Voussoir schrieb:aber wir opfern dafür ziemlich viel von uns selbst, gesellschaftlich und monetär.
Ist das so?
Finanziell vielleicht 1% des Steuervolumens oder geringfügig mehr.
Dafür sind die meisten einige Jahre später in Arbeit und helfen jetzt, die Beiträge für die geburtenstarken Babyboomer, die in Rente gehen, aufzubringen. Frauen sind weniger in Arbeit, haben aber mehr Kinder als die deutschen. Das sind dann die Beitragszahler von morgen.
Gut, man konnte 2015/16 nicht wissen, dass Putin ab 2022 Millionen von Frauen aus der Ukraine vertreiben wird, aber soll man die wirklich alle der Vergewaltigung überlassen? Würde man sich das wünschen, wenn man in der gleichen Situation ist? (Kann ja passieren, vor allem bei einem Wahlsieg der AfD -> politische Verfolgung und/oder Durchmarsch Russlands). Um damit maximal 1% weniger Steuern zahlen zu müssen?
Wenn man es durchrechnet, könnten die neugeborene Kinder der Deutschen teurer ein, selbst wenn man Qualizierung rausrechnet, weil auch ein Teil der Flüchtinge erst qualifiziert werden muss oder wegen geringer Qualifizierung weniger verdient (bis zu 25 Jahre Kindergeld, Steuerfreibeträge, ggf. Beilhilfeerhöhung, Mitversicherung, KITA-Plätze usw.).
Trotzdem würde niemand behaupten: Bloß keine Kinder im Land - viel zu teuer. Denn dann fragt sich, wer die Renten mal finanzieren soll.
Und die Geburtenrate in Deutschland bzw. bei den Deutschen ist mit 1,2 viel zu niedrig - das wäre das eigentliche Problem.