Optimist schrieb:Wenn z.B. auf ein Erbe 1-5 % käme, bei z.B. einer Summe von 100000, dann hätten die Kinder bei 5% gerade mal 5000 Euro weniger -≥ man beachte die Relation zur Ausgangssumme
ApexOne schrieb:Was hat die Relation damit zu tun? Um 5000€ Netto zu haben muss man brutto im schlimmsten Fall um die 10000€ verdienen
das empfinde ich argumentativ als eine Torpfostenverschiebung.
Oder falls das von mir ein falscher Ausdruck ist, dann so:
Du vermischst hier 2 Ebenen - die Eine ist "Arbeit und Lohn", die andere ist "Geldgeschenk in Form von Erbe".
Wenn ich eine große Summe
geschenkt bekäme, würde ich mich nicht wegen einer sehr
niedrigen Quote Verlust ärgern.
ApexOne schrieb:...und du willst die anderen 5000 auch noch.
hier weiß ich nicht was du meinst? Welche anderen 5000?
Und ich will doch gar nichts. Geht darum, was man dem Staat zugesteht oder nicht.
ApexOne schrieb:Abgesehen davon dass für die 100000€ Erbe der Staat quasi weitere 100000€ kassiert hat.
verstehe ich auch nicht?
Der Staat will weitere 100.000 (oder hast du eine 0 zu viel?) - dann wäre ja gar nichts vom Erbe übrig.
ApexOne schrieb:es hat ja schon 100.000€ beim Erbaufbau kassiert.
wie gesagt, verstehe nicht wie du darauf kommst oder du meinst?
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ApexOne schrieb:wer nicht arbeitet, hat weniger ?
Dagegen habe ich ja nichts.
Hab nur auf deine Aussage reagiert - bitte den Kontext beachten.
ApexOne schrieb:Pech ? Das darf man aber bei Arbeitslosen die ihre Stelle verlieren nicht sagen, oder ?
doch warum denn nicht.
Und so wie ich dafür plädiere, dass der Eine dem Anderen was abgibt, bin ich auch dafür, dass Bedürftigen geholfen wird.
Optimist schrieb:Außerdem, wenn der Erbe menschlich ist, gibt er dem Anderen was ab
ApexOne schrieb:Moral lassen wir aussen vor, oder nicht?
ja eben, ich lasse die nicht außen vor, weil ich will, dass der Andere was abbekommt - vom quasi geschenktem Geld.
ApexOne schrieb:Sollen wir uns mit Person A beschäftigen dem es scheissegal war dass er ein Kind hat?
zum einen wird niemand dazu gezwungen.
Zum anderen steht das alles bezüglich eines Erbes auf einem ganz anderen Blatt.
ApexOne schrieb:Normalerweise vermeide ich das, aber hast Du schon mal 100.000€ netto verdient?
ob ich das habe oder nicht, gehört nicht hierher.
Aber nehmen wir an, ich hätte noch nie so viel gehabt, könnte ich mich jedoch dennoch in solch eine Situation rein denken.
Unser Unterschied im Denken scheint zu sein (etwas überspitzt):
Für dich scheint jeder Euro Verlust ein Ärgernis zu sein.
Ich dagegen bin so gestrickt, dass es mir reicht, wenn ich ein gutes Auskommen habe - da schaue ich nicht auf jeden Euro der mir fehlen könnte.
Und deshalb werden wir bei solchen Debatten über Finanzen nie zusammen kommen können. 😉
Macht ja auch nichts.