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Beschneidung erlauben oder verbieten?

7.857 Beiträge ▪ Schlüsselwörter: Religionen, Köln, Toleranz ▪ Abonnieren: Feed E-Mail

Beschneidung erlauben oder verbieten?

22.02.2014 um 16:28
Zitat von KillingTimeKillingTime schrieb:Wenn der Glaube befehlen würde, Schwanz ab, dann wäre auch das nicht hinterfragbar.
Dann hätte sich das mit dem Glaube wenigstens recht schnell wieder erledigt. :D


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Zerox ehemaliges Mitglied

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Beschneidung erlauben oder verbieten?

22.02.2014 um 16:52
Zitat von fabriciusfabricius schrieb:Es ist tausendmal wertvoller, eine religiöse Erziehung mit auf den Lebensweg bekommen zu haben als eine heile Vorhaut. Der ideelle Wert, der ethische Wegweiser, das Bewusstsein, zu Gott und zum Guten zu gehören, die Gewissheit, dass letztlich niemand einem etwas kann, weil man auf der Seite Gottes und der Gerechtigkeit steht, das alles übersteigt doch millionenfach den kleinen chirurgischen Eingriff.
Naja, dann gibt es wohl nur ein Problem...
Da hier mehrere Religionen die Vorhaut beanspruchen und auch mehrere den einzig wahren Gott haben, würde man sich da nicht lieber selbst entscheiden, welchem man seine Vorhaut als Obolus darbietet?

Wieso ist eine religiöse Erziehung als Kleinkind wertvoller, als ein intaker Körper?
Weil die zum "Guten" dann gehören, srsly? Religionen waren fast immer Grund Nr.01 für Kriege, Morde, Zerstörung und Unmenschlichkeit. Das ist wirklich gut???
Da ist mir ein privates Bündniss zu Gott, ohne die Indokrtination und Wertvorstellungen einer Religion doch deutlich lieber :D
Als ob man ein schler Mensch wäre, weil man seinen Körper nicht beschnibbelt....


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Beschneidung erlauben oder verbieten?

22.02.2014 um 17:14
@Zerox

Irrtum, die mit Abstand schlimmsten Massenmorde, wurden von erklärt atheistischen systemen begangen, nämlichen den diversen Sozialismen, Stalin, Mao, PolPot, usw, ach ja und natürlich den National-Sozialismus nicht vergessen, auch die waren Gottesfeinde.

Deine Behauptung dürfte damit gründlich widerlegt sein.


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Zerox ehemaliges Mitglied

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Beschneidung erlauben oder verbieten?

22.02.2014 um 17:24
@Puschelhasi
Zitat von PuschelhasiPuschelhasi schrieb:Deine Behauptung dürfte damit gründlich widerlegt sein.
Mal gucken...
Die acht Hugenottenkriege (1562 bis 1598) wurden auch zusammenfassend „vierzigjähriger Krieg“ genannt. Im 16. Jahrhundert zerfiel Frankreich in zwei religiöse Lager: die überwiegende Mehrheit der Bevölkerung blieb katholisch; eine starke Minderheit schloss sich der Reformation an. Ein friedliches Zusammenleben der beiden Konfessionen erwies sich als unmöglich; es kam zu kriegerischen Auseinandersetzungen; gerade in Gebieten mit gemischten Glaubensgruppen waren es oft Bürgerkriege.
Der Dreißigjährige Krieg (1618-1648) wurde durch die gegenreformatorischen Bestrebungen des Kaisers Ferdinand II. ausgelöst. Gegen diese schlossen sich mehrere protestantische Staaten und Herrscher zusammen. Vordergründig ging es um die Entscheidung für die protestantische oder katholische Konfession, im Hintergrund standen politische Interessen der Reichsfürsten und der europäischen Nachbarstaaten, ihre jeweiligen Herrschafts- und Einflusssphären auszuweiten

Als Heiligen Krieg bezeichnet man eine kollektive organisierte Gewaltanwendung (Krieg), die aus einer Religion heraus begründet wird, etwa mit Vorstellungen vom Auftrag eines Gottes und seines Eingreifens in das Kriegsgeschehen. Solche Gründe werden oft in Gesellschaftsordnungen angegeben, in denen politische und religiöse Machthaber identisch oder eng verbunden sind. Sie rechtfertigen dann deren Ordnung, ihre Verteidigung, Stärkung und/oder Expansion als gottgewollt.


Im antiken Griechenland wurden Kriege zum Schutz des Apollonheiligtums in Delphi und seiner Besitzungen gegen räuberische Nachbarn als Heilige Kriege nach Amphiktyonenrecht geführt:[4]

Den Ersten Heiligen Krieg führten Athen und der Tyrann Kleisthenes von Sikyon 600–590 v. Chr. gegen Krissa. Den Zweiten führten die Spartaner 448 gegen Phokis, den Dritten (355-346 v. Chr.) veranlassten die Lokrer, unterstützt von den Thebanern. Den Vierten Heiligen Krieg (339–338) führte König Philipp im Auftrag der Amphiktyonen gegen das der Verletzung von Tempelgebiet angeklagte Amphissa, das 338 zerstört wurde.


Die Kreuzzüge des Hochmittelalters hatten verschiedene Ursachen, Anlässe, Ziele und Verläufe. Besonders der 1. Kreuzzug gilt als klassisches Modell eines Heiligen Krieges in der Christentumsgeschichte, weil er[20]

von der damals höchsten christlichen Autorität, Papst Urban II. ausgerufen wurde (1095),
mit der Formel „Gott will es!“ (Deus lo vult) massenwirksam gerechtfertigt und propagiert wurde
die Rückeroberung von Gebieten mit christlichen Minderheiten und zentralen Kultstätten anstrebte, die seit 637 unter der Herrschaft des Islam standen,
auf gewaltsame Einnahme Jerusalems gerichtet war und damit von vornherein Vernichtung Fremdgläubiger einkalkulierte
im Verlauf weitere religiöse Minderheiten, vor allem Judengemeinden, vernichtete
eine Einigung der gespaltenen Christenheit durch Angriffskrieg gegen Andersgläubige herbeiführen sollte
den Beteiligten die Entlastung von Sünden versprach.


Beispiele hierfür sind die Kämpfe zwischen Hugenotten und der katholischen, französischen Krone in den Hugenottenkriegen, zwischen niederländischen Calvinisten und dem katholischen, spanischen Landesherrn im Achtzigjährigen Krieg, als auch innerkonfessionelle Kämpfe zwischen Puritanern und dem anglikanischen König im Englischen Bürgerkrieg. Religiös-politische Gegensätze wurden dabei in Propagandaschriften, Traktaten oder Kirchenliedern teilweise eschatologisch als Kampf zwischen Antichrist und den Vertreten des „wahren Christenvolkes dargestellt“.[27] Einen Höhepunkt erreichte dies im Dreißigjährigen Krieg von 1618 bis 1648, der unter anderem auch ein Religionskrieg zwischen der Katholischen Liga und der Protestantischen Union und den ihnen angeschlossenen Häusern und Staaten Europas war

Bis zum Ende des Ersten Weltkriegs blieb das nationalistisch geprägte Bild des „Heiligen Krieges“ des ausgehenden 19. Jahrhunderts bestimmend.
Dieser Krieg wurde von Militärpredigern teilweise enthusiastisch als „heiliger deutscher Krieg” gefeiert, die Zeit des Krieges sei eine „heilige Zeit”, während der von deutschen Soldaten „heiligstes Blut” vergossen werde. Dieser „große, heilige Krieg” solle dem Guten zum Sieg gegen das Böse verhelfen.[36]


Im Zweiten Weltkrieg propagierten führende Nationalsozialisten, Wehrmachtsführung und -soldaten[39] sowie Teile der Bevölkerung[40] besonders den als Vernichtungskrieg geplanten Angriff auf Russland als „weltanschaulichen Kampf“ (Halder) und „Kreuzzug gegen den barbarischen Stalinismus und den jüdischen Bolschewismus“[41]. Auch die Alliierten benutzten das Motiv des Heiligen Krieges. Der britische Außenminister Lord Halifax erkannte im Dritten Reich eine Gefahr für das Christentum und propagierte den Heiligen Krieg („Holy War”) gegen Deutschland
Zitat von PuschelhasiPuschelhasi schrieb:Deine Behauptung dürfte damit gründlich widerlegt sein.
Offenbar nicht. Ich kan bestimmt noch 'ne Stunde weiter Kriege wegen religiösen oder vor allem wegen religiösen Hintergründen zitieren.

Quellen: Natürlich Wikipedia ;)


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22.02.2014 um 17:29
@Zerox

Wie niedlich, und du denkst dass diese oberflächlich vorgeschobenen Propagandalügen ein Beweis für einen Religionskrieg sind? ernsthaft? Also da musst du aber nochmal ganz von vorne anfangen nachzuarbeiten.

Das ist ja schon etwas naiv was du hier behauptest.


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22.02.2014 um 17:32
@Puschelhasi
Ach, ich sollte dir "Beweise" liefern? Naja, wenn dir Wiki nicht reicht, eine Zeitmaschine hab ich zufällig nicht hier. Außerdem, von einem Religionskrieg habe ich nicht gesprochen, ich sprach nur davon, dass sie oftmals Grund für Kriege waren und das zeigen dir die Zitate deutlich.

Ich finde es naiv, wie du das einfach nicht wahrhaben willst, ich zitiere Wiki gerne weiter... :D


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22.02.2014 um 17:33
beispiel, SS, die hat z.b. im Frankreichfeldzug Kirchen gesprengt und sämtliche Wegkreuze zerstört, eben weil sie sich als Gegner des Christentums verstanden, als weltanschauungskrieger.


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22.02.2014 um 17:35
@Zerox

Naja schon gut, ich kann dich nicht da abholen wo du offenbar stehst, das ist mir jetzt einfach zu anstrengend. Es nützt nichts immer wieder die Grundlagen zu erklären.


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22.02.2014 um 17:35
@Puschelhasi
Ja und?
Macht dieses eine Gegenbeispiel meine nichtig?
Wir sollten nicht darüber streiten, ob Religionen Gründe für Kriege waren, denn sie waren es nunmal häufig genug um nicht wirklich davon augehen zu können, dass man mit einer abgeschnittenen Vorhaut dann auf der "Seite des Guten" steht.
Zitat von PuschelhasiPuschelhasi schrieb:Es nützt nichts immer wieder die Grundlagen zu erklären.
Erheb dich nicht und tu' so, als ob ich das Dummchen wäre das Unrecht hätte, nur weil du genannte Beispiele nicht akzeptieren willst.


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22.02.2014 um 17:36
@Zerox

gleichmacherei liegt mir nunmal nicht.


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22.02.2014 um 17:40
@Puschelhasi
Akzeptanz und einfach mal zugeben, dass es auch religiös motivierte Kriege und Morde - bis in unsere heutige Zeit hinein gibt, liegt dir offenbar auch nicht...


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22.02.2014 um 17:45
@Zerox

Seufz....ja lass gut sein, ich habe kein interesse mir dir so einen blödsinn durchzukauen.

Das ist stoff der 8ten klasse, siehe dazu auch Propaganda, Kriegsgrund, Kriegsanlass, und wahre politische motive hinter den kriegen, das sind Profit, Geostrategie, Nationalismus, imperialismus, rassismus usw... Echte religionskriege gab es nur sehr wenige.

Deren Opferzahlen sind minimal gegen die Kriege der atheisten.


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22.02.2014 um 17:46
Zitat von PuschelhasiPuschelhasi schrieb:und sämtliche Wegkreuze zerstört,
dafür hätte ich gerne ne quelle...


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22.02.2014 um 17:48
@25h.nox

Dann sieh dir mal entsprechende Literatur durch, ich glaube für Lesefaule gab es da auch ne Doku die das erwähnte.


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22.02.2014 um 17:48
@Puschelhasi
Selbst wenn es "nur " zu Propagandazwecken genutzt worden wäre und nicht der eigentliche Grund dahinter war, dann sollte man schon merken wie erfolreich diese Glaubensaufrufe waren. Dann führen eben genügend Gläubige und Religiöse Kriege, macht meine Grundaussage nicht falsch.
- Denn trotz diverser und genügned Gegenbeispiele, wie schlecht Religionen sind und für wieviel leid sie verantwortlich sind, behauptet hier ernsthaft jemand, man wäre mit einer abgeschnittenen Vorhaut Gott nahe und auf der "Seite des Guten" - Und wenigstens das, solltest du zugeben können ist widerlegt, das war nämlich mein Erstbeitrag, auf den du ja auch schließlich mit "Irrtum" eingegangen bist.


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22.02.2014 um 17:49
Zitat von PuschelhasiPuschelhasi schrieb:Dann sieh dir mal entsprechende Literatur durch, ich glaube für Lesefaule gab es da auch ne Doku die das erwähnte.
das ist keien quellen angabe... aber hey, dinge behaupten und dann nicht belegen ist ja deine lieblingsdiziplin.


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22.02.2014 um 17:50
@25h.nox

Ach du troll, lass es einfach, wenn ich für alles was du nicht weisst ne Quelle angeben muss... lol

Such dir die quelle selbst, wenn es dich so brennend interessiert.


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22.02.2014 um 17:51
@Puschelhasi
Zitat von PuschelhasiPuschelhasi schrieb: das sind Profit, Geostrategie, Nationalismus, imperialismus, rassismus usw..
Echte religionskriege gab es nur sehr wenige.

Deren Opferzahlen sind minimal gegen die Kriege der atheisten.
Du machst da einen asysmmertischen Vergleich

Vergleiche bitte Kriege die mit Kriegs Grund Atheismus geführt werden
(Davon gab es glaube ich keinen einzigen)
Mit Kriegen die mit Kriegsgrund religion geführt wurden

Oder

Kriege die von religösen Menschen geführt werden mit Kriege dei von Atheisten geführt werden.

In einem Fall auf das Motiv einzuschränken im anderen nicht scheint wenig sinnvoll...


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22.02.2014 um 17:55
@JPhys2

Würde ich dir zustimmen, wenn ich mit dieser albernen argumentation angefangen haette. Im Grunde ist es absurd , aber die Behauptung religion sei Urgrund aller grossen Tragödien ist nunmal Stammtischdenke. Und da erlaubte ich mir auf angepasster argumentativer Ebene zu entgegnen, dass dies unsinn ist.


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Zerox ehemaliges Mitglied

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22.02.2014 um 17:57
@Puschelhasi
Zitat von PuschelhasiPuschelhasi schrieb:aber die Behauptung religion sei Urgrund aller grossen Tragödien ist nunmal Stammtischdenke.
Das habe ich auch nicht behauptet, les lieber zweimal, bevor du irgendeinen Blödsinn verzapfst den ich nicht schrieb!
Ich sagte "fast immer", von mir aus streiche es runter auf "sehr oft", aber das ist nunmal Fakt.


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