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Ergokratie

13 Beiträge, Schlüsselwörter: Geld, Staat, Steuern, Heinrich, Ergokratie, Färber
Seite 1 von 1

Ergokratie

04.01.2012 um 23:16
Mich würde mal interessieren was ihr davon haltet, oder auch Kritikpunkte, da ich mir nicht sicher bin -was mit meinem nicht vorhandenen ökonomischen Wissen zusammenhängt- ob ich vielleicht einer falschen Theorie auf den Leim gehe.
Soweit ich sie verstanden habe, gefällt mir die Theorie sehr gut.

Die Ergokratie besagt und dies scheint mir als erster Punkt richtig zu sein, dass es eine Art Monetative zu geben hat, also die Emission des Geldes in staatliche Hand, denn wenn Politik gleich ausübende Rechtslehre ist und Geld nicht mehr ist, als ein Recht auf einen gewissen Teil des Volksvermögens, so gehört es -zumindest in einer echten Republik- in die Hand des Staates.

Zweitens wäre die automatische Steuer zu erwähnen, die ich auch recht gut finde, demnach wird das Geld jeden Monat vom Staate neu getauscht, wobei ein gewisser Prozentsatz, direkt einbehalten wird, nun könnte man auf die Geldscheine die Monatsnamen schreiben, was sich auf einen Steuerhinterzieher böse auswirken würde in einer Art Inflation, also pro Monat schwindet ihm -durch die Steuern- die Kaufkraft weg. Nichts desto trotz ist das Sparen möglich.

Leider gibt es Heinrich Färber bzgl. keine Bücher, die paar PDF's die man findet, habe ich gelesen, ob ich sie verstanden habe ist eine andere Frage, daher mein Beitrag.


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Ergokratie

05.01.2012 um 01:11
@Radix


Wo Geld im Spiel ist, da wird lange gefackelt. Vor allem wenn es nichts mehr anderes zu fackeln gibt :)

Solche Formen, die das zusammen leben versuchen wollen, sind naive Versuche, aus einer Schlechteren Welt, eine bessere zu machen .............


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Warhead
Mitglied ausgeschlossen
-> Begründung

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Ergokratie

05.01.2012 um 01:21
@Radix
Hört sich nach viel Arbeit und Bürokratie an


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Ashert001
ehemaliges Mitglied

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Ergokratie

05.01.2012 um 01:33
Das Original heißt "Freiwirtschaft"

Die Ergokratie ist glaub ich nur eine Art Revisionismus dagegen, die das Problem der Zinsen und Geldhortung zwar anerkennt aber mehr auf einen Steuer-Umverteilungs-Aktionismus des Staates dagegen setzt. Also das Original gefiel mir besser! :)


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Ergokratie

05.01.2012 um 09:07
@Warhead

Ergo, wenig Arbeitslose.

@Ashert001

Was ich an der Ergokratie besser finde, ist dass die Geldmenge erstens konstant zu sein hat und zweitens ein Inflationsgebot in die Verfassung soll. Ich glaube das ist bei der Freiwirtschaft nicht so.
Denn das Geld hat ja ein Verfallsdatum, was eine Deflation (die ja nicht unbedingt schlecht sein muss) auslöst, aber die Geldumlaufmenge ändert sich ja ständig und in Folge wird natürlich zu der Umlaufenden Geldmenge neues Geld gegeben.


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Ergokratie

06.01.2012 um 22:31
Und soll es dann trotzdem noch Steuern auf Waren geben?
Radix schrieb:Denn das Geld hat ja ein Verfallsdatum, was eine Deflation (die ja nicht unbedingt schlecht sein muss) auslöst, aber die Geldumlaufmenge ändert sich ja ständig und in Folge wird natürlich zu der Umlaufenden Geldmenge neues Geld gegeben.
Warum ändert sich die Geldumlaufmenge?


Wie genau soll das denn funktionieren mit der automatischen Geldentwertung?
Dann müssen ja doch ständig neue aktuelle Geldscheine gedruckt werden.


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Can
ehemaliges Mitglied

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Ergokratie

06.01.2012 um 23:01
Warhead schrieb:Hört sich nach viel Arbeit und Bürokratie an
und nicht einfacher Lektüre an.

@Radix

Kannst du anhand von Beispielen noch mehr zu der Thematik posten?


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Ergokratie

07.01.2012 um 00:33
@7ty7high
7ty7high schrieb:Und soll es dann trotzdem noch Steuern auf Waren geben?
Nein, so wie ich es verstanden habe, werden beim Tausch des Geldes an die -sagen wir mal- Monetative direkt n% einbehalten, diese werden dann für Schulen, Arbeitslose, usw.. verausgabt, was natürlich auch die Verstaatlichung von Schulen, Universitäten usw... bedeutet, aber der Staat steht in diesem Falle nicht der Gesellschaft gegenüber sondern ist diese.
7ty7high schrieb:Warum ändert sich die Geldumlaufmenge?
Bezogen auf die Freiwirtschaft.
Ich habe hier unterstellt, dass die Verfallsdaten nicht alle zu einem bestimmten Zeitpunkt eintreten.
7ty7high schrieb:Wie genau soll das denn funktionieren mit der automatischen Geldentwertung?
Dann müssen ja doch ständig neue aktuelle Geldscheine gedruckt werden.
Also wie gesagt, in der Ergokratie wird das Geld am Monatsende oder zu einem bestimmten Zeitpunkt, bei den dafür vorgesehenen Stellen umgetauscht, worauf die "Monetative" (Staatsverwaltung) neue Geldscheine gedruckt hat, auf denen der Monatsname stehen könnte.
Dafür aber wird ja das Geld was gerade abgegeben wurde verbrannt, oder wie auch immer entwertet.

@Can
Can schrieb:Kannst du anhand von Beispielen noch mehr zu der Thematik posten?
Wie ich schon sagte, bin ich auch nicht so bewandert, daher ja dieser Beitrag.

Was ich wohl noch sagen kann, ist dass der Zins wegfällt und die Zirkulation eben durch die Steuer gefördert wird, denn wenn man im Februar noch mit einem Januar Schein rumläuft, so ist dieser eben um die Januar und um die Februar Steuer inflationiert, was man wohl wird vermeiden wollen. Falls man schon alles Geld ausgegeben hat, so hat man auch keine Steuern zu zahlen, die trägt der, der eben das Geld hat.

So weit...


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Ergokratie

07.01.2012 um 01:54
Ich versuche mich mal an einem hochgradig vereinfachten Beispiel:

Die Bevölkerung beträgt 100 Menschen,
davon sind 20 auf Steuern angewiesen.

Die Monetative druckt (Januar) nun 100€
davon behält sie 20€ ein.

Am Monatsende werden die 100€ getauscht gegen Februargeld -20%Steuern.

Wenn nun einer seinen EURO nicht abgibt, so nimmt die Monetative nur:
99€ ein. Behält aber nichts desto trotz 20% ein.

In so einem Fall gibt die Monetative nur 99,20€ und behält davon 20€
Es sind also 79,20€ ohne den Steuersünder und ohne das Geld für den Staat augegeben worden, da wir nun diese 79,20 durch 79 Menschen zuteilen haben, ergibt sich ein höherer Wert als 1€ für jeden, dies aber ist keine Deflation, sondern eine Inflation für den Steuersünder, denn der hat nur 0,80€ erkennbar am Januar Schriftzug.

Ich glaube so müsste das stimmen.


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Ergokratie

07.01.2012 um 02:26
Der Gerechtigkeit halber, müsste der Staat 20,04040...€einbehalten ( 1,002020...€pro Kopf)

Der Markt bekommt also neues Februar Geld in Höhe von 79,159595...€ (1,002020...€pro Kopf)


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Ergokratie

07.01.2012 um 04:12
Weißt du wieviel Papier man dafür verschwenden muss?
Radix schrieb:Am Monatsende werden die 100€ getauscht gegen Februargeld -20%Steuern.

Wenn nun einer seinen EURO nicht abgibt, so nimmt die Monetative nur:
99€ ein. Behält aber nichts desto trotz 20% ein.

In so einem Fall gibt die Monetative nur 99,20€ und behält davon 20€
Es sind also 79,20€ ohne den Steuersünder und ohne das Geld für den Staat augegeben worden, da wir nun diese 79,20 durch 79 Menschen zuteilen haben, ergibt sich ein höherer Wert als 1€ für jeden, dies aber ist keine Deflation, sondern eine Inflation für den Steuersünder, denn der hat nur 0,80€ erkennbar am Januar Schriftzug.
Also die drucken dann im Feb. neue 100€ oder wie? Und das steht dann auf dem Geldschein drauf?

Und das Januargeld ist dann zwar wertloser geworden, aber wie stellen die sich das dann mit dem bezahlen vor?
Muss man erst zur Bank gehen und umtauschen oder?

Also eine reine Reichensteuer, wer Geld hat, dem wird es abgezockt, solange er es nur hortet
und nicht die Wirtschaft damit ankurbelt und die die kein Geld oder bloß ganz wenig haben
die Leben auf den reichen ihren kosten oder? Weil die reichen zahlen ja die Steuer,
solange sie nichts dafür kaufen.


Und was ist wenn die reichen ihr Geld gleich sofort immer ausgeben, praktisch in realwert umtauschen und es auf Waren keine Steuern gibt?
Wer zahlt dann noch steuern?

Ich glaub da ist irgendwie der Fehler imm System, da hört sich das
bedingungslose Grundeinkommen besser an!
Jeder Zahlt 50% Steuern, und den ganzen Hartz 4 und so Zeug alles brauchts nicht mehr, die rentner bekommen genausoviel wie alle anderen auch und jeder kann arbeiten wie er will.

Man braucht sich nicht mehr reinstressen und knechten lassen...


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Can
ehemaliges Mitglied

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Ergokratie

07.01.2012 um 09:50
Radix schrieb:Wenn nun einer seinen EURO nicht abgibt
Und mit Geld `abgeben` meinst du sicherlich was "einkaufen" oder? Und wie will man so ein Verfahren auf eine Volkswirtschaft wie Deutschland ummünzen?

Also das was ich jetzt im Thread zusammengefasst habe, ist die Tatsache

Die Staatsverwaltung kümmert sich monatlich in einem bestimmten Zyklus um die Geldentwertung und die neue Bereitstellung des Geldes.

Anhand des Geldes welches sie eingenommen hat, misst sie wieviel sie neu in Umlauf bringen muss.

Ist das soweit richtig?

@Radix


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Ergokratie

07.01.2012 um 13:28
7ty7high schrieb:Weißt du wieviel Papier man dafür verschwenden muss?
Dann muss man halt ein wenig kreativ sein, es gibt ja auch Sichtguthaben.
7ty7high schrieb:Also die drucken dann im Feb. neue 100€ oder wie? Und das steht dann auf dem Geldschein drauf? Und das Januargeld ist dann zwar wertloser geworden, aber wie stellen die sich das dann mit dem bezahlen vor?
Muss man erst zur Bank gehen und umtauschen oder?
Das ist eine rhetorische Frage, habe ich doch bereits beantwortet.
7ty7high schrieb:Also eine reine Reichensteuer, wer Geld hat, dem wird es abgezockt, solange er es nur hortet
und nicht die Wirtschaft damit ankurbelt und die die kein Geld oder bloß ganz wenig haben
die Leben auf den reichen ihren kosten oder? Weil die reichen zahlen ja die Steuer,
solange sie nichts dafür kaufen.
Nein, eine reine Geldsteuer! Geld ist nicht dafür da, sich daran zu bereichern, sondern um den Handel zu vereinfachen. Weiterhin wird ja eine echte Republik angestrebt, in der man versucht das Recht zu verwirklichen. Im nächsten Monat ist das Geld bei dem, der letzten Monat keine Steuern zahlte, so einfach ist das!
Falls Du dich aber so sehr an dem Geldschein erfreust, so kannst Du -soweit ich es verstehe- der Monetative sagen, dass du Geld sparen möchtest, was daraufhin unverzinst dem kompletten Staat zur Verfügung gestellt wird, wenn Du es wieder haben willst, frühestens an einem Monatsende, bekommst Du es auch wieder.
7ty7high schrieb:Und was ist wenn die reichen ihr Geld gleich sofort immer ausgeben, praktisch in realwert umtauschen und es auf Waren keine Steuern gibt?
Wer zahlt dann noch steuern?
Der bei dem das Geld ist. Es löst sich ja nicht auf.

@Can
Can schrieb:Und mit Geld `abgeben` meinst du sicherlich was "einkaufen" oder? Und wie will man so ein Verfahren auf eine Volkswirtschaft wie Deutschland ummünzen?
Mit abgeben meine ich umtauschen. Und wie das alles in die Praxis umgesetzt werden soll...da habe ich keine Ahnung, ich bin froh wenn ich es selber richtig verstehe.

Ansonsten
Can schrieb:Ist das soweit richtig?
ja.


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