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Kapitalismus - Die Ausgeburt der Hölle

20.840 Beiträge ▪ Schlüsselwörter: Wirtschaft, Armut, Kapitalismus ▪ Abonnieren: Feed E-Mail

Kapitalismus - Die Ausgeburt der Hölle

10.10.2026 um 16:13
Zitat von OptimistOptimist schrieb:meinst du damit evtl
Nein, ich meine, man muss schon besonders sein, um soviel Geld anzuhäufen.

Das muss nicht unbedingt Betrug sein. Das kann ein völlig überteuerter Artikel sein, aber auch ein einfach gefragter. Dann hat man aber Glück gehabt. Dann könnte man mit seinem Geld gute Dinge tun. Aus Dankbarkeit dem Schicksal gegenüber. Sowas meine ich. Abgesehen davon könnte man auch seine Angestellten am Gewinn beteiligen. Das ist doch ein super Anreiz, noch besser zu werden.


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Kapitalismus - Die Ausgeburt der Hölle

10.10.2026 um 16:16
Zitat von OptimistOptimist schrieb:aber bei ihm beschwerst du dich nicht, nur bei mir,
Moment mal, die Suppe löffelst du schön selber aus.
Skrupellosigkeit bezeichnet das Fehlen oder den Mangel an moralischen Bedenken, Gewissensbissen oder Rücksichtnahme auf andere Menschen.



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Kapitalismus - Die Ausgeburt der Hölle

10.10.2026 um 17:18
Zitat von TransistorTransistor schrieb:Nein, ich meine, man muss schon besonders sein, um soviel Geld anzuhäufen.
Ja, wie denn?
Zitat von TransistorTransistor schrieb:Das muss nicht unbedingt Betrug sein
Immer dieser Vibe hier, zum Kotzen.
Zitat von TransistorTransistor schrieb:Das kann ein völlig überteuerter Artikel sein, aber auch ein einfach gefragter. Dann hat man aber Glück gehabt.
Ich fragte Dich ob Du Unternehmer kennst - ich kann Dir sagen dass Glück die aller aller seltensten Erfolgsformel ist.
Genauso wie Arbeitslosigkeit nicht immer einfach Pech ist.
Zitat von TransistorTransistor schrieb:Dann könnte man mit seinem Geld gute Dinge tun.
In Deutschland wird man per Gesetz zu guten Dingen gezwungen.
Zitat von TransistorTransistor schrieb:Aus Dankbarkeit dem Schicksal gegenüber.
Stimmt, es ist Schicksal und nur Schicksal - egal was man tut, einer hat nichts, der andere wird Milliardär.
Zitat von TransistorTransistor schrieb:Abgesehen davon könnte man auch seine Angestellten am Gewinn beteiligen. Das ist doch ein super Anreiz, noch besser zu werden.
:D Moderne Kommunisten wollen beides, Super Gehalt und Super Gewinnbeteiligung...mit einer Super Risikobeteiligung soll man aber nicht um die Ecke kommen...
Zitat von TransistorTransistor schrieb:Das ist doch ein super Anreiz, noch besser zu werden.
Nach Hunderten von Angestellten und Projekten kann ich Dir nur Eines sagen: das kommt nur von innen, das muss man wollen.
Alles andere richtet sich eben nach diesem Antrieb und nur nach diesem, bessere Bezahlung, Stellen etc. kommen dann.


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Kapitalismus - Die Ausgeburt der Hölle

10.10.2026 um 21:25
Zitat von ApexOneApexOne schrieb:ich kann Dir sagen dass Glück die aller aller seltensten Erfolgsformel ist.
Zitat von ApexOneApexOne schrieb:Alles andere richtet sich eben nach diesem Antrieb und nur nach diesem, bessere Bezahlung, Stellen etc. kommen dann.
Da es sicherlich unmöglich ist, dass sich ALLE Arbeitsfähigen nach oben arbeiten könnten, bzw. auf der Karriereleiter ganz oben sein können, weil es nämlich auch diejenigen geben muss, die weiter unten stehen und "die Leiter halten", kann es also gar nicht nur vom Willen abhängen - nicht bei Jedem.
Ein Quentchen Glück ist also bei dem Einem oder Anderem sehr wohl dabei, davon bin ich überzeugt.


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Kapitalismus - Die Ausgeburt der Hölle

10.10.2026 um 21:31
Zitat von ApexOneApexOne schrieb:Sehr oft wenn ich mich über das System beschwere heißt es. ist so! und da bleibt nur politisch sich engagieren (leider langwierig), Aktivitäten einstellen oder auswandern... also dito: diese Leute haben auch ihre Möglichkeiten, sie müssen nicht im System bleiben.
es ging bei mir z.B unter anderem um Menschen die psychische Probleme haben (schlecht beweisbar, Gründe nannte ich) - glaubst du, solche Menschen haben dann die nötige Kraft, zu kämpfen? Ich glaubs nicht.


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Kapitalismus - Die Ausgeburt der Hölle

10.10.2026 um 21:41
Zitat von OptimistOptimist schrieb:Da es sicherlich unmöglich ist, dass sich ALLE Arbeitsfähigen nach oben arbeiten könnten
Theoretisch - praktisch wollen das nicht ALLE.
Zitat von OptimistOptimist schrieb:weil es nämlich auch diejenigen geben muss, die weiter unten stehen und "die Leiter halten", kann es also gar nicht nur vom Willen abhängen
Eben weil es nicht jeder will ist die theoretische Betrachtung eigentlich unwichtig.
Zitat von OptimistOptimist schrieb:Ein Quentchen Glück ist also bei dem Einem oder Anderem sehr wohl dabei, davon bin ich überzeugt.
Stimmt, die können für ihren Erfolg nichts. Sie lagen auf der Couch bei einem Bierchen und Schnaps, guckten RTL2 und am nächsten Tag haben sie eine Firma gegründet obwohl sie das nicht wollten und übermorgen Millionäre was sie noch weniger wollten.
Ich bin auch überzeugt.
Zitat von OptimistOptimist schrieb:es ging bei mir z.B unter anderem um Menschen die psychische Probleme haben (schlecht beweisbar, Gründe nannte ich) - glaubst du, solche Menschen haben dann die nötige Kraft, zu kämpfen? Ich glaubs nicht.
Ich bin kein Arzt und das ist gar nicht mein Punkt, sondern dieser:
Zitat von ApexOneApexOne schrieb:Ok, und was ist dann die Lösung? jedem glauben dass der Arzt bei ihm falsch liegt?
Lösung?


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Kapitalismus - Die Ausgeburt der Hölle

10.10.2026 um 21:48
Zitat von ApexOneApexOne schrieb:Stimmt, die können für ihren Erfolg nichts. Sie lagen auf der Couch bei einem Bierchen und Schnaps, guckten RTL2 und am nächsten Tag haben sie eine Firma gegründet obwohl sie das nicht wollten und übermorgen Millionäre was sie noch weniger wollten
deine Extreme bzw Extrembeispiele sind für unsere Diskussion kontraproduktiv.

Nimm z.B. Schauspieler, Sänger oder Rennfahrer die eine gewisse Begabung haben, denen das was sie machen deswegen um einiges leichter fallen als "Lieschen Müller".
Sowas meine ich.
Zitat von ApexOneApexOne schrieb:Ok, und was ist dann die Lösung? jedem glauben dass der Arzt bei ihm falsch liegt?
umgedreht nicht jedem der ein gesundheitliches Problem hat, was schlecht beweisbar ist, unterstellen, dass derjenige markiert, lügt und betrügt oder sich alles nur einbildet.

Aber ich denke, diese Diskussion führt auch wieder zu nichts, weil unsere Sichtweisen einfach zu konträr sind.


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Kapitalismus - Die Ausgeburt der Hölle

10.10.2026 um 21:50
Zitat von OptimistOptimist schrieb:Aber ich denke, diese Diskussion führt auch wieder zu nichts, weil unsere Sichtweisen einfach zu konträr sind.
Du wirst doch in der Lage sein eine einfache Frage zu beantworten:
Wenn zB einer, nicht alle, der Meinung ist der Arzt liegt falsch bei ihm, was soll man tun?
Zitat von OptimistOptimist schrieb:Nimm z.B. Schauspieler, Sänger oder Rennfahrer die eine gewisse Begabung haben, denen das was sie machen deswegen um einiges leichter fallen als "Lieschen Müller".
Das nennt man Talent, aber das alleine reicht heute auch nicht mehr aus. a) muss man sein Talent ausleben/einsetzen wollen b) viel Arbeit.


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Kapitalismus - Die Ausgeburt der Hölle

10.10.2026 um 21:57
Zitat von ApexOneApexOne schrieb:Wenn zB einer, nicht alle, der Meinung ist der Arzt liegt falsch bei ihm, was soll man tun?
was soll so jemand tun können?
Er kann dem Amts- Arzt nicht beweisen dass er mit seiner Beurteilung falsch liegt, also hat so jemand leider großes Pech und sein Leidensdruck erhöht sich.
So jemand hat dann auch keine Kraft zu kämpfen.

Wenn ich sagen würde, ich kenne solch einen Fall (solch einen Menschen) und dass dieser einen missglückten Selbstmordversuch hinter sich hat, wird's mir wohl niemand glauben.
Aber egal,
Zitat von ApexOneApexOne schrieb:Das nennt man Talent, aber das alleine reicht heute auch nicht mehr aus
doch, für Manche reicht's aus, weil sie zur richtigen Zeit am richtigen Ort waren, zufällig entdeckt und dann gefördert/gemanagt wurden.
Aber ist jetzt auch egal, wir kommen nun mal nicht überein und mit Kapitalismus hat das Ganze eigentlich ziemlich wenig zu tun 😉

Ich halt mich jetzt also raus (hoffe, dass ich es schaffe 😄)


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Kapitalismus - Die Ausgeburt der Hölle

10.10.2026 um 22:01
Zitat von OptimistOptimist schrieb:doch, für Manche reicht's aus, weil sie zur richtigen Zeit am richtigen Ort waren, zufällig entdeckt und dann gefördert/gemanagt würden.
Aber ist jetzt auch egal, wie kommen nun mal nicht überein und mit Kapitalismus hat das Ganze eigentlich ziemlich wenig zu tun
Hat schon was damit zu tun - diese Leute können reich, sehr reich werden und dann nimmst Du sie im Visier, sie sollen mehr zahlen, was ihnen bleibt reicht ihnen und das was mich am meisten stört Du minderst ihre Leistung: sie sei Glück.


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Kapitalismus - Die Ausgeburt der Hölle

10.10.2026 um 22:58
Zitat von ApexOneApexOne schrieb:Stimmt, es ist Schicksal und nur Schicksal
Ich bezog mich bei dem von dir zitierten auf das Glück.

Und natürlich braucht man das.

Aber du hast schon Recht, Skrupellosigkeit ist wichtiger.

Es wird zwar niemals soweit kommen, aber hätte ich mehr als 10 Millionen Vermögen, dann würde ich gucken, was ich mit dem Geld gutes tun könnte. Also dem über 10 Millionen. Meinetwegen auch 100 Millionen.

Wen das jeder täte gäbe es auch keinen Grund Steuern zu erheben. So einfach kann es manchmal sein.

Stattdessen denkt man nur an sich und jammert dann, das man der Gesellschaft was zurück geben soll.


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Kapitalismus - Die Ausgeburt der Hölle

11.10.2026 um 05:19
Zitat von TransistorTransistor schrieb:Es wird zwar niemals soweit kommen, aber hätte ich mehr als 10 Millionen Vermögen, dann würde ich gucken, was ich mit dem Geld gutes tun könnte. Also dem über 10 Millionen. Meinetwegen auch 100 Millionen.
Was ich alles tun würde wenn ich in Situationen wäre in denen ich nicht bin, da würde die Welt staunen! Ich wäre der Beste der Welt, kann man mir heute schon glauben...ich wäre besser als die die jetzt in der Situation sind...oder so...
Zitat von TransistorTransistor schrieb:Aber du hast schon Recht, Skrupellosigkeit ist wichtiger.
Habe ich nicht gesagt, ich wollte wissen was Du drunter verstehst...also?
Zitat von TransistorTransistor schrieb:Stattdessen denkt man nur an sich und jammert dann, das man der Gesellschaft was zurück geben soll.
Bleiben wir bei dem angestellten MA mit 100.000 Brutto...der muss schon mal 117 958,60 erarbeiten damit seine Stelle nicht Minus macht.
An den Staat und SV gehen aus dieser Summe:
23 248,00 Lohnsteuer
344,86 Solidaritätszuschlag
18600,00 Rentenversicherung
2.599,92 Arbeitslosenversicherung
12.206,16 Krankenversicherung
2.929,56 Pflegeversicherung

59.928,50 € Summe Steuern und Abgaben

Bist Du der Meinung diese Person sollte mehr der Gesellschaft zurück geben? Soll sich mehr anstrengen und das Maul halten? Die 4.994,04 im Monat reichen nicht für einen gierigen Staat....

Die Sache mit dem Glück©
( auch @Optimist )
Ach, wie schön und bequem das ist - mit Glück kann man die Leistungen anderer schmälern, weil an sich ist man gleich gut und gscheid, die anderen hatten nur Glück. So kann man auch sein eigenes Versagen kaschieren und sich bequem unter der Schicksalsdecke ausruhen..man hätte schon gewollt und gekonnt aber das Pech mit dem Glück...


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Kapitalismus - Die Ausgeburt der Hölle

11.10.2026 um 07:43
Zitat von ApexOneApexOne schrieb:Habe ich nicht gesagt, ich wollte wissen was Du drunter verstehst...also?
Definition ist ein paar Beiträge vorher an Optimist.
Zitat von ApexOneApexOne schrieb:Was ich alles tun würde w
Ich habe das deutlich als "Was wäre wenn" geschrieben. Die wahrscheinlich würde es so kommen. Das kann ich aus meinem bisherigen Leben ableiten. Wenn ich bereits heute zu meiner Grundsicherung noch irgendwoher zusätzliches Geld erhalte, bspw durch einen Verkauf auf Kleinanzeigen, dann teile ich diesen. Ich lade jemanden zum Essen ein, ich zahle einen Theaterbesuch. Ich gebe einem Bettler 10€. Und nein, ich muss das nicht mit dem Amt verrechnen. Dazu ist es zu wenig. Ich hatte mal etwas angespart, damit hab ich meine damalige Freundin zu meinem Geburtstag zum Essen an einen besonderen Ort ausgeführt.
Sie war dort noch nie und hat sich schon auf dem
, als ihr klar würde, wohin wir geht, hat sie sich gefreut eoe ein kleines Kind. Das Essen war großartig, aber auch teuer. Auch davon war sie begeistert und dies steigerte sich mit jedem Gang.. Wir haben dann noch einen Cocktail getrunken und hervorragend unterhalten. Zum Schluss waren wir die letzten Gäste, was und nicht klar war, weil wir uns gut unterhielten und die Umwelt nicht wahrgenommen haben, bis die Musih abgestellt wurde und wir praktisch mit dem Besen zum Ausgang geschoben wurden. Dieses Erlebnis hat sie derart begeistert, das sie noch Woche später, wenn sie zufällig an der Location vorbeifuhrt und mir unmittelbar ein Foto davon geschickt.

Diese ganze Freude, vor allem die erste, siwurde da wirklich wieder zum Kind, und die im Anschluss in verschieden Situationen Bezugnahme auf diese Erinnerung an diesen Abend hat mir mal wieder gezeigt, um wieviel schöner es ist mit 200€ Erlebnisse zu schaffen statt es auf dem Konto liegen zu haben. Ich habe heute noch nasse Augen vor Glück

Ich habe als Fotograf nicht schlecht verdient, da ich zu dieser Zeit keine Freundin hatte bin ich depressiv geworden weil ich diese Geld nicht teilen konnte. Danach habe ich mich selbst sabotiert. Das Geld habe ich für Drogen verwendet, Kundentermine wurden ignoriert. Solche Sachen.

Ich kann mir also nicht vorstellen, daß das mit Millionen anders wär, außer, das ich über mein Umfeld hinaus tätig würde. Vielleicht würde man dann einen Krankenhausflugel nach mir benennen.

Bei dir hingegen zählt offensichtlich nur dein Geld, vielleicht dein Umfeld. Du warst aber gar nicht zu dir, es ging um Minimum Centimillionäre..

Fazit, nur weil du die Anhäufung von Geld erstrebenswert erachtest, geht es mir um Glück und Erlebnisse. Warum sollte sich das ändern. Weil Geld die Leute verändert? Nein, sie werden nicht verändert, es treten aber Eigenschaften auf, die vorher unsichtbar waren.

Mein ehemaliger bester Freund war so einer. Hatte sich von einem Handlanger Job ins mittlere Management hochgearbeitet. Während er im Auto immernoch Ton Steine Scherben hörte, erzählte er davon, wie scheisse seine Angestellten sind und er sie ohne Rücksicht auf ihre Lebenswelt mit Freude und dimmen Sprüchen feuert. Darunter war eine alleinerziehende Frau, die einige Male verspätet erschien. Warum, weil er sonst dran gewesen wäre. Verständlich, aber er war da schon voll auf Linie und es war ihm egal, das diese Frau nun griße Probleme hatte. Diese Geschichte wiederholte sich einige Male. Ich habe dann den Kontakt beendet.
Zitat von ApexOneApexOne schrieb:Bleiben wir bei dem angestellten MA mit 100.000 Brutto...der muss schon mal 117 958,60 erarbeiten damit seine Stelle nicht Minus macht.
An den Staat und SV gehen aus dieser Summe:
23 248,00 Lohnsteuer
344,86 Solidaritätszuschlag
18600,00 Rentenversicherung
2.599,92 Arbeitslosenversicherung
12.206,16 Krankenversicherung
2.929,56 Pflegeversicherung

59.928,50 € Summe Steuern und Abgaben
Hör doch auf, ich rede hier doch von etwas völlig anderen. Nimm das mal zur Kenntnis. Steuern in dieser hohet sind unnötig, wenn sich superreiche wieder in die Solidargemeinschaft einbringen würden. Heul die voll. Dieses weinerliche tut dir weder gut, noch macht es dich attraktiv. Dein Bashing daraus trifft halt die Falschen


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Kapitalismus - Die Ausgeburt der Hölle

11.10.2026 um 07:45
Zitat von mitH2CO3mitH2CO3 schrieb:Erbschaftssteuer
Spannender Wochenanfang, Spaß mit dem BVerfg:

Montag: Fall 1

Die bayerische Staatsregierung ist der Ansicht, dass die Freibeträge bei Erbschaften und Schenkungen angesichts der stark gestiegenen Immobilienpreise nicht mehr ausreichen und die Steuerlast zu hoch ist. Da die Immobilienpreise je nach Region stark variieren, spricht sie sich für regional unterschiedliche Regelungen aus.

Einschätzung: Sollte es so festgestellt werden, drehen Kommies und Gerechtigkeitsfanatiker durch - dann hat auch Hans Wurst, der Nachbar, einen höheren Freibetrag als Klaus Würtschen der zur Miete wohnt.

Meinung: ja, muss angepasst werden. Ein Teil der Immo Preissteigerungen sind Inflation, andererseits wird Bauen pro qm auch teuerer (nicht zuletzt wegen Vorschriften und Bürokratie), das muss auch berücksichtigt werden.

Dienstag: Fall 2

Unternehmenserben genießen bei der Erbschaftsteuer weitreichende Privilegien: Wer den Betrieb fünf Jahre fortführt und die Lohnsumme weitgehend hält, zahlt nur auf 15 Prozent des Betriebsvermögens Steuern – nach sieben Jahren gar nichts. Kleinbetriebe mit weniger als sechs Beschäftigten sind von der Lohnauflage ganz befreit. Kritiker sehen darin eine Schieflage: Während Erben von Millionenvermögen in Firmenform oft steuerfrei bleiben, wird das geerbte Elternhaus voll besteuert.

Einschätzung: Selbstverständlich wird sich das BVerfG die Sache leicht machen und eine Ungerechtigkeit feststellen - sie wird die Politik zur Korrektur auffordern.
CDU/CSU, FW und FDP werden sich damit beschäftigen und feststellen dass egal wie ausgestaltet, eine Ungerechtigkeit bleiben wird und daher eine Abschaffung die einzige gerechte Lösung ist.
SPD, Grüne und Linke werden auf "führende Ökonomen des Landes" hinweisen [Fratzscher] dass sie sinnvoll ist, sie werden geistig bereits das Geld aus den Zusatzeinnahmen verteilen. Bis dieses Geld kommt, werden sie fragen wie man die fehlenden Einnahmen finanziert.

CDU/CSU und SPD werden verhandeln und am Ende wird eine Lösung raus kommen die ungerechter ist, wo alle mehr zahlen, Arbeiten und Sparen noch unattraktiver wird - hat man ja bei der Grundsteuer gesehen.

Meinung: ein Sieg der Dummen. In Schweden hat man die Erbschafts- und Schenkungsteuer abgeschafft...bessere, leichtere Unternehmensnachfolge, erhöhte Stabilität, Kapital kam zurück und wuchs...aber das geht in Deustchland nicht, man will das nicht...zu groß ist die Sorge dass der Nachbar der mehr arbeitet einen Euro mehr hat.


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Kapitalismus - Die Ausgeburt der Hölle

11.10.2026 um 07:50
Früher hieß zumal, Eigentum verpflichtet, das ist heute völlig obsolet

Jetzt bin ich hier auch raus. Deine Negativzitat, die heulerei und deine fehlende Empathie wieder mich ehrlich gesagt an. Du wirst und willst niemals verstehen,was Zufriedenheit und Glück bedeuten


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Kapitalismus - Die Ausgeburt der Hölle

11.10.2026 um 07:52
Zitat von TransistorTransistor schrieb:Bei dir hingegen zählt offensichtlich nur dein Geld,
Du, bei anderen zählt auch nur mein Geld - Frag mal Finanzamt und Kommunisten...die konnten nicht genug davon kriegen.
Zitat von TransistorTransistor schrieb:Hör doch auf, ich rede hier doch von etwas völlig anderen.
Klar, immer wenn es konkret wird, redet man von was anderen.
Zitat von TransistorTransistor schrieb:noch macht es dich attraktiv.
Wusste nicht dass es hier eine Dating Site ist.
Zitat von TransistorTransistor schrieb:Fazit, nur weil du die Anhäufung von Geld erstrebenswert erachtest, geht es mir um Glück und Erlebnisse. Warum sollte sich das ändern. Weil Geld die Leute verändert? Nein, sie werden nicht verändert, es treten aber Eigenschaften auf, die vorher unsichtbar waren.
Ui ui, das Böse in einem Jedem der sein Leben mit eigener Leistung verbessern will....
Zitat von TransistorTransistor schrieb:Früher hieß zumal, Eigentum verpflichtet, das ist heute völlig obsolet
Bis heute ist es gesetzlich nicht geregelt was das in allen Lebensbereichen zu bedeuten hat. Kommies verstehen darunter dass die leistungslos alimentiert werden müssen.


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Kapitalismus - Die Ausgeburt der Hölle

11.10.2026 um 08:04
Zitat von ApexOneApexOne schrieb:So kann man auch sein eigenes Versagen kaschieren und sich bequem unter der Schicksalsdecke ausruhen..man hätte schon gewollt und gekonnt aber das Pech mit dem Glück...
"eigenes Versagen"
->
klingt sehr von oben herab.

Jetzt kommt sicher "Glück gehabt" klingt auch nicht besser.
Tja, dann unterscheiden wir uns wohl nicht viel bei der pauschalen Einordnung und Einschachtelung. 😄 - jeder aus seinem individuellen Blickwinkel heraus.

Wobei ich es ja beim Argument Glück gar nicht so pauschal machte (hatte nie behauptet, dass nun jeder nur Glück hatte, der viel erreicht hat).
Bei dir jedoch scheint ausnahmslos jeder, der nichts weiter erreicht hat und auf Transfer angewiesen ist, ein Versager zu sein.
Zitat von ApexOneApexOne schrieb:Kommies verstehen darunter dass die leistungslos alimentiert werden müssen.
bei dir scheint es nur diese 2 Gegensätze zu geben:
Kommis und Kapitalisten.
In meiner Welt gibt's einiges dazwischen, was dann auch nicht mal ein Label braucht.


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Kapitalismus - Die Ausgeburt der Hölle

11.10.2026 um 09:43
Zitat von OptimistOptimist schrieb:"eigenes Versagen"
->
klingt sehr von oben herab.
Wie gesagt, Tonanpassung...nicht alles Betrug basiert, Skruppellos, Rafgier etc.
Zitat von OptimistOptimist schrieb:Wobei ich es ja beim Argument Glück gar nicht so pauschal machte (hatte nie behauptet, dass nun jeder nur Glück hatte, der viel erreicht hat).
Bei dir jedoch scheint ausnahmslos jeder, der nichts weiter erreicht hat und auf Transfer angewiesen ist, ein Versager zu sein.
Gut, beenden wir das Thema Glück:
Genau genommen haben Grundsicherungsempfänger Glück dass es so ein System gibt, hätten sie in der Spermalotterie verloren, wären sie in einem Land ohne geboren. Hier muss man für das Existenzminimum, eigenanteilsfreie Krankenversicherung, Dach über dem Kopf, Zwangbeitragsfreies ÖRR.
Also dafür dankbar sein und ich persönlich würde die Klappe halten.
Zitat von OptimistOptimist schrieb:Kommis und Kapitalisten.
Richtig, es ist auch leicht und tatsächlich binär:
Kapitalisten wollen ihr eigenes Geld für sich.
Kommies wollen das Geld der Kapitalisten für sich.


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