Die reichsten zehn Prozent der Erdbevölkerung tragen deutlich überproportional zur Zerstörung der Umwelt bei. Nur durch ihren Konsum verursacht dieses Zehntel pro Jahr Umwelt- und Klimaschäden in Höhe von schätzungsweise zwischen 1,7 und 5,7 Billionen US-Dollar (rund 1,5 bis 4,9 Billionen Euro), wie Forschende der niederländischen Universität Leiden und der englischen Universität Oxford im Fachjournal „Communications Sustainability“ berechnen.
zum einen - das scheint ja ne ziemliche genaue Berechnung zu sein wenn man so ne Spanne ermittelt hat. 1,7 und 5,7 ist ein Riesenunterschied da sollte man schon mal genauer sein wenn man wirklich für seriös gehalten werden will?
zum anderen würde mich mal interessieren wie viel diese Klimaschäden auf direkten Abbau fossiler Brennstoffe zurückzuführen ist (Fliegen mit Privatjets) und wie viel davon auf anderweitigen Konsum zurückgeht.
das ist deswegen wichtig, weil z.b. der 'Konsum' von Beherbergungleistungen durch die Reisen nach Berlin ins Hilton von den Reichen, finanziert diese Filiale da mit 250 Mitarbeitern.
Will meinen wenn die 10% der Reichsten ihren Konsum drastig reduzieren würden, dann würden auch eine ganze Menge von Menschen erst mal ohne Geld dastehen und müssten sich was anderes suchen um ihre Familien zu ernähren? es ist also nicht nur schwarz/weiß was die CO2-Belastung betrifft.
(weiß allerdings nicht im Genauen, was z.b. der Betrieb eines Hilton oder z.b. einer Yacht-Werft in den Augen dieser Universität Leiden zu Klimaschäden beiträgt)
wenn man also schon von übermäßigem Konsum spricht, dann sollten wir die Schuld nicht nur bei denen sehen sondern auch mal bei uns in Frage stellen wieso so viele z.b. alle 3 Jahre ein neues Smartphone wollen obwohl das alte noch wunderbar funktioniert u.ä...