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Kapitalismus - Die Ausgeburt der Hölle

20.751 Beiträge ▪ Schlüsselwörter: Wirtschaft, Armut, Kapitalismus ▪ Abonnieren: Feed E-Mail

Kapitalismus - Die Ausgeburt der Hölle

um 12:25
Zitat von ApexOneApexOne schrieb:Du wieder behauptest dass in Dänemark die Belastung höher ist, was sie nicht ist.
Das ist die Steuerquote allerdings, und dabei belasse ich das jetzt auch, weil es garnicht das Thema ist.

780910 original
https://www.bpb.de/themen/soziale-lage/verteilung-von-armut-reichtum/325309/steuern-und-beitraege-im-internationalen-vergleich/


Thema waren die Dominanzsysteme, die es zu verändern gilt, damit die extreme Ungleichheit in Deutschland verringert werden kann. Bedeutet: weinende Steuerflüchtlinge sollten sich mal bemühen, zu verstehen (ist nicht schwer!), dass die Reform der Erbschafststeuer und die Wiedereinführung der Vermögenssteuer wichtige Instrumente sind, um solidarisch dafür zu sorgen, dass die Arm-Reich-Schere nicht noch weiter auseinander geht.


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Kapitalismus - Die Ausgeburt der Hölle

um 12:31
Zitat von mitH2CO3mitH2CO3 schrieb:Meine Güte, es handelt sich um testosteronhaltige, männliche Dominanzsysteme!
Vollkommen richtig!


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Kapitalismus - Die Ausgeburt der Hölle

um 12:51
Zitat von mitH2CO3mitH2CO3 schrieb:Thema waren die Dominanzsysteme, die es zu verändern gilt, damit die extreme Ungleichheit in Deutschland verringert werden kann.
Im Land der cucks wird über männliche Dominanzsysteme gesprochen, das ist echt witzig.
Dazu paar Fragen:
- wenn östrogen geprägte Systeme besser wären, warum haben sie sich evolutionär nicht durchgesetzt?
- wir haben zunehmend, bzw. mehr als früher Frauen in Führungspositionen und Politik, nichts ändert sich...sie die schlecht? oder hat es doch nichts damit zu tun?
- wenn ich mir den Satz oben genauer anschaue, sind also alle Männer am System schuld, nicht die paar Reiche...somit gehören alle Männer besteuert und nicht nur die Reichen unter ihnen
Zitat von mitH2CO3mitH2CO3 schrieb:ass die Reform der Erbschafststeuer und die Wiedereinführung der Vermögenssteuer wichtige Instrumente sind, um solidarisch dafür zu sorgen, dass die Arm-Reich-Schere nicht noch weiter auseinander geht.
Nein...nicht solidarisch, sondern mit einseitigem Zwang.


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Kapitalismus - Die Ausgeburt der Hölle

um 14:07
Zitat von ApexOneApexOne schrieb:Im Land der cucks wird über männliche Dominanzsysteme gesprochen, das ist echt witzig.
Das nimmst ja wohl mal direkt und ganz fix zurück 🤨 Deine Flucht vor deutschen Steuern, obi auf den Berg, war ja wohl die Obercucknummer schlechthin. Also mal ganz ruhig bleiben, Alm-Öhi.
Zitat von ApexOneApexOne schrieb:wenn östrogen geprägte Systeme besser wären, warum haben sie sich evolutionär nicht durchgesetzt?
weil Männer Jahrtausende lang Frauen unterdrückt haben, da sie glaubten, meinten oder überzeugt davon waren, dass dieses so richtig sei, weil's ja immer schon so war. Währenddessen haben sich frauenfeindliche Systeme etabliert, das Vermögen, und die Macht der Männer durch's System weiter auf- und ausgebaut. Wir leben ja heute noch in einem System, in welchem wir meilenweit von Gleichberechtigung sind.
Zitat von ApexOneApexOne schrieb:wir haben zunehmend, bzw. mehr als früher Frauen in Führungspositionen und Politik, nichts ändert sich...sie die schlecht? oder hat es doch nichts damit zu tun?
Denk' doch einfach mal mit: es sind Frauen, die sich in diesen immer noch männlichen Systemen bewähren müssen. Das ist doppelt so anstrengend wie für einen Kerl, der in dem für sein Geschlecht angepassten Habitat arbeitet.
Zitat von ApexOneApexOne schrieb:wenn ich mir den Satz oben genauer anschaue, sind also alle Männer am System schuld, nicht die paar Reiche...somit gehören alle Männer besteuert und nicht nur die Reichen unter ihnen
Der Kapitalismus ist nicht das Ungeheuer. Es sind die ihm zugrunde liegenden dominanzgeprägten Überzeugungen, Strukturen und Gewohnheiten. Ja, und die waren nun mal von Männern geprägt. Fakt.

Aber was redest Du überhaupt schon wieder daher: es werden alle Männer besteuert, alle Männer die arbeiten, Vermögen besitzen etc.

Und die ÜBER-Reichen entziehen sich einer fairen Besteuerung. Von daher

TAX THE RICH 💰


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Kapitalismus - Die Ausgeburt der Hölle

um 16:01
Zitat von mitH2CO3mitH2CO3 schrieb:Das nimmst ja wohl mal direkt und ganz fix zurück 🤨
Ich entschuldige mich bei den verbliebenen cucks.

Hier was zu TAX THE RICH💰
Wer ein Haus, eine Wohnung oder ein Grundstück besitzt und es nach zehn Jahren verkauft, musste dafür bisher keinen Cent Steuern zahlen. Ein aktueller Vorschlag des Finanzausschusses des Bundesrats will das ändern: Künftig sollen Veräußerungsgewinne aus privaten Immobilienverkäufen unabhängig von der Haltedauer versteuert werden.
Den Rahmen dafür bildet das Einkommensteuerreformgesetz 2027, das weitreichende Änderungen für private Immobilienverkäufe bringen könnte. Setzt sich der Vorschlag durch, müssten Gewinne aus dem Verkauf einer privat gehaltenen Immobilie grundsätzlich mit Ihrem persönlichen Einkommensteuersatz versteuert werden – egal, wie lange das Objekt in Besitz war.
Quelle: https://www.t-online.de/finanzen/aktuelles/id_101479568/steuerfrei-immobilie-verkaufen-bundesrat-will-die-regel-kippen.html

Somit, was ich immer gesagt habe: bitte ALLE zur Kasse, Zahlen nicht vergessen!
Es betrifft nur Centurions & drüber, ho ho ho - es geht nicht um "uns" ho ho ho - es wird ausreichend Freibeträge geben (hier 0) ho ho ho


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Kapitalismus - Die Ausgeburt der Hölle

um 16:46
Zitat von YoshimitzuYoshimitzu schrieb:Und genau so endet jedes Buch über den Kommunismus -
Enden kann nur etwas, wenn es vorher begonnen hat. Hat es nicht. Aber Du hast Recht, wenn Du den Pappkamerad von @ApexOne mit Kapitalismus ersetzt. Denn: nochmal wieder: DDR war Staatskapitalismus
Zitat von ApexOneApexOne schrieb:
Zitat von fritzchen037fritzchen037 schrieb:Hat gar nichts mit Kommunismus zu tun.
Gefällt Dir der Witz nicht, muss er super sein.
Ein Witz, der etwas beschreibt, das mit dem zu Beschreibenden nix zu tun hat? Sehr intelligent von Dir! Respekt für diese intellektuelle Glanzleistung!
Zitat von FedaykinFedaykin schrieb:
Zitat von zaeldzaeld schrieb:Naja, die USA scheinen mir da sehr nahe dran zu sein. Gibt es da irgendwelche Arbeitnehmerrechte?
Klar,

China ist wenn dann schon näher dran
Ja, Du hast Recht, China ist Kapitalistisch!

Denn die Frage war:
Zitat von zaeldzaeld schrieb:
Zitat von YoshimitzuYoshimitzu schrieb:Kapitalismus pur gibt es heute nirgendwo auf der Welt.
Naja, die USA scheinen mir da sehr nahe dran zu sein. Gibt es da irgendwelche Arbeitnehmerrechte?
Zitat von mitH2CO3mitH2CO3 schrieb:Meine Güte, es handelt sich um testosteronhaltige, männliche Dominanzsysteme!
Dass Du immer wieder diesen Quatsch hervorkramst zeigt nur, dass Du Dich mit fortschrittlichen Gesellschaftssystemen nicht auseinandersetzt. Daher ist es auch logisch, dass Du die Fortschrittlichkeit der Care-Arbeit nicht in ihrer Fortschrittlichkeit erkennst, sondern sie in das kapitalistische System hineinpressen willst. Und in dem Punkt haben Deine Gegenredner Recht: Das ist Quatsch. Unabhängig davon, dass ein wenig mehr Gerechtigkeit durch gerechtere Verteilung von vorhandenen Gütern, worunter auch finanzielle Mittel gehören, etwas mehr Zufriedenheit unter die Bevölkerung bringen. Aber es sind und bleiben Palliativmittel. Diese verlangsamen den Weg nach unten, halten ihn aber nicht auf und kehren ihn erst Recht nicht um. Sich darin zu verausgaben aus irgendwelchen Vermögen irgendwelche Gelder herauszufischen beendet nicht die kapitalistisch organisierte Gesellschaft die mit dieser ökonomischen Grundlage genau dahin führt, wohin sie führte. Das mussten die Staatskapitalisten der DDR auch nach 40 Jahren Selbstversuch erfahren. Ob sie das begriffen haben? Wer weiß.

Und die DDR und die anderen Versuche waren geprägt von den Gesellschaftsversuchen und Einbildungen aus der Denkrichtung eines Ferdinand Lasalle der Sozialdemokratie.

In "Herrn Eugen Dührings Umwälzung der Wissenschaft" dem Anti-Dühring hat Friedrich Engels das schon vorweggenommen und kritisiert.

https://marx-wirklich-studieren.net/wp-content/uploads/2013/07/engels-anti-d.pdf

Und worin siehst Du da : "testosteronhaltige, männliche Dominanzsysteme"? Wer hat Dir nur diesen Floh ins Ohr gesetzt?
Zitat von ApexOneApexOne schrieb:Somit, was ich immer gesagt habe:
Ja, der Kapitalismus taugt nix, sag ich auch immer!


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Kapitalismus - Die Ausgeburt der Hölle

um 17:21
Schon mal früh genug drüber aufregen, gelle ... ho ho ho ...
Richtungsweisend wird die Sitzung des Bundesrats am 16. Oktober, in der die Länder über eine mögliche Abschaffung der Zehnjahresfrist entscheiden. Eine positive Entscheidung dürfte dabei jedoch kein Freibrief sein: Ob ein solches Gesetz tatsächlich durch den Bundestag kommt, ist fraglich. Bereits am 8. Oktober 2026 lehnte der Bundestag einen separaten Gesetzentwurf der Fraktion Bündnis 90/Die Grünen zur Abschaffung der Zehnjahresfrist mit großer Mehrheit ab (446 zu 131 Stimmen).
Zitat von ApexOneApexOne schrieb:Es betrifft nur Centurions & drüber, ho ho ho - es geht nicht um "uns" ho ho ho - es wird ausreichend Freibeträge geben (hier 0) ho ho ho
Freibeträge mag es geben, aber halt auch Ausnahmen, die ja wohl für die meisten Häuslebesitzer zutreffen sollten:
Die Ausnahme für selbst genutztes Wohneigentum soll den Empfehlungen zufolge erhalten bleiben – allerdings in präziserer Form. Die bisherige Formulierung "im Jahr der Veräußerung und den beiden vorangegangenen Jahren" halten die Ausschüsse für "missbrauchsanfällig": Wer die Kalenderjahresgrenzen geschickt ausnutzt, kommt theoretisch schon mit einem Jahr und zwei Tagen Eigennutzung in den Genuss der vollen Steuerfreiheit. Das benachteilige langjährige Eigennutzer ohne sachlichen Grund. Künftig soll deshalb eine durchgehende Eigennutzung von 36 Monaten gelten – mit einer Toleranz von sechs Monaten bis zum Verkauf, um den üblichen Verkaufsablauf nicht zu benachteiligen.
So es denn überhaupt so weit kommen sollte ... 🥱


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Kapitalismus - Die Ausgeburt der Hölle

um 17:28
Zitat von mitH2CO3mitH2CO3 schrieb:Schon mal früh genug drüber aufregen, gelle ... ho ho ho ...
Ja, präventiv.
Du magst es nicht nachvollziehen aber Ankündigungen bzw. "Überlegungen" beeinflussen die Wirtschaft und die Investoren (siehe zB das Elend in Berlin)
Wenn mich jemand nach Immo Investitionen fragt, muss ich ihm genau das Gleiche sagen damit er es berücksichtigen kann.


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Kapitalismus - Die Ausgeburt der Hölle

um 17:46
Zitat von fritzchen037fritzchen037 schrieb:Dass Du immer wieder diesen Quatsch hervorkramst zeigt nur, dass Du Dich mit fortschrittlichen Gesellschaftssystemen nicht auseinandersetzt. Daher ist es auch logisch, dass Du die Fortschrittlichkeit der Care-Arbeit nicht in ihrer Fortschrittlichkeit erkennst, sondern sie in das kapitalistische System hineinpressen willst. Und in dem Punkt haben Deine Gegenredner Recht: Das ist Quatsch.
Das ist doch mal ne dominant rausgehauene Ansage. Wo, an welcher stelle hatte denn einer der Herren Marx oder Engels die unbezahlte Care-Arbeit berücksichtigt? Nirgendwo. Diese Frauenarbeit wurde genauso wie im Kapitalismus abgewertet (Kindererziehung, Pflege und Erhalt von Gemeinschaftsstrukturen). Da der Kommunismus den Wert einer Arbeit primär an der industriellen oder materiellen Produktion bemessen hat, blieb die essentielle menschliche Fürsorgearbeit genauso unsichtbar und unterbewertet. Demnach wurde Frauen abgewertet, genau so wie im Kapitalismus.

Hier hatte ich Dir die Tage eine Frage gestellt, blieb unbeantwortet. Übersehen oder keinen Bock zu antworten, dunno.
Beitrag von mitH2CO3 (Seite 1.039)
Nach meinem Verständnis hat der Kapitalismus in der Breite zu mehr Wohlstandstand geführt als der Kommunismus. Durch bessere Besteuerung könnte man (-> s. Beispiel Grundrente) dann auch den Menschen zum Vermögensaufbau verhelfen, die sonst ohne Vermögen ins Leben starten müßen, und so kaum Chancen haben, jemals Vermögen aufzubauen. Es geht um Verringerung der Ungleichheit. Es geht um Regeln, wie man mit der Umwelt nachhaltig arbeitet. Und es geht um Regeln wie man mit Tieren umgeht. Es geht halt um Regulierung. Wenn das gut gemacht würde, braucht es keine Revolution. Ich denke, wir sind alle zu verschieden oder individuell, als dass wir in so eine kommunistische Utopie reingepresst werden könnten.


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