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Kapitalismus - Die Ausgeburt der Hölle

16.041 Beiträge ▪ Schlüsselwörter: Wirtschaft, Armut, Kapitalismus ▪ Abonnieren: Feed E-Mail

Kapitalismus - Die Ausgeburt der Hölle

16.03.2026 um 19:28
Zitat von mitH2CO3mitH2CO3 schrieb:Stell' Dir doch zuerst mal die Frage, wo denn die deutsche Handwerksnachzucht abgeblieben ist :ask:
hast du die Diskussion auf Zuwanderer gelegt oder ich?
Ich habe nirgends gesagt dass unser biodeutscher Nachwuchs in irgendeiner Weise mehr glänzt...was die Sache noch erheblich schwieriger macht .



.
Arbeitsmarkt: Die Erwerbstätigenquote von Geflüchteten (insb. 2015 eingereist) ist gestiegen und lag 2024 bei rund 64 %, was als Erfolg gewertet wird. Dennoch arbeiten viele unter ihrem Qualifikationsniveau, etwa wegen fehlender Zeugnisanerkennung.
wie wäre es mal wenn du solche Berichte etwas kritischer liest...64% bezieht sich auf ALLE Flüchtlinge und nicht nur auf die Erwerbsfähigen und das soll eine gute Quote sein?
Ein Drittel nach 10 Jahren immer noch ohne Job?Und das soll ein Erfolg sein?


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Kapitalismus - Die Ausgeburt der Hölle

16.03.2026 um 19:32
Zitat von goldenerReitergoldenerReiter schrieb:wie wäre es mal wenn du solche Berichte etwas kritischer liest...64% bezieht sich auf ALLE Flüchtlinge und nicht nur auf die Erwerbsfähigen und das soll eine gute Quote sein?
Ein Drittel nach 10 Jahren immer noch ohne Job?Und das soll ein Erfolg sein?
Erwerbstätig heißt übrigens auch nicht, dass die Person keine Leistungen bezieht - als erwerbstätig gilt man bereits, wenn man eine Stunde in der Woche für Geld arbeitet, selbstständig oder "mithelfender Familienangehöriger" ist. Das sagt nichts darüber aus, ob man davon leben kann, ein Aufstocker oder 1€-Jobber ist z.B. in diesem Sinne erwerbstätig. Und Personen in Gemeinschaftsunterkünften werden je nach Berichtszweck gar nicht erst mitgezählt (d.h. Bewohner von z.B. Massenunterkünften).


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Kapitalismus - Die Ausgeburt der Hölle

16.03.2026 um 19:39
Zitat von bgeowehbgeoweh schrieb:Erwerbstätig heißt übrigens auch nicht, dass die Person keine Leistungen bezieht - als erwerbstätig gilt man bereits, wenn man eine Stunde in der Woche für Geld arbeitet, selbstständig oder "mithelfender Familienangehöriger" ist. Das sagt nichts darüber aus, ob man davon leben kann, ein Aufstocker oder 1€-Jobber ist z.B. in diesem Sinne erwerbstätig. Und Personen in Gemeinschaftsunterkünften werden je nach Berichtszweck gar nicht erst mitgezählt (d.h. Bewohner von z.B. Massenunterkünften).
richtig das kommt noch hinzu.
ich hatte ja 2017 (oder 2018?) selbst einen syrischen Flüchtling in meinem Kleinbetrieb....ich konnte mich in den ganzen 2 Wochen nicht des Eindrucks erwehren als hätte ihn irgendein Schleuser einen völlig falschen Eindruck über Deutschland eingebläut.
Nach 2 wochen kam er plötzlich nicht mehr ohne bescheid zu sagen...andere Betriebe (die zeitgleich) vom Amt dazu überredet wurden einen Flüchtling als Praktikanten einzustellen berichteten mir von ähnlichen Erfahrungen.


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Kapitalismus - Die Ausgeburt der Hölle

16.03.2026 um 19:43
Apropos deutscher Kapitalismus, die fähigen Ausländer können es kaum erwarten hier Höchststeuern zu zahlen, teuere aber wertlose Pflichtsozialversicherungen, zur Miete zu wohnen und wenn sie erfolgreich sind zu hören wie böse Gutverdiener sind.


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Kapitalismus - Die Ausgeburt der Hölle

16.03.2026 um 19:46
Zitat von ApexOneApexOne schrieb:Apropos deutscher Kapitalismus, die fähigen Ausländer können es kaum erwarten hier Höchststeuern zu zahlen, teuere aber wertlose Pflichtsozialversicherungen, zur Miete zu wohnen und wenn sie erfolgreich sind zu hören wie böse Gutverdiener sind.
stimmt....wir stehen in Konkurrenz zu zahllosen anderen Ländern die attraktivere Konditionen zu bieten haben.


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Kapitalismus - Die Ausgeburt der Hölle

16.03.2026 um 19:53
Zitat von goldenerReitergoldenerReiter schrieb:hast du die Diskussion auf Zuwanderer gelegt oder ich?
Du hast gefragt. Und logischerweise konnte ich bei meiner Antwort das Thema nicht ausklammern.

Nur noch so viel: es ist ein komplexes Thema, das beide Seiten fordert. Die Menschen, die als Flüchtlinge hierher gekommen sind, haben Schlimmes hinter sich. Waren/sind teils traumatisiert. Ist doch klar, dass nicht alle arbeitsfähig sein können. Es sind teilweise Überlebende, je nach dem von wo sie herkommen. Aber viele sind -trotz Verlust ihrer Heimat und Angehörigen- arbeitsfähig, gehen in die Eigenverantwortung und unterstützen uns mit ihrer Arbeitskraft.

Das Zusammenwachsen ist ein Marathon, der sich aber mMn. lohnt. Für jede einzelne Seele, die hier in der Fremde -bei uns- hoffentlich so etwas wie neue Heimat finden kann.


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Kapitalismus - Die Ausgeburt der Hölle

16.03.2026 um 20:01
Zitat von mitH2CO3mitH2CO3 schrieb:Aber viele sind -trotz Verlust ihrer Heimat und Angehörigen- arbeitsfähig, gehen in die Eigenverantwortung und unterstützen uns mit ihrer Arbeitskraft.
Und viele auch nicht so das sie das Sozialsystem erst einmal belasten. Einige sogar das Rechtssystem. Und unterstützen uns??? mit ihrer Arbeitskraft?
In erster Linie arbeiten diese Menschen dann für ihr eigenes Einkommen.. und nicht um irgend jemanden zu unterstützen ( außer vlt. die Familie ).

Mir drängt sich langsam der Gedanke auf, das man gerne die Arbeit vom Flüchtling machen lassen möchte, da man sich selbst zu sehr bequemt.


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Kapitalismus - Die Ausgeburt der Hölle

16.03.2026 um 20:02
Zitat von mitH2CO3mitH2CO3 schrieb:Nur noch so viel: es ist ein komplexes Thema, das beide Seiten fordert. Die Menschen, die als Flüchtlinge hierher gekommen sind, haben Schlimmes hinter sich. Waren/sind teils traumatisiert. Ist doch klar, dass nicht alle arbeitsfähig sein können.
das ist schlichtweg falsch!
Diejenigen die hier hingekommen sind sind diejenigen die genügend Geld hatten einen Schleuser zu bezahlen.Die wirklich armen,traumatisierten sind wohl nicht nicht mal aus ihren zerbombten Städten rausgekommen.
DerFlüchtling der damals bei mir im Betrieb war war auffallend elegant gekleidet und für syrische Verhältnisse alles andere als arm und auch bei den anderen Mitflüchtlingen war es genauso.
Gar nicht verstanden habe ich,dass er seine Frau nebst 4 Kindern vorerst in Jordanien hinterlassen hat und frage mich warum er dann überhaupt hierhin gekommen ist?
Ich gehe mal schwer davon aus dass er sich mit seinem sozialen Status auch in Jordanien wohlgefühlt hätte.
und wenn man dann merkt dass DE dann eben doch nicht das Paradies ist dass die Schlepper versprechen schlägt das Ganze schnell in Frust um.

Von Heimat finden kann da keine Rede sein...


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Kapitalismus - Die Ausgeburt der Hölle

16.03.2026 um 20:06
Zitat von goldenerReitergoldenerReiter schrieb:das ist schlichtweg falsch!
Zitat von goldenerReitergoldenerReiter schrieb:Diejenigen die hier hingekommen sind sind diejenigen die genügend Geld hatten einen Schleuser hatten.Die wirklich armen,traumatisierten sind wohl nicht nicht mal aus ihren zerbombten Städten rausgekommen.
Hör auf! Das ist gelogen! Ich habe selbst mehrere traumatisierte Menschen kennengelernt, denen es genauso ergangen ist, wie von mir beschrieben. Ich höre diesen elenden Verdrehungen nicht zu, und werde hier auf das Thema auch nicht mehr eingehen.


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Kapitalismus - Die Ausgeburt der Hölle

16.03.2026 um 20:14
Zitat von mitH2CO3mitH2CO3 schrieb:Hör auf! Das ist gelogen! Ich habe selbst mehrere traumatisierte Menschen kennengelernt, denen es genauso ergangen ist, wie von mir beschrieben. Ich höre diesen elenden Verdrehungen nicht zu, und werde hier auf das Thema auch nicht mehr eingehen.
hast du ein Problem mit anderen Erfahrungswerten?
Bisher kommen von dir nur fragwürdige Statistiken.
Und selbst wenn hier einige traumatisiert sind und Hilfe benötigen bleibt die Frage:WER soll das leisten?
Du verkennst offensichtlich dass auch dies Arbeit bedeutet.
Also wieviele Sozialarbeiter beispielsweise fehlen hier???Und da kommt hier eine bekennende Wählerin einer Partei daher die Arbeit gegenüber dem Sozialsystem so unattraktiv wie möglich machen will.
Und dann kommst du noch daher und forderst bezahlte Care-Arbeit....damit noch weniger Menschen vorhanden sind die als Streetworker,etc. arbeiten wollen?
Hör du mal auf mit deiner verträumten Welt.


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Kapitalismus - Die Ausgeburt der Hölle

17.03.2026 um 06:42
Zitat von OptimistOptimist schrieb:Manche Urvölker im Dschungel leben und lebten in einfachen Verhältnissen, autark, nachhaltig und ursprünglich.
... und sind/waren jedoch glücklicher als so manch andere in Industrienationen
Ach der Mythos, hakt sich nichts davon ab so zu leben, aber Jammer nicht beim ersten Zahnschmerz oder das du an einem eingewachsenen Zehennagel stirbst


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Kapitalismus - Die Ausgeburt der Hölle

17.03.2026 um 07:33
Zitat von mitH2CO3mitH2CO3 schrieb:
Zitat von OptimistOptimist schrieb:Manche Urvölker im Dschungel leben und lebten in einfachen Verhältnissen, autark, nachhaltig und ursprünglich.
... und sind/waren jedoch glücklicher als so manch andere in Industrienationen
Zitat von mitH2CO3mitH2CO3 schrieb:Ich dank Dir für den Beitrag, weil er in verständlichen Worten ausdrückt, dass wir uns auf's Wesentliche auch in einem Wirtschaftssystem konzentrieren sollten. Daraus ergibt sich die Frage, was man für Wesentlich hält. Mensch, Tier, Umwelt? Und damit sind wir dann wieder bei den Werten, über die man sprechen sollte
Ganz genau, darüber sollte es einen viel breiteren Dialog geben.
Das vermisse ich z.B. auch im Fernsehen.
Da gehts meistens nur um Wirtschaftswachstum, selten um Nachhaltigkeit.
Und woraus resultieren denn all die Kriege die es schon gab und derzeit gibt? Man will sich erweitern, stärker werden, andere übertrumpen (😃)

Und klar gibts auch bei Naturvölkern kriegerische Handlungen, Machtstreben und auch barbarische Gepflogenheiten.
Jedoch nicht bei allen Naturvölkern.
Es ist in meinen Augen wie bei allen Gemeinschaften - es gibt solche und solche.
Zitat von FedaykinFedaykin schrieb:aber Jammer nicht beim ersten Zahnschmerz oder das du an einem eingewachsenen Zehennagel stirbst
ja klar.
Jedoch muss man dabei auch sehen, dass Naturvölker gesünder leben und somit weniger medizinische Hilfe brauchen.
Zitat von ToxidToxid schrieb:Und wie alt werden die?
Manche vielleicht älter als unsereins,, wegen gesünderer Lebensweise?
Aber selbst wenn nicht, ich für meinen Teil wünschte, so wenig wie möglich medizinische Hilfe zu brauchen (also nicht krank zu werden), dann wäre es mir egal, wann ich dann mal "unten liege".😉


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Kapitalismus - Die Ausgeburt der Hölle

17.03.2026 um 07:50
Zitat von goldenerReitergoldenerReiter schrieb:Also wieviele Sozialarbeiter beispielsweise fehlen hier???
Schon jetzt sehr viele, und es werden noch viel mehr fehlen. Lösungsansätze wie gehabt:
Um dem Fachkräftemangel allgemein entgegenzuwirken, könnte beispielweise eine bessere Vereinbarkeit von Beruf und Familie Eltern ermöglichen, mehr Stunden zu arbeiten oder früher aus der Elternzeit zu zurückzukehren (vgl. Frodermann et al., 2018). Neben dem Fokus auf noch unerschöpfte inländische Potenziale wird es im Hinblick auf den demografischen Wandel künftig jedoch auch mehr qualifizierte Zuwanderung benötigen, um den Fachkräftebedarf zu decken.
https://www.iwkoeln.de/studien/helen-hickmann-filiz-koneberg-die-berufe-mit-den-aktuell-groessten-fachkraefteluecken.html

Und genau um diese Punkte geht es. Auch bei der Caring Economy, die zumindest Zuhörer u.A. im Deutschen Bundestag nicht für zu verträumt hielten, um zuzuhören
Zitat von goldenerReitergoldenerReiter schrieb:Hör du mal auf mit deiner verträumten Welt.
Riane Eisler ist weltweit als Keynote-Speakerin auf Konferenzen sowie als Beraterin von Unternehmen und Behörden bei der Anwendung des in ihrer Arbeit eingeführten Partnerschaftsmodells tätig. Sie war unter anderem in der Generalversammlung der Vereinten Nationen zu Gast, dem amerikanischen Außenministerium[24] und Kongress[25], dem Deutschen Bundestag, in Kolumbien sowie der Tschechischen Republik.
Wikipedia: Riane Eisler


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Kapitalismus - Die Ausgeburt der Hölle

17.03.2026 um 08:17
Um dem Fachkräftemangel allgemein entgegenzuwirken, könnte beispielweise eine bessere Vereinbarkeit von Beruf und Familie Eltern ermöglichen, mehr Stunden zu arbeiten oder früher aus der Elternzeit zu zurückzukehren (vgl. Frodermann et al., 2018).
die Frage ist ob vor allem junge Menschen das wirklich machen und mehr arbeiten oder nicht Stundenmässig nach dem Minimalprinzip gehen.
Alleine schon die Vorschläge einer Katharina Stolla die einst bei der Grünen Jugend war und eine 20h-Woche mit vollem Lohnausgleich forderte zeigt was manch einem vorschwebt.
Dass der ganze Vorstand damals aus der Partei ausgetreten ist spricht Bände.Nicht umsonst hat die Linkspartei solch hohen Zulauf bei jungen Menschen und es wäre mal Zeit auch denen zu sagen dass es so in Deutschland nicht gehen kann.
Neben dem Fokus auf noch unerschöpfte inländische Potenziale wird es im Hinblick auf den demografischen Wandel künftig jedoch auch mehr qualifizierte Zuwanderung benötigen, um den Fachkräftebedarf zu decken.
auch hier die Frage wo sollen die herkommen?
Osteuropäische Länder dürften jetzt schon den Löwenanteil der Fachkräfte stellen.Mehr als fraglich ob das so bleibt.
Man sollte nicht vergessen dass hier momentan Hunderttausende Industriearbeitsplätze von Abwanderung betroffen sind und mich würde nicht wundern wenn viele davon eben nach Osteuropa gehen werden.
Sollten Polen,Tschechien oder sonstwer in Zukunft einen Boom erleben was würde den Menschen dort noch reizen nach Deutschland zu kommen?
Würde ich auch nicht machen wenn es vor Ort genügend Arbeit gäbe die immer besser bezahlt wird.
Die Sache ist mehr als nur gefährlich.


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Kapitalismus - Die Ausgeburt der Hölle

17.03.2026 um 09:06
Zitat von OptimistOptimist schrieb:Jedoch muss man dabei auch sehen, dass Naturvölker gesünder leben und somit weniger medizinische Hilfe brauchen.
Blödsinn

Weil sie vielleicht weniger Diabetiker haben?

Lenserwartung unter 50, hohe Kindersterblichkeit

Google ruhig mal


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Kapitalismus - Die Ausgeburt der Hölle

17.03.2026 um 11:10
Zitat von OptimistOptimist schrieb:Ganz genau, darüber sollte es einen viel breiteren Dialog geben.
Ok, dann frage ich Dich einfach mal: auf was kommt es Dir denn im gesellschaftlichen Zusammenleben an? Was sind Deine Prioritäten? Für welche Werte bist Du bereit mehr Abgaben zu bezahlen? Wo bist Du bereit zu verzichten? Was wäre der Gewinn für Dich und/oder für alle :)

Schlimmer wird's von ganz alleine, wenn man so weitermachen sollte. Hau raus :D wie Du Dir eine Alternative zum Turbokapitalismus, zu dem wir immer mehr Hinpendeln, vorstellst.


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Kapitalismus - Die Ausgeburt der Hölle

17.03.2026 um 12:09
Zitat von OptimistOptimist schrieb:Jedoch muss man dabei auch sehen, dass Naturvölker gesünder leben und somit weniger medizinische Hilfe brauchen.
@Optimist

Echte Naturvölker, die ohne Kontakt leben, brauchen nicht weniger medizinische Hilfe, sie bekommen weniger, teilweise selbstgewählt und behelfen sich anderweitig, in aller Regel aber nicht besser.

Dass einezelne Zivilisationskrankeheiten durch Überernährung und Bewegungsmangel logischerweise weniger vorkommen, führt jedoch nicht zu einer besseren Gesundheit. Dafür haben viele von ihnen Krankheiten durch Krankheitserreger, die durch direkten Kontakt übertragen werden, die bei uns kaum vorkommen.

Die meisten romatisierenden Vorstellungen stammen aus Reiseromanen des 19. Jahrhunderts.


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Kapitalismus - Die Ausgeburt der Hölle

17.03.2026 um 13:24
Zitat von kuno7kuno7 schrieb:Man kann auch nen normalen Altbau mit 45Grad Vorlauf auf 22Grad Raumtemperatur bringen, brauchst halt nur Heizkörper, die bei 45Grad die nötige Leistung bringen.
Zitat von abbacbbcabbacbbc schrieb:Hier sehen wir das grundkapitalischte Problem:
Das Bild im Anhang war überflüssig.

Liebe Herrschaften, ich persönlich sehe was das angeht überhaup kein Problem. Ich bin Eigentümer einer kleinen Hütte aus den 50er mit für Stadtverhältenisse unfassbar viel Grundstück,(welches damals hier das erste Haus in der Straße war - mittlerweile schon lange ein Gewerbegebiet). Ich habe den Bau soweit umgerüstet und nach besten Ermessen muss ich das sowieso selbst zahlen, weil ich selbst drin Arbeite und wohne.

Ihr müsst mir das nicht unbedingt sagen, was geht oder nicht. Ich habe das für mich persönlich soweit auch ausgeführt.
Erzählt es bitte den Mietern in den Großstädten oder sonst wo, wenn die Mieten wieder steigen.
Zitat von mitH2CO3mitH2CO3 schrieb:Och jöö, hätte ich geahnt, wie man auch hier auch an den Frauenstreiks interessiert ist ... na klar, dann hätte ich natürlich vorher was eingestellt :)

Beispielhaft ein bissi was aus dem Norden
Muss man das jetzt so verstehen, dass nur Männer etwas mit Kapitalismus zu tun haben?


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Kapitalismus - Die Ausgeburt der Hölle

17.03.2026 um 14:41
Zitat von OptimistOptimist schrieb:Ganz genau, darüber sollte es einen viel breiteren Dialog geben
Zitat von mitH2CO3mitH2CO3 schrieb:Ok, dann frage ich Dich einfach mal: auf was kommt es Dir denn im gesellschaftlichen Zusammenleben an? Was sind Deine Prioritäten? Für welche Werte bist Du bereit mehr Abgaben zu bezahlen? Wo bist Du bereit zu verzichten? Was wäre der Gewinn für Dich und/oder für alle
Punkt "Zusammenleben" und "Werte":
tu Anderen nichts an, was du selbst nicht willst.
Hilfsbereitschaft, da wo es nötig ist, manchmal reicht auch Hilfe zur Selbsthilfe.

So wenig wie möglich die Umwelt mit dem eigenen Verhalten schädigen.
Ganz Ausbleiben kann das leider nich da man ja schon mal einiges an Technik braucht (sonst könnte ich jetzt auch gar nicht schreiben).

Was meine Prioritäten sind, wäre mir fürs Forum zu persönlich. Nur so viel: Reisen gehören schon mal nicht dazu.

Bereitschaft Abgaben zu zahlen:

Hier möchte ich auch nicht zu konkret werden, weil es dann zu persönlich würde.
Aber mir reicht ein bescheidener Lebensstandard, brauche keinen Luxus (wobei natürlich "Luxus" eine Definitionsfrage ist).

Und wie sieht das alles bei dir aus? 🙂
Zitat von mitH2CO3mitH2CO3 schrieb:Schlimmer wird's von ganz alleine, wenn man so weitermachen sollte. Hau raus :D wie Du Dir eine Alternative zum Turbokapitalismus, zu dem wir immer mehr Hinpendeln, vorstellst
alles so ungefähr was du auch schon geschrieben hattest.

Ich würde mir z.B. bezüglich Nachhaltigkeit wünschen, dass es viel mehr Tauschbörsen gibt (nicht nur im Internet, sondern vor Ort).

Dann auch Geschäfte, wo man alles was man an Gegenständen braucht, ausleihen könnte, gegen kleine Gebühren.
Gibts sicher schon, aber dann halt viel zu wenig.

Car-Sharing müsste es viel mehr geben usw.


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Kapitalismus - Die Ausgeburt der Hölle

17.03.2026 um 15:14
Zitat von OptimistOptimist schrieb:Ich würde mir z.B. bezüglich Nachhaltigkeit wünschen, dass es viel mehr Tauschbörsen gibt (nicht nur im Internet, sondern vor Ort).

Dann auch Geschäfte, wo man alles was man an Gegenständen braucht, ausleihen könnte, gegen kleine Gebühren.
Gibts sicher schon, aber dann halt viel zu wenig.

Car-Sharing müsste es viel mehr geben usw.
Das finde ich z. B nicht schlecht.
Car Sharing. Sehr guter Punkt, wenn man eh nicht sooo viele Km mit dem Auto fährt und dennoch ab und zu wirklich ein Auto braucht.
Zitat von OptimistOptimist schrieb:ausleihen könnte
Generell definitiv wohl das beste was es gibt.
Brauchst du ein gutes Soziales Umfeld, dann bezahlst du nichts mehr unter Freunden - Verwandten. Selbst unter Gebühren, absolut ok. Viele Dinge, wie hier bei mir brauche ich max 1 Mal im Jahr.
Zitat von OptimistOptimist schrieb:mehr Tauschbörsen
Tauschen? Tauschen geht immer.
Ich hab hier noch dermaßen viel Krims Kram rumliegen!

Lass uns doch einen Tausch Thread aufmachen!
Das könnte extrem interessant werden. Davon einmal ganz abgesehen, kommen dadurch vielleicht wieder Dinge im Umlauf, welche schon seit Jahrzehnten nicht mehr im Gebrauch waren!


Gehört das nicht auch zum Kapitalismus, bzw weiterer Gebrauch.
Daran arbeiten wir auch schon seit Jahrzehnten.
Wiederverwertung.


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