ApexOne schrieb:Wer hat was davon, Gesellschaft etc...?
Es geht um die Anerkennung, Sichtbarmachung unbezahlter Lebensarbeitszeit.
Es geht darum, den wirtschaftlichen Wert der Carearbeit ebenso zu berücksichtigen wie z.B. einen Autounfall, der in's Bip mit einfliesst, weil er Umsatz bringt.
2012 wurde im Australian Report festgestellt, dass unbezahlte Care-Arbeit in Haushalten, wenn sie bezahlt würde, 650,1 Milliarden US-Dollar kosten würde. Das entspricht 50,6 Prozent des australischen BIP.
Nach Schätzungen des US-Unternehmens Salary.com lag im Jahr 2019 das angemessene Gehalt für ein Elternteil, das auf Erwerbsarbeit verzichtete, um sich um die Kinder zu kümmern, bei 162.581 US-Dollar. pro Jahr.
Aber Menschen, die diese Carearbeit geleistet haben, stehen anschliessend vor einem höheren Risiko für Erwerbs- und Altersarmut. Selbstredend sollten ihnen mMn. die gleichen Sozialleistungen und Ansprüche für die Carearbeitszeiten zustehen, wie Berufstätigen sonst auch.
ApexOne schrieb:ich antworte auch ausführlich
Na gut, Herr Hochstapler, dann sach' halt mal: weshalb werden unbezahlte Arbeitsleistungen im BIP nicht berücksichtigt, wo sie doch einen so großen Anteil am Leben haben?