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Grüne für einen normalen Menschen noch wählbar?

2.598 Beiträge, Schlüsselwörter: Deutschland, Grüne

Grüne für einen normalen Menschen noch wählbar?

10.05.2018 um 19:24
Hallo @kuno7 , hallo @alle !


Ich mache es mir jetzt mal sehr einfach :
Die Energieversorgung eines Landes ist kein "theoretisches Konstrukt" sondern eine "praktische Angelegenheit".
Da hast du deinen Systhemfehler.

Das Fraunhofer Institut ISE ist auch nicht so objektiv, wie viele meinen :
Die verdienen ihre Knete mit Auftragsarbeiten für die ÖKO Industrie. Das S im Namen steht für Solar und 2012 war das Jahr in dem H. Altmeier bei der EEG Förderung die Notbremse zog. Na klingelt da was ?


Gruß, Gildonus


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Grüne für einen normalen Menschen noch wählbar?

10.05.2018 um 19:43
Gildonus schrieb:Die Energieversorgung eines Landes ist kein "theoretisches Konstrukt" sondern eine "praktische Angelegenheit".
Was ne Erkenntnis. Ich verrate dir mal ein Geheimnis, auch die Energieversorgung unseres Landes war vor dessen Umsetzung ein theoretisches Konstrukt.
Selbstverständlich kann man etwas, das es in der Form noch nie gab nur theoretisch betrachten, diese Erkenntnis is doch trivial. Das du darin einen "Systemfehler" erkennen willst zeigt doch nur deine argumentative Hilflosigkeit.
Die Komponenten die in der Studie verwendet wurden sind alle samt seit Jahrzehnten ausgereifte Technik, nur die Zusammenstellung is neu. Wenn du konkrete Zweifel an der Umsetzbarkeit hast, dann zeig sie auf oder mach den Nuhr.
Gildonus schrieb:Das Fraunhofer Institut ISE ist auch nicht so objektiv, wie viele meinen :
Die verdienen ihre Knete mit Auftragsarbeiten für die ÖKO Industrie.
Verstehe. Kann man Inhaltlich nichts entgegensetzen, greift man die Integrität der Person an, dessen Inhalt einem nich schmeckt. Das is zwar nich sonderlich kreativ, aber umso armseliger.
Gildonus schrieb:Das S im Namen steht für Solar und 2012 war das Jahr in dem H. Altmeier bei der EEG Förderung die Notbremse zog. Na klingelt da was ?
Die Rubrik Verschwörungen is übrigens ein Stück weiter rechts.

kuno


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Grüne für einen normalen Menschen noch wählbar?

10.05.2018 um 20:16
Gildonus schrieb:Das Fraunhofer Institut ISE ist auch nicht so objektiv, wie viele meinen :
Die verdienen ihre Knete mit Auftragsarbeiten für die ÖKO Industrie. Das S im Namen steht für Solar und 2012 war das Jahr in dem H. Altmeier bei der EEG Förderung die Notbremse zog. Na klingelt da was ?
und in der Polit-Rubrik ist "Na klingelt da was ?" für Mitlesende nicht bedeutungsschwanger genug, um auch nur ansatzweise zu verstehen, von was die Rede ist!


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Warhead
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Grüne für einen normalen Menschen noch wählbar?

10.05.2018 um 22:28
@Gildonus
Du hast hier jahrelang das


fbase
Der Atomindustriie gegeben,natürlich musst du mit allen Mitteln gegen Solar und Windkraft anschreiben...ich glaub dir kein Wort


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Grüne für einen normalen Menschen noch wählbar?

10.05.2018 um 22:57
kuno7 schrieb:Warum "ominös", wenn ich fragen darf?
Ominös heißt u. a. zweifelhaft. Hättest Du Dir aber auch selbst ergoogeln können. Du bekommst es aber ausnahmsweise von mir frei Haus:
Gefundene Synonyme: dubios, anrüchig, dunkel, fragwürdig, halbseiden, lichtscheu, nicht (ganz) koscher, nicht vertrauenswürdig, obskur,...(Quelle: https://www.openthesaurus.de/synonyme/ominös). Die von mir unterstrichenen Synonyme finden bei der ominösen Studie meine Zustimmung. Soweit klar jetzt?
kuno7 schrieb:Das kann ich jetz ehrlich gesagt nich beurteilen, spielt aber für die Inhaltliche Betrachtung nich wirklich eine Rolle.
Das ist jetzt sehr schade, dass Du das nicht beurteilen kannst, denn das wäre der Schlüssel dafür, weshalb an dieser "Studie" grundsätzlich gezweifelt werden muss. Wer jemals in einem (wirtschaftlichen) Prozeß, der von (profit)orientierten Entscheidungen abhängt, beruflich eingebunden war und bei dem Abhängigkeiten der Parteien eine Rolle spielen, wird wissen, was ich damit meine.

Wer es nicht weiß, sollte sich zunächst mal mit dem Begriff Lobbyismus auseinandersetzen. Im ehemaligen Ostdeutschland mag dieser Begriff möglicherweise keine gewachsene Historie haben, diese Einschränkung sollte ich freilich hinzufügen.

Wie schon erwähnt, lediglich einem MPI würde ich hierzulande zutrauen, noch einigermaßen objektiv und unabhängig über derart komplexe Zusammenhänge zu urteilen. Was das MPI ist, setze ich als bekannt voraus.
kuno7 schrieb:Klar is das reine "Theorie". Der Sinn der Simulation war, verschiedener Szenarien durchzurechnen und dann die effektivsten rauszusuchen. Die Studie stellt kein "so wird die Energieversorgung in 2050 aussehen" Szenario dar, sondern es handelt sich um Vorschläge, wie man am effektivsten ein 100% Erneuerbare Energien System umsetzen kann. Ein Vorschlag eben.
Wie kommst Du jetzt darauf? In der Studie ist in sämtlichen diesbezgl. Diagrammen eine Endzielprognose für 2050 enthalten. Auf Seite 11 wird extra auf das Jahr 2050 verwiesen (Da wir ein Zielsystem im Jahre 2050 betrachten...)
Vorschläge, die als brauchbar gelten wollen und sollen, müssen auch in realiter umsetzbar sein. Diesen Beweis liefern die Autoren mit keinem einzigen Satz, es sind lediglich stumpfe Aneinanderreihungen von (Hypo)Thesen, die nicht einmal kausal abgeleitet werden, wohlgemerkt jetzt mal nur rein technisch betrachtet.

Auf Seite 31 wird behauptet, dass beim "100%-System" die Nutzung von Windenergie weitgehend ausgeschöpft sein muss, damit die Chose funktionieren soll. Wenn man dann untersucht, was die beiden Herren unter einer "weitgehenden Ausschöpfung" verstehen, so landet man bei folgender Definition auf Seite 14:

"Bei der Bestimmung des technisch nutzbaren Potenzials von Windenergieanlagen (WEA) wird zunächst von der gesamt zur Verfügung stehenden Fläche für den Aufbau ausgegangen und unter Berücksichtigung eines Mindestabstandes zwischen
unterschiedlichen WEA eine theoretisch installierbare Anzahl an Anlagen berechnet."


Also ein Zukleistern der Fläche Deutschlands mit der maximal möglichen Anzahl von Windrädern!

Anders ist der o. g. Satz ja nicht zu verstehen. Dass eine solche Forderung/Vorstellung eine rein hypothetische ohne jeden Realitätsbezug ist, braucht man wohl nicht mehr weiter zu erwähnen. Was für ein Unsinn!

Was aber haben solche Hypothesen in einer angeblich seriösen "Studie" zu suchen? Manchmal komme ich mir beim Lesen dieser 31 Seiten vor wie bei "Jugend forscht" oder "Wünsch dir was".

Desweiteren wären, jetzt mal nur bei Windrädern, noch viele ungeklärte Punkte zu besprechen, wie Infraschall, fehlende Recyclingmöglichkeit, Nichteinhalten von Landschafts- und Tierschutz, ungeklärten Brandschutz im Wald(!), CfK Problematik, Eiswurf und vieles mehr. Das würde momentan aber den Rahmen sprengen.
kuno7 schrieb:Wieso Wasserstoff?
Deshalb:
CO2+4H2→CH4+2H2O→CH4+O2+2H2.. Ja was ist denn H2? Reden wir jetzt hier nicht vom Sabatier-Verfahren??
kuno7 schrieb:Diese Thematik kenn ich so noch nich, kannste dazu mal was verlinken?
Zappelstrom wegen WEAs, instabile Netzfrequenz, sagt Dir nichts? cos phi, auch nichts? Sorry, wenn dies Dir nichts sagt, dann hat sich eine Diskussion auf technischer Ebene von selbst ad acta gelegt. Google mal nach Phasenschieber, Leistungsfaktor, ...

Ansonsten teile ich die Auffassungen von @Tripane und @Gildonus: Es ist eine idealisierte Darstellung, die bei nur mäßig tiefer gehender Betrachtung sich als eine von vielen Theorien erweist, wie sie inzwischen zu Dutzenden umherschwirren. Henning/Palzer schreiben ja sogar selbst auf Seite 14 (peinlicherweise auch noch grammatikalisch falsch): Im Rahmen unserer Modellierung (!) stützen wir uns auf die Berechnungen des IWES Fraunhofer die im Windenergiereport 2011 ....ff.
Ich lese jedenfalls nichts von Nachweisen.

Toll, eine Studie, die zur Aufrechterhaltung ihrer Thesen eine vorausgegangene "Studie" ihres Schwesterinstitutes bemüht. Noch irgendwelche Fragen bezüglich der dargebotenen Seriosität?

Die Studie ist mittlerweile 6 Jahre alt. Wenn in ihr tatsächlich das Ei des Columbus enthalten sein sollte, darf darüberhinaus die Frage erlaubt sein, warum nicht schon längst sämtliche Anstrengungen aller Verantwortlichen/Beteiligten sich ausschließlich auf die möglichst schnelle Umsetzung dieser Studie konzentrieren? Solch bahnbrechenden Erkkenntnisse darf man doch nicht einfach so laufen lassen.

Zum Nachlesen für interessierte: https://www.die-fuehrungskraefte.de/fileadmin/downloads/regionalgruppen/20161201_RGEssen_Jacobi.pdf

Um den Bogen zum Threadthema nicht vollends zu verlieren: Ausgangspunkt waren die irrealen Vorstellungen der Grünen und ihrer neuen Vorsitzenden, die entgegen Deiner Behauptung sich auch auf Twitter als ausgewiesene Expertin geriert. Zum Abschluß eine kleine Kostprobe:

https://twitter.com/ABaerbock/status/991401852909572096

Man achte auf "Systemrelevanz" (sic!) und die beiden folgenden Tweets darunter.


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10.05.2018 um 23:19
Warhead schrieb:Solartechnisch sind sie mittlerweile ein wenig fortgeschrittener als vor nem Vierteljahrhundert.
Die Solarzelle benötigen keine direkte Sonneneinstrahlung mehr,Energieerzeugung erfolgt auch bei bewölkten Himmel und diesigen Wetter,von daher ist Dunkelflaute die Kampf und Angstrhetorik konventioneller Energieerzeugung der du auf den Leim gehst...oder sie bewusst anwendest weil dein RWE-Portfolio in den Keller rauscht
Die Solarzellen haben noch nie direkte Sonneneinstrahlung benötigt. Aber wir benötigen sie, wenn wir eine gute Energieausbeute haben wollen. Und wenn das Licht diffus ist, geht diese mehr oder weniger (teilweise aber sehr deutlich) in den Keller, zumal diffuses Licht ohnehin eine verringerte Einstrahlleistung bedeutet. Da sind Dünnschichtzellen zwar etwas weniger empfindlich, nur haben die ohnehin schon den schlechtesten Wirkungsgrad, und da hat sich nichts Bahnbrechendes getan, in den letzten Jahren.


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10.05.2018 um 23:23
kuno7 schrieb:Was ne Erkenntnis. Ich verrate dir mal ein Geheimnis, auch die Energieversorgung unseres Landes war vor dessen Umsetzung ein theoretisches Konstrukt.
Selbstverständlich kann man etwas, das es in der Form noch nie gab nur theoretisch betrachten, diese Erkenntnis is doch trivial. Das du darin einen "Systemfehler" erkennen willst zeigt doch nur deine argumentative Hilflosigkeit.
Die Komponenten die in der Studie verwendet wurden sind alle samt seit Jahrzehnten ausgereifte Technik, nur die Zusammenstellung is neu. Wenn du konkrete Zweifel an der Umsetzbarkeit hast, dann zeig sie auf oder mach den Nuhr.
So banal ist diese Erkenntnis dennoch nicht, denn wenn es um die reine technische Machbarkeit ginge, dann würden wir hier gar nicht diskutieren. Wir wären immer noch bei der Kernkraft.


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11.05.2018 um 00:25
Ogella schrieb:Soweit klar jetzt?
Ich wollte nich wissen, was ominös bedeutet, das weiß ich selbst, sondern warum du sie so bezeichnest. war eigentlich nich miss zu verstehen.
Ogella schrieb:Das ist jetzt sehr schade, dass Du das nicht beurteilen kannst, denn das wäre der Schlüssel dafür, weshalb an dieser "Studie" grundsätzlich gezweifelt werden muss. Wer jemals in einem (wirtschaftlichen) Prozeß, der von (profit)orientierten Entscheidungen abhängt, beruflich eingebunden war und bei dem Abhängigkeiten der Parteien eine Rolle spielen, wird wissen, was ich damit meine.

Wer es nicht weiß, sollte sich zunächst mal mit dem Begriff Lobbyismus auseinandersetzen. Im ehemaligen Ostdeutschland mag dieser Begriff möglicherweise keine gewachsene Historie haben, diese Einschränkung sollte ich freilich hinzufügen.
Na klar, einfach mal ein bisschen Lobbyismus rufen und Eigeninteressen unterstellen und schon muss man sich inhaltlich ja nich mehr mit der Studie auseinandersetzen, zumal ich im letzten Post deine ganzen Gegenargumente schön zerlegt habe.

Nur noch mal zur Erinnerung, es ging bei unserer Diskussion um deine Behauptung:
Ogella schrieb:Den zukünftigen Bedarf hauptsächlich mit Windkraft und Solarenergie decken zu wollen, ist per se eine Illusion, da sie nicht grundlastfähig sind.
Ich nehme doch an, du kannst diese deine Behauptung auch belegen, ohne die Autoren der Studie oder das Fraunhofer Institut selbst zu diskreditieren, denn um die ging es ja garnich. Ich hatte diese nur zum Beleg aufgeführt.
Also beleg deine Behauptung oder schweig still.
Ogella schrieb:Also ein Zukleistern der Fläche Deutschlands mit der maximal möglichen Anzahl von Windrädern!

Anders ist der o. g. Satz ja nicht zu verstehen. Dass eine solche Forderung/Vorstellung eine rein hypothetische ohne jeden Realitätsbezug ist, braucht man wohl nicht mehr weiter zu erwähnen. Was für ein Unsinn!
Nun, dass is deine Meinung und die darfst du auch gern vertreten, allein deshalb isses noch lange kein Unsinn, sondern nur deine Meinung.
Ogella schrieb:Wieso Wasserstoff?
Deshalb:
CO2+4H2→CH4+2H2O→CH4+O2+2H2.. Ja was ist denn H2? Reden wir jetzt hier nicht vom Sabatier-Verfahren??
Komm, jetz willste mich aber verscheißern. In deinen Ausführungen lässt sich doch problemlos erkennen, dass du einzig von Wasserstoff gesprochen hattest, um ein nicht ausreichen der Gasspeicher vorzuführen, keine Rede von Wasserstoff-Methan Gemisch.
Und selbst wenn, was spricht dagegen den Wasserstoff vom Methan zu trennen und wieder neu zu methanisieren?

In der Studie selbst is keine Rede davon Wasserstoff speichern zu wollen, also hast du sie entweder garnich gelesen oder einfach nich verstanden.
Ogella schrieb:Zappelstrom wegen WEAs, instabile Netzfrequenz, sagt Dir nichts? cos phi, auch nichts? Sorry, wenn dies Dir nichts sagt, dann hat sich eine Diskussion auf technischer Ebene von selbst ad acta gelegt.
Ob du drüber diskutieren willst oder nich is natürlich deine persönliche Privatsache, aber unterstell mir nich irgendeinen Quatsch.
Ogella schrieb:Henning/Palzer schreiben ja sogar selbst auf Seite 14 (peinlicherweise auch noch grammatikalisch falsch)
Hehe, wenn man inhaltlich nichts bemängeln kann, dann muss auch schon mal die Grammatik herhalten, ganz großer Sport. :D
Ogella schrieb:Die Studie ist mittlerweile 6 Jahre alt. Wenn in ihr tatsächlich das Ei des Columbus enthalten sein sollte, darf darüberhinaus die Frage erlaubt sein, warum nicht schon längst sämtliche Anstrengungen aller Verantwortlichen/Beteiligten sich ausschließlich auf die möglichst schnelle Umsetzung dieser Studie konzentrieren? Solch bahnbrechenden Erkkenntnisse darf man doch nicht einfach so laufen lassen.
Wer spricht vom Ei des Columbus? Sie is zumindest ausreichend um aufzuzeigen, dass deine Behauptung, man könne kein Energiesystem, welches hauptsächlich auf Wind und Sonne beruht stabil betreiben, falsch is. Und wenn du Argumente für was anderes hättest, dann würdest du die bringen und nich versuch andere an der Stelle zu diskreditieren.
Witzig übrigens, dass du zu glauben scheinst, nur weil etwas von Politikern nich umgehend durchgesetzt wird, könne es nichts wert sein. Ich behalte mir vor, dich gelegentlich mal wieder darauf hinzuweisen. :)
Ogella schrieb:die entgegen Deiner Behauptung sich auch auf Twitter als ausgewiesene Expertin geriert.
Ich kann mich nich erinnern, irgendetwas in der Art behauptet zu haben. Ich glaub, du solltest mal an deinem Leseverständnis arbeiten, is ja nich das erste mal, dass du einfachste Formulierungen völlig fehlinterpretierst. :)

mfg
kuno


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11.05.2018 um 00:38
Tripane schrieb:So banal ist diese Erkenntnis dennoch nicht, denn wenn es um die reine technische Machbarkeit ginge, dann würden wir hier gar nicht diskutieren. Wir wären immer noch bei der Kernkraft.
Kernkraft is eigentlich sogar ein gutes Beispiel, denn auch diese wird, so wie hier die Energiewende, aus Ideologischen Beweggründen bekämpft. Bei meiner Diskussion mit @Ogella ging es doch zunächst mal um die reine technische Machbarkeit.
Mit rationalen Gegenargumenten kann er/sie aber garnich umgehen und es wird Lobbyismus und Unseriösität unterstellt, weil nich sein kann, was nich sein darf. Das is reine Ideologie.

Ob Deutschland in Zukunft aus Wind und Sonne Energie bekommt oder aus was anderem is primär keine Frage der Technologie sondern der Politik. Sollten wir in der Bundesregierung demnächst die AfD vorfinden, werden die genauso alles an Klimapolitik zurück fahren, wie es der blonde Lord in Übersee gerade tut, völlig losgelöst von irgendeiner technischen Machbarkeit.

mfg
kuno


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11.05.2018 um 03:40
Warhead schrieb:ich glaub dir kein Wort
Kenn ich irgendwoher :D


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11.05.2018 um 11:17
kuno7 schrieb:Ich wollte nich wissen, was ominös bedeutet....
Warum hast Du dann danach gefragt?
kuno7 schrieb:..einfach mal ein bisschen Lobbyismus rufen...
ein bißchen..? Jetzt muß ich herzhaft lachen.

Du weißt wohl überhaupt nicht, was derzeit bei der Umsetzung der "Energiewende" so alles abgeht. Befasse Dich mal damit, dass Du wenigstens mal mitreden kannst:

"...was die Energiewende mittlerweile ist: ein gigantisches Geschäft, eine Förder- und Umverteilungsmaschinerie, die allein in diesem Jahr mehr als 20 Milliarden Euro ausschüttet. Sie schafft unzählige Profiteure, die direkt oder indirekt Ökostromsubventionen kassieren und wenig Interesse daran haben, dass sich daran etwas ändert."

"Das Essener Forschungsinstitut RWI hat ausgerechnet, dass die in den vergangenen zwölf Jahren installierten Solaranlagen insgesamt 100 Milliarden Euro verschlingen - finanziert zu einem großen Teil von allen Privathaushalten. Eine Industrie, die auf eigenen Beinen steht, sie sieht anders aus."


Und warum die Politik, zT wider besseres Wissen, begierig mitmacht:

"Doch beim Blick in die Wahlprogramme dämmert es: Egal, welche Parteien am 22. September gewinnen - niemand wird an den Grundfesten des EEG rütteln. Warum sollte etwa die FDP den Versicherungen, Fondsmanagern, Anwälten und 450.000 Handwerksbetrieben, die sich in ihren Verbandsbroschüren als „Ausrüster der Energiewende“ vermarkten, einen Strich durch die Rechnung machen? Warum sollte die CDU es sich mit den Kommunen, die mehr Gewerbesteuern kassieren, verscherzen, warum mit Kirchen und Großgrundbesitzern, die als Verpächter von Windparkflächen profitieren? Welches Interesse sollte die CSU in Bayern haben, ihren Besitzern von rund 375.000 Solaranlagen das Geschäft zu verderben. Und warum sollte das Bundesland, dessen Bewohner durch die EEG-Umverteilung 1,2 Milliarden Euro vom Rest der Republik kassieren, einer harten EEG-Novelle zustimmen?"

Btw: Du bist doch offensichtlich ein Linker, also müssten Dir doch solche Aussagen normalerweise wie Öl runtergehen. Warum denn hier auf einmal nicht? Siehste, das ist das, was viele als Heuchelei der Grünen bezeichnen.

http://www.faz.net/aktuell/politik/energiepolitik/energiewende-die-oekostrom-lobbyisten-12542650.html?printPagedArticle=...
kuno7 schrieb:Wer spricht vom Ei des Columbus?
Du höchstselbst. Muß man Dir jetzt eigentlich jede Metapher erklären? Du selbst stellst diese ominöse "Studie" doch als die Lösung schlechthin dar, in sämtlichen Deiner Beiträge.
kuno7 schrieb:In der Studie selbst is keine Rede davon Wasserstoff speichern zu wollen...
Wer redet denn von Wasserstoff speichern? Also sind Dir die Grundlagen des Sabatier-Verfahrens gar nicht geläufig, was ich schon längst vermutet habe. Damit hat sich mein Nachhilfeunterricht dann auch erledigt, denn dazu ist mir meine Zeit zu schade.
kuno7 schrieb:...aber unterstell mir nich irgendeinen Quatsch.
Nachdem Du Fragen bezüglich Phasenschiebern und cos phi hast (...Bis auf die Geschichte mit der Leistungsfaktor Problematik (da muss ich erstmal prüfen, was du meinst)..), muß ich zwangsläufig davon ausgehen, dass Dir die Begriffe offensichtlich gar nichts sagen. Wenn Du darüber wirklich Bescheid wüsstest, wäre Dir sofort klar, was damit gemeint ist und würdest keine solchen Elementarfragen stellen. So hast Du aber selbst öffentlich bewiesen, dass Du offensichtlich auch davon keine Ahnung hast.

Dennoch gilt auch hier: Die Problematiken des Stromexportes ins Ausland sind im web ausführlich beschrieben, auch dafür solltest Du halt mal Zeit aufwenden, um es erst mal zu verstehen. Mit einer Schnellbleiche hier in zwei, drei Sätzen wird das nichts, also bringe Dich mal erst auf einen Stand, der eine Diskussion auf Augenhöhe ermöglicht.

Nochmal zu Deiner geliebten "Studie": Mit keinem einzigen Satz wird von den Autoren beweiskräftig dargelegt, dass das von ihnen favorisierte Modell auch wirklich tragfähig und realisierbar ist. Es ist ausschließlich eine Aneinanderreihung von Behauptungen, mehr nicht. So werden zB die Windenergieanlagen permanent mit ihrer Nennleistung gerechnet. Das ist dermaßen unseriös und falsch, dass es einen nur noch graust. Jeder halbwegs technisch orientierte Mensch weiß, dass eine Windkraftanlage im Durchschnitt nur einen Bruchteil ihrer Nennleistung erbringt, nämlich zwischen 5 und 18%. Und so eine "Studie" soll ich ernst nehmen.

Ach, da fällt mir gerade "16/27" ein: Betzsches Gesetz, ob das die beiden Verfasser schonmal gehört haben?

Hier ist ein nettes Tutorial, keine Angst, es kommen nur harmlose Brüche vor, keine Differentialrechnung:



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11.05.2018 um 20:14
@Ogella

wäre nicht denkbar, dass es mit der Windkraft und Solar tatsächlich funktionieren könnte, wenn man das alles dezentral aufziehen wuerde - d.h. auf jedem Haus die eigene Solaranalge und auch ein kleineres Windrad. Kleine Windräder zur Stromerzeugung habe ich tatsächlich schon bei einigen Einfamilienhäusern gesehen, die sind sehr leise und stören niemanden.

Ich meine, wenn sich sowas nicht rechnen wrde, dann wuerde doch niemand privat sich solche Anlagen anschaffen, oder?

Mir ist natuerlich bewusst, dass man damit nicht den gesamten Bedarf decken könnte. Wenn dann aber noch die Anlagen hinzu kommen, welche jetzt schon existieren, dann könnte es vielleicht funktionieren oder was wuerde dagegen sprechen?

Was die Energie und Umwelt betrifft bin ich auch mehr gruen angehaucht, auch wenn ich ansonsten die Politik der Gruenen nicht sonderlich mag.


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11.05.2018 um 21:20
Ogella schrieb:Warum hast Du dann danach gefragt?
Hab ich nich, ich fragte...
kuno7 schrieb:Warum "ominös", wenn ich fragen darf?
... und nich, was bedeutet ominös.
Ogella schrieb:Du bist doch offensichtlich ein Linker, also müssten Dir doch solche Aussagen normalerweise wie Öl runtergehen.
Warum, weil ich sonst nich in eine deiner Schubladen passe? :D
Ogella schrieb:Warum denn hier auf einmal nicht? Siehste, das ist das, was viele als Heuchelei der Grünen bezeichnen.
Jep, dass machen einige so (du zB.). Erst legen sie für sich selbst fest, wie andere etwas einzuschätzen haben und wenn die sich dann erdreisten, es anders zu sehen, dann nennen sie das Heuchelei. Na herzlichen Glückwunsch. :)
Ogella schrieb:Du selbst stellst diese ominöse "Studie" doch als die Lösung schlechthin dar, in sämtlichen Deiner Beiträge.
Das is deine Interpretation davon, wofür ich die Studie wohl halten müsste, vermutlich weil ich als Linker und Grüner sonst wieder in keine deiner Schubladen passe. Warum ich die Studie immer mal wieder poste, habe ich ein Stückchen weiter oben sogar selbst beschrieben...
kuno7 schrieb:Tripane schrieb:
aber es ist eine reine Machbarkeitsstudie, die viele Voraussetzungen idealisiert, und dabei offensichtlich politischen Hürden (wie zum Beispiel initiale Kosten und Bürokratie) und Risiken kaum beachtet

Zum Teil sicher richtig, aber ich bring die Studie immer dann, wenn mal wieder einer um die Ecke kommt und meint, ne sichere Stromversorgung mit Wind und Sonne geht grundsätzlich nich und jeder, der was anderes sagt, hat einfach keine Ahnung von Naturwissenschaft.
Um so jemanden zu widerlegen is die Studie bestens geeignet und wenn du den Fred hier verfolgst, wirst du regelmäßig solche Behauptungen finden.
...du hättest nur nachlesen müssen, aber das is ja, wie wir bereits des öfteren feststellen mussten, nich wirklich eine deiner Stärken. :)
Ogella schrieb:Wer redet denn von Wasserstoff speichern?
Du meinst, wer außer dir selbst? Keiner!
Ogella schrieb:Denken Henning/Palzer und Du dabei etwa an Power-to-Gas? Wenn dem so ist, was ich vermute, bist Du aber gehörig auf dem Holzweg. Bei Speicherung einer TWh über Wasserstoff mit dem Energieinhalt von 3 kWh/m³ errechnet sich ein äquivalenter Speicherbedarf von 333 Millionen m³. Bei einem Speicherbedarf von 50TWh erhöht sich das Speichervolumen unter Berücksichtigung des Wirkungsgrades von 70% bei der Elektrolyse auf ~ 23 Milliarden m³ und überschreitet somit die Kapazität des vorhandenen Erdgasnetzes (hat ~ 20 Milliarden m³).
Ich gebe zu, deine Aussage is mittlerweile 3 Tage alt, da kann einem ja schon mal was entfallen. ;)

Sach mal, isses nich eigentlich peinlich, wenn man so am Nasenring durch die Manege geführt wird?
Ogella schrieb:Nachdem Du Fragen bezüglich Phasenschiebern und cos phi hast (...Bis auf die Geschichte mit der Leistungsfaktor Problematik (da muss ich erstmal prüfen, was du meinst)..), muß ich zwangsläufig davon ausgehen, dass Dir die Begriffe offensichtlich gar nichts sagen.
Wovon du meinst ausgehen zu müssen is mir eigentlich ziemlich Wumpe. Wenn du Argumente hast, dann bring sie, aber lass deine albernen Unterstellungen!
Ogella schrieb:So werden zB die Windenergieanlagen permanent mit ihrer Nennleistung gerechnet. Das ist dermaßen unseriös und falsch, dass es einen nur noch graust.
Ach was! Wie würdest du denn meinen, dass es richtig gemacht wird? Ich aber befürchte schon die nächste Bauchlandung, falls du wirklich darauf antworten willst. :)
Ogella schrieb:Jeder halbwegs technisch orientierte Mensch weiß, dass eine Windkraftanlage im Durchschnitt nur einen Bruchteil ihrer Nennleistung erbringt, nämlich zwischen 5 und 18%. Und so eine "Studie" soll ich ernst nehmen.
Is das so? Statista sieht das allerdings ein wenig anders:
https://de.statista.com/statistik/daten/studie/224720/umfrage/wind-volllaststunden-nach-standorten-fuer-wea/
Die kommen für WEA in Deutschland auf Werte von 1800-4500 Volllaststunden, das wären dann ca. 20-50% der Nennleistung, durchschnittlich werden 3600 Volllaststunden angegeben, was dann gut 40% entspricht.
Aber lass mich raten, die sind bestimmt auch Teil der Öko Mafia. :D


mfg
kuno


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11.05.2018 um 21:42
Optimist schrieb:wäre nicht denkbar, dass es mit der Windkraft und Solar tatsächlich funktionieren könnte, wenn man das alles dezentral aufziehen wuerde - d.h. auf jedem Haus die eigene Solaranalge und auch ein kleineres Windrad.
Auch dann wirst du immer noch Speicher benötigen und Überschüsse ins Netz einspeisen, denn gerade eine PV Anlage erzeugt im Juli schon mal 20 mal so viel Energie wie im Dezember. Um die sesonalen Differenzen auszugleichen braucht es Langzeitspeicher.
Optimist schrieb:Ich meine, wenn sich sowas nicht rechnen wrde, dann wuerde doch niemand privat sich solche Anlagen anschaffen, oder?
Doch, denn solche Kleinstwindanlagen sind wirtschaftlich unrentabel, auch mit EEG. Das is dann eher Hobby.
Optimist schrieb:Wenn dann aber noch die Anlagen hinzu kommen, welche jetzt schon existieren, dann könnte es vielleicht funktionieren oder was wuerde dagegen sprechen?
Dagegen spricht, dass Keinwindanlagen im Vergleich so gut wie keine Leistung bringen, zu geringer Durchmesser, zu geringe Aufstellhöhe.

mfg
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11.05.2018 um 21:50
@kuno7
okay, dann das ganze was ich schrieb ohne Windkraft also NUR auf Solar gemuenzt - und wie gesagt dezentral in grossem Stil
-> auch nicht machbar ... wenn weiterhin die grossen Anlagen die es schon gibt, auch mit in Betrieb sind und die Dezentralen nur dann etwas ins "zentrale Netz" mit einspeisen, wenn mal weniger Sonne ist?

Subventionen fuer die Privaten wuerde ich natuerlich streichen, damit es nicht zu Missbrauch kommen kann.


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11.05.2018 um 21:58
Optimist schrieb:okay, dann das ganze was ich schrieb ohne Windkraft also NUR auf Solar gemuenzt - und wie gesagt dezentral in grossem Stil
Klar dezentral in großem Stil, am besten auf jedes Haus und jede Fabrik ne Anlage und in ein paar Jahren auch in jeden Keller ein paar Akkus, das is auch so gedacht. Von Freiflächen Anlagen halte ich nich so viel.

Ich versteh auch garnich, warum so viele neue Häuser ohne PV gebaut werden, denn letztlich kosten die Anlagen nichts, sonder sie generieren Einnahmen.
Optimist schrieb:auch nicht machbar ... wenn weiterhin die grossen Anlagen die es schon gibt, auch mit in Betrieb sind und die Dezentralen nur dann etwas ins "zentrale Netz" mit einspeisen, wenn mal weniger Sonne ist?
Die können alle einspeisen, aber irgendwann brauchts eben Langzeitspeicher (Power to Gas) und mit dem Gas kannste dann Strom erzeugen, wenn Wind und Sonne nix bringen.

mfg
kuno


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11.05.2018 um 22:05
@kuno7
kuno7 schrieb:Ich versteh auch garnich, warum so viele neue Häuser ohne PV gebaut werden, denn letztlich kosten die Anlagen nichts, sonder sie generieren Einnahmen.
Ironie? (wegen "kosten die Anlagen nichts"
kuno7 schrieb:aber irgendwann brauchts eben Langzeitspeicher (Power to Gas)
also so gesehen - in Verbindung mit den dezentralen Anlagen - machbar.
Verstehe gar nicht, was es da von manchen zu unken gibt wegen Lobbyisten usw.
Wie gesagt, wenn man all die Subventionen streichen wuerde, könnte es keine Spekulationen und falschen Anreize geben.
Und je mehr Private eine Anlage bauen lassen, desto billiger wuerde es doch sicher auch.


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11.05.2018 um 22:23
Optimist schrieb:Ironie? (wegen "kosten die Anlagen nichts
Nein, keine Ironie sondern wirtschaftliches Denken. Die anlage koste zwar Geld bei der Anschaffung, bringt aber auch Einnahmen und in der Regel übersteigen die Einnahmen die Ausgaben und daher kosten die Anlagen am ende nichts, sondern sie bringen dir Einnahmen.
Optimist schrieb:Verstehe gar nicht, was es da von manchen zu unken gibt wegen Lobbyisten usw.
Die Gegner der Energiewende sehen die ganze Unternehmung als völlig unsinnig an. Sie bestehen darauf, es könne nich funktionieren (tun sich aber immer sehr schwer dies auch zu belegen) und behaupten, es käme den Befürwortern nur darauf an die Allgemeinheit mit der Einspeisevergütung abzuzocken, verkürzt dargestellt.
Optimist schrieb:Wie gesagt, wenn man all die Subventionen streichen wuerde, könnte es keine Spekulationen und falschen Anreize geben.
Die Subventionen sind momentan aber noch nötig, weil die Preisbildung an der Strombörse nich optimal für regenerative Anlagen sind und die Konventionellen Kraftwerke noch zu billig produzieren können, auch weil externe Kosten (Endlagerung von Brennstäben, Schäden durch Förderung und Verbrennung) auf die Allgemeinheit umgelegt werden, allerdings nich auf der Stromrechnung erscheinen.
Optimist schrieb:Und je mehr Private eine Anlage bauen lassen, desto billiger wuerde es doch sicher auch.
Richtig, obwohl mittlerweile die untere Grenze der Anlagenkosten näher rückt, aber etwa 30% günstiger sollte es noch werden können.

mfg
kuno


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11.05.2018 um 22:34
@kuno7
hierzu mal ein kleiner Einwand:
kuno7 schrieb:und behaupten, es käme den Befürwortern nur darauf an die Allgemeinheit mit der Einspeisevergütung abzuzocken, verkürzt dargestellt.
aber ich denke schon, dass politisch in diesem Bereich Fehler gemacht wurden, was die Akzeptanz von Erneuerbaren nicht gerade erhöht.

Wenn am Ende die "kleinen" Verbraucher die Zeche zahlen und die "Grossen" - Konzerne mit hohem Stromverbrauch usw. - geschont werden, dann läuft da in meinen Augen etwas schief.


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Grüne für einen normalen Menschen noch wählbar?

11.05.2018 um 22:45
Optimist schrieb:Wenn am Ende die "kleinen" Verbraucher die Zeche zahlen und die "Grossen" - Konzerne mit hohem Stromverbrauch usw. - geschont werden, dann läuft da in meinen Augen etwas schief.
Richtig, da wurden zu viele Ausnahmeregelungen geschaffen. Es is natürlich durchaus sinnvoll der Industrie keinen zu großen Wettbewerbsnachteil zuzumuten, denn von deren Umsätzen profitieren ja auch andere. Es is inzwischen aber so, dass die Regenerativen zu deutlich geringeren Börsenpreisen geführt haben, dass heißt, die großen Industriellen Verbraucher haben nich nur keinen Nachteil, sie zahlen sogar weniger als zuvor.
Derzeit subventioniert der kleine Stromkunde also die Gewinne der Shareholder und das kann am Ende ja auch nich der Sinn der Sache sein. Wobei mir gerade auffällt, dass die Energiewende Gegner diesen Punkt eher selten ansprechen. ;)

mfg
kuno


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