Gwyddion schrieb am 09.07.2026:Städtische Versorger sind auch Unternehmen, teilweise AG´s. Auch dort gibt es Verwaltungsräte die wesentlich mehr verdienen werden wie der Malocher im E- oder Wasserwerk.
Es ging um Unternehmer, nicht um Unternehmen. Der Punkt ist, dass der Arbeitgeber in jedem Unternehmen dafür sorgt, dass es läuft und nicht der Unternehmer, der am Ende den
Gwyddion schrieb am 09.07.2026:Der Unternehmer geht in das Risiko um ein Produkt herzustellen, zu vermarkten und vlt. mit den Gewinnen neue Investitionen zu tätigen.
Und jeder Mensch hat irgendwelche Bedürfnisse, gerade auch im Bereich des Konsum. Wenn Du der Meinung bist das ist alles ohne Unternehmer zu schaffen, dann lasse ich Dir den Glauben. Wenn Du der Meinung bist der Unternehmer hat gefälligst seinen Gewinn mit den Arbeitern zu teilen, dann lasse ich Dir auch diese Meinung, die ich im übrigen für falsch halte.
Dann mach' doch mal ein Argument daraus, warum der Unternehmer in der Produktion unverzichtbar sein soll? Wieso sollten Menschen für ihre Bedürfnisbefriedigung auf einmal aufhören, Dinge herzustellen und Dienstleistungen anzubieten, wenn kein Unternehmer mehr den entstehenden Mehrwert abschöpft?
Unser kapitalistisches System nutzt ja gerade Bedürfnisbefriedigung nur als Mittel, um Profite zu erwirtschaften. Deswegen werden hier auch Tonnen an Lebensmitteln produziert und weggeworfen, weil die Produzenten eben ihren Profit sowieso gemacht haben, egal, was dann mit der Ware passiert und gleichzeitig verhungern Millionen Menschen jedes Jahr im globalen Süden.
Die warenförmige Produktion mit ihrem Zwang zur Kapitakkumulation zeigt uns seit Jahrzehnten, dass sie die Grundlage unserer Existenz nachhaltig zerstört und gleichzeitig Millionen Menschen aus systemischen Notwendigkeiten heraus
Gwyddion schrieb am 09.07.2026:Am Mehrwert eines Produkts partizipiere ich als Arbeiter dahingehend, das ich entsprechend meiner Leistung und Qualifikation ein angemessenes Gehalt oder halt Lohn bekomme.
Ein auf Ausbeutung aufgrund eines Machtgefälles innerhalb einer Klassengesellschaft basierendes Gehalt ist unabhängig von der Höhe nicht angemessen.
Gwyddion schrieb am 09.07.2026:Man kann nicht alles haben.
Kannst du mal aufhören, dauernd deine Widersprüche zu ignorieren? Wenn du behauptest, dass ja jeder Unternehmer werden könne, man dir aufzeigt, dass das systemisch bedingt nicht möglich ist, kannst du das nicht mit so einem Einzeiler abtun.
Gwyddion schrieb am 09.07.2026:So so... willst Du das System ändern? Dann gib mir ein Beispiel für ein funktionierendes System in dem jeder das gleiche Recht und auch das gleiche Geld zur Verfügung hat und NICHT für Unternehmer seine Zwangsarbeit leisten muss.
Sozialismus in einer technologisierten Gesellschaft, in der ein Großteil der Arbeiten bereits jetzt schon automatisiert werden könnte. Und bevor jetzt wieder das Standardargument des red-scare-Lehrbuchs kommt: Natürlich konnte das bisher nicht funktionieren, weil der Geheimdienst der größten kapitalistischen Hegemonialmacht seit Ende des zweiten Weltkrieges nahezu jede sozialistische Bewegung weltweit unterwandert oder militärisch zerschlagen hat.
Gwyddion schrieb am 09.07.2026:tausende... und das ist nicht übertrieben. Von daher kannst Du Dir Deine Empfehlung locker klemmen.
Das merkt man dir definitiv nicht an, Respekt.