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Migrantengewalt in Deutschland

63.787 Beiträge ▪ Schlüsselwörter: Gewalt, Probleme, Ausländer ▪ Abonnieren: Feed E-Mail

Migrantengewalt in Deutschland

um 10:21
Zitat von sacredheartsacredheart schrieb:Das wird sicherlich auch auf das Anzeigeverhalten zutreffen.
Dann beleg das doch einfach. :Y:


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Migrantengewalt in Deutschland

um 10:28
@emanon

Spaßvogel. Jemand anders, nämlich @Weserdampfer hatte @Tussinelda nach einem Beleg dafür gefragt, dass speziell im Bezug auf das Anzeigeverhalten bei Vergewaltigungen ausländische gelesene Menschen signifikant häufiger angezeigt werden als deutsch gelesene Täter. Die Frage finde ich auch interessant.

Da mir keine seriöse Untersuchung bekannt ist, halte ich das nur für Legendenbildung. Wenn ich eine kennen würde, würde ich sie verlinken.

Bis jemand eine anführen kann, ist es lediglich eine unbelegte Tatsachenbehauptung.

Dass eine Schulhofrangelei mit Platzwunde emotional etwas Anderes auslöst als eine Vergewaltigung, da wären wir uns aber schon mal einig? Und dass man das erwartbare Nachtatverhalten der Opfer beider Straftaten wohl nicht so einfach gleichsetzen kann, auch?


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Migrantengewalt in Deutschland

um 10:32
Zitat von sacredheartsacredheart schrieb:Da mir keine seriöse Untersuchung bekannt ist, halte ich das nur für Legendenbildung
OK.
Basis deiner Tatsachenbehauptung und Abqualifizierung
Zitat von sacredheartsacredheart schrieb:Insofern war der Links nicht viel wert.
ist also absolutes Unwissen/Nichtwissen.


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Migrantengewalt in Deutschland

um 10:40
@emanon
Zitat von emanonemanon schrieb:ist also absolutes Unwissen/Nichtwissen.
Nein, der Link bezieht sich einfach nicht auf die Fragestellung, sondern auf einen viel größeren und dazu sehr heterogenen Kreis von Straftaten.

Wenn jemand eine valide Statistik zur speziellen Frage anführen kann, bin ich natürlich gerne bereit, die anzuerkennen.


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Migrantengewalt in Deutschland

um 10:41
Zitat von sacredheartsacredheart schrieb:dass speziell im Bezug auf das Anzeigeverhalten bei Vergewaltigungen ausländische gelesene Menschen signifikant häufiger angezeigt werden als deutsch gelesene Täter. Die Frage finde ich auch interessant.
Man greift offenbar immer dann gerne zu Erklärungsmodellen, die die Verantwortung vom Täter weg und hin zu diffusen gesellschaftlichen Bedingungen zum Anzeigeverhalten der Opfer oder zu ganz wichtigen Kontextfaktoren verschieben sollen etc.

Im Extremfall wird das so absurd, dass man bei Belästigung zsw. auch behaupten kann, der Täter sei auf einem AfD-Wahlplakat ausgerutscht und habe sich in Panik am Busen der Frau festgekrallt, um nicht hinzufallen. Hauptsache, irgendein ablenkender, relativierender Kontext.


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Migrantengewalt in Deutschland

um 10:42
Zitat von sacredheartsacredheart schrieb:Nein, der Link bezieht sich einfach nicht auf die Fragestellung, sondern auf einen viel größeren und dazu sehr heterogenen Kreis von Straftaten.
Solange du nichts Tragfähiges beibringen kannst, was deine Zuspitzung da heraushebt, was hast du dann?
Nix.
q. e. d.


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Migrantengewalt in Deutschland

um 10:45
@emanon

Das Prinzip in Diskussionen, gerade in Politik, ist recht einfach: Eine Tatsachenbehauptung wird durch einen validen Beleg zur Tatsache.
Es gilt ausdrücklich nicht: Eine Tatsachenbehauptung gilt als bewiesen, bis jemand das Gegenteil belegt.

Das ist üblicherweise die Argumentationsschiene von Homöopathie Freaks.


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Migrantengewalt in Deutschland

um 10:49
Zitat von sacredheartsacredheart schrieb:Eine Tatsachenbehauptung wird durch einen validen Beleg zur Tatsache.
Und wo genau ist jetzt dein Beleg zu
Zitat von sacredheartsacredheart schrieb:Das wird sicherlich auch auf das Anzeigeverhalten zutreffen.
?
Hast du einen, dann stelle ihn doch einfach ein.
Bis dahin bleibts halt bei Agenda/Bauchgefühl/Fingersaugen etc. und du stagnierst auf dem Esoteriker-/Homöopathenlevel.


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Migrantengewalt in Deutschland

um 10:50
@emanon

Kommt noch was zum Thema oder bleibts beim Üblichen?


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Migrantengewalt in Deutschland

um 10:59
Zitat von sacredheartsacredheart schrieb:Es gilt ausdrücklich nicht: Eine Tatsachenbehauptung gilt als bewiesen, bis jemand das Gegenteil belegt.
Es hat aber, soweit ich mich erinnere, keiner behauptet, dass das anzeigeverhalten bei allen Delikten gleich ist. Es bezog sich mMn (kann man ja gerne nochmal nachlesen, wurde alles verlinkt) v.a. auf Gewaldelikte. Bei Sexualdelikten spielen wohl eher andere Faktoren wie Scham, Angst, Beziehung zum Täter, Abhängigkeiten, Beweisproblematiken etc. eine Rolle.


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Migrantengewalt in Deutschland

um 11:07
Zitat von DasdeeeenizDasdeeeeniz schrieb:Es hat aber, soweit ich mich erinnere, keiner behauptet, dass das anzeigeverhalten bei allen Delikten gleich ist.
Es wurde auf einen Foren-Beitrag verwiesen, der 2 Jahre alt ist, dort wederum auf ein 7-Seitiges Dokument aus 2018. Danach kam nichts mehr, was die Frage beantworten würde. Wer soll da noch durchblicken. Man hätte auch einfach sagen können dass man keinen aktuellen Beleg hat.


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Migrantengewalt in Deutschland

um 11:12
Zitat von DasdeeeenizDasdeeeeniz schrieb:Es hat aber, soweit ich mich erinnere, keiner behauptet, dass das anzeigeverhalten bei allen Delikten gleich ist. Es bezog sich mMn (kann man ja gerne nochmal nachlesen, wurde alles verlinkt) v.a. auf Gewaldelikte. Bei Sexualdelikten spielen wohl eher andere Faktoren wie Scham, Angst, Beziehung zum Täter, Abhängigkeiten, Beweisproblematiken etc. eine Rolle.
@Dasdeeeeniz

Das sehe ich ganz ähnlich. Das führt ja zu ganz anderen Psychodynamiken. Allerdings wird die Erklärung des gänzlich anderen Anzeigeverhaltens ja in Diskussionenen nach dem Motto 'One size fits all' auf alle Gewaltstraftaten angewandt. Das bezweifle ich eben auch.

Nur meine Meinung: Es wird dieses andere Anzeigeverhalten geben, das halte ich für sehr gut möglich. Allerdings wird sich das im Wesentlichen auf Taten beziehen, die von der Schwere her ohnehin an der Grenze dessen stehen, was üblicherweise angezeigt wird.

Wenn man geschubst wird, fällt und eine kleine Schürfwunde hat, ja da wird das vorkommen. Wenn einem jemand ein Auge aussticht, verzichtet man doch nicht auf die Anzeige, weil der Täter nicht dunkelhäutig war, das ist doch absurd. Ich meine Fälle mit jeweils unbekanntem Angreifer. Bei Beziehungstaten oder im Bekanntenkreis gibt es natürlich auch wieder andere Dynamiken.

Und es wird auch auf die Grundeinstellung des Opfers ankommen. Ein Flüchtlingaktivist wird als Opfer ein anderes Anzeigeverhalten haben als zB ein Kassenwart von 'Die Heimat'.


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Migrantengewalt in Deutschland

um 11:13
Zitat von sacredheartsacredheart schrieb:ausländische gelesene Menschen
Das sagt die Studie eben nicht aus, es geht um fremde Personen. Der Zusammenhang mit der Nationalität wird dahingehend gerne dazu gedichtet.


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Migrantengewalt in Deutschland

um 11:21
@sacredheart

Hier hatte ich beispielsweise was verlinkt:

Beitrag von Dasdeeeeniz (Seite 3.249)

Und wenn man die Suchfunktion mit „Anzeigeverhalten“ bemüht, findet man noch weitere aktuelle Beiträge dazu. Aber ja, das kommt auf das Delikt an.


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Migrantengewalt in Deutschland

um 11:22
Zitat von VoussoirVoussoir schrieb:Man hätte auch einfach sagen können dass man keinen aktuellen Beleg hat.
Zunächst einmal ist ein älterer Beleg, zumindest in meinen Augen, mehr wert als völlig belegloses Fingersaugen.
Soweit sollte eigentlich Einigkeit herrschen, es sei denn eine Agenda/Phobie etc, steht dem im Wege.
Solls ja geben.
Zitat von VoussoirVoussoir schrieb:Es wurde auf einen Foren-Beitrag verwiesen, der 2 Jahre alt ist, dort wederum auf ein 7-Seitiges Dokument aus 2018.
Oder man nimmt einen Beitrag, der nur ein paar Tage alt ist
Beitrag von emanon (Seite 3.244)
liest in sich durch, folgt dem Ratschlag, den ganzen Artikel zu lesen, und schaut sich die darin enthaltenen Links an.
Zitat von sacredheartsacredheart schrieb:Das bezweifle ich eben auch
Bleibt dir freigestellt.
Allerdings hast du bisher nichts als Meinung in die Waagschale werfen können.
Wundert dich da wirklich, dass dein Vortrag nicht sonderlich beeindruckend ist?


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Migrantengewalt in Deutschland

um 11:23
Zitat von CapspauldinCapspauldin schrieb:Das sagt die Studie eben nicht aus, es geht um fremde Personen. Der Zusammenhang mit der Nationalität wird dahingehend gerne dazu gedichtet.
Aber wieso steht dann dort
. Auf der anderen Seite zeigen Migranten deutsche Täter er-
heblich seltener an als andere Täter, die ihnen ethnisch fremd sind.
Aber wieso wird im letzten Satz dann empfohlen:
Medien und Politik sollten deshalb auf diesen Verzerrungsfaktor hinweisen, wenn die
Gewaltkriminalität der Flüchtlinge thematisiert wird
https://www.bmbfsfj.bund.de/resource/blob/121228/411549637983e561bd471293be37d326/zentrale-befunde-des-gutachtens-zur-entwicklung-der-gewalt-in-deutschland--data.pdf
Zitat von emanonemanon schrieb:Zunächst einmal ist ein älterer Beleg, zumindest in meinen Augen, mehr wert als völlig belegloses Fingersaugen.
Bezieht sich auf Sachen von 2014.....


.....Übrigens auch Interessante Aussage, diese ist mMn tatsächlich zeitlos.
1.5. Die Akzeptanz gewaltlegitimierender Männlichkeitsnormen
Die Flüchtlinge stammen überwiegend aus muslimischen Ländern, die von männlicher Dominanz geprägt
sind. Repräsentativbefragungen des KFN haben gezeigt, dass junge männliche Zuwanderer aus solchen
Kulturen sogenannte gewaltlegitimierende Männlichkeitsnormen in weit höherem Maß verinnerlicht haben
als gleichaltrige Deutsche oder in Deutschland geborene Jugendliche, die aus diesen Ländern stammen.
Erfasst werden diese Männlichkeitsnormen mittels Aussagen wie: „Der Mann ist das Oberhaupt der Fami-
lie und darf sich notfalls auch mit Gewalt durchsetzen“ oder: „Ein Mann, der nicht bereit ist, sich gegen
Beleidigungen mit Gewalt zu wehren, ist ein Schwächling“. Die Akzeptanz einer derartigen „Machokultur“
hat sich in vielen Untersuchungen des KFN als ein die Gewalt erheblich fördernder Belastungsfaktor er-
wiesen.



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Migrantengewalt in Deutschland

um 11:25
om KFN durchgeführte Dunkelfeldforschungen haben durchweg einen Befund bestätigt: die Anzeigebereitschaft der Opfer von Gewalttaten fällt etwa doppelt so hoch aus, wenn Opfer und Täter sich vor der
Tat noch nie begegnet sind oder wenn sie verschiedenen ethnischen Gruppen angehören.
Quelle: https://www.bmfsfj.de/resource/blob/121228/411549637983e561bd471293be37d326/zentrale-befunde-des-gutachtens-zur-entwicklung-der-gewalt-in-deutschland--data.pdf
Zitat von CapspauldinCapspauldin schrieb:Das sagt die Studie eben nicht aus, es geht um fremde Personen. Der Zusammenhang mit der Nationalität wird dahingehend gerne dazu gedichtet.
@Capspauldin

In der Studie ist schon auf von fremd gelesenen ethnischen Gruppen die Rede, zusätzlich allerdings auch von fremd im Sinne von vorher nicht bekannt.
Beides wird auch ein bisschen durcheinandergerührt, wie auch alle Gewaltstraftaten statistisch in einen Sack gepackt wurden, obwohl sie teilweise so gut wie nichts gemeinsam haben. Aber immerhin reicht es seither dafür aus, dass Herr Pfeiffer damit durch die Talkshow der Republik tingelt, wenn es darum geht, mit Fremdwörtern eine PKS zu beschwichtigen.


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Migrantengewalt in Deutschland

um 11:40
Zitat von DasdeeeenizDasdeeeeniz schrieb:v.a. auf Gewaldelikte.
eine Vergewaltigung ist ein Gewaltdelikt.

@sacredheart
aber unten das Zitat, dem würdest Du nicht widersprechen, oder?
Der Kriminologe Christian Pfeiffer verweist darauf, dass in islamisch-konservativ geprägten Ländern „eine schlichte Macho-Kultur vorherrscht, die wir ungewollt importieren“. Jungen Männern aus solchen Ländern sei vermittelt worden, „dass Frauen sich zu fügen haben“. Diese Denkstrukturen müssten aufgebrochen werden. Pfeiffer: „Es muss diesen Kerlen von vornherein klar gemacht werden, dass Frauen bei uns selbstbestimmt und gleichberechtigt sind.“
aber immer wieder schön, wie sich alles passend gemacht wird, nur um sein Narrativ fröhlich weiterführen zu können.


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Migrantengewalt in Deutschland

um 11:49
Zitat von TussineldaTussinelda schrieb:Vergewaltigung ist ein Gewaltdelikt.
Natürlich, Körperverletzungen waren v.a. gemeint.


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Migrantengewalt in Deutschland

um 11:51
@Tussinelda

Ich komme noch mal zur Frage: Kennst Du evtl eine Statistik über das Anzeigeverhalten speziell bezogen auf Vergewaltigungen?

Ich halte es einfach nicht für sonderlich seriös, vom Anzeigeverhalten bei Gewaltstraftaten insgesamt auf das Anzeigeverhalten bei einer sehr spezillen Gewaltstraftat wie einer Vergewaltigung zu schließen. Ich frage Dich nicht, weil Du das explizit getan hättest.

Auch ansonsten finde ich, dass Einiges nur zum Teil beleuchtet wird:

'Fremdartig wirkende' werden also häufiger angezeigt. Ist das denn so? Aus meiner Sicht fehlt da ein Bereich:

Bei Straftaten von Migranten sind auch die Opfer überzufällig häufig Migranten. Ich meine, die Zahl wäre 49%. Gleichzeitig haben Migranten, insbesonders Migranten mit großen sprachlichen Defiziten ohnehin ein sehr viel zurückhaltenderes Anzeigeverhalten als Einehimische. Das muss doch logischerweise ein relativ großes Dunkelfeld von Straftaten von Migranten an Migranten bedeuten. Das wird noch größer sein bei Straftaten, die sich innerhalb von Großfamilien abspielen.

Mit anderen Worten: Einige Delikte kommen vielleicht bei migrantischen Tätern häufiger zur Anzeige, andere hingegen werden eher unterduchrschnittlich häufig angezeigt. Das wird immer ausgeblendet.


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