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Kapitalismus - Die Ausgeburt der Hölle

20.223 Beiträge ▪ Schlüsselwörter: Wirtschaft, Armut, Kapitalismus ▪ Abonnieren: Feed E-Mail

Kapitalismus - Die Ausgeburt der Hölle

26.08.2026 um 11:48
@Africanus
Ah ok, ich sehe es als Asset, dann anders: ich erbe eine Firma für 100, zahle nach den neokommunistischen Träumen 30 Steuern.
Wieviel Vermögen habe ich danach:
a) 100
b) 30
c) 70
d) 130
?


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Kapitalismus - Die Ausgeburt der Hölle

26.08.2026 um 12:54
@ApexOne

Geh doch einfach Mal auf die Beiträge anderer ein, anstatt hier Deinen Unsinn zu veröffentlichen. Nochmal: Um wie viel ändert sich der Wert von BMW, wenn die Erben von Frau Klatten auf die BMW-Anteile (Aktien!) Erbschaftsteuer zahlen müssen.
Zitat von ApexOneApexOne schrieb:Ah ok, ich sehe es als Asset, dann anders: ich erbe eine Firma für 100, zahle nach den neokommunistischen Träumen 30 Steuern.
Wieviel Vermögen habe ich danach:
a) 100
b) 30
c) 70
d) 130
?
Das ist irrelevant, da es nicht um Dein Vermögen geht, sondern um den Wert des Unternehmens.


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Kapitalismus - Die Ausgeburt der Hölle

26.08.2026 um 20:19
Zitat von ApexOneApexOne schrieb:Spekulation deinerseits.
Spekulation auf welchen Sachverhalt?
Zitat von ApexOneApexOne schrieb:Es gibt auch ein Leben nach Erbschaftssteuer - eine Gewinnmaximierung erlaubt kopfschmerzfreie Investitionen im Ausland, dann hat man die Wegelagerer vom Hals.
Eben darum ging’s mir ja, ob deine obige Prozedur überhaupt einen größeren Gewinn einbringt, als ein n Verkauf.
Das müsstest du erstmal plausibel aufzeigen, bis dahin isses halt nur ne Behauptung.
Zitat von ApexOneApexOne schrieb:Investitionen im Ausland, dann hat man die Wegelagerer vom Hals.
Nur weil man im Ausland investiert wird man den deutschen Fiskus nich los, dazu muss man schon auswandern. Dann allerdings bist du auch mit Investitionen in Deutschland hier nich steuerpflichtig.
Zitat von ApexOneApexOne schrieb:Ich denke die Positionen sind klar, Du las Angestellter findest für andere Steuern prima, ist nachvollziehbar.
Was soll daran nachvollziehbar sein? Meine Erben werden auch Erbschaftssteuer bezahlen müssen, was ich ok fände.
Für mich persönlich macht es keinen Unterschied, ob geerbte Unternehmensanteile versteuert werden oder nich, von daher blicke ich eher aus der neutralen Ecke auf diese Geschichte.

Ich bin ja auch für eine höhere Kapitalertragssteuer, obwohl ich selbst welche bezahle oder den Erhalt des Solis, den obwohl ich auch den selbst zahle.
Die Neid Keule kannste stecken lassen.

kuno


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Kapitalismus - Die Ausgeburt der Hölle

27.08.2026 um 08:48
Die Verschonungsbedarfsprüfung ist ein zentraler Bestandteil im Oktober bei den neuen Verhandlungen zum Erbschaftsrecht in Karlsruhe. BVerfG go for it!
Die Zahlen fügen sich in ein Bild, das die Statistik für das Jahr 2024 insgesamt zeigt: Noch nie wurde in Deutschland so viel Vermögen vererbt. Laut Daten der Finanzverwaltung erreichten Erbschaften einen Wert von 113,2 Milliarden Euro.
Dem stehen vergleichsweise geringe Einnahmen aus der Erbschaftsteuer gegenüber. Zwar setzten die Finanzämter 13,3 Milliarden Euro fest, tatsächlich vereinnahmt wurden jedoch nur 9,9 Milliarden Euro.
Die Verschonungsbedarfsprüfung gilt als besonders umstrittene Regelung. Sie greift, wenn ein Unternehmen mit einem Wert von mehr als 26 Millionen Euro vererbt oder verschenkt wird. Erben können dann prüfen lassen, ob ihnen die Steuer ganz oder teilweise erlassen wird. Entscheidend ist dabei nicht das geerbte Vermögen selbst, sondern das Vermögen, das der Erbe bereits vor der Übertragung besitzt.
Kritiker sprechen deshalb davon, dass sich auch sehr wohlhabende Erben vor dem Finanzamt "arm" rechnen können. Ein häufig genutzter Weg ist etwa die Übertragung von Firmenanteilen auf eine neu gegründete Familienstiftung. Da diese zu Beginn kaum eigenes Vermögen besitzt, kann sie als "bedürftig" gelten und die Steuer kann erlassen werden.
Auch andere Gestaltungen sind möglich: Unternehmen werden etwa auf minderjährige Familienmitglieder übertragen oder Vermögen wird vor einer Schenkung so umgeschichtet, dass kaum noch liquide Mittel vorhanden sind.
https://www.t-online.de/finanzen/ratgeber/steuern-recht/erbschaftssteuer/id_101153776/erbschaftsteuer-in-deutschland-stiftungen-mit-millionen-steuererlass.html

Dieses Instrument zur Steuervermeidung eignet sich bestens für Erben, die sich arm rechnen lassen. Ich sach' nur

TAX THE RICH 💰

... und mit RICH sind nicht iwelche Kleinmillionöhrs gemeint :)


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Kapitalismus - Die Ausgeburt der Hölle

27.08.2026 um 12:51
Zitat von kuno7kuno7 schrieb:Was soll daran nachvollziehbar sein? Meine Erben werden auch Erbschaftssteuer bezahlen müssen, was ich ok fände.
Für mich persönlich macht es keinen Unterschied, ob geerbte Unternehmensanteile versteuert werden oder nich, von daher blicke ich eher aus der neutralen Ecke auf diese Geschichte.
Ja, klarer kann man nicht schreiben dass einem Erben scheißegal sind, warum vererbst Du ihnen überhaupt was? Macht für Dich keinen Unterschied.
Zitat von kuno7kuno7 schrieb:Ich bin ja auch für eine höhere Kapitalertragssteuer, obwohl ich selbst welche bezahle oder den Erhalt des Solis, den obwohl ich auch den selbst zahle.
Die Neid Keule kannste stecken lassen.
Lass doch die unnötige Prahlerei - ich habe oft die Kontonummer der Bundesrepublik Deutschland gepostet, mach dich da wichtig.


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Kapitalismus - Die Ausgeburt der Hölle

27.08.2026 um 13:08
Zitat von ApexOneApexOne schrieb:Ja, klarer kann man nicht schreiben dass einem Erben scheißegal sind, warum vererbst Du ihnen überhaupt was? Macht für Dich keinen Unterschied.
Zitat von ApexOneApexOne schrieb:Lass doch die unnötige Prahlerei - ich habe oft die Kontonummer der Bundesrepublik Deutschland gepostet, mach dich da wichtig.
Und genau durch solche Leute werden alle anderen bestraft, die eben nicht der Meinung sind.

Die Frage ist absolut berechtigt und die zweite Aussage kann Ich nur unterstützen. Macht es doch freiwillig, wenn Ihr für "euch" zu viel habt oder euer Teil-Gedanke so groß ist.


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Kapitalismus - Die Ausgeburt der Hölle

27.08.2026 um 13:09
Zitat von mitH2CO3mitH2CO3 schrieb:Die Verschonungsbedarfsprüfung ist ein zentraler Bestandteil im Oktober bei den neuen Verhandlungen zum Erbschaftsrecht in Karlsruhe. BVerfG go for it!
Zitat von AfricanusAfricanus schrieb:Das ist irrelevant, da es nicht um Dein Vermögen geht, sondern um den Wert des Unternehmens.
Ich beantworte diese zwei Sachen gemeinsam, vielleicht wird es da klarer:
Da wird nicht allein das Wert des Unternehmens angeschaut, sondern das Vermögen des Erben.
Es wird ein 1 Mrd Unternehmen vererbt, wird sind also über 26Mio Erbschaftswert, Beispiele:

Erbe A hat ein Gesamtvermögen von 300.000 (kleine Wohnung, bissi Bargeld), seine Rechnung:
Erbe: 1 Mrd / 2 -< 500 Mio
Erbschaftssteuer: 149,88 Mio. €
Über 26 Mio Erbschaftswert -> erfüllt -> Verschonungsbedarfsprüfung kann beantragt werden.
Verfügbares Vermögen 50% von 300.000 -> 150.000.
Somit Erbschaftssteuer: 150.000
Steuernachlass: 149,73 Mio.

Erbe B hat ein Gesamtvermögen von 100Mio, seine Rechnung:
Erbe: 1 Mrd / 2 -< 500 Mio
Erbschaftssteuer: 149,88 Mio. €
Über 26 Mio Erbschaftswert -> erfüllt -> Verschonungsbedarfsprüfung kann beantragt werden.
Verfügbares Vermögen 50% von 100 Mio -> 50 Mio
Somit Erbschaftssteuer: 50 Mio.
Steuernachlass: 99,88 Mio.

Paar Anmerkungen:
- der Staat kassiert 50,150 Mio Erbschaftsteuer -> 19.94%, gar nicht mal so wenig
- beide Erben gleich viel (500Mio), der eine war halt zu blöd um Vermögen aufzubauen und zahlt das 333.33 fache an Steuern, das muss diese Gerechtigkeit© von der ich immer höre


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Kapitalismus - Die Ausgeburt der Hölle

27.08.2026 um 14:13
@ApexOne

Wie immer versuchst Du das Thema zu ändern, wenn Du argumentativ in der Sackgasse bist.

Deine Behauptung war, dass durch die Erbschaftssteuer der Wert des Unternehmens abnimmt. Es wäre schön, wenn Du das belegen würdest! Ich hatte Dir als Beispiel BMW genannt. Du darfst das Beispiel gerne aufgreifen.


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Kapitalismus - Die Ausgeburt der Hölle

27.08.2026 um 14:14
@Africanus
Du akzeptierst meine Erklärung sowieso nicht, geht für mich in Ordnung.


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Kapitalismus - Die Ausgeburt der Hölle

27.08.2026 um 14:17
@ApexOne
Zitat von ApexOneApexOne schrieb:Du akzeptierst meine Erklärung sowieso nicht, geht für mich in Ordnung.
Das klingt danach, als zöge hier jemand feige den Schwanz ein. So sad!


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Kapitalismus - Die Ausgeburt der Hölle

27.08.2026 um 14:19
@Africanus
Ich habe Dir zwei ergänzende Erklärungen geschrieben, die Dritte mit dem persönlich haftenden Gesellschafter spare ich mir.
Du akzeptierst die nicht, antwortest auch nicht auf meine Fragen. Geht für mich in Ordnung.
Zitat von AfricanusAfricanus schrieb:feige
Viel Spass beim Taubenschach.


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Kapitalismus - Die Ausgeburt der Hölle

27.08.2026 um 14:55
Zitat von ApexOneApexOne schrieb:beide Erben gleich viel (500Mio), der eine war halt zu blöd um Vermögen aufzubauen und zahlt das 333.33 fache an Steuern, das muss diese Gerechtigkeit© von der ich immer höre
Hätte der verstorbene mal zu lebzeiten ne familienstiftung gegründet und die frima dahin übertragen, dann wäre unabhängig vom vermögen gar keine steuer angefallen. Zu blöd aber auch. Jetzt ist man schon reich und kennt nichtmal die einfachsten steuerschlupflöcher Oo


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Kapitalismus - Die Ausgeburt der Hölle

27.08.2026 um 14:58
Zitat von gastricgastric schrieb:Hätte der verstorbene mal zu lebzeiten ne familienstiftung gegründet und die frima dahin übertragen, dann wäre unabhängig vom vermögen gar keine steuer angefallen. Zu blöd aber auch. Jetzt ist man schon reich und kennt nichtmal die einfachsten steuerschlupflöcher Oo
Es fällt keine Steuer an weil einem nichts mehr gehört...dann ist man nicht mehr reich, eventuell nur noch Spitzenverdiener.
(oder wie SPDler sagen, er kriegt keine Grundsicherung, es ist ein Superreicher)


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Kapitalismus - Die Ausgeburt der Hölle

27.08.2026 um 15:03
Zitat von ApexOneApexOne schrieb:Es fällt keine Steuer an weil einem nichts mehr gehört...dann ist man nicht mehr reich, eventuell nur noch Spitzenverdiener.
Definiere "gehören". Rechtlich gehört einem nichts mehr, stellt man sich allerdings nicht völlig blöd an, bleibt vollständige kontrolle und wirtschaftlicher nutzen. Das problem ist ja, dass man sich ärmer rechnen kann, als man eigentlich ist.


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Kapitalismus - Die Ausgeburt der Hölle

27.08.2026 um 15:05
Zitat von gastricgastric schrieb:Das problem ist ja, dass man sich ärmer rechnen kann, als man eigentlich ist.
Das halte ich für ein Mythos....so aus dem Dunst der Gernemehrsteuerzahler für andere.


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Kapitalismus - Die Ausgeburt der Hölle

27.08.2026 um 15:25
@ApexOne
Zitat von ApexOneApexOne schrieb:Ich habe Dir zwei ergänzende Erklärungen geschrieben, die Dritte mit dem persönlich haftenden Gesellschafter spare ich mir.
Du akzeptierst die nicht, antwortest auch nicht auf meine Fragen. Geht für mich in Ordnung.
Natürlich akzeptiere ich keine Erklärungen, die nicht mit meiner Frage zu tun hat. Ich hatte Dich gebeten am Beispiel BMW und der Familien Quandt und Klatten darzulegen, inwiefern der Unternehmenswert von BMW durch die Erbschaftssteuer gemindert wird. Du bist mit keinem Wort auf dieses Thema eingegangen, sondern lenkst ständig ab. Dem entnehme ich, dass Du keine Antwort hast.

Das ganze zeigt auch exemplarisch, warum
Zitat von ApexOneApexOne schrieb:Taubenschach
Dein ureigenes Territorium ist.


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Kapitalismus - Die Ausgeburt der Hölle

27.08.2026 um 15:55
Zitat von AfricanusAfricanus schrieb:Deine Behauptung war, dass durch die Erbschaftssteuer der Wert des Unternehmens abnimmt. Es wäre schön, wenn Du das belegen würdest! Ich hatte Dir als Beispiel BMW genannt. Du darfst das Beispiel gerne aufgreifen.
Wenn die Quandt-Erben für die Bezahlung der Steuern massiv Aktienanteile verkaufen müßten, würde sich das negativ auf den Kurs auswirken und der Wert sinkt. So zumindest in meinem Verständnis...


Sind wir bei GmbH, o.ä., dann kann der Wert auch sinken. Nämlich dann, wenn der Erbe das Geld aus dem Betriebsvermögen entnehmen muß um die Steuer zu bezahlen. Da ists egal, ob er Rücklagen oder sonstige Vermögenswerte der Firma rangeht.

Ich gebe es ungern zu aber @ApexOne hat schon recht, die Erbschaftssteuer kann den Wert einer Firma senken.


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Kapitalismus - Die Ausgeburt der Hölle

27.08.2026 um 20:00
@Desperadoo
Zitat von DesperadooDesperadoo schrieb:Wenn die Quandt-Erben für die Bezahlung der Steuern massiv Aktienanteile verkaufen müßten, würde sich das negativ auf den Kurs auswirken und der Wert sinkt. So zumindest in meinem Verständnis...
Das ist ein gutes Argument, das Du bringst. Aber: Wäre es überhaupt notwendig, dass die Erben von Klatten/Quandt Aktien verkaufen?

Noch einmal kurz die Ausgangslage: Wir diskutieren hier gerade über ein Modell, in dem die anfallende Erbschaftssteuer über 20 Jahre abgezahlt werden kann.

Machen wir doch kurz die Rechnung für die Erben von Frau Klatten.

Laut Wikipedia hält sie einen Anteil von 20,7% der BMW-Aktien. (siehe: Wikipedia: Susanne Klatten#Anteilseignerin ).

Der momentane Marktwert von BMW wird mit 34,7 Mrd. Euro angegeben. (siehe https://companiesmarketcap.com/de/bmw/marktkapitalisierung/ ).

Der Wert des Erbes wäre dann etwa 7,18 Mrd. Euro.

Der Erbschaftssteuersatz, den die Erben zahlen müssen ist 30% (ich vernachlässe an dieser Stelle den Freibetrag und die Staffelung der Erbschaftssteuer. Bei einem solch enormen Erbe, würden diese sich kaum auf den Betrag der Erbschaftssteuer auswirken).

Die Erbschaftssteuer betrüge dann etwa 2,15 Mrd. Euro oder (wenn wir das auf 20 Jahre rechnen etwa 108 Mio Euro pro Jahr).

Beim heutigen Kurs der BMW Aktie (etwa 60 Euro) entspräche das 119,7 Mio Aktien. Im Geschäftsjahr 2025 hat BMW eine Dividende von 4,4 Euro pro Aktie gezahlt. Das entspräche etwa einer Dividende von 526 Mio Euro pro Jahr.

Ziehen wir nun die Kapitalertragssteuer ab (ich rechne mit 28,375% [25% + Soli + Kirchensteuer): Das sind etwa 149,3 Mio Euro.

Endrechnung:

Dividende: 526 Mio Euro

Kapitalertragssteuer: 149,3 Mio Euro

Erbschaftssteuer: 109 Mio Euro

Übrig bleiben: 267,7 Mio

Fazit: Dank der Dividende könnten die Erben von Frau Klatten problemlos die Kapitalertragssteuer und die Erbschaftssteuer für ein Jahr bezahlen und hätten dennoch immer noch genug Geld übrig, um nicht am Hungertuch nagen zu müssen. Sie könnten sogar die Erbschaftssteuer zweier weiterer Jahre zahlen und hätten immer noch genügend Geld zum Leben übrig. Ein Verkauf von BMW-Aktien wäre deshalb nicht nötig.

Disclaimer: Mir ist klar, dass diese Rechnung einen Schwachpunkt hat: Natürlich ist die Dividende nicht konstant und kann auch niedriger ausfallen. Sieht man sich aber die Prognose von aktienfinder.net an (https://aktienfinder.net/dividenden-profil/BMW-Dividende), dann wäre diese auch innerhalb der nächsten drei Jahre immer noch hoch genug, um die Erbschaftssteuer zu bezahlen.


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27.08.2026 um 20:37
Ich sage JA zu Antifaschistischer WirtschaftspoIitik! <3

Wikipedia: Antifaschistische Wirtschaftspolitik


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Kapitalismus - Die Ausgeburt der Hölle

27.08.2026 um 21:44
Zitat von ApexOneApexOne schrieb:Ja, klarer kann man nicht schreiben dass einem Erben scheißegal sind, warum vererbst Du ihnen überhaupt was?
Meine Erben liegen mir sehr am Herzen, das hat überhaupt gar nix damit zutun ob oder wie viel sie erben. Das du es am erhaltenen Vermögen festmachst, wie viel einem die Menschen bedeuten, die einen beerben, sagt eher was über dich aus, finde ich.
Zitat von ApexOneApexOne schrieb:Lass doch die unnötige Prahlerei...
Prahlerei? Erst unterstellste mir, mir würde es nur darum gehen, dass andere besteuert würden und wenn ich dir Beispiele zeige, die zeigen, dass das nich so is erzählste was von Prahlerei. Scherzkeks.
Zitat von ApexOneApexOne schrieb:ich habe oft die Kontonummer der Bundesrepublik Deutschland gepostet
Und ich hab dir schon wiederholt erklärt, dass ich kein Interesse daran habe die Schulden der BRD zu tilgen, weil ich die von der Höhe her komplett unproblematisch finde und meine, Deutschland könnte sinnvollerweise ruhig noch mehr Schulden machen. Ich weiß gar nich was daran so schwer zu verstehen is.

Ansonsten bitte nur noch vernünftige und Sachliche Antworten posten, auf erneute Trollerei werde ich nich reagieren.

kuno


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