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Kapitalismus - Die Ausgeburt der Hölle

19.570 Beiträge ▪ Schlüsselwörter: Wirtschaft, Armut, Kapitalismus ▪ Abonnieren: Feed E-Mail

Kapitalismus - Die Ausgeburt der Hölle

02.07.2026 um 19:07
Zitat von Sherlock_HSherlock_H schrieb:Was mir bewusst ist, ist, dass DU hier Murks schreibs und fern von der Realität behauptest du
Soll ich jetzt das von Dir Gesagte abhaken, weil ein Buchstabe fehlt? Das wäre zumindest die Logik, der ich aufgrund Deiner Aussage folgen müßte
Zitat von Sherlock_HSherlock_H schrieb:Wenn sie nicht mal einen einfachen Satz richtig schreiben können, wie wahrscheinlich ist es dann, dass sie eine komplexe Analyse richtig durchführen?
Ok, dann hake ich ab.
Zitat von Sherlock_HSherlock_H schrieb:Was mir bewusst ist, ist, dass DU hier Murks schreibs und fern von der Realität behauptest du, die Dänen und Finnen würden gerne mehr als in Deutschland für die Gemeinschaft zahlen, aber dass sie mehr zahlen, stimmt halt einfach nicht.
Habe ich so auch nicht geschrieben, aber egal. Im Grunde bewegt es sich alles auf ähnlichem Level. Dennoch macht mMn. die Haltung dazu schon einen Unterschied.
Zitat von mitH2CO3mitH2CO3 schrieb:Na ja, in Dänemark und Finnland haben sie 25% Mwst. und obendrauf hohe Steuern. Dort sind sind die Bevölkerungen bereit diese Steuern zu zahlen, damit es allen besser geht, und man entsprechende Sozialleistungen für alle hat.
Zitat von Sherlock_HSherlock_H schrieb:ich buche dich als hoffnungslosen Fall ab.
Nur zu. Schönen Abend noch.


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Kapitalismus - Die Ausgeburt der Hölle

02.07.2026 um 19:49
Zitat von bgeowehbgeoweh schrieb:Wie ist denn heute das werte Befinden, nachdem die Koalition sich geeinigt hat? :trollpopcorn:
Ich fand es eigentlich zu wenig, auch wenn es der richtige Weg ist.
Die Gutverdiener und Selbstständige werden noch mehr gemolken - allein wenn ich den Grinch Klingbeil sehe...ach.

DE bleibt weiter unattraktiv für echte Talente, Macher und Könner.


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Kapitalismus - Die Ausgeburt der Hölle

02.07.2026 um 19:59
@ApexOne

Mein persönliches Highlight ist der Entschluss, auf Bundesebene ein Verbot von Enteignungsinitiativen für Wohnungsbaugesellschaften zu erlassen - da Bundesrecht Landesrecht bricht, hat man damit unter Anderem den Linken-Wahlkampf in Berlin torpediert. Das wird ordentlich Zores unter den Roten geben, Heidewitzka. בַּלַּע אֲדֹנָי פַּלַּג לְשׁוֹנָם כִּי רָאִיתִי חָמָס וְרִיב בָּעִיר


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Kapitalismus - Die Ausgeburt der Hölle

02.07.2026 um 20:02
@bgeoweh
Lol...Tanach...
Hast schon gesehen, beim Median Vermögen fliegen die Deutschen bald aus Top 30 raus...


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Kapitalismus - Die Ausgeburt der Hölle

02.07.2026 um 20:04
Zitat von ApexOneApexOne schrieb:Hast schon gesehen, beim Median Vermögen fliegen die Deutschen bald aus Top 30 raus...
Ja mei, je nachdem wie man halt rechnet, mit Rentenansprüchen oder ohne. Volkswirtschaft ist da immer sehr relativ.


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Kapitalismus - Die Ausgeburt der Hölle

02.07.2026 um 21:37
Zitat von ApexOneApexOne schrieb:Ich fand es eigentlich zu wenig, auch wenn es der richtige Weg ist.
Die Gutverdiener und Selbstständige werden noch mehr gemolken - allein wenn ich den Grinch Klingbeil sehe...ach.

DE bleibt weiter unattraktiv für echte Talente, Macher und Könner.
Total. Damit zieht man halt alles andere an, als Talente, Macher und Könner. Es lohnt sich einfach hier nicht mehr, irgendetwas selber zu starten. Müsste Ich das heute wieder, würde Ich das niemals mehr hier machen.

Ich bin mal gespannt wie das laufen soll, wenn Selbstständige auch in die Rentenkasse einzahlen sollen (wohlgemerkt um nichts herauszubekommen)


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Kapitalismus - Die Ausgeburt der Hölle

02.07.2026 um 22:13
Gerade gelesen:
Der Spitzensteuersatz soll künftig ab 70.600 Euro zu versteuerndem Jahreseinkommen greifen. Damit solle der Steuertarif im Bereich zwischen 17.800 und 70.600 Euro "etwas abgeflacht" werden. Derzeit sind es 69.879 Euro.
Quelle: https://www.tagesschau.de/inland/innenpolitik/steuerreform-koalition-einigung-100.html

Kompletter Wahnsinn. Spitzensteuersatz ab 70.600 €. Soll man da lachen oder weinen oder einfach nichts sagen?


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Kapitalismus - Die Ausgeburt der Hölle

03.07.2026 um 09:21
Zitat von vx110vx110 schrieb:Spitzensteuersatz ab 70.600 €.
Jo, das ist sehr bedauerlich, unnötig, überflüssig.

Schade, dass es immer noch Zeit und offensichtlich noch mehr Ungleichheit braucht, bis die ÜBER-Reichen (ab 100 Millionen Euro Vermögen) richtig besteuert werden. Und gleich diese int. Giganten mit, wie bspw. Amazon
Trautvetter: „Amazon macht sehr viel Wirtschaft kaputt“
Durch systematische Steuervermeidung schade Amazon der Wirtschaft stark, sagte Christoph Trautvetter vom Netzwerk Steuergerechtigkeit im Dlf. Deutschland entgingen dadurch Summen im dreistelligen Millionenbereich.
Gleichzeitig aber hat der Konzern im selben Zeitraum unversteuerte Gewinne im Umfang von 17,2 Milliarden US-Dollar aufgehäuft – ebenfalls in Luxemburg. Beides, die steuerlich geltend gemachten Verluste wie die Anhäufung unversteuerter Gewinne, sind nicht das Ergebnis eines zufälligen, konjunkturell beeinflussten Geschäftsverlaufs. Sie haben Methode. Die Amazon-Methode. Und im Zentrum dieser Methode steht Luxemburg, so Ronen Palan von der University of London, Co-Autor der Studie:
„Diese magische Verwandlung von gezielt produzierten Verlusten, die in Steuerrabatte umgewandelt werden, die Amazon dann in den USA geltend machen kann, geschieht in Luxemburg. Und auch die Anhäufung der im internationalen Geschäft erzielten Gewinne geschieht in Luxemburg.“
https://www.deutschlandfunk.de/steueroase-luxemburg-mit-dieser-methode-spart-amazon-steuern-100.html

Da geht den Staaten doch echt Geld verloren, bei so einem Zirkus. Turbokapitalismus at it's best. Einzelne gehen durch die Decke, der Rest hat das Nachsehen, und muß höhere Steuern zahlen 😑


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Kapitalismus - Die Ausgeburt der Hölle

03.07.2026 um 10:04
Nur um die "kalte Progression" auszugleichen, müsste man um 8 Mrd. Euro pro Jahr entlasten. Bei einer tatsächlichen Entlastung von 10 Mrd. Euro für 2027 und 2028 wird noch nicht mal diese "kalte Progression" ausgeglichen. Der Staat nimmt also real seinen Bürgern immer mehr Geld weg:
Berechnungen des IW zufolge wären für den Ausgleich allein 2027 rund acht Milliarden Euro nötig. Die nun vorgeschlagene Entlastung von 10 Milliarden Euro bezieht bezieht sich auf 2027 und 2028.
Quelle: https://www.tagesschau.de/inland/innenpolitik/steuerreform-koalition-einigung-100.html

Es bleibt dabei: Der Staat verbraucht einfach viel zu viel Geld.


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Kapitalismus - Die Ausgeburt der Hölle

03.07.2026 um 10:43
Zitat von mitH2CO3mitH2CO3 schrieb:Jo, das ist sehr bedauerlich, unnötig, überflüssig.
Viel zu geringer Wert. Der Spitzensteuersatz sollte viel weiter oben anfangen.


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Kapitalismus - Die Ausgeburt der Hölle

03.07.2026 um 14:00
Trautvetter: „Amazon macht sehr viel Wirtschaft kaputt“
Durch systematische Steuervermeidung schade Amazon der Wirtschaft stark, sagte Christoph Trautvetter vom Netzwerk Steuergerechtigkeit im Dlf. Deutschland entgingen dadurch Summen im dreistelligen Millionenbereich.
Hier checkt der Experte eine Sache nicht: da der Endverbraucher alles zahlt (Abahatshis Wirtschaftslexikon) handelt Amazon hier im Sinne des Kunden, die Produkte sind günstig und der vom Staat gebeutelte Bürger kann sich das leisten.
Geile Quelle auf dem Niveau von Underberger & Löwenbräu am Kiosk (in BY - ich habe mich aufklären lassen gegen Norden ist es ein Boonekamp & Oettinger):
Ein Londoner Forscherteam hat im Auftrag der Linken-Fraktion im Europaparlament eine Studie erstellt, die die Steuervermeidungsstrategien von Amazon untersucht.
Quelle: https://www.deutschlandfunk.de/steueroase-luxemburg-mit-dieser-methode-spart-amazon-steuern-100.html

Wer kennt das Londoner Forscherteam nicht? Ja, genau die. Es gibt nur ein Forscher Team in London.


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Kapitalismus - Die Ausgeburt der Hölle

03.07.2026 um 14:18
Zitat von ApexOneApexOne schrieb:Wer kennt das Londoner Forscherteam nicht?
Eben. Hier lesen …

https://left.eu/content/uploads/2021/05/THEamazonMETHOD-1.pdf


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Kapitalismus - Die Ausgeburt der Hölle

03.07.2026 um 16:19
Ich fand eine deutsche Zusammenfassung der Auftraggeber...wird aber nicht besser.
Die Finanzberichterstattung kann man mit einer Dokumentenvorlage vergleichen, in der die Unternehmenseinträge hervorgehoben sind, wobei im Abschlussbericht nur noch diese hervorgehobenen Einträge sichtbar sind.
Wenn Analysten versuchen, anhand dieser Einträge die vollständige Vorlage zu rekonstruieren, sind sie auf die Angaben der multinationalen Unternehmen angewiesen. Amazon wiederum stellt seine Finanzangaben auf eine ausgesprochen verwirrende Weise dar und erschwert so die Ermittlung und Quantifizierung seiner Strategien zur Minderung von Steuerpflichten.
Quelle: https://europa.blog/wp-content/uploads/2021/05/2021_05_14_The-Left_Die-Methode-Amazon_kf_dt.pdf

Also das Finanzamt versteht die Angaben, die Aktionäre verstehen die Angaben, aber die Analysten nicht. Geil!

Weiter:
Die vorliegende Studie bietet eine plausible Interpretation der verfügbaren Daten; zusätzliche Diskussionen nach Vorlage dieser Studie wären nötig, um eine weiterreichende Analyse der Finanzberichte von Amazon zu bewerkstelligen. Die Studie plädiert daher für die Notwendigkeit, weitere Untersuchungen seitens der EU-Kommission oder einer anderen öffentlichen Behörde anzustrengen. Diese Untersuchungen sollten sich insbesondere auf den – über Luxemburg koordiierten – gleichzeitigen Anstieg internationaler Verluste auf der einen und nicht repatriierter Gewinne auf der anderen Seite konzentrieren. Eine solche Prüfung erscheint umso dringlicher, bedenkt man, dass Amazon im Rahmen seiner Steuervermeidungsmethoden auch auf die Arbitrage unterschiedlicher Berichterstattungspflichten setzt. Das heißt, die Undurchsichtigkeit seiner Berichterstattung und die verwirrende Darstellung seiner Finanzangaben dient offenbar bewusst dazu, die aggressiven Steuerplanungsstrategien des Konzerns zu verschleiern.
Quelle: ebenso

Also: nix genaues weiss man nicht, und weil die Experten nichts verstehen sehen sie die weitere Notwendigkeit dass andere Untersuchungen anstellen und die aus dem nichts Beschuldigten sollen die Daten bitte so aufbereiten damit die Experten dies auch verstehen.

Komm, im Ernst: solche "Forscher" kannst gleich entlassen, die "Studie", Tshculigom "plausible Interpretation" ist nichts wert, goar nixn.
Wer es schon mal mit dem deutschen Finanzamt zu tun hatte, kann so einen Wisch gar nicht ernst nehmen.
Außerdem frage ich mich tatsächlich was ihr Problem ist? Amazon Deutschland gibt eine Steuererklärung ab, das Finanzamt akzeptiert diese wohl - es gilt das Steuergeheimnis. Amazon gibt seinen Jahresbericht an den Aktionären, diese akzeptieren diesen und entlasten den Vorstand.

What is the fucking problem?


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Kapitalismus - Die Ausgeburt der Hölle

03.07.2026 um 16:49
Netzfund, Abteilung: ahnungslos labern!
Greenpeace-Vorschlag für eine Milliardärssteuer
Als kleines Nikolausgeschenk veröffentlicht Greenpeace am 6. Dezember 2024 das Steuerkonzept „Billions for Millions - Eine Milliardärssteuer mit ökologischer Lenkungswirkung für eine gerechte Zukunft“, das die Grundzüge einer solchen Milliardärssteuer beschreibt sowie ihr Volumen abschätzt. Es sieht eine Steuer von zwei Prozent auf Vermögen ab 100 Millionen Euro vor, allerdings mit einigen Raffinessen, die eine ökologische Lenkwirkung entfalten würden. Die Steuer würde weniger als 5.000 Superreiche in Deutschland betreffen. Investiertes Vermögen, das nicht den Pariser Klimazielen entspricht, soll zudem mit 0,5 Prozent höher besteuert werden. Das sorgt für eine verursachergerechte Verteilung der Kosten der Klimakrise und schafft erhebliche Investitionsanreize für die Dekarbonisierung von Vermögen. Bis Ende 2030 könnten so Mehreinnahmen von insgesamt bis zu 200 Milliarden Euro erzielt werden. Damit ließen sich Klimaschutzmaßnahmen und die ökologische Modernisierung finanzieren.
Quelle: https://www.greenpeace.de/klimaschutz/finanzwende/milliardaerssteuer-superreichensteuer
Also, laut Klimaretter soll man eine "Milliardärssteuer" ab 100Mio zahlen :D :D :D die hocken wahrscheinlich da beim Algen Zählen und sagen sich gegenseitig: 100 Millionen sind viele Milliarden :D :D :D


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Kapitalismus - Die Ausgeburt der Hölle

03.07.2026 um 16:52
Zitat von ApexOneApexOne schrieb:What is the fucking problem?
Jessas, was wird wohl das fucking problem sein?

Wie konnte Amazon bspw. im Jahr 2020 einen Rekordumsatz im i.H.v. 44 Milliarden machen, brauchte dafür keine Steuern zahlen, sondern erhält auch noch ne Steuergutschrift 56 Millionen Euro. Das geht offenbar mit irgendein Abahtshi Wirschaftslexikon gut zusammen. Wen willst Du hier eigentlich verar***?

Und die Wirtschaftswissenschaftler sind auch keine Idioten, die die Studie gemacht haben. Sind von der University of London.
About the Authors:
Richard Phillips CEO and chief Investigator, Iconomist Ltd and Honorary Senior Research Fellow,
CITYPERC, City, University of London
Jenaline Pyle Ronen Palan PhD Candidate, Department of International Politics, City, University of London
Professor of International Political Economy, City, University of London and holder
of an ERC Advanced Grant
https://left.eu/content/uploads/2021/05/THEamazonMETHOD-1.pdf


Langt echt mit deinem ewigen Gebashe.


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Kapitalismus - Die Ausgeburt der Hölle

03.07.2026 um 16:58
Zitat von ApexOneApexOne schrieb:Also, laut Klimaretter soll man eine "Milliardärssteuer" ab 100Mio zahlen :D :D :D die hocken wahrscheinlich da beim Algen Zählen und sagen sich gegenseitig: 100 Millionen sind viele Milliarden :D :D :D
Bist heute besonders gehässig unterwegs 🤨 Der verlinkte Kram wurde hier schon eingestellt. Weshalb gerade jetzt das erneute Draufgehaue. Egal, gemeint sind ÜBER-Reiche ab 100 Millionen. Für die Milliardäre darf es obendrauf noch gerne die 2%ige int. Millardärssteuer geben.

Schönen Tag noch.


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Kapitalismus - Die Ausgeburt der Hölle

03.07.2026 um 17:15
Zitat von mitH2CO3mitH2CO3 schrieb:Wie konnte Amazon bspw. im Jahr 2020 einen Rekordumsatz im i.H.v. 44 Milliarden machen, brauchte dafür keine Steuern zahlen,
Umsatz ist nicht Gewinn, nur Gewinn kann besteuert werden (steht auch im Abahatschis Wirtschaftslexikon).
Zitat von mitH2CO3mitH2CO3 schrieb:Und die Wirtschaftswissenschaftler sind auch keine Idioten, die die Studie gemacht haben. Sind von der University of London.
Sie verstehen aber die "verwirrenden Angaben von Amazon nicht". Nun, habe ich nicht gehört dass Ermittlungen laufen..die Behörden verstehen sie offensichtlich.


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Kapitalismus - Die Ausgeburt der Hölle

03.07.2026 um 17:34
Zitat von ApexOneApexOne schrieb:Umsatz ist nicht Gewinn, nur Gewinn kann besteuert werden (steht auch im Abahatschis Wirtschaftslexikon).
Amazon hatte 2021 44 Milliarden Umsatz. Es gab keinen Gewinn, weil herumgetrickst wurde.
Zitat von ApexOneApexOne schrieb:Sie verstehen aber die "verwirrenden Angaben von Amazon nicht". Nun, habe ich nicht gehört dass Ermittlungen laufen..die Behörden verstehen sie offensichtlich.
So jetzt fahr mal runter. Der eine ist Wirtschaftsprofessor. Der wird das sehr wohl verstehen, auch wenn er Dein Lexikon nicht kennt. Und die Behörden haben nix entgegenzusetzen, weil halt herumgetrickst wurde/wird. Du kannst das ja alles ganz toll finden. Der Rest der Gesellschaft sollte aber besser darauf achten, weil so eine Menge Steuergelder verloren gehen. Während Corona hat Amazon seinen Umsatz wohl sogar noch verdreifacht. Wie blind läuft es in Europa ...
Wozu hat Amazon zwei Firmen in Luxemburg?
Die Steuergutschrift ergibt sich daraus, dass Amazon EU S.à r.l einen Verlust von 1,2 Milliarden Euro gemacht hat. Aber wie kommt es zu einem Milliarden-Verlust trotz Rekordjahr? Hinweise darauf lassen sich in den Luxemburg-Leaks finden. Dort wurde die „Operation Luxemburg“ von Amazon bekannt, die Gründung von Firmenkonstruktionen, um Steuern zu sparen. Über die Amazon EU S.à r.l wird der Vertrieb für Großbritannien, Frankreich, Deutschland, Österreich, Italien, die Niederlande, Polen, Spanien und Schweden abgewickelt. Der Sitz des Unternehmens befindet sich trotzdem im kleinen Luxemburg.

Doch das ist nicht die einzige Niederlassung von Amazon in diesem europäischen Steuersumpf. Denn dort sitzt auch die Amazon Europe Holding Technologies SCS. Dieses Unternehmen hat einen entscheidenden Vorteil: Sie ist eine geschlossene Kommanditgesellschaft und muss ihre Gewinne in Luxemburg nicht versteuern. Laut Süddeutscher Zeitung handelt es sich beim Unternehmen um eine „reine Unternehmenshülle ohne einen einzigen Mitarbeiter“.

Steuertrick: So drückt Amazon seine Steuern
Und wie kommen nun die Gewinne aus dem europäischen Vertrieb von einer Luxemburger Firma zur anderen? Durch die Luxemburg Leaks wurde die „Operation Luxemburg“ von Amazon öffentlich. Im Wesentlichen handelte es sich dabei um folgende Steuerfluchtmodelle: Zum einen kann man den Gewinn des einen Unternehmens durch einen Kredit mit hohen Zinsen beim anderen Unternehmen drücken. Zum anderen verlangte die Amazon Europe Holding Technologies SCS hohe Lizenzgebühren von der Amazon EU S.à r.l. Die Gewinne landen so bei der steuerbefreiten „Unternehmens-Hülle“ und die Vertriebsgesellschaft mit Milliarden-Umsatz schreibt nun einen Verlust.
Das sind nicht die einzigen Methoden, wie Steuern umgangen werden. Auch bei der Abfuhr von Umsatzsteuer und Zöllen wird getrickst. Hier dazu mehr.
https://kontrast.at/zahlt-amazon-steuern/

Sowas ist in höchstem Maße asozial und unsolidarisch.


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Kapitalismus - Die Ausgeburt der Hölle

03.07.2026 um 17:37
Zitat von mitH2CO3mitH2CO3 schrieb:Amazon hatte 2021 44 Milliarden Umsatz, es gab keinen Gewinn, weil herumgetrickst wurde.
Nicht im Sinne der Allmy Regeln: das möchte ich gerne mit Bezug auf deutschen Steuergesetzen erklärt haben.
Zitat von mitH2CO3mitH2CO3 schrieb:Sowas ist in höchstem Maße asozial und unsolidarisch.
Deswegen möchte ich es erklärt haben - einerseits weiss man dass die tricksen, andererseits hat man keine ausreichende Daten, dass passt für mich nicht zusammen.


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Kapitalismus - Die Ausgeburt der Hölle

03.07.2026 um 17:37
Zitat von mitH2CO3mitH2CO3 schrieb:Amazon hatte 2021 44 Milliarden Umsatz. Es gab keinen Gewinn, weil herumgetrickst wurde.
Du redest von Amazon Deutschland, nehme ich an? Der Gesamtkonzern kann es nicht sein, da stimmt die Größenordnung nicht.
Zitat von mitH2CO3mitH2CO3 schrieb:Und die Behörden haben nix entgegenzusetzen, weil halt herumgetrickst wurde/wird.
Bis zum Beweis des Gegenteils wurde nicht "getrickst" sondern legal im Rahmen einer internationalen Konzernstruktur versteuert. "Ich verstehe das nicht" ist hier keine Beweisführung.
Zitat von mitH2CO3mitH2CO3 schrieb:Sowas ist in höchstem Maße asozial und unsolidarisch.
Du könntest durchaus auch mal "runterfahren".


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