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Migrantengewalt in Deutschland

63.926 Beiträge ▪ Schlüsselwörter: Gewalt, Probleme, Ausländer ▪ Abonnieren: Feed E-Mail

Migrantengewalt in Deutschland

25.04.2026 um 10:03
Messergewalt war früher tatsächlich sehr verbreitet. Ich stöbere gerne in Online-Zeitungsarchiven aus den Jahren 1700–1980.

Es gab dafür sogar einen eigenen Begriff: „Messerhelden“. In den Zeitungen wurde damals immer wieder politisch darüber diskutiert, wie man diese Art von Gewalt in den Griff bekommen könnte. Interessant ist auch, dass es sich bei den Tätern in den meisten Fällen schon damals um junge Männer handelte.

Ich habe einen Artikel gelesen, in dem zum Beispiel ein Arbeiter seinem Kollegen unvermittelt ein Messer ins Herz rammte.

Ich vermute, dass man früher viele sehr dramatische Ereignisse gar nicht so stark wahrgenommen hat. Wenn etwas Schlimmes passierte, wirkte es eher nach dem Motto: „Das ist weit weg und betrifft mich nicht.“

Heutzutage sind die Medien ganz anders und kaum noch mit früher vergleichbar. Vieles fühlt sich so an, als würde es direkt vor der eigenen Haustür geschehen.


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Migrantengewalt in Deutschland

25.04.2026 um 10:08
Spektakuläre Fälle, über die hier gerne gesprochen wird, gab es auch in den 80ern/90ern. Beispielsweise die Angriffe in Rostock-Lichtenhagen, Mölln, Solingen, generell die Baseballschlägerjahre. Zugegeben, da mussten sich nur Minderheiten fürchten. Aber auch sie wurden wahllose Opfer ohne Beziehungen zu den Tätern. Gladbacher Geiseldrama, Amokläufe an Schulen… Raubdelikte lagen in den 90ern bei über 60.000 pro Jahr, heute unter 40.000. Bahnhöfe waren auch damals schon Angstorte, Frankfurt, Hamburg… da war es damals nicht sicherer als heute. Unterschied ist die Mediä Präsenz, deswegen ist es auch schwierig beispielfälle aus der damaligen Zeit zu finden.


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Migrantengewalt in Deutschland

25.04.2026 um 10:23
ich wollte hier noch etwas bezüglich kindlicher Prägung, welche Auswirkungen es später auf einen Erwachsenen haben kann. Vielleicht erklärt es ja auch, warum jemand besonders messeraffin ist und der andere weniger.
ie kindliche Prägung, insbesondere in den ersten Lebensjahren, fungiert als eine Art „Hard- und Software“ für das Gehirn, die Wahrnehmung, Denkmuster und Gefühle langfristig beeinflusst. Diese frühen Erfahrungen formen unbewusste Verhaltensmuster, die bis ins Erwachsenenalter nachwirken und sowohl positive als auch belastende Folgen haben können.
Quelle: google Ki
Milch zu verschütten erlebte die kleine Felizitas als schlimmes Vergehen. Ihre Mutter wurde dann immer sehr laut und schimpfte. Auch erinnert sie sich noch genau, wie sie als Achtjährige den Christbaum schmücken durfte. Was war sie stolz auf ihr Werk! Doch als das Kind damals von der Schule kam, hatte die Mutter alle Kugeln umgehängt.

Die Erlebnisse mögen nicht gravierend erscheinen, dennoch realisierte Felizitas Ambauen Jahre später in ihrer Ausbildung zur Psycho- und Paartherapeutin: «Ich denke ja immer noch oft daran!» Mittlerweile weiss die heute 40-Jährige, dass diese Prägung auch noch im Grossmutteralter ein Teil von ihr sein wird.
Triggert sie mal wieder eine Situation, kann sie heute jedoch sagen: «Oh, hallo, Muster!», und weiss: «Das gehört zur Kindheit, davon darf ich Abstand nehmen.»
Quelle: https://www.wireltern.ch/artikel/wie-uns-muster-aus-der-kindheit-praegen-0421

Wenn man aus Ländern kommt in dem es üblich ist Konflikte mit Gewalt zu lösen, dann sieht man daran eben nichts Falsches. Diese Erkenntnis, dass es eine falsche Lösung ist, wenn ich jemanden verletze, dagegen muss man, wie aus dem obigen Beispiel ankämpfen, manchmal ein Leben lang. Sofern man überhaupt jemals diese Erkenntnis erhält.


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25.04.2026 um 10:26
Zitat von DasdeeeenizDasdeeeeniz schrieb:Zugegeben, da mussten sich nur Minderheiten fürchten. Aber auch sie wurden wahllose Opfer ohne Beziehungen zu den Tätern.
Also wahllos waren die Opfer von
Zitat von DasdeeeenizDasdeeeeniz schrieb:Rostock-Lichtenhagen, Mölln, Solingen
nicht. Die Angriffe hatten hart rassistisch-fremdenfeindlichen Fokus, Bernd Müller war wohl eher wenig gefährdet zum Opfer zu werden.
Zitat von DasdeeeenizDasdeeeeniz schrieb:Unterschied ist die Mediä Präsenz
Ich sehe das es noch ganz andere Unterschiede zu damals gibt:

- heute deutlich bessere medizinische Notfallversorgung, Stichwort sinkende Mordzahlen
- funktional und analytisch bessere Überwachungstechnik, Stichwort präventive Aufklärung
- höhere Polizeipräsenz, eindrucksvollere Polizeipräsenz, Stichwort Abschreckung
Und und und

In diesem Lichte frage ich mich, ob die Zahlen wirklich Ausdruck dessen sind, daß gemessen an den heutigen Umständen weniger Gewalt herrscht.


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Migrantengewalt in Deutschland

25.04.2026 um 10:29
Zitat von behind_eyesbehind_eyes schrieb:Also wahllos waren die Opfer von
Zitat von DasdeeeenizDasdeeeeniz schrieb:Rostock-Lichtenhagen, Mölln, Solingen
nicht.
Stimmt: nicht wahllos, sondern rassistisch gezielt. Mein Punkt war eher, dass schwere öffentliche Gewalt gegen Unbekannte auch früher real war.
Zitat von behind_eyesbehind_eyes schrieb:Ich sehe das es noch ganz andere Unterschiede zu damals gibt:

- heute deutlich bessere medizinische Notfallversorgung, Stichwort sinkende Mordzahlen
- funktional und analytisch bessere Überwachungstechnik, Stichwort präventive Aufklärung
- höhere Polizeipräsenz, eindrucksvollere Polizeipräsenz, Stichwort Abschreckung
Und und und

In diesem Lichte frage ich mich, ob die Zahlen wirklich Ausdruck dessen sind, daß gemessen an den heutigen Umständen weniger Gewalt herrscht.
Wenn bessere Medizin und Prävention Zahlen beeinflussen, dann bestätigst du ja gerade, dass Rohzahlen nie selbsterklärend sind.


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Migrantengewalt in Deutschland

25.04.2026 um 11:02
Zitat von OptimistOptimist schrieb:so viel ich weiß, müssen die doch nur eine begrenzte Zeit an ihrem zugewiesenen Ort bleiben.
Das kann für mich also nicht die Begründung sein.
In der Regel drei Jahre - die Frage ist, bleiben sie dann immer noch allle?
Zitat von OptimistOptimist schrieb:Und dass Arbeitsmigranten nicht so gerne kommen, auch im Westen drängeln die sich sicherlich nicht so sehr danach, liegt mMn an den hohen Steuern und anderen Sachen, die D unattraktiver erscheinen lässt.
In andere Länder gehen sie halt lieber - z.B. in die skandinavischen Länder oder die Schweiz.
In Deutschland ist man ohne deutsche Sprache praktisch verloren - und die können die wenigesten, wenn sie aus Drittländern kommen.

Die Schweiz und Skandinavien sind kleine Länder, die absolute Zahl von Arbeitsmgranten aus Drittländern dort ist entsprechend gering, aber viele wollen z.B. nach England, Australien usw.

Aus persönlichen Gesprächen höre ich immer, dass die Angst vor Rassismus in Deutschland eine Rolle spielt.

Mir war es als Arbeitsmigrant sehr wichtig, mit wieviel Rassismus ich als Deutscher zu rechnen habe - Gewaltkriminalität hat keine Rolle gespielt. Im Gegenteil waren die weltoffenen städtischen Zentren zugleich die mit höherer Gewaltkriminalität.
Zitat von OptimistOptimist schrieb:Diese Studie ist für mich nicht repräsentativ, wenn da nur 500 befragt worden sind.
Nochmals, das stimmt überhaupt nicht, dass die Studie aus 500 Personen bestand, sondern dabei ging es um einen ganz anderen Sachverhalt. Bei dem Sachverhalt, dass sehr wenige Arbeitsmigranten im Osten sind, ging es um Meldedaten - also um den Gesamtbestand der Arbeitsmigranten.
Zitat von DasdeeeenizDasdeeeeniz schrieb:Stimmt: nicht wahllos, sondern rassistisch gezielt. Mein Punkt war eher, dass schwere öffentliche Gewalt gegen Unbekannte auch früher real war.
Ist es bei der Messergewalt bei Migranten nicht eher so, dass diese bei internen Konflikten zwischen untereinander bekannten Gruppen von Migranten als Selbsjustiz mit Messereinsatz vorkommt?

Raubüberfälle gibt es natürlich in gewissem Umfang immer, aber die sind rückläufig. Und sehr selten spektakuläre Einzelfälle psychisch gestörter Menschen, die vielleicht auch Unbkannte angreifen (der Natur nach ist das dann eine Einzelepisode, die i.d.R. mit lebenslanger Unterbringung endet).


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Migrantengewalt in Deutschland

25.04.2026 um 12:33
Zitat von DasdeeeenizDasdeeeeniz schrieb:Wenn bessere Medizin und Prävention Zahlen beeinflussen, dann bestätigst du ja gerade, dass Rohzahlen nie selbsterklärend sind.
Das ist eh klar und jetzt die krass erhöhte Täterschaft entgegen setzen ;-)
Wird halt nicht besser.


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Migrantengewalt in Deutschland

25.04.2026 um 12:39
Ich glaube nicht, dass die Überlebenschancen von tödlichen Messerangriffen in den letzten Jahrzehnten deutlich erhöht hätten, was sollen die neuen Techniken sein?


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25.04.2026 um 13:05
Zitat von behind_eyesbehind_eyes schrieb:Das ist eh klar und jetzt die krass erhöhte Täterschaft entgegen setzen ;-)
Wird halt nicht besser.
Reale Probleme ja. Aber Herkunft allein ist meist eine schlechte Gesamt-Erklärung.


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Migrantengewalt in Deutschland

25.04.2026 um 13:56
Zitat von DasdeeeenizDasdeeeeniz schrieb:Aber Herkunft allein ist meist eine schlechte Gesamt-Erklärung.
Macht halt auch niemand. Was aber existiert imo: soziale Prägung bis nach Absurdistan relativieren.


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Migrantengewalt in Deutschland

27.04.2026 um 23:35
Zitat von Nyx_07Nyx_07 schrieb am 22.04.2026:
Auf diesbezügliche Schwächen der Kriminalstatistik, wie etwa die Tatsache, dass mutmaßliche Straftaten mit migrantischen Tatverdächtigen häufiger zur Anzeige gebracht werden, ging der Minister nicht ein.
Ich halte das ehrlich gesagt auch für Blödsinn. Wenn mich ein Deutscher vergewaltigt zeige ich das nicht an weil?
Zitat von TussineldaTussinelda schrieb am 22.04.2026:
Zitat von Nyx_07Nyx_07 schrieb am 22.04.2026:Ich halte das ehrlich gesagt auch für Blödsinn. Wenn mich ein Deutscher vergewaltigt zeige ich das nicht an weil?
ist es aber nicht, dazu gibt es ja Studien, die das aufzeigen, wurde hier alles schon verlinkt.
@Tussinelda

Welche Daten belegen, dass ein Vergewaltigungsopfer eher auf die Erstattung von Strafanzeige verzichtet, wenn der Täter Deutscher ist als wenn der Täter Ausländer ist? In welcher Studie finden sich die betreffenden Daten? Bitte zitiere die entsprechenden Daten.

Du hast noch nicht beantwortet, ob die Antwort auf die Frage
Zitat von WeserdampferWeserdampfer schrieb am 17.04.2026:Ist auch belegt, dass von allen denkbaren Arten von Männergruppen, die man im öffentlichen Raum nachts theoretisch antreffen kann, das gleiche Maß an Gefahr für Frauen ausgeht?
Ja oder Nein lautet.

@Betonschwein

In dem von dir zitierten Text steht Folgendes:
Die sichersten zehn Jahre der deutschen Geschichte

Wusstest du, dass wir die sichersten zehn Jahre der deutschen Geschichte erleben? Dass Deutschland zwischen 2017 und 2022 so sicher war wie nie zuvor? In keinem Jahr seit der Wiedervereinigung gab es weniger Straftaten. Selbst die Gewaltkriminalität lag auf einem historischen Tiefpunkt. Auch 2023 gab es nicht mehr Kriminalität als 2010.
https://www.volksverpetzer.de/aktuelles/siegburg-rechte-medien/

Die Behauptung, es habe in keinem Jahr seit der Wiedervereinigung weniger Straftaten gegeben als in jedem der Jahre des Zeitraums von 2017 bis 2022, ist eine Falschbehauptung. 1991 war die Gesamtzahl der polizeilich erfassten Straftaten niedriger als in jedem der Jahre des Zeitraums von 2017 bis 2022:
Anzahl der polizeilich erfassten Straftaten in Deutschland von 1987 bis 2024
a

https://de.statista.com/statistik/daten/studie/197/umfrage/straftaten-in-deutschland-seit-1997/

Der Wert für die Gesamtzahl der deutschlandweit polizeilich erfassten Straftaten sagt nichts darüber aus, ob die Zahl der im öffentlichen Raum begangenen Gewaltstraftaten steigt. Der Wert für die Gesamtzahl der deutschlandweit polizeilich erfassten Straftaten sagt nichts darüber aus, wie es um die Sicherheit im öffentlichen Raum bestellt ist und wie sicher sich die Bürger im öffentlichen Raum fühlen können.
Selbst die Gewaltkriminalität lag auf einem historischen Tiefpunkt.
https://www.volksverpetzer.de/aktuelles/siegburg-rechte-medien/

Der historische Tiefpunkt, von dem der Autor spricht, ist auf die Corona-Maßnahmen zurückzuführen.
Auch 2023 gab es nicht mehr Kriminalität als 2010.
Gab es 2023 mehr Gewaltstraftaten als 2010?

Auf statista.com finden sich in Bezug auf das Thema Gewaltkriminalität die folgenden Aussagen:
Gewaltverbrechen machen weniger als 4 Prozent aller polizeilich erfassten Straftaten in Deutschland aus. Jedoch erschüttern sie das Sicherheitsgefühl der Menschen weitaus stärker als etwa Diebstahl oder Betrug, zumal über sie oft breiter in den Medien berichtet wird.
https://de.statista.com/themen/11062/kriminalitaet-in-deutschland-gewaltkriminalitaet/#topicOverview

@Betonschwein

Auf welche statistisch ermittelten Werte bezieht sich der Autor des von dir zitierten Textes mit den Worten
Deutsche unter 30 sind rein statistisch viel krimineller als anerkannte Schutzsuchende.
https://www.volksverpetzer.de/aktuelles/siegburg-rechte-medien/

?


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Migrantengewalt in Deutschland

28.04.2026 um 00:19
@Weserdampfer
Du könntest auch die SuFu nutzen....
Beitrag von Tussinelda (Seite 2.908)


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Migrantengewalt in Deutschland

28.04.2026 um 02:46
Zitat von WeserdampferWeserdampfer schrieb:Die Behauptung, es habe in keinem Jahr seit der Wiedervereinigung weniger Straftaten gegeben als in jedem der Jahre des Zeitraums von 2017 bis 2022, ist eine Falschbehauptung. 1991 war die Gesamtzahl der polizeilich erfassten Straftaten niedriger als in jedem der Jahre des Zeitraums von 2017 bis 2022:
Und ab 1993 sieht es dann wieder anders aus. Alles Ausländer oder doch auch kriminelle Deutsche, wie sie sonst auch in allen belangern die Mehrheit bilden?


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Migrantengewalt in Deutschland

28.04.2026 um 05:54
Zitat von TussineldaTussinelda schrieb am 10.04.2024:mehrfach, Stichwort Entwicklung der Gewaltkriminalität in Deutschland, Pfeiffer sagt Dir was?
1.7. Das Anzeigeverhalten von Gewaltopfern gegenüber „fremden" Tätern
Vom KFN durchgeführte Dunkelfeldforschungen haben durchweg einen Befund bestätigt: die Anzeigebereitschaft der Opfer von Gewalttaten fällt etwa doppelt so hoch aus, wenn Opfer und Täter sich vor der
Tat noch nie begegnet sind oder wenn sie verschiedenen ethnischen Gruppen angehören. Offenbar suchen Gewaltopfer dann häufiger die Unterstützung von Polizei und Rechtsstaat, wenn Ihnen der Täter
fremd ist und dadurch möglicherweise als besondere Bedrohung erlebt wird. Bei Gewalttaten durch
Flüchtlinge kommt hinzu, dass deren Opfer die Sprache des Täters meist nicht verstehen und auch
dadurch eher zur Anzeige motiviert werden. Auf der anderen Seite zeigen Migranten deutsche Täter erheblich seltener an als andere Täter, die ihnen ethnisch fremd sind. Wir vermuten dahinter ein generelles
Misstrauen gegenüber der Polizei. Angesichts dieser Befunde und Einschätzungen gehen wir davon aus,
dass Gewaltdelikte von Flüchtlingen im Vergleich zu denen deutscher Täter mindestens doppelt so oft
angezeigt werden. Medien und Politik sollten deshalb auf diesen Verzerrungsfaktor hinweisen, wenn die
Quelle: https://www.bmfsfj.de/resource/blob/121228/411549637983e561bd471293be37d326/zentrale-befunde-des-gutachtens-zur-entwicklung-der-gewalt-in-deutschland--data.pdf

wie repräsentativ ist das denn? Ist doch wirklich recht pauschal gehalten. Wieviele Personen sind denn dazu befragt worden? Alles recht dürftig, es wundert mich ehrlich gesagt, dass man sich mit solchen vagen Aussagen zufrieden gibt.


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Migrantengewalt in Deutschland

28.04.2026 um 06:18
Zitat von socialmesocialme schrieb:lles recht dürftig, es wundert mich ehrlich gesagt, dass man sich mit solchen vagen Aussagen zufrieden gibt.
Wenn das Ergebnis passt, reicht auch es so - weil es hat halt jemand gesagt und man kann es als Quelle benutzen.
Im Internet und auch in Faktencheckkreise findet man Studien für jede Argumentationsseite - es finden sich auch immer wieder Experten die die PKS anzweifeln und sie "deuten".


Beispiel: hier im Thread wird noch aufgeführt Migranten und nicht Deutsche sind eher Opfer von Migranten.
Bedeutet das Migranten zeigen eher Migranten an, ist nicht ein Widerspruch zu:
Zitat von socialmesocialme schrieb:
Zitat von TussineldaTussinelda schrieb am 10.04.2024:
ie Anzeigebereitschaft der Opfer von Gewalttaten fällt etwa doppelt so hoch aus, wenn Opfer und Täter sich vor der
Tat noch nie begegnet sind oder wenn sie verschiedenen ethnischen Gruppen angehören.
*Text aus der Studie

und: Migranten als Opfer von Deutschen würde sie doppelt so oft anzeigen, bedeutet Deutsche tun Migranten eher nichts?

Fragen über Fragen.


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Migrantengewalt in Deutschland

28.04.2026 um 06:52
Zitat von Bone02943Bone02943 schrieb:Und ab 1993 sieht es dann wieder anders aus. Alles Ausländer oder doch auch kriminelle Deutsche, wie sie sonst auch in allen belangern die Mehrheit bilden?
Ab 1991 begannen in ex Jugoslawien die Kriege, Anfang/ Mitte der 1990er gab es auch Flüchtlingsströme von dort und teilweise auch aus Afrika.
Ob sich das damals in der Kriminalstatistik ausgewirkt hat, müsste wohl recherchiert werden.


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28.04.2026 um 08:03
@Weserdampfer
Zitat von WeserdampferWeserdampfer schrieb:Die Behauptung, es habe in keinem Jahr seit der Wiedervereinigung weniger Straftaten gegeben als in jedem der Jahre des Zeitraums von 2017 bis 2022, ist eine Falschbehauptung. 1991 war die Gesamtzahl der polizeilich erfassten Straftaten niedriger als in jedem der Jahre des Zeitraums von 2017 bis 2022:
Nein, diese „Behauptung“ ist völlig korrekt. Das Basisjahr für Gesamtdeutschland ist 1993, erst dann erfolgte die Wiedervereinigung der PKS. In den Jahren 1991 und 1992 fehlten die entsprechenden Strukturen, um Straftaten in den neuen Bundesländern richtig erfassen zu können.


@Bone02943
@Röhrich

Siehe oben. Das lag nicht an Ausländern oder an jugoslawischen „Flüchtlingsströmen“; da kamen die Straftaten in Ostdeutschland hinzu.
Wobei der Anstieg - wenig überraschend - überproportional war, da die Neuorganisation und damit einhergehende Überforderung der Polizei die neuen Bundesländer Anfang der 1990er zu einem Paradies für Kriminelle machte.


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Migrantengewalt in Deutschland

28.04.2026 um 08:34
Zitat von ApexOneApexOne schrieb:Migranten als Opfer von Deutschen würde sie doppelt so oft anzeigen, bedeutet Deutsche tun Migranten eher nichts?

Fragen über Fragen.
nö, steht sogar im Zitat.
Zitat von ApexOneApexOne schrieb:Wenn das Ergebnis passt, reicht auch es so - weil es hat halt jemand gesagt und man kann es als Quelle benutzen.
nö, weil es untersucht wurde und Fachpersonen zu bestimmten Schlüssen gekommen sind. Was auch wichtig ist, denn der größte Teil der erfassten Straftaten geht nun einmal auf Anzeigen zurück. Deswegen gibt es zum Beispiel auch Dunkelfeldstudien. Die Anzeigebereitschaft kann sich verändern, genau so wie es einen Unterschied macht, wen die Polizei kontrolliert bei Kontrolldelikten usw. All das hat bekanntermaßen Einfluß. Kann man ignorieren, negieren, ändert nur nix daran.


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28.04.2026 um 08:49
Witzig wie man krampfhaft auf die Nationalität hinaus will, dabei bezieht sich "fremd", auf einen ganz anderen Status.


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28.04.2026 um 10:16
@Tussinelda
Zitat von WeserdampferWeserdampfer schrieb:Welche Daten belegen, dass ein Vergewaltigungsopfer eher auf die Erstattung von Strafanzeige verzichtet, wenn der Täter Deutscher ist als wenn der Täter Ausländer ist? In welcher Studie finden sich die betreffenden Daten? Bitte zitiere die entsprechenden Daten.
Auf die Frage hattest DU FOlgendes aus einem eigenen Beitrag verlinkt:
1.7. Das Anzeigeverhalten von Gewaltopfern gegenüber „fremden" Tätern
Vom KFN durchgeführte Dunkelfeldforschungen haben durchweg einen Befund bestätigt: die Anzeigebereitschaft der Opfer von Gewalttaten fällt etwa doppelt so hoch aus, wenn Opfer und Täter sich vor der
Tat noch nie begegnet sind oder wenn sie verschiedenen ethnischen Gruppen angehören. Offenbar suchen Gewaltopfer dann häufiger die Unterstützung von Polizei und Rechtsstaat, wenn Ihnen der Täter
fremd ist und dadurch möglicherweise als besondere Bedrohung erlebt wird. Bei Gewalttaten durch
Flüchtlinge kommt hinzu, dass deren Opfer die Sprache des Täters meist nicht verstehen und auch
dadurch eher zur Anzeige motiviert werden. Auf der anderen Seite zeigen Migranten deutsche Täter erheblich seltener an als andere Täter, die ihnen ethnisch fremd sind. Wir vermuten dahinter ein generelles
Misstrauen gegenüber der Polizei. Angesichts dieser Befunde und Einschätzungen gehen wir davon aus,
dass Gewaltdelikte von Flüchtlingen im Vergleich zu denen deutscher Täter mindestens doppelt so oft
angezeigt werden. Medien und Politik sollten deshalb auf diesen Verzerrungsfaktor hinweisen, wenn die
Gewaltkriminalität der Flüchtlinge thematisiert wird (vgl. Abbildung 35, S.75).
Quelle: https://www.bmfsfj.de/resource/blob/121228/411549637983e561bd471293be37d326/zentrale-befunde-des-gutachtens-zur-entwicklung-der-gewalt-in-deutschland--data.pdf


Gewalttaten im Allgemeinen und Verglewaltigungen unterscheiden sich in vielerlei Hinsucht. Das wird sicherlich auch auf das Anzeigeverhalten zutreffen.

Insofern war der Links nicht viel wert. Ich wiederhole gerne die Frage oben: Gibt es im Bezug auf Anzeigeverhalten bei Vergewaltigungen (nicht Gewalttaten im Allgemeinen incl Schützenfestrangeleien, Disco Streit, Ohrfeige fürs Kind) valide Statisitiken, die ein gänzlich anderes Anzeigeverhalten belegen oder wollen wir eine Vergewaltigung hinsichtlich des Anzeigeverhaltens so behandeln wie eine Schützenfestrangelei? Und wenn ja, warum?

Vollends absurd wird die Legende des Anzeigeverhaltens natürlich bei Delikten, die anzeigeunabhängig verfolt werden wie Tötungsdelikten.

Wenn man Deien Link liest, wird u.a. behauptet, dass junge Männer, beschwerliche Anreise (steht da so), sozioökonomischer Status entscheidend sind. In all diesen Bereichen wären zB Migranten aus Vietnam für erhöhte Delinquenz prädestiniert, in Wirklichkeit zeigen sie keinerlei Auffälligkeiten im Vergleich zu deutschen Staatsbürgern.


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