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Kapitalismus - Die Ausgeburt der Hölle
um 13:05Ein Grunderbe schafft keine Ergebnisgleichheit, sondern Chancengleichheit, für die Du anscheinend auch bist: alle bekommen mit 18 denselben Startbetrag, so wie alle dieselbe Schule besuchen dürfen. Was jemand daraus macht, bleibt ihm überlassen. Und bspw. 20.000 € ersetzen kein Arbeitsleben, sie ermöglichen eher Ausbildung, Gründung oder Wohneigentum. Einen Antileistungsanreiz gibt's eher bei großen Erbschaften, das ist sogar messbar ;)sacredheart schrieb:Was Du aufzählst, nennt man Chancengleichheit. Da sind wir sicher alle für zu haben. Ein Grunderbe ist aber das Gegenteil, es schafft Ergebnisgleichheit, ist also ein Antileistungsanreiz.
für den Erben ist es neues Geld, für das er nichts getan hat. Und Mehrfachbesteuerung ist normal, von meinem versteuerten Gehalt zahle ich beim Einkaufen noch Mehrwertsteuer. Außerdem wird längst nicht alles versteuert: Immobiliengewinne sind nach zehn Jahren steuerfrei, Kapitalerträge werden niedriger besteuert als Arbeit, und große Firmenvermögen werden bei der Erbschaftssteuer weitgehend verschont :( 2024 haben 45 Großerben auf rund 12 Milliarden Euro nur ca. 2 % Erbschaftssteuer bezahlt. Nicht umsonst liegt das gerade beim Bundesverfassungsgericht. Und bald ist Oktober!sacredheart schrieb:Weil er ja schon als Einkommen versteuert wurde, bevor er dadurch zum Vermögen wurde, dass der Einkommende es nicht vollständig ausgegeben hatte. Gewinne, die mit dem Ersparten gemacht werden, werden ja bei der Realisierung versteuert.

