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Migrantengewalt in Deutschland

64.046 Beiträge ▪ Schlüsselwörter: Gewalt, Probleme, Ausländer ▪ Abonnieren: Feed E-Mail

Migrantengewalt in Deutschland

28.05.2026 um 18:48
Zitat von canisrexcanisrex schrieb:Naja, im Zusammenhang möglicher Psychosen muss man die Sache ja dann doch global betrachten, denn Psychosen kennen wohl eher keine Nationalität.
Es gibt da keine homogene Verteilung:
Die verbreitete Ansicht, dass Schizophrenien und andere Psychosen in allen Ländern gleich häufig auftreten, ist offenbar nicht korrekt. Eine Studie in JAMA Psychiatry (2017; doi: 10.1001/jamapsychiatry.2017.3554) ermittelt deutliche Schwan­kun­gen zwischen 17 Regionen, davon 16 in Europa, die auf starke soziale Einflüsse hinweisen.

Der Gemeinplatz, nach dem die Schizophrenie in unterschiedlichen Kulturen gleich häufig auftritt, geht auf die „Ten-Country Study“ zurück, die die Weltgesundheits­organisation ab 1978 weltweit in 10 Ländern durchgeführt hat, von denen 2 (UdSSR, Tschechoslowakei) heute nicht mehr existieren. Die genauen Ergebnisse der vor der Internetära publizierten Studien (Psychol Med Monogr Suppl. 1992; 20: 1–97) sind offenbar heute nicht mehr bekannt, denn von einer weltweiten Homogenität der Erkrankung war gar nicht die Rede (homogen waren nur die diagnostischen Kriterien gewesen). Die Untersuchung hatte laut James Kirkbride vom University College London durchaus Unterschiede gefunden, etwa eine 2,5-fache Differenz in der Häufigkeit nicht affektiver Psychosen zwischen den einzelnen Ländern.

Eine Untersuchung des „European Network of National Schizophrenia Networks Studying Gene-Environment Interactions“ (EU-GEI) zeigt nun, dass die Unterschiede noch größer sind. Ein Team um James Kirkbride vom University College London hat die Daten aus 17 Regionen in Großbritannien, Frankreich, Italien, den Niederlanden, Spanien und Brasilien zusammengetragen. Darunter waren Großstädte wie Paris und London, aber auch ländliche Regionen wie Cuenca in Spanien oder Ribeirão Preto in Brasilien
Ursachen:
Neben geografischen spielen auch soziale Faktoren eine Rolle. Hausbesitzer scheinen seltener zu erkranken, Single-Haushalte sind dagegen häufiger betroffen. Hausbesitz ist für Kirkbride ein Zeichen von Wohlstand, der möglicherweise eine schützende Funktion hat. Single-Haushalte stehen eher für eine soziale Vereinsamung, die offenbar das Erkrankungsrisiko erhöht.
Und jetzt zum Topic:
Mitglieder ethnischer Minderheiten erkranken ebenfalls häufiger, es sei denn sie leben in Gegenden mit einer hohen ethnischen Durch­mischung, in der sie sich weniger als soziale Außenseiter fühlen. Der kulturelle Austausch scheint eine gewisse protektive Wirkung gegen gewisse mentale Probleme zu haben, meint Kirkbride. Die Studie zeigt seiner Ansicht nach, dass Umweltfaktoren insgesamt eine größere Bedeutung für die Entstehung psychotischer Störungen haben als vielfach angenommen.
Quelle: https://www.aerzteblatt.de/news/psychosen-inzidenz-schwankt-international-sehr-stark-24978d53-bcc6-435c-a092-618b95b75748

Das ist die Realität.


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28.05.2026 um 19:13
Zitat von behind_eyesbehind_eyes schrieb:Bei den krassen Sicherheitsvorkehrungen fällt es leicht sich als Mutiger zu präsentieren, als jemand der erkannt hat wie irrational die Angst angeblich ist und sich darüber hinweg setzt und dennoch hingeht ;-)
Ich verstehe nicht, was das mit meinem Argument zu tun hat.

Ich meide trotz der Sicherheitsvorkehrungen zum Beispiel Weihnachtsmärkte oder in München den Jakobsplatz.

Dagegen rauche ich 30-40 Zigaretten pro Tag oder gehe in Clubs und auf Konzerte oder einfach durch die restliche Innenstadt und nehme sowohl am Straßenverkehr und am Linienverkehr teil.

Das heißt aber nicht, dass ich nicht weiß, dass mehr Leute durch Lungenkrebs sterben oder ich auch an anderen Plätzen attackiert werden kann.

Und weil ich dir erkläre, dass ich mir bewusst bin, dass dem so ist und ich da keine Nachhilfe brauche, will ich mich also als mutig präsentieren.

Zumal ich persönlich das noch nie im Leben versucht habe jemandem zu erklären, dass man trotzdem hingehen soll.


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Migrantengewalt in Deutschland

28.05.2026 um 19:42
Zitat von Fassbinder1925Fassbinder1925 schrieb:Ich verstehe nicht, was das mit meinem Argument zu tun hat.
Weil es vollkommen egal ist ob man es jetzt trotzdem macht - die Welt ist eine andere, überall werden die Sicherheitsvorkehrungen hochgefahren, die Vorzeichen sich zu entscheiden dies zu tun haben sich geändert.

Du sagst:
Zitat von Fassbinder1925Fassbinder1925 schrieb:gehe in Clubs und auf Konzerte
und du weißt das sich genau hier in Clubs und Konzerten die Sicherheitsvorkehrungen ebenfalls geändert haben. Also auch hier für mich ein Scheinargument, ohne dich angreifen zu wollen. Ich finde das Argument halt nicht valide und möchte es damit begründet haben.
Zitat von Fassbinder1925Fassbinder1925 schrieb:Und weil ich dir erkläre, dass ich mir bewusst bin, dass dem so ist und ich da keine Nachhilfe brauche, will ich mich also als mutig präsentieren.
Das sollte dich nicht treffen, ich wollte da eher provokant drauf eingehen weil das Argument nicht mehr zur Realität passt aus meiner Sicht, also so generell.


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Migrantengewalt in Deutschland

28.05.2026 um 19:59
Zitat von sacredheartsacredheart schrieb:Zum Thema Migrantengewalt in Deutschland Thema verfehlt.
Ich aber, antwortete hierauf:
Zitat von sacredheartsacredheart schrieb:Und wenn einerseits fast jeder religiös motvierte Terroranschlag auf das Konto von Muslimen geht
Das halte ich für eine sehr selektive Sicht auf die Dinge.

"Gott ist groß" und "Gott will es" haben eine geradezu groteske Ähnlichkeit.


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Migrantengewalt in Deutschland

28.05.2026 um 20:09
Zitat von sacredheartsacredheart schrieb:Und wenn einerseits fast jeder religiös motvierte Terroranschlag auf das Konto von Muslimen geht
Zitat von canisrexcanisrex schrieb:Das halte ich für eine sehr selektive Sicht auf die Dinge
Warum? (explizit gefragt auf religiös motivierte Terroranschläge)


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Migrantengewalt in Deutschland

28.05.2026 um 20:11
Zitat von canisrexcanisrex schrieb:Gott ist groß" und "Gott will es" haben eine geradezu groteske Ähnlichkeit.
Das eine war vor fast 1000 (!) Jahren. Das ist doch völlig wurscht heutzutage und nicht vergleichbar.
Zitat von Fassbinder1925Fassbinder1925 schrieb:Ich meide trotz der Sicherheitsvorkehrungen zum Beispiel Weihnachtsmärkte oder in München den Jakobsplatz.
Kann ich nachvollziehen. Grosse Weihnachtsmärkte meide ich auch. Wegen Betrieb und wegen dem ganzen Sicherheitskran - keine Lust darauf, mir am Weihnachtsmarkt Terrorsperren auf der Straße anzusehen. Auf Konzerte geh ich manchmal, aber die sind klein. Ubahn in Berlin fahr ich auch, notgedrungen. Bin aber froh, wenn ich raus bin. Ich bin keine Zielgruppe für Stressmacher, aber religiös Bekloppten etc weiß man nie


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Migrantengewalt in Deutschland

28.05.2026 um 20:23
Zitat von canisrexcanisrex schrieb:Das halte ich für eine sehr selektive Sicht auf die Dinge.
@canisrex

Dann kannst Du gerne meine selektive Sicht ändern und die Liste der christlich motivierten Terroranschläge in Deutschland in diesem Jahrhundert posten.
Zitat von canisrexcanisrex schrieb:"Gott ist groß" und "Gott will es" haben eine geradezu groteske Ähnlichkeit.
Wenn die Ähnlichkeit nicht nur verbal ist, siehe oben, bin gespannt.

Schon die islamistische und die christliche Definition von Märtyrer erscheinen mir das Gegenteil von deckungsgleich zu sein.


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Migrantengewalt in Deutschland

28.05.2026 um 23:02
Nun, es schien mir, dass der Islam an sich für religiösen Terror verantwortlich gemacht werden sollte.

In Wirklichkeit ist und war es schon immer Extremismus und Fanatismus, die Terror brachten. Da nehmen sich die meisten Religionen nichts.
(Oder zumindest einige)


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Migrantengewalt in Deutschland

28.05.2026 um 23:05
Zitat von behind_eyesbehind_eyes schrieb:und du weißt das sich genau hier in Clubs und Konzerten die Sicherheitsvorkehrungen ebenfalls geändert haben. Also auch hier für mich ein Scheinargument, ohne dich angreifen zu wollen. Ich finde das Argument halt nicht valide und möchte es damit begründet haben.
Gerade in Clubs und Konzerten merke ich überhaupt keinen Unterschied.

In München gibt es nach wie vor überhaupt keine Taschen-und Körperkontrollen in Clubs. In anderen Städten gibt es das, aber nicht aufgrund von Attentaten, sondern aus anderen Gründen und schon bevor irgendwelche Attentate oder Amokfahrten in Deutschland/Europa ein Thema waren.

Und bei Konzerten, gehe ich meistens in Hallen wo 1000-2000 Leute reinpassen. Da hat sich auch überhaupt nichts geändert.

Bei einem großen Stadionkonzert waren Sanitäter und Polizei anwesend, keine Ahnung ob das so viel mehr waren früher. Ich war vor 2022 nie auf einem Stadionkonzert.

Aber unabhängig davon, ob Clubs und Konzerte nun auch aufgerüstet haben oder nicht, reden wir aneinander vorbei.

Ich wollte eben mit meinen Beispielen einfach aufzeigen , dass ich mir bewusst bin, dass es eigentlich keinen Unterschied macht. Das war aber ja gar nicht mein Argument, sondern eher eine Reaktion auf deinen letzten Beitrag bzw. Sogar ein rechtgeben vor bzw. nach dem eigentlichen Argument.

Meine eigentlichen Argumente und Aussagen jeweils wofür ich mich in die Diskussionen eingebracht habe waren.

-„Ich verstehe die Sicherheitsmaßnahmen aufgrund der derzeitigen Modi Operandi“

-„Nein, das gab es so nicht immer schon“

-„Sicherheitsmaßnahmen sind für mich nicht zwingend mit der Wahrscheinlichkeit einer Einzelperson Betroffener zu werden verknüpft.“




Mir als Person dürfte man sogar sorglos Hysterie vorwerfen. Weil ich mich gerade ja nicht von mir oder anderen dazu bringen lasse, auf Weihnachtsmärkte zu gehen.

Mir persönlich bringen deswegen auch Sicherheitsmaßnahmen überhaupt nichts. Denn wenn ich es für mich verantworten kann, gehe ich hin und mache mir keine Gedanken wie die Sicherheitsvorkehrungen sind. Auf den Weihnachtsmarkt oder alles was mit Israel zu tun hat, gehe ich noch nicht mal zurzeit wenn die GSG9 dastehen würde. Ich wäre ja bei diesen Sachen sogar besser geschützt, aber davon mache ich es nicht abhängig.


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Migrantengewalt in Deutschland

28.05.2026 um 23:12
Zitat von Fassbinder1925Fassbinder1925 schrieb:Gerade in Clubs und Konzerten merke ich überhaupt keinen Unterschied.
Zitat von Fassbinder1925Fassbinder1925 schrieb:Und bei Konzerten, gehe ich meistens in Hallen wo 1000-2000 Leute reinpassen. Da hat sich auch überhaupt nichts geändert.
Krass, hier haben sich selbst in kleinen Clubs die Secu in den letzten 10 Jahren verdoppelt. Ausweiskontrolle inklusive, alle Gäste, gab es vorher auch nicht.
Zitat von Fassbinder1925Fassbinder1925 schrieb:„Sicherheitsmaßnahmen sind für mich nicht zwingend mit der Wahrscheinlichkeit einer Einzelperson Betroffener zu werden verknüpft.“
Sondern mit was verknüpft?


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Migrantengewalt in Deutschland

28.05.2026 um 23:35
Zitat von canisrexcanisrex schrieb:Nun, es schien mir, dass der Islam an sich für religiösen Terror verantwortlich gemacht werden sollte.

In Wirklichkeit ist und war es schon immer Extremismus und Fanatismus, die Terror brachten.
Extremismus und Fanatismus werden ja aber von irgendwas begünstigt. Eine Person die keiner Ideologie hinterhechelt, wird sich eher weniger radikalisieren, als jemand, dem von kleinauf erzählt wird, sein Mann im Mond (Gott) ist der einzig Wahre.

Im 3. Reich war es nicht viel anders, nur der Mann im Mond war leider irdisch.


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Migrantengewalt in Deutschland

28.05.2026 um 23:47
Zitat von behind_eyesbehind_eyes schrieb:Krass, hier haben sich selbst in kleinen Clubs die Secu in den letzten 10 Jahren verdoppelt. Ausweiskontrolle inklusive, alle Gäste, gab es vorher auch nicht.
Hier muss ich @Fassbinder1925 zustimmen, ich wurde zuletzt Ende der 80er auf nem Club Konzert kontrolliert. War damals auf finsteren Black Metal/Thrash Metal Konzerten wegen Messern, Nagelarmbändern etc - kontrolliert haben irgendwelche Rocker.
Aber seitdem nie mehr. Grosse Festivals oder Stadion ist was anderes, da gibt es natürlich Kontrollen.
Einzige Ausnahme bei einem Club Konzert - israelische Metalband mit eigener Security. Das war schon heftiger.
Zitat von DerThoragDerThorag schrieb:Extremismus und Fanatismus werden ja aber von irgendwas begünstigt. Eine
Ein Problem dürfte sein, dass in den meisten Religionen auf ein Jenseits hingearbeitet wird, während im Islam auch im Diesseits bereits alles umgesetzt werden soll, die Politik und Staat eins sind. Nicht für jeden Moslem, aber vom Prinzip her.
Gibt ja auch arabische Metal Bands, nur halten die in Sachen Outing oft besser den Ball flach. Das ist schon alles viel extremer und problematischer für diese Menschen.


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29.05.2026 um 10:52
Zitat von canisrexcanisrex schrieb:Nun, es schien mir, dass der Islam an sich für religiösen Terror verantwortlich gemacht werden sollte.

In Wirklichkeit ist und war es schon immer Extremismus und Fanatismus, die Terror brachten. Da nehmen sich die meisten Religionen nichts.
@canisrex

Na ja, wenn man sich anschaut, aus welcher Richtung religiöser Terrorismus in diesem Jahrhundert zB hier in Deutschland kommt, dann nehmen sich die Relgionen da wohl doch etwas. Ansonsten nenn mir doch mal bitte einen Terrorakt in Deutschland im Namen des Katholizismus in der Gegenwart.

Und natürlich hat islamistisch motivierter Terror etwas mit dem Islam zu tun, so wie rechtsradikaler Terrorismus etwas mit Rechtsradikalität zu tun hat und linksradikaler Terrorismus mit Linskextremismus. Terror entsteht eben nicht im luftleeren Raum.


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Migrantengewalt in Deutschland

29.05.2026 um 11:46
Zitat von sacredheartsacredheart schrieb:Und natürlich hat islamistisch motivierter Terror etwas mit dem Islam zu tun,
Eben nicht! Nur die extremen Apologeten suchen und missinterpretieren Teile von Religionen in ihrem (gewalttätigen und missionarischen) Sinne.

Rechtsradikaler Terrorismus trägt ja schon in der Bezeichnung "radikal". Natürlich kann man auch rechte Positionen ohne Gewalt als Mittel zur Durchsetzung vertreten.
Genauso, wie es möglich ist, eine friedliche Religionsausübung zu pflegen.

Das tun wir "Abendländer" erst seit kurzer Zeit, und ein wichtiger Aspekt dabei ist aus meiner Sicht ist die weitestgehende Trennung von Religion und Staat.
Zitat von sacredheartsacredheart schrieb:Terror entsteht eben nicht im luftleeren Raum.
Genau das ist ja meine Meinung - es braucht extreme Positionen, und dabei spielt es keine Rolle, welche Ideologie dahintersteckt.

Extremisten jeglicher couleur braucht keine Gesellschaft und deren Bekämpfung sollte überall auf der Welt Staatsräson sein.

Wer hier also nicht den Islam (oder andere Ideologien) als das Problem ansieht, sondern plädiert, Fanatismus frühzeitig zu erkennen und am besten schon im Keim zu ersticken (Stichwort Streetworker), hat meine zustimmende Aufmerksamkeit.


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Migrantengewalt in Deutschland

29.05.2026 um 12:17
@canisrex

Ganz so ist es ja nicht. Es ist nicht so, dass da jemand zum Terrorakt entschlossen ist und sich dann beliebig eine Ideologie aussucht.

Oder gibt es aus Deiner Sicht auch keinen Zusammenhang zwischen Islam und radikalem Islamismus? Aus meiner Sicht ist radikaler Islamismus nicht ohne Islam möglich.
Zitat von canisrexcanisrex schrieb:Genauso, wie es möglich ist, eine friedliche Religionsausübung zu pflegen.
Selbstverständlich.
Zitat von canisrexcanisrex schrieb:Das tun wir "Abendländer" erst seit kurzer Zeit, und ein wichtiger Aspekt dabei ist aus meiner Sicht ist die weitestgehende Trennung von Religion und Staat.
Ich bin ja schon etwas älter als die Meisten hier, aber 'seit kurzer Zeit' trifft es nicht so ganz, es sind ja erst 200-300 Jahre.
Zitat von canisrexcanisrex schrieb:Genau das ist ja meine Meinung - es braucht extreme Positionen, und dabei spielt es keine Rolle, welche Ideologie dahintersteckt.
Bei der Auswahl der Opfer spielt es durchaus eine Rolle, offenbar sogar bei der Wahl der Mittel.
Zitat von canisrexcanisrex schrieb:Wer hier also nicht den Islam (oder andere Ideologien) als das Problem ansieht, sondern plädiert, Fanatismus frühzeitig zu erkennen und am besten schon im Keim zu ersticken (Stichwort Streetworker), hat meine zustimmende Aufmerksamkeit.
Ich habe leise Zweifel, dass Osama Bin Laden sich hätte von einem street worker auf den Pfad der Gewaltlosigkeit führen lassen.


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Migrantengewalt in Deutschland

29.05.2026 um 13:06
Zitat von sacredheartsacredheart schrieb:Es ist nicht so, dass da jemand zum Terrorakt entschlossen ist und sich dann beliebig eine Ideologie aussucht.
Natürlich nicht. Deswegen sprach ich von Apologeten.
Zitat von sacredheartsacredheart schrieb:Oder gibt es aus Deiner Sicht auch keinen Zusammenhang zwischen Islam und radikalem Islamismus?
Doch. Einen konstruierten.
Solche konstruierten Gründe für Radikalität machen auch vor Christentum nicht halt, auch heutzutage nicht:
https://taz.de/Christlicher-Fundamentalismus/!6179804/

Übrigens würde ich schon sagen "seit kurzer Zeit", wenn seit 2000 Jahren Religion nur etwa 200 Jahre Gewaltfreiheit gegen Andersgläubige und Nichtgläubige vorherrscht.
Der Besagte Islam ist übrigens nur etwa 1400 Jahre alt.
Zitat von sacredheartsacredheart schrieb:Ich habe leise Zweifel, dass Osama Bin Laden sich hätte von einem street worker auf den Pfad der Gewaltlosigkeit führen lassen.
Ääh - oben beziehst du dich explizit auf
Zitat von sacredheartsacredheart schrieb:hier in Deutschland
Und das mag jetzt lächerlich klingen, aber wenn auch in Afghanistan, Saudi-Arabien oder wo-auch-immer eine bessere, sprich säkular geprägte Bildung dominieren würde, gäbe es m.M. weniger fanatische Menschen und damit auch weniger Morde durch Fanatismus.
Ob das jetzt namentlich Bin Ladens Sozialisierung verändert hätte kann ich natürlich auch nicht sagen und will ich mir auch nicht anmaßen.


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Migrantengewalt in Deutschland

29.05.2026 um 13:45
Zitat von canisrexcanisrex schrieb:Doch. Einen konstruierten.
@canisrex

Wenn der nur konstruiert ist, würde das ja bedeuten, dass der radikale Islamismus gar nichts mit dem Islam zu tun hat und dass es ihn auch ganz ohne Islam geben würde, für mich sehr schwer zu glauben.
Zitat von canisrexcanisrex schrieb:Übrigens würde ich schon sagen "seit kurzer Zeit", wenn seit 2000 Jahren Religion nur etwa 200 Jahre Gewaltfreiheit gegen Andersgläubige und Nichtgläubige vorherrscht.
Der Besagte Islam ist übrigens nur etwa 1400 Jahre alt.
Und damit hat der Islam dann also noch 400 Jahre Terrorismus gut?
Zitat von canisrexcanisrex schrieb:Und das mag jetzt lächerlich klingen, aber wenn auch in Afghanistan, Saudi-Arabien oder wo-auch-immer eine bessere, sprich säkular geprägte Bildung dominieren würde, gäbe es m.M. weniger fanatische Menschen und damit auch weniger Morde durch Fanatismus.
Es ist aber nun mal wie es ist. Wir können das nicht ändern, wir müssen damit umgehen.
Nur wie?

Man kann es machen wie die UN und Saudi Arabien den Vorsitz zum Thema Frauenrechte geben, als wenn wir alle von denen mal so richtig was lernen könnten. Oder wir machen uns nicht genau so lächerlich.

Meine Meinung: Jeder mit das religiöse Mittelalter leben will, soll es tun, aber nicht hier.


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29.05.2026 um 14:14
Zitat von sacredheartsacredheart schrieb:Wenn der nur konstruiert ist, würde das ja bedeuten, dass der radikale Islamismus gar nichts mit dem Islam zu tun hat und dass es ihn auch ganz ohne Islam geben würde, für mich sehr schwer zu glauben.
What?
Jede Konstruktion braucht Material und hier sind es religiöse Paradigmen.

Oder kannst du z.B. ein Automobil aus Nichts konstruieren?
Zitat von sacredheartsacredheart schrieb:Und damit hat der Islam dann also noch 400 Jahre Terrorismus gut?
Willst du mir damit unterstellen, ich würde erst in 400 Jahren sagen "jetzt ist aber mal gut mit Gewalt gegen Andersgläubige,... weil... das Christentum hat das auch nach der Zeitspanne abgestellt" (was nicht stimmt, man lese den oben von mir verlinkten taz-Artikel*)?
Zitat von sacredheartsacredheart schrieb:Man kann es machen wie die UN und Saudi Arabien den Vorsitz zum Thema Frauenrechte geben, als wenn wir alle von denen mal so richtig was lernen könnten.
Und auch das ist vordergründig erstmal paradox - aber wie will man überhaupt in die Lage kommen zu diskutieren, wenn man immer sofort abwinkt mit "ihr seid Barbaren und wir wollen euch nicht hier haben"
Ich behaupte nicht, dass man damit Erfolg haben wird, aber dein offensichtlicher Zynismus hilft ganz sicher nicht und stellt einmal mehr eine gewisse europäische Arroganz zur Schau.



*Ich ahne, dass jetzt kommt: "dabei handelt es sich doch nicht um Terrorismus".
Es handelt sich um psychische sowie physische Gewalt gegen Schutzbefohlene, aus meiner Sicht ist das religiös motivierte Gewalt (aber auch hier bin ich natürlich keine Experte auf diesem Gebiet, vielleicht handelt es bei diesem Fall auch um Narzissmus und Sadismus o.ä.)


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29.05.2026 um 16:35
Zitat von canisrexcanisrex schrieb:Übrigens würde ich schon sagen "seit kurzer Zeit", wenn seit 2000 Jahren Religion nur etwa 200 Jahre Gewaltfreiheit gegen Andersgläubige und Nichtgläubige vorherrscht.
Der Besagte Islam ist übrigens nur etwa 1400 Jahre alt.
Kein gutes Argument. Nach 1400 Jahren...
Kernunterschied ist, dass im Islam Staat und Religion quasi eins sind. Bei anderen Religionen wird auf ein jenseitiges Himmelreich "hingearbeitet", das Diesseits ist nur bedingt wichtig.
Anderer Unterschied: der Islam wurde von einem Feldherren und Politiker gegründet. Das ist auch ein Unterschied, da territoriale Erweiterung von Anfang an eine Rolle spielten. Und es gibt x Untergruppierungen, die sich ebenfalls bekämpfen. Gibt es woanders auch (Nordirland zb), aber in viel kleinerem Rahmen.
Natürlich ist nicht jeder Moslem politisch oder extrem oder sonstwas. Aber die Religion in Kombination mit Sozialisation in manchen Ländern kann schon manches begünstigen.
Zitat von sacredheartsacredheart schrieb:Man kann es machen wie die UN und Saudi Arabien den Vorsitz zum Thema Frauenrechte geben, als wenn wir alle von denen mal so richtig was lernen könnten. Oder wir machen uns nicht genau so lächerlich.

Meine Meinung: Jeder mit das religiöse Mittelalter leben will, soll es tun, aber nicht hier.
.Kann ich so unterschreiben


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30.05.2026 um 00:04
Verbrechen nach Maibaumfest

Mutmaßlicher Vergewaltiger hat Frau und kleine Kinder
Syrer und Iraker sollen über 22-Jährige hergefallen sein
Quelle: https://m.bild.de/regional/thueringen/bad-klosterlausnitz-mutmasslicher-vergewaltiger-hat-frau-und-kinder-6a19ae0c411d40cd4c74bf8a

Bei einem Volksfest eine schäbige Attacke. Es gibt auf solchen Festen nicht nur die Anschlagsgefahr sondern auch solche augenscheinlichen Taten


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