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Migrantengewalt in Deutschland

63.926 Beiträge ▪ Schlüsselwörter: Gewalt, Probleme, Ausländer ▪ Abonnieren: Feed E-Mail

Migrantengewalt in Deutschland

22.04.2026 um 23:49
Zitat von PanaetiusPanaetius schrieb:Es hätte wahrscheinlich besser heißen sollen: wer würde schon seine Herkunft angeben wollen, wenn er mit dieser Angabe abgeschoben werden SOLL?
Auch dafür dieselbe Antwort:
Zitat von behind_eyesbehind_eyes schrieb:Wenn man sicher sein kann, abgeschoben zu werden, kommt man nicht her. Jeder Asylberechtigte ist gerne willkommen.



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Migrantengewalt in Deutschland

23.04.2026 um 04:22
Zitat von PanaetiusPanaetius schrieb:Lassen wir mal das Hauptproblem weg
Natürlich, sonst bleibt aus deinen Argumenten nichts.
Zitat von PanaetiusPanaetius schrieb:dass ein Ausstieg aus der GFK, somit allen UN-Verträgen und der EU, Deutschland in den wirtschaftlichen Ruin treiben würde.
Ein Ausstieg aus der GFK und UN Verträgen beeinträchtigt gar nichts, es bleibt eher mehr Geld im Haushalt.
Aus der EU ist schon anders, aber wenn Deutschland sagen würde, wir ändern das, sonst zahlen wir nicht mehr, springen alle.
Zitat von PanaetiusPanaetius schrieb:Glaubst du denn, die Menschen wären eher dazu bereit, Angaben zu ihrer Identität zu machen, wenn sie genau wüssten, dass man sie abschieben will, als wenn sie in einem Asylverfahren die Gelegenheit haben, glaubhaft zu machen, dass sie tatsächlich einen Asylgrund haben (und somit die Chance, nicht abgeschoben zu werden)?
Alle sagen die Wahrheit - anders kann man auf so eine Frage nicht antworten.
Zitat von PanaetiusPanaetius schrieb:Zumal zwischen Sachleistungen plus Unterbringung im Flüchtlingsheim auf der einen Seite und Grundsicherung plus Wohngeld auf der anderen ein finanzieller Unterschied besteht.
Geht es um Schutz oder am meisten Geld rausschlagen?
Zitat von PanaetiusPanaetius schrieb:dass sie trotzdem nach Deutschland oder Europa kommen, auch wenn ihnen Abschiebung droht - das kann natürlich auch an falschen Versprechungen durch Menschenschlepper liegen.
Und ist das unser Problem? Nein, aber es wird zu unserem Problem gemacht.


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Migrantengewalt in Deutschland

23.04.2026 um 08:28
Zitat von ApexOneApexOne schrieb:Ein Ausstieg aus der GFK und UN Verträgen beeinträchtigt gar nichts, es bleibt eher mehr Geld im Haushalt.
es ändert aber auch nix, was individuelles Asyl betrifft......da müsste man dann schon aus der EU austreten. Stichwort Non-Refoulement.


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Migrantengewalt in Deutschland

23.04.2026 um 08:30
Zitat von TussineldaTussinelda schrieb:es ändert aber auch nix
Also, austreten - zumindest das Geld an die UN sparen wir uns, halte ich eh für einen korrupten Haufen.


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Migrantengewalt in Deutschland

23.04.2026 um 09:00
Zitat von behind_eyesbehind_eyes schrieb:Wollten die auch den GFK auflösen und sind dann aus der EU geschmissen worden weil alle Verträge nicht mehr gültig waren?
Nein, so blöd waren die Briten bekanntlich nicht - aber einige hatten gehofft, dass das UK ein ähnlich starker Nettozahler ist wie Deutschland und dass daher bei der Drohung mit Austritt die EU ausschließlich im Bereich der Freizügigkeit ein wenig entgegegen käme.

Das Lustige ist, dass der EGMR überhaupt keine EU-Institution ist, dieser aber über die Menschenrechte wacht und die Briten immer noch Teil der Menschenrechtskonvention sind.
Zitat von VoussoirVoussoir schrieb:Falsche Versprechen...... Deutschland das Land in dem Milch und Honig fließen...... wer zur Hölle denkt immernoch, dass Menschen in 2026 sich nur aufgrund von Mundpropaganda auf den Weg nach Deutschland machen.
Habe ich nicht gesagt - die meisten suchen ernsthaft nach Asyl.
Zitat von behind_eyesbehind_eyes schrieb:Auch dafür dieselbe Antwort:
Zitat von behind_eyesbehind_eyes schrieb:Wenn man sicher sein kann, abgeschoben zu werden, kommt man nicht her. Jeder Asylberechtigte ist gerne willkommen.
Die Asylberechtigten haben meistens keinen Reisepass. Entweder fliehen sie vor Krieg, können dann keinen Pass mehr beantragen. Oder sie fliehen vor staatlicher Verfolgung. Wenn sie dann einen Pass beantragen würden, müssten sie sich bei der Behörde melden und somit ihre politisch motivierte Strafe antreten. Sie fliehen aber vor dieser Verfolgung.

Abschiebung setzt hingegen als Minimalkriterium voraus, dass die Herkunft bekannt ist. Wohin soll man sonst auch jemanden abschieben? Welches Land wäre unter diesen Bedingungen bereit aufzunehmen?

Also könnten sich gerade die Nichtasylberechtigten sicher sein, bleiben zu können, wenn sie ihre Herkunft nicht angeben. Wenn es dann noch nichtmal ein Verfahren gibt, in dem versucht wird, die Herkunft zu klären (aka Asylverfahren).

Das ist sowieso alles hypothetisch, da gegen Völkerrecht (wahrscheinlich sogar ius cogens, also nicht nur gegen GFK, EU usw.) verstoßend.
Zitat von ApexOneApexOne schrieb:Natürlich, sonst bleibt aus deinen Argumenten nichts.
Was meinst du? Meinst du, dass der intenationale Zustand von Nordkorea für Deutschland erstrebenswert ist? Die wirtschaftliche Lage dort, spielt keine Rolle - und das nur weil man scheinbar etwas Steuergeld sparen kann, genau genommen im Promillebereich des Steuervolumens, das für Leistungen für unberechtige Asylbewerber draufgeht?
Zitat von ApexOneApexOne schrieb:Ein Ausstieg aus der GFK und UN Verträgen beeinträchtigt gar nichts, es bleibt eher mehr Geld im Haushalt.
Aus der EU ist schon anders, aber wenn Deutschland sagen würde, wir ändern das, sonst zahlen wir nicht mehr, springen alle.
Völliger Unsinn. Über die Einhaltung des Völkerrechts und der Menschenrechte wacht gar nicht die EU, sondern die Richter am EGMR, welches kein EU-Institut ist, sondern bereits vor den Vorgängern der EU (der Montanunion) gegründet. Selbst wenn es EU-Institut wäre (ist es aber nicht), gilt die Gewaltenteilung, das heißt die Exekutive kann die Iudikative nicht beeinflussen.

Mit dem EU-Austritt fielen alle Verträge mit Drittstaaten weg, seien es Handelsverträge oder auch nur unterschwellige Kooperationsabkommen, z.B. die Möglichkeit, dass deutsche Flugzeuge in einem Drittstaat landen dürfen, Schiffe dort anlegen usw. Das müsste alles neu verhandelt werden. Ohne Akzeptanz der GFK und der UN-Grundrechte würden zumindest die wohlhabenden Länder Deutschland den Vogel zeigen. Wenn Deutschland gegen Menschenrechte, z.B. das Non-Refoulement, verstößt, wäre auch eine Sanktionierung auf der WTO-Ebene wahrscheinlich, wie es zuletzt Russland erfahren hat.

Wie würdest du die wirtschaftlichen Folgen für die deutsche Wirtschaft einschätzen, wenn Deutschland aus einer export- und importorientierten Wirtschaft auf Autarkie umstellen müsste? Russland kommt nur damit klar, weil es parallel eine Kriegswirtschaft betreibt - die Bevölkerung durch die Propaganda die Verarmung hinnimmt bzw. im Krieg verdienen kann, und Putin es in Absprache mit dem mächtigen Verbündeten China geschafft hat, eine Schattenflotte aufzubauen und Rohstoffe hat, die nicht nur von China dringend gebraucht werden.
Zitat von ApexOneApexOne schrieb:Alle sagen die Wahrheit - anders kann man auf so eine Frage nicht antworten.
Wir hatten dazu mal eine Statistik. Falschangaben sind tatsächlich erstaunlich selten (ich glaube es waren weniger als 1%), und in diesem Fall kann der Asylstatus, sogar die Einbürgerung, wenn erfolgt, wieder entzogen werden.
Zitat von ApexOneApexOne schrieb:Geht es um Schutz oder am meisten Geld rausschlagen?
Blöde Frage, wenn die Asylbewerber i.d.R. und im Idealfall Zugang zum Arbeitsmarkt wollen (was identisch ist mit der Möglichkeit auf Grundsicherung). Wer will schon den Rest seines Lebens lieber in einem Heim mit Sachleisungen verbringen?
Zitat von ApexOneApexOne schrieb:Also, austreten - zumindest das Geld an die UN sparen wir uns, halte ich eh für einen korrupten Haufen.
Eine selten dämliche Vorstellung - man fasst sich an den Kopf.


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Migrantengewalt in Deutschland

23.04.2026 um 09:22
Die Einsparungen für unberechtigte Asylbewerber (im Promillebereich des Steuervolumens, wobei die meisten bei Bewährung dann doch noch nach mehreren Jahren auf den Arbeitsmarkt dürfen und dort Beiträge zahlen - also mittelfristig für Deutschland finanziell wahrscheinlich neutral sind) würden aber auch nicht wegefallen, im Gegenteil:

- durch die Auflösung von Dublin wären Rückführungen in EU-Länder unmöglich
- wenn Deutschland aus der Europäischen Menschenrechtskonvention austritt, gäbe es auf der EU-Ebene keine internationalen Haftbefehle, das heißt, alle europäischen Länder würde dankbar alle Flüchtlinge nach Deutschland durchwinken und am besten noch Terroristen, die könnten dann nach Herzenslust in Deutschland Deutsche ermorden und sobald sie mit dem Fuß über die Grenze treten, sind sie safe.
- Deutschland kann niemanden mehr abschieben, weil entweder das GG dem entgegensteht, das Völkerrecht auch unabhängig von der GFK, oder aufgrund des Zerwürfnisses mit Europa und der Weltgemeinschaft die Herkunft von illegalen Einwanderern nicht beweisbar ist, weil kein Staat der Welt mehr bereit wäre, mit Deutschland irgendwelche Informationan auszutauschen - geschweige denn über eigene Staatsbürger.

Wer das will, soll bitte die AfD wählen. Oder sein demokratisches Stimmrecht nochmal überdenken.


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23.04.2026 um 09:22
Zitat von PanaetiusPanaetius schrieb:Nein, so blöd waren die Briten bekanntlich nicht
Dachte, weil du es gleichgesetzt hast
Zitat von PanaetiusPanaetius schrieb:Mit der Idee sind bereits die Briten krachend gescheitert.



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Migrantengewalt in Deutschland

23.04.2026 um 09:28
Zitat von behind_eyesbehind_eyes schrieb:Dachte, weil du es gleichgesetzt hast
Zitat von PanaetiusPanaetius schrieb:Mit der Idee sind bereits die Briten krachend gescheitert.
Das bezog sich nur darauf, dass David Cameron tatsächlich glaubte, als Nettozahler ähnlich wie Deutschland der EU Reformen im britischen Sinne abpressen zu können. Tatsächlich war aber die GFK oder die Europäische Menschenrechtskonvention (die ohnehin von der EU völlig unabhängig ist) niemals ein Thema. Die Freizügigkeit war für die britische Bevölkerung ein Thema, aber David Cameron hat sofort gesagt, dass er damit keine Chance haben würde. Es ging dann um bestimmte Sozialleistungen für EU-Bürger im UK. hier hatten britische Gerichte entschieden, dass EU-Bürger, die sich länger als drei Monate im UK aufhalten, vollen Zugang haben (die deutschen Gerichte haben sich dagegen entschieden). Mit der EU hatte das gar nichts zu tun...


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Migrantengewalt in Deutschland

23.04.2026 um 11:13
Zitat von PanaetiusPanaetius schrieb:Das bezog sich nur darauf, dass David Cameron tatsächlich glaubte, als Nettozahler ähnlich wie Deutschland der EU Reformen im britischen Sinne abpressen zu können. Tatsächlich war aber die GFK oder die Europäische Menschenrechtskonvention (die ohnehin von der EU völlig unabhängig ist) niemals ein Thema
Eben, deswegen wunderte ich mich. Also doch nicht die Idee der Briten gewesen.


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23.04.2026 um 11:15
Zitat von PanaetiusPanaetius schrieb:Mit dem EU-Austritt fielen alle Verträge mit Drittstaaten weg, seien es Handelsverträge oder auch nur unterschwellige Kooperationsabkommen, z.B. die Möglichkeit, dass deutsche Flugzeuge in einem Drittstaat landen dürfen, Schiffe dort anlegen usw. Das müsste alles neu verhandelt werden. Ohne Akzeptanz der GFK und der UN-Grundrechte würden zumindest die wohlhabenden Länder Deutschland den Vogel zeigen. Wenn Deutschland gegen Menschenrechte, z.B. das Non-Refoulement, verstößt, wäre auch eine Sanktionierung auf der WTO-Ebene wahrscheinlich, wie es zuletzt Russland erfahren hat.
@Panaetius

Die GFK und bestehende Veträge gelten ja immer als Argument, man können gar nicht ändern und wenn doch würde aus uns so eine Art PAriastaat werden.

Ungarn und Polen zB betreiben eine gänzlich andere Flüchtlingspolitik als wir, ganz ohne irgendwo auszutreten.

Wer etwas nicht will sucht Gründe, wer etwas will sucht Wege.


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Migrantengewalt in Deutschland

23.04.2026 um 11:29
@behind_eyes

Ich habe mir das nochmal angeschaut, und es ging um folgenden Kontext:
Zitat von behind_eyesbehind_eyes schrieb:
Zitat von PanaetiusPanaetius schrieb:Lassen wir mal das Hauptproblem weg, dass ein Ausstieg aus der GFK, somit allen UN-Verträgen und der EU, Deutschland in den wirtschaftlichen Ruin treiben würde
Ob man so mit dem größtem Finanzier der EU umgehen würde, wird sich zeigen müssen.
und
Zitat von PanaetiusPanaetius schrieb:
Zitat von behind_eyesbehind_eyes schrieb:Ob man so mit dem größtem Finanzier der EU umgehen würde, wird sich zeigen müssen.
Mit der Idee sind bereits die Briten krachend gescheitert.
Um Missverständnisse zu vermeiden, meinte ich nicht einen so tief greifenden Einschnitt wie die Abschaffung des Asylrechts, sondern vielmehr nur allgemein die Idee, dass sog. Nettozahler mit Extrawürsten rechnen können.

Und um keine falschen Zahlen hier stehen zu lassen - ein größerer Teil der Beiträge, die Deutschland zahlt, fließt auch wieder nach Deutschland zurück. Deutschland ist natürlich trotzdem Nettozahler, allerdings profitieren wirtschaftstarke große Länder am meisten von einem vergrößerten Gemeinsamen Markt - die kleinern und wirtschaftsschwächeren müssen trotzdem irgendeinen Vorteil haben, um sie halten zu können.


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23.04.2026 um 11:34
Zitat von sacredheartsacredheart schrieb:Die GFK und bestehende Veträge gelten ja immer als Argument, man können gar nicht ändern und wenn doch würde aus uns so eine Art PAriastaat werden.

Ungarn und Polen zB betreiben eine gänzlich andere Flüchtlingspolitik als wir, ganz ohne irgendwo auszutreten.
Es ist immer eine Mischung aus Völkerrecht und nationalen Recht. Dass es in Deutschland Mindestleistungen für abgelehnte Asylbewerber gibt, hat mit der GFK überhaupt nichts zu tun - nur wäre die Abschaffung des GG die einzige Lösung.

Ungarn hat zudem Probleme mit der Gewaltenteilung - und immer wieder Strafverfahren der EU am Hals - für relativ geringfügige Abweichungen.
Zitat von sacredheartsacredheart schrieb:Wer etwas nicht will sucht Gründe, wer etwas will sucht Wege.
Deswegen frage ich immer wieder nach dem Weg. Welchen Weg schlägst du vor? Was soll Deutschland konkret ändern, was aber rechtlich möglich ist, also sagen wir, ohne Abschaffung des GG und EU-Austritt? Hast du vielleicht zumindest einen einzigen konkreten Vorschag?


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Migrantengewalt in Deutschland

23.04.2026 um 12:08
@Panaetius

Das erste was ich einführen würde und rechtlich kein Problem darstellen würde, wäre eine flächendeckende Altersprüfung bei Asylmigranten ohne nachweislich echte Papiere. Hintergrdun ist der sehr viel höhre Aufwand der Unterbringung von Minderjährigen, sowie die Ungerechtigkeit zB im Falle einer Anklage, wenn man sich sein Alter in gewissen Grenzen aussuchen kann.

Das zweite wäre eine Umstellung auf reine Sachleistungen für Alle, deren Asylverfahren abschlägig beschieden wurde.

Das dritte wäre eine Überprüfung der Anwesenheit für alle Ausländer, die in Deutschland staatliche Transferleistungen erhalten, das heisst auch für EU Migranten, die auf dem Ticket eines Mini Jobs hier sind, um Transfer zu kassieren. Die Auszahlung würde jeweils wöchentlich erfolgen nach einer kurzen Meldung beim Amt samt Fingerabdruckscan. Es kann ja nicht sein, dass Menschen hier gemeldet sind, aber längst nicht mehr hier leben und nur als Bankverbindung hier existieren.


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Migrantengewalt in Deutschland

23.04.2026 um 12:24
Zitat von sacredheartsacredheart schrieb:Das erste was ich einführen würde und rechtlich kein Problem darstellen würde, wäre eine flächendeckende Altersprüfung bei Asylmigranten ohne nachweislich echte Papiere.
Was heißt "flächendeckende Altersprüfung ohne nachweislich echte Papiere"? Wie soll die Altersprüfung ohne die Papiere funktionieren?
Zitat von sacredheartsacredheart schrieb:Das zweite wäre eine Umstellung auf reine Sachleistungen für Alle, deren Asylverfahren abschlägig beschieden wurde.
Gibt es schon längst. Das war noch Ampelpolitik.
Zitat von sacredheartsacredheart schrieb:Das dritte wäre eine Überprüfung der Anwesenheit für alle Ausländer, die in Deutschland staatliche Transferleistungen erhalten, das heisst auch für EU Migranten, die auf dem Ticket eines Mini Jobs hier sind, um Transfer zu kassieren.
Für Flüchtlinge gibt es das, in den Heimen wird die Anwesenheit regelmäßig überprüft.

Der Rest betrifft EU-Freizügigkeitsrecht, hat mit Asyl nichts zu tun. Kurz gesagt, geht das nicht, ist hier aber klar off topic.

Also nichts.


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Migrantengewalt in Deutschland

23.04.2026 um 12:31
@Panaetius
Ein Teil der nach Deutschland kommenden Flüchtlinge gibt sich einer neuen, bislang nicht veröffentlichten Studie zufolge fälschlich als Minderjährige aus, um einen besseren Asylschutz zu erhalten. Rechtsmediziner der Uniklinik Münster haben für die Studie knapp 600 Altersgutachten aus den Jahren 2007 bis 2018 ausgewertet. Demnach waren etwa 40 Prozent der Flüchtlinge, die sich bei ihrer Einreise als Minderjährige ausgaben und die in Münster untersucht wurden, 18 Jahre oder älter, wie ein Sprecher der Uni am 16.09.2019 bestätigte.
Quelle: https://www.beck-aktuell.de/heute-im-recht/rechtsgeschehen/studie-oft-falsche-angaben-ueber-minderjaehrigkeit-bei-fluechtlingen-2019-09-18

So viel zum Hintergrund.
Die Rechtsmediziner werden in einem 3-Stufen-Verfahren aktiv, wenn Gerichte oder Jugendämter Zweifel an den Altersangaben haben. Dabei wird mit Hilfe von Röntgenbildern des Handgelenks und des Kiefers sowie einer Untersuchung des Schlüsselbeins nachgewiesen, ob das 18. Lebensjahr vollendet ist.
Quelle: https://www.beck-aktuell.de/heute-im-recht/rechtsgeschehen/studie-oft-falsche-angaben-ueber-minderjaehrigkeit-bei-fluechtlingen-2019-09-18
Zitat von PanaetiusPanaetius schrieb:Gibt es schon längst. Das war noch Ampelpolitik.
Wird aber oft mit Übertragung von Gutscheinen von irgendwelchen 'Aktivisten' hintertrieben.
Zitat von PanaetiusPanaetius schrieb:Der Rest betrifft EU-Freizügigkeitsrecht, hat mit Asyl nichts zu tun. Kurz gesagt, geht das nicht, ist hier aber klar off topic.
Es hat doch nichts mit der EU Freizügigkeit zu tun, auf welche Art und wie engmaschig wir überprüfen, ob Menschen wirklich hier leben.


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Migrantengewalt in Deutschland

23.04.2026 um 12:58
Zitat von sacredheartsacredheart schrieb:So viel zum Hintergrund.
Steht da ja, dass dies nur auf Gerichtsbeschluss und in Ausnahmefällen möglich ist - man kann ja nicht flächendeckende Röntgenbilder und Schlüsselbeinuntersuchungen in einem Flüchtingscamp verlangen - abgesehen davon, dass die Maßnahme sehr invasiv ist, ist sie sehr aufwendig, braucht spezialisierte Geräte und Mediziner. Sie ist möglich, wenn man sie auf ca. 60 Unterschuchungen im Jahr beschränkt.
Zitat von sacredheartsacredheart schrieb:Wird aber oft mit Übertragung von Gutscheinen von irgendwelchen 'Aktivisten' hintertrieben.
Weiß ich nicht. Ist aber keine staatliche Politik, daher nichts was die Politik ändern könnte.
Zitat von sacredheartsacredheart schrieb:Es hat doch nichts mit der EU Freizügigkeit zu tun, auf welche Art und wie engmaschig wir überprüfen, ob Menschen wirklich hier leben.
Nur in den Fällen, wo Menschen EU-Freizügigkeit in Anspruch nehmen. Hat mit Asyl aber nichts zu tun.


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Migrantengewalt in Deutschland

23.04.2026 um 13:22
@Panaetius

Was ist an einem Röntgen des Handgelenks denn bitte aufwändig? Und noch viel spannender: Was ist daran invasiv?
Richtig, gar nichts, man braucht nicht mal ein Röntgen in 2 Ebenen. Strahlendosis und Applikationsort sind in Sachen Strahlenschäden in dem Fall völlig vernachlässigbar.

Welche spezialisierten Geräte braucht man? Richtig, keine.
Sollten sich spezialisierte Mediziner die Bilder angucken? Ja, das geht aber auch online.
Zitat von PanaetiusPanaetius schrieb:Sie ist möglich, wenn man sie auf ca. 60 Unterschuchungen im Jahr beschränkt.
Wie kommst Du darauf? Eine mittelgroße Radiologiepraxis könnte davon 1000+ am Tag machen ohne Probleme.
Zitat von PanaetiusPanaetius schrieb:man kann ja nicht flächendeckende Röntgenbilder und Schlüsselbeinuntersuchungen in einem Flüchtingscamp verlangen
Nach meinem Wissen sind die meisten potenziell Minderjährigen nicht bettlägerig. Die können also eine Radiologie Praxis aufsuchen, das muss nicht als Hausbesuch geschehen.

Belgien scheint technisch auf einem viel höheren Stand zu sein als wir. Da geht das.

40% Falschangaben sind für Dich auch nicht Anlass genug, das in Erwägung zu ziehen? Ok.


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Migrantengewalt in Deutschland

23.04.2026 um 13:28
@sacredheart
Weiß nicht, ob die med. Altersbestimmmung so in deinem Sinne ist.

Weißt du denn, wie genau die Methode ist?
Und dass im Zweifel immer im Sinne des "Angeklagten", hier Flüchtlings entschieden wird?


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