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Wie geht es weiter mit der AfD?

Zu diesem Thema gibt es eine von Diskussionsteilnehmern erstellte Zusammenfassung im Themen-Wiki.
Themen-Wiki: Wie geht es weiter mit der AfD?

Wie geht es weiter mit der AfD?

02.03.2013 um 22:59
Jetzt auch offiziel in den medien und auf facebook.

http://www.welt.de/politik/deutschland/article114077990/Alternative-fuer-Deutschland-will-Euro-abschaffen.html

Ich unterstütze diese partei voll und ganz. Ein hoffnungsschimmer für deutschland...


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Wie geht es weiter mit der AfD?

02.03.2013 um 23:49
Die Hauptzeichner der "Alternative für Deutschland":


Dr. Konrad Adam, Journalist (FAZ, Die Welt) und Publizist.
Prof. Dr. Charles Blankart, Volkswirtschaftslehre, Berlin.
Prof. Dr. Ulrich Blum, Präsident des Instituts für Wirtschaftsforschung Halle a. D.
Prof. Dr. Ursula Braun-Moser, Mitglied des Europäischen Parlaments (CDU) 1984-1994.
Peter Christ, vormals Leiter der Wirtschaftsredaktion "Die Zeit" und Chefredakteur von Stuttgarter Zeitung, Manager Magazin, Sächsische Zeitung u. a., Luzern.
Dr. Ebenhöh, Orthopädie, Chefarzt MediClin Reha-Zentrum, Bad Orb.
Günter Ederer, Filmemacher und Wirtschaftsjournalist, Weiler bei Bingen am Rhein.
Dieter Farwick, Brigadegeneral a. D. und Publizist, Sigmaringen-Laiz.
Dr. Alexander Gauland, Staatssekretär a. D.
Prof. Dr. Andrea Gubitz, Volkswirtschaftslehre, Frankfurt.
Christian Hanika, Mitglied im Bundesfachbereichsvorstand ver.di Ver- und Entsorgung, Bad Abbach.
Prof. Dr. Wilhelm Hankel, Präsident der Hessischen Landesbank a. D., Königswinter.
Prof. Dr. Ing. E.h. Hans-Olaf Henkel, Praesident der IBM Europa, des Bundesverbandes der Deutschen Industrie (BDI) und der Leibniz-Gemeinschaft a.D.
Dr. Wolfgang Hönig, Generalbevollmächtigter a. D. der Commerzbank AG, Frankfurt.
Prof. Dr. Stefan Homburg, Volkswirtschaftslehre, Hannover.
Dr. Klaus-Peter Last, freiberuflicher Softwarespezialist, 1991-1998 Landesschatzmeister von Bündnis90/Die Grünen Mecklenburg-Vorpommern.
Prof. Dr. Bernd Lucke, Volkswirtschaftslehre, Hamburg.
Prof. Dr. Helga Luckenbach, Volkswirtschaftslehre, Gießen.
Prof. Dr. Karl Albrecht Schachtschneider, Öffentliches Recht, Hamburg.
Dr. Dieter Spethmann, Vorstandsvorsitzender Thyssen AG a. D.
Prof. Dr. Joachim Starbatty, Volkswirtschaftslehre, Tübingen.
Beatrix von Storch, Zivile Koalition, Berlin.
Uwe Woltemath, Journalist, ehemaliger Landes- und Fraktionsvorsitzender der FDP Bremen

Da sind schon einige Hochkarätige Leute dabei... ich denke nciht das die alle ein Rechtsextremes Weltbild haben ^^

Hier wurde auch ich fündig^^

http://www.welt.de/politik/deutschland/article114077990/Alternative-fuer-Deutschland-will-Euro-abschaffen.html


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Wie geht es weiter mit der AfD?

03.03.2013 um 01:55
Ich kann meine Freude kaum verstecken. Wenn es mit der Parteigründung tatsächlich reibungslos klappt und sie zur Bundestagswahl antreten, haben sie meine Stimme sicher.

Wer in diesem Kontext auch nur daran denkt von "Rechtsextremen Tendenzen" zu sprechen, hat eindeutig einen Sprung in der Schüssel und ist von den Blockparteien unseres Landes bereits vollkommen weichgespült und gehirngewaschen. Wir haben defakto nur noch Einheitsparteien in diesem Land, die nichts mehr repräsentieren außer dem Erhalt des "Status Quo". Die CDU ist genausowenig konservativ, wie die SPD sozialdemokratisch ist. Da wird es höchste Zeit, dass wieder ECHTE Alternativen am Horizont auftauchen. Ich freue mich zumindest über eine offenbar wirklich konservativ liberale Partei. Vielleicht trete ich sogar erstmals in meinem Leben einer Partei bei.


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Wie geht es weiter mit der AfD?

03.03.2013 um 02:10
@Flodolski
Ach woher,Marktradikale,Ultrakonservative und selbsternannte Patrioten haben sich schon immer mit Nazis und Faschisten jeglicher Couleur verbündet und dienten als willfährige Steigbügelhalter

https://lobbypedia.de/index.php/Zivile_Koalition

Der werte Herr Gauland ist auch von dieser Fraktion

http://www.heise.de/tp/artikel/37/37443/1.html


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Wie geht es weiter mit der AfD?

03.03.2013 um 05:20
@Mystera
@Warhead
Auf Adam, Henkel,Gauland und Schachtschneider bin ich ja gestern, in meinem Beitrag von 2.3.2012, schon eingegangen.

Zu Prof. Dr. Charles Blankart, Volkswirtschaftslehre, Berlin:
Sucht wohl ein neues Hobby ?!


Zu Prof. Dr. Ulrich Blum:
Ein Rechthaber erster Kajüte.
"Nach längerer Kritik vom Wissenschaftsrat und von Gremien der Leibniz-Gemeinschaft an den wissenschaftlichen Leistungen des Instituts kündigte Blum seinen Rücktritt als IWH-Präsident an."
Quelle:Wikipedia.org


Zu Prof. Dr. Ursula Braun-Moser:
Auch eine erstklassige Mitbürgerin !

"Ursula Braun-Moser, 51, CDU-Verkehrsexpertin im Europaparlament, muß um ihre Wiederwahl bangen - wegen eines Verkehrsdelikts. Führende hessische Christdemokraten wollen der Politikerin aus Bad Vilbel einen sicheren Listenplatz für die nächste Europawahl verweigern, weil sie sich "durch ihr Verhalten auf der Straße disqualifiziert" habe. Die CDU-Frau ist kürzlich wegen Unfallflucht zu 6000 Mark Geldstrafe und drei Monaten Fahrverbot verurteilt worden. Nach Feststellung des Gerichts hatte sie nachts einen parkenden Mercedes gerammt und war weitergefahren. Mit einem Hausdurchsuchungsbefehl fand die Polizei den Wagen der Unionspolitikerin: Die Frontseite war beschädigt und mit einer Wolldecke verhüllt."
Quelle:Der Spiegel 39/1998

Zu Peter Christ:
Das Anstellungsverhältnis bei der Wochenzeitung "Die Zeit" ist wohl auch schon länger her ?!

Zu Dr. Ebenhöh, Orthopädie, Chefarzt MediClin Reha-Zentrum, Bad Orb:
Im Arztberuf wohl nicht ausgelastet ?


Zu Günther Ederer, deutscher Wirtschaftsjournalist, Filmemacher und Publizist:

"Seit März 2009 schreibt er 14-täglich in der eigenen Serie „Was Ludwig Erhard dazu sagen würde...“ für die Fuldaer Zeitung."
" Er bekenne sich „kompromisslos zu einer freiheitlichen Welt- und Wirtschaftsordnung“.

So der Hr.Ederer schreibt also für die Fuldaer Zeitung, wenn man aus Hessen kommt, weiss man ja das diese Zeitung nicht mehr ist, als ein Provinzblatt !
Hr.Ederer möchte wohl aus der Bedeutungslosigkeit der hessischen Provinz herauskommen ?!


Zu Dieter Farwick, Brigadegeneral a. D. und Publizist, Sigmaringen-Laiz:

"JUNGE FREIHEIT Verlag GmbH & Co. www.jungefreiheit.de 02/13 / 04. Januar 2013

Fragebogen
Dieter Farwick
Brigadegeneral a.D. & Publizist

Wo möchten Sie jetzt am liebsten sein?

Außerhalb der Eurozone."
Quelle:Junge Freiheit

Hr.Farwick gibt einem rechtsextremen Schmierblatt wie der "Jungen Freiheit" ein Interview ?
Kommt wohl mit seinem Mist wo anders nicht zu Wort ?!


Zu Prof. Dr. Andrea Gubitz, Volkswirtschaftslehre, Frankfurt:

Bündnis Bürgerwille klingt wie Pro Köln.


Zu Christian Hanika, Mitglied im Bundesfachbereichsvorstand ver.di:

Hr.Hanika ist im Arbeitskreis Jugend bei verdi tätig. Er will wohl jetzt mit so einer Krawall-Partei in die Politik ?


Zu Prof. Dr. Wilhelm Hankel, Präsident der Hessischen Landesbank a. D., Königswinter:

"Wilhelm Hankel vertrat seine Ansichten unter anderem in der national-konservativen Jungen Freiheit, der rechtsextremen National-Zeitung[7] und der Neuen Solidarität.[8] Hankel rechtfertigte dies damit, dass er von anderen Medien ignoriert wurde."
Quelle:Wikipedia.org

Schon seltsam das man mit so wichtigen "Ansichten" ignoriert wird ?!
Jeder Politiker in Deutschland, der auch nur ein Mindestmaß an demokratischen Grundverständniss hat, weiß das man solchen "Zeitungen" kein Interview gibt.


Ich will nicht weiter auf die in der Liste von @Mystera genannten Personen eingehen,weil sich das nur wiederholen würde.

Ein Zitat von der Seite politopia.de :

"und natürlich die mehrfach gescheiterten Dauerkläger vor dem BVerfG, Starbatty und Schachtschneider alles Loser, Rentner, Golfer, keine Reißer dabei."

Ich denke dieses Zitat fast es sehr gut zusammen.


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Erdwurm
ehemaliges Mitglied

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Wie geht es weiter mit der AfD?

03.03.2013 um 10:05
da warte ich erstmal ab ob diese neue ´Partei´auch ein ´soziales Gewissen´hat,oder auch nur so dumme Sprüche wie u.v.a.Ewig-Angie (sozial ist was arbeit schafft)auf Lager haben,andersrum war ich bisher immer der gleichen Meinung wie Prof. Dr.Wilhelm Hankel!!!

na,bin gespannt,die ´Blockparteien´,allen voran die grösste verlogene Partei,die fdp (Steuern runter-über 15 dafür bekommen,und das genaue Gegenteil gemacht(Steuern und Abgaben z.t.kräftig erhöht(u.v.v.a.die Stromsteuer,extrem-Erhöhung der Mieten,neue gez...und und und..)und die Renten-rücklagen geplündert...und schon gar nicht den Peer...,nein diese 4 bzw.5 Parteien sind eh kein Unterschied mehr...

entweder :
Die Piraten:für ein freies Internet,und u.a.ein bedingungsloses Grundeinkommen für alle..

oder:
Die Linke:´das einzig wahre soziale Gewissen´,wenn man davon überhaupt noch reden darf..

oder eben diese obige neue ´Alternative´...

aber:
am besten eine die alle 3 o.g.Grundthemen für sich beansprucht,und auch noch ein wenig von Ökonomie und auch Ökologie versteht...


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19thetruth84
ehemaliges Mitglied

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Wie geht es weiter mit der AfD?

03.03.2013 um 10:26
Tut mir leid aber wer dieses braune Gesindel wählt kann gleich zur NPD oder Pro NRW gehen. Eine weitere rechtsextreme "hauptsache gegen alles, weil es halt momentan Mode ist" kann Deutschland wahrlich nicht gebrauchen.

Die einzige alternative zur CDU sind die Grünen, sie setzen sich immerhin zusätzlich für Umweltschutz ein und gegen Krieg. Dass Deutschland anderen Ländern mit ihren Schulden helfen muss ist doch wohl klar, schließlich schulden wir ihnen noch ein paar Gefallen. So lang ist das mit dem Herrn Hitler ja noch nicht her, oder habt ihr das alle schon wieder vergessen


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Drakon
ehemaliges Mitglied

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Wie geht es weiter mit der AfD?

03.03.2013 um 10:27
@19thetruth84
:ok:


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03.03.2013 um 10:34
Ja klar. Braunes Gesindel. Diese Reflexe sind vorhersehbar und erschreckend für unsere Demokratie. Zeigen sie doch, wie fortgeschrittenen die Indoktrination in der Bevölkerung bereits ist. Es gibt einfach keine echte konservativ liberale Partei bei den Großen. Und deshalb ist ein solcher Vorstoß absolut legitim. Diese Verunglimpfung politisch Andersdenknder ist unserer Republik absolut unwürdig. Ich kann die LINKE z.B. überhaupt nicht leiden, hüte mich aber sie als kommunistisches Gesindel zu bezeichnen, da sie aus Sicht ihrer Anhänger legitime Positionen vertreten. Ich selber gehe mit einigen Aussagen Wagenknechts daccord. Jetzt die Alternative als braunes Gesindel zu bezeichnen, bevor die überhaupt durchgestartet ist, zeugt von einer wahrlich undemokratischen Geisteshaltung. Man muss sie ja nicht wählen.


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Wie geht es weiter mit der AfD?

03.03.2013 um 11:03
Ich bin wirklich erstaunt wie viele sich einer offenbar neoliberalen populistischen Partei sich begeistern lassen. Es sind die gleichen Sprüche die jede rechte Partei von sich gibt, die D-Mark war besser, Deutschland statt Europa und die unangenehme Wahrheit ist Ausländer sind Kriminell und kosten dem Staat mehr als sie was bringen. Das einzige gegen Argument was die Verehrer dieser Partei bringen ist "Nnn gar nicht, die Linke ist doof"
Dabei sind doch die Personen doch bekannt Bänker von der West LB und der Commerzbank, Ex-Vorstand von Thyssen und jede Menge VWLer (von Olaf Henkel will ich gar nicht weiter sprechen), Menschen die aus reiner Profitgier Teil Ursache der Finanz-Krise sind und behaupten zu wissen wie man aus der Krise entkommt. Ich frage mich wie dumm man seien kann um sich von diesen Rattenfängern bezaubern zu lassen. Das ganze hat mit Rationalität nichts mehr zu tun sondern hat fast schon etwas Religiöses.


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19thetruth84
ehemaliges Mitglied

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Wie geht es weiter mit der AfD?

03.03.2013 um 11:40
^this


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Reigam
Diskussionsleiter
ehemaliges Mitglied

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03.03.2013 um 11:42
Wirklich armes Deutschland, wenn so viele eine Naziphobie haben. Überall werden rechtsradikale gesehen, wirklich überall. Da kann man ja schon von einer Angst sprechen. Und wer in der heutigen Zeit noch mit Nazideutschlannd kommt....ICH habe mit diesen Drecksäcken nichts mehr zu tun und dann immer diese Vergleiche. Jeden Land hat Dreck am stecken und irgendwann sollte man den Schlussstrich ziehen.

Deutschland sollte sich mal langsam wieder von den Ketten befreien und sich nicht immer nur beschimpfen lassen. Wenn ich da an die WM 2006 denke, ob man deutsche Fahnen aufhängen darf...in anderen Ländern ist das gang und gebe, aber in Deutschland muss man Angst haben, als Nazi abgestempelt zu werden. Toll.

Und wenn die Grünen wieder regieren....dann glaube ich, haben die Christen recht mit ihrem Armageddon. ^^



Ich nenne das Demokratie!!!! Man muss eine wirkliche Wahl haben, nicht nur eine. Die anderen Partien sind alle für den Euro und wenn es nun eine Alternative gibt, ist es wahre Demokratie. Wenn es denn anderen nicht passt, scheinen sie in ihrer Politik etwas falsch gemacht zu haben. Sonst würden nicht sehr viele von einer kritischen Partei so begeistert sein. Ich bin auch für Europa, aber diese Gerüst was wir jetzt haben, kann so nicht weitergehen. Der Euro ist eine Waffe, mehr nicht. Der Hass aufeinander wird so nur geschürrt. Dass sieht man ja sehr gut z.b. das Deutsche gegen die Faulheit der Griechen schimpfen un die Griechen auf die Deutschen.

Wenn ein vereintes Europa, dann richtig.


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Wie geht es weiter mit der AfD?

03.03.2013 um 12:00
@individualist

Und wieder wird alles in einen Topf geworfen. Wie kommst du jetzt auf kriminelle Ausländer? Dieser Versuch der Diskreditierung ist absolut unverschämt. Populistisch sind doch die Parteien die dem Volk vorlügen, nur mit dem Euro ist Europa zu retten. Das Gegenteil ist der Fall. Der Euro nimmt gerade den Krisenländern die Luft zum Atmen und schürt Antieuropäische Ressentiments.

Ich werfe dir vor, die Ursachen für die Eurokrise nicht zu verstehen. Die Finanzkrise war nur ein Brandbeschleuniger, die wahren Ursachen für die Krise Griechenlands z.B. liegt aber im Euro an sich. Denn strukturell ist dieses Land für den Euro einfach nicht wettbewerbsfähig genug. Leiden tun darunter vor allem die Menschen in diesen Ländern. Die europäische Linke z.B. versagt komplett, weil die aktuelle, sogenannte alternativlose, Strategie zu Massenverarmung und Zukunftsangst führt. Wenn alle Länder wieder zu ihrer Wahrung zurückkehren, können sie umgehend sich ihrer Schuldlast durch Abwertung entledigen. Und das bezahlen dann die Gläubiger, also die Investoren, die gerne hohe Zinsen fir griechische Staatsanleihen kassieren wollen, aber das Risiko des Verlusts nicht tragen möchten. Es ist gerade die aktuelle Politik, die der Finanzindustrie in die Hände spielt und den kleinen Mann leiden lässt. Das ist alles kein Hexenwerk. Das ist Mathematik und Ökonomie Grundkurs.

Merkel und Konsorten belügen Europa. Wenn diese Poltik weitergeht, wird die soziale Ungleichheit weiter zunehmen, die Schere zwischen Arm und Reich weiter auseinander gehen.

Also bitte. Bevor hier so unqualifizierte Vorwürfe gemacht werden, erst einmal intelektuell redlich mit der Materie befassen und nicht, wie jedes mal wieder, alle rechten Schreckgespenster undifferenziert in einen Topf schmeißen. Denn das ist Populismus in Reinform. Vielleicht kann man sich ja auch argumentativ auseinandersetzen. Ich bezweifel aber, dass Leute wie du das überhaupt wollen.


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03.03.2013 um 12:24
@Flodolski
Dummerweise sind die Kerle der AfD keine unbekannten. Es sind profitgeile Industrielle, Hedgefondsmanager und Großbänker, die auf die Unmündigkeit der Bürger setzen und versuchen die Politik auf ihre Gunsten und zu ungunsten der Bevölkerung zu lenken. Man sieht sie in Talkshows, wie sie behaupten dass man der Wirtschaft hilft in dem weniger Lohn einfordert und den Spitzensteuersatz weiter senkt. Auch Ausländer werden für Einsparungen verantwortlich gemacht, weil diese in der Minderheit sind und keine große Community haben die sich gegen solche Anfeindungen wehren, Sie sprechen von unangenehme Wahrheiten die im Grunde nichts anderes sind als rassistische Ressentiments und absurde und stroh dumme Behauptungen. Von den Euroskeptikern kommen keine Argumente hervor, nur dass der Euro schlecht ist und man von der Eurokrise weg kommt in dem man die EU verlässt. Man kann aber die Eurokrise nicht abwenden in dem man den Laden verlässt, eine D-Mark Krise wäre sogar schlimmer, wobei wir keine Bank haben die eine Nationale Währung stabil hält.
Mir ist nicht klar warum du solche Blender brauchst, die kein Interesse an dein Wohlempfinden haben, das ist so als ob man versucht Krebs mit Vitaminpillen zu heilen weil der Wunderheiler behauptet dass eine Chemotherapie den Schaden vergrößert.


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Rho-ny-theta
ehemaliges Mitglied

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Wie geht es weiter mit der AfD?

03.03.2013 um 12:48
Diese Alternative ist für mich aus mehreren Gründen absolut unwählbar:

1.Schachti, der Mann ist der Musterknabe wenn es darum geht, die Fahne in den Wind zu hängen. Seine politische Karriere spricht da schon Bände. Wer an Merkel die Entscheidungslosigkeit und die politische Blässe kritisiert, kann doch nicht ernsthaft erwarten, dass Jakob Wendehals da die bessere Figur macht!

2. Die "Hauptzeichner": das liest sich alles wie das letzte Aufgebot des alten Eisens, kein einziger erkennbar, der es noch ohne Zivi und Rollator auf die Bühne schafft. Lebenserfahrung ist ja schön und meist auch sehr hilfreich, aber ich glaube nicht, dass Personen, die zur Zeit des kalten Krieges bereits gesetzte Persönlichkeiten waren, die geeigneten Staatenlenker für eine turbulente Zukunft sind.Mit solchen Gerontokraten, die nach den Maßstäben von anno dazumal richten und sich in der modernen Welt nicht mehr zurechtfinden, hat sich schon die Sowjetunion ins Grab bugsiert, ebenso die DDR, sowas will doch keiner. Außer Blankart und Starbatty sind das auch alles eher unbekannte Persönlichkeiten, zumindest die VWLer, soweit ich das beurteilen kann.

3. Das Programm: die Rückkehr zur Mark wird unsere jetztigen Probleme nicht lösen können, auch wenn es sehr gute Gründe für einen Euro-Austritt Deutschlands gibt. Allerdings wird es dann für mindestens 10 Jahre für die Deutschen noch viel schlimmer als jetzt. Denn dann wird es uns voll in die Fresse klatschen, dass wir uns jahrzehntelang nur auf den Export ausgerichtet haben.

4. Logik, Captain. In die jetztige Krise haben uns Liberale und Libertäre manövriert. Es erscheint mir sehr unklug, diese Krise durch noch stärkere Lockerung der ordnungpolitischen Regeln bekämpfen zu wollen.


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03.03.2013 um 12:51
@individualist

Es tut mir leid, aber leider beweist du mir, dass du schlicht und ergreifend überhaupt keine Ahnung hast. (darf ich fragen wie alt du bist?) Es tut mir wirklich leid dir das sagen zu müssen. Hier ist für dich ein Realitycheck angesagt. Du verquirlst hier Schlagworte, Verschwörungstheorien und Halbwahrheiten zu einem Sammelsurium an Pseudowissen. Da ist überhaupt keine Substanz zu sehen bei dir.

Für dich sind ja offenbar Industrielle automatisch der Inbegriff von Profitgier. Auf dieser Basis lässt sich natürlich bereits gar nicht mehr argumentieren, da du dich von der Lebensrealität offenbar verabschiedet hast. Der Großteil der Gründungszeichner der neuen Parteien sind Volkswirtschaftsprofessoren, die besser als alle anderen wissen, in welche Richtung sich die europäischen Saaten gerade bewegen. Für dich scheint es unvorstellbar zu sein, dass man KEINE radikal linke Meinung vertritt. DAS ist undemokratisch. Fundamentlistisch. Man könnte sagen Totalitär.

Im Grunde macht es keinen Sinn weiterzudiskutieren, da du dafür zunächst Fakten, Fakten, Fakten lernen müsstest. Ich versuche aber mal eine kleine Beschreibung der aktuellen Situation:

Wenn Staaten über eine eigene Währung verfügen, dann verfügen sie auch über die Macht, durch "Gelddrucken" die Inflation in die Höhe zu treiben. Eine derartige Inflation führt zu Geldentwertung. Auf diese Weise kann man sich seiner Schulden entledigen. Ist zwar nicht gerade elegant, aber wurde und wird von Ländern mit Währungshoheit gemacht. Dies kann die Wettbewerbsfähigkeit eher unproduktiver Länder hochhalten und damit Wohlstand in der Bevölkerung sichern.

Beispiel: Italien und Griechenland hatten vor dem Euro Zinsen auf ihren Staatsschuldverschreibungen von etwa 15-18%. Hohe Zinsen sind immer ein Indikator für das Risiko der Rückzahlung. Je höher der Zinssatz, je höher der potenzielle Gewinn, aber umso höher auch das Risiko nichts, oder aber weniger zurückzubekommen. Italien und Griechenland haben damals in regelmäßigen Abständen durch inflantionäre Maßnahmen (Geld drucken), den Wechselkurs manipuliert und damit sich Verschuludung entledigt. Italienische und griechische Staatsanleihen waren deshalb wenig attraktiv für Investoren. Und dieser Prozess hatte reinigende Wirkungen. Hohe Zinsen aufgrund weniger Zuverlässigkeit (Produktivität weniger gut als in Deutschland z.B., Währungsmanipulation), deshalb weniger Nachfrage, ergo weniger Verschuldung für diese Staaten. Kaum treten sie dem Euro bei, sinken die Zinsen für italienische/griechische Staatsanleihen auf das Zinsniveau von Staaten wie Deutschland etc. Und schon stürzen sich die Investoren auf diese Anleihen. Die Politiker in diesen Ländern JUBELN, da sie nun endlich wieder Zugang zu massenweise frischem Geld haben (Schulden). Verantwortungslos. Klar. Aber sie haben es getan. Hier zwei eindrucksvolle Charts, die wunderbar belegen, wie die Einführung des EURO's in Ländern wie Portugal und Griechenland zu rapider Schuldenzunahmen geführt hat. Man beachte insbesondere Zeiträume ab 2002 und 2008 (Finanzkrise).

https://www.google.de/publicdata/explore?ds=ds22a34krhq5p_&met_y=gd_pc_gdp&idim=country:pt&dl=de&hl=de&q=staatsverschuld...

https://www.google.de/publicdata/explore?ds=ds22a34krhq5p_&met_y=gd_pc_gdp&idim=country:el&dl=de&hl=de&q=staatsverschuld...

Das schlimme an der aktuellen Situation ist, dass wir jetzt von den Italiener und Griechen und Portugiesen fordern, mehr wie Deutsche zu werden. Deutsche Produktivität, deutsche Lohnstückkosten. Ist das nicht implizit Nationalisitisch? Das man jetzt erwartet: Werdet mal so wie wir, der Norden, ansonsten geht der EURO nicht? Europa lebt doch gerade von seiner Vielfalt. Und die schließt ein, dass der Süden einfach nicht so wettbewerbsfähig ist wie der Norden. Eine Gemeinschaftswährung, die noch dazu so stark ist, führt diese Länder in den Ruin. Und das wissen die Entscheidungsträger auch. Sie trauen sich nur nicht mehr, es zu offen zu sagen.


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03.03.2013 um 12:56
@Flodolski

ja, diese schlimmen nziphobien, man sollte wirklich mal aufhören die armen faschisten zu beobachten, die wollen doch nur in Ruhe faschistisch sein :(


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03.03.2013 um 13:03
@Rho-ny-theta

In diese Krise haben uns eben nicht libertäre und Liberale manövriert, sondern insbesondere Regierungen, die über ihre Verhältnisse gelebt haben, weil sie den Bürgern in der Vergangenheit unfinanzierbare Wahlversprechen gemacht haben.

Die Immobilienkrise in den USA beispielsweise wurde durch die Demokraten ausgelöst, weil diese in den 1990'er Jahren jedem Amerikaner ein Haus versprochen haben. Die Banken wurden angewiesen, auch noch jedem Hans und Franz Baufinanzierungen zu genehmigen. Denn, wie man ja weiß, Immobilienpreise steigen IMMER. Klar. Die Aufblähung von Wohlfahrtsstaat und Sozialprogrammen ist ebenfalls nicht mehr ausschließlich durch Steuereinnahmen finanzierbar (denn der Staat hat ja auch noch andere Ausgaben), also MUSS man sich durch frisches Kapital am Finanzmarkt refinanzieren. DIES ist der Primärgrund für die starke Abhängigkeit von den "Märkten". Denn irgendwo muss das Geld für Wohlfahrtsprogramme ja herkommen. Und wenn die Steuereinnahmen dafür nicht mehr reichen, woher soll es kommen?? Es ist eben gerade diese Schuldenbehaftete Ausgabenpolitik, die insbesondere durch Sozialdemokraten und Linke forciert wird, die zu den aktuellen Problemen führt. Schau doch nur einmal nach Berlin, um zu erkennen, wozu Verschuldungspolitik führt. Und dann guck dir Bayern an. Musterschüler in Deutschland und Nettoeinzahler in den Länderfinanzausgleich. Es ist eben nicht so simpel.

Und was die Rückkehr zur DM angeht. Exportorientierung ist dabei gar kein Problem mehr, denn Deutschland muss etwa 60-70%!!! ihrer Exporte als Vorprodukte und Rohstoffe importieren. Das ist das Resultat von Globalisierung. Es wird ja häufig nur noch in Deutschland montiert. Teilweise gibt es Unternehmen, da liegt die eigene Wertschöpfung nur ncoh bei 7-10%! Der Rest kommt von spezialisierten Zulieferern aus dem Rest der Welt. Und jetzt kann man die Rechnung machen. Würde Deutschland die DM wieder einführen, wäre sie auf einen Schlag die mit Abstand stärkste Währung der Welt. Damit könnte Deutschland im Grunde zu "Spottpreisen" im Ausland Rohstoffe, Vorprodukte, Dienstleistungen und Arbeitskraft "kaufen" und damit die Kosten für Produktion drastisch reduzieren und dies Preisenachlässe an Kunden im Inland und im Ausland weitergeben. Hinzukommt, dass Deutschland so und so, aufgrund des Rohstoffmangels hierzulande, von Importen abhängig ist. Um es anders zu sagen. Lebensmittel würden günstiger werden, dass iPhone würde keine 600-700 Euro mehr kosten und auch ansonsten, könnte die Binnenkonjunktur wieder stark zulegen. Der Wohlstand in Deutschland würde wieder zunehmen und man hätte mehr "Geld" in den Taschen.

@shionoro

Von welchen Faschisten sprichst du in welchem Zusammenhang??


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Rho-ny-theta
ehemaliges Mitglied

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03.03.2013 um 13:10
@Flodolski

Was sagst du zum stetigen Rückbau von Vermögenssteuer, Kapitalertragssteuer, Einführung der Abgeltungssteuer usw? Es ist doch unstrittig, dass eine ganze Reihe von Staaten, darunter auch D, wesentlich besser dastehen würden, wenn es diese Systeme noch geben würde. In fast allen europäischen Ländern wurden nach 1991 die Belastungen der oberen und höchsten Einkommen und Vermögen reduziert, ohne Grund. Riecht stark nach "Starve the Beast".

Zu deinen makroökonomischen Ansichten: die gehen leider an der Realität vorbei. Selbst wenn es wundersamerweise so kommen würde, wie du schreibst, was lässt dich zu der Annahme kommen, dass eventuelle Mehrgewinne an den einfachen Bürger weitergegeben würden? Die Realitäten der letzten beiden Jahrzehnte zeigen das genaue Gegenteil.


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03.03.2013 um 13:10
@che71

danke für diese ausführliche Zusammenstellung der Zitate und Positionen der Unterstützer dieser Partei.
Dachte anfangs, es handele sich lediglich um einen nutzlosen Abklatsch der einstigen Pro-DM-Partei.

Da ich aber annähernd jede beschriebene Position unterschreiben kann, weiss ich nun wo ich mein Kreuzchen machen kann und wohl auch werde.


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