Tussinelda
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wie auch immer, der Artikel ist in meinen Augen keine rechte Hetze (falls das evtl jemand glaubt), sondern benennt Probleme die die Gesellschaft hat.Tussinelda schrieb:Der Verfasser des Artikels ist nicht der Arche Gründer
Um diesbezüglich noch mal darauf zurück zu kommen:Optimist schrieb:Dass dies ein ungutes Gefühl macht, wo hier im Lande seit Jahrzehnten mühevoll für die Gleichberechtigung gekämpft wurde, können Männer (user hier) sicherlich nicht nachvollziehen und daher auch nicht, dass es mir eben ums Prinzip geht und nicht um die eigene Bedrohung
Rechtsextreme sehe ich u.a.auch als Gefahr hinsichtlich dass unsere Gesellschaft wieder rückschrittlicher werden könnte.canisrex schrieb:Übrigens: Die Trottel von der AfD wollen die (institutionelle) Schulpflicht gleich ganz abschaffen
Wann ziehen Politiker endlich mal Lehren?Optimist schrieb:Man sollte diesem Aspekt der Ursachen halt präventiv begegnen.
Könnte z.B. im Kindergarten beginnen, indem den Kindern vermittelt wird, dass Gleichberechtigung besser ist, als auf die Hälfte der Bevölkerung herab zu schauen.
In Jugendclubs könnte es weiter gehen
ich weiß zwar nicht was das mit dem Thema zu tun hat, finde ich aber keinesfalls so blöd. Die Kinder müssen ja trotzdem Prüfungen ablegen, nur dann eben von zuhause aus. Warum sollte man nicht die Wahl haben können, ob man sein Kind eine öffentliche Schule besuchen lässt, wo es u. U. gemobbt wird, auf seine individuellen Belange wenig bis gar nicht eingegangen wird, oder im Homeschooling unterrichtet wird. Es gibt mittlerweile viele Länder, die so verfahren z. B. Schweiz. Und da herrscht auch nicht gleich Sodom und Gomorrha.canisrex schrieb:Übrigens: Die Trottel von der AfD wollen die (institutionelle) Schulpflicht gleich ganz abschaffen.
Dadurch besteht die Gefahr der Radikalisierung und des Seperatismus. Also keine gute Idee.socialme schrieb:ich weiß zwar nicht was das mit dem Thema zu tun hat, finde ich aber keinesfalls so blöd. Die
Natürlich hat der Artikel nichts mit rechts oder links zu tun, ich hoffe auch nicht, dass jemand das so emofindet. Es werden einfach reale Probleme angesprochen, gegen die man was tun muss. Ihren zuhalten und relativieren macht alles nur schlimmer, daher kann ich auch nicht nachvollziehen, was an dem Artikel bedenklich sein soll, außer man lebt in einer ganz merkwürdigen Blase oder mit einer seltsamen EinstellungOptimist schrieb:der Artikel ist in meinen Augen keine rechte Hetze (falls das evtl jemand glaubt), sondern benennt Probleme die die Gesellschaft hat.
Das sehe ich auch so.canisrex schrieb:Keine gute Idee.
Wer soll den Wahrheitsgehalt der hier auflaufenden Erzählungen überprüfen?
Hängt vom Wohnort ab. Ich fröhne dem Nachtleben in einer Großstadt und nur dafür nutze ich auch Öffis und bin am WE so mitten drin im Geschehen. Über die letzten Jahre hat sich da so einiges zugetragen, manche Straßenzüge sind alleine immer risikoreicher.Bone02943 schrieb:Es würde, schlicht aus Mangel an eigener Erfahrung, eh so gut wie niemand der hier ständig diskutierenden etwas schildern können.
Ich habe nicht nach dem Migrationsstatus gefragt.Bone02943 schrieb:Also warst du schon persönlich von Messergewalt durch Flüchtlinge betroffen?
Anekdoten bringen auch wenig, kann niemand prüfen - ich kann aber aus eigener Erfahrung auch sagen, dass ich auch schon was mitbekommen hab, wenn man in manchen Ecken unterwegs ist. Mit Rettungssanitätern, Polizisten unterhalten, die in gewissen Ecken häufig Dienst haben, oder einfach mal mit manchen Eltern sprechen, kann auch helfen.behind_eyes schrieb:Ich fröhne dem Nachtleben in einer Großstadt und nur dafür nutze ich auch Öffis und bin am WE so mitten drin im Geschehen. Über die letzten Jahre hat sich da so einiges zugetragen, manche Straßenzüge sind alleine immer risikoreicher.
Aber klar, kann ich mir auch einbilden, nicht auszuschließen!
abberline schrieb:Anekdoten bringen auch wenig, kann niemand prüfen
Genau deswegen habe ich nur die Erfahrung angedeutet und keine Geschichten erzählt.abberline schrieb:Aber macht halt wenig Sinn, weil wer will was prüfen? Von daher bringt das nix.
Laut Untersuchung des IW hatte im Jahr 2024 in Berlin, Bremen und Hamburg rund jede vierte Fachkraft migrantische Wurzeln. In Hessen und Baden-Württemberg lag der Anteil bei mehr als einem Fünftel.Damit möchte ich keine Gegend irgendwie abwerten, aber der Grund ist auch klar, und ich kenne das auch so persönlichen Gesprächen: Wo viele Menschen die AfD wählen und grundsätzlich eine migrantenfeindliche Einstellung haben (wer kennt schon den Aufenthaltsstatus einer Person, der man den Migrationshintergrund lediglich ansieht), da fühlen sich dringend benötigte Zuwanderer zu Arbeitszwecken auch nicht willkommen - das alles hat mit Kriminialität nichts zu tun - dies gibt es ja wohl am ehesten in den städtischen Zentren im Westen.
In den ostdeutschen Bundesländern hingegen beträgt der Anteil laut Studie weniger als neun Prozent
Dafür brauche es eine Kultur der Offenheit vor Ort. Populistische Parteien, die Vorbehalte gegenüber Zugewanderten schürten, stellten dabei eine Gefahr dar.Quelle: https://web.de/magazine/wirtschaft/fachkraefte-migrationshintergrund-meiden-bestimmte-bundeslaender-42187804
Panaetius schrieb:Es gibt eine neue Studie, die zeigt, dass Arbeitsmigranten, also solche, die zum Arbeiten und mit bestehender Ausbildung hierherkommen und niemals Asyl beantragen oder enstrprechende Leistungen vorübergehend beziehen, Bundesländer im Osten meiden und am ehesten in große Städte in Westdeutschland ziehen.
Also als Arbeitsmigrant würde ich natürlich ebenfalls die einkommensstarken Gegenden wählen. Das ist keine Abwertung irgendwelcher Gegenden.Panaetius schrieb:Damit möchte ich keine Gegend irgendwie abwerten, aber der Grund ist auch klar
Kommt halt auch darauf an wie weit zurück man schauen will. Was ist früher? 2010, 2000, 1993..?behind_eyes schrieb:Aber abseits meiner eigenen möglichen Einbildung gibt es für jeden nachprüfbare Risikomarker: schaut in den Vierteln eurer Wahl auf die Polizeipräsenz, wieviele und welche Bewaffnung und in welcher Konstanz die Sichtbarkeit erfolgt und dann vergleichen mit früher - ich gehe einfach mal davon aus das Polizeibehörden und Innenministerien sich da nichts herbeifantasieren, aber klar, sicher kann man sich auch da nicht sein.
Das sind ja nicht die einkommenstarken Gegenden, sondenr die weltoffnen. Zudem sind dort die Lebenshaltungskosten höher.behind_eyes schrieb:Also als Arbeitsmigrant würde ich natürlich ebenfalls die einkommensstarken Gegenden wählen.
Du sprachst von westlichen Großstädten, ok, das sind also keine einkommensstarken Gegenden, dafür hohe Lebenshaltungskosten (nun ja...) im Vergleich zum Osten. Notiert für später.Panaetius schrieb:Das sind ja nicht die einkommenstarken Gegenden, sondenr die weltoffnen. Zudem sind dort die Lebenshaltungskosten höher.
Ich habe geäußert, wie ich mich als Arbeitsmigrant entscheiden würde. Als Beleg kannst du genau diesen Post nehmen, indem ich das geäußert habe.Panaetius schrieb:Oder hast du einen Beleg für deine Behauptung?
gab es tatsächlich damals Menschen, die einfach willkürlich Menschen getötet haben? Oder handelte es sich eher um Beziehungstaten? Darum geht es doch, dass da Leute rumlaufen die in einem Park Kleinkinder mit einem Messer töten, oder Menschen vor die Züge werfen, ganz willkürlich, weil sie gerade das Pech haben, am falschen Ort zu sein. Das ist für mich eben ein gravierender Unterschied, ganz zu schweigen, dass viele generell ein Messer mit sich führen um es bei Bedarf schnell zu zücken.Bone02943 schrieb:Mir scheint in Erinnerungen, dass es in den 1990ern mehr Gewaltstraftaten und auch mehr Morde gab.