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Kapitalismus - Die Ausgeburt der Hölle
um 13:55Das stimmt wohl. Jedoch macht es hoffnungsvoll zu wissen, dass auch zu diesem Thema geforscht wurde/wird, und im Grunde weiss man schon recht gut, wie es sich mit dem Mitgefühl verhält. Wo es hilf, wie es zu einer Belastung werden kann etc. Primär ist es jedoch mMn. ganz cool, Vorschläge wie die nachfolgenden kennenzulernen, die darauf eingehen, welche Möglichkeiten da sind, ums sich als Gesellschaft zu wandeln.Sabres schrieb:Das Beste wäre natürlich, wenn sich alle verstehen würden. Soweit sind wir noch lange nicht.
Von egoistischen Gesellschaften zu nachhaltigen GesellschaftenHow to build a caring economy
Diese Erkenntnisse sind meiner Meinung nach von großer Bedeutung. Sie zeigen, dass wir durch die Kultivierung unseres Geistes und Herzens unsere Motivationen von egozentrischen und selbstsüchtigen zu fürsorglicheren und verbindlicheren verändern können, was wiederum prosoziales Verhalten und Zusammenarbeit fördert.
Das Verständnis der Motivationen anderer Menschen und der Möglichkeiten, diese zu verändern, ist entscheidend für den Aufbau nachhaltigerer Gesellschaften, in denen wir gemeinsam auf gemeinsame Ziele hinarbeiten.
Auf der Grundlage dieser und anderer Erkenntnisse aus der Psychologie, den Neurowissenschaften und der Wirtschaftswissenschaft entwickeln wir derzeit gemeinsam mit dem Ökonomen und Präsidenten des Kieler Instituts für Weltwirtschaft, Dennis Snower, neue motivationsbasierte Computermodelle für wirtschaftliche Entscheidungsfindung.
Diese Modelle werden es uns ermöglichen, klare Vorhersagen über das zu erwartende monetäre Austauschverhalten in wirtschaftlichen Situationen, wie z. B. Gemeinwohlproblemen, zu treffen. Diese klaren Verhaltensvorhersagen können dann im Labor getestet werden, und mehrere dieser Experimente sind bereits im Gange.
Die säkularen, ethischen Übungen zum mentalen Training, die im ReSource-Projekt zum Einsatz kommen, könnten in Unternehmen, politischen Institutionen, Schulen (für Lehrer und Kinder) und im Gesundheitswesen angewendet werden – also in allen Bereichen, in denen wir ein hohes Maß an Stress und Burn-out sowie damit verbundene Erkrankungen vorfinden.
Auch in der frühen Kindheit sollten Trainingsprogramme eingeführt werden, damit Kinder auf säkulare und wissenschaftlich fundierte Weise ethische Werte lernen und erfahren, wie sie mentale Fähigkeiten und Mitgefühl einsetzen können, um Stress und Emotionen zu regulieren. Anstatt Kindern nur Wissen zu vermitteln, sollten wir dafür sorgen, dass sie wichtige mentale Fähigkeiten erlernen, die ihnen ihr ganzes Leben lang zugutekommen.



