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Wie geht es weiter mit der AfD?

70.833 Beiträge ▪ Schlüsselwörter: Familie, Wahlen, Partei ▪ Abonnieren: Feed E-Mail
Zu diesem Thema gibt es eine von Diskussionsteilnehmern erstellte Zusammenfassung im Themen-Wiki.
Themen-Wiki: Wie geht es weiter mit der AfD?

Wie geht es weiter mit der AfD?

22.08.2019 um 15:28
Zitat von GrouchoGroucho schrieb:Nein, DAS ist einfach nur polemisch.
Das ist eine Reaktion auf die erstarkte und gewaltbereite rechte Szene und Reichsbürgerbewegung.
Die "Berufsverbote" durch Regelanfragen beim Verfassungsschutz waren auch eine Reaktion auf die zunehmend gewaltbereite linksterroristische Szene - heute ist man sich weitgehend einig, dass sie nicht viel gebracht haben, moralisch falsch und juristisch fragwürdig waren. Die Betroffenen streiten heute noch um ihre Wiedergutmachungen und Entschädigungen.

Warum den gleichen Fehler mit umgekehrtem Vorzeichen erneut machen?


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Wie geht es weiter mit der AfD?

22.08.2019 um 15:30
Zitat von bgeowehbgeoweh schrieb:Warum den gleichen Fehler mit umgekehrtem Vorzeichen erneut machen?
Weil es ein tödlicher Unterschied ist, ob ein Extremist einen Job hat, oder eine Waffe.


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Wie geht es weiter mit der AfD?

22.08.2019 um 15:41
Zitat von GrouchoGroucho schrieb:Weil es ein tödlicher Unterschied ist, ob ein Extremist einen Job hat, oder eine Waffe.
Der Extremist im beispielsweise Bürgeramt, der seinen Kollegen "echte" falsche Pässe besorgen kann, richtet im Zweifelsfall mehr Schaden an als es der Waffenträger jemals könnte.


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22.08.2019 um 15:55
Zitat von 6.PzGren3916.PzGren391 schrieb:Bitte warum?? Ich bin selbst Besitzer mehrerer legaler schusswaffen, und mich kotzt es gewaltig an wenn sportschützen, Jäger, Sammler usw kriminalisiert werden! Google doch mal wieviele Verbrechen mit legalen Waffen begangen werden, du wirst erstaunt sein.
Also zwischenzeitlich entfielen 50% aller Tötungen auf legale Waffen.
Demnach wurden in Deutschland im vergangenen Jahr mindestens 27 Menschen durch behördlich registrierte Schusswaffen getötet. Das sei rund die Hälfte der insgesamt 54 bekannt gewordenen Fälle, in denen Menschen erschossen wurden, berichtet die "Zeit" und beruft sich dabei auf eigene Recherchen bei den Ermittlungsbehörden. Selbstmorde flossen demnach nicht in die Statistik ein. Insbesondere bei Familiendramen waren oft legale Waffen involviert.

"Die Verfügbarkeit von Schusswaffen erhöht das Risiko, dass solche 'Amokläufe im Privaten' tödlich enden", äußerte der Freiburger Kriminologe Dietrich Oberwittler seine Bedenken gegenüber der "Zeit". Oberwittler untersucht seit sieben Jahren Familiendramen in Deutschland.
https://www.n-tv.de/politik/Auch-legale-Waffen-toeten-article12090366.html
Die Amokläufe in Deutschland, tja der Anteil legaler Waffen.
So am Rande
Polizeigewerkschaft und Grüne fordern strengeres Waffengesetz
Am zehnten Jahrestag des Amoklaufs von Winnenden wird an die Opfer erinnert. Polizeivertreter plädieren dafür, den Besitz von Schusswaffen strenger zu reglementieren.
Also weg mit den Waffen aus dem Privatbesitz. Waffen bedeuten nur mehr Unsicherheit und mehr Tote. Dafür gibt es nun genügend Statistiken. Oder alles Prepper die sich auf den Weltuntergang vorbereiten?
Zombieapokalype?
Armageddon?
Waffen gehören ausschließlich in die Hände von Profis oder unter Aufsicht derselben.
Mir Profi sind weder Sportschützen, Wochendjäger oder sonstige gemeint.


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22.08.2019 um 16:01
Zitat von SmilerSmiler schrieb:Also zwischenzeitlich entfielen 50% aller Tötungen auf legale Waffen.
Das ist zwar tragisch, aber keine sinnvolle Argumentation. Erstmal wird willkürlich eine Deliktbereich herausgegriffen, dann auch noch ein Erfolgsdelikt (d.h. Tötung im Vergleich zu z.B. schwerer Körperverletzung mit Tötungsabsicht), und dass es sich naturgemäß natürlich nicht um 50% der Taten, sondern maximal um 50% der aufgeklärten Taten handeln kann (sonst kann man ja nicht wissen, ob die Waffe legal war) fällt auch noch unter den Tisch.
Zitat von SmilerSmiler schrieb:Wochendjäger
Der "Wochenendjäger" ist beispielsweise der, der nachts rausgeklingelt wird, um das angefahrene Reh zu erlösen. Da darf er dann wieder existieren, um Oberstudienrätinnen das Leben angenehmer zu gestalten.

Ich steige hier jetzt aus, weitere Argumente könnte man noch austauschen, aber das wird sowieso wieder als Off-topic weggemacht werden.


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22.08.2019 um 16:45
Ich denke, wenn jemand tatsächlich was anstellen will, gibt es (gerade heutzutage) Wege und Mittel.

Spoiler
20190822 164404
Der illegale Umbau von Schreckschuss- und Dekorationswaffen stellt bereits seit einigen Jahren ein
wichtiges Phänomen für die Sicherheitsbehörden dar. Insbesondere werden Schreckschusswaffen
türkischer Herkunft sowohl in Deutschland als auch europaweit als Tatmittel festgestellt. Der
Erwerb dieser Waffen ist rechtlich mit wenigen Hürden verbunden; meist muss nur die
Altersgrenze von 18 Jahren erreicht sein. Solche Dekorations- und Gasalarmwaffen sind europaweit
nachgefragt und in großen Mengen verfügbar.
Der weltweite Versandhandel zu vergleichsweise günstigen Preisen erleichtert die Beschaffung. Die
Dekorations- bzw. Schreckschusswaffen werden durch technisch versierte Täter illegal in sog.
„letale“ Schusswaffen umgebaut und in das kriminelle Milieu verkauft. Diverse Internet-Videos
zeigen und bewerben die Funktionsfähigkeit und Treffsicherheit dieser umgebauten Waffen.
Aufgrund ihrer ursprünglichen Herstellung als Dekorations- oder Schreckschusswaffen sind sie
meist aus weniger wertigen Stählen als vergleichbare Sport- und Jagdwaffen hergestellt und halten
den Gasdrücken beim Verschießen von „scharfer Munition“ nur bedingt bzw. nicht dauerhaft stand.
Gleichwohl sind sie nach dem Umbau zunächst auf kurze Distanzen treffsicher und werden auch im
Zusammenhang mit schwersten Straftaten sichergestellt.
Bei Straftaten gegen das Leben (darunter Mord und Totschlag in Versuch und Vollendung) bewegt
sich die Anzahl der Fälle mit Schusswaffendrohung (4 Fälle) weiterhin auf einem niedrigen Niveau
(2017: 6 Fälle).
https://www.bka.de/SharedDocs/Downloads/DE/Publikationen/JahresberichteUndLagebilder/Waffenkriminalitaet/waffenkriminalitaetBundeslagebild2018.html?nn=28062

Wo soll das anfangen und wo aufhören?
Zitat von GrouchoGroucho schrieb:Das ist eine Reaktion auf die erstarkte und gewaltbereite rechte Szene und Reichsbürgerbewegung.
Und ich denke, dass jemand der politisch motiviert morden will eher zu illegalen Mitteln greift.

Laut einer Studie passieren mit registrierten Waffen vermehrt Familiendramen. Deshalb würde ich da differenzieren.
"In Staaten im obersten Viertel der Waffenbesitzquote gab es eine um 64,6 Prozent erhöhte Inzidenzrate für Tötungsfälle im häuslichen Bereich als in Staaten im untersten Viertel", sagte Kivisto. Keine signifikanten Unterschiede hätten sich hingegen in Bezug auf die Anzahl der Tötungsdelikten ergeben, bei denen Opfer und Täter nicht im sozialen Nahverhältnis zueinander standen.
https://www.google.com/amp/s/www.derstandard.at/story/2000106549708/waffenbesitz-erhoeht-risiko-fuer-toetungsdelikte-im-haushalt-deutlich%3famplified=True


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22.08.2019 um 17:10
Zitat von bgeowehbgeoweh schrieb:Warum den gleichen Fehler mit umgekehrtem Vorzeichen erneut machen?
Es wird nichts nochmal gemacht!
Oder, wie die Identitäre Bewegung es formuliert: „Der Universalismus ist Gift für die ethnokulturelle Identität.“ (7) Insofern ist dem Historiker Volker Weiß zuzustimmen, wenn er konstatiert, der Hauptfeind der Neuen Rechten sei „nicht die Lehre Mohammeds, sondern die globale Moderne mit all ihren Konsequenzen.“
https://gegneranalyse.de/antisemitismus-in-der-neuen-rechten-kein-problem/
In die Hände solcher Leute gehören keine Waffen.

Das wurde noch nicht gemacht und gesagt.


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22.08.2019 um 18:00
Zitat von EyaEya schrieb:Ich denke, wenn jemand tatsächlich was anstellen will, gibt es (gerade heutzutage) Wege und Mittel.
Also wenn man bedenkt, das in einem anderen Thread Millionen unter Generalverdacht gestellt werden wegen Einzeltätern, ist dieses Argument reichlich albern. Schusswaffen sind grundsätzlich zur Massentötung gezielter Personen geeignet. Es ist kein allgemeines Lebensrisiko den Sohn oder die Tochter durch legale Schusswaffen einzubüßen. Es existiert kein Grundrecht auf den privaten Besitz von Waffen zuhause.
Zitat von EyaEya schrieb:Wo soll das anfangen und wo aufhören?
Über Steuern, Sonderabgaben, kontrollierter zentraler Verschluss der Waffen von Sport/Hobbyjägern. Nenne es Waffenkammer mit allem drum und dran. Kostet das den Vereinen Geld? Sicherlich können es sich ja aber auch von der Waffenindustrie sponsern lassen.
Zitat von EyaEya schrieb:Und ich denke, dass jemand der politisch motiviert morden will eher zu illegalen Mitteln greift.
Hier ist der AfD Thread, die Gesetz und Ordnung Schreier wollen aber gerade bei dem Punkt nicht auf die Profis hören?
Obwohl die Massnahmen weder die Grundrechte berühren noch einen sehr langen Vorlauf benötigt wurden, seltsam.
Zitat von EyaEya schrieb:Laut einer Studie passieren mit registrierten Waffen vermehrt Familiendramen. Deshalb würde ich da differenzieren.
Wie?
Weil es also es eher mal Angehörige trifft, ist es egal?
Also, in einem anderen Thread, wo es auch um Beschneidung von Frauen u.Kinderehen geht, zynisch betrachtet wäre dieses Argument da sogar als Risikobewertung der biodeutschen möglich. Da käme nur keiner drauf, die Wertigkeit eines Menschenleben nach dem Status zum Täter zu gewichten.


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22.08.2019 um 18:26
Zitat von SmilerSmiler schrieb:Wie?
Weil es also es eher mal Angehörige trifft, ist es egal?
Also, in einem anderen Thread, wo es auch um Beschneidung von Frauen u.Kinderehen geht, zynisch betrachtet wäre dieses Argument da sogar als Risikobewertung der biodeutschen möglich. Da käme nur keiner drauf, die Wertigkeit eines Menschenleben nach dem Status zum Täter zu gewichten.
Das habe ich ja nicht behauptet, dass es egal ist. Sondern lediglich dass registrierte Waffen nicht zwangsläufig häufiger von Rechtsextremen abgefeuert werden.
Zitat von SmilerSmiler schrieb:Also wenn man bedenkt, das in einem anderen Thread Millionen unter Generalverdacht gestellt werden wegen Einzeltätern, ist dieses Argument reichlich albern. Schusswaffen sind grundsätzlich zur Massentötung gezielter Personen geeignet. Es ist kein allgemeines Lebensrisiko den Sohn oder die Tochter durch legale Schusswaffen einzubüßen. Es existiert kein Grundrecht auf den privaten Besitz von Waffen zuhause.
Wieso ist dieses Argument albern? Hast du das Zitierte darüber gelesen?
Zitat von SmilerSmiler schrieb:Hier ist der AfD Thread, die Gesetz und Ordnung Schreier wollen aber gerade bei dem Punkt nicht auf die Profis hören?
Obwohl die Massnahmen weder die Grundrechte berühren noch einen sehr langen Vorlauf benötigt wurden, seltsam
Mir ist es egal, ich bin nur auf die o.a. Punkte eingegangen. Mag sein dass es nicht die Grundrechte berührt, ich kann aber verstehen dass es wirkt als würde jeder generell unter Verdacht stehen potentieller Rechtsextremist zu sein.
Zitat von SmilerSmiler schrieb:Über Steuern, Sonderabgaben, kontrollierter zentraler Verschluss der Waffen von Sport/Hobbyjägern. Nenne es Waffenkammer mit allem drum und dran. Kostet das den Vereinen Geld? Sicherlich können es sich ja aber auch von der Waffenindustrie sponsern lassen.
Das meinte ich damit nicht.. war auch auf das Zitierte darüber bezogen. Dass zB Schreckschusswaffen per YT Video umgebaut werden können. Dazu auch meine Aussage: Wer will findet Mittel und Wege.


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22.08.2019 um 19:40
Zitat von bgeowehbgeoweh schrieb:Der Extremist im beispielsweise Bürgeramt, der seinen Kollegen "echte" falsche Pässe besorgen kann, richtet im Zweifelsfall mehr Schaden an als es der Waffenträger jemals könnte.
Ich wage zu bezweifeln, dass die Zahl der mit falschen Pässen getöteten, höher ist, als die derjenigen, die mit einer Waffe getötet wurden.
Zitat von bgeowehbgeoweh schrieb:Der "Wochenendjäger" ist beispielsweise der, der nachts rausgeklingelt wird, um das angefahrene Reh zu erlösen. Da darf er dann wieder existieren, um Oberstudienrätinnen das Leben angenehmer zu gestalten.
Strohmann.


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22.08.2019 um 21:16
Zitat von SmilerSmiler schrieb:Über Steuern, Sonderabgaben, kontrollierter zentraler Verschluss der Waffen von Sport/Hobbyjägern. Nenne es Waffenkammer mit allem drum und dran. Kostet das den Vereinen Geld? Sicherlich können es sich ja aber auch von der Waffenindustrie sponsern lassen.
Die Idee finde ich sogar ganz gut - wieso nicht für Jäger, Sportschützen etc eine zentrale Waffenaufbewahrungsstelle einrichten, bei der man sich bei Bedarf die Waffe + Munition abholen kann?


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22.08.2019 um 21:18
Zitat von cejarcejar schrieb:Die Idee finde ich sogar ganz gut - wieso nicht für Jäger, Sportschützen etc eine zentrale Waffenaufbewahrungsstelle einrichten, bei der man sich bei Bedarf die Waffe + Munition abholen kann?
Das gibt es auf Vereinsebene bereits, ist allerdings immer einerseits eine Abwägung der praktischen Art (der besagte Jäger, der zum Wildunfall gerufen wird, müsste erst eine andere Person aus dem Bett klingeln bzw. dort erstmal hinfahren), andererseits sind solche großen Waffenlager natürlich auch für einen gezielten Waffenraub noch attraktiver.


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22.08.2019 um 21:20
@bgeoweh

So eine Waffenabgabe könnte ja beispielsweise auch im lokalen Polizeirevier durchgeführt werden... Die haben durchgehend geöffnet, und wer ein Polizeirevier angreifen kann, kann auch ganz andere Dinge...


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22.08.2019 um 21:23
Zitat von cejarcejar schrieb:So eine Waffenabgabe könnte ja beispielsweise auch im lokalen Polizeirevier durchgeführt werden... Die haben durchgehend geöffnet, und wer ein Polizeirevier angreifen kann, kann auch ganz andere Dinge...
Ich will euch nicht zu nahe treten, auch dem Kollegen
Zitat von GrouchoGroucho schrieb:Strohmann
nicht, aber unterhaltet euch mal mit einem Bezirksjäger auf dem Land, wie oft das vorkommt, und zu welchen abstrusen Tages- und Nachtzeiten. Das nächste "lokale" Polizeirevier hier ist gute 30 Autominuten entfernt, ich bezweifle, dass das sinnvoll machbar ist. Es ist schon ein Unterschied, ob man den angefahrenen Hirsch nach 15 Minuten zu suchen beginnt oder ungünstigstenfalls nach über einer Stunde. Und zu Stoßzeiten kommt das mehr als einmal im Monat vor.

P.S.: Nein, Polizisten können/dürfen das nicht, sind dazu nicht ausgebildet, haben keine Hunde für die Nachsuche dabei und in der Regel weder die richtigen Waffen noch geeignete Munition dabei, um ein solches Unfalltier waidgerecht zu erlegen.


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22.08.2019 um 21:24
@bgeoweh

Ok, ich komme aus Hamburg :)


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22.08.2019 um 21:25
Zitat von cejarcejar schrieb:Die Idee finde ich sogar ganz gut - wieso nicht für Jäger, Sportschützen etc eine zentrale Waffenaufbewahrungsstelle einrichten, bei der man sich bei Bedarf die Waffe + Munition abholen kann?
Eine gute Idee, viele Waffen und dazugehörige Munition an einem zentralen Ort zu lagern. Nicht wirklich, abgesehen von anderen Problemen. Zum Beispiel der im Vorpost erwähnte Jäger. Der Schützenverein, der am Freitag Abend Schießabend hat - muss jetzt jedes einzelne Mitglied persönlich erscheinen oder reicht es, eine Vertrauensperson hinzuschicken?
Wer übernimmt die Pflege der Waffen und die Haftung bei Beschädigung oder gar Verlust?
Zitat von cejarcejar schrieb:So eine Waffenabgabe könnte ja beispielsweise auch im lokalen Polizeirevier durchgeführt werden...
Hat ein Polizeirevier auch die Vorraussetzungen für die massenhafte Lagerung an Waffen? Und die Polizisten werden sich wie Bolle freuen, wenn sie noch zusätzliche Aufgaben aufs Auge gedrückt bekommen. Schließlich soll sich die Polizei auf die Bekämpfung des Verbrechens konzentrieren und nicht auf die Gängelung der Bevölkerung...


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22.08.2019 um 21:26
Zitat von cejarcejar schrieb:Hamburg
Hamburg hat soweit ich weiß eigene angestellte Stadtjäger zur Wildschweinbekämpfung ;)


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22.08.2019 um 21:28
Zitat von FichtenmopedFichtenmoped schrieb:Eine gute Idee, viele Waffen und dazugehörige Munition an einem zentralen Ort zu lagern. Nicht wirklich, abgesehen von anderen Problemen. Zum Beispiel der im Vorpost erwähnte Jäger. Der Schützenverein, der am Freitag Abend Schießabend hat - muss jetzt jedes einzelne Mitglied persönlich erscheinen oder reicht es, eine Vertrauensperson hinzuschicken?Wer übernimmt die Pflege der Waffen und die Haftung bei Beschädigung oder gar Verlust?
Letztlich ist mir dieser Aspekt völlig wurscht - der eine ist der Meinung, das für die persönliche Sicherheit Freiheiten geopfert werden können - Videoüberwachung, Staatstrojaner usw. - ich bin der Meinung das ich auf Schützenvereine für mehr Sicherheit durch weniger Waffen gut verzichten könnte, bei Jägern sehe ich das durchaus anders.


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22.08.2019 um 21:29
@bgeoweh

Mich brauchst du in diese Diskussion nicht mit rein ziehen.

Der Strohmann bezog sich darauf, dass du plötzlich mit dem Jäger und dem Wildunfall angefangen hast
Zitat von bgeowehbgeoweh schrieb:Der "Wochenendjäger" ist beispielsweise der, der nachts rausgeklingelt wird, um das angefahrene Reh zu erlösen. Da darf er dann wieder existieren, um Oberstudienrätinnen das Leben angenehmer zu gestalten.
Das hat ja alles nichts damit zu tun, dass jemand, der eine Waffe besitzen will, auch vom VS durchleuchtet wird, werden soll.

Strohmann auch deshalb weil hier doch niemand, dem Wochenendjäger das Existenzrecht nehmen will. (jedenfalls habe ich nichts in der Richtung gesagt)


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22.08.2019 um 21:31
Zitat von GrouchoGroucho schrieb:Das hat ja alles nichts damit zu tun, dass jemand, der eine Waffe besitzen will, auch vom VS durchleuchtet wird, werden soll.
Wie gesagt, ich halte eine VS-Durchleuchtung für übertrieben, denn wenn sie geheimdienstliche Methoden verwendet, ist sie unverhältnismäßig, wenn sie diese nicht verwendet, bringt sie nicht mehr als ein Führungszeugnis auch brächte.
Zitat von GrouchoGroucho schrieb:Strohmann auch deshalb weil hier doch niemand, dem Wochenendjäger das Existenzrecht nehmen will.
Das hast du dann wohl überlesen:
Zitat von SmilerSmiler schrieb:Also weg mit den Waffen aus dem Privatbesitz. Waffen bedeuten nur mehr Unsicherheit und mehr Tote. Dafür gibt es nun genügend Statistiken. Oder alles Prepper die sich auf den Weltuntergang vorbereiten?
Zombieapokalype?
Armageddon?
Waffen gehören ausschließlich in die Hände von Profis oder unter Aufsicht derselben.
Mir Profi sind weder Sportschützen, Wochendjäger oder sonstige gemeint.



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