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Kapitalismus - Die Ausgeburt der Hölle

19.671 Beiträge ▪ Schlüsselwörter: Wirtschaft, Armut, Kapitalismus ▪ Abonnieren: Feed E-Mail

Kapitalismus - Die Ausgeburt der Hölle

um 09:52
Zitat von abbacbbcabbacbbc schrieb:Du Bitterstoffe das unter in "die Armen Mieter, die gezwungen werden in Malle zu konsumieren, statt am Häuschen zu bauen"
Das butterst du unter.....in "die Armen Mieter, die gezwungen werden in Malle zu konsumieren, statt am Häuschen zu bauen"
Zitat von peekaboopeekaboo schrieb:Menschen....Viele arbeiten nicht nur für Geld, sondern für Sinn
Und du überschätzt deren Anteil !!
Interessant ist ein oft genanntes Beispiel aus der DDR: Private Hausgärten und kleine Privatparzellen machten nur einen kleinen Teil der landwirtschaftlichen Fläche aus, lieferten aber einen überproportionalen Anteil an Obst, Gemüse und teilweise Fleisch. Das wird von vielen Ökonomen als starkes Indiz dafür gesehen, dass Eigentum und direkte persönliche Anreize die Produktivität steigern können.

Auch international gibt es ähnliche Erfahrungen:

In der Sowjetunion waren private Nebengrundstücke oft wesentlich produktiver pro Fläche als die großen Kolchosen.

In China stieg die landwirtschaftliche Produktion Anfang der 1980er Jahre deutlich an, nachdem das Kollektivsystem gelockert und Familien wieder stärker für ihre eigenen Erträge verantwortlich wurden⁷.

Deshalb vertreten viele Ökonomen heute die Auffassung, dass materielle Anreize besonders stark sind, vor allem bei routinemäßiger oder unangenehmer Arbeit. Intrinsische Motivation – also Sinn, Interesse oder Gemeinschaft – spielt ebenfalls eine wichtige Rolle, reicht aber nach bisherigem Forschungsstand bei großen Volkswirtschaften meist nicht aus, um allein dauerhaft hohe Produktivität über alle Tätigkeiten hinweg sicherzustellen.
Quelle: ChatGPT allgemeines Wissen



Aber dann kommen wir mal zu dem Punkt, den Apex auch anfragt:

@peekaboo:

Wie verteilst du Mangel ???

ChatGPT sagt unter obigen Prämissen und Schlussfolgerungen:
Ja, genau diese Frage beschäftigt viele politische Philosophen und Ökonomen. Wenn man Ihre Prämissen akzeptiert – also:

* Grundbedürfnisse sind gedeckt,
* Menschen reagieren zumindest teilweise auf Anreize,
* unangenehme Arbeiten müssen trotzdem erledigt werden,

dann stellt sich tatsächlich die Frage: **Wie verhindert man das Trittbrettfahrerproblem?**

Deshalb unterscheiden sich moderne Konzepte oft deutlich vom klassischen Marxismus.

Sie würden typischerweise Elemente wie diese enthalten:

* **Kleine, überschaubare Einheiten**, in denen Leistung sichtbar ist. In einer Gruppe von 10–30 Personen fällt schnell auf, wer dauerhaft nichts beiträgt. In einer Organisation mit 100.000 Beschäftigten geht das leichter unter.
* **Persönliche Verantwortung** für ein Projekt, eine Werkstatt oder einen Betrieb statt anonymer Kollektive.
* **Leistungsanreize**, die nicht unbedingt nur Geld sein müssen, sondern z. B. Gewinnbeteiligung, zusätzliche Freizeit, mehr Mitspracherecht oder höheres Ansehen.
* **Möglichkeiten, dauerhaft geringe Leistung zu sanktionieren**, etwa durch Versetzung, geringere Beteiligung oder im Extremfall Ausschluss aus einer Gemeinschaft.

Tatsächlich finden sich solche Überlegungen bei vielen neueren sozialistischen oder genossenschaftlichen Modellen. Sie sagen im Grunde: *Der Markt muss nicht vollständig verschwinden, aber Eigentum und Gewinne sollen anders verteilt werden.*

Interessant ist, dass sich hier die ideologischen Lager oft annähern. Auch moderne Unternehmen versuchen, die Organisation in **kleine Teams mit Ergebnisverantwortung** zu zerlegen, weil Menschen dort stärker Verantwortung übernehmen als in anonymen Großstrukturen.

Der entscheidende Konflikt bleibt allerdings bestehen:

* Je stärker Leistung individuell belohnt wird, desto näher kommt das System marktwirtschaftlichen Prinzipien.
* Je stärker Einkommen und Versorgung unabhängig von der Leistung werden, desto größer wird das Risiko, dass manche ihren Beitrag reduzieren.

Die ökonomische Forschung bezeichnet das als **Anreizproblem** oder **Principal-Agent-Problem**. Es ist eines der zentralen Probleme jeder großen Organisation – egal ob staatlich, privat oder genossenschaftlich.

Deshalb würden viele Ökonomen sagen: **Ein funktionierendes Wirtschaftssystem braucht einen Mechanismus, der Leistung und Konsequenzen zumindest teilweise miteinander verknüpft.** Dieser Mechanismus muss nicht ausschließlich Geld sein, aber wenn er völlig fehlt, zeigen sowohl historische Erfahrungen (etwa Teile der Landwirtschaft in der DDR oder der Sowjetunion) als auch viele theoretische Modelle, dass Produktivität und Eigeninitiative tendenziell leiden können.

Die offene Frage ist dann weniger **ob** ein Leistungsgedanke nötig ist, sondern **wie stark** er sein muss und **welche Form** er annehmen sollte. Genau darüber unterscheiden sich liberale, sozialdemokratische, genossenschaftliche und sozialistische Konzepte erheblich.
Quelle: ChatGPT.

Man tauscht also Zwänge per Geld aus in Zwänge in Sozialstrukturen.

Du möchtest wahrscheinlich gar nichts und Mangel gibt es einfach nicht, ggf findet man jemanden den man einfach nicht versorgt ??
Das ist eine sehr interessante historische Frage. Die Antwort lautet: **Es gab beides.** Welche Strategie gewählt wurde, hing stark von den politischen Institutionen, der Infrastruktur und den moralischen Vorstellungen der jeweiligen Gesellschaft ab.

### 1. Kollektive Verteilung des Mangels

Viele Gesellschaften versuchten, Ernteausfälle möglichst breit zu verteilen.

Beispiele:

* **Mittelalterliche Städte in Europa** legten Getreidespeicher an, verboten zeitweise den Export von Getreide oder setzten Höchstpreise fest.
* Viele Fürsten öffneten in Hungerjahren ihre Kornspeicher oder senkten Steuern.
* In der Neuzeit entstanden Armenfürsorge und Getreidemagazine, um Hungersnöte abzumildern.

Das Ziel war meist: **Alle bekommen weniger, aber möglichst niemand verhungert.** Vollständig gelang das allerdings oft nicht.

### 2. Ungleiche Verteilung – manche litten deutlich stärker

Historisch war dies wahrscheinlich sogar häufiger.

Bei Hungersnöten traf es meist zuerst:

* Landlose Tagelöhner,
* arme Stadtbewohner,
* Menschen ohne Eigentum oder soziale Netzwerke.

Großgrundbesitzer, Adel oder wohlhabende Händler konnten häufig weiter Nahrung kaufen oder Vorräte nutzen.

### 3. Politisch verursachte Hungersnöte

Hier gibt es Beispiele, bei denen bestimmte Bevölkerungsgruppen besonders betroffen waren.

* In der Sowjetunion während des **Holodomor** 1932/33 starben Millionen Menschen in der Ukraine. Historiker diskutieren bis heute über Ursachen und Absicht, aber unstrittig ist, dass der Staat trotz der Hungersnot Getreide beschlagnahmte und Ausreisen erschwerte. Die Belastung war also keineswegs gleichmäßig verteilt.
* Während des **Großen Sprungs nach vorn** in China (1959–1961) führten Fehlplanungen, Zwangskollektivierung und falsche Ertragsmeldungen zu einer der größten Hungersnöte der Geschichte. Auch hier wurden staatliche Abgaben teilweise weiter eingezogen, obwohl die Landbevölkerung bereits hungerte.

### 4. Demokratien

Ein bemerkenswerter Befund stammt vom Ökonomen Amartya Sen. Er argumentierte, dass **funktionierende Demokratien mit freier Presse praktisch keine großen Hungersnöte erleben**, weil Regierungen politisch gezwungen sind zu reagieren. Das bedeutet nicht, dass es keine Ernährungskrisen gibt, aber sie werden meist durch Importe, Hilfsprogramme oder Transfers abgefedert.


### Ein grundsätzliches Muster

Interessanterweise zeigen viele historische Beispiele, dass Staaten in existenziellen Krisen häufig **nicht** völlig gleich verteilen. Selbst wenn offiziell Gleichheit propagiert wird, werden oft bestimmte Gruppen bevorzugt – sei es aus wirtschaftlichen, militärischen oder politischen Gründen. Eine vollständig egalitäre Verteilung extremer Knappheit war historisch eher die Ausnahme als die Regel.
Quelle: chatGPT


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Kapitalismus - Die Ausgeburt der Hölle

um 10:08
Eigentlich sagt der Text vor allem: Hungersnöte sind scheiße. Das gilt für sozialistische, kapitalistische und feudale Systeme gleichermaßen. Die Frage, wie Mangel gerecht verteilt werden soll, beantwortet er dagegen nicht. Na toll.


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Kapitalismus - Die Ausgeburt der Hölle

um 10:13
@abbacbbc
Zitat von abbacbbcabbacbbc schrieb:Mhhhh

Amekdotisch: Nicht wollen !!

Die Kollegen teilen sich 50/50 in Leute , die sich es leisten wollen (und woanders sparen) und Leute die günstige Altverträge haben und zur Miete bleiben wollen ubd lieber nach Malle fahren.

Du Bitterstoffe das unter in "die Armen Mieter, die gezwungen werden in Malle zu konsumieren, statt am Häuschen zu bauen"
Deine Anekdote ändert nichts an der Statistik.... Die meisten Menschen können sich kein Eigenheim leisten, weil die Preise explodieren, nicht weil sie lieber nach Malle fahren....Dass du das nicht sehen willst, liegt nicht an der Realität, sondern an deinem Weltbild....

Also wo ist jetzt dein Argument, denn außer "die wollen nicht" hab ich nichts gelesen...
Zitat von abbacbbcabbacbbc schrieb:Wie verteilst du Mangel ???
Satzzeichen sind keine Rudeltiere.
Zitat von abbacbbcabbacbbc schrieb:ChatGPT sagt
Was ChatGPT sagt, interessiert mich nicht... Zudem hast den Prompt nicht mitgepostet, also kann man auch nicht beurteilen, ob die Antwort überhaupt zu deinem Punkt passt....
Zitat von Mauzi666Mauzi666 schrieb:Die Frage, wie Mangel gerecht verteilt werden soll, beantwortet er dagegen nicht.
Korrekt.


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Kapitalismus - Die Ausgeburt der Hölle

um 10:39
Was mir auffällt: Beim Kapitalismus lautet die Verteidigung meist nicht "Das ist ein gutes System", sondern "Es ist besser als Sozialismus". Das ist aber ein ziemlich niedriger Maßstab.

Auch im Kapitalismus hat man oft nur die Wahl zwischen Pest und Cholera: bei Parteien, Arbeitgebern, Produkten oder Verträgen. Die Auswahl wirkt groß, die tatsächlichen Unterschiede sind oft deutlich kleiner als behauptet.


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Kapitalismus - Die Ausgeburt der Hölle

um 11:48
Zitat von peekaboopeekaboo schrieb:Deine Anekdote ändert nichts an der Statistik.... Die meisten Menschen können sich kein Eigenheim leisten, weil die Preise explodieren, nicht weil sie lieber nach Malle fahren....Dass du das nicht sehen willst, liegt nicht an der Realität, sondern an deinem Weltbild....
Oder an deinem:


.
Können sich heute wirklich viele ein eigenheim nicht leisten oder ist es eher der Anspruch schlüsselfertig in gehobenem standard zu bauen in urbanen Gebieten, obwohl viele Wohnungen und häusern gerade in ländlichen regionen leerstehen
Die Antwort ist: **Beides spielt eine Rolle.** Die Aussage "Niemand kann sich heute mehr ein Eigenheim leisten" ist zu pauschal. Gleichzeitig haben sich die finanziellen Hürden gegenüber früher tatsächlich erhöht. Man muss verschiedene Faktoren auseinanderhalten.

### Warum Eigenheime für viele schwieriger geworden sind

Es gibt objektive Entwicklungen:

* **Grundstücke** sind in Ballungsräumen deutlich teurer geworden als die Einkommen.
* **Baukosten** sind seit etwa 2020 stark gestiegen (Material, Energie, Löhne, gesetzliche Anforderungen).
* **Zinsen** sind nach einer langen Niedrigzinsphase wieder deutlich höher als noch 2021.
* Banken verlangen häufig mehr Eigenkapital als früher.

Gerade Familien mit durchschnittlichem Einkommen haben es deshalb schwer, in Städten oder Speckgürteln neu zu bauen.

### Gleichzeitig haben sich die Ansprüche verändert

Wenn man Neubauten heute betrachtet, sind sie oft:

* 140–180 m² groß,
* mit Wärmepumpe, Fußbodenheizung,
* drei Bädern,
* großer Küche,
* Doppelgarage,
* Smart Home,
* hochwertiger Ausstattung.

In den 1960er bis 1980er Jahren wurden viele Häuser dagegen mit:

* 90–120 m²,
* einem Badezimmer,
* Keller als Eigenleistung,
* einfacheren Materialien,
* deutlich mehr Eigenarbeit gebaut.

Auch die Bereitschaft, über Jahre selbst auszubauen, ist heute im Durchschnitt geringer als früher.

### Der Punkt mit den ländlichen Regionen

Hier wird die Diskussion oft verkürzt.

Deutschland hat tatsächlich viele Regionen mit:

* leerstehenden Häusern,
* günstigen Grundstücken,
* Kaufpreisen teilweise unter 150.000 €.

Allerdings liegen diese oft in Regionen mit:

* wenig Arbeitsplätzen,
* schlechterem ÖPNV,
* längeren Pendelzeiten,
* schwächerer Infrastruktur,
* sinkender Bevölkerung.

Das bedeutet: Rein finanziell wäre Wohneigentum dort oft erreichbar, aber viele möchten oder können dort nicht leben.

### Ein einfaches Beispiel

Eine Familie mit einem gemeinsamen Bruttoeinkommen von 90.000 € könnte Schwierigkeiten haben,

* einen Neubau für 750.000 € im Münchner Umland zu finanzieren.

Dieselbe Familie könnte sich möglicherweise leisten,

* ein Bestandshaus für 220.000 € in einer ländlichen Region zu kaufen und schrittweise zu sanieren.

Der Engpass ist also häufig nicht nur das Eigentum an sich, sondern **der gewünschte Ort und die gewünschte Art des Hauses**.

### Fazit

Die Aussage "Eigenheime sind unbezahlbar geworden" trifft für viele attraktive Regionen und Neubauten durchaus zu. Ebenso richtig ist aber, dass **Wohneigentum in vielen ländlichen Regionen weiterhin vergleichsweise erschwinglich ist**, wenn man bereit ist, Kompromisse bei Lage, Größe, Ausstattung oder Sanierungsaufwand einzugehen.

Die eigentliche gesellschaftliche Frage lautet deshalb weniger *"Kann man sich überhaupt noch ein Eigenheim leisten?"*, sondern eher: **"Kann man sich das Eigenheim dort leisten, wo man arbeiten und leben möchte?"** In vielen Fällen ist genau dieser Standortkonflikt der entscheidende Faktor.
Quelle: chatGPT mit Prompt ....

Wie lösen wir das Verteilproblen ?? Wer kommt auf das Land, wer in die Stadt ??


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Kapitalismus - Die Ausgeburt der Hölle

um 11:50
Zitat von peekaboopeekaboo schrieb:Die meisten Menschen in diesem Land leben nämlich zur Miete, weil sie sich kein Eigenheim leisten können...
Was in erster Linie ein politisches versagen ist, vor allem bin Blick auf Resteuropa

Dort sind Eigenheimquoten höher
Zitat von peekaboopeekaboo schrieb:Menschen....Viele arbeiten nicht nur für Geld, sondern für Sinn und der gibt es auch ohne Kapitalisten
Genau nicht nur,

Aber ich Zweifel an Altruismus an der Backstraße. Tonnahevzu machen.

Berufung ist in einer Arbeitsteilung auch eher was privilegiertes.
Zitat von peekaboopeekaboo schrieb:Wer die Wohnung kriegt, entscheidet die Gemeinschaft, nicht der Kontostand....
Welche? Umkreis 20 Meter oder 80 Mio?

Und wird da eine geheime Wahl durchgeführt?


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Kapitalismus - Die Ausgeburt der Hölle

um 11:56
Zitat von Mauzi666Mauzi666 schrieb:sondern "Es ist besser als Sozialismus". Das ist aber ein ziemlich niedriger Maßstab.
Nicht wenn wir den realen Sozialismus betrachten


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Kapitalismus - Die Ausgeburt der Hölle

um 12:23
Zitat von peekaboopeekaboo schrieb:Wer die Wohnung kriegt, entscheidet die Gemeinschaft, nicht der Kontostand....
Na, das wird ein Fest.
Zitat von peekaboopeekaboo schrieb:Deine Frage lenkt ab, weil du keine Lösung für die Ungerechtigkeit hast....
Um alle Mißverständnisse zu beseitigen: ich suche keine.
Zitat von peekaboopeekaboo schrieb:Also worum geht's dir wirklich? Um Gerechtigkeit oder um deine Privilegien?
In erster Linie frage ich sachlich wie dein System sein soll, damit ich es verstehe..daher bringen mir vage Hinweise "Du verstehst das nicht oder Du suchst keine Lösungen" nicht wirklich viel.
Wenn es für Dich in Ordnung ist, frage ich weiter...weil ich sehe eine Menge Konfliktpotential wenn es um solche Sachen geht wie zB die schöne Wohnung.

Und ja, ich habe mir Privilegien erarbeitet, die möchte ich auch behalten da der Staat an sich den gleichen Wert bekommen hat, 50%-50%..daher auch der Anspruch da ich aus meiner Sicht ausreichend geleistet habe.
Ich weiss dass Neider sich nicht für den Werdegang interessieren, für mich war es anstrengend und nervenaufreibend - dein neues System (zwei User schrieben auch ähnlich) schaut für mich so aus dass ich das Gleiche wie bis jetzt leisten soll und noch weniger behalten soll.
Die Ankündigung meinerseits "dann mache ich hat gar nichts mehr" kam nicht so gut an.

Ich bin der Meinung, Systeme egal welche, werden was zum Umverteilen haben wenn Leistung belohnt wird. Ist das Ziel "egal was man tut, haben alle das Gleiche" funktionieren wenn man akzeptiert dass dann alle nichts haben weil niemand was leistet.


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Kapitalismus - Die Ausgeburt der Hölle

um 12:54
Zitat von FedaykinFedaykin schrieb:Nicht wenn wir den realen Sozialismus betrachten
Wenn Realsozialismus eine 0/10 ist, dann ist Kapitalismus eine 1/10, also immer noch schlecht.
Maßstab ist niedrig, Auswahlmöglichkeiten mies. Wie gesagt, ich höre nichts, was Kapitalismus gut kann, außer Kapital zu akkumulieren bei einigen wenigen, was halt zu Problemen führt und nicht etwa löst.
Zitat von ApexOneApexOne schrieb:Ich bin der Meinung, Systeme egal welche, werden was zum Umverteilen haben wenn Leistung belohnt wird. Ist das Ziel "egal was man tut, haben alle das Gleiche" funktionieren wenn man akzeptiert dass dann alle nichts haben weil niemand was leistet.
Wieso sollte es nicht möglich sein, über die Grundbedürfnisse hinaus je nach Leistung seine Bedürfnisse gedeckt und befriedigt zu kriegen?
Ist halt nur eine Gesellschaftsfrage, was man als angemessen ansieht. Aber da klingeln bei einigen wieder die Alarmglocken, weil man gegebenenfalls keine 30 Paar Schuhe oder eine dritte Finca auf Mallorca als Bedarf anerkennt.
Auf der anderen Seite kann aber auch keiner sinnvoll glaubhaft erläutern, dass diese Bedürfnisse angebracht sind.
Aber grundsätzlich ist Besitz kein Problem, wenn er sich im normalen Rahmen hält.


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Kapitalismus - Die Ausgeburt der Hölle

um 13:07
Zitat von Mauzi666Mauzi666 schrieb:Wieso sollte es nicht möglich sein, über die Grundbedürfnisse hinaus je nach Leistung seine Bedürfnisse gedeckt und befriedigt zu kriegen?
Weil deinen folgenden Teile mir das bestätigen ;)
Zitat von Mauzi666Mauzi666 schrieb:Ist halt nur eine Gesellschaftsfrage, was man als angemessen ansieht.
Wie ist der gedachte Prozess dazu? Muss ich einen Antrag stellen...der von wem genehmigt wird..bis wann? Oder sofort elektronisch wie zB in China mit Social Points (das wäre aber auch eine Art Währung)
Zitat von Mauzi666Mauzi666 schrieb:Aber da klingeln bei einigen wieder die Alarmglocken, weil man gegebenenfalls keine 30 Paar Schuhe oder eine dritte Finca auf Mallorca als Bedarf anerkennt.
Bei mir sofort, ja. Ich habe nachgeschaut und ich habe mehr als 30 Paar, alleine die Sport Schuhe sind: Fahrrad, 2x Jogging, Squash, Hallenfußball, Rasenfußball, Kraftraum...so kann ich weiter mit Arbeitsschuhen,Garten, Wandern, Klettern, Casual, für Anzüge, geschäftlich.
Immobillien habe ich auch mehr, eine davon nutzen meine Eltern - wie würde die beurteilt, mein Bedarf oder deren Bedarf?
Zitat von Mauzi666Mauzi666 schrieb:Auf der anderen Seite kann aber auch keiner sinnvoll glaubhaft erläutern, dass diese Bedürfnisse angebracht sind.
Das ist sowas wie Aussage gegen Aussage, alle haben recht und gar keiner. Eine Sache ist aber für mich klar: ich hätte sie nicht gekauft wenn ich sie nicht gebraucht hätte. Und noch eine Erkenntnis: ich habe noch nie was gekauft was dann nicht genutzt wurde...
Zitat von Mauzi666Mauzi666 schrieb:Aber grundsätzlich ist Besitz kein Problem, wenn er sich im normalen Rahmen hält.
Definiere mal "normalen Rahmen".


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Kapitalismus - Die Ausgeburt der Hölle

um 13:16
Zitat von Mauzi666Mauzi666 schrieb:Wenn Realsozialismus eine 0/10 ist, dann ist Kapitalismus eine 1/10, also immer noch schlecht.
10 von10 Schlaraffenland..

Oder anders, deine Analogie hat einen Fehler.

Du weiß nicht was er gut kann? Hunger und extreme Armut reduzieren, dazu schau dir Chinas Geschichte an.


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Kapitalismus - Die Ausgeburt der Hölle

um 13:30
Zitat von ApexOneApexOne schrieb:Definiere mal "normalen Rahmen".
Den definiert die Gesellschaft

und damit nicht alle ständig abstimmen, kümmert sich ein Apparat darum, sowas ähnliches wie ein Ministerium/ Staat/ Partei.

Logischerweise haben dir auch cdas Gewaltmonopol


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Kapitalismus - Die Ausgeburt der Hölle

um 13:34
Zitat von FedaykinFedaykin schrieb:und damit nicht alle ständig abstimmen, kümmert sich ein Apparat darum, sowas ähnliches wie ein Ministerium/ Staat/ Partei.
Verständlich, wenn jedes Paar Schuhe genehmigt werden muss.
Zitat von FedaykinFedaykin schrieb:Logischerweise haben dir auch cdas Gewaltmonopol
Lass mich raten und weil die so wichtige, sinnvolle Arbeit leisten, kriegen die eine schöne Wohnung in bester Lage.


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Kapitalismus - Die Ausgeburt der Hölle

um 13:44
Zitat von ApexOneApexOne schrieb:Lass mich raten und weil die so wichtige, sinnvolle Arbeit leisten, kriegen die eine schöne Wohnung in bester Lage
Nun das beschließt ja das Komitee ☝️


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Kapitalismus - Die Ausgeburt der Hölle

um 13:50
Zitat von ApexOneApexOne schrieb:Weil deinen folgenden Teile mir das bestätigen ;)
Antworte doch direkt, nicht so schüchtern. Warum nicht? Derjenige, der die Drecksarbeit macht, hat auch Anspruch auf mehr als andere. So kriegt man auch die Jobs abgedeckt, die sonst keiner machen will. Dann kriegt der Kacketaucher halt sein Ferienhaus. Hat er sich ja dann verdient.
Zitat von ApexOneApexOne schrieb:Wie ist der gedachte Prozess dazu? Muss ich einen Antrag stellen...der von wem genehmigt wird..bis wann?
Also Antrag sollte jetzt nicht wirklich ein Problem sein oder? Ich verstehe die frage nach der Zeit nicht?
Zitat von ApexOneApexOne schrieb:Bei mir sofort, ja. Ich habe nachgeschaut und ich habe mehr als 30 Paar, alleine die Sport Schuhe sind: Fahrrad, 2x Jogging, Squash, Hallenfußball, Rasenfußball, Kraftraum...so kann ich weiter mit Arbeitsschuhen,Garten, Wandern, Klettern, Casual, für Anzüge, geschäftlich.
Immobillien habe ich auch mehr, eine davon nutzen meine Eltern - wie würde die beurteilt, mein Bedarf oder deren Bedarf?
Wenn man z. B. nur einmal im Jahr Hallenfußball spielt, dann würde man jetzt auch nicht an Lebensqualität verlieren, wenn man die passenden Schuhe leiht oder teilt. Ganz im Gegenteil: Werden vom Rumliegen ja nicht besser und nach ein paar Jahren holt man sich dann wieder neue. Selbst wenn man der absolute Geizhals ist, macht's so oder so keinen Sinn.
Da wäre der Bedarf ja nicht so groß, als dass man für jede Lebenslage die passenden Schuhe zwingend besitzen muss. Geht ja auch anders. Für die eigentliche Tätigkeit spielt es keine Rolle, es sei denn, man fetischisiert seine Fußballschuhe. Ist das, woher der Wind weht?
Aber gut, jeder hat andere Bedürfnisse, ich weiß, aber irgendwo sollte man schon sagen, da ist eine Grenze überschritten worden hin zur Völlerei und Dekadenz.
Zitat von ApexOneApexOne schrieb:Definiere mal "normalen Rahmen".
Der „normale Rahmen“ endet genau dort, wo der tatsächliche Nutzwert einer Sache aufhört und künstlich erzeugter Konsumfetischismus anfängt.


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Kapitalismus - Die Ausgeburt der Hölle

um 13:54
Zitat von Mauzi666Mauzi666 schrieb:Also Antrag sollte jetzt nicht wirklich ein Problem sein oder? Ich verstehe die frage nach der Zeit nicht?
Muss ich den Antrag stellen bevor ich in Laden gehe, oder gehe ich in den Laden und stelle dann den Antrag? Bis wan wird das beantwortet?
Zitat von Mauzi666Mauzi666 schrieb:wenn man die passenden Schuhe leiht oder teilt.
Nen, danke.
Zitat von Mauzi666Mauzi666 schrieb:man fetischisiert seine Fußballschuhe.
Also ich rieche nicht dran und lasse auch nicht andere dran riechen, war das die Frage?
Zitat von Mauzi666Mauzi666 schrieb:Ist das, woher der Wind weht?
Bei mir weht gar kein Wind...nochmal, es ist eine theoretische Diskussion.
Zitat von Mauzi666Mauzi666 schrieb:Der „normale Rahmen“ endet genau dort, wo der tatsächliche Nutzwert einer Sache aufhört und künstlich erzeugter Konsumfetischismus anfängt.
Passende Schuhe zu haben ist kein Konsumfetischismus.


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Kapitalismus - Die Ausgeburt der Hölle

um 14:10
Zitat von ApexOneApexOne schrieb:Muss ich den Antrag stellen bevor ich in Laden gehe, oder gehe ich in den Laden und stelle dann den Antrag? Bis wan wird das beantwortet?
Kannst auch ne Email schreiben oder anrufen. Man ist da flexibel keine Sorge. Wird so schnell bearbeitet, wie möglich.
Zitat von ApexOneApexOne schrieb:Bei mir weht gar kein Wind...nochmal, es ist eine theoretische Diskussion.
Ja richtig, und ich sehe da im Grundsatz erstmal kein Problem. Detailfragen sind ja auch hier gar nicht wichtig an der Stelle. Erst recht nicht im Kapitalismusthread.
Es geht im Grunde erstmal um Erkenntnis des Ist-Zustands. Aber da platzt ja schon der Kopf.
Zitat von ApexOneApexOne schrieb:Passende Schuhe zu haben ist kein Konsumfetischismus.
Also wenn es nur darum gehen würde, dass sie passend sind, dann würde man sie für das eine Mal im Jahr einfach leihen oder teilen – denn passen tun sie dann auch.

Der Konsumfetischismus beginnt ja nicht bei der Passform, sondern bei dem irrationalen Zwang, dass man jeden Gegenstand zwingend exklusiv besitzen und im Schrank verrotten lassen muss, anstatt ihn gemeinschaftlich und effizient zu nutzen. Du tust so, als gäbe es nur die Wahl zwischen barfuß laufen oder blindem Massenkonsum. Genau diese Unfähigkeit, den Nutzen einer Sache vom Eigentumstitel zu trennen, zeigt doch, wie tief diese Konsumlogik verinnerlicht wurde.


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Kapitalismus - Die Ausgeburt der Hölle

um 14:12
@Mauzi666
Ich teile keine Kleidung oder Schuhe mit niemanden. Würde ich zB zum Bowlen gehen, würde ich mir Schuhe kaufen.
Zitat von Mauzi666Mauzi666 schrieb:sondern bei dem irrationalen Zwang, dass man jeden Gegenstand zwingend exklusiv besitzen und im Schrank verrotten lassen muss, anstatt ihn gemeinschaftlich und effizient zu nutzen.
Schuhe sind für mich wie Unterhosen, daher rational und nicht irrational.


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Kapitalismus - Die Ausgeburt der Hölle

um 14:17
Zitat von ApexOneApexOne schrieb:Würde ich zB zum Bowlen gehen, würde ich mir Schuhe kaufen.
Ernsthaft? Also selbst für so ne Dulli-Leihbahn mit Hefeweizen kommst zu mit den nagelneuen Tanzschuhen an? Das wäre mir eher peinlich.
Die stinkigen Leihschuhe gehören doch dazu, das ist Teil des Spaßes.
Zitat von ApexOneApexOne schrieb:Schuhe sind für mich wie Unterhosen, daher rational und nicht irrational.
Also der Satz an sich ist irrational, weil Schuhe sind halt keine Unterhosen.


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Kapitalismus - Die Ausgeburt der Hölle

um 14:20
Zitat von Mauzi666Mauzi666 schrieb:Ernsthaft? Also selbst für so ne Dulli-Leihbahn mit Hefeweizen kommst zu mit den nagelneuen Tanzschuhen an? Das wäre mir eher peinlich.
Ja.
Zitat von Mauzi666Mauzi666 schrieb:Also der Satz an sich ist irrational, weil Schuhe sind halt keine Unterhosen.
Wenn Dir Kontext nichts sagt, kann sein dass Du richtigerweise Dir schlau vorkommst.


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