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Migrantengewalt in Deutschland

63.753 Beiträge ▪ Schlüsselwörter: Gewalt, Probleme, Ausländer ▪ Abonnieren: Feed E-Mail

Migrantengewalt in Deutschland

um 10:03
Messergewalt war früher tatsächlich sehr verbreitet. Ich stöbere gerne in Online-Zeitungsarchiven aus den Jahren 1700–1980.

Es gab dafür sogar einen eigenen Begriff: „Messerhelden“. In den Zeitungen wurde damals immer wieder politisch darüber diskutiert, wie man diese Art von Gewalt in den Griff bekommen könnte. Interessant ist auch, dass es sich bei den Tätern in den meisten Fällen schon damals um junge Männer handelte.

Ich habe einen Artikel gelesen, in dem zum Beispiel ein Arbeiter seinem Kollegen unvermittelt ein Messer ins Herz rammte.

Ich vermute, dass man früher viele sehr dramatische Ereignisse gar nicht so stark wahrgenommen hat. Wenn etwas Schlimmes passierte, wirkte es eher nach dem Motto: „Das ist weit weg und betrifft mich nicht.“

Heutzutage sind die Medien ganz anders und kaum noch mit früher vergleichbar. Vieles fühlt sich so an, als würde es direkt vor der eigenen Haustür geschehen.


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Migrantengewalt in Deutschland

um 10:08
Spektakuläre Fälle, über die hier gerne gesprochen wird, gab es auch in den 80ern/90ern. Beispielsweise die Angriffe in Rostock-Lichtenhagen, Mölln, Solingen, generell die Baseballschlägerjahre. Zugegeben, da mussten sich nur Minderheiten fürchten. Aber auch sie wurden wahllose Opfer ohne Beziehungen zu den Tätern. Gladbacher Geiseldrama, Amokläufe an Schulen… Raubdelikte lagen in den 90ern bei über 60.000 pro Jahr, heute unter 40.000. Bahnhöfe waren auch damals schon Angstorte, Frankfurt, Hamburg… da war es damals nicht sicherer als heute. Unterschied ist die Mediä Präsenz, deswegen ist es auch schwierig beispielfälle aus der damaligen Zeit zu finden.


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Migrantengewalt in Deutschland

um 10:23
ich wollte hier noch etwas bezüglich kindlicher Prägung, welche Auswirkungen es später auf einen Erwachsenen haben kann. Vielleicht erklärt es ja auch, warum jemand besonders messeraffin ist und der andere weniger.
ie kindliche Prägung, insbesondere in den ersten Lebensjahren, fungiert als eine Art „Hard- und Software“ für das Gehirn, die Wahrnehmung, Denkmuster und Gefühle langfristig beeinflusst. Diese frühen Erfahrungen formen unbewusste Verhaltensmuster, die bis ins Erwachsenenalter nachwirken und sowohl positive als auch belastende Folgen haben können.
Quelle: google Ki
Milch zu verschütten erlebte die kleine Felizitas als schlimmes Vergehen. Ihre Mutter wurde dann immer sehr laut und schimpfte. Auch erinnert sie sich noch genau, wie sie als Achtjährige den Christbaum schmücken durfte. Was war sie stolz auf ihr Werk! Doch als das Kind damals von der Schule kam, hatte die Mutter alle Kugeln umgehängt.

Die Erlebnisse mögen nicht gravierend erscheinen, dennoch realisierte Felizitas Ambauen Jahre später in ihrer Ausbildung zur Psycho- und Paartherapeutin: «Ich denke ja immer noch oft daran!» Mittlerweile weiss die heute 40-Jährige, dass diese Prägung auch noch im Grossmutteralter ein Teil von ihr sein wird.
Triggert sie mal wieder eine Situation, kann sie heute jedoch sagen: «Oh, hallo, Muster!», und weiss: «Das gehört zur Kindheit, davon darf ich Abstand nehmen.»
Quelle: https://www.wireltern.ch/artikel/wie-uns-muster-aus-der-kindheit-praegen-0421

Wenn man aus Ländern kommt in dem es üblich ist Konflikte mit Gewalt zu lösen, dann sieht man daran eben nichts Falsches. Diese Erkenntnis, dass es eine falsche Lösung ist, wenn ich jemanden verletze, dagegen muss man, wie aus dem obigen Beispiel ankämpfen, manchmal ein Leben lang. Sofern man überhaupt jemals diese Erkenntnis erhält.


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Migrantengewalt in Deutschland

um 10:26
Zitat von DasdeeeenizDasdeeeeniz schrieb:Zugegeben, da mussten sich nur Minderheiten fürchten. Aber auch sie wurden wahllose Opfer ohne Beziehungen zu den Tätern.
Also wahllos waren die Opfer von
Zitat von DasdeeeenizDasdeeeeniz schrieb:Rostock-Lichtenhagen, Mölln, Solingen
nicht. Die Angriffe hatten hart rassistisch-fremdenfeindlichen Fokus, Bernd Müller war wohl eher wenig gefährdet zum Opfer zu werden.
Zitat von DasdeeeenizDasdeeeeniz schrieb:Unterschied ist die Mediä Präsenz
Ich sehe das es noch ganz andere Unterschiede zu damals gibt:

- heute deutlich bessere medizinische Notfallversorgung, Stichwort sinkende Mordzahlen
- funktional und analytisch bessere Überwachungstechnik, Stichwort präventive Aufklärung
- höhere Polizeipräsenz, eindrucksvollere Polizeipräsenz, Stichwort Abschreckung
Und und und

In diesem Lichte frage ich mich, ob die Zahlen wirklich Ausdruck dessen sind, daß gemessen an den heutigen Umständen weniger Gewalt herrscht.


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Migrantengewalt in Deutschland

um 10:29
Zitat von behind_eyesbehind_eyes schrieb:Also wahllos waren die Opfer von
Zitat von DasdeeeenizDasdeeeeniz schrieb:Rostock-Lichtenhagen, Mölln, Solingen
nicht.
Stimmt: nicht wahllos, sondern rassistisch gezielt. Mein Punkt war eher, dass schwere öffentliche Gewalt gegen Unbekannte auch früher real war.
Zitat von behind_eyesbehind_eyes schrieb:Ich sehe das es noch ganz andere Unterschiede zu damals gibt:

- heute deutlich bessere medizinische Notfallversorgung, Stichwort sinkende Mordzahlen
- funktional und analytisch bessere Überwachungstechnik, Stichwort präventive Aufklärung
- höhere Polizeipräsenz, eindrucksvollere Polizeipräsenz, Stichwort Abschreckung
Und und und

In diesem Lichte frage ich mich, ob die Zahlen wirklich Ausdruck dessen sind, daß gemessen an den heutigen Umständen weniger Gewalt herrscht.
Wenn bessere Medizin und Prävention Zahlen beeinflussen, dann bestätigst du ja gerade, dass Rohzahlen nie selbsterklärend sind.


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Migrantengewalt in Deutschland

um 11:02
Zitat von OptimistOptimist schrieb:so viel ich weiß, müssen die doch nur eine begrenzte Zeit an ihrem zugewiesenen Ort bleiben.
Das kann für mich also nicht die Begründung sein.
In der Regel drei Jahre - die Frage ist, bleiben sie dann immer noch allle?
Zitat von OptimistOptimist schrieb:Und dass Arbeitsmigranten nicht so gerne kommen, auch im Westen drängeln die sich sicherlich nicht so sehr danach, liegt mMn an den hohen Steuern und anderen Sachen, die D unattraktiver erscheinen lässt.
In andere Länder gehen sie halt lieber - z.B. in die skandinavischen Länder oder die Schweiz.
In Deutschland ist man ohne deutsche Sprache praktisch verloren - und die können die wenigesten, wenn sie aus Drittländern kommen.

Die Schweiz und Skandinavien sind kleine Länder, die absolute Zahl von Arbeitsmgranten aus Drittländern dort ist entsprechend gering, aber viele wollen z.B. nach England, Australien usw.

Aus persönlichen Gesprächen höre ich immer, dass die Angst vor Rassismus in Deutschland eine Rolle spielt.

Mir war es als Arbeitsmigrant sehr wichtig, mit wieviel Rassismus ich als Deutscher zu rechnen habe - Gewaltkriminalität hat keine Rolle gespielt. Im Gegenteil waren die weltoffenen städtischen Zentren zugleich die mit höherer Gewaltkriminalität.
Zitat von OptimistOptimist schrieb:Diese Studie ist für mich nicht repräsentativ, wenn da nur 500 befragt worden sind.
Nochmals, das stimmt überhaupt nicht, dass die Studie aus 500 Personen bestand, sondern dabei ging es um einen ganz anderen Sachverhalt. Bei dem Sachverhalt, dass sehr wenige Arbeitsmigranten im Osten sind, ging es um Meldedaten - also um den Gesamtbestand der Arbeitsmigranten.
Zitat von DasdeeeenizDasdeeeeniz schrieb:Stimmt: nicht wahllos, sondern rassistisch gezielt. Mein Punkt war eher, dass schwere öffentliche Gewalt gegen Unbekannte auch früher real war.
Ist es bei der Messergewalt bei Migranten nicht eher so, dass diese bei internen Konflikten zwischen untereinander bekannten Gruppen von Migranten als Selbsjustiz mit Messereinsatz vorkommt?

Raubüberfälle gibt es natürlich in gewissem Umfang immer, aber die sind rückläufig. Und sehr selten spektakuläre Einzelfälle psychisch gestörter Menschen, die vielleicht auch Unbkannte angreifen (der Natur nach ist das dann eine Einzelepisode, die i.d.R. mit lebenslanger Unterbringung endet).


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Migrantengewalt in Deutschland

um 12:33
Zitat von DasdeeeenizDasdeeeeniz schrieb:Wenn bessere Medizin und Prävention Zahlen beeinflussen, dann bestätigst du ja gerade, dass Rohzahlen nie selbsterklärend sind.
Das ist eh klar und jetzt die krass erhöhte Täterschaft entgegen setzen ;-)
Wird halt nicht besser.


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Migrantengewalt in Deutschland

um 12:39
Ich glaube nicht, dass die Überlebenschancen von tödlichen Messerangriffen in den letzten Jahrzehnten deutlich erhöht hätten, was sollen die neuen Techniken sein?


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Migrantengewalt in Deutschland

um 13:05
Zitat von behind_eyesbehind_eyes schrieb:Das ist eh klar und jetzt die krass erhöhte Täterschaft entgegen setzen ;-)
Wird halt nicht besser.
Reale Probleme ja. Aber Herkunft allein ist meist eine schlechte Gesamt-Erklärung.


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Migrantengewalt in Deutschland

um 13:56
Zitat von DasdeeeenizDasdeeeeniz schrieb:Aber Herkunft allein ist meist eine schlechte Gesamt-Erklärung.
Macht halt auch niemand. Was aber existiert imo: soziale Prägung bis nach Absurdistan relativieren.


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