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Kapitalismus - Die Ausgeburt der Hölle

20.263 Beiträge ▪ Schlüsselwörter: Wirtschaft, Armut, Kapitalismus ▪ Abonnieren: Feed E-Mail

Kapitalismus - Die Ausgeburt der Hölle

28.08.2026 um 19:20
Zitat von GwyddionGwyddion schrieb:Mehr Start-Ups, mehr innovative Firmen, mehr Arbeitsplätze.... weniger Arbeitssuchende und damit mehr Einzahler in das System.
Ich muss dabei immer leicht schmunzeln, weil, sei mir nicht boese, aber irgendwie mich an eine Traumwelt erinnert.

Ich wuerde nochmals zu dieser Zeit niemals ein Unternehmen in Deutschland gruenden. Es ist in meinen Augen zwecklos. Erst recht wenn man international sich orientieren moechte.


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Kapitalismus - Die Ausgeburt der Hölle

28.08.2026 um 19:37
Zitat von peekaboopeekaboo schrieb:Wenn du die Grundsicherung meinst: Die ist mit 29,4 Milliarden Euro im Jahr 2025 sogar leicht rückläufig gewesen.
Frage zu dieser Summe:
- ist das die reine Leistung aus dem Bundeshaushalt?
- sind da die Kosten der Unterbringung drin, die zahlen Kommunen?
- sind die sonstigen Leistungen wie Klassenfahrt, vergünstigte Tickets, Zuschuss zu Heizung etc.. auch drin?
- ist die Querfinanzierung der GKV Beiträge durch die zahlenden GKV Versicherten auch drin?
- ist auch die Finanzierung des GEZ Beitrages durch die zahlenden Haushalte auch drin?
Gefüllt müsste da die Gesellschaft um die 70Mrd aufbringen.


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Kapitalismus - Die Ausgeburt der Hölle

28.08.2026 um 21:10
@ApexOne

Die 14-18 Milliarden, um die unsere Demokratie jedes verdammte Jahr die GKV Versicherten prellt, um damit Sozialleistungen zu finanzieren, die eigentlich Staatsaufgabe wären, sind da sicher nicht mit drin.


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Kapitalismus - Die Ausgeburt der Hölle

28.08.2026 um 21:14
@sacredheart
Alleine die Verwaltungskosten...:
Verwaltungskosten stiegen 2025 auf nahezu acht Milliarden Euro
Jeder Bürgergeld-Empfänger kostet dem Staat 2046 Euro allein für die Verwaltung. Vor zehn Jahren lagen die Kosten noch bei 1303 Euro jährlich.Die Verwaltung des Bürgergelds verursacht zunehmend höhere Ausgaben, wie die Bild zuerst berichtet hat. Im vergangenen Jahr beliefen sich die Kosten auf 7,97 Milliarden Euro.
Quelle: https://www.handelsblatt.com/politik/deutschland/buergergeld-verwaltungskosten-stiegen-2025-auf-nahezu-acht-milliarden-euro/100198021.html
Zitat von ApexOneApexOne schrieb:Gefüllt müsste da die Gesellschaft um die 70Mrd aufbringen.
Danke Mac, Danke Apple: selbstverständlich -> gefühlt.


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Kapitalismus - Die Ausgeburt der Hölle

28.08.2026 um 21:57
Jeder Bürgergeld-Empfänger kostet dem Staat 2046 Euro allein für die Verwaltung. Vor zehn Jahren lagen die Kosten noch bei 1303 Euro jährlich.
Quelle: https://www.handelsblatt.com/politik/deutschland/buergergeld-verwaltungskosten-stiegen-2025-auf-nahezu-acht-milliarden-euro/100198021.html


schon alleine durch die inflation mussten aus den 1300 euro 1700 euro werden


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Kapitalismus - Die Ausgeburt der Hölle

29.08.2026 um 07:07
Zitat von parabolparabol schrieb:schon alleine durch die inflation mussten aus den 1300 euro 1700 euro werden
- und? ist trotzdem mehr, müssen die Steuerzahler trotzdem erarbeiten
- und was ist mit der Differenz zwischen deinen inflationsbedingten 1700€ und tatsächlichen 2046€? Die 346€ steckt der Staat ein ohne Mehrwert, dabei heisst es bei den antifaschistischen Ökonomen dass die Unternehmensgewinne der Haupttreiber bei den Kosten sind.

Meine Anmerkung bleibt: ich kann mir nicht vorstellen dass die angegeben 29,5 Mrd € die Gesamtkosten für 5,18 Mio Grundsicherungsempfänger sind.
Diese "ungefähren" Angaben seitens Staates sind eine echt miese Nummer, dient der Verschleierung und Stimmungsmache gegen angeblich Reiche und Unternehmer als Schuldige.
Aber eine Sache ist auch klar, wer sie ungeprüft wiederholt und verbreitet beteiligt sich an diesen Kampagnen.
Meine Schätzung: 75 Mrd....ist ja nur 2,5fache vom hier genannten.


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Kapitalismus - Die Ausgeburt der Hölle

29.08.2026 um 07:55
@Gwyddion
Zitat von GwyddionGwyddion schrieb:Ich finde das die Sozialleistungen ausufern, ja, mag auch daran liegen das wir Millionen von Arbeitssuchenden haben. Von daher muss sich Arbeit wieder lohnen.. d. h. Löhne/Gehälter müssen steigen.
Das ist richtig, dass die Sozialleistungen steigen, weil es Millionen Arbeitsuchende gibt, aber du ziehst die falsche Schlussfolgerung....

Anstatt zu fragen, warum es so viele Arbeitsuchende gibt, forderst du, dass sich Arbeit wieder lohnen muss. Das klingt auf den ersten Blick ganz gut, aber es ist keine Lösung, es ist ne Phrase...

Du sagst, die Löhne müssen steigen, aber wenn die Löhne steigen, steigen die Kosten für die Unternehmen und dann werden noch mehr Arbeitsplätze abgebaut. Das ist der Widerspruch, den du nicht auflöst...

Die Lösung wäre nicht, die Sozialleistungen zu kürzen, sondern die Unternehmen zu zwingen, ihre Gewinne mit den Arbeitern zu teilen, aber das will der Staat nicht, weil er die Interessen der Kapitaleigentümer vertritt. Also bleibt die Spirale. Mehr Arbeitslose, höhere Sozialleistungen, mehr Druck auf die Löhne...

Du beschwerst dich über die Folgen, aber nicht über die Ursache...
Zitat von GwyddionGwyddion schrieb:Mehr Start-Ups, mehr innovative Firmen, mehr Arbeitsplätze.... weniger Arbeitssuchende und damit mehr Einzahler in das System.
Mehr Start-ups und mehr innovative Firmen klingt auch gut, aber sie entstehen nicht von allein, sie brauchen Kapital, Förderung und vor allem Kunden, die ihre Produkte kaufen können.....

Wenn die Löhne niedrig sind und die Sozialleistungen gekürzt werden, dann haben die Leute kein Geld, um diese Produkte zu kaufen. Das ist der Haken, den du da übersiehst...

Du sagst, mehr Arbeitsplätze bedeuten mehr Einzahler. Das ist richtig, aber die Arbeitsplätze, die gerade entstehen, sind oft prekär, schlecht bezahlt und unsicher...

Die bringen nicht mehr Einzahler, sie bringen mehr Aufstocker... Es reicht also nicht, mehr Arbeitsplätze zu schaffen. Es müssen Arbeitsplätze sein, von denen man leben kann und das ist der Punkt, den du da leider auslässt...
Zitat von GwyddionGwyddion schrieb:Ich sehe das auch eher als nationales Problem.
Nationale Probleme zuerst, das klingt logisch, aber das nationale Problem ist nicht die Bürokratie oder die Energiepreise, es ist die Verteilung. Die Unternehmen haben genug Geld, sie geben es nur nicht für Arbeitsplätze oder Löhne aus, sondern für Dividenden und Aktienrückkäufe....

Das ist kein nationales Problem, das ist ein Problem der Machtverhältnisse....

Solange du das nicht siehst, wirst du immer an den Symptomen herumdoktern, ohne die Ursache zu treffen...
Zitat von GwyddionGwyddion schrieb:Er muss es vernünftig investieren. Und zwar dergestalt das die hiesige Bevölkerung einen Nutzen davon hat.
Du forderst, dass Investitionsgelder im Land bleiben sollen, aber du übersiehst, dass die Ausschreibungspflicht innerhalb der EU ein demokratisches und wirtschaftliches Prinzip ist, das fairen Wettbewerb sichern soll....

Wenn deutsche Firmen nicht konkurrieren können, dann liegt das nicht an der EU, sondern an den Strukturen in Deutschland. Höhere Löhne, strengere Auflagen, teurere Energie, das sind nationale Entscheidungen...

Deutschland hat die höchsten Lohnstückkosten in der EU. Das ist die Folge einer Politik, die Arbeit teuer macht...

Wenn du willst, dass Investitionsgelder im Land bleiben, dann musst du die Bedingungen für Unternehmen verbessern, ohne die Arbeiter zu belasten....

Aber das ist der Widerspruch, den du nicht auflöst: Weniger Bürokratie und weniger Kosten für Unternehmen bedeutet weniger Schutz für Arbeitskraftgeber... Wie willst du das vereinbaren?


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Kapitalismus - Die Ausgeburt der Hölle

29.08.2026 um 08:43
Zitat von peekaboopeekaboo schrieb:Wenn du willst, dass Investitionsgelder im Land bleiben, dann musst du die Bedingungen für Unternehmen verbessern, ohne die Arbeiter zu belasten....
? Hier wird doch gerade diesen massive Vorwürfe gemacht und sie sollen noch mehr zahlen...
Zitat von peekaboopeekaboo schrieb:Weniger Bürokratie und weniger Kosten für Unternehmen bedeutet weniger Schutz für Arbeitskraftgeber... Wie willst du das vereinbaren?
Es ist easy: weg vom starren allgemeinen betonartigen Kündigungsschutz zum individuellen Kündigungsschutz: faule Pflaumen und Kartoffeln gehören raus aus den Unternehmen, das ist gut für ihre Kollegen.
Ich stelle mir ein Gremium aus AG und AN Vertreter, Mediziner eventuell und ein Ombudsman/Mediator vor...man soll aus dem Gedanken "alle bedingungslos schützen" zum "bedingungslosem Schutz für alle schützenswerten MA".
Ich habe es regelrecht gehasst:
- X ist (wieder) krank, das muss raus
- Y ist zwar da, aber ich brauche es schnell
- Z ist da und beauftragt aber er kommt mit seinem Zeug nicht nach
Letztendlich ist das deutsche Mentalität, in der Gesellschaft wie in der Firma: man braucht einen Dummen der das macht und zahlt. Selbst ist man aber der Beste und man muss das Gleiche haben wie der der es macht, sonst ist es ungerecht.


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Kapitalismus - Die Ausgeburt der Hölle

29.08.2026 um 10:32
Zitat von vx110vx110 schrieb:Ich rede davon, dass Leute bestraft werden, die eben nicht der Meinung sind, dass man Umverteilung und sonstige Steuern und Abgaben auf Dinge klatscht, auf die man schon zig mal etwas bezahlt hat.
Die werden nich bestraft, weil die nich meiner Meinung sind, genauso wenig wie ich bestraft werde, wenn andere ne Meinung haben, die ich nich teile.
Du meinst mit bestraft vermutlich sowas wie, dass deine Erben dann ggf. mehr Steuern zahlen müssen, aber das is weder ne Strafe noch wäre ich die Ursache.
Mir scheint, du hast ein etwas eigentümliches Demokratie Verständnis.

kuno


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Kapitalismus - Die Ausgeburt der Hölle

29.08.2026 um 10:48
Zitat von kuno7kuno7 schrieb:Mir scheint, du hast ein etwas eigentümliches Demokratie Verständnis.
Theoretisches Beispiel: Wenn irgendwann der Degrowth erfolgreich ist, zig Millionen entlassen und die Kassen leer, sprich die kritische Masse an nicht arbeitenden Bürgern 50% überschreitet und die beschliessen für Dich einen Einheitsgehalt und setzen Dir noch paar ins Haus...ist es noch Demokratie?

Ich dachte die deutsche/westliche Demokratie sowie Gesetze sind dafür da um Individuen vor anderen und Staat zu schützen, nicht um Leistungsträger auszunehmen.


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Kapitalismus - Die Ausgeburt der Hölle

29.08.2026 um 10:52
Zitat von ApexOneApexOne schrieb:...ist es noch Demokratie?
Nein, natürlich nich, Demokratie is es nur dann, wenn man selbst bevorteilt wird!! :D

kuno


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Kapitalismus - Die Ausgeburt der Hölle

29.08.2026 um 10:55
@kuno7
Du meinst die Mehrheit aus eigener Arbeit (behalten zu wollen) ist Bevorteilung?

Deutschland nähert sich der Dummokratie, wer am wenigsten versteht, entscheidet am meisten.
Viel Erfolg!


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Kapitalismus - Die Ausgeburt der Hölle

29.08.2026 um 11:08
Zitat von ApexOneApexOne schrieb:Du meinst die Mehrheit aus eigener Arbeit (behalten zu wollen) ist Bevorteilung?
Ne, ich meine es is komplett albern auf deine Trollerei zu versuchen sachlich zu antworten. Wenn du also ordentlich mit mir diskutieren willst (ich weiß, du kannst das), dann antworte ich auch wieder sachlich und inhaltlich, bei sowas wie eben gerade, bin ich raus.

kuno


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Kapitalismus - Die Ausgeburt der Hölle

29.08.2026 um 11:14
Zitat von ApexOneApexOne schrieb:Es ist easy: weg vom starren allgemeinen betonartigen Kündigungsschutz zum individuellen Kündigungsschutz: faule Pflaumen und Kartoffeln gehören raus aus den Unternehmen, das ist gut für ihre Kollegen.
Warum wurden die überhaupt eingestellt?
Außerdem gibts dann mehr Bürgergeldempfänger, wenn diese Leute entlassen werden.


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Kapitalismus - Die Ausgeburt der Hölle

29.08.2026 um 11:18
Zitat von parabolparabol schrieb:Warum wurden die überhaupt eingestellt?
In der Hoffnung dass sie richtig arbeiten - aber ja, selbst schuld.
Zitat von parabolparabol schrieb:Außerdem gibts dann mehr Bürgergeldempfänger, wenn diese Leute entlassen werden.
Ich glaube es kommt einem Angestellten billiger wenn sein werter Kollege nicht mehr dort arbeitet.


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Kapitalismus - Die Ausgeburt der Hölle

29.08.2026 um 11:27
Zitat von ApexOneApexOne schrieb:Es ist easy:
Das klingt nach einem System, das nach Leistung sortiert, aber in der Praxis läuft es auf mehr Druck für alle hinaus....

Wer entscheidet, wer eine faule Pflaume ist?

Nun ja, es sind die gleichen Chefs, die jetzt schon über Einstellung und Entlassung bestimmen und das Gremium, das du da vorschlägst, wird am Ende nur den Abbau von Rechten legitimieren, nicht aber den Schutz der Schwächeren....

Und solange der Profit das Maß aller Dinge ist, wird "individueller Schutz" immer ein Argument für mehr Entlassungen sein....


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Kapitalismus - Die Ausgeburt der Hölle

29.08.2026 um 11:53
Zitat von kuno7kuno7 schrieb:Die werden nich bestraft, weil die nich meiner Meinung sind, genauso wenig wie ich bestraft werde, wenn andere ne Meinung haben, die ich nich teile.
Du meinst mit bestraft vermutlich sowas wie, dass deine Erben dann ggf. mehr Steuern zahlen müssen, aber das is weder ne Strafe noch wäre ich die Ursache.
Mir scheint, du hast ein etwas eigentümliches Demokratie Verständnis.
Doch, weil es schon genug Abgaben/Steuern gibt und manche sich anscheinend noch mehr wuenschen… inkl. Umverteilung.

Wenn diese sich mehr wuenschen, dann sollen die das gefaelligst freiwillig machen, DA es schon die anderen jetzt auch betrifft.
Zitat von ApexOneApexOne schrieb:Ich dachte die deutsche/westliche Demokratie sowie Gesetze sind dafür da um Individuen vor anderen und Staat zu schützen, nicht um Leistungsträger auszunehmen.
Das war vielleicht mal so.
Zitat von ApexOneApexOne schrieb:Deutschland nähert sich der Dummokratie, wer am wenigsten versteht, entscheidet am meisten.
Viel Erfolg!
Exakt mein Eindruck. Es geht schon lange nicht mehr um Kompetenz, Erfolg etc…

Es geht nur noch darum anderen erfolgreichen Leuten die Gelder aus der Tasche zu ziehen, und damit meine Ich auch den “normalo”, meist bemerkt er es nur nicht anscheinend… und die Leute fuer dumm zu verkaufen, solange bis die das auch glauben.


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Kapitalismus - Die Ausgeburt der Hölle

29.08.2026 um 12:49
Zitat von ApexOneApexOne schrieb:Ich dachte die deutsche/westliche Demokratie sowie Gesetze sind dafür da um Individuen vor anderen und Staat zu schützen
Sag mal, ich hätte da mal 'ne Frage an dich: Du sagst ja, Demokratie und Gesetze sollen Individuen vor anderen und dem Staat schützen, aber wünschst du dir nicht eigentlich einen schlanken Staat, der sich nirgends einmischt? Wie passt das zusammen? Kannst du den Widerspruch erklären?


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Kapitalismus - Die Ausgeburt der Hölle

29.08.2026 um 12:50
Zitat von peekaboopeekaboo schrieb:Sag mal, ich hätte da mal 'ne Frage an dich: Du sagst ja, Demokratie und Gesetze sollen Individuen vor anderen und dem Staat schützen, aber wünschst du dir nicht eigentlich einen schlanken Staat, der sich nirgends einmischt? Wie passt das zusammen? Kannst du den Widerspruch erklären?
Ich verstehe nicht wo der Widerspruch sein soll - ein schlanker Staat lässt einen automatisch mehr in Ruhe.


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Kapitalismus - Die Ausgeburt der Hölle

29.08.2026 um 13:09
Zitat von vx110vx110 schrieb:Doch, weil es schon genug Abgaben/Steuern gibt und manche sich anscheinend noch mehr wuenschen… inkl. Umverteilung.
Wer entscheidet denn, wie viel "schon genug" is, ich, du oder noch wer anders? Ne du, in ner Demokratie entscheidet das die Mehrheit.
In den letzten Jahren liefs doch gut für die Vermögenden, Abgeltungssteuer, Spitzensteuersatz gesenkt, Vermögenssteuer ausgesetzt. Nach deiner Ansicht natürlich immer noch viel zu viel, nach meiner eben nich.
Zitat von vx110vx110 schrieb:Wenn diese sich mehr wuenschen, dann sollen die das gefaelligst freiwillig machen, DA es schon die anderen jetzt auch betrifft.
Sicher, verpflichtende Regeln für alle sind halt voll doof. Wer den Straßenverkehr zu gefährlich findet, der soll halt zu Fuß gehen, aber nich anderen vorschreiben, wie schnell die zu fahren haben und wer meint die Umwelt schützen zu wollen, der soll sich selbst freiwillig so verhalten, wie gewünscht, aber nich anderen vorschreiben, wo sie ihr Altöl oder Müll entsorgen müssen.
Und wer Umverteilung dur Steuern will, der soll halt gefälligst selbst mehr Steuern bezahlen.
Wo kommen wir denn da hin!!

kuno


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