zaeld schrieb:Es darf ja nicht sein, dass manche Leute einfach glücklicher sind als andere, aufgrund ihres Vermögens. Es sollen bitteschön alle gleich unglücklich sein.
Was'n Gejodel. Niemand will, dass alle gleich unglücklich sind
:D Es geht nicht darum, Vermögende runterzuziehen, sondern darum, dass mehr Leute überhaupt ein Polster haben. Wenn Vermögen so zufrieden macht, wie die Studie zeigt, dann ist doch das Ziel, dass mehr Menschen in diese glücklichere Gruppe kommen. Das ist Anheben des Glückslevels für alle
:Y:
zaeld schrieb:Als würde der Staat die Erbschaftssteuer freiwillig herausrücken.
Dass der Staat das Geld nicht freiwillig rausrückt, is klar. Genau deshalb müsste man es fest koppeln, zum Beispiel über einen eigenen Fonds, in den die Einnahmen direkt fließen. Skepsis gegenüber der Umsetzung ist aber kein Argument gegen die Idee.
zaeld schrieb:während Frauen eher unnütze Studiengänge auswählen, die nach dem Studium auch kein Geld einbringen.
Da ist schon was dran. Aber "unnütz" ist voll drüber. Pflege, Erziehung, soziale Arbeit sind alles andere als unnütz, die Gesellschaft würde ohne sie zusammenbrechen. Die Frage ist eher, warum genau diese Berufe so schlecht bezahlt werden. Dazu kommen Teilzeit wegen Kinderbetreuung und Pflege von Angehörigen, Karriereunterbrechungen und auch bei vergleichbarer Arbeit eine Lohnlücke. Und ganz ehrlich: die meisten großen Vermögen entstehen gar nicht durchs Gehalt, sondern durch Erbschaften. Womit wir dann auch wieder beim Thema wären
:Y: