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Kapitalismus - Die Ausgeburt der Hölle

15.072 Beiträge ▪ Schlüsselwörter: Wirtschaft, Armut, Kapitalismus ▪ Abonnieren: Feed E-Mail

Kapitalismus - Die Ausgeburt der Hölle

06.02.2026 um 13:33
Zitat von BetonschweinBetonschwein schrieb:Es fehlt die Abschaffung des ÖRF
Als Deutscher kann ich den Österreichischen Rundfunk nicht abschaffen, aber den ÖRR :troll:
Zitat von BetonschweinBetonschwein schrieb:Es fehlt der Austritt aus der EU
Da bin ich für einen Verbleib, mit etwas anderen Bedingungen.
Zitat von BetonschweinBetonschwein schrieb:Dann stimmt das Wahlprogramm praktisch 1 zu 1 *Zwinkersmiley*
Wer kopiert meine Ideen? Im echten Kapitalismus könnte ich auf IP klagen.
Im Ernst: da fehlen noch viele Sachen bis 1:1, der Vergleich ist schon arg an den Haaren herbeigezogen. Ich sage auch nicht bei jeder grünen oder roten Idee: Hallo Kim, schöne Grüße nach Pjöngjang...
Zitat von BetonschweinBetonschwein schrieb:Wenn dir der Turbo-Kapitalismus so gut gefällt, fällt mir das ein Land ein, indem Reichtum, Gier und Größenwahn alles ist. :troll:
Nein, USA Bürger bleiben unabhängig von dem Land in dem sie leben in USA steuerpflichtig....das ist schlimmer als die deutsche Wegzugsteuer.
Also, nicht alles dem ÖRR glauben. // ist das ein Remigrationsvorschlag?


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Kapitalismus - Die Ausgeburt der Hölle

06.02.2026 um 13:36
Zitat von philaephilae schrieb:Es führt zu nichts.
Doch diese Frage muss jedes System beantworten.

Und darauf baut sich auf ob es funktionieren kann oder nicht


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Kapitalismus - Die Ausgeburt der Hölle

06.02.2026 um 13:40
Zitat von mitH2CO3mitH2CO3 schrieb:Ich sehe keinen Denkfehler darin, für partnerschaftliches Leben & Arbeiten zu sein, und gegen dominanzgeleitete Interessensdurchsetzungen.
Partnerschaftliches leben und arbeiten? Was soll das den. Jetzt wieder sein.


Ich möchte die wenigsten Menschen auf den Status eines Partners sehen,schon gar nicht wenn ich es selbst nicht aussuchen kann.


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Kapitalismus - Die Ausgeburt der Hölle

06.02.2026 um 13:47
Zitat von ApexOneApexOne schrieb:Welche Verantwortung habe ich für eine allein erziehende Mutter?
Fürsorge und Bildung sind wichtige Grundlagen für‘s Leben. Wenn Familiengefüge aus dem Gleichgewicht geraten, ist es im Interesse der Gesellschaft dort auch ausgleichend zu wirken. Setzt aber voraus, dass man diese Zusammenhänge erfassen kann, um ihnen die entsprechende Wertigkeit zu geben, die sie tatsächlich auch haben.

Solange aus Preis- oder Kostenermittlungen bestimmte Aspekte herausfallen, kann man nicht den richtigen Preis ermitteln, und damit hat man wiederum nachfolgende Ungerechtigkeit oder Schäden.


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Kapitalismus - Die Ausgeburt der Hölle

06.02.2026 um 13:48
@Fedaykin

Ich meine, eine Wiederholung unserer Unterhaltung von vor einigen Monaten führt zu nichts.


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Kapitalismus - Die Ausgeburt der Hölle

06.02.2026 um 13:51
Zitat von mitH2CO3mitH2CO3 schrieb:Fürsorge und Bildung sind wichtige Grundlagen für‘s Leben. Wenn Familiengefüge aus dem Gleichgewicht geraten, ist es im Interesse der Gesellschaft dort auch ausgleichend zu wirken.
Dann gehört auch Vorsorge dazu, zB kriege kein Kind mit dem Typen, oder? Wie wird das umgesetzt, wie kommt hier das Interesse der Gesellschaft zu Geltung? Oder ist man für die Schadensbehebung zuständig?
Zitat von mitH2CO3mitH2CO3 schrieb:Setzt aber voraus, dass man diese Zusammenhänge erfassen kann, um ihnen die entsprechende Wertigkeit zu geben, die sie tatsächlich auch haben.
Das ist gegeben, in der Gesellschaft gibt es genug Erfahrung und gut ausgebildete Leute im sozialen Bereich.


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Kapitalismus - Die Ausgeburt der Hölle

06.02.2026 um 14:04
Zitat von FedaykinFedaykin schrieb:Partnerschaftliches leben und arbeiten? Was soll das den. Jetzt wieder sein.
Das bedeutet, mein Gegenüber auf Augenhöhe zu sehen. Die Interessen und Bedürfnisse des Anderen sind ebenso berechtigt wie meine.
Zitat von FedaykinFedaykin schrieb:Ich möchte die wenigsten Menschen auf den Status eines Partners sehen,schon gar nicht wenn ich es selbst nicht aussuchen kann.
ja, es kann schon ein Prozess sein, anderen Wertschätzung, Toleranz entgegenzubringen. Wenn man es dann aber schafft, wird es zumeist belohnt, in jeder Hinsicht, auch in geschäftlicher und auch gesellschaftlicher.

Die Natur ist bekanntlich mehr als ein Partner. Gesunde Natur ist lebensnotwendig für uns. Da braucht‘s dann halt das Verständnis, dass wir uns schlussendlich selbst schaden, wenn wir ihr schaden.

Ausbeutung schadet langfristig allen.


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Kapitalismus - Die Ausgeburt der Hölle

06.02.2026 um 14:12
Zitat von ApexOneApexOne schrieb:Nein, da endet sie...deswegen heißt "unter".
das hatte ich schon verstanden mit dem "unter'
Zitat von ApexOneApexOne schrieb:Und weiter geht es mit dem absichtlichen Falschverstehen und Verdrehen
nicht absichtlich, warum unterstellst du mir das? 🥺
wir hatten uns lediglich missverstanden.

Also noch mal dazu:
Zitat von ApexOneApexOne schrieb:Absolut - wer weniger als 2,15$ pro Tag hat
Mit anderen Worten, wer ab 2,15 oder kurz darüber hat pro Tag, ist nicht arm? (das impliziert mir deine Aussage).

Diese Grenze von 2,15 erscheint mir jedenfalls sehr niedrig bei unseren Lebenshaltungskosten.
Zitat von ApexOneApexOne schrieb:Nimm zB. Deutschland, wer behauptet ernsthaft dass einer mit 32.240€ (Median ist 53.900€) arm ist.
da würde ich doch auch niemals sagen, dass jemand mit 32000 arm sei.
Aber was hat diese Summe mit der Grenze von 2,15 zu tun?
Bei dieser Summe hat man ja nun um einiges mehr als diese 2,15


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Kapitalismus - Die Ausgeburt der Hölle

06.02.2026 um 14:16
@Optimist
Die offizielle Erklärung noch einmal, es gibt zwei Referenzwerte die nichts miteinander zu tun haben:
Zitat von ApexOneApexOne schrieb:Absolut - wer weniger als 2,15$ pro Tag hat.
Relativ - wer weniger hat als 60% des Medianeinkommens in dem jeweiligen Land.
Für DE gilt die relative Armut...alte Werte, ich habe aktuelle eingesetzt:
In der Wirtschaftsstatistik gilt als armutsgefährdet, wer über weniger als 60 % des mittleren Einkommens der Gesamtbevölkerung verfügt (2014: 987 €). Demnach waren 2014 in Deutschland 16,7 % der Bevölkerung von Armut bedroht, darunter 5 % von erheblicher materieller Entbehrung betroffen. Diese relative materielle Armut ist oft auch mit sozialer Ausgrenzung verbunden.

Duden Wirtschaft von A bis Z: Grundlagenwissen für Schule und Studium, Beruf und Alltag. 6. Aufl. Mannheim: Bibliographisches Institut 2016. Lizenzausgabe Bonn: Bundeszentrale für politische Bildung 2016.
Quelle: https://www.bpb.de/kurz-knapp/lexika/lexikon-der-wirtschaft/18705/armut/


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Kapitalismus - Die Ausgeburt der Hölle

06.02.2026 um 14:22
Zitat von ApexOneApexOne schrieb:Dann gehört auch Vorsorge dazu, zB kriege kein Kind mit dem Typen, oder?
Man kann tatsächlich auch trotz Vorsorge schwanger werden :) … zudem Fehler passieren überall.
Zitat von ApexOneApexOne schrieb:Wie wird das umgesetzt, wie kommt hier das Interesse der Gesellschaft zu Geltung?
Eine überlastete, überforderte Mutter kann sich selbst nicht optimal in der Gesellschaft einbringen. Späterhin ihr Kind vllt. auch nicht, weil es nicht das bekam, was es für eine gute Entwicklung benötigt hätte. Die Folgekosten können die Gesellschaft ggf. mehr belasten, als ein Support zum richtigen Zeitpunkt.
Zitat von ApexOneApexOne schrieb:Das ist gegeben, in der Gesellschaft gibt es genug Erfahrung und gut ausgebildete Leute im sozialen Bereich.
Tatsächlich? Mir ging es um die unbezahlte häusliche CareARBEIT. Unter dieser fehlenden Berücksichtigung leiden hauptsächlich Frauen, da überwiegend sie diese unbezahlten, und damit nicht wertgeschätzten Tätigkeiten ausführen.

Wieso werden derlei Tätigkeiten (privare Carearbeit, Ehrenamt) nicht ebenfalls entlohnt? Weshalb entstehen daraus keine steuerlich geltend zu machenden Ansprüche oder Rentenansprüche, auf gleichem Niveau wie es für „andere Arbeit“ möglich ist?


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Kapitalismus - Die Ausgeburt der Hölle

06.02.2026 um 14:25
Zitat von mitH2CO3mitH2CO3 schrieb:Man kann tatsächlich auch trotz Vorsorge schwanger werden :) … zudem Fehler passieren überall.
Sind aber schon auffällig viele, oder?


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Kapitalismus - Die Ausgeburt der Hölle

06.02.2026 um 14:27
Zitat von mitH2CO3mitH2CO3 schrieb:Die Natur ist bekanntlich mehr als ein Partner. Gesunde Natur ist lebensnotwendig für uns. Da braucht‘s dann halt das Verständnis, dass wir uns schlussendlich selbst schaden, wenn wir ihr schaden.

Ausbeutung schadet langfristig allen
word
Zitat von ApexOneApexOne schrieb:Die offizielle Erklärung noch einmal, es gibt zwei Referenzwerte die nichts miteinander zu tun haben
okay verstehe.
Für den einen Referenzwert hast du ein Zitat (Beleg) gepostet.

Aber hierfür sehe ich keinen Beleg in deinem Post, vermutlich weil es in Dollar ist und somit für die USA gilt?
Zitat von ApexOneApexOne schrieb:Absolut - wer weniger als 2,15$ pro Tag hat
Aber egal ob's für hier oder dort gilt, mir unverständlich, wer auf solch einen niedrigen Wert kommt.


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Kapitalismus - Die Ausgeburt der Hölle

06.02.2026 um 14:28
Zitat von ApexOneApexOne schrieb:Nein, USA Bürger bleiben unabhängig von dem Land in dem sie leben in USA steuerpflichtig....das ist schlimmer als die deutsche Wegzugsteuer.
Also, nicht alles dem ÖRR glauben. // ist das ein Remigrationsvorschlag?
Nicht nur als Bürger, reicht schon eine GreenCard zu bekommen, selbst wenn Du keinen Fuß in die USA gesetzt hast.


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Kapitalismus - Die Ausgeburt der Hölle

06.02.2026 um 14:29
Zitat von mitH2CO3mitH2CO3 schrieb:Wieso werden derlei Tätigkeiten (privare Carearbeit, Ehrenamt) nicht ebenfalls entlohnt? Weshalb entstehen daraus keine steuerlich geltend zu machenden Ansprüche oder Rentenansprüche, auf gleichem Niveau wie es für „andere Arbeit“ möglich ist?
Weil da kein Geld fließt, ganz einfach (im Falle Ehrenamt ein bißchen dennoch).

Aber ok, spielen wir es mal durch - Carearbeit, da gibt es eigentlich nur eine Frage zu klären: wer trägt die Kosten bzw. bezahlt den Carearbeiter?
Das wäre der Arbeitgeber der dann alles abführen muss.


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Kapitalismus - Die Ausgeburt der Hölle

06.02.2026 um 14:39
Dazu noch mal:
Zitat von OptimistOptimist schrieb:Aber egal ob's für hier oder dort gilt, mir unverständlich, wer auf solch einen niedrigen Wert kommt
von wem kommt nun dieser Grenzwert von 2,15 Dollar?

Und wie siehst du das, ob in unseren Breiten (Europa oder auch USA oder für wen auch dieser Wert gilt) jemand mit bissel mehr als 2,15 Dollar auskommen könnte?
... oder anders gefragt, wie es sein kann, dass sich Armut um solch einen niedrigen Wert herum definiert?


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Kapitalismus - Die Ausgeburt der Hölle

06.02.2026 um 14:54
Zitat von ApexOneApexOne schrieb:Das wäre der Arbeitgeber der dann alles abführen muss.
Ich würde das nicht an einer einzelnen Verantwortlichkeit festmachen, da es sich um ein gesamtgesellschaftliches Anliegen handelt. Sicherlich würde es dafür staatlicher Investitionen bedürfen, aber auch Richtlinien, wie Unternehmen Versorgungsarbeit unterstützen können (Flexibilität bei der Arbeitszeit ect.) Zudem wäre auch die partnerschaftliche Bezahlung eine weiterer Baustein für das Konstrukt.

Es gibt ferner den Vorschlag, dass Carearbeit in die volkswirtschaftliche Gesamtechnung, also in’s BIP, einbezogen werden müsste.

Das wären wichtige Aspekte zur Wertschätzung dieser Tätigkeiten, und der sie ausübenden Menschen.


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Kapitalismus - Die Ausgeburt der Hölle

06.02.2026 um 15:17
Zitat von ApexOneApexOne schrieb:Das ist gegeben, in der Gesellschaft gibt es genug Erfahrung und gut ausgebildete Leute im sozialen Bereich.
A pro pos sozialer Bereich: die Ungerechtigkeit in der Bezahlung ist bekannt. Ein sozial arbeitender (oder systemrelevanter ;)) Mensch verdient vermutlich nur einen Bruchteil dessen, was ein Mensch bspw. im IT-Bereich erhält. Weshalb werden TÄTIGKEITEN so unterschiedlich gewürdigt? Ist es volkswirtschaftlich gesehen nicht auch iwie ungesund, derartig zu unterscheiden? Sollte es nicht auch um weitere WERTE gehen, die dann in Summe den Gesamtwert einer erbrachten Tätigkeit ausmachen? Also bspw. die Berücksichtigung sozialer und ethischer Aspekte? Die fallen in der klassischen kapitalistischen Denke ja leider raus, was damit doch zu einer Verzerrung der gelebten Realität führt, oder nicht?


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Kapitalismus - Die Ausgeburt der Hölle

06.02.2026 um 17:08
@mitH2CO3
Vor meinen Vorschlägen (alles IMHO): wir sind hier im Kapitalismusthread und Lösungen für "Lebensspezialisten die Scheisse bauen und erwarten dass andere aufkommen" sehe ich nicht vor, es ist schlichtweg OT.
Zitat von mitH2CO3mitH2CO3 schrieb:Ich würde das nicht an einer einzelnen Verantwortlichkeit festmachen, da es sich um ein gesamtgesellschaftliches Anliegen handelt.
Die deutsche Gesellschaft hat dieses Anliegen nicht - alle Leistungen sind als Hilfe zur Selbsthilfe gedacht, man geht davon dass jeder seinen Lebensunterhalt selbst verdienen sollte, sofern in der Lage.

Carearbeit finanziell anerkennen - es sollte das Verursacher und Empfänger Prinzip gelten.
(kommt auch so vor, wenn ich jemanden zum Krüppel mache, zahle ich Verdienstausfall und Unterhalt ein leben lang)




Kinder

Verantwortliche Verursacher sind die Eltern - sie müssen dafür aufkommen bis die Kinder die erste Ausbildung abgeschlossen haben, vom Staat gibt es Kindergeld dazu und von der Solidargemeinschaft kostenlose, aber dennoch vollumfängliche Krankenversicherung.
Bürgerliches Gesetzbuch (BGB)
§ 1601 Unterhaltsverpflichtete

Verwandte in gerader Linie sind verpflichtet, einander Unterhalt zu gewähren.
Quelle: https://www.gesetze-im-internet.de/bgb/__1601.html

Wenn beide nicht in der Lage dazu sind, springt der Staat mit Grundsicherung ein, und es gibt sogar Rentenpunkte, die trägt wieder die Solidargemeinschaft. (BGB 1602)

So weit so gut, ich kann bis hier nicht erkennen dass der Staat und Gesellschaft keine Carearbeit finanziell würdigt.
------
Du hast hier von alleinerziehende Mütter geschrieben:
- der Staat übernimmt ggf. den Unterhaltsvorschuss falls der Vater nicht zahlt
Änderungsvorschlag von mir:
a) bei Vermögenden Pfändung sofort und über den geschuldeten Betrag im Voraus, zB für die nächsten 3 Jahre dazu
b) Vater in Grundsicherung und nicht arbeitswillig, sofort maximalmögliche Sanktion, aus dem Kopf, 30%, er kann keine Kinder in die Welt setzen und sich nicht drum kümmern
b.1) die Rentenpunkte von ihm wandern zur Frau (bzw. von dem der nicht pflegt zu dem der Pflegt)



Eltern

Änderung: Das Vermögen, Einkommen und ev. Pflegegeld werden verwertet als würden sie ins Heim gehen und als Brutto Verdienst dem tatsächlich pflegendem Kind zugewiesen. Die Sozialversicherungsbeiträge werden nur zur Hälfte bezahlt, aber als vollbezahlt verbucht (AG Anteil entfällt, wird aber berücksichtigt)



Hausfrau/Mann mit Kindern unter 14 (Fall 1)

Hier gibt es genügend steuerliche Freibeträge für den Partner und Kinder...dennoch fehlt eine Sache um Alterarmut zu vermeiden, der der daheim bleibt ist zwar solidarisch versichert, kriegt aber keine Rentenpunkte.
Änderung: ich fände es fair wenn die Person einen vollen Rentenpunkt pro Jahr bekommt, zusätzlich zu den 3 bei der Geburt -> somit 17 bei einem Einzelkind, überlappen sich 2 um zB. 3 Jahre wären es 3+14+3+3=23 Punkte.

Arbeitsfähige Hausfrau/Mann ohne Kinder (Fall 2)

Freibetrag bleibt.
Änderung: das Haushalt zahlt einen halben KV + halben PV Beitrag und einen halben RV Beitrag, Rentenpunkte somit 0,5 vom Anspruch/Jahr.


Zitat von mitH2CO3mitH2CO3 schrieb:A pro pos sozialer Bereich: die Ungerechtigkeit in der Bezahlung ist bekannt.
Also mir nicht, siehe nächsten Punkt.
Zitat von mitH2CO3mitH2CO3 schrieb:Ein sozial arbeitender (oder systemrelevanter ;)) Mensch verdient vermutlich nur einen Bruchteil dessen, was ein Mensch bspw. im IT-Bereich erhält.
Zuerst mal: alle Jobs sind systemrelevant, oder kennst Du eine Firma die Stellen für nichts tun erschafft und fürstlich bezahlt? (ÖRR ist hier außen vor)
Zitat von mitH2CO3mitH2CO3 schrieb:Weshalb werden TÄTIGKEITEN so unterschiedlich gewürdigt? Ist es volkswirtschaftlich gesehen nicht auch iwie ungesund, derartig zu unterscheiden?
Zwei Eigenschaften des Kapitalismus:
Effizienz - wenn der Job mehr kostet als er bringt, wird er abgeschafft oder verändert
Konkurrenz - wenn der Job mit geringen Investionsaufwand des Bewerbers ausgeführt werden kann (kurze oder gar keine Ausbildung), dann gibt es logischerweise mehr Bewerber und der Arbeitspreis sinkt
Es ist sogar sehr gesund so zu unterscheiden, so können wir einem Gehirnchirurgen mehr zahlen als einem Busfahrer (nichts gegen Busfahrer, aber in München ist die Ausbildung bei Eignung 2-3 Monate), wenn Du allen das Gleiche zahlen willst, fahren alle Bus und sterben an Kopfkrankheiten (plakativ)
Zitat von mitH2CO3mitH2CO3 schrieb:Sollte es nicht auch um weitere WERTE gehen, die dann in Summe den Gesamtwert einer erbrachten Tätigkeit ausmachen? Also bspw. die Berücksichtigung sozialer und ethischer Aspekte?
Die sozialen Aspekte werden doch gänzlich unkapitalistisch dem Arbeitgeber vom Gesetzgeber vorgeschrieben.
Mit dem Begriff ethische Aspekte kann ich wenig anfangen, soll zB ein Gerichtsvollzieher weniger verdienen? Seine "Kunden" sind in Not und bestimmt nicht froh ihn zu sehen.
Zitat von mitH2CO3mitH2CO3 schrieb:Sicherlich würde es dafür staatlicher Investitionen bedürfen
Der Sozialstaat hatte 1340Mrd. Ausgaben im Jahr 2024 - wieviel willst Du noch investieren und wie finanzieren?
Zitat von mitH2CO3mitH2CO3 schrieb:Richtlinien, wie Unternehmen Versorgungsarbeit unterstützen können (Flexibilität bei der Arbeitszeit ect.) Zudem wäre auch die partnerschaftliche Bezahlung eine weiterer Baustein für das Konstrukt.
Halte ich nichts davon - egal wie man das Kind nennt, die Stelle muss sich rechnen, sprich es muss mehr einbringen als es kostet. Zwingt man die Unternehmen dazu, verlassen sie das Land...findet aktuell statt.


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Kapitalismus - Die Ausgeburt der Hölle

06.02.2026 um 17:23
Zitat von ApexOneApexOne schrieb:Wer kopiert meine Ideen? Im echten Kapitalismus könnte ich auf IP klagen.
Die Partei deren Wahlschilder hier immer innerhalb von 24Std spurlos verschwinden :) :D

Bin mir natürlich nicht sicher ob diese Punkte nun 100% passen, allerdings ist deren Marktradikalität auffällig stärker als die der FDP

Stark verkürzt: die oberen 10% werden hofiert, während der Soziallstaat ausgehöhlt wird, die alles finanzierende Mittelschicht die Zeche zahlt und Menschen die sich die letzten 10 Tage des Monats eh nicht mehr ausreichend ernähren können, nur noch trocken Brot & Wasser bekommen.

Sozusagen der gleiche Wahnsinn wie ihn Agent Orange ausn Kreml ähhh weißen Haus uns grade vorführt.

Ich such nachher mal die Statistik zum Vergleich raus^^


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Kapitalismus - Die Ausgeburt der Hölle

06.02.2026 um 17:31
Zitat von BetonschweinBetonschwein schrieb:die oberen 10% werden hofiert
Das ist kapitalistisch gesehen absolut richtig und empfehlenswert...sie zahlen 40-50% der Steuern und 95% des Soli.
Was schwebt Dir vor? Sie loswerden? die werden eh gehen, brauchst nicht warten oder Dich bemühen.
Zitat von BetonschweinBetonschwein schrieb:der Soziallstaat ausgehöhlt wird
Der Sozialstaat höhlt sich selbst aus.
Zitat von BetonschweinBetonschwein schrieb:die alles finanzierende Mittelschicht die Zeche zahlt und Menschen die sich die letzten 10 Tage des Monats eh nicht mehr ausreichend ernähren können, nur noch trocken Brot & Wasser bekommen.
Nö, die zahlt das nicht..die oberen 10 sind über der Mittelschicht....und was machen die mit dem Geld?
Zitat von BetonschweinBetonschwein schrieb:Ich such nachher mal die Statistik zum Vergleich raus^^
Kein Problem.


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