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Wie geht es weiter mit der AfD?

Zu diesem Thema gibt es eine von Diskussionsteilnehmern erstellte Zusammenfassung im Themen-Wiki.
Themen-Wiki: Wie geht es weiter mit der AfD?

Wie geht es weiter mit der AfD?

13.03.2013 um 20:57
hab gedacht, ich schau mal wieder kurz rein. ein flüchtiger blick und ich les erwartungsgemäß nur "npd zielgruppe", "rechtspopulisten", "rechtsextrem"...

natürlich mal wieder nur von den üblichen verdächtigen. mittlerweile kann ich diesem reflexartigen "alles rechts"-etikettieren von seiten der politisch korrekten aber nur noch ein müdes lächeln abgewinnen. die zeit ist reif für eine konservative politische alternative. und ich bin fest davon überzeugt, dass eine solche alternative auch in deutschland fuß fassen wird. da wird wohl jeglicher unrechtmäßiger denunzierungsversuch nichts nützen. laut emnid hat eine anti-euro-partei ein potential von 26%.

dieses potential gilt es nur noch auszuschöpfen.

interessant ist übrigens auch die berichterstattung der medien:

auszüge von linken, linkspopulistische medien/autoren:

scharf links: Rechtspopulistische „Alternative für Deutschland“ – Eine Geschichte von Niederlagen! (daneben ein bild von einer unreinlich wirkenden kämpferin gegen rechts mit "schöner leben ohne nazis shirt"

"http://www.scharf-links.de/46.0.html?&tx_ttnews[tt_news (=33413&cHash=2d0ead2bfc"]http://www.scharf-links.de/46.0.html?&tx_ttnews[tt_news]=33413&cHash=2d0ead2bfc)

Freitag:
Neoliberalismus Reform, Bürgerbewegung, Direkte Demokratie, Alternative... Rechte Neoliberale besetzen linke Begriffe - Hintergründe zum Netzwerk der "Alternative für Deutschland".

http://www.freitag.de/autoren/andreas-kemper/diskurspiraten-alternative-fuer-deutschland

"Rechtspopulismus- Experte" - Alexander Häusler

In den Statements finden sich Überschneidungen mit rechtspopulistischer Rhetorik. Diese nationalen Untergangsprophezeiungen, die dort entworfen werden - übrigens im Kontrast zur realen Rolle der deutschen Wirtschaft als Profiteur vom Euro und der EU-Politik - finden sich bei allen rechtspopulistischen Parteien in Europa, die auch die gleichen Angstthemen und Ressentiments aufgreifen: den Verlust nationaler Souveränität, die angeblich unkontrollierte Zuwanderung , die "EU-Bonzen" und so weiter.

http://www.tagesschau.de/inland/afdhaeusler100.html


Dagegen:

FAZ:

Eine bürgerliche Graswurzelbewegung gegen den Euro

Der erste öffentliche Auftritt der „Alternative für „Deutschland“ zieht 1200 Interessenten an. Mit ihrer Kritik treffen VWL-Professoren einen Nerv des unzufriedenen Bürgertums.


http://www.faz.net/aktuell/wirtschaft/alternative-fuer-deutschland-eine-buergerliche-graswurzelbewegung-gegen-den-euro-1...

welt-online:

Schluss mit dem Euro: Die "Alternative für Deutschland", eine neue Partei aus liberalen und konservativen Intellektuellen, will zur Bundestagswahl antreten. Das Ziel: Retten, was noch zu retten ist.

http://www.welt.de/politik/deutschland/article114077990/Alternative-fuer-Deutschland-will-Euro-abschaffen.html

Wirtschaftswoche:
Die neue Euro-kritische Partei trifft bei ihrer ersten Veranstaltung auf großes Interesse. Die Gründer erhoffen sich von der erfolgreichen Teilnahme an den Bundestagswahlen ein starkes Signal an die etablierten Parteien.

http://www.wiwo.de/politik/deutschland/anti-euro-partei-alternative-fuer-deutschland-sammelt-anhaenger/7916494.html

spiegel

Die "Alternative für Deutschland" könnte das konservative Lager wertvolle Stimmen kosten - die Anti-Euro-Partei kritisiert Angela Merkels Rettungspolitik und will die Währungsunion auflösen. Unionsfraktionschef Kauder attackiert die Bewegung als "institutionalisierte Angst vor der Zukunft.
Die "Alternative für Deutschland" bekennt sich auf ihrer Website zur friedlichen Einigung Europas. Sie fordert jedoch eine "geordnete Auflösung des Euro-Währungsgebiets" und die Wiedereinführung nationaler Währungen oder die "Schaffung kleinerer und stabilerer Währungsverbünde". Die Wiedereinführung der D-Mark dürfe kein Tabu sein, heißt es.

Zu den Unterstützern der Gruppe gehören viele Wirtschaftsprofessoren, die Lehrstühle innehaben oder -hatten. Auch der ehemalige Präsident des Bundesverbands der Deutschen Industrie (BDI), Hans-Olaf Henkel, findet sich auf der Unterstützerliste.



Mein persönliches Fazit:

Linksaußen hat man offenbar schon große Angst. Die hysterischen Reaktionen zeigen, dass die Partei auf dem richtigen Weg ist. Der Versuch die Partei in eine rechtspopulistische Ecke zu stecken, wirkt fast schon erbärmlich.
Ein Großteil der Medien spielt dieses Spiel jedoch nicht mit. Der Euro hat fertig. Und das ist gut so.


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Wie geht es weiter mit der AfD?

13.03.2013 um 22:11
Chiliast schrieb:aus liberalen und konservativen Intellektuellen
Wenns das wirklich in dieser Kombination möglich sein sollte, viel Erfolg.


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Wie geht es weiter mit der AfD?

13.03.2013 um 22:19
Das allererste mal im Leben würde ich wählen gehen um die AfD zu wählen.Und ich hätte schon oft wählen gehen können :)


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Wie geht es weiter mit der AfD?

13.03.2013 um 22:22
@Chiliast

Du würdest massenhaft Leute überzeugen,
wenn Du hier das Euro-Ausstiegszenario dieser neuen Partei detailliert mit Zeitplan vorstellen würdest ! ;)


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25h.nox
ehemaliges Mitglied

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Wie geht es weiter mit der AfD?

13.03.2013 um 23:12
Chiliast schrieb:Zu den Unterstützern der Gruppe gehören viele Wirtschaftsprofessoren, die Lehrstühle innehaben oder -hatten.
ohh wir führen jetzt jede gruppe von inkompetenten flachpfeifen an? was ist mit juristen? unter dennen gibts doch bestimmt auc einige unterstützer....


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nurunalanur
ehemaliges Mitglied

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Wie geht es weiter mit der AfD?

13.03.2013 um 23:46
Chiliast schrieb: laut emnid hat eine anti-euro-partei ein potential von 26%.
das ist schon krass..


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Wie geht es weiter mit der AfD?

14.03.2013 um 00:00
@Reigam
hört sich interessant an wirklich. Aber ob es nicht nur Phrasen sind mmh kann man noch nicht sagen. Es ist ja mächtig aufgefallen, dass die Preise seit 2002 stets und ständig steigen. Aber wie gesagt wenn die wirklich dazu stehen, meine Stimme haben die.


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habe-fertig
ehemaliges Mitglied

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14.03.2013 um 11:48
Nachdem ich gestern Herrn Luckes widersprüchliche Aussagen aufgriff und kommentierte, will ich es der Fairness halber heute mal mit einer Stimme aus den Reihen der CDU tun.
Die Wirtschaftswoche schreibt in ihrer Online Ausgabe unter dem Titel "Die Chancen der Anti-Euro-Partei sind gering" neben viel "Kristallkugelweisheiten" (die ich gar nicht ausstehen kann, denn nichts wurde öfter falsifiziert als Prognosen ohne rationale Basis) unter anderem folgendes:

Nachdem ihr die Auftaktveranstaltung am Montag nicht nur potenzielle Unterstützer, sondern auch zahlreiche Berichterstattung einbrachte, sah sich nun auch Unions-Fraktionschef Volker Kauder veranlasst, die „so genannte Alternative für Deutschland“ zu beachten. Sie sei "die institutionalisierte Angst vor der Zukunft".
Ein äusserst bemerkenswerter Satz. Institutionalisierte Angst. Dafür müsste man ihm doch glatt eine Medaille für die dümmste Aussage des Jahres widmen.
Angst ist zweifelsohne ein wichtiger Bestandteil unseres Wesens. Ohne Angst wäre der Mensch sicher nie das geworden was er heute ist. Angst ist instinktiver Schutzmechanismus.
Nichts, aber auch rein gar nichts, spricht gegen rationale Ängste, die sind gut, die sind wichtig.
Irrationale Ängste hingegen sind überhaupt nicht hilfreich, sondern nur hinderlich.
Weiß ein Kauder das? Keine Ahnung. Sicher will Kauder damit andeuten, dass die AfD damit punkten wolle indem sie Ängste schürt.
Naja, tut das nicht jede Partei (mehr oder weniger)? Kreiert nicht jede Partei ein gewisses Schreckensszenario um den Wähler zu eigenen Gunsten zu beeinflussen? Ich denke schon.
Ist das dem Wähler gegenüber besonders fair? Nicht wirklich, aber gemeinhin akzeptiert wohl allemal.

Jetzt fragt man sich was der Kauder eigentlich ausdrücken wollte. Er wollte diskreditieren, schon klar. Er wollte warnen, auch klar.
Und weiter?
Was könnte Kauders Meinung nach denn so "schlimm sein"?
Logo, die CDU könnte Wähler verlieren, damit muss er leben, er ist immerhin Politiker.
Aber warum stört er sich wohl an dieser "Angstinstitution".
Es ist verdammt noch mal die Aufgabe der Politiker, ganz besonders die der mom regierenden, dem Bürger die Ängste zu nehmen oder gar nicht erst aufkommen zu lassen.
Und das kann man sehr wohl, man muss es nur wollen und dann auch tun.

1. Transparenz
Politische Entscheidung werden nie von allen verstanden, das ist schlicht unmöglich da niemand in allen Bereichen das nötige Grundwissen hat, niemand alle Studien und dergleichen kennt und versteht... Das kann aber unmöglich Grund für mangelnde Transparenz sein. Der Damen und Herren Politiker haben gefälligst ihre Entscheidungen möglichst so zu gestalten, dass jedem die Chance gewährt wird, die Grundlagen, jew. Schritte, Beweggründe, Ziele... nachvollziehen zu können. Ob der Bürger das dann im Endeffekt tatsächlich tut und versteht ist nebensächlich, aber die Chance muss generell geboten werden.

Womit wir beim 2. Punkt wären: Kommunikation
Es wird sehr viel kommuniziert. Wahlversprechen, Oppositionsgebashe, monotone Standardaussagen der Regierung u.v.m.
Was nicht kommuniziert wird ist die Entscheidungsfindung um den es schon in Punkt 1 ging.
Transparenz und entsprechende Kommunikation gehören untrennbar zusammen!

3. Politische Bildung
Ein mündiger Bürger sollte zumindest einige Grundlagen schonmal gehört haben. Auch einen Hauptschüler sollte man mit den Grundlagen der Volkswirtschaft "nerven".
Oder ist es für einen Hauptschüler etwa nicht wichtig zu wissen wie Geld funktioniert, welche Maßnahmen sich wie auf die Beschäftigungssituation einer Volkswirtschaft auswirken, was Staatsschulden im einzelnen bedeuten....?
Wie kann man als Politiker eigentlich erwarten, dass der Wähler eine rationale Entscheidung trifft, wenn ein Großteil dieser Wähler doch im Grunde gar nicht kapiert worum es eigentlich geht?
Man kann das gar nicht erwarten und noch weit weniger voraussetzen. Daher bedient man sich ja der Methodik der Überzeugungsarbeit (Beweis durch Schwafele). Daher gehen die überhaupt erst mit kreuzdummen Aussagen an die Öffentlichkeit, wohlwissend es kommt gar nicht so sehr auf die Inhalte an, denn die verstehen eh nur ein Bruchteil der Zuhörer, sondern einzig auf die Verpackung.
Nur wer seinen Leuten politische Bildung zuteil werden lässt erhält mündige Bürger. Wer das versäumt braucht sich nicht beschweren wenn das Wahlvolk sich seine "Bildung" aus knallbunten yt Videos zieht, oder einfach zum nächsten zuckelt weil dessen Verpackung hübscher daherkommt.

Das sind nur einige Punkte wie Politiker gegen die Ängste der Bürger vorgehen können, da liegt einiges im Argen, da besteht überall Nachholbedarf.
Und es hilft kein Stück wenn Politiker eigene Ängste wegen Zuwanderung auf der pol Bühne entwickeln und kundtun.
Klärt die Leute auf, dann könnt ihr euch mit Inhalten hervortun, falls ir das könnt, oder lasst es bleiben, dann gibt's auch keinen Grund zu lamentieren.

Ein Politiker bekommt das Volk das er verdient.
Also Kauder (und andere), tu was, lass die Hände wackeln, oder schweig still und versteck dich vor der "riesigen Gefahr" neuer Parteien.

Just my 50cent.
(Fehler dürft ihr behalten. Lange Texte auf Handy sind kein Vergnügen.)


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Wie geht es weiter mit der AfD?

14.03.2013 um 17:12
Also das Konzept der Partei ist schlichtweg nicht durchdacht. Gut das liegt daran das sich die BB nicht wirklich mit der EU und allen Zusammenhängen auseinandersetzen sondern meinen man könnte ewig in einem 1989 Zustand leben.

Wenn der Wind des Wandels weht bauen die einen Mauern und die anderen Windmühlen.

Die Partei versuchts er mit Blocken. Realistisch oder zuende gedacht sind ihre Ideen aber nicht wirklich.


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Wie geht es weiter mit der AfD?

14.03.2013 um 17:14
habe-fertig schrieb:3. Politische Bildung
Ein mündiger Bürger sollte zumindest einige Grundlagen schonmal gehört haben. Auch einen Hauptschüler sollte man mit den Grundlagen der Volkswirtschaft "nerven".
Oder ist es für einen Hauptschüler etwa nicht wichtig zu wissen wie Geld funktioniert, welche Maßnahmen sich wie auf die Beschäftigungssituation einer Volkswirtschaft auswirken, was Staatsschulden im einzelnen bedeuten....?
Wie kann man als Politiker eigentlich erwarten, dass der Wähler eine rationale Entscheidung trifft, wenn ein Großteil dieser Wähler doch im Grunde gar nicht kapiert worum es eigentlich geht?
Dann hätten sie mal in der SChule aufgepast oder sich das Wissen selber beigebracht.


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habe-fertig
ehemaliges Mitglied

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Wie geht es weiter mit der AfD?

14.03.2013 um 17:23
@Fedaykin

Wie man hier an jeder Ecke unschwer erkennen kann man beides (mit Abstrichen) getrost vergessen. Vor allem das selber beibringen scheint in Zeiten von yt und unzähligen Doofmann Seiten im Netz eine Wunschtraum.


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Wie geht es weiter mit der AfD?

14.03.2013 um 17:37
@eckhart

Wie Lucke auch schon sagte, ist es nicht der Anspruch der Partei ein fertiges Szenario für den Euroausstieg vorzulegen. Ihr Ziel ist es, die Debatte in Gang zu setzen. Und als politische Partei, die es mit viel Arbeit sogar in die Opposition schaffen könnte, ein durchaus umsetzbares Unterfangen. Das "wie" wird geklärt werden müssen, wenn es soweit ist.

Ausserdem geht es mir hier nicht darum, Leute zu überzeugen. Bei allmystery Leute für eine Anti-Euro-Partei zu begeistern ist etwa vergleichbar mit dem Versuch MICH davon zu überzeugen,n ach Berlin-Neukölln zu ziehen.


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Wie geht es weiter mit der AfD?

14.03.2013 um 17:51
Chiliast schrieb:Wie Lucke auch schon sagte, ist es nicht der Anspruch der Partei ein fertiges Szenario für den Euroausstieg vorzulegen.
Dann muss sie wohl oder übel damit leben, dass nicht der Euro, sondern der Kapitalismus,
fertig hat.
Wenigstens angefangen zu denken,
müssen diese honorigen Wirtschaftswissenschaftsgrößen doch schon haben ... oder?

Wenn man bedenkt, welche Koryphäen da antreten.


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14.03.2013 um 22:03
Nicht noch sone bürgerliche Nörgelpartei....ich glaub ich wander aus.


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Wie geht es weiter mit der AfD?

15.03.2013 um 10:13
"Mit der „Globalisierung“ der Märkte, insbesondere der Finanzmärkte, ist der Handlungsspielraum nationalstaatlicher Politik fundamental geschrumpft. "

Was will "Alternative für Deutschland" dagegen unternehmen ?
ohne
-bereits bei der ersten vorsichtigen Ankündigung dieses Gedankens-
die Finanzmärkte in extreme Unruhe zu versetzen ?

Vielleicht weiß ja das wenigstens Einer der Befürworter ?

Oder ist "Alternative für Deutschland - neue Partei wird gegründet" heiße Luft ?


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Wie geht es weiter mit der AfD?

15.03.2013 um 11:58
Es ist eine typisch deutsche Charaktereigenschaft, umgehend die Frage nach dem "wie genau soll das funktionieren" zu stellen. Was genau erwartet man denn von einer Partei die frisch gegründet wurde? Das sie ein 20.000 Seitiges Dokument vorlegt, dass bis ins Jahr 2050 exakt die Wege beschreibt, die sie zur Umsetzung ihrer Ideen gehen wollen? Die Leute die die "WIE Frage" stellen, wissen selber nicht, mit welcher Antwort sie zufrieden wären.

Mit diesem Anspruch hat sich Demokratie auch erledigt, da dann nämlich gar keiner mehr mit den etablierten Parteien mithalten kann. Die haben sich nämlich wie die Maden im politischen System eingenistet. Da sind über jahrzehnte bürokratische Strukturen gewachsen, auf welche die Parteien zugreifen können. Mit der Fixierung auf die "Wie genau" Frage, begibt man sich in die gleiche Denkfalle wie Frau Merkel: Man hat im eigenen Denken bereits Alternativlosigkeit als Grundwert zementiert und kann sich Szenarien, die eine gewisse Ungewissheit mitbringen, also MUT im Denken und Handeln erfordern, gar nicht mehr vorstellen.

Die Alternative für Deutschland will aufzeigen, dass es so etwas wie Alternativlosigkeit nicht gibt. Damit ist der erste Schritt getan, um den politischen Diskurs wiederzubeleben. Vielleicht führt das irgendwann sogar dazu, dass man systemrelevante Fragen wie Geldschöpfung ausgiebig in der Öffentlichkeit diskutiert. In den letzten Jahren hat sich doch eine einfallslose Verwaltungsmentalität in den Köpfen der Politiker festgesetzt.

In einem Forum wie diesem debattieren wir in einer Tiefe über komplexe Themen, über die in der Öffentlichkeit schlicht und ergreifend nicht diskutiert wird, da auch die Medien in ihrer Mut- und Einfallslosigkeit zum Büttel der Politik geworden sind. Offenbar haben wirklich alle angst vor dem Volk. Reflexhaft wird nämlich die Populismuskeule geschwungen, um aufkeimende Fundamentaldebatten und Auseinandersetzung mit alternativen Zukunftsszenarien, zu unterbinden. Erst wenn kritische Masse erreicht wird und neue Bürgerbewegungen/Parteien nicht mehr ignoriert werden können, dringen gezwungenermaßen neue Sichtweisen in den Blick der Öffentlichkeit.

Diese neue Partei wird nicht nur den Anhängern ihrer Sichtweise nutzen, sondern allen, die sich endlich wieder echte Vielfalt und Vertretung in der Politik wünschen.

@eckhart

Der Kapitalismus wird niemals fertig haben :-)


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Wie geht es weiter mit der AfD?

15.03.2013 um 12:42
habe-fertig schrieb:Wie man hier an jeder Ecke unschwer erkennen kann man beides (mit Abstrichen) getrost vergessen. Vor allem das selber beibringen scheint in Zeiten von yt und unzähligen Doofmann Seiten im Netz eine Wunschtraum.
Tja was willste du machen. Kannst keinen Zwingen (nicht jetzt , nicht hier)


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Wie geht es weiter mit der AfD?

15.03.2013 um 12:44
@eckhart
ja was ich mich frage, wie man einen rückzug ins Nationalistische Handeln forcieren will, aber Liberale sein will?

Der Kapitalismus hat überigens nicht fertig, höchtens die Finanzmärkte jenseits des Boring Banking.


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Wie geht es weiter mit der AfD?

15.03.2013 um 12:46
Flodolski schrieb:Es ist eine typisch deutsche Charaktereigenschaft, umgehend die Frage nach dem "wie genau soll das funktionieren" zu stellen. Was genau erwartet man denn von einer Partei die frisch gegründet wurde? Das sie ein 20.000 Seitiges Dokument vorlegt, dass bis ins Jahr 2050 exakt die Wege beschreibt, die sie zur Umsetzung ihrer Ideen gehen wollen? Die Leute die die "WIE Frage" stellen, wissen selber nicht, mit welcher Antwort sie zufrieden wären
ich erwarte von ner neuen Partei dasselbe wie von einem Frisch gegründeten Unternehmen. Einen Buisnessplan.

So ist die Partei nicht mehr wert als zig andere Protestparteien und co. Am besten beim Zettel zur Europawahl zu sehen. Violetten , Partei der Autofahre uvm.


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Rho-ny-theta
ehemaliges Mitglied

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Wie geht es weiter mit der AfD?

15.03.2013 um 12:48
@Fedaykin

Man kann schon ein ausgearbeitetes Parteiprogramm von sagen wir 75-100 Seiten verlangen, gerade, wenn man sich als Partei damit profilieren will, dass man über einen großen Schatz an Volkswirtschafts- und Rechtsexperten verfügt. Andere Parteien kriegen sowas schließlich auch hin, ohne dass sie zwanzig Professoren in der Gründerriege haben.


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