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Migrantengewalt in Deutschland

63.926 Beiträge ▪ Schlüsselwörter: Gewalt, Probleme, Ausländer ▪ Abonnieren: Feed E-Mail

Migrantengewalt in Deutschland

01.05.2026 um 18:28
Zitat von WeserdampferWeserdampfer schrieb:Du hast die beiden Fragen
Zitat von sacredheartsacredheart schrieb am 28.04.2026:Dass eine Schulhofrangelei mit Platzwunde emotional etwas Anderes auslöst als eine Vergewaltigung, da wären wir uns aber schon mal einig? Und dass man das erwartbare Nachtatverhalten der Opfer beider Straftaten wohl nicht so einfach gleichsetzen kann, auch?
nicht beantwortet.
Aufforderung zur Spekulation.
Dazu hatte ich keinen Bock.
Aber fühl dich frei, so lange am Finger zu saugen, bis es passt.
Zitat von WeserdampferWeserdampfer schrieb:Bitte erläutere, warum du dies implizierst.
Du schiebst mir hier etwas unter bzw. verkaufst deine persönliche Interpretation als eine durch mich getätigte Implikation.
Das mag dir ungeheuer clever vorkommen, ich sehe das anders.
Da der Rest deines Posts und auch die bisherigen etwa auf dem Level stagnieren, sehe ich keinen Sinn darin, mehr Zeit damit zu verschwenden.


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Migrantengewalt in Deutschland

02.05.2026 um 09:18
Zitat von Bone02943Bone02943 schrieb:Das Ausländer/Fremde öfter angezeigt werden, liegt wohl an Beziehungstaten.
Der Exfreund, der Ehemann, die exFrau,... die Jugendliebe,... werden wohl weniger oft angezeigt, als vergleichbar Fremde/Ausländer.
Da muss niemand ein Rassist für sein
Das ist tatsächlich sehr plausibel.

Ich glaube, was wohl in diesen Studien nicht so richtig zum Ausdruck kommt - und deshalb ein falsches Bild bezüglich der Anzeigen-Motivation ergibt ist Folgendes:

Es werden vermutlich - so wie auch bei deinem Text, Fremde und Ausländer in "einen Topf geworfen".

Dass Fremde (als Oberbegriff, wozu eben auch Ausländer gehören) eher angezeigt werden als Freunde oder Familienmitglieder, ist halt wirklich sehr plausibel.

Wenn man aber "Ausländer" sozusagen als Oberbegriff wählt und darin auch alle Fremden mit einschließt, gibts halt ein falsches Bild.
Denn nicht jeder Ausländer muss einem fremd sein, sondern könnte auch ein Freund und sogar ein Familienmitglied sein.

Und nicht jeder Fremde ist logischerweise ein Ausländer, sondern könnte eben auch Deutscher sein.

Die Betonung muss also ( und sollte mMn auch in den Studien) auf "Fremde" und nicht auf Ausländer liegen, damit es ein richtiges Bild gibt.

Und dann würde es so aussehen, dass - egal von wem (eben dann auch seitens von Ausländern) - eher Leute angezeigt werden, die einem fremd sind (also Fremde).


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Migrantengewalt in Deutschland

02.05.2026 um 09:26
Fazit:

Die Relativierung (oder wie auch immer man das nennen könnte) der Statistik nach dem Motto: "Ausländer werden öfter angezeigt, und deshalb gibts ein verfälschtes Bild", hätte dann keinen Wert mehr.
Denn das Anzeigeverhalten würde sich ja ausgleichen, weil auch Ausländer eher nur Fremde anzeigen würden und weniger ihre Familienmitglieder und Freunde.

Und richtig wäre dann die Aussage:
Egal von wem - Fremde werden eher angezeigt, aber diese Erkenntnis spielt für die Kriminalstatistik keine Rolle, weil es sich ausgleicht, bezüglich Ausländer oder Nichtausländer.

Alles nur meine Meinung und Anderes wäre mir sehr unplausibel.


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Migrantengewalt in Deutschland

02.05.2026 um 09:57
Zitat von OptimistOptimist schrieb:Denn nicht jeder Ausländer muss einem fremd sein, sondern könnte auch ein Freund und sogar ein Familienmitglied sein.
Klar.
Als Deutscher mit Stammbaum sind mir etwa 83,5 Millionen Mitbürger fremd.
Und nun?
Könnte man das vielleicht dahingehend deuten, dass zum "fremd" weitere Kriterien hinzukommen müssen?
Anderes Aussehen, sprachliche Defizite, die darauf hindeuten könnten, er käme nicht von hier etc.
Wäre möglich, oder?
Und womit hätten die Auswahlkriterien dann zu tun?
Ich tippe dann mal auf "Püschologie".
Und das würde was entschuldigen, Optimist?

Ein weiterer Aspekt: Hier werden ja gerne Tatverdächtige verwurstet, es müssen noch nicht einmal Migranten sein. Auf die Nase gefallen wird dann ein diffuser Migrationshintergrund auf die Bühne gezerrt und am Ring durch die Manege geführt. Auch schon mal nach ganz persönlicher Definition.
Ausländer sind aber nun mal nicht allesamt Migranten, sondern auch Besucher, Touristen, hier Arbeitende, ausländische Mitbürger, Studenten (mehr als 300.000) etc.

Auch das wäre zu berücksichtigen.
Aber natürlich nur, wenn man überhaupt bereit ist, mehr zu tun, als Zahlen abzulesen und umgehend das Denken einzustellen.


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Migrantengewalt in Deutschland

02.05.2026 um 10:10
Zitat von OptimistOptimist schrieb:"Ausländer werden öfter angezeigt, und deshalb gibts ein verfälschtes Bild", hätte dann keinen Wert mehr.
es geht in den Studien auch explizit um Ausländer, andere Ethnien......

warum es keine Studien darüber gibt, explizit nur Vergewaltigungen betreffend mag daran liegen, dass eh nur 3% von Frauen überhaupt Anzeige erstatten.
Vom KFN durchgeführte Dunkelfeldforschungen haben durchweg einen Befund bestätigt: die Anzeigebereitschaft der Opfer von Gewalttaten fällt etwa doppelt so hoch aus, wenn Opfer und Täter sich vor der
Tat noch nie begegnet sind oder wenn sie verschiedenen ethnischen Gruppen angehören. Offenbar suchen Gewaltopfer dann häufiger die Unterstützung von Polizei und Rechtsstaat, wenn Ihnen der Täter
fremd ist und dadurch möglicherweise als besondere Bedrohung erlebt wird. Bei Gewalttaten durch
Flüchtlinge kommt hinzu, dass deren Opfer die Sprache des Täters meist nicht verstehen und auch
dadurch eher zur Anzeige motiviert werden. Auf der anderen Seite zeigen Migranten deutsche Täter erheblich seltener an als andere Täter, die ihnen ethnisch fremd sind. Wir vermuten dahinter ein generelles
Misstrauen gegenüber der Polizei. Angesichts dieser Befunde und Einschätzungen gehen wir davon aus,
dass Gewaltdelikte von Flüchtlingen im Vergleich zu denen deutscher Täter mindestens doppelt so oft
angezeigt werden. Medien und Politik sollten deshalb auf diesen Verzerrungsfaktor hinweisen, wenn die
Gewaltkriminalität der Flüchtlinge thematisiert wird (vgl. Abbildung 35, S.75).
Quelle: https://www.bmbfsfj.bund.de/resource/blob/121228/411549637983e561bd471293be37d326/zentrale-befunde-des-gutachtens-zur-entwicklung-der-gewalt-in-deutschland--data.pdf

und, dient der Wiederholung, wurde ja schon gepostet:
Während die Zahl der zu Gewalttaten ermittelten deutschen Tatverdächtigen im vergangenen Jahr um 0,7 Prozent stieg, registrierten die Polizeibehörden von Bund und Ländern bei den nicht deutschen Tatverdächtigen hier eine Zunahme um 7,5 Prozent. Allerdings weist das BKA darauf hin, dass auch der Anteil der Ausländer an der Bevölkerung im Verlauf des Jahres zugenommen hat. Studien zeigen zudem, dass Menschen eine Tat eher zur Anzeige bringen, wenn sie vermuten, dass der mutmaßliche Täter ein Ausländer ist.

BKA-Präsident Münch weist noch auf weitere Faktoren hin: Der Anteil von jüngeren Menschen und Männern – zwei Gruppen, die häufiger Straftaten verüben als Ältere und Frauen – ist unter den Zuwanderern höher. Und unter Zuwanderern gebe es mehr Menschen, die in der Kindheit und Jugend Gewalterfahrungen gemacht hätten, etwa in Kriegssituationen.

Münch sagt auch: "Migrationssteuerung ist enorm wichtig, um das Problem überhaupt beherrschen zu können." Die Überlegung dahinter: Wenn viele Menschen innerhalb kurzer Zeit kommen und auf staatliche Unterstützung angewiesen sind, bedeutet das meist, dass sie Jahre in Sammelunterkünften verbringen und die Kapazitäten für Integration nicht ausreichen.

Das ifo-Institut konnte in einer jüngst veröffentlichten Studie jedoch keinen Zusammenhang "zwischen einer Veränderung im regionalen Ausländeranteil und der lokalen Kriminalitätsrate nachweisen". Vielmehr seien vor allem "ortsspezifische Faktoren, etwa ihre Konzentration in Ballungsräumen mit hoher Kriminalitätsdichte", Variablen, für die höhere Kriminalitätsrate von Ausländern verantwortlich. Entgegen der Auswertung des BKA spiele der Anteil junger und männlicher Personen eine geringere Rolle.
Quelle: https://www.lto.de/recht/nachrichten/n/polizeiliche-kriminalstatistik-2024-ergebnisse-vorgestellt-mehr-gewaltdelikte-cannabislegalisierung


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Migrantengewalt in Deutschland

02.05.2026 um 11:05
Zitat von emanonemanon schrieb:Hier werden ja gerne Tatverdächtige verwurstet, ....
aber eben auch von den offiziellen Statistiken.
Das finde ich sowieso falsch.
Die Statistiken sollten bezüglich der Gerichtsprozesse gemacht werden.
Da sollten dann natürlich auch Bewährungsstrafen mit einfließen.

Verfälschend würde wiederum bei dieser Vorgehensweise zum Tragen kommen, wenn jemand mangels Beweisen freigesprochen wird, obwohl er dennoch ein Täter ist.
Einschüchterungen von Zeugen (z.B. durch Clanmitgliedern) könnten dann auch nicht berücksichtigt werden.

Vielleicht ists also dann doch schon besser, nur TV zu vergleichen.
Zitat von emanonemanon schrieb:Ausländer sind aber nun mal nicht allesamt Migranten, sondern auch Besucher, Touristen, hier Arbeitende, ausländische Mitbürger, Studenten (mehr als 300.000) etc.
und wenn eine Ethnie in der Statistik besonders herausragt (weiter oben kam so ein Beispiel von anderen usern zur Sprache), dann handelt es sich zufälligerweise um deine angeführten Gruppen? (brauche keine Antwort 😃)
Zitat von TussineldaTussinelda schrieb:es geht in den Studien auch explizit um Ausländer, andere Ethnien......
das finde ich halt falsch und verfälschend.
Denn wie gesagt, Ausländer und Migranten zählen für mich zum Oberbegriff "Fremde" . Und dass diese eher angezeigt werden, ist mir wie gesagt sehr einleuchtend.

Aus deinen Links:
Befund bestätigt: die Anzeigebereitschaft der Opfer von Gewalttaten fällt etwa doppelt so hoch aus, wenn Opfer und Täter sich vor der Tat noch nie begegnet sind
das doppelt so hoch bezweifle ich, sh dazu auch weiter unten.
Und zu beachten "vorher nie begegnet" - also Fremde.
...
vor der Tat noch nie begegnet sind oder wenn sie verschiedenen ethnischen Gruppen angehören
da ist ein "oder" drin -> dieses Oder besagt also nicht, zu wieviel Prozent die Etnie einen Einfluss wegen der Fremdheit hat.
...
Offenbar suchen Gewaltopfer dann häufiger die Unterstützung von Polizei und Rechtsstaat, wenn Ihnen der Täter fremd ist
meine Rede -> es geht um die Fremdheit.
Bei Gewalttaten durch Flüchtlinge kommt hinzu, dass deren Opfer die Sprache des Täters meist nicht verstehen und auch dadurch eher zur Anzeige motiviert werde
ist für mich nicht nachvollziehbar, aber man hat halt noch nen Grund gefunden ...
Auf der anderen Seite zeigen Migranten deutsche Täter erheblich seltener an als andere Täter, die ihnen ethnisch fremd sind. Wir vermuten dahinter ein generelles
Misstrauen gegenüber der Polizei.
ja klar und das haben dann auch wirklich Alle.
Und diese Vermutung ist halt Spekulation.
Angesichts dieser Befunde und Einschätzungen gehen wir davon aus,
dass Gewaltdelikte von Flüchtlingen im Vergleich zu denen deutscher Täter mindestens doppelt so oft
angezeigt werden.
...die gehen davon aus, also kein Beweis, dass es tatsächlich doppel ist.
Der Anteil von jüngeren Menschen und Männern – zwei Gruppen, die häufiger Straftaten verüben als Ältere und Frauen – ist unter den Zuwanderern höher. Und unter Zuwanderern gebe es mehr Menschen, die in der Kindheit und Jugend Gewalterfahrungen gemacht hätten, etwa in Kriegssituationen
war ja auch schon immer meine Meinung.
Ändert aber nichts an der Tatsache, dass bei Migranten und Flüchtlingen, das Potential nun mal höher ist, diese hier sind und wir mit diesen zusätzlichen Problemen fertig werden müssen.
Migrationssteuerung ist enorm wichtig, um das Problem überhaupt beherrschen zu können." Die Überlegung dahinter: Wenn viele Menschen innerhalb kurzer Zeit kommen und auf staatliche Unterstützung angewiesen sind, bedeutet das meist, dass sie Jahre in Sammelunterkünften verbringen und die Kapazitäten für Integration nicht ausreichen.
ist doch auch schon immer meine Rede.

-----------------------------------------------------------

Man kann sich nun noch seitenweise darüber streiten, wie man die Statistiken und Studien bewerten könnte.

Für mich steht unabhängig irgendwelcher Statistiken fest, dass nun mal die Sozialisation (z.B. die Sicht auf Frauen) ein großer Faktor ist, der ein Potential darstellt, desweiteren auch präkere Lebenssituationen, die Frust erzeugen. Dies ist nun mal bei Migranten (worunter ich auch Asyl-Unberechtige zähle) oftmals der Fall.

Können ja Leute negieren und so tun, als spielt das gar keine Rolle, aber dann muss ich ja nicht zustimmen.

Mehr sage ich nicht mehr zu dem Thema (ohne meinen Anwalt 😃)


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Migrantengewalt in Deutschland

02.05.2026 um 11:22
Zitat von OptimistOptimist schrieb:aber eben auch von den offiziellen Statistiken.
Hier im Thread nicht?
Die PKS bildet das Hellfeld ab und ist ein Tätigkeitsnachweis der Polizei.
Hier im Thread werden ganz gezielt Einzelfälle gepostet und besprochen.
Zitat von OptimistOptimist schrieb:und wenn eine Ethnie in der Statistik besonders herausragt (weiter oben kam so ein Beispiel von anderen usern zur Sprache), dann handelt es sich zufälligerweise um deine angeführten Gruppen? (brauche keine Antwort 😃)
Was du brauchst, ist vielleicht Nachhilfe oder mehr Zeit zum Nachdenken.
Ich zitiere mal aus einem anderen Thread:
Der zitierte Beitrag von emanon wurde gelöscht. Begründung: Antwort auf gelöschten Beitrag
Der Vergleich pauschal Einheimische vs. Ausländer ist also sinnlos, wird aber hier, was Überrepräsentationen angeht, nahezu täglich durchexerziert.
Sind wir da d'accord?
Zitat von emanonemanon schrieb:Als Deutscher mit Stammbaum sind mir etwa 83,5 Millionen Mitbürger fremd.
Und nun?
Könnte man das vielleicht dahingehend deuten, dass zum "fremd" weitere Kriterien hinzukommen müssen?
Anderes Aussehen, sprachliche Defizite, die darauf hindeuten könnten, er käme nicht von hier etc.
Wäre möglich, oder?
Und womit hätten die Auswahlkriterien dann zu tun?
Ich tippe dann mal auf "Püschologie".
Und das würde was entschuldigen, Optimist?
Dieser Absatz scheint dir entgangen zu sein. Sei so gut und beantworte mir doch die gestellten Fragen.


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Migrantengewalt in Deutschland

02.05.2026 um 11:29
Zitat von emanonemanon schrieb:Der Vergleich pauschal Einheimische vs. Ausländer ist also sinnlos
und darum ging es mir bei dieser Aussage ja auch gar nicht:
Zitat von emanonemanon schrieb:
Zitat von OptimistOptimist schrieb:und wenn eine Ethnie in der Statistik besonders herausragt (weiter oben kam so ein Beispiel von anderen usern zur Sprache), dann handelt es sich zufälligerweise um deine angeführten Gruppen? (brauche keine Antwort 😃
das bezog ich auf den Vergleich zu anderen ethnischen Gruppen.

Insofern kann ich dem hier - auf dich bezogen - nur zustimmen:
Zitat von emanonemanon schrieb:Was du brauchst, ist vielleicht Nachhilfe oder mehr Zeit zum Nachdenken
auch diesbezüglich - dazu sagste nun leider nichts (was ja im Grunde mein eigentlicher Punkt war):
Zitat von OptimistOptimist schrieb:Ändert aber nichts an der Tatsache, dass bei Migranten und Flüchtlingen, das Potential nun mal höher ist, auch weil es viele junge Männer sind, diese hier sind und wir mit diesen zusätzlichen Problemen fertig werden müssen
Zitat von OptimistOptimist schrieb:Man kann sich nun noch seitenweise darüber streiten, wie man die Statistiken und Studien bewerten könnte.

Für mich steht unabhängig irgendwelcher Statistiken fest, dass nun mal die Sozialisation (z.B. die Sicht auf Frauen, Gewalterfahrung usw.) ein großer Faktor ist, der ein Potential darstellt, desweiteren auch präkere Lebenssituationen, die Frust erzeugen. Dies ist nun mal bei Migranten (worunter ich auch Asyl-Unberechtige zähle) oftmals der Fall
habe jetzt noch einen kleinen Zusatz reingebastelt
Zitat von emanonemanon schrieb:Dieser Absatz scheint dir entgangen zu sein
dito, sh oben.
Du musst nicht auf alles eingehen, ich aber auch nicht.


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Migrantengewalt in Deutschland

02.05.2026 um 11:45
Zitat von TussineldaTussinelda schrieb:
Zitat von OptimistOptimist schrieb:"Ausländer werden öfter angezeigt, und deshalb gibts ein verfälschtes Bild", hätte dann keinen Wert mehr.
es geht in den Studien auch explizit um Ausländer, andere Ethnien......

warum es keine Studien darüber gibt, explizit nur Vergewaltigungen betreffend mag daran liegen, dass eh nur 3% von Frauen überhaupt Anzeige erstatten.
Vom KFN durchgeführte Dunkelfeldforschungen haben durchweg einen Befund bestätigt: die Anzeigebereitschaft der Opfer von Gewalttaten fällt etwa doppelt so hoch aus, wenn Opfer und Täter sich vor der
Tat noch nie begegnet sind oder wenn sie verschiedenen ethnischen Gruppen angehören. Offenbar suchen Gewaltopfer dann häufiger die Unterstützung von Polizei und Rechtsstaat, wenn Ihnen der Täter
fremd ist und dadurch möglicherweise als besondere Bedrohung erlebt wird. Bei Gewalttaten durch
Flüchtlinge kommt hinzu, dass deren Opfer die Sprache des Täters meist nicht verstehen und auch
dadurch eher zur Anzeige motiviert werden. Auf der anderen Seite zeigen Migranten deutsche Täter erheblich seltener an als andere Täter, die ihnen ethnisch fremd sind. Wir vermuten dahinter ein generelles
Misstrauen gegenüber der Polizei. Angesichts dieser Befunde und Einschätzungen gehen wir davon aus,
dass Gewaltdelikte von Flüchtlingen im Vergleich zu denen deutscher Täter mindestens doppelt so oft
angezeigt werden. Medien und Politik sollten deshalb auf diesen Verzerrungsfaktor hinweisen, wenn die
Gewaltkriminalität der Flüchtlinge thematisiert wird (vgl. Abbildung 35, S.75).
Quelle: https://www.bmbfsfj.bund.de/resource/blob/121228/411549637983e561bd471293be37d326/zentrale-befunde-des-gutachtens-zur-entwicklung-der-gewalt-in-deutschland--data.pdf
Weißt du, bezüglich welcher Gewaltdelikte die Dunkelfeldforschungen, von denen die Autoren sprechen, durchgeführt wurden?
Falls ja, kannst du uns das ja mal mitteilen.
Zitat von TussineldaTussinelda schrieb:dass eh nur 3% von Frauen überhaupt Anzeige erstatten
In welcher Untersuchung ist dieser Prozentwert ermittelt worden?


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Migrantengewalt in Deutschland

02.05.2026 um 12:03
Hier ist von ca. 80%, die nicht angezeigt werden, die Rede.
Deutschland

Laut Experten werden nur 20 Prozent aller Straftaten gegen die sexuelle Selbstbestimmung angezeigt.[155] Hinzu kommt, dass nicht alles Angezeigte aufgeklärt, nicht alles Aufgeklärte angeklagt und nicht alles Angeklagte abgeurteilt wird.


Screenshot 2026-05-02 120145
Quelle: Wikipedia: Vergewaltigung


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Migrantengewalt in Deutschland

02.05.2026 um 12:30
@Weserdampfer
Die Anzeigequoten (Anteil der polizeilich bekannt gewordenen Fälle an allen erlebten Fällen) fallen – ähnlich wie in anderen Studien – auch bei LeSuBiA sehr niedrig
aus. Sie liegen bei psychischer und körperlicher Gewalt in (Ex-)Partnerschaften unter 5 %. Bei sexueller Belästigung mit und ohne Körperkontakt liegen sie bei Frauen
unter drei Prozent; bei Männern unter sechs Prozent (ohne Körperkontakt: 2,0 %;
mit Körperkontakt: 5,8 %). Die Anzeigequote bei sexuellem Übergriff liegt bei Männern mit 14,5 % deutlich höher als bei Frauen (3,0 %), wobei die Anzeigequote bei
Männern auf einer niedrigen Fallzahl basiert und entsprechend mit Messungenauigkeit verbunden ist. Bei Frauen liegt die Anzeigequote bei Stalking und bei digitaler
Gewalt i.e.S. höher (9,2 % bzw. 2,4 %) im Vergleich zu Männern (4,2 % bzw. 0,9 %). Mit
Ausnahme von Stalking, digitaler Gewalt i.e.S. sowie emotionaler Gewalt ist die Anzeigequote bei Männern höher oder gleich hoch wie bei Frauen.
Quelle: https://www.bka.de/DE/UnsereAufgaben/Forschung/ForschungsprojekteUndErgebnisse/Dunkelfeldforschung/LeSuBiA/Ergebnisse_Publikationen/ergebnisse_node.html

Themenheft I, Seite 15
Zitat von WeserdampferWeserdampfer schrieb:Weißt du, bezüglich welcher Gewaltdelikte die Dunkelfeldforschungen, von denen die Autoren sprechen, durchgeführt wurden?
Falls ja, kannst du uns das ja mal mitteilen.
offenbar zählt dies als Gewaltdelikt
Nach der PKS setzt sich die Gewaltkriminalität primär aus vier Gruppen von Gewalttaten zusammen:
vorsätzliche Tötungsdelikte, Vergewaltigung/sexuelle Nötigung, Raubdelikte und gefährliche/schwere
Körperverletzung.
1
Quelle: https://www.zhaw.ch/storage/sozialearbeit/news/gutachten-entwicklung-gewalt-deutschland.pdf


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Migrantengewalt in Deutschland

02.05.2026 um 12:58
Zitat von sacredheartsacredheart schrieb:Erscheint es denn wahrscheinlich, dass jemand der schwer verletzt wurde und mögliche bleibende Schäden zurückbehält, sich nicht an die Polizei wendet, weil der Täter nicht migrantisch aussieht?
Das klingt doch schon wie Schwachsinn.
Glaubst Du das Peter, der von seinem großen Bruder Heino verprügelt wird, sich an die Polizei oder eher an Papa wendet? Es geht doch gerade darum, das viele Gewalttaten im Dunkelfeld passieren, gerade Vergewaltigungen, die zu einem hohen Prozentanteil innerhalb der Familie stattfinden und nicht angezeigt werden.

Aber warum dir das immer erklären, du weißt das ganz genau, aber haters gonna hate, du kannst nichts anderes.
Zitat von sacredheartsacredheart schrieb:Es gibt offensichtlich exakt gar keinen Beleg dafür, dass bei schweren Gewaltstraftaten das Anzeigeverhalten sich nach mutmaßlichem Migrantenstatus unterscheidet, auch nicht bei Vergewaltigungen.

Eine nicht belegbare Behauptung ist einfach keine Tatsache.

Also bleibt es nur den Menschenverstand zu bemühen.

Erscheint es denn wahrscheinlich, dass jemand der schwer verletzt wurde und mögliche bleibende Schäden zurückbehält, sich nicht an die Polizei wendet, weil der Täter nicht migrantisch aussieht?
Das klingt doch schon wie Schwachsinn.

'Der Angreifer war womöglich ein Deutscher, lasst ihn in Ruhe und begrabt mich an der Biegung des Flusses' ist völliger Unfug.

Bei unbedeutenden Rempeleien halte ich es für möglich, dass das anders ist, aber auch nur dann, wenn das Opfer ohnehin migrationskritisch ist. Bei Opfern aus dem Teddywerferspektrum wird es sogar eher umgekehrt sein.

Das ist natürlich auch nur Deduktion, aber entscheidend ist, dass bei schweren Straftaten kein Beleg für ein unterschiedliches Anzeigeverhalten vorliegt, bis jemand einen statistisch relevanten anführt.
Doch, siehe oben das Anzeigeverhalten bei Vergewaltigungen innerhalb der Familie. Aber hates gonna hate.
Zitat von WeserdampferWeserdampfer schrieb:Mit dieser Antwort implizierst du, es sei unangemessen, die Behauptung in Frage zu stellen, dass eine Frau, die im öffentlichen Raum von einem ihr unbekannten Mann angegriffen und vergewaltigt wird, statistisch gesehen eher auf die Erstattung von Strafanzeige verzichtet, wenn der Täter Deutscher ist als wenn der Täter Ausländer ist.
Ist ledier nicht die Norm, in der Regel wird eine Frau durch Bekannte/Familienangehörige vergewaltigt und es kommt nicht immer zur Anzeige.
Zitat von OptimistOptimist schrieb:Denn wie gesagt, Ausländer und Migranten zählen für mich zum Oberbegriff "Fremde" . Und dass diese eher angezeigt werden, ist mir wie gesagt sehr einleuchtend.
Oberbegriff Fremde? Jeder den ich nicht persönlich kenne, ist fremd. Du bist ne Fremde, mei Nachbar 6 Häuser weiter ist fremd. Was ist denn das für eine Bullshit-Aussage?

I


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Migrantengewalt in Deutschland

02.05.2026 um 13:15
Worum geht es denn nun genau? Dass durch höhere Anzeigen gegenüber Migranten als gegenüber Deutschen ein verfälschtes Bild dargestellt wird über die Migrantengewalt?


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02.05.2026 um 13:20
Zitat von VenomVenom schrieb:Beides. Man sollte schon auch mit der Gesamtbevölkerung vergleichen um zu sehen wie stark eine gewisse Gruppe überhaupt überpräsentiert ist bzw. generell darsteht.
Halbwegs aussagekräftig ist es aber nur dann, wenn es zum Beispiel hauptsächlich eine Gruppe von "beliebige Staatsangehörigkeit, männlich, zwischen 14 und 30 Jahren" betrifft, auch mit einer Vergleichsgruppe "Deutsch, männlich, zwischen 14 und 30 Jahren zu vergleichen. Vorallem wenn die Gruppe "beliebige Staatsangehörigkeit" anders als die deutsche Gesammtbevölkerung, ganz anders vom Alter und Geschlecht strukturiert ist.


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Migrantengewalt in Deutschland

02.05.2026 um 13:36
Wenn das gilt:
Zitat von Bone02943Bone02943 schrieb:Vorallem wenn die Gruppe "beliebige Staatsangehörigkeit" anders als die deutsche Gesammtbevölkerung, ganz anders vom Alter und Geschlecht strukturiert ist.
Wie kann dann das gelten:
Zitat von Bone02943Bone02943 schrieb:Wirklich aussagekräftig ist es aber nur dann, wenn es zum Beispiel hauptsächlich eine Gruppe von "beliebige Staatsangehörigkeit, männlich, zwischen 14 und 30 Jahren" betrifft, auch mit einer Vergleichsgruppe "Deutsch, männlich, zwischen 14 und 30 Jahren zu vergleichen
?


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Migrantengewalt in Deutschland

02.05.2026 um 13:37
Zitat von OptimistOptimist schrieb:das bezog ich auf den Vergleich zu anderen ethnischen Gruppen.
Supi.
Dann lass uns das doch mal weiterverfolgen.
Nur damit ich das jetzt richtig verstehe.
Welche ethnischen Gruppen möchtest du vergleichen?
Ich bin sicher, du willst aus dem Vergleich ja auch Schlüsse ziehen.
Deshalb stelle die doch bitte gleich mit ein, das erspart Nachfragen. :Y:
Zitat von OptimistOptimist schrieb:auch diesbezüglich - dazu sagste nun leider nichts (was ja im Grunde mein eigentlicher Punkt war):
Zitat von OptimistOptimist schrieb:Ändert aber nichts an der Tatsache, dass bei Migranten und Flüchtlingen, das Potential nun mal höher ist, auch weil es viele junge Männer sind, diese hier sind und wir mit diesen zusätzlichen Problemen fertig werden müssen
Das ist ein anerkannter demographischer Faktor.
Dazu muss man noch mal was sagen?
Willst du Fleißkärtchen?
Ein Sternchen ins Aufgabenheft?
Zitat von OptimistOptimist schrieb:Für mich steht unabhängig irgendwelcher Statistiken fest, dass nun mal die Sozialisation (z.B. die Sicht auf Frauen, Gewalterfahrung usw.) ein großer Faktor ist, der ein Potential darstellt, desweiteren auch präkere Lebenssituationen, die Frust erzeugen. Dies ist nun mal bei Migranten (worunter ich auch Asyl-Unberechtige zähle) oftmals der Fall
Und hierzu soll ich etwas sagen?
Zu Dingen, die für dich feststehen, die du allerdings nicht quantifizieren kannst?
Was möchtest du denn da hören/lesen?
Schreibs doch einfach mal für alle in den Thread.
Zitat von OptimistOptimist schrieb:Du musst nicht auf alles eingehen, ich aber auch nicht.
Wie weiter oben beschrieben ist deine Ausflucht schon im Ansatz lächerlich.
Aber ergreife ruhig das Hasenpanier, ich kann mir schon vorstellen, warum du die Beantwortung der Fragen verweigerst. :D


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Migrantengewalt in Deutschland

02.05.2026 um 13:39
Zitat von behind_eyesbehind_eyes schrieb:Wie kann dann das gelten:
Na so wie es da steht? Vielleicht bin ich aber auch einfach noch nicht ganz fit genug um den Fehler zu erkennen. :D


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Migrantengewalt in Deutschland

02.05.2026 um 13:40
Zitat von Bone02943Bone02943 schrieb:Na so wie es da steht?
Im ersten Absatz legst du Wert auf die Altersstruktur, im zweiten betont du die Unterschiede in der Altersstruktur. Das widerspricht sich.


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Migrantengewalt in Deutschland

02.05.2026 um 13:45
@behind_eyes

Na deswegen sollte bei solchen Vergleichen auch mehr Wert auf Geschts- und Altersstruktur gelegt werden.

Was bringt es denn, eine spezifische Gruppe mit ~70% männlich und großteils zwischen 14 und 40 Jahren, mit der deutschen Gesamtbevölkerung zu vergleichen. Wo über die hälfte 50+ und der Anteil zwischen Frauen und Männer halbwegs gleich ist? Vorallem wenn es um tyoische Straftaten geht wie Sexualdelikte.
Da ist es doch nur logisch, dass die eine Gruppe stark überrepräsentiert sein muss.


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Migrantengewalt in Deutschland

02.05.2026 um 13:47
Zitat von Bone02943Bone02943 schrieb:Halbwegs aussagekräftig ist es aber nur dann, wenn es zum Beispiel hauptsächlich eine Gruppe von "beliebige Staatsangehörigkeit, männlich, zwischen 14 und 30 Jahren" betrifft, auch mit einer Vergleichsgruppe "Deutsch, männlich, zwischen 14 und 30 Jahren zu vergleichen. Vorallem wenn die Gruppe "beliebige Staatsangehörigkeit" anders als die deutsche Gesammtbevölkerung, ganz anders vom Alter und Geschlecht strukturiert ist.
Eigentlich stimme ich ja auch zu, natürlich sollte man gewisse Faktoren bedenken wenn man schon über das Thema diskutiert und diese Faktoren werden natürlich oft ignoriert und du sprichst das gerade an (und noch ein paar User hier oder in anderem Thread). Würde man die Migrantengewalt altersmäßig mit jener der einheimischen Bevölkerung vergleichen wo eine bestimmte Altersgruppe ja sowieso am meisten zu Gewaltkriminalität neigt - dann würde die Überpräsentierung der Migrantengewalt deutlich schrumpfen, auch wenn sie nach wie vor bestehen bleiben würde.

Letztendlich heißt es am Ende, dass die Migranten sehr wohl überpräsentiert sind in Kriminalität oder in diesem Fall hier - Gewalt, selbst wenn man Faktoren mit einibezieht wie zb. die Altersgruppe. Nur muss man dann halt mit den genauen Zahlen aufpassen die dann natürlich gerne von Rechten wie auch von Linken zu Propagandazwecken genutzt werden.

Mir ist wurscht ob die Täter einen Migrationshintergrund haben oder nicht, sanktioniert gehört man sehr hart und bei Migrationshintergrund bzw insbesondere bei ausländischen Staatsbürgern kommen natürlich auch Extras in den Raum da sie mit einheimischen Staatsbürgern nicht ganz gleichgestellt sind und im Gegensatz zu jenen auch deutlich einfacher ihr Aufenthaltsrecht verlieren könnten.


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