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Kapitalismus - Die Ausgeburt der Hölle

15.260 Beiträge ▪ Schlüsselwörter: Wirtschaft, Armut, Kapitalismus ▪ Abonnieren: Feed E-Mail

Kapitalismus - Die Ausgeburt der Hölle

21.02.2026 um 19:50
Zitat von mitH2CO3mitH2CO3 schrieb:für solltest Du Dir mal die Frage stellen, weshalb "Teile meinen, keine Kinder kriegen zu müssen".
Jetzt sag nicht, dass erst die Voraussetzungen geschaffen werden müssen, damit.....

Wieder ein Grund bei Kinderlosen zu kürzen und Familien mit Kindern zu bevorteilen


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Kapitalismus - Die Ausgeburt der Hölle

21.02.2026 um 19:56
Zitat von mitH2CO3mitH2CO3 schrieb:Human Kapital sind wir nun mal alle, mit dem was wir in die Gesellschaft einbringen und erwirtschaften.
Aus der Sicht eines Wirtschaftsmagnaten ( Kapitalisten ) vielleicht. Ich persönlich sehe mich nicht als Human Kapital sondern schlichtweg als Mensch.
Zitat von mitH2CO3mitH2CO3 schrieb:Und dann gehen die Probleme oftmals los.
Und dafür ist dann die Gesellschaft haftbar zu machen? Ich bitte Dich....
Zitat von mitH2CO3mitH2CO3 schrieb:Auch daher würde es Sinn machen, wenn staatlicherseits Gelder für eine gewisse "Ausbildung" der privaten Care-Arbeiterin oder des privaten Carearbeiters zur Verfügung gestellt würden, wie die entsprechende Altenpflege funktioniert.
Eine Ausbildung zur Pflegekraft quasi.. ja die ist doch jetzt schon möglich. Also ein Argument Deinerseits welches so nicht zieht.. zudem einer Person die schnellstmöglich einen Angehörigen pflegen will, die Zeit für eine Ausbildung fehlen wird.
Zitat von mitH2CO3mitH2CO3 schrieb:Es kommt ferner auf dessen spezielle Bedürfnisse an (je nach Einschränkung etc.).
Das wird durch den medizinischen Dienst durchaus mit Facherfahrung festgelegt.
Zitat von mitH2CO3mitH2CO3 schrieb:Es ging darum, dass Investitionen in den Care-Bereich zwei bis drei mal soviel Arbeitsplätze schaffen wie z.B. die entsprechenden Investitionen in den Baubereich.
Bitte mit unabhängigen Quellen belegen. Bisher habe ich nur von einer Schätzung gelesen.


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Kapitalismus - Die Ausgeburt der Hölle

22.02.2026 um 10:31
Zitat von GwyddionGwyddion schrieb:Aus der Sicht eines Wirtschaftsmagnaten ( Kapitalisten ) vielleicht. Ich persönlich sehe mich nicht als Human Kapital sondern schlichtweg als Mensch.
Dagegen gibts auch nix zu sagen.

Lediglich in wirtschaftlicher Hinsicht ist es mMn. wichtig zu erkennen, dass es sich bei uns Menschen um Human Capital handelt. Denn ohne uns gäbe es ja kein Wirtschaftssystem oder kein BIP, in welches bezahlte menschliche Arbeitsleistung mit einfließt. Und zu dieser Arbeitsleistung gehört mMn. auch die bisher unbezahlte Care-Arbeit.
Zitat von GwyddionGwyddion schrieb:Und dafür ist dann die Gesellschaft haftbar zu machen? Ich bitte Dich....
Das ist doch schon längst der Fall. Wer bezahlt denn Altersarmut, aus welchen Töpfen werden denn die "nicht Leistungsträger" finanziert etc.? Das sind alles "gesellschaftliche Folgenkosten" von Problematiken, die Ursachen haben. Und an denen sollte man arbeiten.
Zitat von GwyddionGwyddion schrieb:Eine Ausbildung zur Pflegekraft quasi.. ja die ist doch jetzt schon möglich. Also ein Argument Deinerseits welches so nicht zieht.. zudem einer Person die schnellstmöglich einen Angehörigen pflegen will, die Zeit für eine Ausbildung fehlen wird.
Meine Güte. Ich hab' nicht davon gesprochen, dass man eine Ausbildung zur Pfelgefachkraft absolvieren soll, wenn man ältere Angehörige privat pflegt. Ich hatte das Wort Ausbildung extra in Anführungszeichen gesetzt. Aber egal, jeder liest, was er lesen will.
Zitat von GwyddionGwyddion schrieb:Bitte mit unabhängigen Quellen belegen. Bisher habe ich nur von einer Schätzung gelesen.
Danke für die Korrektur, es handelt sich um Schätzungen.


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Kapitalismus - Die Ausgeburt der Hölle

22.02.2026 um 10:34
Zitat von abbacbbcabbacbbc schrieb:Jetzt sag nicht, dass erst die Voraussetzungen geschaffen werden müssen, damit.....
Die Voraussetzungen sind so schlecht, dass Frauen oftmals keinen Bock mehr auf die Nachteile haben. Und das zu Recht. Erkenne dies oder halt nicht.


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Kapitalismus - Die Ausgeburt der Hölle

22.02.2026 um 10:48
Zitat von mitH2CO3mitH2CO3 schrieb:e Voraussetzungen sind so schlecht, dass Frauen oftmals keinen Bock mehr auf die Nachteile haben. Und das zu Recht. Erkenne dies oder halt nicht
Wir.... als Familie haben 3x geschafft bzw sind dabei.

Wir !!!


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Kapitalismus - Die Ausgeburt der Hölle

22.02.2026 um 10:48
Zitat von mitH2CO3mitH2CO3 schrieb:wenn man ältere Angehörige privat pflegt
Der Staat spart dadurch defacto auch. Bezuschusst die Pflegekasse bei Pflegegrad 4 den Heimplatz mit etwa 1850 EUR wird als Pflegegeld 800 EUR gezahlt.

Spart der Staat/Plegekasse also über 1000 EUR.

Hier sähe ich in der Tat Möglichkeiten diese Ersparnis mehr für die Anerkennung häuslicher Pflege einzusetzen.


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Kapitalismus - Die Ausgeburt der Hölle

22.02.2026 um 10:52
Zitat von ApexOneApexOne schrieb:Moment - warum haben sie dann Nachteile im Berufsleben?
Lies halt nach, hab' ich mehrmals angesprochen.
Zitat von ApexOneApexOne schrieb:Abgesehen davon sollten sich Frauen vor allem vor Gericht dafür einsetzen dass die Väter sich um die Kinder auch nach der Scheidung kümmern - da muss nicht jede Frau sagen " die Kinder siehst Du nie wieder" (plakativ dargestellt).
Wtf. Wieso sollte man ein Kind zu einem Vater geben wollen, der das Kind nicht haben will? Denkst Du sowas wäre im Kindesinteresse?
Zitat von ApexOneApexOne schrieb:Irgendwie logisch, die Männer üben schwerere und gefährlichere Arbeiten für längere Zeit aus - sieht man auch an der Lebenserwartung
... bissi differenzierter wäre schon angenehm. Ich seh' z.B. die uniformierten Schlipsträger nicht in schwerer und gefährlicher Arbeit. Aber wer schwer körperlich gearbeitet hat, sollte eher in Rente gehen dürfen als der Sesselpuper. Und damit kann der Mann, der eher in Rente darf, sehr wohl die Angehörigen mitpflegen.
Zitat von ApexOneApexOne schrieb:Das stimmt solange die Roboter nicht größtenteils übernehmen - nach dem Motto Care Arbeiter sind nur menschlicher Kontakt.
Du hast hier ein Logikfehler - Du kannst nicht von Ressourcen/Natur Ausbeutung schreiben und dann eine Gesellschaft mit mehreren Kindern propagieren...! Die Menschheit muss sich verkleinern.
Roboter werden zuletzt Pflegetätigkeiten übernehmen, wenn überhaupt. Getränke oder sonstwas herbeiholen ja, aber Pflege seh' ich nicht. Daher tut sich in diesem Bereich ja auch so ein Arbeitsfeld auf.

Ich propagiere keine Gesellschaft mit mehr Kindern. Woraus liest Du das?
Zitat von ApexOneApexOne schrieb:Sagtest Du schon - aber ich verstehe immer noch nicht warum Du Dich nicht mit den Empfänger=Kunden der Care Arbeit beschäftigst? Die kriegen diese Leistung, warum sollen sie nicht dafür bezahlen? Was spricht dagegen, Ehemann, Oma etc. werden gepflegt, sollen sie es doch bezahlen, habe ich überhaupt nichts dagegen!
Dann frag mal Ehefrau oder Opa ob sie es bezahlen können. Diese Tätigkeit ist bisher nirgendwo mit eingepreist. Demnach muß was passieren.
Zitat von ApexOneApexOne schrieb:Siehe oben! Beschäftige Dich doch mit denen die es in Anspruch nehmen, warum machen die das nicht? Was sind das für Egoisten?
Das kannst Du ja gerne tun, Herr Kehrmeister. Ich hab' nen anderen Fokus.


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Kapitalismus - Die Ausgeburt der Hölle

22.02.2026 um 10:54
Zitat von LanzaLanza schrieb:Hier sähe ich in der Tat Möglichkeiten diese Ersparnis mehr für die Anerkennung häuslicher Pflege einzusetzen.
Entschuldige bitte, Du hattest Ähnliches schon bereits geschrieben. Ja, derartige Wahrnehmungen sind beachtenswert und wichtig. Danke für den Input!


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Kapitalismus - Die Ausgeburt der Hölle

22.02.2026 um 10:56
Zitat von abbacbbcabbacbbc schrieb:Wir.... als Familie haben 3x geschafft bzw sind dabei.

Wir !!!
Fein, es gibt auch Familien mit acht Kindern. Was hat die Anzahl der Kinder mit der Thematik zu tun? Sind die mit vielen Kindern iwie besser als die mit weniger oder gar keinen Kindern? Was soll das für ein Nebenschauplatz sein?


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Kapitalismus - Die Ausgeburt der Hölle

22.02.2026 um 10:59
Zitat von mitH2CO3mitH2CO3 schrieb:Sind die mit vielen Kindern iwie besser als die mit weniger oder gar keinen Kindern
Natürlich.

Diese Familien leisten kostenlose Care Arbeit und gehören gefördert.

Später sind die Kinder vielleicht in der emotionalen Verpflichtung Pflegeleistung zu erbringen.

Dem steht die Gruppe gegenüber die keine Kinder erzieht und keine Carearbeit leistet und welche im Alter familiär alleine dasteht.

Somit sollte endlich letztere Gruppe anerkennen, dass erstere mehr leistet.

Du hast also vollkommen recht: wir sollten den Kinderlosen die Rente kürzen und den Kinderreixhen Familienmitgliedern zb frühere Renten ermöglichen.


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Kapitalismus - Die Ausgeburt der Hölle

22.02.2026 um 11:12
Zitat von abbacbbcabbacbbc schrieb:Du hast also vollkommen recht: wir sollten den Kinderlosen die Rente kürzen und den Kinderreixhen Familienmitgliedern zb frühere Renten ermöglichen.
Hier ist der Punkt zu erwähnen, dass die Beiträge zur gesetzlichen Pflegeversicherung dies tatsächlich abbilden:

Der allgemeine Beitragssatz (der von Eltern ausgeht, als "Normalfall") liegt bei 3,6%
Kinderlose zahlen einen Aufschlag, für diese liegt der Beitrag bei 4,2%
Eltern mit mehr als einem Kind erhalten für jedes Kind einen zusätzlichen Abzug, hier verringert sich der Beitrag um 0,25 Prozentpunkte für Kind 2-5 (bis diese 25 Jahre alt sind).


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Kapitalismus - Die Ausgeburt der Hölle

22.02.2026 um 11:14
Zitat von abbacbbcabbacbbc schrieb:Leute die keine Kinder haben sind eben nicht am Erhalt der Gesellschaft interessiert.

Also da Geld kürzen (Rente, Pflege) und damit eben die CareArbeit von anderem zahlen.
Ok, ich hab' eben mal kurz zurückgelesen. Habe Dich an der zitierten Stelle mißverstanden, dahingehend, dass ich mich nicht für den Erhalt der Gesellschaft interessieren würde, also generell nicht interessieren würde.

Du meinst das aber scheinbar hinsichtlich der Fortpflanzung. Weil ich keine Kinder habe, bin ich demnach nicht am Erhalt der Gesellschaft interessiert, so Deine Konklusion.

Das ist auf der Fortpflanzungsebene richtig, hinsichtlich des Interesses am Erhalt der Gesellschaft aber nicht.
Zitat von abbacbbcabbacbbc schrieb:Diese Familien leisten kostenlose Care Arbeit und gehören gefördert.
Selbstredend. Nicht nur Förderung sondern Bezahlung der Care-Arbeit (wie bereits an anderer Stelle beschrieben).
Zitat von abbacbbcabbacbbc schrieb:Später sind die Kinder vielleicht in der emotionalen Verpflichtung Pflegeleistung zu erbringen.
Das sehe ich nicht so, es gibt heutzutage viele Familien die sich aus zig Gründen auseinandergelebt haben.
Zitat von abbacbbcabbacbbc schrieb:Dem steht die Gruppe gegenüber die keine Kinder erzieht und keine Carearbeit leistet und welche im Alter familiär alleine dasteht.

Somit sollte endlich letztere Gruppe anerkennen, dass erstere mehr leistet.
Die Anerkennung sollte aus der Gesellschaft insgesamt kommen. Z.B. aus dem zuvor von mir genannten Grund.
Zitat von abbacbbcabbacbbc schrieb:Du hast also vollkommen recht: wir sollten den Kinderlosen die Rente kürzen und den Kinderreixhen Familienmitgliedern zb frühere Renten ermöglichen.
Auch dabei würde man nur Fronten schaffen. Partnerschaftlich geht anders. Und zwar in gesamtgesellschaftlichen Übereinkommen über diese Thematik. Dabei ist die Ermittlung des finanziellen Wertes der privaten Care-Arbeit eine tragende Säule.


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Kapitalismus - Die Ausgeburt der Hölle

23.02.2026 um 15:09
China und USA sperren sich gegen deutsche Importe

Sowohl China als auch die USA werden dabei immer weniger zu Abnehmern deutscher Exporte. Zwar bleiben die USA der größte Absatzmarkt für deutsche Produkte im Ausland, doch der Export schrumpfte um mehr als neun Prozent. Besonders Autos und dazugehörige Teile, ein traditionell starkes Segment unter den deutschen Lieferungen, litten unter den verschärften US-Zöllen - der Umsatz ging um 17,8 Prozent zurück.

Der Warenhandel nach China brach um fast zehn Prozent ein, während gleichzeitig der Umsatz bei den Importen mit mehr als 170,6 Milliarden mittlerweile mehr als doppelt so hoch liegt. Das Handelsdefizit mit der Volksrepublik beträgt damit inzwischen fast 90 Milliarden Euro.
Quelle: https://www.tagesschau.de/wirtschaft/deutschland-handel-china-100.html

Hier sieht man schon die Widersprüche, die sich zwischen den nationalistischen, kapitalistischen Staaten auftun, die im internationalen Wettstreit miteinander stehen.

Im Grunde wollen alle, dass die Produktionsmittel ins eigene Land kommen.

Importe sind etwas, das man grundsätzlich vermeiden möchte, und Exporte sind etwas, das man eigentlich steigern möchte.

Das bedeutet, dass jeder Nationalstaat die Produktionsmittel ins eigene Land holen und einen Exportüberschuss erzielen möchte. Also man möchte die anderen bei sich verschulden lassen - was ja ein Exportüberschuss bedeutet: Wenn ich mehr zu dir exportiere, als du zu mir importierst, dann verschuldest du dich bei mir.

Wenn das im Grunde das Interesse eines jeden Nationalstaates ist, dann sehen wir schon, dass es sich nicht um eine friedliche Weltordnung handelt, sondern um eine, die auf Konkurrenz und Kampf beruht...

Und der einzige Grund, warum sich einige Nationalstaaten wie zum Beispiel Deutschland für lange Zeit das Recht herausnehmen konnten und noch können, andere zu überwältigen und mit ihren Exporten die Wirtschaft dort zu deindustrialisieren, liegt einfach an den Mitteln, die der jeweilige Nationalstaat zur Verfügung hat.

In Deutschland beispielsweise konnte man mit der Agenda-Politik von Schröder und den Grünen die Lohnstückkosten massiv senken.

Dadurch sind die Arbeiter ärmer gemacht worden, und dadurch konnte man besser exportieren - was natürlich für den Binnenmarkt schlecht war, denn dieser ist ja in Deutschland zurückgegangen, weil die Arbeiterklasse weniger Geld in der Tasche hatte. Auch das ist ein Widerspruch der kapitalistischen Weltordnung.

Eine exportfokussierte Wirtschaft verarmt die Bevölkerung im Land und um die Exporte international durch günstige Preise attraktiv zu machen, muss man die Löhne drücken...

Das heißt, wir haben bereits so viele Widersprüche auf dem Tisch, dass man sagen muss: Dieses System ist wirklich komplett abgefuckt...

Ich meine, der einzige Grund, warum der Kapitalismus überhaupt so lange funktioniert hat - in den letzten 80 Jahren - ist der, dass dieses kapitalistische, dysfunktionale, degenerative System mit unfassbar billigen und sehr breit verfügbaren Energien versorgt worden ist.

Also das Öl war unfassbar billig und sehr umfassend verfügbar, und man konnte den globalen Süden hervorragend ausbeuten, indem man die eigene Wirtschafts- und Militärmacht genutzt hat, um diese Rohstoffe in die eigenen Länder zu importieren. Dabei hat man sogar noch Profit gemacht, weil man diesen Ländern die eigene Wirtschaftslogik aufgezwungen hat.

Länder wie Deutschland, Großbritannien oder die USA haben nicht einfach von iranischen Unternehmen gekauft, sondern sind hingegangen und haben die Ölquellen mit ihren eigenen Unternehmen besetzt.

Das haben sie im Iran, in Libyen und in Venezuela gemacht. Also in all diesen Ländern sind westliche Imperialisten einfach hin und haben die Ölquellen besetzt. Und dann hatte man diese billige Energie, die in unfassbar großen Mengen verfügbar war. Nur so konnte dieses kapitalistische System überhaupt eine Weile überleben.

Aber jetzt sehen wir, dass die Krisen so allumfassend und überall zutage treten, dass eigentlich niemand mehr glauben kann, dass das noch lange gut geht.


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Kapitalismus - Die Ausgeburt der Hölle

23.02.2026 um 16:16
Zitat von peekaboopeekaboo schrieb:Eine exportfokussierte Wirtschaft verarmt die Bevölkerung im Land und um die Exporte international durch günstige Preise attraktiv zu machen, muss man die Löhne drücken...
Zitat von peekaboopeekaboo schrieb:Länder wie Deutschland, Großbritannien oder die USA haben nicht einfach von iranischen Unternehmen gekauft, sondern sind hingegangen und haben die Ölquellen mit ihren eigenen Unternehmen besetzt.

Das haben sie im Iran, in Libyen und in Venezuela gemacht. Also in all diesen Ländern sind westliche Imperialisten einfach hin und haben die Ölquellen besetzt. Und dann hatte man diese billige Energie, die in unfassbar großen Mengen verfügbar war. Nur so konnte dieses kapitalistische System überhaupt eine Weile überleben.
Zitat von peekaboopeekaboo schrieb:Das heißt, wir haben bereits so viele Widersprüche auf dem Tisch, dass man sagen muss: Dieses System ist wirklich komplett abgefuckt...
Eigentlich wollte ich hier gar nicht mehr reinschauen :D Aber Dein Beitrag @peekaboo hat es wieder lohnenswert gemacht :) Danke!

Mir ist echt unverständlich, weshalb man ständig nur an Symptomen rumdoktort und rummäkelt, anstatt nach Alternativen zu diesen zerstörerischen Dominanzsystemen (Kapitalismus, aber eben auch Kommunismus) zu schauen. Ich glaube nicht daran, dass der Mensch sich wirklich selbst zerstören möchte. Ich glaube an den Funken im Menschen, der ihn erkennen lässt, dass partnerschaftliche Politik und Wirtschaft die einzig reale, auf Dauerhaftigkeit ausgerichtete, Überlebensmöglichkeit sind. Der Mensch hat immerhin einen starken Überlebenswillen.

Alternativen bieten partnerschaftliche Systeme, die bereits zur Diskussion gestellt wurden. Sei es die von mir hier angesprochene Caring-Economy (nach Riane Eisler) oder auch das Modell, welches hier mal als yt-video eingestellt wurde. Wirklich interessant, dieses zwei Währungsmodell mit den Punkten und den Kredits, die User @Negev hier im Thread vorgestellt hatte

Beitrag von Negev (Seite 744)

Klar brauchst für partnerschaftliche Wirtschaftssysteme auch Regeln, bspw. wie viel darf in welchem Zeitraum wo abgeholzt werden, transparente Lieferketten, Bevorzugung regionaler Produkte etc. Wenn das Wirtschaftssystem ausschliesslich auf Profit ausgerichtet ist, gibt es und folgen weiterhin entsprechend "falsche" Regeln, die fatale Auswirkungen bspw. auf die Umwelt haben. Niemand fühlt sich z.B. zuständig für die Folgeschäden, die durch den Raubbau an der Natur begangen werden, aufzukommen und die Schäden zu regulieren. Der Mensch wird als Arbeitskraft ausgebeutet (sei es im Ausland, wo die Unternehmen ihre Produktionsstätten hin verlagern, weil die Arbeitskraft dort billiger ist).

Dieses zerstörerische kapitalistische System könnte man korrigieren, transformieren, in dem man sich gesamtgesellschaftlich auf bestimmte Werte wie Nachhaltigkeit, angemessene Gehälter, Einbindung ALLER Lebensbereiche in's Wirtschaftssystem (z.B. bezahlte private Care-Arbeit, viel besser als jetzt bezahlte berufliche Carearbeit) als Grundlagen für ein partnerschaftliches Wirtschaftsystem einigen könnte. In dem Sinne wären die damit verbundenen Kosten auch nicht zwingend als Ausgaben sondern ggf. als staatliche Investitionen in die Gesellschaft und ihre Zukunft zu betrachten. Aber dieses nur mal so nebenbei als Gedanke ;)


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Kapitalismus - Die Ausgeburt der Hölle

23.02.2026 um 16:56
Zitat von peekaboopeekaboo schrieb:Importe sind etwas, das man grundsätzlich vermeiden möchte, und Exporte sind etwas, das man eigentlich steigern möchte.
Eigentlich ist eine Handelsbilanz am besten ausgeglichen
Zitat von peekaboopeekaboo schrieb:Wenn das im Grunde das Interesse eines jeden Nationalstaates ist, dann sehen wir schon, dass es sich nicht um eine friedliche Weltordnung handelt, sondern um eine, die auf Konkurrenz und Kampf beruht..
Nein, deshalb führen die EU Länder auch alle Krieg gegeneinander
Zitat von peekaboopeekaboo schrieb:Deutschland beispielsweise konnte man mit der Agenda-Politik von Schröder und den Grünen die Lohnstückkosten massiv senken
Nein das fand damals nicht wirklich statt.
Zitat von peekaboopeekaboo schrieb:Das heißt, wir haben bereits so viele Widersprüche auf dem Tisch, dass man sagen muss: Dieses System ist wirklich komplett abgefuckt...
Weil China genau dieses System übernimmt nur gestützt die die Allmacht des Staates
Zitat von peekaboopeekaboo schrieb:Das haben sie im Iran, in Libyen und in Venezuela gemacht. Also in all diesen Ländern sind westliche Imperialisten einfach hin und haben die Ölquellen besetzt. Und dann hatte man diese billige Energie, die in unfassbar großen Mengen verfügbar war. Nur so konnte dieses kapitalistische System überhaupt eine Weile überleben.
Auch wieder falsch


Widersprüchlich ist eigentlich eher das du China glorifizierst, bzw autokratien


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Kapitalismus - Die Ausgeburt der Hölle

23.02.2026 um 18:00
Zitat von FedaykinFedaykin schrieb:Auch wieder falsch
Es sind allerdings Ursachen für die heutigen Interessenskonflikte.
Ein neues Netz überzog Zentralasien und verband den Osten mit dem Westen: Pipelines.

Sie markieren den Beginn einer neuen Verlagerung des Gravitationszentrums. Weg vom Westen, zurück in den Osten. Diese Verlagerung verlief jedoch nicht ohne die Gegenwehr der westlichen Länder, die mit ihrer Politik des Taktierens und Paktierens, der manipulierten Staatsstreiche und Regimewechsel viel Chaos stifteten und maßgeblich zu der konfliktreichen Gemengelage beitrugen, wie wir sie heute in der Region vorfinden.
Ein frühes Beispiel ist der Putsch gegen den iranischen Regierungschef Mohammad Mossadegh, der 1951 als erster ein Gesetz zur Verstaatlichung der Ölindustrie verabschiedete. Die Briten reagierten mit einem Embargo. Als die Sanktionen nicht den gewünschten Effekt erzielten, heckte man zusammen mit der CIA eine gemeinsame politische Aktion zur Absetzung Mossadeghs aus. Denn Mossadegh gehörte zu jenen widerständigen Politikern im Nahen Osten, die sich die Einmischung von außen nicht bieten lassen wollten.
Quelle: https://www.fes.de/beispielinhalte/karten/asien/7-erdoel?tx_festopicmap_map%5Baction%5D=show&tx_festopicmap_map%5Bcontroller%5D=Point&tx_festopicmap_map%5Bpoint%5D=78&cHash=472b910a73bdc3b0f02b0cb5f329cf98&type=708952

Im Iran und Venezuela sind es die von Deutschland mitgetragenen Sanktionen, die als schädlich für die dortigen Regierungen und ökonomisch belastend für die Bevölkerung empfunden werden.


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Kapitalismus - Die Ausgeburt der Hölle

23.02.2026 um 18:33
Ein neues Netz überzog Zentralasien und verband den Osten mit dem Westen: Pipelines.
Quelle: https://www.fes.de/beispielinhalte/karten/asien/7-erdoel?tx_festopicmap_map%5Baction%5D=show&tx_festopicmap_map%5Bcontroller%5D=Point&tx_festopicmap_map%5Bpoint%5D=78&cHash=472b910a73bdc3b0f02b0cb5f329cf98&type=708952

Welche Pipelines Soll das sein?

Geile verquere Ideologie Seite 🤣🤣
Zitat von mitH2CO3mitH2CO3 schrieb:dortigen Regierungen und ökonomisch belastend für die Bevölkerung empfunden werden
Ja klar der iran, eine Regierung die Schwule an Baumkräne hängt, wie kann man die nur sanktionieren

Mal ehrlich auch du hast es irgendwie mit autokratien


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Kapitalismus - Die Ausgeburt der Hölle

23.02.2026 um 19:25
Zitat von FedaykinFedaykin schrieb:Geile verquere Ideologie Seite 🤣🤣
Das ist die Seite der parteinahen Stiftung der SPD...


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Kapitalismus - Die Ausgeburt der Hölle

23.02.2026 um 19:30
Zitat von bgeowehbgeoweh schrieb:Das ist die Seite der parteinahen Stiftung der SPD..
Na die gratulieren den Mullahs ja auch zum Jubiläum


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Kapitalismus - Die Ausgeburt der Hölle

23.02.2026 um 19:36
Zitat von FedaykinFedaykin schrieb:Ja klar der iran, eine Regierung die Schwule an Baumkräne hängt, wie kann man die nur sanktionieren

Mal ehrlich auch du hast es irgendwie mit autokratien
Was hamma gelacht :D

Eins zieht das Andere nach sich. Es ging gerade nicht darum, obs berechtigt ist, Autokraten zu sanktionieren, sondern um die Folgen für die Bevölkerung. Es wird überall gelitten, weil der Stärkere sich durchsetzt, sich holt was er will. Weder D noch GB noch die USA haben sich diesbezüglich ihrer höchsteigenen Ölinteressen neutral verhalten. Deutschland war halt mir iwelchen Firmen dort vertreten, die auch ihre Interessen durchdrücken wollten.

Es geht doch um‘s Verständnis des Gesamtkontextes, weshalb bzw. woher die Probleme kamen: alle wollten den Zugriff auf Öl, in fremden Ländern.
Zitat von FedaykinFedaykin schrieb:Na die gratulieren den Mullahs ja auch zum Jubiläum
Bist schon ein ganz ein Lustiger, jau.


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