zaeld schrieb:Sind Frauen eigentlich mündig oder brauchen sie einen Betreuer, der ihre Entscheidungen übernimmt?
Wtf. ...bemüh' Dich mal zu verstehen, selbst ein Mindestmaß an Empathie zu entwickeln, in welche Situation man als Frau kommen kann, wenn man schwanger wird. Ein signifikanter Teil der Kinder kommt ungeplant, was aber auch nicht immer bedeutet ungewollt. Beziehungen halten oftmals nicht, was man sich vllt. beidseitig wünscht. Man muss sich trennen. Und ggf. steht die Mutter dann als Alleinerziehende da, was für sie noch mehr Konsequenzen haben kann, als für eine Mutter, die während der Erziehungszeit mit dem Kindesvater lebt. Das ist doch nun wirklich nix Neues. Wird halt nur geduldet, verdrängt. Und das ist ungerecht, und für die Gesellschaft von Nachteil, weil Mutter und Kind von dieser Problematik beeinträchtigt sind, und sich nicht optimal einbringen können.
zaeld schrieb:Kann sich die Frau nicht von dem Hauptverdiener trennen und selbst arbeiten gehen, wenn der ihr nur ein Taschengeld oder noch weniger überlässt?
Selbstverständlich kann und macht sie dieses, wenn sie kein Kind betreuen muß. Denk doch mal rein: das ganze oben angesprochene Thema wird viel zu oft wie selbstverständlich auf die Frau verlagert. Der Mann geht weiter seiner Arbeit nach, macht Karriere etc. hat weder erwerbsmässig noch rentenmässig iwelche Nachteile zu erwarten. Außer er nimmt bis zu drei Jahre Erziehungsurlaub, da hat er dann auch weniger Einkünfte und Sozialabgaben. Wie daneben ist das denn? Er macht während der Erziehungszeit grundlegend essenzielle Arbeit für die Gesellschaft, indem er sich um sein Kind kümmert, und bekommt weniger Geld dafür als für seine berufliche Arbeit.
Es geht bei der caring economy als Alternative zu einem Dominanzsystem wie dem entfesselten Kapitalismus darum, FÜRSORGE zu entwickeln füreinander und die Natur, damit es allen besser gehen kann. Das Kümmern und Interesse haben am Anderen ist entscheidend für die Veränderung zu einer partnerschaftlichen Gesellschaft, Staat, Unternehmen ... what ever. Der alleinige Fokus auf den eigenen Bauchnabel, den (eigenen) Profit ist das Zerstörerische. Es gilt auch Werte mit einzubinden z.B. in die Preisfindung. Werte wie Nachhaltigkeit, Menschenrechte etc.