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Israel - wohin führt der Weg?

56.684 Beiträge ▪ Schlüsselwörter: Krieg, Kinder, Israel ▪ Abonnieren: Feed E-Mail

Israel - wohin führt der Weg?

12.07.2026 um 21:41
Zitat von HelionHelion schrieb:Streng genommen kann man auch sagen das aus Sicherheitsgründen die Hamas und Hisbollah entstand, jedoch nicht ausschließlich bei Sicherheit geblieben sind sondern sehen in der Existenz Israels ihre eigene Existenz bedroht, wenn auch auf unterschiedliche Weise und mit unterschiedlichen Begründungen.
Ich werde die Ansicht von Leuten nicht tolerieren oder beschönigen, oder in Schutz nehmen, die ihre Frauen unterdrücken, foltern und steinigen.
Irgendjemand macht da unten die »Drecksarbeit«. Ein Wort das Merz benutzt hat.
Das bedeutet wohl, dass die Bekämpfung dieser Frauen unterdrückenden Gesellschafts- oder Glaubensformen richtig ist; aber eine Drecksarbeit, weil es mit Mitteln gemacht wird die man, wie du schon sagtest, in einzelnen Fällen als
Zitat von HelionHelion schrieb:Verbrechen
bezeichnet werden könnte.

In dem Zusammenhang sehe ich die öffentliche Bestürzung und Ablehnung, Sanktionen westlicher Länder gegenüber Israel, als moralischen Selbstschutz.
Im Endeffekt wartet man etwas und macht dann weiter Geschäfte.
"Dinge werden vergessen. Neue Generationen kommen." Irgendwo werden Leute sitzen die so denken und nur das endgültige Ergebnis als relevant ansehen. Mit irgendwo meine ich, dass es Menschen mit der Einstellung überall gibt.

Siehst du eine andere Möglichkeit wie Israel derzeit vorgehen könnte?
Ich versuche da was zu finden das auch realistisch ist. Finde aber nichts.
Es ist doch so: sobald Israel Schwäche oder Nachsicht walten lässt gegenüber ihren selbsternannten Todfeinden, werden diese es gnadenlos ausnutzen um noch mehr Israelis zu töten.
Der Sturz des Mullah-Regimes im Iran und seinen Vasallen ist vielleicht die einzige Möglichkeit wie im nahen Osten Frieden einkehren könnte. Vielleicht führt diese Drecksarbeit auch dazu, dass die Iraner wieder mehr Freiheit und weniger Angst haben, besonders das schwächere schönere Geschlecht.

Ich frage mich, ob wir Menschen irgendwann mal solche Konflikte ohne Gewalt und Kriege lösen können, weil intelligent wäre es ja. Und was bedeutet es eigentlich das dies nicht der Realität entspricht?


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Israel - wohin führt der Weg?

12.07.2026 um 23:34
Zitat von SiegelschildSiegelschild schrieb:die ihre Frauen unterdrücken, foltern und steinigen.
Ich glaube nicht das aushungern, foltern und wegbomben der bessere Weg ist. Das ist keine "Drecksarbeit" sondern unterm Strich nur Verbrechen, weil das Ziel ja gar nie eine Verbesserung der Situation der unterdrückten Menschen war.


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13.07.2026 um 09:44
@taren
Wie könnte Israel den unter den Umständen wie sie jetzt herrschen anders reagieren?
Mit jetzt meine ich seit dem Massaker.
Ich finde das alles weder gut noch schlecht.
Ich frage mich nur wie sie denn anders hätten handeln oder reagieren sollen danach. Es gab ja keine Alternative außer gegen die Hamas vorzugehen und ich kann auch nicht beurteilen ob es auf einem anderen Weg hätte funktionieren können gegen die Hamas vorzugehen.

Eine Evakuierung des gesamten Gazastreifens mit Kontrollen wäre garnicht umsetzbar gewesen, allein schon was die Sicherheit angeht. Dabei wäre es wahrscheinlich ständig zu weiteren Anschlägen gekommen einzelner oder mehrerer Täter. Die israelische Arme hätte ja ständig persönlich direkten Kontakt gehabt zu der Bevölkerung.


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Israel - wohin führt der Weg?

13.07.2026 um 10:19
Zitat von SiegelschildSiegelschild schrieb:Wie könnte Israel den unter den Umständen wie sie jetzt herrschen anders reagieren?
Mit jetzt meine ich seit dem Massaker.
Planvoll wäre mal was. Militärische Intervention ist ja durchaus verständlich und hatte ganz am Anfang auch meine Zustimmung. Aber es gibt keinen Plan darüber hinaus. Nicht mal nen wirklichen Plan "dafür". Ziel waren mal Geiselbefreiung (wurde militärisch nicht erreicht) und die Zerschlagung der Hamas (ebenfalls nicht erreicht).
Es gibt und gab nie einen Plan was mit dem Gazastreifen und den Menschen dort denn nun geschehen soll, was die langfristige oder mittelfristige Perspektive ist, wer dort was wie organsieren soll. Und natürlich: wie man so ein Massaker in Zukunft verhindern kann.
Die israelische Regierung bleibt da alle Antworten schuldig, den besten Plan den wir haben ist der von Donald Trump - der wollte 20.000 Soldaten arabischer Staaten in den Gaza schicken zur Friedenssicherung. Bis jetzt gibt es ein Vorrauskommando von... 10? 20? Soldaten die auch nicht im Gaza sind, sondern irgendwo anders vorraus kommandieren.
Wenn es sich hier nicht um Krieg und Menschen leben handeln würde, wäre die absolute Planlosigkeit von Bibi und Trump tatsächlich lustig. So ist es aber einfach nur erschreckend. Und nachdem man im Gaza bereits komplett versagt hat und kein einziges Problem tatsächlich lösen konnte (aber Myriaden neue geschaffen hat), macht man das gleiche nun im Libanon.


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Israel - wohin führt der Weg?

13.07.2026 um 12:30
Zitat von paxitopaxito schrieb:Es gibt und gab nie einen Plan was mit dem Gazastreifen und den Menschen dort denn nun geschehen soll, was die langfristige oder mittelfristige Perspektive ist, wer dort was wie organsieren soll. Und natürlich: wie man so ein Massaker in Zukunft verhindern kann.
@paxito

Ja, einen langfristigen Plan sehe ich auch weit und breit nicht.

Allerdings ist auch die Frage, wo man da ansetzen will. Warum das so schweirig ist, da haben Viele zu beigetragen:

Zunächst mal die UNRWA, indem sie in völliger Abkehr von gängiger Praxis und ohne Rechtsgrundlage eine Vererbung eines Rückkehrrechtes erfunden hatten. Damit ist die Personenzahl im Laufe der Jahrzehnte und Generationen schlicht gigantisch geworden, das Problem also kaum lösbarer. Wer müsste diesen Aspekt lösen: Die UN.

Als Nächstes noch mal die UNRWA. wenn man bedenkt, was sie in Schulbüchern vermittelt und auch in UNRWA Schulen der Beruf des Märtyrers positiv besprochen wird. Wer müsste es lösen: Die Geldgeber der UNRWA.

Dann die Infrastruktur der Palästinenser, bei den jeder größere Player letztlich Terrororganistation ist: Hamas, Fatah, PLO etc. Die haben keine Infrastruktur errichtet, sondern auf Terror gesetzt und auf moralischen Druck. Die Hilfesgelder wurden doch überwiegend nicht zum Aufbau einer Infrastruktur genutzt. Die müssen allesamt weg. Wer muss es lösen: Die Unterstützer dieser Gruppen und diejenigen, die mit ihnen Beziehungen unterhalten.

Und der radikale politische Islam trägt nun mal auch nirgends auf der Welt dazu bei, dass Verhältnisse sich bessern oder Bildung und Wirtschaft Fahrt aufnehmen.


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Israel - wohin führt der Weg?

13.07.2026 um 13:35
Zitat von sacredheartsacredheart schrieb:Zunächst mal die UNRWA, indem sie in völliger Abkehr von gängiger Praxis und ohne Rechtsgrundlage eine Vererbung eines Rückkehrrechtes erfunden hatten.
Und nochmal: das ist Quatsch. Hatten wir schon mal. Die Regelungen der UNRWA und UNHCR sind an der Stelle ident. Das Kind eines staatenlosen Flüchtlings, ist ein Flüchtling. Ob in Gaza oder Kuala Lumpur.
Es gibt Unterschiede politischer Natur aber die liegen eben nicht in der "Vererbung des Flüchtlingsstatus". Ich weiß auch ehrlich nicht welchen Status du den Pälastinensern in Gaza sonst geben willst.
Zitat von sacredheartsacredheart schrieb:Damit ist die Personenzahl im Laufe der Jahrzehnte und Generationen schlicht gigantisch geworden, das Problem also kaum lösbarer.
Ist halt das Problem wenn du über Jahrzehnte eine Bevölkerungsgruppe staatenlos machst und deren Lebensraum besetzt.
Zitat von sacredheartsacredheart schrieb:Wer müsste diesen Aspekt lösen: Die UN.
Nö. Die UN kann und wird beides nicht lösen. Wie denn Bitte? Klar, kannst du die UNRWA neulackieren und UNRWA 2.0 nennen - alles neu, alles besser. Das wäre so das Einzige was die UN machen könnte.
Zitat von sacredheartsacredheart schrieb:Als Nächstes noch mal die UNRWA. wenn man bedenkt, was sie in Schulbüchern vermittelt und auch in UNRWA Schulen der Beruf des Märtyrers positiv besprochen wird. Wer müsste es lösen: Die Geldgeber der UNRWA.
Nö. Die UN verwendet bei solchen Bildungsmissionen die Lehrpläne des Landes indem sie arbeiten. Das ist hier die palästinensische Autonomiebehörde. Wenn du den Lehrplan ändern willst, musst du dich an die wenden. Wenn du das anderes Regeln willst an die UN. Wer da überhaupt nix zu melden hat, sind die Geldgeber. Die haben kein Mitspracherecht über Lehrinhalte in einem anderen Land, nur weil sie Geldgeber sind.
Zitat von sacredheartsacredheart schrieb:Dann die Infrastruktur der Palästinenser, bei den jeder größere Player letztlich Terrororganistation ist: Hamas, Fatah, PLO etc. Die haben keine Infrastruktur errichtet, sondern auf Terror gesetzt und auf moralischen Druck. Die Hilfesgelder wurden doch überwiegend nicht zum Aufbau einer Infrastruktur genutzt.
Überwiegend? Das mal bitte belegen. Ganz klar wurden da Gelder zweckentfremdet und ebenso klar stützt sich die Hamas (und auch die PLO) auf die Zahlungen dieser Gelder als Machtmittel.
Aber: dass dort nix aufgebaut wurde ist Quatsch. Ich spare es mir mal dir in den Thread seitenweise reinzukübeln was mit den internationalen Hilfsgeldern alles in Gaza erreicht und aufgebaut wurde.
Zitat von sacredheartsacredheart schrieb:Die müssen allesamt weg.
Klar. Wie? Zu sagen dass einer der wesentlichen Akteure in einem Konflikt "komplett weg muss" ist die komplette Aufgabe irgendeiner Lösung. Ich hatte das hier schon sehr oft geschildert, gerne nochmal: die ganzen militärischen Aktionen der Israelis gegen die Palästinenser sind ein Gratis-Werbe-Fest für die Hamas. Weil die Hamas die Einzigen sind, die sich Israel militärisch entgegenstellen.
Ohnehin: wer soll die ersetzen? Welche Gruppe, Organisation oder was-auch-immer soll die Funktion der Hamas / PLO übernehmen und wäre bereit dazu? Ich verrate es dir: niemand. Nicht mal Israel wird wollen, dass die sich auflösen, weil Israel dann in der Verantwortung wäre.
Man muss schon mit diesen Gruppen zusammen arbeiten, wenn man dort irgendwas lösen will. Ob man in der Zusammenarbeit mit denen irgendwas lösen kann... gute Frage.


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13.07.2026 um 13:54
Zitat von paxitopaxito schrieb:Und nochmal: das ist Quatsch. Hatten wir schon mal. Die Regelungen der UNRWA und UNHCR sind an der Stelle ident. Das Kind eines staatenlosen Flüchtlings, ist ein Flüchtling. Ob in Gaza oder Kuala Lumpur.
Es gibt Unterschiede politischer Natur aber die liegen eben nicht in der "Vererbung des Flüchtlingsstatus". Ich weiß auch ehrlich nicht welchen Status du den Pälastinensern in Gaza sonst geben willst.
Flüchtlingsstatus auf ewig

Im Libanon, im Westjordanland oder in Syrien leben heute „Palestine refugees“ der fünften Generation. Obwohl sie da wohnen, wo sie geboren wurden. Zwei Millionen jordanische Staatsbürger sind bei UNRWA als Flüchtlinge registriert.

Ihre „Fluchterfahrung“ beruht allein auf Erzählungen von Ur- und Ururgroßeltern. Und aus dem Unterricht der UNRWA-Schulen, die – finanziert auch von Deutschland – weiterhin ein „Rückkehrrecht“ als identitätsstiftendes Ziel lehren.
Rückkehrrecht blockiert Neubeginn

Das ist erstens so realistisch wie die Rückkehr der aus Marokko, Syrien, Jemen, dem Iran und Irak vertriebenen Millionen Juden und ihrer Nachkommen. Zweitens blockiert es jeden palästinensischen Neustart.

Eine Enthaltung ändert daran nichts. Schließlich zahlt Deutschland weiter. Stupid German Money, könnte man sagen. Wir finanzieren das Problem – nicht die Lösung.
Quelle: https://www.focus.de/politik/briefing/fluechtlingsstatus-auf-ewig-die-probleme-mit-dem-palaestinenserhilfswerk_ab1de269-7e3a-4eef-a934-1aa3dc9daab0.html

Lies mal den ganzen Artiekl. Nicht mal, wenn die Menschen eine andere Staatsangehörigkeit haben werden sie von der Liste der Rückkehrberechtigten Flüchtlinge gestrichen. Das System dient dem Selbsterhalt.

Es gibt ja völlig zurecht keine UN Institution, die auf einem Rückkehrrecht der Vetriebenen nach Russland, in die Ukraine oder Polen jede Menge Mitarbeiter beschäftigt. Das ist schon ein historischer Sonderweg.
Zitat von paxitopaxito schrieb:Ist halt das Problem wenn du über Jahrzehnte eine Bevölkerungsgruppe staatenlos machst und deren Lebensraum besetzt.
Ist es denn nach 5 Generationen ihr Lebensraum? Trotz anderer Staatsangehörigkeit? Ich meine jetzt nicht diejenigen, die sich in Gaza aufhalten.
Zitat von paxitopaxito schrieb:Nö. Die UN kann und wird beides nicht lösen. Wie denn Bitte? Klar, kannst du die UNRWA neulackieren und UNRWA 2.0 nennen - alles neu, alles besser. Das wäre so das Einzige was die UN machen könnte.
Man könnte das vererbte Rückkehrrecht, das von Afang an Schwachsinn war und einem Neustart im Weg stand, rückabwickeln oder wenigstens Stand heute beenden. Das wäre ein Anfang.
Zitat von paxitopaxito schrieb:Wer da überhaupt nix zu melden hat, sind die Geldgeber. Die haben kein Mitspracherecht über Lehrinhalte in einem anderen Land, nur weil sie Geldgeber sind.
Deshalb ist es dumm, Geldgeber zu sein ohne Mitspracherecht. Wie kann man so blöd sein?
Zitat von paxitopaxito schrieb:gerne nochmal: die ganzen militärischen Aktionen der Israelis gegen die Palästinenser sind ein Gratis-Werbe-Fest für die Hamas. Weil die Hamas die Einzigen sind, die sich Israel militärisch entgegenstellen.
Du meinst die militärischen Aktionen, die immer als Antwort auf einen Angriff erfolgten, den Du irgendwie vergessen hattest, zu erwähnen?
Zitat von paxitopaxito schrieb:Ob man in der Zusammenarbeit mit denen irgendwas lösen kann... gute Frage.
Das sehe ich allerdings auch so. Ich sehe kein Licht am End des Tunnels. Ich bin lediglich nicht bereit zusagen: Alles wegen Israel.


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Israel - wohin führt der Weg?

13.07.2026 um 15:48
Zitat von sacredheartsacredheart schrieb:Lies mal den ganzen Artiekl. Nicht mal, wenn die Menschen eine andere Staatsangehörigkeit haben werden sie von der Liste der Rückkehrberechtigten Flüchtlinge gestrichen. Das System dient dem Selbsterhalt.
Der Artikel ist so dürftig wie Bohnensuppe ohne Bohnen. Er sagt überhaupt nix darüber aus, was das "Vererben vom Flüchtlingsstatus" angeht. Was er anschneidet - so tief wie eine Pfütze im Hochsommer - ist die Sonderregelung was Flüchtlingsstatus bei Erhalt einer Staatsbürgerschaft angeht. DAS ist tatsächlich eine Sonderregelung beim UNRWA. Hab ich dir auch schon mal laaaaaang und breeeeeeit erklärt.
Zitat von sacredheartsacredheart schrieb:Es gibt ja völlig zurecht keine UN Institution, die auf einem Rückkehrrecht der Vetriebenen nach Russland, in die Ukraine oder Polen jede Menge Mitarbeiter beschäftigt. Das ist schon ein historischer Sonderweg.
Nö, es ist kein "Sonderweg". Der zweite Weltkrieg ist abgehakt, Konflikt bereinigt, es herrscht Frieden. Auch das hab ich dir schon mal erklärt. Bei einem ungelösten Konflikt und bestehenden Fluchtursachen bleibt der Flüchtlingsstatus erhalten. Auch über Generationen. Und das gilt nicht nur für die Palästinenser, das gilt grundsätzlich.
Zitat von sacredheartsacredheart schrieb:Ist es denn nach 5 Generationen ihr Lebensraum? Trotz anderer Staatsangehörigkeit?
Andere Staatsangehörigkeit, anderes Thema: du vermischt hier deine Falschbehauptung das die Palästinenser der Sonderfall sind weil sie den Status erben mit dem tatsächlichen Sonderfall das der Erhalten bleibt, auch wenn sie eine Staatsangehörigkeit beim aufnehmenden Staat bekommen.
Da wir aber gerade beim Gazastreifen waren: da ist auch dieser Sonderfall piepegal, die sind nämlich in keinem Staat.
Zitat von sacredheartsacredheart schrieb:Ich meine jetzt nicht diejenigen, die sich in Gaza aufhalten.
Ja, aber um die ging es doch! Und hopplahopp das Thema wechseln um nicht eingestehen zu müssen, dass du einfach nur Mist nachplapperst was die "Vererbung des Flüchtlingsstatus" angeht zieht auch nicht. Vermich nicht Themen!
Zitat von sacredheartsacredheart schrieb:Man könnte das vererbte Rückkehrrecht, das von Afang an Schwachsinn war und einem Neustart im Weg stand, rückabwickeln oder wenigstens Stand heute beenden. Das wäre ein Anfang.
Das Rückkehrrecht erlischt sofort, wenn der Konflikt beigelegt wurde. Auch das habe ich dir geschildert. Es bleibt nur deshalb bestehen, weil der Konflikt nie gelöst wurde und fröhlich vor sich hin oxidiert.
Zitat von sacredheartsacredheart schrieb:Du meinst die militärischen Aktionen, die immer als Antwort auf einen Angriff erfolgten, den Du irgendwie vergessen hattest, zu erwähnen?
Ich hab es nicht vergessen, es spielt an der Stelle keine Rolle. Ich finde nicht gut, dass die Hamas sich als "Beschützer der Palästinenser" aufspielen kann, obwohl sie diejenigen sind die den Konflikt derartig eskaliert haben. Aber es funktioniert. Das ist die Realität der man sich stellen muss.
Zitat von sacredheartsacredheart schrieb:Ich bin lediglich nicht bereit zusagen: Alles wegen Israel.
Du schiebst die Schuld/Verantwortung stattdessen auf internationale Organisationen wie der UN oder der UNRWA. Zwei völlig zahnlose und machtlose Organisationen die nie, nie, nie eine Möglichkeit hatten diesen Konflikt zu lösen.
Wenn wir einen jahrzehntealten Konflikt haben, dann macht es überhaupt keinen Sinn mehr den "Hauptschuldigen" auszumachen. Alle die da irgendwie mitgewirkt haben, haben sich schuldig gemacht. Und sogar die, die tatenlos zugeschaut haben.


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Israel - wohin führt der Weg?

13.07.2026 um 16:09
Inwieweit ist denn Israel überhaupt verpflichtet Staatenlosen Menschen eine Staatsbürgerschaft anzubieten ?
Soweit ich weiss unterliegen Gesetze zur Staatsbürgerschaft den Nationen selbst und keiner übergeordneten Instanz.
Vielleicht kann mich jemand aufklären.


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Israel - wohin führt der Weg?

13.07.2026 um 16:26
Zitat von paxitopaxito schrieb:Auch das hab ich dir schon mal erklärt. Bei einem ungelösten Konflikt und bestehenden Fluchtursachen bleibt der Flüchtlingsstatus erhalten. Auch über Generationen. Und das gilt nicht nur für die Palästinenser, das gilt grundsätzlich.
Dann haben die in den 50ern Jahren aus Nordkorea geflohenen Menschen auch immer noch ein eigenes Hilfswerk? Natürlich ist das ein Sonderweg.
UNRWA erkennt das in der Resolution 194 der UN-Generalversammlung verankerte Recht der Palästina-Flüchtlinge auf die Rückkehr in ihre früheren Häuser in Israel an und setzt sich dafür ein. Dieses Recht war und bleibt ein wichtiger Streitpunkt im israelisch-palästinensischen Konflikt. Die israelische Regierung argumentiert, dass die Rückkehr der 5,9 Millionen Palästinenser den jüdischen Charakter des Staates untergraben würde.

UNHCR hingegen hat kein spezifisches Mandat in Bezug auf das Recht auf Rückkehr. Das Hauptaugenmerk liegt auf der Suche nach dauerhaften Lösungen für Flüchtlinge, wie etwa Integration vor Ort, Neuansiedlung in einem Drittland oder freiwillige Rückführung, wenn die Bedingungen im Heimatland dies zulassen.

Diese Unterschiede spiegeln den einzigartigen historischen und politischen Kontext der palästinensischen Flüchtlingsfrage wider. Denn die Sonderregelungen sind auch ein Ergebnis davon, dass verschiedene arabische Staaten die Gründung von Israel 1948 nicht akzeptieren wollten und daher auf die Vererbung des Flüchtlingsstatus und das Recht auf Rückkehr in einen palästinensischen Staat bestanden haben.

Während das UNHCR ein breiteres, globales Mandat hat, ist die Gründung von UNRWA die Reaktion auf dieses historische Szenario. Es ist wichtig zu wissen, dass die UNRWA-Definition nicht allgemein akzeptiert wird. Kritische Stimmen argumentieren, dass das Weitergeben des Flüchtlingsstatus über Generationen die Integration und eine dauerhafte Lösung behindern. Andere verteidigen das Recht auf Rückkehr als grundlegendes Menschenrecht für Palästinenserinnen und Palästinenser. Das Verständnis dieser Unterschiede ist von entscheidender Bedeutung, um sich in der komplexen und oft umstrittenen Frage der palästinensischen Flüchtlinge zurechtzufinden.
Quelle: https://dgvn.de/meldung/unrwa-zwischen-zwei-welten
Zitat von paxitopaxito schrieb:DAS ist tatsächlich eine Sonderregelung beim UNRWA. Hab ich dir auch schon mal laaaaaang und breeeeeeit erklärt.
Dadurch wird es aber nicht sinnvoller, so zu agieren.
Zitat von paxitopaxito schrieb:Da wir aber gerade beim Gazastreifen waren: da ist auch dieser Sonderfall piepegal, die sind nämlich in keinem Staat.
Richtig, habe ich auch nicht bestritten. Sie hätten einen haben können, es aber immer wieder selbst vermasselt, am Eindrücklichsten Arafat in Camp David 2000.
Zitat von paxitopaxito schrieb:Aber es funktioniert.
Es funktioniert, weil so viele mitspielen.
Zitat von paxitopaxito schrieb:Wenn wir einen jahrzehntealten Konflikt haben, dann macht es überhaupt keinen Sinn mehr den "Hauptschuldigen" auszumachen. Alle die da irgendwie mitgewirkt haben, haben sich schuldig gemacht. Und sogar die, die tatenlos zugeschaut haben.
Gehe ich mit, aber ich gehe eben nicht mit, dass es alles Israels Schuld wäre oder dass Israel doch nur dies oder das tun müsste und schon wäre alles gelöst. Hast Du so auch nicht behauptet, ich mache damit nur meinen Standpunkt klar.


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13.07.2026 um 16:46
Zitat von sacredheartsacredheart schrieb:Dann haben die in den 50ern Jahren aus Nordkorea geflohenen Menschen auch immer noch ein eigenes Hilfswerk? Natürlich ist das ein Sonderweg.
Die erhalten automatisch die südkoreanische Staatsbürgerschaft und JA das ist ein Unterschied / Sonderweg aus historischen Gründen. Aber der liegt immer noch nicht dort, wo du ihn verortet hast, bei der "Vererbung des Flüchtlingsstatus". Und es bleibt weiter ein Unterschied der für die Palästinenser im Gaza und Westjordanland - der großen Mehrheit - keine Rolle spielt.
Zitat von sacredheartsacredheart schrieb:Dadurch wird es aber nicht sinnvoller, so zu agieren.
Ist so gekommen weil man glaubte den Konflikt in ein paar Jahren lösen zu können. Konnte man nicht, wie wir heute wissen.
Zitat von sacredheartsacredheart schrieb:Es funktioniert, weil so viele mitspielen.
Weil Menschen Menschen sind.
Zitat von sacredheartsacredheart schrieb:Gehe ich mit, aber ich gehe eben nicht mit, dass es alles Israels Schuld wäre
Ich brauche da keine Schuld Debatte, worüber man reden kann ist Verantwortung. Jeder Akteuer dort trägt die Verantwortung für das was er macht. Die Hamas für das irrsinniger Massaker, Netanjahu für seine inkompetente Planlosigkeit.
Zitat von sacredheartsacredheart schrieb:dass Israel doch nur dies oder das tun müsste
Israel hat eben im Gegensatz zu den Palästinensern die Machtmittel und -möglichkeiten zu agieren. Oder zumindest deutlich größere. Gleichzeitig hat Israel einen eigenen demokratischen Anspruch mit westlichen Werten.
Das Land steht vor einem Dilemma, es hat sich im Grunde zu tote gesiegt. Da die zwei Staatenlösung tot und beerdigt ist, hat Israel die Wahl entweder die Palis zu integrieren - und damit als jüdischer demokratischer Staat sein "jüdisch" verlieren. Oder es behält sie weiter in "besetzten Gebieten" und verliert damit seinen demokratischen Charakter. So oder so, es ist schwer da raus zu kommen.


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13.07.2026 um 17:04
Zitat von JoschiXJoschiX schrieb:Inwieweit ist denn Israel überhaupt verpflichtet Staatenlosen Menschen eine Staatsbürgerschaft anzubieten ?
Ich glaube nicht dass irgendein Staat dazu (selbst)verpflichtet ist. Ich glaube Argentenien ist da recht liberal, aber verpflichtet sind die auch zu nix.


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13.07.2026 um 22:20
Zitat von JoschiXJoschiX schrieb:Inwieweit ist denn Israel überhaupt verpflichtet Staatenlosen Menschen eine Staatsbürgerschaft anzubieten ?
Soweit ich weiss unterliegen Gesetze zur Staatsbürgerschaft den Nationen selbst und keiner übergeordneten Instanz.
Vielleicht kann mich jemand aufklären.
Das war allerdings Bestandteil des UN-Teilungsplanes. Viele der geflüchteten Menschen sind ja überhaupt erst staatenlos weil sich Israel nicht an diesen gehalten hat und nach der eigenen Unabhängigkeitserklärung das Staates Israels haben sich sich darauf festgelegt, womit sie die Worte ihrer eigenen Unabhängigkeitserklärung gebrochen haben.


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18.07.2026 um 16:47
https://www.jpost.com/international/article-902872
NYC Mayor Zohran Mamdani considers Netanyahu arrest ahead of UN General Assembly visit

New York City Mayor Zohran Mamdani's administration is still deliberating an order to arrest Prime Minister Benjamin Netanyahu if he visits New York City for the UN General Assembly in September, the New York Times reported on Saturday.

“I believe that Prime Minister Netanyahu belongs in the Hague,” Mamdani told NYT podcast host Lulu Garcia-Navarro this week on "The Interview."

“He’s a war criminal who has been charged by the International Criminal Court (ICC),” Mamdani added. “And what you will find is that it is an opinion that is held by many, purely because of what his actions have wrought over these last many years.”

Though Mamdani is in "active conversation" with New York's law department over the potential detention, he said he's not clear whether he actually has the legal authority needed to order the New York Police Department (NYPD) to arrest Netanyahu.
Das wäre doch mal ein Move den ich unterstützen würde :D
Sollte es juristisch tatsächlich möglich sein die Verhaftung durchzuführen sollte er das durchziehen.
Ich denke nicht das Mamdani Angst vor Trump hat.


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18.07.2026 um 17:35
Bin neugierig, ob das hier irgendwelche Rechtfertigung findet.

https://www.derstandard.at/story/3000000331930/israel-ebnet-weg-f252r-einsatz-von-krokodilen-um-gef228ngnisse?ref=article

Oder das:
Mehrere israelische Minister fordern immer wieder die Annexion von Teilen oder des gesamten Westjordanlandes. (APA, red, 12.7.2026)
https://www.derstandard.at/story/3000000331108/demokratischer-us-politiker-im-westjordanland-von-israel-festgehalten?ref=article

Amnesty International die Siedlergewalt im Westjordanland.
Amnesty spricht unter anderem von der "ethnischen Säuberung" der palästinensischen Beduinengemeinde Khirbet Zanuta im Süden des Westjordanlands – die von israelischen Behörden "unterstützt und geduldet" worden sei.
Finanzminister Bezalel Smotrich kündigte im Herbst Pläne für die Annexion von 82 Prozent des Westjordanlands an mit dem deklarierten Ziel: maximales Land, minimale Palästinenser.
https://www.derstandard.at/story/3000000324208/neuer-amnesty-bericht-zum-westjordanland-ausloeschung-von-allem-was-palaestinensisch-ist?ref=article


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Israel - wohin führt der Weg?

18.07.2026 um 17:51
Zitat von PallasPallas schrieb:Bin neugierig, ob das hier irgendwelche Rechtfertigung findet.
Naja, es wird halt gesiedelt so lange es noch geht, die ganz ganz schlimmen EU Sanktionen gegen vereinzelte Siedler werden ausgesessen. Was soll schon passieren ?
Das einzig schlimme ist das ein kleiner Teil des Westjordanlandes den Palästinensern überlassen werden muss, wo sie dann wie in Gaza leben.
Und wenn wirklich mal was auf der Weltbühne passiert kann Israel ja Verhandlungen mit Mini Palästina aufnehmen und ein bisschen Land wieder abgeben, Win-Win, alle happy.


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18.07.2026 um 18:43
Zitat von JoschiXJoschiX schrieb:Das wäre doch mal ein Move den ich unterstützen würde
Da lobe ich mir die User, die die Übersetzung gleich mitposten...


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19.07.2026 um 12:13
Neue kritischer Berichte zu MSF ist erschienen. Diese Organisation hat schon vor dem 7.Oktober weggesehen, wenn Hamas Krankenhäuser für ihre Zwecke missbrauchte. Der Genozidvorwurf gegen Israel, den MSF erhebt, ist jedoch keine unabhängige, fundierte Expertenmeinung, sondern vom Internationalen Strafgerichtshof übernommen. Wieder ein Besipiel dafür, dass "unabhängige" NGOs manchmal einfach abschreiben und Meinungen anderer lediglich reproduzieren, nicht unabhängig bestätigen. Folglich sind Kampagnen wie "Stop the Genocide" nicht neutral und reiner Aktivismus. Man könnte das auch auf den "Wasser-als-Waffe"-Vorwurf ausweiten.

msf1
msf2aOriginal anzeigen (0,6 MB)
msfgenocide

NGOs in Gaza werden von Hamas überwacht:


msfguarantor
msfguarantor2

Quelle:

https://ngo-monitor.org/wp-content/uploads/2026/03/NGO-Malpractice.pdf

https://www.jpost.com/diaspora/antisemitism/article-901484?utm_id=97758_v0_s00_e0_tv1_a1demo0e5c1x8r&fbclid=IwY2xjawS4qNhleHRuA2FlbQIxMABicmlkETBmU3RjdmVXUEsyN0Q0VGZWc3J0YwZhcHBfaWQQMjIyMDM5MTc4ODIwMDg5MgABHkBlD12ZdhnTbljru_Vqg_gsIVhWw9xAjsxHwzlmstHBfRXWzTMp8YOH4QQ2_aem_qpV8CGfF6lOYt89fGjv3Cg

Hamas stahl schon 2009 Hilfsgüter- woraufhin UN-Organisationen die Einfuhr stoppten.
Gaza: UN suspends aid operation after second Hamas-linked theft of supplies

6 February 2009 – The main United Nations relief agency responsible for feeding 900,000 Palestinian refugees in Gaza today suspended all imports of desperately needed aid after Hamas confiscated hundreds of tons of food, the second such seizure in three days.

Secretary-General Ban Ki-moon demanded that Hamas immediately return the food to the UN Relief and Works Agency for Palestine Refugees in the Near East (UNRWA), which said its suspension would remain in force until such a return and “the Agency is given credible assurances from the Hamas government in Gaza that there will be no repeat of these thefts.”

Mr. Ban also called on Hamas “to refrain from interference with the provision and distribution of humanitarian assistance in Gaza,” where a three-week Israeli offensive, launched with the stated aim of ending Hamas and other rocket attacks against it, killed 1,300 Palestinians, injured more than 5,300, 34 per cent of them children, destroyed or damaged 21,000 homes, and caused widespread damage to infrastructure.

He reiterated Security Council calls for the unimpeded provision and distribution of humanitarian aid, including food, fuel and medical treatment, throughout Gaza.

The seizures followed repeated UNRWA warnings that not nearly enough food and other vital supplies were getting through because of Israel''s closure of most crossing points into Gaza. Just hours before the latest seizure, UNRWA Director of Operations in Gaza John Ging had warned that the Agency would suspend operations if there was a repeat.

Although the amount stolen in the first seizure was small, “it''s massive in its significance because they''ve crossed a red line,” Mr. Ging said.

During the night of 5 February 10 truckloads of flour and rice were taken from the Palestinian side of the Kerem Shalom Crossing into Gaza, UNRWA said in a statement. “They had been imported from Egypt for collection by UNRWA today,” it added. “The food was taken away by trucks contracted by the Ministry of Social Affairs. Two hundred metric tons of rice and 100 metric tons of flour were taken.”

On Tuesday, 3,500 blankets and over 400 food parcels were taken at gunpoint from a distribution store in Beach Camp in Gaza. Hamas said it would give out the aid itself and Mr. Ging yesterday told Hamas to “stop the nonsense that they''ve been coming out with trying to justify what they did and accept that it was an egregious error.”

Mr. Ging has repeatedly called on Israel to throw open the border crossings to full access for relief supplies, including food, medicine, non-food items and essential reconstruction materials.

In a related development, Israel has said that aid from a ship it intercepted off Gaza would be sent in overland while 10 Lebanese citizens on board would be handed back through the UN Interim Force in Lebanon (UNIFIL) position at Ras Naqoura.

The Office of the UN Humanitarian Coordinator for the occupied Palestinian territory (UNSCO) reported today that, because of the difficulties in obtaining food, 88 per cent of Gaza''s 1.4 million inhabitants are now registered to receive food aid from UNRWA and the UN World Food Programme (WFP).
https://www.un.org/unispal/document/auto-insert-209885/


Wenn die UN wegen Diebstählen/Plünderungen einer Kriegspartei Hilfsgüterlieferungen stoppt, ist das okay, aber wenn Israel das macht, ist das natürlich genozidaler Missbrauch von Hunger als Waffe?

Amnesty International ist auch mit confirmation bias an den Genozidvorwurf rangegangen, Amnesty Israel distanzierte sich vom Bericht You feel like you are subhuman‹. Israel’s Genocide Against Palestinians in Gaza . Aber wetten, dass manche hier auf die... Durchdringung dieser Organisation mit Juden verweisen werden?
In a separate statement obtained by the Haaretz newspaper, several members of Amnesty Israel and Jewish members of Amnesty International went one step further and accused the report of producing an “artificial analysis” of the situation in the Gaza Strip.

“From the outset, the report was referred to in international correspondence as the ‘genocide report,’ even when the research was still in its initial stages,” Haaretz cited the Amnesty members as saying.

“This is a strong indication of bias and also a factor that can cause additional bias: Imagine how difficult it is for a researcher to work for months on a report titled ‘genocide report’ and then to have to conclude that it is ‘only’ about crimes against humanity,” they added. “Predetermined conclusions of this kind are not typical of other Amnesty International investigations.”

They accused the report of having been “motivated by a desire to support a popular narrative among Amnesty International’s target audience” that stemmed from “an atmosphere within Amnesty International of minimizing the seriousness of the October 7 massacre. It is a failure – and sometimes even a refusal – to address the Israeli victims in a personal and humane manner.”
https://www.timesofisrael.com/predetermined-conclusions-amnesty-israel-workers-slam-parent-groups-genocide-charge/


Hamas stiehlt und plündert Lebensmittelrationen, Babynahrung... und bereichert sich sogar an Spendengeldern:
Host: "Where did the millions of dollars that were collected as donations for the residents of the Gaza Strip go?" …

PA Chairman Mahmoud Abbas' Advisor on Religious Affairs and Islamic Relations Mahmoud Al-Habbash: "All these funds and the millions were collected and disappeared, evaporated, because they were collected through partisan and factional elements…"

Host: "Are you accusing Hamas or individuals in Hamas of stealing these aid funds?"

Mahmoud Al-Habbash: "I say clearly: Funds were collected through Hamas, its representatives, and its leaders, and through Arab and Islamic elements who handed them over to Hamas-"

Host: "And they did not reach Gaza, they disappeared."

Mahmoud Al-Habbash: "And they disappeared."

Video title: "Mahmoud Al-Habbash reveals: Millions of donations were collected to help Gaza and disappeared, and this is a call to the Arab states and Arab peoples"

https://palwatch.org/page/42304
Aus Qatar flossen in den letzten Jahrzehnten Milliardensummen an amerikanische Universitäten- was, wie die Aktivistinnen Anila Ali und Dalia Ziada beobachten konnten, nicht nur zu anwachsendem Antisemitismus auf Universitäten führte, sondern auch Einfluss auf Lehrpersonal, Forschung und Lehre hatte:
Dalia was targeted for opposing the Muslim Brotherhood and Hamas, and has spent the years since tracing the money that radical movements use to buy influence in the West.

Though we have come to America from different countries, and to this work from different directions, we reached the same conclusion: The ideological transformation of American college campuses is not organic. It is funded, and the funding is too easily hidden.
We say this from personal experience. We have sat with Muslim students who felt they couldn’t speak honestly without losing their friends. We have watched Jewish students pull back from campus life because they no longer felt safe. We have seen faculty we respect go quiet on subjects they once engaged with openly, calculating what dissent might cost them.
Qatar alone has sent billions of dollars to American universities since 2001, more than any other foreign country, including China. Qatar’s involvement should not be taken lightly, given its longtime backing of the Muslim Brotherhood, Hamas and the Islamic Revolutionary regime in Iran. Qatar is also the home of Al Jazeera, the premier propaganda machine that has been fueling hatred toward Israel and Western democratic values over the past three decades.
Dalia, when she was in Egypt and now as part of Institute for the Study of Global Antisemitism and Policy (ISGAP)’s global team, has spent years following exactly these structures: the foundations, the shell entities, the endowed chairs that come with strings. What the research shows is not a series of isolated gifts but a sustained pattern—a long-term investment designed to shape what gets studied, who gets hired and how entire regions get taught.
https://www.newsweek.com/we-know-whos-buying-college-campuses-senate-must-act-opinion-12155051?utm_medium=Social&utm_source=Facebook&fbclid=IwY2xjawS-4s1leHRuA2FlbQIxMABicmlkETBYNThKbnJRdHVhbDVaU0Jsc3J0YwZhcHBfaWQQMjIyMDM5MTc4ODIwMDg5MgABHpXQyfX0kf1ZuClXeazGdG5w8rkuAxSCMZQdQofYwXNkYg79G1SfHi84YjvZ_aem_NFen4e8FIVAC5QwF6qWL6g#Echobox=1783618751

Auch bei manchen UN-Unterorganisationen, an deren Treffen auch Experten wie Francesca Albanese beteiligt sind, steht der Verdacht im Raum, finanzielle Unterstützung aus Quellen zu beziehen, die den USA und der EU verschwiegen werden:
UN Staff For Gaza, das offenbar gegen die Neutralitätsregeln der Vereinten Nationen verstößt, veranstaltete zudem ein Treffen, über das JNS berichtete. Dabei schien die Exekutivsekretärin der Hague Group zu glauben, sie spreche vertraulich, als sie erklärte, von den USA sanktionierte Organisationen würden ihre israelfeindliche Gruppe heimlich beraten und diese Verbindungen gegenüber europäischen Staaten verschwiegen.

Ein weiteres Webinar von UN Staff For Gaza beinhaltete Aussagen einer ehemaligen stellvertretenden Direktorin des UN-Kinderhilfswerks (UNICEF), die den Teilnehmern empfahl, sich auf die Gruppe „Jews Against Genocide“ zu berufen, um dem Vorwurf des Antisemitismus entgegenzutreten.

Zu Beginn ihrer Ausführungen im Webinar vom 19. Juni sagte Albanese: „Ich möchte dieses Gespräch damit beginnen, anzuerkennen, dass sich unter den Teilnehmern dieses Treffens sicher auch israelische Zuhörer befinden – und nicht unbedingt wohlgesonnene.“
https://www.israelheute.com/erfahren/lesen-sie-geschichtsbuecher-kritik-an-albanese-nach-ihren-aussagen-ueber-juden-in-der-arabischen-welt/?utm_id=97758_v0_s00_e0_tv1_a1demonp68u57u&fbclid=IwY2xjawTByH9leHRuA2FlbQIxMABicmlkETBYNThKbnJRdHVhbDVaU0Jsc3J0YwZhcHBfaWQQMjIyMDM5MTc4ODIwMDg5MgABHhd15BIMzOxA9RE7BBhCVcjr-WHZGlmVA3Smc5zeUOyizDoEU1BkwkdYOFpi_aem_N0ut_6yHPnfGLqHu8T-fXg#google_vignette


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Israel - wohin führt der Weg?

19.07.2026 um 17:14
MSF und Amnesty International als einseitig bezeichnen, aber sich auf ngo-monitor.org beziehen - Genau mein Humor.

Wikipedia: NGO Monitor

Im Westjordanland steigt die Gewalt durch Siedler.
Das UN-Büro für humanitäre Angelegenheiten (OCHA) hatte unlängst erklärt, die Zahl der Gewalttaten israelischer Siedler gegen Palästinenser im Westjordanland habe ein "beispielloses Ausmaß" erreicht. Demnach kommt es im Durchschnitt zu sechs Angriffen pro Tag. Erst am Samstag war ein 17 Jahre alter Nachwuchsfußballer nach palästinensischen Angaben seinen Verletzungen erlegen, die ihm ein israelischer Siedler eine Woche zuvor zugefügt hatte.
https://www.derstandard.at/story/3000000332061/israelische-siedler-legten-feuer-an-moschee-im-westjordanland?ref=article


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Israel - wohin führt der Weg?

19.07.2026 um 18:03
@Pallas

Das habe ich ihm alles schon erklärt aber das möchte er nicht verstehen. Seine Recherchen beruhen fast ausschließlich auf Mena-Watch und NGO Monitor zwei radikale (Teils für Israelis zu radikale) Quellen die er ungefiltert und ohne zu hinterfragen hier reinspammt.

Aus externen Analysten werden Leiter, alte Bilder werden als neue verkauft - das interessiert ihn alles nicht. Solange es Pro-Israelisch ist landet es ungefiltert hier drin.

Auf kritische Rückfragen wird dann nicht geantwortet und zwei Wochen später neuer Müll hier reingekippt.

Scheint System zu haben


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