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Ist Antisemitismus wieder "in"?

3.710 Beiträge, Schlüsselwörter: Islam, Judentum, Antisemitismus, Neonazis, Kärnten

Ist Antisemitismus wieder "in"?

23.06.2019 um 10:09
@Belphegor84
@Venom
Ich schweige in dem Zusammenhang nicht wegen der Herkunft sondern wegen der von der Polizei benannten bereits zuvor gezeigten psychischen Auffälligkeiten des Mannes. Gespuckt hat der Kerl danach auch noch. Wenn er nun bekanntlich psychisch krank sein sollte was wir zum gegenwärtigen Zeitpunkt kaum einschätzen können ist der Vorfall strengstens zu verurteilen aber der Mann offenbar psychisch krank.


Und dass das in die Statistik rechtsradikaler Übergriffe auf juden ginge ist populistischer Unfug. Aber natürlich erstmal schreien, das kennt man von euch


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23.06.2019 um 10:14
Belphegor84 schrieb:Wäre diese miese Tat von einem rechten begangen worden, wäre der Thread vermutlich schon wegen Überfüllung geschlossen.
Aber da es sich hier um einen Marokkaner handelt...schweigen im Walde.
Das liegt daran, dass Antisemitimus hauptsächlich Mittel ist, um das politische Feindbild anzugreifen.
Das gilt nicht nur für Leute, die den Mund nur aufbekommen, wenn der Täter "Franz" heißt sondern genauso für Leute, die Antisemitismus nur ansprechen, wenn sie irgendwo einen "Ausländer" oder "Migrationshintergrund" ausgemacht haben wollen.

Die einen rennen dann mit Studien durch die Gegend "Oh, seht her, die Juden fühlen sich von Muslimen bedroht" und die anderen mit Aussagen des ZdJ "Oh, seht her, die Juden fühlen sich von Rechtsextremisten bedroht".
Die "Neue Rechte" ist plötzlich der beste Freund Israels, da kann man "den Linken" endlich auch mal Antisemitimus vorwerfen, während man Leute in den eigenen Reihen duldet, die mit den Protokollen der Weisen von Zion hausieren gehen.
Auf Demos gegen Rassismus wird hingegen die Vernichtung Israels gefordert, während man Leuten mit Deutschlandfahnen die Flaggen wegnimmt, weil das die Farben des Holocaust seien...

Es ist schon paradox.

Anderweitig intetessiert man sich aber kein bißchen für Antisemitismus.
Belphegor84 schrieb:Vorallem wenn man ja immer hört wir müssen aufgrund unserer Geschichte...
Ja, das ist dümmste Heuchelei der meisten Menschen.

Das zieht sich ja durch sie gesamte Gesellschaft bis in die Regierung. Da ist man wegen Auschwitz Politiker geworden und steht den ganzen Tag bei den Mullahs zum Dialog auf der Matte.


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23.06.2019 um 10:23
Belphegor84 schrieb:Ich muss gestehen grade diesen Fall hier zu posten war ein kleiner Test auch für mich selbst.
Es bestätigt mir die Doppelmoral einiger User hier. Wäre diese miese Tat von einem rechten begangen worden, wäre der Thread vermutlich schon wegen Überfüllung geschlossen.
ach ihr armen rechten Opfer, bei Gelegenheit tut ihr mir leid, oder wenn ich es mir recht überlege, nö doch nicht. Ich habe nirgends gesagt das ich die Tat gut heisse oder nicht bestrafen sollte, nur halte ich die Bestrafung eben jemanden deswegen in den Knast zu stecken für überzogen. Das trifft auf rechte die andere Leute bedrohen(wie z.b. die böse böse Lügenpresse bei demos) würde ich Gefängniss für überzogen halten.


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23.06.2019 um 10:25
Und zuletzt darf man nicht vergessen, dass Europäer den Antisemitismus in den Nahen Osten „gebracht“ haben, nicht umgekehrt! erstmal über andere heulen aber da schließt sich der Kreis


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23.06.2019 um 10:31
@doan

"Die Europäer" haben den "modernen" Antisemitismus in den nahen Osten gebracht, wo der mit irgendwelchen religiösen Motiven verschmolzen ist.
Wofür das eine Entschuldigung sein soll, weißt aber sicher nur du.


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Venom
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23.06.2019 um 11:29
doan schrieb:Und dass das in die Statistik rechtsradikaler Übergriffe auf juden ginge ist populistischer Unfug. Aber natürlich erstmal schreien, das kennt man von euch
Was erzählst du schon wieder für einen Scheiß? Ich habe diesbezüglich nichts gesagt. Mach dich nicht noch mehr lächerlich und lies das nächste Mal genauer wer was schreibt.

Ps: Bildung hilft gegen Radikalisierung.

Ps: Ob Europäer Antisemitismus in den Nahen Osten "gebracht haben" spielt hier keine große Rolle.


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23.06.2019 um 12:28
doan schrieb:Und zuletzt darf man nicht vergessen, dass Europäer den Antisemitismus in den Nahen Osten „gebracht“ haben, nicht umgekehrt!
Fierna schrieb:"Die Europäer" haben den "modernen" Antisemitismus in den nahen Osten gebracht, wo der mit irgendwelchen religiösen Motiven verschmolzen ist.
Ich würde es eher als Herrschaftsmotiv sehen, dass der Islam seit Mohammed Nicht-Muslime als Menschen zweiter und dritter Klasse sieht und damit demütigen oder gar töten darf (die ersten Judenmorde des "Demütigungsantisemitismus" fanden 627 statt: https://de.wikipedia.org/wiki/Banū_Quraiza

Der "europäische" Antisemitismus ist ein Verschwörungsantisemitismus: "Der Jude" als Jesusmörder, Brunnenvergifter, Weltherrschaftsverschwörer. Aber es waren nicht "die Europäer", welche den rassischen, eliminiatorischen Verschwörungsantisemitismus in die arabische Welt gebracht haben, sondern - wenn wir schon bei der Kollektivschuldverallgemeinerung bleiben - "die Deutschen". Oder korrekter: die Nationalsozialisten.

Diese Verwebung aus "religiösem" islamischen Demütigungsantisemitismus und eliminatorischem Verschwörungsantisemitismus findet sich nach wie vor in der Charta der Hamas.

In Artikel 7 hast du die "religiös" motivierte Tötung von Juden auf Basis des Islam (Koran/Hadithe):
[...] the Islamic Resistance Movement aspires to bring the promise of Allah to pass, no matter how long it takes. As the prophet [Muhammad], may the prayer of Allah and his blessing of peace be upon him, said: “The time [Judgment Day] will not come until Muslims fight the Jews and kill them and until the Jew hides behind the rocks and trees, and [then] the rocks and trees will say: ‘Oh Muslim, oh servant of Allah, there is a Jew hiding [behind me], come and kill him, except for the salt-bush tree, so it is the tree of the Jews”.
Der "europäische", oder wie ich lieber sage, "nationalsozialistische" Verschwörungsantismitismus findet sich in Artikel 22:
Therefore, they acted to pile up huge amounts of influential material resources, which they utilized to fulfill their dream. Thus [the Jews], by means of their money, have taken over the international communications media: the news agencies, newspapers, publishing houses, broadcasting stations, etc. [Not only that,] they used their money to incite revolutions in various places all over the world for their own interests and to reap the fruits thereof. They were behind the French Revolution, the Communist Revolution and most of the revolutions we have heard about [that happened here and there]. They used their money to found secret organizations and scattered them all over the globe to destroy other societies and realize the interests of Zionism. [Such organizations] include the Freemasons, the Rotary clubs [sic], the Lions [Club], The Sons of the Covenant [i.e., B’nai Brith] and others. They are all destructive espionage organizations which, by means of money, succeeded in taking over the imperialist countries and encouraged them to take over many other countries to be able to completely exploit their resources and spread corruption.

[Their involvement in] local and world wars can be spoken of without fear of embarrassment. In fact, they were behind the First World War, through which achieved the abolishment of the Islamic Caliphate, made a profit and took over many of the sources of wealth. They [also] got the Balfour Declaration and established the League of the United [sic] Nations to be able rule the world. They were also behind the Second World War, in which they made immense profits by buying and selling military equipment, and also prepared the ground for the founding of their [own] state. They ordered the establishment of the United Nations and the Security Council [sic] which replaced the League of the United [sic] Nations, to be able to use it to rule the world.
Die Charta der Hamas zitiert nach https://www.terrorism-info.org.il/Data/pdf/PDF_06_032_2.pdf (S. 15-16, 27)

Europa, oder besser gesagt das "Mutterland des eliminatorischen Verschwörungsantisemitismus" ist nun aber sehr wohl mit einem "importierten" islamischen Demütigungsantisemitismus konfrontiert und tut sich sehr schwer mit Realitäten, die am liebsten ausgeblendet werden würden.

Ich habe zum Beispiel keine Ahnung, ob weiterhin in Deutschland "Jude, Jude, feiges Schwein, komm‘ heraus und kämpf‘ allein" legal skandiert werden darf. 2014 wurde ein Verbot angedacht:
https://www.tagesspiegel.de/berlin/polizei-justiz/polizei-in-berlin-reagiert-auf-kritik-jude-jude-feiges-schwein-soll-au...

Oder die Diskussion darüber, ob Zeichen, die Juden als solche auszeichnen, öffentlich getragen werden sollten, da ja die Gefahr besteht, dass dies islamischen Demütigungsantisemitismus provozieren könnte. Dies war der Anlass:
https://www.faz.net/aktuell/feuilleton/debatten/antisemitismus-wo-bleibt-der-schutz-15550594.html

Wobei niemand mit der Kippa rumläuft, aber mit Davidstern an einer Kette oder mit Schläfenlocken gibt es schon jüdische Menschen in der Öffentlichkeit (zumindest aus Österreich, Ungarn und Rumänien kenne ich dies).


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23.06.2019 um 12:39
@Narrenschiffer
Der Antijudaismus war in der islamischen welt wie in der christlichen Welt immer vorhanden. Aber wie gesagt das war Antijudaismus, Judenfeindschaft aus religiösen Motiven. Aber diese typischen Merkmale des Antisemitismus nämlich das man die Juden als "Rasse" sieht und man von einer jüdischen Weltverschwörung spricht, das sind Dinge die von Europa in die Islamische Welt.


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23.06.2019 um 12:59
Narrenschiffer schrieb:Der "europäische" Antisemitismus ist ein Verschwörungsantisemitismus: "Der Jude" als Jesusmörder, Brunnenvergifter, Weltherrschaftsverschwörer. Aber es waren nicht "die Europäer", welche den rassischen, eliminiatorischen Verschwörungsantisemitismus in die arabische Welt gebracht haben, sondern - wenn wir schon bei der Kollektivschuldverallgemeinerung bleiben - "die Deutschen". Oder korrekter: die Nationalsozialisten.
Das stimmt so nicht, da die Ritualmordlegende z.B. schon im Zuge der Damaskusaffäre in der "islamischen Welt" verbreitet wurde und es im Zuge dessen immer wieder zu Pogromen kam.
Auch im Zuge der Dreyfuß-Äffare kam es zu einer massiven Verbreitung von antisemitischer Literatur über die Protokolle der Weisen von Zion bis hin zu den Hetzschriften August Rohlings.

Die Grundsteine für die Aktivitäten der Nazis anschließend waren längst gelegt.


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23.06.2019 um 13:01
Die Ritualmordlegende ist zum erstmals in England aufgetaucht 1144 in Norwich....


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23.06.2019 um 13:03
Fierna schrieb:Das stimmt so nicht
Bezüglich der europäischen Wurzeln des Verschwörungsantisemitismus gebe ich dir recht, der eliminatorische Antisemitismus ist nationalsozialistisch.


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23.06.2019 um 13:10
@Narrenschiffer

Gut, das ist richtig.


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15.08.2019 um 13:19
zwei Fälle von Antisemitismus aus Berlin

Juli 2019:
Rabbiner in Berlin-Wilmersdorf beschimpft und bespuckt

Zwei Männer haben in Berlin den Rabbiner Yehuda Teichtal auf arabisch beschimpft und bespuckt. Berlins Antisemitismusbeauftragter Korgel verurteilte im rbb die Tat. Er warnte aber auch davor, Antisemitismus nur an einer Bevölkerungsgruppe festzumachen.
...
"Wir müssen leider feststellen, dass die Aggressionen gegen Juden sowohl auf den Schulhöfen als auch auf den Straßen Berlins ein Eigenleben entwickelt haben", sagte Teichtal den Angaben zufolge zu dem Vorfall. "Ich bleibe aber weiterhin überzeugt: Die meisten Menschen in Berlin wollen diese Aggression gegen Juden als traurigen Bestandteil des jüdischen Alltags nicht hinnehmen."...

Teichtal ist Vorsitzender des orthodoxen Jüdischen Bildungszentrums Chabad Lubawitsch in Berlin-Wilmersdorf. Nach der Kippa-Warnung des Antisemitismusbeauftragten der Bundesregierung Felix Klein im Mai hatte Teichtal erklärt, "unsere Identität" zu verbergen sei "keine Option"
...

Korgel: Antisemitismus ist tief verwurzelt

Berlins Antisemitismusbeauftragter Lorenz Korgel forderte eine gesamtgesellschaftliche Debatte über Antisemitismus. In der rbb-Abendschau sagte er am Mittwoch, Antisemitismus sei ein tiefverwurzeltes Problem in unserer Gesellschaft seit mehr als 1000 Jahren und könne nicht isoliert an einer Bevölkerungsgruppe festgemacht werden. Es gebe neben Rechtsextremismus auch arabischen Nationalismus und islamistische Motivationen.

Korgel wies daraufhin, dass Antisemitismus in vielen muslimischen Ländern Staatsdoktrin sei. Schon junge Menschen lernten dort Antisemitismus. Die brächten dann Vorurteile und Stereotype mit nach Deutschland. Das müsse offen thematisiert und bearbeitet werden, so Korgel
"https://www.rbb24.de/panorama/beitrag/2019/07/rabbiner-juedische-gemeinde-angriff-beschimpfung.html[/quote ("]https://www.rbb24.de/panorama/beitrag/2019/07/rabbiner-juedische-gemeinde-angriff-beschimpfung.html)


August 2019:
Erneut ist es zu einem mutmaßlich antisemitischen Angriff gekommen: Dabei soll der Vorstand einer jüdischen Organisation in Berlin-Charlottenburg zu Boden gestoßen worden sein. Laut Innensenator soll die Polizei nun einen Antisemitismus-Beauftragten bekommen
https://www.rbb24.de/politik/beitrag/2019/08/berlin-charlottenburg-juedischer-mann-attackiert-antisemitisch.html
an den für die Politik zu ziehenden Konsequenzen wird derzeit gearbeitet
Weiter kündigte Geisel an, bei den Motiven der Täter antisemitischer Straftaten künftig stärker zu differenzieren. "Alle ungeklärten Fälle dem Rechtsextremismus zuzuordnen, wird der tatsächlichen Motivlage ganz offensichtlich nicht gerecht." Allerdings sei dies kein alleiniges Berliner Phänomen. Die Polizeien würden länderübergreifend daran arbeiten.

Geisel betonte, es sei sehr schwer, "die Straftaten in diesem Bereich zahlenmäßig auseinanderzuhalten". Es gebe einen deutschen Antisemitismus, "von dem wir leider feststellen müssen, dass er nie weg war". Und es gebe in Berlin "Menschen aus 180 Nationen, die zu einem gewissen Teil auch mit Antisemitismus sozialisiert wurden und ihn nicht einfach ablegen."
bleibt zu wünschen, dass es keine weiteren Übergriffe auf Juden in Berlin resp. Deutschland gibt


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15.08.2019 um 17:15
lawine schrieb:Zwei Männer haben in Berlin den Rabbiner Yehuda Teichtal auf arabisch beschimpft und bespuckt.
importierter Antisemitismus aus arabischen Ländern, das hätte vermieden werden können


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15.08.2019 um 17:37
Die Frage : ist antisemitismus wieder in ? Sollte besser lauten : war er jemals out?

Fahre fast täglich an der Synagoge Rykestr Berlin vorbei , nicht ohne Grund wird sie 24/7 bewacht.

Europaweit überlegen junge Menschen jüdischen Glaubens ihre Wohnorte und Arbeit aufzugeben um sich in das Land ihrer Eltern zurück zu begeben, nach Israel.

Weil sie sich nicht mehr sicher fühlen .


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Ist Antisemitismus wieder "in"?

15.08.2019 um 17:45
fiesta schrieb:importierter Antisemitismus aus arabischen Ländern, das hätte vermieden werden können
Und wie? Durch ein pauschales Einreiseverbot für alle die aus arabischen Ländern hierher kommen? Ob jemand Antisemit ist oder nicht steht nunmal niemandem auf die Stirn geschrieben. Allein das Wort "importiert" lässt im Übrigen mal wieder tief blicken.


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15.08.2019 um 23:29
Libertin schrieb:Ob jemand Antisemit ist oder nicht steht nunmal niemandem auf die Stirn geschrieben.
Es ist anzunehmen, dass das nicht nur Einzelfälle sind, sondern Ausdruck von Grundströmungen innerhalb der betroffenen Gruppen


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15.08.2019 um 23:46
parabol schrieb:Es ist anzunehmen, dass das nicht nur Einzelfälle sind, sondern Ausdruck von Grundströmungen innerhalb der betroffenen Gruppen
Was zum einen erstmal näher zu erläutern wäre und zum anderen:

Als Rechtfertigung für ein pauschales Einreiseverbot wäre dies wohl kaum erntshaft vertretbar.


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15.08.2019 um 23:47
Libertin schrieb:Als Rechtfertigung für ein pauschales Einreiseverbot wäre dies wohl kaum erntshaft vertretbar.
Vor allem nicht solange Antisemitismus als Ideologie nur partiell geächtet wird.


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16.08.2019 um 00:09
Libertin schrieb:Was zum einen erstmal näher zu erläutern wäre
Weil Antisemitismus generell als eine Strömung in der Gesellschaft wahrgenommen wird; Sonst würde es keinen Sinn machen, Fahrten ins Kz zu organisieren oder Anne Frank zu lesen, wenn es sich nur um Einzelfälle handeln würde.

Was den Antisemitismus unter den Muslimen betrifft:
Viele Juden trauen sich nicht mehr mit Abzeichen ihrer Religionszugehörigkeit auf deutsche Straßen. Der islamische Antisemitismus wird systematisch verharmlost.
Dabei handelt es sich keineswegs nur um Pöbeleien auf dem Schulhof oder im Kiez. Inzwischen ist sogar die Musik zu einem Schlachtfeld geworden, um Juden und Israel, in dem sie die Bevölkerungsmehrheit bilden, zu diskreditieren.
https://www.fr.de/kultur/muslime-werden-dazu-erzogen-juden-hassen-11002664.html
Wenn sich Jugendliche streiten, fallen oft Schimpfwörter.Auf deutschen Schulhöfen heißt es dabei auch:„Du Jude“. Das zeigen eine Befragung von Lehrkräften an Berliner Schulen und eine Diskussionsrunde am 13. März während der Internationalen Wochen gegen Rassismus in Freiburg.
https://m80-magazin.de/magazin/leuteundleben/jude-als-schimpfwort/


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