Massakar vom.07.10.2023 weltweit als Einziger leugnest, was ja nicht mal die Hamas tut, haben wir definitiv keine Gesprächsgrundlage.

Das gilt auch als Allgemeinwissen ohne Belegbedarf so wie die annähernde Kugelform der Erde.


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