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Kapitalismus - Die Ausgeburt der Hölle

15.350 Beiträge ▪ Schlüsselwörter: Wirtschaft, Armut, Kapitalismus ▪ Abonnieren: Feed E-Mail

Kapitalismus - Die Ausgeburt der Hölle

um 19:28
Zitat von mitH2CO3mitH2CO3 schrieb:Stell' Dir doch zuerst mal die Frage, wo denn die deutsche Handwerksnachzucht abgeblieben ist :ask:
hast du die Diskussion auf Zuwanderer gelegt oder ich?
Ich habe nirgends gesagt dass unser biodeutscher Nachwuchs in irgendeiner Weise mehr glänzt...was die Sache noch erheblich schwieriger macht .



.
Arbeitsmarkt: Die Erwerbstätigenquote von Geflüchteten (insb. 2015 eingereist) ist gestiegen und lag 2024 bei rund 64 %, was als Erfolg gewertet wird. Dennoch arbeiten viele unter ihrem Qualifikationsniveau, etwa wegen fehlender Zeugnisanerkennung.
wie wäre es mal wenn du solche Berichte etwas kritischer liest...64% bezieht sich auf ALLE Flüchtlinge und nicht nur auf die Erwerbsfähigen und das soll eine gute Quote sein?
Ein Drittel nach 10 Jahren immer noch ohne Job?Und das soll ein Erfolg sein?


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Kapitalismus - Die Ausgeburt der Hölle

um 19:32
Zitat von goldenerReitergoldenerReiter schrieb:wie wäre es mal wenn du solche Berichte etwas kritischer liest...64% bezieht sich auf ALLE Flüchtlinge und nicht nur auf die Erwerbsfähigen und das soll eine gute Quote sein?
Ein Drittel nach 10 Jahren immer noch ohne Job?Und das soll ein Erfolg sein?
Erwerbstätig heißt übrigens auch nicht, dass die Person keine Leistungen bezieht - als erwerbstätig gilt man bereits, wenn man eine Stunde in der Woche für Geld arbeitet, selbstständig oder "mithelfender Familienangehöriger" ist. Das sagt nichts darüber aus, ob man davon leben kann, ein Aufstocker oder 1€-Jobber ist z.B. in diesem Sinne erwerbstätig. Und Personen in Gemeinschaftsunterkünften werden je nach Berichtszweck gar nicht erst mitgezählt (d.h. Bewohner von z.B. Massenunterkünften).


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Kapitalismus - Die Ausgeburt der Hölle

um 19:39
Zitat von bgeowehbgeoweh schrieb:Erwerbstätig heißt übrigens auch nicht, dass die Person keine Leistungen bezieht - als erwerbstätig gilt man bereits, wenn man eine Stunde in der Woche für Geld arbeitet, selbstständig oder "mithelfender Familienangehöriger" ist. Das sagt nichts darüber aus, ob man davon leben kann, ein Aufstocker oder 1€-Jobber ist z.B. in diesem Sinne erwerbstätig. Und Personen in Gemeinschaftsunterkünften werden je nach Berichtszweck gar nicht erst mitgezählt (d.h. Bewohner von z.B. Massenunterkünften).
richtig das kommt noch hinzu.
ich hatte ja 2017 (oder 2018?) selbst einen syrischen Flüchtling in meinem Kleinbetrieb....ich konnte mich in den ganzen 2 Wochen nicht des Eindrucks erwehren als hätte ihn irgendein Schleuser einen völlig falschen Eindruck über Deutschland eingebläut.
Nach 2 wochen kam er plötzlich nicht mehr ohne bescheid zu sagen...andere Betriebe (die zeitgleich) vom Amt dazu überredet wurden einen Flüchtling als Praktikanten einzustellen berichteten mir von ähnlichen Erfahrungen.


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Kapitalismus - Die Ausgeburt der Hölle

um 19:43
Apropos deutscher Kapitalismus, die fähigen Ausländer können es kaum erwarten hier Höchststeuern zu zahlen, teuere aber wertlose Pflichtsozialversicherungen, zur Miete zu wohnen und wenn sie erfolgreich sind zu hören wie böse Gutverdiener sind.


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Kapitalismus - Die Ausgeburt der Hölle

um 19:46
Zitat von ApexOneApexOne schrieb:Apropos deutscher Kapitalismus, die fähigen Ausländer können es kaum erwarten hier Höchststeuern zu zahlen, teuere aber wertlose Pflichtsozialversicherungen, zur Miete zu wohnen und wenn sie erfolgreich sind zu hören wie böse Gutverdiener sind.
stimmt....wir stehen in Konkurrenz zu zahllosen anderen Ländern die attraktivere Konditionen zu bieten haben.


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Kapitalismus - Die Ausgeburt der Hölle

um 19:53
Zitat von goldenerReitergoldenerReiter schrieb:hast du die Diskussion auf Zuwanderer gelegt oder ich?
Du hast gefragt. Und logischerweise konnte ich bei meiner Antwort das Thema nicht ausklammern.

Nur noch so viel: es ist ein komplexes Thema, das beide Seiten fordert. Die Menschen, die als Flüchtlinge hierher gekommen sind, haben Schlimmes hinter sich. Waren/sind teils traumatisiert. Ist doch klar, dass nicht alle arbeitsfähig sein können. Es sind teilweise Überlebende, je nach dem von wo sie herkommen. Aber viele sind -trotz Verlust ihrer Heimat und Angehörigen- arbeitsfähig, gehen in die Eigenverantwortung und unterstützen uns mit ihrer Arbeitskraft.

Das Zusammenwachsen ist ein Marathon, der sich aber mMn. lohnt. Für jede einzelne Seele, die hier in der Fremde -bei uns- hoffentlich so etwas wie neue Heimat finden kann.


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Kapitalismus - Die Ausgeburt der Hölle

um 20:01
Zitat von mitH2CO3mitH2CO3 schrieb:Aber viele sind -trotz Verlust ihrer Heimat und Angehörigen- arbeitsfähig, gehen in die Eigenverantwortung und unterstützen uns mit ihrer Arbeitskraft.
Und viele auch nicht so das sie das Sozialsystem erst einmal belasten. Einige sogar das Rechtssystem. Und unterstützen uns??? mit ihrer Arbeitskraft?
In erster Linie arbeiten diese Menschen dann für ihr eigenes Einkommen.. und nicht um irgend jemanden zu unterstützen ( außer vlt. die Familie ).

Mir drängt sich langsam der Gedanke auf, das man gerne die Arbeit vom Flüchtling machen lassen möchte, da man sich selbst zu sehr bequemt.


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Kapitalismus - Die Ausgeburt der Hölle

um 20:02
Zitat von mitH2CO3mitH2CO3 schrieb:Nur noch so viel: es ist ein komplexes Thema, das beide Seiten fordert. Die Menschen, die als Flüchtlinge hierher gekommen sind, haben Schlimmes hinter sich. Waren/sind teils traumatisiert. Ist doch klar, dass nicht alle arbeitsfähig sein können.
das ist schlichtweg falsch!
Diejenigen die hier hingekommen sind sind diejenigen die genügend Geld hatten einen Schleuser zu bezahlen.Die wirklich armen,traumatisierten sind wohl nicht nicht mal aus ihren zerbombten Städten rausgekommen.
DerFlüchtling der damals bei mir im Betrieb war war auffallend elegant gekleidet und für syrische Verhältnisse alles andere als arm und auch bei den anderen Mitflüchtlingen war es genauso.
Gar nicht verstanden habe ich,dass er seine Frau nebst 4 Kindern vorerst in Jordanien hinterlassen hat und frage mich warum er dann überhaupt hierhin gekommen ist?
Ich gehe mal schwer davon aus dass er sich mit seinem sozialen Status auch in Jordanien wohlgefühlt hätte.
und wenn man dann merkt dass DE dann eben doch nicht das Paradies ist dass die Schlepper versprechen schlägt das Ganze schnell in Frust um.

Von Heimat finden kann da keine Rede sein...


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Kapitalismus - Die Ausgeburt der Hölle

um 20:06
Zitat von goldenerReitergoldenerReiter schrieb:das ist schlichtweg falsch!
Zitat von goldenerReitergoldenerReiter schrieb:Diejenigen die hier hingekommen sind sind diejenigen die genügend Geld hatten einen Schleuser hatten.Die wirklich armen,traumatisierten sind wohl nicht nicht mal aus ihren zerbombten Städten rausgekommen.
Hör auf! Das ist gelogen! Ich habe selbst mehrere traumatisierte Menschen kennengelernt, denen es genauso ergangen ist, wie von mir beschrieben. Ich höre diesen elenden Verdrehungen nicht zu, und werde hier auf das Thema auch nicht mehr eingehen.


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Kapitalismus - Die Ausgeburt der Hölle

um 20:14
Zitat von mitH2CO3mitH2CO3 schrieb:Hör auf! Das ist gelogen! Ich habe selbst mehrere traumatisierte Menschen kennengelernt, denen es genauso ergangen ist, wie von mir beschrieben. Ich höre diesen elenden Verdrehungen nicht zu, und werde hier auf das Thema auch nicht mehr eingehen.
hast du ein Problem mit anderen Erfahrungswerten?
Bisher kommen von dir nur fragwürdige Statistiken.
Und selbst wenn hier einige traumatisiert sind und Hilfe benötigen bleibt die Frage:WER soll das leisten?
Du verkennst offensichtlich dass auch dies Arbeit bedeutet.
Also wieviele Sozialarbeiter beispielsweise fehlen hier???Und da kommt hier eine bekennende Wählerin einer Partei daher die Arbeit gegenüber dem Sozialsystem so unattraktiv wie möglich machen will.
Und dann kommst du noch daher und forderst bezahlte Care-Arbeit....damit noch weniger Menschen vorhanden sind die als Streetworker,etc. arbeiten wollen?
Hör du mal auf mit deiner verträumten Welt.


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