behind_eyes schrieb:und kein irgendwie geartetes hysterisches Verhalten weil man nicht versteht das es ja mehr Verkehrstote gibt als Todesopfer auf Terroranschläge.
Ich verstehe das sehr wohl, dass dem so ist.
Nur sind das für mich zwei unterschiedliche Dinge. Das wäre eher ein Vergleich und Argument für mich einen einzelnen zu überzeugen, solche Veranstaltungen nicht zu meiden und ohne große Ängste hinzugehen. Aber danach muss ich ja nicht gehen, um zu einer Entscheidung für mich zu kommen, welche Sicherheitsmaßnahmen ich für angemessen halte.
behind_eyes schrieb:Das ist komplettes Framing mit dem Ziel der harten Relativierung von schweren Anschlägen auf die innere Sicherheit.
Wer framt? Ich? Aus welchem Grund? Und habe ich überhaupt gesagt, dass ich diese Schutzmaßnahmen für übertrieben halte?
paxito schrieb:Wieviele der Täter sind geistig nicht zurechnungsfähig? Wie oft sind die Taten tatsächlich nicht geplant oder vorsätzlich? Du bist da ziemlich schnell im urteilen. Ja, es gibt auch den wirklich islamistisch ideologischen Terrorismus mit langer Planung vorab, durchgeführt von Verblendeten aber nicht Irren. Häufig genug sind es aber eben doch Geisteskranke mit islamistischen oder ähnlichen Wahnideen.
Ich bin schnell im Urteilen? Ich halte mich da an die Gerichte und die Gutachten. Mir wäre kein Anschlag aus religiösen Gründen bekannt, wo die Täter für Schuldfähig erklärt wurde. Ausnahmen wäre sowas wie Würzburg und Grafing. Das definiere ich aber gar nicht als religiöses Attentat.
Aber darum geht es mir doch gar nicht. Deswegen habe ich doch von Attentätern und Geisteskranken geschrieben.
Denn die haben was gemeinsam. Es sind alles vorsätzliche Taten. Unabhängig davon, ob sie mit Schuld begangen werden und lange oder kurzfristig geplant werden.
Ein Autofahrer der betrunken in die Menschenmenge fährt , vertraut darauf, dass es gut geht.