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Wie geht es weiter mit der AfD?

70.782 Beiträge ▪ Schlüsselwörter: Familie, Wahlen, Partei ▪ Abonnieren: Feed E-Mail
Zu diesem Thema gibt es eine von Diskussionsteilnehmern erstellte Zusammenfassung im Themen-Wiki.
Themen-Wiki: Wie geht es weiter mit der AfD?

Wie geht es weiter mit der AfD?

04.08.2018 um 16:19
Zitat von eckharteckhart schrieb:Meuthen und Höcke stehen für die gleiche Sache! Nur um das Benennen drücken sie sich gemeinsam!
Von mir aus, wenn du es so siehst. Aber welche Sache das überhaupt ist, oder ob diese Sache inhaltlich widersprüchlich ist, das kann man nur in einer breiten gesamtgesellschaftlichen und öffentlich unterstützten Debatte klären. Andernfalls wird die AfD auch in Zukunft allein dadurch wachsen dass ihr der gesamtgesellschaftliche öffentliche Dialog vorenthalten bleibt.


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04.08.2018 um 16:19
Zitat von Dennis75Dennis75 schrieb:Ermutigung als Gegenteil von Verbot bewirkt Vernunft als Gegenteil von Reaktanz.
Warum hat ganz am Anfang Lucke das nicht schon bewirkt?
Na,
weil die Initiative Neue Soziale Marktwirtschaft für den "kleinen Mann" alles andere als attraktiv ist!
Und das hat sich mit dem Auftauchen Petrys und Höckes nicht geändert!


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Wie geht es weiter mit der AfD?

04.08.2018 um 16:20
Zitat von FiernaFierna schrieb:Die Definition.
Definitionen fallen nicht vom Himmel. Also wer definiert?
Zitat von FiernaFierna schrieb:Als hätte das nichts mit Inhalt zu tun...deine Aussage ist übertragen: Wir benennen Rassismus nicht mehr, weil das irgendwelche Leute stört und die dann AfD wählen. Ja...das finde ich mehr als falsch.
Das meinte ich auch nicht, sondern dies:

Wir beweisen öffentlich dass unsere Definition von Rassismus nicht nur allgemein zutreffend und berechtigt ist, sondern dass IHR euch im Sinne der für euch selbst gültigen Definition rassistisch verhaltet.


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Wie geht es weiter mit der AfD?

04.08.2018 um 16:22
Zitat von Dennis75Dennis75 schrieb:Aber welche Sache das überhaupt ist, oder ob sie inhaltlich widersprüchlich ist, das kann man nur in einer breiten gesamtgesellschaftlichen und öffentlich unterstützten Debatte klären.
Welche Sache das ist, damit wird die AfD niemals mit der Sprache rausrücken,bevor sie die Macht hat,

obwohl es die Mehrheit längst weiß!


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Wie geht es weiter mit der AfD?

04.08.2018 um 16:26
@Dennis75

Die Forschung definiert das.

Als habe der Begriff keinen Inhalt. Dein Zerreden ist symptomatisch.


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04.08.2018 um 16:26
@Dennis75
Wo sind denn die ganzen Wirtschafts- Liberalen der AFD heute ?
Wo sind Lucke , Petry ,Adam und die andern und warum sind sie heute nicht mehr dabei ?


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04.08.2018 um 16:33
Zitat von eckharteckhart schrieb:Warum hat ganz am Anfang Lucke das nicht schon bewirkt?
Offenbar reden wir völlig aneinander vorbei.

Reaktanz erklärt dass jemand unter bestimmten Umständen sogar noch mehr die AfD wählt wenn man ihn Nazi nennt, besonders wenn er sich selber gar nicht für einen Nazi hält. Diesem Prozess kann man den Wind aus den Segeln nehmen in dem man von der Behauptung abrückt, jemand sei ein Nazi. Dann hat man nämlich die Chance auf ein vernünftiges klärendes Gespräch.

Was das mit Lucke zu tun hat weiß ich nicht. Ich bezog mich darauf, dass breite Wählerschichten sich gesamtgesellschaftlich verurteilt fühlen, und das stärkt sogar ihre Wahl. So verhalten sich Menschen mit oder ohne Lucke, auch mit oder ohne Petry und mit oder ohne jede andere Parteiführung.


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04.08.2018 um 16:35
Zitat von eckharteckhart schrieb:Welche Sache das ist, damit wird die AfD niemals mit der Sprache rausrücken,bevor sie die Macht hat, obwohl es die Mehrheit längst weiß!
Das wirst du nur in einer breiten öffentlichen Debatte beweisen können. Ohne diese Debatte erreichst du genau den Trend den man seit Jahren klar beobachten kann.


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04.08.2018 um 16:36
Zitat von FiernaFierna schrieb:Die Forschung definiert das.
OK, dann gib mir doch bitte mal einen Link für eine wissenschaftlich bewiesene Definition von Rassismus.


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04.08.2018 um 16:40
Zitat von querdenkerSZquerdenkerSZ schrieb:Wo sind denn die ganzen Wirtschafts- Liberalen der AFD heute ?
Wo sind Lucke , Petry ,Adam und die andern und warum sind sie heute nicht mehr dabei ?
Ich denke nicht dass Lucke, Pretzell, Petry und Co. die AfD verlassen haben weil man in der AfD mit ihrer wirtschaftsliberalen Thesen nichts zu tun haben wollte. Das werden andere und jeweils individuelle Gründe gewesen sein.

"Wirtschaftsliberal" ist zwar auch nur ein weiteres Etikett wie "rechts und links", aber bleiben wir mal bei dem Begriff.
Würdest du sagen, die AfD befürwortet keine wirtschaftsliberale Politik? Immerhin ist Frau Waidel eine ehemalige Spitzenbankerin.


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04.08.2018 um 16:45
Zitat von Dennis75Dennis75 schrieb: Immerhin ist Frau Waidel eine ehemalige Spitzenbankerin.
Immerhin gibt sie sich selbst als Spitzenbankerin aus. Mehr aber auch nicht. Recherchen zeichnen da ein ganz anderes Bild.
https://www.welt.de/wirtschaft/webwelt/article164691506/Alice-Weidel-ein-krasses-Arbeitstier-aber-bei-welchen-Start-ups.html


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04.08.2018 um 16:47
@tudirnix
Von mir aus, dann ist sie halt keine (ehemalige) Spitzenbankerin.
Und? Bedeutet das nun dass die AfD wirtschaftsliberale Positionen befürwortet, oder auch wirtschaftsliberale Positionen ablehnt?

Darum ging es ja eigentlich bei querdenkerz Frage.

Ich selber hab da keine festgelegte Meinung ob die AfD nun wirtschaftsliberal ist oder nicht, kommt drauf an was jemand darunter versteht und an welchen Einzelheiten er das konkret festmacht. Können wir aber gerne drüber reden, wenn jemand denkt das wäre wichtig für die Vorhersage der Zukunft der AfD.


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04.08.2018 um 16:57
Zitat von Dennis75Dennis75 schrieb:Und? Bedeutet das nun dass die AfD wirtschaftsliberale Positionen befürwortet, oder auch wirtschaftsliberale Positionen ablehnt?
Richtig! Innerhalb der Doppelperson Meuthen/Höcke! :D


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04.08.2018 um 16:57
Zitat von Dennis75Dennis75 schrieb: Bedeutet das nun dass die AfD wirtschaftsliberale Positionen befürwortet, oder auch wirtschaftsliberale Positionen ablehnt?
Es wird bestimmt eine Gruppe dort geben, die wirtschaftsliberale Positionen befürwortet. Es gibt aber auch jene die lieber sozial nationalistischen Blickwinkel bevorzugen. Einig ist man sich in der AfD nicht. Von daher kann man nicht sagen, das DIE AfD wirtschaftsliberale Positionen vertritt.
Den Nationalliberalen, die auf Marktradikalismus setzen, kann das nicht gefallen.

Ja, bei der Wirtschafts- und Sozialpolitik gibt es innerhalb der AfD ein großes Konfliktpotenzial und bislang ist dieses Thema auf den Parteitagen auch immer eher ausgeklammert worden.
https://www.freitag.de/autoren/martina-mescher/sie-besetzen-die-soziale-frage-voelkisch


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04.08.2018 um 16:58
@Dennis75

Der Satz ergibt in sich schon keinen Sinn, wenn man den Begriff "Beweis" definieren kann und den Wiki-Artikel hättest du selbst gefunden

Wikipedia: Rassismus#Rassismusdefinition nach Albert Memmi

Genau das ist aber das Problem, wenn man sowas hier machen möchte:
Zitat von Dennis75Dennis75 schrieb:sondern dass IHR euch im Sinne der für euch selbst gültigen Definition rassistisch verhaltet.
Und die Definition für "sich selbst" dann Menschen wie dir überlässt. Es stellt schlicht eine Unmöglichkeit dar, diesen Nachweis zu erbringen, weil der Begriff verschwurbelt und verzerrt wird und das Phänomen an sich negiert wird.

Wenn mir jemand sagt "Es gibt keinen Rassismus gegenüber Muslimen, denn die sind keine Rasse" ist das zwar Schwachsinn, aber dem kann ich dann auch keinen Rassismus gegenüber Muslimen in seiner eigenen Definition nachweisen.

Du redest zwar von
Zitat von Dennis75Dennis75 schrieb:Tatsachen und nochmals Tatsachen
und Inhalten
Zitat von Dennis75Dennis75 schrieb:dass er dabei die Inhalte überhaupt nicht wahrnimmt
fragst aber gleichzeitig immer nur "Wer" das definiert.
Zitat von Dennis75Dennis75 schrieb:Von wem wird die AfD rassistisch, rechtsradikal genannt?
Zitat von Dennis75Dennis75 schrieb:Wer entscheidet, ob jemand anders ein Rassist ist?
Zitat von Dennis75Dennis75 schrieb:Also wer definiert?
Um Inhalte geht es dir ja gar nicht.
Zitat von Dennis75Dennis75 schrieb:"Okay, ihr (AfD-Wähler und AfD-Interessierte) seid unsere gleichberechtigten Partner. Lassen wir die Nazi-Keule mal im Schrank.

Wir (die Nicht-AfD-Wähler) begrüßen, dass ihr euch politisch informieren und aktiv etwas zu einer besseren Gesellschaft beitragen wollt.

Aber es gibt natürlich riesengroße Unterschiede, WAS jemand für das Beste hält und WIE man es erreichen kann.

Also komm, tauschen wir Informationen und Meinungen aus.

Wie stellt ihr euch das und das vor? Warum denkt ihr eigentlich so und so?"

Ist jemand am Ende wirklich der Meinung, dass jemand (von mir aus auch Höcke) tatsächlich die besseren Argumente hat, dann ist das nicht eine Wahl aufgrund von Reaktanz sondern aufgrund von bewusster Überzeugung.

So ist Demokratie nun mal. Wer die AfD vom demokratischen Prozess ausschließen will weil er Angst hat dass sie Wahlen gewinnt, muss die AfD gesetzlich verbieten. Und ich glaube nicht dass das passiert. Also ist argumentative Auseinandersetzung unter dem Strich die einzige Option.
Genau davon sprechen wir. Antidemokratischer Müll, Geschichtsrevisionismus, Fremdenfeindlichkeit, Rassismus, Anti-Humanismus, Behindertenfeindlichkeit, Frauenfeindlichkeit wird plötzlich zur gleichberechtigten Meinung, wird wieder mehrheitsfähig...denn wir leben ja in einer Demokratie.

Das ist aber das wirre Verständis von Demokratie als hohler Wahlverein und nichts weiter....Demokratie ist heutzutage nicht mehr trennbar von Humanismus und dementsprechend sind solche Meinungsbilder antidemokratisch.
Als Demokrat müsste man also in Opposition demgegenüber treten....tut man mit "Ihr seid gleichberechtigte Partner/Ist ganz toll, was ihr macht/Was schwebt euch denn vor?" natürlich nicht.

Warum die an dem Punkt eine andere Partei wählen sollten, weiß auch kein Mensch. Außer es bedeutet natürlich, die anderen Parteien übernehmen die Politik der AfD.


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04.08.2018 um 16:59
@eckhart
Schön. Und? Wie beeinflusst das die Zukunft der AfD? Glaubst du dass die Leute deshalb in Zukunft eher mehr oder eher weniger AfD wählen, oder dass es den Wählern für ihr zukünftiges Wahlverhalten ziemlich egal ist?


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Wie geht es weiter mit der AfD?

04.08.2018 um 17:01
Zitat von Dennis75Dennis75 schrieb:eckhart schrieb:
Also Höcke aufs Podium? und Meuthen aufs Podium?
Ja gerade die, vor allem und ganz besonders die. Wenn du es so meinst dass gerade das die allergrößten Vollpfosten sind, dann ist es doch ein gefundenes Fressen und ein Elfmeter ohne Torwart wenn man sie mit Tatsachen und Fakten in Grund und Boden argumentiert, am besten Samstag Abend um Viertel nach Acht im ARD und ZDR gleichzeitig
Ich weiß jetzt nicht, wer die beiden als Vollpfosten dargestellt hat?
Ich halte sie für gefährlich intelligent.

edit: =berechnend!


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Wie geht es weiter mit der AfD?

04.08.2018 um 17:02
@tudirnix
Dann wird wohl für die Zukunft der AfD viel davon abhängen, ob sie da eine gemeinsame Linie finden die nicht nur von der Mehrheit der Mitglieder getragen wird, sondern die sie auch zukünftigen Wählern gut verkaufen.

Läuft es so uneinig weiter wie bisher, und das schließt auch die AfD-internen kontroversen Debatten mit ein wo jeder seinen Senf zu beitragen darf, dann scheinen sich die Wähler wohl nicht groß dran zu stören.

Vielleicht liegt das daran dass jede unterschiedliche Position zu Wirtschaftsthemen allgemein irgendeinen halbwegs einflussreichen Befürworter findet. So hat jeder das Gefühl, sogar wenn letztlich gegen die eigene Position entschieden wird, dass er einen Beitrag zum Endergebnis leisten durfte wenn er denn wollte. Klingt gar nicht so dumm.


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04.08.2018 um 17:04
Zitat von Dennis75Dennis75 schrieb:Wie beeinflusst das die Zukunft der AfD?
Die Zukunft der AfD ist für mich soviel interessant wie ein Kropf!

Mich interessiert die Zukunft Europas (und der Welt).


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04.08.2018 um 17:06
Zitat von eckharteckhart schrieb:Wie beeinflusst das die Zukunft der AfD?
Die Zukunft der AfD ist für mich soviel interessant wie ein Kropf!

Mich interessiert die Zukunft Europas (und der Welt
Ich befürchte, dass diese Faktoren durchaus miteinander verknüpft sind...zumindest mit Blick auf Europa.


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