Israel - wohin führt der Weg?
25.07.2026 um 08:41Oh ja, Sarahs Haltung in diesem Konflikt ist bekannt:
https://www.instagram.com/sarahmariasander/?hl=de
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Diesen Unterschied streitet auch niemand ab. Ob es demokratisch ist, gegen alles und jeden der gegen die Regierung von Israel ist geheimdienstlich vorzugehen, rassistische Gesetze auf den Weg zu bringen oder aber das völkerrechtswidrige Siedeln zu erlauben und zu unterstützen sei mal dahingestellt. Zumindest kann man sagen dass die israelische Regierung demokratischer ist, als die Hamas. Das ist aber auch kein Maßstab, normalerweise, hat sich so aber durchgesetzt als Argumentation.EZTerra schrieb:weißt du was der unterschied ist? israel ist ja eine demokratie und wenn die regierung scheiße ist, dann gehen unzählige leute gegen die regierung auf die straße und es gibt eine gegenbewegung zu dem was nicht richtig läuft. siehe @3:30min - 6:30min.
Genauso gibt es, leider, viele Menschen in Israel die 100.000 Tote Zivilisten feiern und auch offen zugeben, dass man Palästina und auch das Westjordanland einnehmen und am besten alle Menschen die dort leben töten sollte. Es ist purer Hass auf beiden Seiten - abscheulich ist es, da gebe ich dir recht.EZTerra schrieb:in gaza gibt es das in dieser form überhaupt nicht. wenn dann terror wie am 07. oktober verbreitet wird, dann gehen alle auf die straße um zu feiern. die feiern den terror den sie verbreiten ganz groß mit autokorso usw.
Oder große Angst haben. Wenn jemand in Israel protestiert fürchtet er wohlmöglich juristisch Rüge, vielleicht nichtmal das. Im Gazastreiten riskierst du erhängt zu werden - da würde ich auch zwei mal überlegen ob ich mich an Protesten beteilige.EZTerra schrieb:es gibt keine gegenbewegung, weil nahezu alle es gut und richtig finden.
Ach das sehe ich anders. Nahezu alle NGOs, der StGh, auch schon die ein andere europäische und nicht europäische Regierung hat die Zusammenarbeit mit Israel eingestellt oder an bestimmte Bedingungen geknüpft. Gegen das Töten von wahllosen Zivilisten zu sein heißt nicht, gegen Israel zu sein. Auch wenn das irgendwie bei vielen so verankert ist. Ich bin für den Fortbestand Israels in seiner jetzigen Form - ohne Expansionsanspruch aber mit dem Anspruch der Ruhe, welcher den wundervollen Menschen dort zusteht.EZTerra schrieb:deshalb ist jeder klar denkende mensch auf der seite israels, auch wenn die aktuelle regierung scheiße ist. früher oder später wird die abgewählt. hoffentlich gegen ende des jahres, wenn dann die wahlen sind.
gebe ich dir hiermit Recht.EZTerra schrieb:rüher oder später wird die abgewählt. hoffentlich gegen ende des jahres, wenn dann die wahlen sind.
Netanjahu ist schon seit Jahrzehnten eine bestimmende Kraft in der israelischen Politik. Aber OK, die Israelis haben ganz demokratisch eine rechtsradikale Regierung gewählt, die Kriegsverbrechen in den Palästinensergebieten begeht.EZTerra schrieb:israel ist ja eine demokratie und wenn die regierung scheiße ist, dann gehen unzählige leute gegen die regierung auf die straße
Nationalreligiöse Konservative und führende Mitglieder der Likud-Partei betrachteten den Rückzug aus jeglichem „jüdischen“ Land als Blasphemie und Ketzerei . Der Likud-Vorsitzende und spätere Ministerpräsident Benjamin Netanjahu warf Rabins Regierung vor, sich „von der jüdischen Tradition […] und den jüdischen Werten entfernt“ zu haben. [ 2 ] [ 3 ] Rechtsgerichtete Rabbiner, die mit der Siedlerbewegung verbunden waren, untersagten territoriale Zugeständnisse an die Palästinenser und verboten es israelischen Soldaten, jüdische Siedler im Rahmen der Abkommen zu evakuieren. Einige Rabbiner verkündeten ein Din Rodef , basierend auf einem traditionellen jüdischen Selbstverteidigungsrecht, gegen Rabin persönlich und argumentierten, die Oslo-Abkommen würden jüdische Leben gefährden.
Bei Kundgebungen des Likud und anderer rechtsgerichteter Gruppen wurden Rabin in einer SS- Uniform oder im Fadenkreuz eines Gewehrs dargestellt. ... Im Juli 1995 führte Netanyahu bei einer Anti-Rabin-Kundgebung einen inszenierten Trauerzug mit Sarg und Galgenstrick an, bei dem die Demonstranten „Tod Rabin“ riefen.
Der Täter war Yigal Amir,... Amir war zu der Überzeugung gelangt, Rabin sei ein Rodef , ein „Verfolger“, der jüdisches Leben gefährde. Das Konzept des Din Rodef („Gesetz des Verfolgers“) ist Teil des traditionellen jüdischen Rechts . Amir glaubte, er sei nach dem Din Rodef berechtigt, Rabin als Bedrohung für die Juden in den besetzten Gebieten zu beseitigenWikipedia: Assassination of Yitzhak Rabin
In Libanon spricht Landwirtschaftsminister Nizar Hani von einem Schaden von 800 Millionen US-Dollar. Ausgelöst durch das Versprühen von Glyphosat, das auch vom deutschen Bayer-Konzern hergestellt und vertrieben wird. „Dieses Herbizid zerstört alles, wenn es in so hohen Konzentrationen wie von Israel eingesetzt wird: 30- bis 50-mal so hoch wie die übliche Dosis“, sagt Landwirtschaftsminister Hani. Das hätten Laboranalysen ergeben.https://www.sueddeutsche.de/politik/syrien-libanon-bauern-glyphosat-israel-li.3519957
Präsident Joseph Aoun sprach von einem „Umwelt- und Gesundheitsverbrechen“ und reichte im Juni offizielle Beschwerde bei den Vereinten Nationen ein. Geld, um den betroffenen Bauern zu helfen, hat seine Regierung nicht, genauso wenig wie die in Syrien.
Bei Glyphosat klingeln bei der SZ immer wieder die Alarmglocken und der Aluhut wird ausgepackt.Yainein schrieb:Die moralischte Armee der Welt.
@RöhrichRöhrich schrieb:Bei Glyphosat klingeln bei der SZ immer wieder die Alarmglocken und der Aluhut wird ausgepackt
Ob die von der Hamas unterwandert sind ist mir nicht bekannt, bei letzteren würde ich die jedenfalls nicht als judenfreundlich einstufen, nicht einmal neutral.Ataraxie89 schrieb:ist jetzt auch die Süddeutsche von der Hamas unterwandert und antisemitisch geworden
Ne warum sollten sie?Ataraxie89 schrieb:Aber lass mich raten Jüdische allgemeine ist für dich sicher neutral.
Der Grenzstreifen wird seit Jahren freigehalten, um die Sicherheit der Grenzen zu gewährleisten.Ataraxie89 schrieb:Wenn es schon antisemitisch ist zu kritisieren dass Pflanzengift auf Felder gesprüht wird
Die meinst damit die bewaffnete Hisbollah, die dort seit 20 Jahren nicht sein sollte wo sie heute ist?Ataraxie89 schrieb:obwohl man offiziell nicht mal in diesem Land sein darf
Kritisch ist das Gebaren der Hisbollah, die die Waffenruhe ablehnt und den Krieg fortführen will.Ataraxie89 schrieb:und dort Waffenruhe herrscht dann wird es langsam kritisch
Das kann man durchaus hinterfragen. Was hat deren Armee dort verloren?Ataraxie89 schrieb:Wenn es schon antisemitisch ist zu kritisieren dass Pflanzengift auf Felder gesprüht wird obwohl man offiziell nicht mal in diesem Land sein darf und dort Waffenruhe herrscht dann wird es langsam kritisch
Es geht um die Einrichtung bzw. den Erhalt der Sicherungszone die man dort eingerichtet hat. Ist ja nachvollziehbar, wenngleich rechtlich bedenklich.abberline schrieb:Das kann man durchaus hinterfragen. Was hat deren Armee dort verloren?
Ach so, die Berichte um den Grenzraum haben nichts mit der Hisbollah zu tun? Mit wem denn sonst? "Jüdische Brunnenvergifter" weil die SZ es meint?Ataraxie89 schrieb:at alles nichts mit der Hisbollah zutun worüber da berichtet wurde.
Weil das Unkraut und Ungras im Grenzbereich bekämpft wird, kehren Menschen nicht zurück?Ataraxie89 schrieb:Inoffiziell heißt es, man wolle Vermeiden dass Einheimische dorthin zurückkehren und die Zone einfach "unbewohnt" bleibt.
Und du glaubst die Israelische Regierung sorgt sich um Unkraut im Libanon.Röhrich schrieb:Weil das Unkraut und Ungras im Grenzbereich bekämpft wird, kehren Menschen nicht zurück?
Der Bericht handelt von versprühtem Pflanzengift in der Grenzregion, die Assoziationskette zur Hisbollah ist da schon echt kreativ.Röhrich schrieb:Ach so, die Berichte um den Grenzraum haben nichts mit der Hisbollah zu tun? Mit wem denn sonst?
Warum Grenzbereiche frei von Aufwuchs gehalten werden ist Dir unbekannt?Ataraxie89 schrieb:Und du glaubst die Israelische Regierung sorgt sich um Unkraut im Libanon.
Der würde vermutlich irgendwann von einem Hisbollah Terroristen getötet werden.Ataraxie89 schrieb:Vielleicht entsendet Israel bald noch Greenkeeper und Leute zum Rasenmähen. Wäre doch mal ein Vorschlag
Ich würde es nichtselektives Herbizid nennen, Pflanzengifte sind doch wohl eher von Pflanzen erzeugte Toxine, wie zB das Solanin.Ataraxie89 schrieb:Der Bericht handelt von versprühtem Pflanzengift in der Grenzregion, die Assoziationskette zur Hisbollah ist da schon echt kreativ.