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Kapitalismus - Die Ausgeburt der Hölle

15.072 Beiträge ▪ Schlüsselwörter: Wirtschaft, Armut, Kapitalismus ▪ Abonnieren: Feed E-Mail

Kapitalismus - Die Ausgeburt der Hölle

10.02.2026 um 19:15
@mitH2CO3

Ja, okay, das hatte ich vermutet. Es macht natürlich absolut keinen Sinn, den "Job" einer Mutter mit Anteilen eines Vorstandsvorsitzenden, Richters, Steuerberaters usw. zu veranschlagen - damit kommt man dann auch auf solche absurden Summen.


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Kapitalismus - Die Ausgeburt der Hölle

10.02.2026 um 19:18
Zitat von bgeowehbgeoweh schrieb:Es macht natürlich absolut keinen Sinn, den "Job" einer Mutter mit Anteilen eines Vorstandsvorsitzenden, Richters, Steuerberaters usw. zu veranschlagen - damit kommt man dann auch auf solche absurden Summen.
Es macht durchaus Sinn, weil es die gleichen bzw. vergleichbare Kompetenzen erfordert.


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Kapitalismus - Die Ausgeburt der Hölle

10.02.2026 um 19:22
Zitat von mitH2CO3mitH2CO3 schrieb:Es macht durchaus Sinn, weil es die gleichen bzw. vergleichbare Kompetenzen erfordert.
Zum Ficken braucht man kein Diplom, und die erwähnten Berufe erfordern jeweils eine jahrelange Ausbildung, oft auch noch im Anschluss an ein Studium. Es werden ja unter anderem auch noch Berufe wie "Eventplaner" oder "Netzwerkadministrator" genannt, und das ist einfach auf dem Niveau eines Haushalts etwas grundsätzlich anderes als in einem Erwerbsberuf. Ein Kindergeburtstag ist keine Messe mit zehntausend zahlenden Besuchern, drei PCs, vier Telefone, ein Fernseher und eine Fritzbox sind kein Netzwerk wie in einem Bürogebäude. Das ist ein offenkundiger Fakt, über den wir nicht diskutieren brauchen. Falls noch Fragen offen sind, darf man sich ja gerne mal mit "Ausbildung/Berufserfahrung: Mutter" auch nur auf einen dieser Jobs bewerben und 200T€/Jahr fordern, dann sollte der Kontakt zur Realität schnell wiederhergestellt sein.


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Kapitalismus - Die Ausgeburt der Hölle

10.02.2026 um 19:31
Zitat von abbacbbcabbacbbc schrieb:Joah sieht nach einem soliden Rettungsplan aus:

gkv
Und jetzt nochmal so ein Diagramm, in dem der Steueranteil der PKV-Versicherten dargestellt wird. Da ist der dunkelblaue Anteil wahrscheinlich schon viel grösser.
Dazu noch die Info:

PKV Versicherte zahlen Behandlungskosten x 2,4.... Das will man ja nicht beibehalten also:
2,4 ist der Satz, bis zu dem Ärzte ohne besondere Begründung über der Gebührentabelle abrechnen dürfen. Soweit ich weiss, gilt diese Gebührentabelle nicht für GKV-Versicherte, sondern da gibt es doch glaube ich diese Patienten- oder Fall-Pauschalen?! Es ist also nicht so, dass die Ärzte für GKV-Versichte den 1-fachen Satz berechnen.

Ausserdem ist das doch auch Schrott, warum funktioniert das nur über Querfinanzierung, wenn auch jetzt in andere Richtung? Kann man nicht einfach die echt anfallenden Kosten gerecht auf die Einzahler verteilen?

Warum muss ich als einzelner Arbeitnehmer knapp unterhalb der Beitragsbemessungsgrenze die Gesundheitskosten von Frau und Kindern eines anderen Arbeitnehmers mitfinanzieren, und wenn ich nur ein bisschen mehr verdiene, bin ich aus dieser Verpflichtung raus und kann mich günstiger privat versichern?

Laut ChatGPT verursacht jede Person durchschnittlich rund 350 Euro Gesundheitskosten im Monat. Für Bürgergeldempfänger zahlt der Staat jedoch nur etwa 130 Euro an die Krankenkassen. Warum muss ich als Arbeitnehmer unter der Beitragsbemessungsgrenze diese Leute bei den Gesundheitskosten mitfinanzieren, Arbeitnehmer über der Grenze und Selbständige müssen das jedoch nicht, wenn sie privat versichert sind?

Die Grundidee ist doch ganz einfach. Möchten wir, dass jeder Bürger gesundheitsversorgt wird, und dass dazu jeder je nach Leistungsfähigkeit dazu beiträgt? Falls ja: Gesamtkosten des Gesundheitssystems ermitteln und auf die einzelnen Bürger verteilen. Wer wenig verdient, trägt wenig zu den Kosten bei, wer viel verdient, trägt viel zu den Kosten bei. Und zwar auch überproportional, weil die Grundkosten bei Vielverdienern viel weniger Anteil als bei Geringverdienern haben, sprich wenn man viel übrig hat, kann man auch problemlos prozentual etwas mehr abgeben. So ein Verteilungs- bzw. Einnahmesystem haben wir schon, in Form von Steuern mit Progression. Dann kann man die Gesundheitskosten auch einfach mit ins Steuersystem integrieren. Mit dem Nebeneffekt, dass für Bürgergeldempfänger automatisch der Staat aufkommt.

Das wäre mein Vorschlag. Aber ihr könnt natürlich machen, wie ihr es wollt. Ich sprach zwar von "Ich als Arbeitnehmer", tatsächlich bin ich an diesem System aber gar nicht beteiligt, nur der Vollständigkeit halber. Ich bin also keine betroffene Person, die ihre Kosten anderen aufhalsen möchte, sondern ich betrachte das von aussen und finde, dass mein Vorschlag ganz neutral einer gerechten Verteilung entspricht. Mag ja sein, dass ich etwas nicht bedacht habe, aber dann müsste man die Probleme auch benennen. Fakt ist, dass wir einen fixen Betrag an Gesundheitskosten haben, den man kaum reduzieren kann, und der irgendwie über die Bevölkerung verteilt werden muss, da kommt man nicht drumrum.


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Kapitalismus - Die Ausgeburt der Hölle

10.02.2026 um 19:31
Zitat von bgeowehbgeoweh schrieb:die erwähnten Berufe erfordern jeweils eine jahrelange Ausbildung
Das Diplom macht noch lange keinen guten Steuerberater. Es geht um Kompetenzen wie Belastbarkeit, Flexibilität, Multitaskingfähigkeit, Verantwortung, Empathiefähigkeit etc. Ich kenne zudem keine Steuerberater, die 24/7 unterwegs sind.
Zitat von bgeowehbgeoweh schrieb:Zum Ficken braucht man kein Diplom
Ich sach mal so, Erfahrung schadet auch in dieser Hinsicht nix. Ich zumindest hab‘ keinen Bock aus Rein-Raus mit nem Steuerberater mit Diplom.


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Kapitalismus - Die Ausgeburt der Hölle

10.02.2026 um 19:35
Zitat von zaeldzaeld schrieb:Ausserdem ist das doch auch Schrott, warum funktioniert das nur über Querfinanzierung, wenn auch jetzt in andere Richtung? Kann man nicht einfach die echt anfallenden Kosten gerecht auf die Einzahler verteilen?
Das ist zwangsläufig so: die PKV kann Menschen ablehnen, die GKV nicht (ist ja eine "Pflicht"-versicherung) - damit selektieren sich strukturell die "guten" Risiken (d.h. die Menschen mit statistisch geringeren Gesundheitskosten) automatisch in die PKV. Denn nur die sparen in der PKV, "schlechte" Risiken (statistisch gesehen) werden entweder garnicht erst aufgenommen oder müssen so hohe Beiträge zahlen, dass es für sie finanziell attraktiver ist, in der GKV mit "Einheitssatz" zu verbleiben. Dementsprechend haben die Privatversicherungen das deutlich angenehmere Geschäft.


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Kapitalismus - Die Ausgeburt der Hölle

10.02.2026 um 19:52
Zitat von zaeldzaeld schrieb:Möchten wir, dass jeder Bürger gesundheitsversorgt wird, und dass dazu jeder je nach Leistungsfähigkeit dazu beiträgt? Falls ja: Gesamtkosten des Gesundheitssystems ermitteln und auf die einzelnen Bürger verteilen.
Wenn Dich schon fragst warum du andere mitfinanzieren müsst- nimm die Gesamtausgaben und teile es durch die Versicherten...gleiche Leistungen, gleicher Betrag.


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Kapitalismus - Die Ausgeburt der Hölle

10.02.2026 um 20:02
Zitat von ApexOneApexOne schrieb:Wenn Dich schon fragst warum du andere mitfinanzieren müsst
Ich frage mich das nicht generell, denn das Solidaritätsprinzip, wonach jeder seinen Beitrag je nach Leistungsfähigkeit leistet, ist ja nicht schlecht.

Ich frage mich, warum man manche von diesem Solidaritätsprinzip ausnimmt.
nimm die Gesamtausgaben und teile es durch die Versicherten...gleiche Leistungen, gleicher Betrag.
Gut, dann machen wir das bei den Strassenkosten auch so. Gesamtkosten verteilt auf jeden Einzelnen, jeder zahlt das gleiche.


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Kapitalismus - Die Ausgeburt der Hölle

10.02.2026 um 20:05
Zitat von zaeldzaeld schrieb:Ich frage mich, warum man manche von diesem Solidaritätsprinzip ausnimmt.
Weil sie beim Arzt mehr zahlen, um Faktoren....somit sind sie gar nicht raus.
Zitat von zaeldzaeld schrieb:Gut, dann machen wir das bei den Strassenkosten auch so. Gesamtkosten verteilt auf jeden Einzelnen, jeder zahlt das gleiche.
Ok, gute Idee.


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Kapitalismus - Die Ausgeburt der Hölle

11.02.2026 um 00:43
Zitat von ApexOneApexOne schrieb:Weil sie beim Arzt mehr zahlen, um Faktoren....somit sind sie gar nicht raus.
das bekommen sie doch aber von ihrer privaten Versicherung wieder oder nicht?
Und aus der Gesetzlichen sind sie halt raus was die Einzahlung betrifft.


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Kapitalismus - Die Ausgeburt der Hölle

11.02.2026 um 06:40
Zitat von zaeldzaeld schrieb:2,4 ist der Satz, bis zu dem Ärzte ohne besondere Begründung über der Gebührentabelle abrechnen dürfen. Soweit ich weiss, gilt diese Gebührentabelle nicht für GKV-Versicherte, sondern da gibt es doch glaube ich diese Patienten- oder Fall-Pauschalen?! Es ist also nicht so, dass die Ärzte für GKV-Versichte den 1-fachen Satz berechnen.
@zaeld

Erst mal zur PKV: Ja es sind bis zu 2,3fach des GOÄ Satzes abrechenbar. Dazu muss man aber mitbedenken, dass die GOÄ weitestgehend von 1982 ist. Finde mal jemanden, der für die unangepasste Bezahlung von 1982 arbeitet.

2,3fach klingt ja doll, die Frage ist immer von was denn. Der einfache Satz bei einem Hausbesuch beträgt zB 18,65 Euro. Klingt nicht so dolle, oder?

Das ist weniger als der Mindestbestellwert der meistwn Lieferdienste.

Dann zur GKV: Da gibt es im KH Fallpauschalen, deren Berechnung extrem komplex ist, alleine den Case Mix Index zu verstehen, ist nicht einfach. Davon ist aber kein mehrfacher Satz abrechenbar. Das sind völlig getrennte Systeme.


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Kapitalismus - Die Ausgeburt der Hölle

11.02.2026 um 07:22
Zitat von OptimistOptimist schrieb:das bekommen sie doch aber von ihrer privaten Versicherung wieder oder nicht?
Und aus der Gesetzlichen sind sie halt raus was die Einzahlung betrifft.
Und? Sagt Dir was das Word "PKV-Behandlungssatz" aus der Gebührenordnung für Ärzte (GOÄ)?
Er ist in der Regel 2,3 / bis 3,5 an sich ohne Diskussion kein Problem, bedeutet:
zB wenn eine GKV laut GOÄ 100€ für eine Behandlung zahlt, zahlt der PKV Versicherte für die gleiche Behandlung 230€ bis 350€...ja und das zahlt er selbst, Cash an der Kasse.
Anschliessend, nach persönlichen Tarif bekommt er 80%-100% zurück.
(edit: @sacredheart war schneller in dem Punkt)

Apropos gesetzliche KK - wenn in einer Familie ein Elternteil GKV ist und ein Elternteil PKV, Folgendes beachten:
PKV Elternteil verdient mehr als das GKV Elternteil und über JAEG (Jahresarbeitsentgeltgrenze ≈ 69.300 € / Jahr) müssen die Kinder einzeln in der PKV versichert werden, ansonsten sind sie kostenlos in der GKV.
->Ich nehme an diese Regelung stört Dich nicht.

Ist schon komisch dass in den "Aufklärungsblätter" die 16 Mio beitragsfreiversicherten in der GKV kein Problem sind, es sind die Leute die zwar nicht die GKV zahlen, aber auch keine Leistungen beziehen sondern das System mit höheren Behandlungspreisen stützen. Aha.
Es ist auch kein Problem dass der Staat der alle Zahlsklaven in die GKV haben will, seine Beamten in die PKV steckt, weil das kostengünstiger ist...da braucht man keine Solidarität. Aha.

Bist Du immer noch der Meinung dass PKV Versicherung und Versicherte ein Problem sind?


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Kapitalismus - Die Ausgeburt der Hölle

11.02.2026 um 08:08
Zitat von OptimistOptimist schrieb:das bekommen sie doch aber von ihrer privaten Versicherung wieder oder nicht?
Zitat von ApexOneApexOne schrieb:Er ist in der Regel 2,3 / bis 3,5 an sich ohne Diskussion kein Problem, bedeutet:
zB wenn eine GKV laut GOÄ 100€ für eine Behandlung zahlt, zahlt der PKV Versicherte für die gleiche Behandlung 230€ bis 350€......
Anschließend, nach persönlichen Tarif bekommt er 80%-100% zurück.
(edit: @sacredheart war schneller in dem Punkt)
Nun wäre jetzt für mich die Frage, in welchen Fällen es nur 80% sind.
Sind es z.B. solche Leistungen, die in der GKV Igel-Leistungen sind?
Falls ja, dann kann man weiterhin sagen, Privatversicherte bekommen alles zuruck.
Aber selbst wenn es Leistungen sind, die Einer in der GKV kostenlos hat... 20% Zuzahlung belastet einen Privatversicherten sicherlich nicht wesentlich, denke ich mal (ist ja deshalb da drin, weil er höheren Verdienst hat.
Zitat von ApexOneApexOne schrieb:es sind die Leute die zwar nicht die GKV zahlen, aber auch keine Leistungen beziehen sondern das System mit höheren Behandlungspreisen stützen.
...und diese Behandlungspreise wieder bekommen (bis auf 20% in manchen Fällen).
Und dein Argument verstehe ich sowieso nicht:
Jemand mit höheren Behandlungskosten stützt die KK? Wie soll das gehen, wenn so jemand kostenintensiver ist?

Entweder habe ich dich falsch verstanden oder ich habe einen Gedankenfehler?
Zitat von ApexOneApexOne schrieb:Es ist auch kein Problem dass der Staat der alle Zahlsklaven in die GKV haben will, seine Beamten in die PKV steckt, weil das kostengünstiger ist...da braucht man keine Solidarität
weiß zwar nicht so richtig, worauf du hier hinaus willst, aber ich finde es ungerecht, wenn die Beamten nicht auch in die KK einzahlen dürfen.
Zitat von ApexOneApexOne schrieb:Bist Du immer noch der Meinung dass PKV Versicherung und Versicherte ein Problem sind?
ja, weil ich nicht verstehe weshalb es diese Ungleichbehandlung gibt - also nicht Alle nur in eine einzige Versicherungsform (GKV) einzahlen müssen.
Privatversicherung dürfte es - wenn ich was zu sagen hätte - nur als Zusatzversicherung geben.


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Kapitalismus - Die Ausgeburt der Hölle

11.02.2026 um 08:15
Zitat von OptimistOptimist schrieb:Nun wäre jetzt für mich die Frage, in welchen Fällen es nur 80% sind.
Nein, nach frei gewählten Tarif. Willst Du weniger Beitrag bezahlen, kriegst Du weniger zurück. Wie bei einer Autoversicherung oder sonstige Versicherungen...
Zitat von OptimistOptimist schrieb:Aber selbst wenn es Leistungen sind, die Einer in der GKV kostenlos hat... 20% Zuzahlung belastet einen Privatversicherten sicherlich nicht wesentlich, denke ich mal (ist ja deshalb da drin, weil er höheren Verdienst hat.
Woher weisst Du das? Kennst Du alle Privatversicherten? Schon mal gedacht dass der in der PKV einen festen Beitrag hat und wenn es mal ein halbes Jahr schlecht läuft, die 20% ein Problem darstellen?
Es ist nicht wie in der GKV wo andere oder Sozialamt das dann übernehmen.
Zitat von OptimistOptimist schrieb:Und dein Argument verstehe ich sowieso nicht:
Jemand mit höheren Behandlungskosten stützt die KK? Wie soll das gehen, wenn so jemand kostenintensiver ist?
Ja, natürlich! Die Krankenhäuser und Kliniken haben mehr Einnahmen und können freier agieren.
Zitat von OptimistOptimist schrieb:ja, weil ich nicht verstehe weshalb es diese Ungleichbehandlung gibt
Du willst es nicht verstehen...Du tust auch so als wäre das nicht die Wahrheit:
Zitat von ApexOneApexOne schrieb:die 16 Mio beitragsfreiversicherten in der GKV kein Problem sind, es sind die Leute die zwar nicht die GKV zahlen, aber auch keine Leistungen beziehen sondern das System mit höheren Behandlungspreisen stützen.
Weniger Neid aus "Medien", mehr selbst denken.


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Kapitalismus - Die Ausgeburt der Hölle

11.02.2026 um 09:32
Zitat von ApexOneApexOne schrieb:Zu Kinderpflege bist Du verpflichtet...also vorher nachdenken
Darüber sollte tatsächlich nachgedacht werden, aufgrund der zuvor angesprochenen Probleme (Doppelbelastung zumeist für die Frauen, bedingt durch Arbeitsausfallzeiten höhere zu erwartende Erwerbsarmut/Altersarmut etc.). Ja, Frauen- und Kinderrechte sollten durchaus gestärkt werden.

Und wie verhält es sich denn nun mit der Verantwortung der Unternehmen bspw. hinsichtlich der Naturschäden, die durch ausbeuterische Produktionsart verursacht werden? Weshalb wird da nicht auf Verpflichtungen gepocht? Höchstens auf freiwillige Selbstverpflichtung :Y: Du wartest offenbar erst auf entsprechende Gesetze, bis Du anerkennen kannst, dass etwas zerstörerisch, ungerecht oder asozial läuft. Ansonsten könnte man mit gechilltem Gewissen vermutlich auch gar nicht an der Börse rumspekulieren, vermute ich mal.


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Kapitalismus - Die Ausgeburt der Hölle

11.02.2026 um 09:51
Zitat von mitH2CO3mitH2CO3 schrieb:Darüber sollte tatsächlich nachgedacht werden, aufgrund der zuvor angesprochenen Probleme (Doppelbelastung zumeist für die Frauen, bedingt durch Arbeitsausfallzeiten höhere zu erwartende Erwerbsarmut/Altersarmut etc.). Ja, Frauen- und Kinderrechte sollten durchaus gestärkt werden.
Die Doppeltbelastung ist selbst gewählt - es gibt Elternzeit, Kindergeld, kostenlose Kita etc.
Ein Kind zu bekommen, weil man will oder zu blöd für die Verhütung ist, ist das Eine, jahrzehnte deswegen daheim bleiben und hohe Ansprüche haben ist das Andere.
Zitat von mitH2CO3mitH2CO3 schrieb:Und wie verhält es sich denn nun mit der Verantwortung der Unternehmen bspw. hinsichtlich der Naturschäden, die durch ausbeuterische Produktionsart verursacht werden?
Gesetzlich geregelt - was Aktivisten wollen ist immer sher schwer argumentativ zu behandeln.
Zitat von mitH2CO3mitH2CO3 schrieb:Höchstens auf freiwillige Selbstverpflichtung
Bitte belegen.
Zitat von mitH2CO3mitH2CO3 schrieb:Du wartest offenbar erst auf entsprechende Gesetze, bis Du anerkennen kannst, dass etwas zerstörerisch, ungerecht oder asozial läuft.
Ja. Das nennt sich umgangssprachlich "sich an Gesetzen halten" und Entwicklungen beobachten. Immer diese persönliche Schiene: ich garantiere Dir dass ich sehr umweltfreundlich bin, freiwillig sozial über Normalmass...glaube es oder lass bleiben.
Zitat von mitH2CO3mitH2CO3 schrieb:Ansonsten könnte man mit gechilltem Gewissen vermutlich auch gar nicht an der Börse rumspekulieren, vermute ich mal.
Ich helfe bei der Vermutung: emotionslos und objektiv gründlich. Wenn eine Firma Soziales entwickelt und es macht Gewinn, kaufe ich. Wenn eine Firma Umwelttechnik und Gewinn macht, kaufe ich. Es wäre total unlogisch diese Gelegenheiten auszuschlagen, genauso wie rücksichtslose Unternehmen ohne Gewinn.
Weniger Internet Legenden, mehr selbst denken ;)


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Kapitalismus - Die Ausgeburt der Hölle

11.02.2026 um 10:28
Zitat von ApexOneApexOne schrieb:Ein Kind zu bekommen, weil man will oder zu blöd für die Verhütung ist, ist das Eine, jahrzehnte deswegen daheim bleiben und hohe Ansprüche haben ist das Andere.
Dann ist ja alles feini, und weitermachen mit den Ungerechtigkeiten wie bisher … Eine derartige Ignoranz zeigt schon wes Geistes Kind man ist.
Zitat von ApexOneApexOne schrieb:Gesetzlich geregelt
Die grössten Schäden entstehen bei diesen global agierenden Unternehmen. Ausserhalb der EU greift die EU-Entwaldungsverordnung halt nicht. Und aufgrund von Umsetzungsfragen wurde, soweit ich das verstanden habe, der Anwendungsbeginn in der EU auch erst mal verschoben.
Die Lieferanten der großen Handelsmarken und Konzerne
lagern in der Regel die besonders arbeitsintensiven und
umweltzerstörerischen Fertigungsschritte an Unterauf-
tragnehmer aus, um den Flexibilitätsanforderungen ihrer
Abnehmer gerecht werden zu können. Es entstehen viel-
gliedrige, verästelte Zulieferketten. Dazu kommen Ausla-
gerungen in selbstständige Beschäftigungsgesellschaften,
Heimarbeit, Schwarzarbeit und informelle Lieferbezie-
hungen. Viele der betroffenen Staaten verfügen durchaus
über angemessene Gesetze und Bestimmungen für sozia-
le und ökologische Standards in der Produktion. Die natio-
nalen Gesetze kommen jedoch kaum zur Geltung, weil die
Kapazitäten zur Rechtsdurchsetzung fehlen und Nachtei-
le im globalen Standortwettbewerb befürchtet werden. Die
Folge: Die globalisierte Produktion erfolgt häufig unter
Ausnutzung geringer oder fehlender Rechte der Menschen
und durch Raubbau an natürlichen Ressourcen. In vielen
Entwicklungsländern sind unmenschliche Arbeitsbedin-
gungen, Verletzung von Menschenrechten sowie niedrigste
soziale und ökologische Produktionsstandards festzustel-
len. Schockierende Berichte über inhumane und umwelt-
zerstörende Produktionsstätten vor allem in Asien, Latein-
amerika und Afrika sind keineswegs die Ausnahme. Und
die Verantwortung für diese Bedingungen tragen neben
den dort tätigen Unternehmen auch die politischen Eliten
dieser Länder.
https://www.bund.net/fileadmin/user_upload_bund/publikationen/bund/standpunkt/gesellschaftliche_verantwortung_von_unternehmen_standpunkt.pdf
Zitat von ApexOneApexOne schrieb:Entwicklungen beobachten
Zerstörung und Ausbeutung beobachten, damit zulassen, und das ganze auch noch mit Investitionen unterstützen. Jo, da ist man schon ein ganz ein Achtsamer.
Zitat von ApexOneApexOne schrieb:Wenn eine Firma Soziales entwickelt und es macht Gewinn, kaufe ich. Wenn eine Firma Umwelttechnik und Gewinn macht, kaufe ich.
Meine Güte, weil Du halt kaufst, was Gewinn macht. Du kaufst mit hoher Wahrscheinlichkeit auch von unsozialen bzw. ressourcenschädigenden Unternehmen, weil diese Gewinn machen.


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Kapitalismus - Die Ausgeburt der Hölle

11.02.2026 um 10:32
Zitat von mitH2CO3mitH2CO3 schrieb:Dann ist ja alles feini, und weitermachen mit den Ungerechtigkeiten wie bisher … Eine derartige Ignoranz zeigt schon wes Geistes Kind man ist.
Oh ja, wer auf aktuelle gesetzliche Regeln hinweist, ist det böse Turbo Neo Kapitalist.
Nachrichten und Rechnungen aus Utopia sind aber felsenfeste Fakten.
Zitat von mitH2CO3mitH2CO3 schrieb:Meine Güte, weil Du halt kaufst, was Gewinn macht. Du kaufst mit hoher Wahrscheinlichkeit auch von unsozialen bzw. ressourcenschädigenden Unternehmen, weil diese Gewinn machen.
Die Umverteilungsbubble dar auch alles kaufen, da mische ich mich nicht ein.


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Kapitalismus - Die Ausgeburt der Hölle

11.02.2026 um 11:15
Zitat von ApexOneApexOne schrieb:Oh ja, wer auf aktuelle gesetzliche Regeln hinweist
... der ist diesbezüglich leider nicht wirklich informiert oder denkt nicht genug nach oder ein Verdrängungsweltmeister. Lesen würde helfen, zu erkennen, dass die derzeitige Gesetzgebung dem Gesamtkontext noch nicht gerecht wird.
Mutter sein als berufliches Risiko?
Der Berater bei der Agentur für Arbeit rät Roth, sie solle als Teamassistentin anfangen. Nach der langen Pause seien ihr Studium und ihre Karriere für den Arbeitsmarkt entwertet. "Das war für mich wie ein Schlag ins Gesicht", sagt Roth.
https://www.tagesschau.de/wirtschaft/arbeitsmarkt/muetter-job-arbeitsmarkt-100.html


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Kapitalismus - Die Ausgeburt der Hölle

11.02.2026 um 14:13
Zitat von OptimistOptimist schrieb:weiß zwar nicht so richtig, worauf du hier hinaus willst, aber ich finde es ungerecht, wenn die Beamten nicht auch in die KK einzahlen dürfen.
@Optimist

Die beitragsfrei Mitversicherten dürfen ja auch nicht einzahlen.

Im Bezug auf die Transferempfänger muss der Staat 100% bezahlen, tut es aber einfach nicht und plant wohl auch nicht, das zu ändern.


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