mitH2CO3 schrieb:auch wenn's ne freiwillige Entscheidung ist @Optimist bleibt es zumeist für Frauen, wie hier von Prognos zusammengefasst Beitrag von mitH2CO3 (Seite 745) ein Nachteil nicht nur hinsichtlich der Altersvorsorge.
Wer sich für Kinder entscheidet, der sollte wissen das es grundsätzlich ein finanzielles Risiko darstellen kann. Die Ehe kann zerbrechen, der Job kann weg sein. Es ist und bleibt allerdings auch eine völlig freiwillige Entscheidung die nicht im Nachhinein zur Belastung der Allgemeinheit führen sollte.
Dies hat auch nichts mit Kapitalismus zu tun der, zumindest in meiner Welt, im Moment einen Großteil des Ressorts Arbeit und Soziales finanziert.
Für speziell jetzt Mütter: Die Erziehungszeiten können gleichberechtigt von den Ehepartnern übernommen werden, es gibt dabei auch die Möglichkeit je nach Job und Arbeitgeber das Homeoffice zu nutzen. Sind die Kinder älter.. so übernehmen Horte, Kitas und auch Schulen Teile der Erziehung. Ab der Zeit ist es auch möglich wieder in einen Job zu wechseln oder diesen weiterzuführen.
Bei älteren, pflegebedürftigen Menschen übernimmt die Krankenkasse bzw. Pflegekasse einen Teil der Betreuung und auch der Kosten für die pflegenden Angehörigen.
Es ist einem jeden zudem nur anzuraten, nicht nur bei Kinderwunsch, sich frühzeitig für das Alter abzusichern. Die Möglichkeiten hat ein jeder.. es müssen auch keine Riesenbeträge sein. Hat man Kinder.. kann man für sie z. B. auch eine Ausbildungsversicherung abschließen. Man kann für die Kinder auch kleine Fonds bedienen.
Im übrigen spreche ich bei den von mir angegebenen Punkten auch grundsätzlich aus eigener Erfahrung.
Eine Debatte kann man führen, aber die Gesellschaft tendiert doch überall und in jeder sozialen Schicht hin zum Egoismus, sprich Ellebogengesellschaft und ist für mich daher zwecklos und eher in Sozial-Ideologischen Kreisen ein Thema.