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Polizeigewalt in Deutschland

6.823 Beiträge ▪ Schlüsselwörter: Willkür, Bürgerpflicht, Machtmissbrauch ▪ Abonnieren: Feed E-Mail

Polizeigewalt in Deutschland

11.07.2013 um 15:26
Zitat von neoschamaneneoschamane schrieb:die verteidigung wird wohl kaum irgendwelche "maerchen" auftischen
Doch. Sie stellt Anträge, die den Prozess verzögern. Und weil man bei 200 Stunden Filmmaterial nicht mal eben einen solchen Antrag ablehnen kann, war die der Antrag auf Sichtung des Materials eine gute (wenn möglicherweise auch eine unethische) Strategie der Verteidigung. Je länger der Prozess dauert, je größer ist die Chance auf einen Deal.
Zitat von neoschamaneneoschamane schrieb:reicht das?
Daher leider nicht.


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Polizeigewalt in Deutschland

11.07.2013 um 15:27
@kravmaga
gut dann halt stoppen und kampfunfähig machen, ist ja im Prinzip das gleiche, jedenfalls sorgen sie dafür, dass von demjenigen keine Gefahr mehr ausgeht.

Und die haben das also quasi schon von klein auf durch "learning by doing" gelernt.

daraus schließe ich dass also dies nicht so ohne weiteres ein Teil einer regulären Polizeiausbildung sein kann und z.B. ich mir das auch gar nicht mehr aneignen könnte.


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Polizeigewalt in Deutschland

11.07.2013 um 15:35
@kleinundgrün

dem argument kann ich nun mal nicht widersprechen;)

ich betrachte das halt "logisch".

Du denkst also, ein anwalt waere so dumm einen dermaszen gravierenden vorwurf zu machen(polizei manipuliert video/beweise), was wohl einen straftatbestand darstellt, nur um einen prozess zu verzoegern?

erscheint mir unlogisch und dumm...

aber mal sehen wer recht behaelt;)


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Polizeigewalt in Deutschland

11.07.2013 um 15:36
@TripleEggs
wir sind uns denke ich im Großen und Ganzen einig, dass man hier, was die Verhaftung des Randalierer angeht, über die Strenge geschlagen hat, im wahrsten Sinne des Wortes.
Ich bin auch der letzte, der solche Typen in Schutz nimmt, hatte schon oft genug, mit solchen Freaks zu tun... manche verdienen auch mal ne Abreibung.
Aber ich erwarte von einem Polizisten, dass er Kraft seines Amtes, eben nicht, die Fassung verliert. Er ist grundsätzlich zum Schutz der Gesellschaft da und auch zum Schutz der Personen die vielleicht für sich selbst und andere eine Gefahr darstellen. Und dieser Schutz kann nicht so aussehen, wie das was wir auf dem Video sehen.

Sicherlich gibt es Situationen die nur mit Gewalt bewerkstelligt werden können, aber dieser Fall zählt definitiv nicht dazu. Die Polizei muss sich selbst Fragen ob Sie solche einzelne Individuen in ihren Reihen akzeptieren kann, die durch übermäßige Gewalt auffallen. Der Ruf der ganzen Polizeit steht hier auf dem Spiel.

Die Presse hat hier natürlich ein gefundenes Fressen und lenkt das Ganze dann auch in die "richtigen" Bahnen um daraus einen Skandal zu machen. Es ist aber nun mal wirklich nicht der erste Fall, wo die Polizei übertrieben hart zur Sache geht.
Mir fallen auf Anhieb 3-4 Fälle ein, die ein schlechtes Bild auf die Polizei werfen und da sind Stuttgart 21, Occupy und Blockupy noch nicht dabei.

Dieser Spruch: Hauptsache gegen den Staat, alles nur aufgbauscht etc... Ist angesichts der momentan wirtschaftlichen schieflage in Europa, der Manipulation der Staaten durch Finanzinstitue und der massiven Einschränkung was das Demonstrationsrecht angeht, ein bisschen unfair wie ich finde.


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Polizeigewalt in Deutschland

11.07.2013 um 15:46
@stupormundi
@kravmaga
Die Frage ist vor allem, wie sieht meine Chance aus, als geübter Kämpfer unbewaffnet einen Messerangriff zu überleben, wenn ich nicht weiß, wie die Fähigkeiten des Angreifers sind und wenn ich nicht die Motive des Angreifers kenne.

Schon die Chance von 1:100 ist nicht hinnehmbar. Also dass von 100 Messerangriffen einer für den Angegriffenen tödlich endet oder ihm lebensbedrohliche Verletzungen zufügen wird.

Deine Erfahrung in allen Ehren, @kravmaga , aber sie belegt nichts. Du mags bei Auseinandersetzungen wie von Dir beschrieben dabei gewesen sein. Die meisten endeten glimpflich (für den Angegriffenen), manche auch nicht. Dabei musst Du auch bedenken, dass die Motivation des Angreifers eine entscheidende Rolle spielt. Will er nur herumfuchteln oder will er töten.

Und bei Deinen Jungs haben sich Fälle gehäuft (vermute ich), bei denen der Angreifer angepisst sein Messer gezückt hat, um sein Gesicht nicht zu verlieren. Dann sticht man nicht so schnell zu und verliert auch schneller die Kontrolle über die Situation.
Zudem hatten Deine Jungs, so wie Du gesagt hast, gar keine Wahl. Sie haben halt in Kauf genommen, mit einer gewissen Wahrscheinlichkeit verletzt oder getötet zu werden. Hauptsächlich deshalb, weil sie die Gefahr - so wie Du auch - falsch eingeschätzt haben.

Ich kenne übrigens die Namen von zwei ausgebildeten Leibwächtern, die ihr Leben bei einem Angriff mit einem Messer verloren haben. Der Angreifer (einer!!) war recht geübt im Umgang mit dem Messer und vor allem war es ihm scheißegal, was aus ihm wird. Und erst ein Schuss stoppte ihn, nachdem zwei tot und einer verletzt waren.
Zusätzlich war ich bei einigen Trainingseinheiten zugegen, bei dem der Angriff mit einem Messer abgewehrt werden sollte. Natürlich hat ein Geübter eine deutlich höhere Chance, einen solchen Angriff abzuwehren. Aber erstens sind das Plastikmesser ohne die Gefahr einer ernsten Verletzung und zweitens gelangen die meisten der Angriffe. Darunter auch einige von meinen, ohne dass ich ein geübter Messerkämpfer bin.

Deine Erfahrung belegt nur, dass es in manchen oder meinetwegen auch in den meisten Fällen gut geht. Aber Was fehlt, ist die Analyse, in wie vielen Fällen es nicht gut geht. Und diese restlichen Fälle sind nicht hinnehmbar.


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Polizeigewalt in Deutschland

11.07.2013 um 15:49
Zitat von neoschamaneneoschamane schrieb:Du denkst also, ein anwalt waere so dumm einen dermaszen gravierenden vorwurf zu machen(polizei manipuliert video/beweise), was wohl einen straftatbestand darstellt, nur um einen prozess zu verzoegern?

erscheint mir unlogisch und dumm...
Na ja, Du bist rechtlich nicht bewandert. Eine Straftat ist das nicht, dafür aber ein guter Weg, den Prozess um Monate zu verzögern.

Natürlich kann auch herauskommen, dass die Polizisten wirklich manipuliert haben, aber es ist weder logisch noch zwingend.

Du musst ja auch bedenken, dass das Originalfilmmaterial existierte (der Anwalt kam da ja ran), so dass es sehr riskant für die Polizisten wäre, das zu manipulieren und zu hoffen, es wird schon gut gehen.


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Polizeigewalt in Deutschland

11.07.2013 um 15:49
Wie die Luzerner Polizei eigene Videos fälscht

http://www.lagota.ch/?p=736


Polizei beim Fälschen von Überwachungs-Videos erwischt

http://direkteaktion.over-blog.de/article-polizei-beim-falschen-von-uberwachungs-videos-erwischt-54850396.html (Archiv-Version vom 18.08.2010)

Auf dem Polizeivideo dauert die gesamte geschilderte Amtshandlung bis zum ersten Hieb exakt eine (!) ganze Sekunde

http://www.profil.at/articles/0926/560/245174/polizei-affaere-pruegel-luegen-video-linzer-polizisten-familienvater


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Polizeigewalt in Deutschland

11.07.2013 um 15:54
Zitat von kleinundgrünkleinundgrün schrieb:Deine Erfahrung belegt nur, dass es in manchen oder meinetwegen auch in den meisten Fällen gut geht. Aber Was fehlt, ist die Analyse, in wie vielen Fällen es nicht gut geht. Und diese restlichen Fälle sind nicht hinnehmbar.
Was belegt jetzt deine kleine Analyse?


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Polizeigewalt in Deutschland

11.07.2013 um 15:55
Zitat von NeoDeusNeoDeus schrieb:Was belegt jetzt deine kleine Analyse?
Dass es Fälle gibt, bei denen ein Messerangriff auch gegen trainierte Verteidiger gelingt und dass es sich dabei nicht nur um ein marginales Restrisiko handelt.


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Polizeigewalt in Deutschland

11.07.2013 um 15:56
@kleinundgrün

deswegen wollte ich von Kravmaga ja auch wissen, ob er diese Art der Abwehr gegen einen Messerangreifer für generell erlernbar hält, so dass man so eine ausbildung quasi für Polizisten zur Vorraussetzung machen könnte.

Denn das es irgendwelche Superkämpfer gibt, die dass können, hilfe ja sonst auch nicht.

Und um mal die beiden Fälle, die hier gerade diskutiert werden, zu
verbinden.

Wenn schon 5 oder 6 Polizisten sich so schwer tun, wenigstens einen Unbewaffneten zu stoppen, wie soll das dann eine Einzelner gegen einen Messerstecher das sicher hinbekommen.
Habe da sehr große Zweifel.

Und wie ist es ausserdem wenn dasMesser geworfen wird? Ohne das de Verteitiger nahe genug heran kommt?


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Polizeigewalt in Deutschland

11.07.2013 um 15:56
Zitat von kleinundgrünkleinundgrün schrieb:Dass es Fälle gibt, bei denen ein Messerangriff auch gegen trainierte Verteidiger gelingt.
Das ist in der Tat durch aus möglich. Wie sollte man dann deiner Meinung nach grundsätzlich gegen einen Angreifer mit Messer vorgehen?


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Polizeigewalt in Deutschland

11.07.2013 um 15:57
Zitat von stupormundistupormundi schrieb:Wenn schon 5 oder 6 Polizisten sich so schwer tun, wenigstens einen Unbewaffneten zu stoppen, wie soll das dann eine Einzelner gegen einen Messerstecher das sicher hinbekommen.
Habe da sehr große Zweifel.
Wie lange dauert es bis der Polizist seine Waffe aus dem Schaft zieht, entsichert und einen Warnschuss abgibt?


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Polizeigewalt in Deutschland

11.07.2013 um 15:58
@stupormundi
Zitat von stupormundistupormundi schrieb:Und die haben das also quasi schon von klein auf durch "learning by doing" gelernt.
So ist es. In gewissen Gegenden Deutschlands- Ghetto, Problembezirken oder slum genannt- wächst man so auf. Und zusätzlich haben die- wie ich übrigens damals auch- täglich trainiert.

Und jetzt mal wieder auf diesen Polizeischützen einzugehen. Dieser Schütze hatte ja bereits Angst in seiner Stimme. DER war vermutlich weder trainiert noch routiniert noch versiert. Der war schlicht überfordert, und ausgerechnet so ein amateurhafter Grünschnabel und " Osterhase " geht zu einem mit einem Messer bewaffneten in den Brunnen, versucht dem das Messer abzunehmen, wundert sich, dass der ihm das nicht gleich rausrückt und frägt dann hinterher, ja, was hätte ich denn machen sollen, ausser schiessen ?

Wenn der irgendswo an einer " Türe " stehen würde, müsste der ja täglich schiessen!


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Polizeigewalt in Deutschland

11.07.2013 um 15:59
Zitat von kravmagakravmaga schrieb:Wenn der irgendswo an einer " Türe " stehen würde, müsste der ja täglich schiessen!
Word ! :D


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Polizeigewalt in Deutschland

11.07.2013 um 16:01
@kleinundgrün

ist ja interessant....

d.h.: die verteidigung darf/kann vor gericht behaupten ein (video)beweis waere gefaelscht und material vorlegen dass die behauptung nicht stuetzt und rein dem verzoegern des prozesses dient und wird dafuer nicht belangt?

interessant;)


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Polizeigewalt in Deutschland

11.07.2013 um 16:01
@NeoDeus
Ich neu hier und schon ewas älter. Was bedeutet " word "?


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Polizeigewalt in Deutschland

11.07.2013 um 16:03
@kravmaga

1) well said
2)said in a agreement
3) can be used as a greeting, hey whats up
1..and 2...Yo u goin to that rocks tanite....word
3) word up


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Polizeigewalt in Deutschland

11.07.2013 um 16:04
"Word" is the shortened form of the phrase: "my word is my bond" which was originated by inmates in U.S. prisons. The longer phrase was shortened to "word is bond" before becoming "word," which is most commonly used. It basically means "truth." Or "to speak the truth."
http://www.urbandictionary.com/define.php?term=word


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Polizeigewalt in Deutschland

11.07.2013 um 16:05
@kravmaga
Zitat von kravmagakravmaga schrieb:DER war vermutlich weder trainiert noch routiniert noch versiert. Der war schlicht überfordert, und ausgerechnet so ein amateurhafter Grünschnabel
ich denke gelesen zu haben, dass die beamten dort sehr wohl spezialisten(fuer solche situationen) waren!


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Polizeigewalt in Deutschland

11.07.2013 um 16:05
Zitat von NeoDeusNeoDeus schrieb:Das ist in der Tat durch aus möglich. Wie sollte man dann deiner Meinung nach grundsätzlich gegen einen Angreifer mit Messer vorgehen?
Das kann man nicht pauschal sagen. Das hängt allein von der Gesamtsituation und damit vom Einzelfall ab.
Aber wenn die Situatin so aussieht, dass der Angreifer die Distanz innerhalb von Sekundenbruchteilen überwinden kann und es hinreichend naheliegend ist, dass er den Angegriffenen töten möchte und wenn eine Flucht nciht in Frage kommt und sonstige Verteidigungsmittel, die den Angriff sicher beenden könnten, nicht rechtzeitig benutzbar sind, dann darf der Angegriffene einen potentiell tödlichen Schuss abgeben.
Zitat von NeoDeusNeoDeus schrieb:Wie lange dauert es bis der Polizist seine Waffe aus dem Schaft zieht, entsichert und einen Warnschuss abgibt?
Ein Warnschuss ist nur dann eine Option, wenn danach noch genügend Zeit bleibt, einen gezielten Schuss abzugeben.
Zitat von neoschamaneneoschamane schrieb:und wird dafuer nicht belangt?
Je nach Vorgehensweise des Verteidigers gibt das nicht mal eine Rüge. Er muss ja nur darauf hinweisen, dass die Schnitte der Videos in seinen Augen das Gesamtbild verfälschen.
Zitat von kravmagakravmaga schrieb:Und jetzt mal wieder auf diesen Polizeischützen einzugehen. Dieser Schütze hatte ja bereits Angst in seiner Stimme. DER war vermutlich weder trainiert noch routiniert noch versiert.
Er hatte keine Erfahrung in potentiell tödlichen Situationen. Die Frage ist nur, wo er das lernen soll. In Afghanistan?


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