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Kapitalismus - Die Ausgeburt der Hölle

14.883 Beiträge ▪ Schlüsselwörter: Wirtschaft, Armut, Kapitalismus ▪ Abonnieren: Feed E-Mail

Kapitalismus - Die Ausgeburt der Hölle

um 14:04
Zitat von ApexOneApexOne schrieb:Der BIP ist ein Messwert, da hat keiner ein Euro mehr in der Tasche wenn der BIP um diesen Betrag steigt.
Die Care-Arbeit soll in den BIP mit aufgenommen werden, damit sie sichtbarer, wahrnehmbarer wird. Zur Zeit ist sie ja überwiegend unsichtbar.
Und es geht nicht um die Abschaffung des Kapitalismus als solches. Es geht um ne Transformation in ein Wirtschaftssystem, dass die essenziellen Belange der Care-Arbeit (in allen Bereichen, in denen Fürsorge betrieben wird) in den Fokus, nein in's Zentrum dieses Wirtschaftssystems rückt.

Aspekte für eine Realisierbarkeit der caring economy
Wirtschaftlicher Motor: Investitionen in den Care-Sektor schaffen Schätzungen zufolge zwei- bis dreimal mehr Arbeitsplätze als Investitionen in klassische Branchen wie das Baugewerbe.
Beschäftigungseffekte: Eine Investition von 2 % des BIP in Pflegeindustrien könnte beispielsweise in Deutschland über 2 Millionen neue Arbeitsplätze generieren.
Stärkung der Erwerbsbeteiligung: Bessere Kinderbetreuung und Pflegedienste ermöglichen mehr Menschen, insbesondere Frauen, die Teilnahme am Erwerbsleben.
Nachhaltigkeit: Care-Arbeit ist arbeitsintensiv, aber ressourcenarm, was sie zu einer klimafreundlicheren Wirtschaftsweise macht.
Aktuelle Relevanz: Durch den demografischen Wandel und den Pflegebedarf steigt der Druck, diesen Sektor aufzuwerten.
Zitat von ApexOneApexOne schrieb:Selbstgespräche gelten da nicht.
Jau, mit dem Zuhören hat's der Pflegefall halt nicht so.


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Kapitalismus - Die Ausgeburt der Hölle

um 14:32
Zitat von mitH2CO3mitH2CO3 schrieb:über Deinen Glaubenssatz hinaus
Nope... ich glaube nicht, ich orientiere mich grundsätzlich an der Realität...


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Kapitalismus - Die Ausgeburt der Hölle

um 15:10
Zitat von mitH2CO3mitH2CO3 schrieb:Die Altersversorgungsfragen für Care-Arbeiter*innen sind eben ein großes Feld.
Dabei fällt mir noch auf, das was ich geschrieben habe, scheint an Dir vorbei gegangen sein, warum?
Zitat von GwyddionGwyddion schrieb:Im übrigen spreche ich bei den von mir angegebenen Punkten auch grundsätzlich aus eigener Erfahrung.
Also erzähl mir nichts von Care-Arbeit, diese habe ich zur Genüge erledigt und erledige sie auch noch.. aber mir ging und geht es dabei nicht um die Finanzierung meiner Rentenzeit, dafür gehe ich arbeiten und habe mir so auch Ansprüche erwirkt die oberhalb der Grundsicherung liegen. Ich habe diesen Spagat geschafft.. dann sollte es für andere auch kein Thema sein.

Für mich lesen sich Deine Thesen derart: "Ich pflege jemanden... dafür will ich Geld" .. "Ich setze Kinder in die Welt... dafür will ich Geld".
Das Auslagern familiärer Gegebenheiten auf die Allgemeinheit die dafür indirekt monetär belastet wird.
Aber.. sollte man nicht Kinder rein aus Liebe zeugen? Sollte man Angehörige nicht rein aus Liebe pflegen?


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Kapitalismus - Die Ausgeburt der Hölle

um 15:11
?
Wirtschaftlicher Motor: Investitionen in den Care-Sektor schaffen Schätzungen zufolge zwei- bis dreimal mehr Arbeitsplätze als Investitionen in klassische Branchen wie das Baugewerbe.
Beschäftigungseffekte: Eine Investition von 2 % des BIP in Pflegeindustrien könnte beispielsweise in Deutschland über 2 Millionen neue Arbeitsplätze generieren.
Die generiert aber keinen Wohlstand.

Oder anders, das Geld dafür muss bezahlt werden aus Steuern oder Sozialabgaben

Und es ging doch um den Wert der Hausarbeit?
,


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Kapitalismus - Die Ausgeburt der Hölle

um 15:17
Zitat von FedaykinFedaykin schrieb:Die generiert aber keinen Wohlstand.
Ich stimme Dir zu, Wohlstand wird darüber nicht generiert.

Und 2 Millionen neue Arbeitsplätze die genau wie bezahlt werden? Teilzeit? Minijob? Und durch wen werden diese ominösen 2 Millionen Arbeitsplätze besetzt in Zeiten von Fachkräftemangel? Der Home-Care-Arbeiter wird dafür keine Zeit haben. Auch die Pflege"industrie" will und muss Gewinne ( böser Kapitalismus ) erwirtschaften.

Ethische Frage, auch an @mitH2CO3 : Ist es moralisch und ethisch vertretbar sich für seine Kindererziehung oder auch Pflege von Angehörigen bezahlen zu lassen damit die eigene Altersvorsorge stimmt? Also ich weis nicht...


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Kapitalismus - Die Ausgeburt der Hölle

um 16:29
Zitat von mitH2CO3mitH2CO3 schrieb:Die Care-Arbeit soll in den BIP mit aufgenommen werden, damit sie sichtbarer, wahrnehmbarer wird. Zur Zeit ist sie ja überwiegend unsichtbar.
Abgesehen von den Komplimenten hier im Thread, glaubst die Mehrheit der Leute ist dämlich? Jeder weiss was das bedeutet, soll heissen es ist wahrnehmbar.
Die Leute die sich dafür interessieren, schauen nicht auf den BIP, die wissen es - und die die es nicht interessiert die gucken erst recht nicht auf den BIP oder der Einfluss dieser Care Arbeit.

Apropos Sichtbarkeit, wissen wir tatsächlich was die leisten die den BIP auf diesen Niveau heben? Ich rede von den echten Fachkräften die den Laden aktuell am laufen halten - ist es klar=sichtbar, wahrnehmbar was die so den ganzen Tag leisten?


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Kapitalismus - Die Ausgeburt der Hölle

um 16:52
Zitat von GwyddionGwyddion schrieb:Aber.. sollte man nicht Kinder rein aus Liebe zeugen? Sollte man Angehörige nicht rein aus Liebe pflegen?
Wie romantisch. Ging früher vllt. mal so (glaube ich jedoch auch nicht wirklich), aber heute sieht es anders aus, weil Frauen zusätzlich zur ganzen Carearbeit eben auch beruflich unterwegs sind. Nach der Berentung dann immer noch keine Entlastung, weil es oftmals übergangslos in unbezahlte Betreuung der älteren Angehörigen geht, die zumeist auch von Frauen abgeleistet wird.

Die Gesellschaft ist daran interessiert, dass die Nachkommen psychisch stabil und leistungsfähig werden, ihren Anlagen entsprechend optimal ausgebildet mit guten Qualifikationen. Sie sind das "humane Kapital" von morgen. Von daher ist es mMn. schlüssig, dass unbezahlte Care-Arbeit kein privates Thema oder ausschließlich private Verantwortlichkeit ist.
Zitat von GwyddionGwyddion schrieb:Ethische Frage, auch an @mitH2CO3 : Ist es moralisch und ethisch vertretbar sich für seine Kindererziehung oder auch Pflege von Angehörigen bezahlen zu lassen damit die eigene Altersvorsorge stimmt? Also ich weis nicht...
Ja, das ist es mMn, da man späterhin sonst mit unverdienter Altersarmut der Gesellschaft ggf. auf der Tasche liegt. Es geht auch darum, dass Frauen aufgrund von Teilzeitarbeit etc. nicht ihre Karrierechancen verschlechtern, weniger Einkünfte haben nach den Ausfallzeiten.
Ist nicht mein persönliches Thema. Ich habe keine Kinder. Ist aber ein Frauen- und damit Gesellschaftsthema.


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Kapitalismus - Die Ausgeburt der Hölle

um 17:00
Zitat von ApexOneApexOne schrieb:Apropos Sichtbarkeit, wissen wir tatsächlich was die leisten die den BIP auf diesen Niveau heben? Ich rede von den echten Fachkräften die den Laden aktuell am laufen halten - ist es klar=sichtbar, wahrnehmbar was die so den ganzen Tag leisten?
Wird ja durch ein Gehalt bewertet. Und das findet bei der unbezahlten privaten Care-Arbeit eben nicht statt. Als ob Hausfrauen bzw. -männer keine Fachkräfte wären 🫤

Denk' mal nur für ne Sekunde drüber nach, ob es überhaupt iwelche Fachkräfte oder sonstige Kräfte gäbe, wenn nicht zuvor reichlich Care-Arbeit geleistet worden wäre. Demnach: Sichtbarmachung, und dann Bezahlung des Ganzen!


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Kapitalismus - Die Ausgeburt der Hölle

um 17:11
Zitat von mitH2CO3mitH2CO3 schrieb:aber heute sieht es anders aus, weil Frauen zusätzlich zur ganzen Carearbeit eben auch beruflich unterwegs sind.
Moment - warum haben sie dann Nachteile im Berufsleben?
Abgesehen davon sollten sich Frauen vor allem vor Gericht dafür einsetzen dass die Väter sich um die Kinder auch nach der Scheidung kümmern - da muss nicht jede Frau sagen " die Kinder siehst Du nie wieder" (plakativ dargestellt).
Zitat von mitH2CO3mitH2CO3 schrieb:Nach der Berentung dann immer noch keine Entlastung, weil es oftmals übergangslos in unbezahlte Betreuung der älteren Angehörigen geht, die zumeist auch von Frauen abgeleistet wird.
Irgendwie logisch, die Männer üben schwerere und gefährlichere Arbeiten für längere Zeit aus - sieht man auch an der Lebenserwartung (oder werden nicht richtig gepflegt im Alter ? :troll: )
Zitat von mitH2CO3mitH2CO3 schrieb:Die Gesellschaft ist daran interessiert, dass die Nachkommen psychisch stabil und leistungsfähig werden, ihren Anlagen entsprechend optimal ausgebildet mit guten Qualifikationen. Sie sind das "humane Kapital" von morgen. Von daher ist es mMn. schlüssig, dass unbezahlte Care-Arbeit kein privates Thema oder ausschließlich private Verantwortlichkeit ist.
Das stimmt solange die Roboter nicht größtenteils übernehmen - nach dem Motto Care Arbeiter sind nur menschlicher Kontakt.
Du hast hier ein Logikfehler - Du kannst nicht von Ressourcen/Natur Ausbeutung schreiben und dann eine Gesellschaft mit mehreren Kindern propagieren...! Die Menschheit muss sich verkleinern.
Zitat von mitH2CO3mitH2CO3 schrieb:Wird ja durch ein Gehalt bewertet. Und das findet bei der unbezahlten privaten Care-Arbeit eben nicht statt. Als ob Hausfrauen bzw. -männer keine Fachkräfte wären
Sagtest Du schon - aber ich verstehe immer noch nicht warum Du Dich nicht mit den Empfänger=Kunden der Care Arbeit beschäftigst? Die kriegen diese Leistung, warum sollen sie nicht dafür bezahlen? Was spricht dagegen, Ehemann, Oma etc. werden gepflegt, sollen sie es doch bezahlen, habe ich überhaupt nichts dagegen!
Zitat von mitH2CO3mitH2CO3 schrieb:Demnach: Sichtbarmachung, und dann Bezahlung des Ganzen!
Siehe oben! Beschäftige Dich doch mit denen die es in Anspruch nehmen, warum machen die das nicht? Was sind das für Egoisten?


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Kapitalismus - Die Ausgeburt der Hölle

um 17:24
Zitat von mitH2CO3mitH2CO3 schrieb:. Ging früher vllt. mal so (glaube ich jedoch auch nicht wirklich), aber heute sieht es anders aus, weil Frauen zusätzlich zur ganzen Carearbeit eben auch beruflich unterwegs sind.
Nö.. das geht auch heute.
Zitat von mitH2CO3mitH2CO3 schrieb:Die Gesellschaft ist daran interessiert, dass die Nachkommen psychisch stabil und leistungsfähig werden, ihren Anlagen entsprechend optimal ausgebildet mit guten Qualifikationen. Sie sind das "humane Kapital" von morgen.
Aha... dafür gibt es sicherlich aber stichhaltige Belege, ansonsten ist das für mich eine pauschalisierende VT.
Zitat von mitH2CO3mitH2CO3 schrieb:Nach der Berentung dann immer noch keine Entlastung, weil es oftmals übergangslos in unbezahlte Betreuung der älteren Angehörigen geht, die zumeist auch von Frauen abgeleistet wird.
Ach so.. und da gibt es kein "Dazwischen" wie ich z. B. weiter oben angemerkt habe?

Aber egal, ich sehe schon worauf es bei Dir hinaus läuft... Die Gesellschaft soll zahlen...
Zitat von mitH2CO3mitH2CO3 schrieb:Ich habe keine Kinder.
Das erklärt zumindest für mich Deine Ansichten zum Thema...


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Kapitalismus - Die Ausgeburt der Hölle

um 18:23
Zitat von bgeowehbgeoweh schrieb:Catchphrase-aus-dem-Buch-meiner-Sektengründerin-raushauen-Karussell
Zitat von bgeowehbgeoweh schrieb:Aus den Materialien der Sekte wird man leider auch nicht schlauer,
Bei der "Sektengründerin", zu der sie hier diskriminiert wird, handelt es sich übrigens um Riane Eisler. Für die, die sich nicht dazu in der Lage sehen, mal kurz bei Wikipedia zu schauen:
Riane Eisler ist weltweit als Keynote-Speakerin auf Konferenzen sowie als Beraterin von Unternehmen und Behörden bei der Anwendung des in ihrer Arbeit eingeführten Partnerschaftsmodells tätig. Sie war unter anderem in der Generalversammlung der Vereinten Nationen zu Gast, dem amerikanischen Außenministerium[24] und Kongress[25], dem Deutschen Bundestag, in Kolumbien sowie der Tschechischen Republik.

Riane Eisler ist Gründungsmitglied der General Evolution Research Group (GERG), Mitglied der World Academy of Art and Science und der World Business Academy. Sie ist Ehrenmitglied des Club of Rome[26] sowie des World Future Council in Europa.[27] Sie ist Mitbegründerin der Spiritual Alliance to Stop Intimate Violence (SAIV)[28] und Vorsitzende des Center for Partnership Studies, das sich der Forschung und Bildung widmet. 2003 war sie eine der Unterzeichnerinnen des Humanist Manifesto.
Wikipedia: Riane Eisler


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Kapitalismus - Die Ausgeburt der Hölle

um 18:24
Zitat von mitH2CO3mitH2CO3 schrieb:Ich habe keine Kinder. Ist aber ein Frauen- und damit Gesellschaftsthema.
Ja ich finde das umgedreht:

Leute die keine Kinder haben sind eben nicht am Erhalt der Gesellschaft interessiert.

Also da Geld kürzen (Rente, Pflege) und damit eben die CareArbeit von anderem zahlen.

Da bin ich fein mit ;)


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Kapitalismus - Die Ausgeburt der Hölle

um 18:26
Zitat von GwyddionGwyddion schrieb:
Zitat von mitH2CO3mitH2CO3 schrieb:Ich habe keine Kinder.
Das erklärt zumindest für mich Deine Ansichten zum Thema...
Wenn einem Nix mehr einfällt, dann so :D Is schon Recht, Löwe :Y:


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Kapitalismus - Die Ausgeburt der Hölle

um 18:31
Zitat von abbacbbcabbacbbc schrieb:Leute die keine Kinder haben sind eben nicht am Erhalt der Gesellschaft interessiert.
Ah, ok. Und deshalb setzte ich mich für den Erhalt der Gesellschaft ein :D Mei o mei, wer hier so unterwegs ist.


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Kapitalismus - Die Ausgeburt der Hölle

um 18:53
Zitat von mitH2CO3mitH2CO3 schrieb:Wenn einem Nix mehr einfällt, dann so
Es geht dabei mehr darum, das Dir die praktische Erfahrung zum Thema Kinder und Erziehung fehlt... siehe hier
Zitat von mitH2CO3mitH2CO3 schrieb:Wie romantisch. Ging früher vllt. mal so
Du stellst Liebe zu Kindern quasi in Abrede und siehst sie als "Human Kapital" der Zukunft.


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Kapitalismus - Die Ausgeburt der Hölle

um 18:55
Zitat von mitH2CO3mitH2CO3 schrieb:ok. Und deshalb setzte ich mich für den Erhalt der Gesellschaft ein :D Mei o mei, wer hier so unterwegs ist.
Erkläre mal wie sich eine Gesellschaft erhält, wenn Teile meinen keine Kinder kriegen zu müssen ??


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Kapitalismus - Die Ausgeburt der Hölle

um 19:14
Zitat von mitH2CO3mitH2CO3 schrieb:Am besten von regionalen Erzeugern, kurze Lieferketten,
erklär mir doch mal wer diese regionalen Produkte erzeugen soll?
Zitat von mitH2CO3mitH2CO3 schrieb:Die Care-Arbeit soll in den BIP mit aufgenommen werden, damit sie sichtbarer, wahrnehmbarer wird. Zur Zeit ist sie ja überwiegend unsichtbar.
Und es geht nicht um die Abschaffung des Kapitalismus als solches. Es geht um ne Transformation in ein Wirtschaftssystem, dass die essenziellen Belange der Care-Arbeit (in allen Bereichen, in denen Fürsorge betrieben wird) in den Fokus, nein in's Zentrum dieses Wirtschaftssystems rückt.

Aspekte für eine Realisierbarkeit der caring economy
Wirtschaftlicher Motor: Investitionen in den Care-Sektor schaffen Schätzungen zufolge zwei- bis dreimal mehr Arbeitsplätze als Investitionen in klassische Branchen wie das Baugewerbe.
Beschäftigungseffekte: Eine Investition von 2 % des BIP in Pflegeindustrien könnte beispielsweise in Deutschland über 2 Millionen neue Arbeitsplätze generieren.
blöderweise geht es aber ohne Baugewerbe nicht oder wie willst du in Zukunft bezahlbaren Wohnraum schaffen?Du redest von zusätzlichen 2 Mio Arbeitsplätzen und kannst mir sicher nicht erklären wo du dann das Personal für eben solche Berufe wie Baugewerbe oder anderen Mangelberufen dann herbekommen willst.
Ausser du forderst dass das Sozialsystem in Zukunft so gestaltet wird dass wirklich jeder irgend einen Job machen oder annehmen muss.


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Kapitalismus - Die Ausgeburt der Hölle

um 19:32
Zitat von GwyddionGwyddion schrieb:Du stellst Liebe zu Kindern quasi in Abrede und siehst sie als "Human Kapital" der Zukunft.
Nix quasi oder sonstwie. Ich stelle nirgendwo die Liebe zu Kindern in Abrede. Was soll so eine polemische Unterstellung?

Human Kapital sind wir nun mal alle, mit dem was wir in die Gesellschaft einbringen und erwirtschaften. Das hat nicht auch nix mit Instrumentalisierung zu tun.
Zitat von GwyddionGwyddion schrieb:Aber.. sollte man nicht Kinder rein aus Liebe zeugen? Sollte man Angehörige nicht rein aus Liebe pflegen?
Im Optimalfall läuft es genau so, man zeugt Kinder aus Liebe, und weil man sich bewußt für sie entscheidet. Es gibt aber genauso andere Voraussetzungen. Bei allen Varianten ist es möglich, dass die Elternbeziehung nicht hält, man trennt sich. Und dann gehen die Probleme oftmals los.

Manche Angehörige haben das Glück, dass sie aus Liebe zuhause gepflegt werden. Manche haben das Pech, dass sie von überforderten Angehörigen zuhause gepflegt werden. Auch daher würde es Sinn machen, wenn staatlicherseits Gelder für eine gewisse "Ausbildung" der privaten Care-Arbeiterin oder des privaten Carearbeiters zur Verfügung gestellt würden, wie die entsprechende Altenpflege funktioniert. Diesbezügliches Wissen hat man nicht einfach so, wenn man beginnt einen Angehörigen zu pflegen. Es kommt ferner auf dessen spezielle Bedürfnisse an (je nach Einschränkung etc.).


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Kapitalismus - Die Ausgeburt der Hölle

um 19:35
Zitat von abbacbbcabbacbbc schrieb:Erkläre mal wie sich eine Gesellschaft erhält, wenn Teile meinen keine Kinder kriegen zu müssen ??
Dafür solltest Du Dir mal die Frage stellen, weshalb "Teile meinen, keine Kinder kriegen zu müssen".


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Kapitalismus - Die Ausgeburt der Hölle

um 19:43
Zitat von goldenerReitergoldenerReiter schrieb:erklär mir doch mal wer diese regionalen Produkte erzeugen soll?
Regionale Zusammenschlüsse von Erzeugern/Bauern.
Zitat von goldenerReitergoldenerReiter schrieb:blöderweise geht es aber ohne Baugewerbe nicht oder wie willst du in Zukunft bezahlbaren Wohnraum schaffen?
Ich nehme an, Du hast da iwas mißverstanden. Es ging darum, dass Investitionen in den Care-Bereich zwei bis drei mal soviel Arbeitsplätze schaffen wie z.B. die entsprechenden Investitionen in den Baubereich. Zumeist handelt es sich um Frauen, die diese Tätigkeiten ausführen würden. Sehe da keinen Zusammenhang zum Baubereich, wo in der Regel Männer arbeiten. Oder ich verstehe gerade nicht, was Du meinst.


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