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Glaube verlieren

190 Beiträge, Schlüsselwörter: Glaube, Atheismus, Judentum, Verlieren

Glaube verlieren

06.09.2018 um 17:25
Wie kann man den religiösen Glauben verlieren? Ist einfach, Erlangung von Wissen, und die Erkenntnis, daß die Gläubigen auch nicht besser als der Rest der Welt sind, ganz im Gegenteil sogar oft übler. Geschichte Mitteleuropas mit Religionskriegen, Antisemitismus, Inquisition, Zwangsmissionierung bzw. Ausrottung ganzer fremder Völker die besten Beispiele. Braucht man diese Irrtümer der Geschichte als aufgeklärter moderner Mensch noch? Nö. Klopft man zusammen mit dem verantwortlichen Glauben in die Mülltonne. Weg mit Schaden.


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06.09.2018 um 18:25
Ohne dass ich dafür eine Erklärung fand, gibt es im Internet auch berichte darüber, dass Pfarrer oder auch Pastorinnen ihren Glauben verlieren, da wundert es mich doch kaum noch, dass sich auch Pädophile Priester in der Kirche tummeln, die müssen doch auch vom Glauben abgefallen sein, oder denken sie wirklich, dass Ihnen ein Gott Ihre Verbrechen vergibt. Es scheint ja jedenfalls so zu sein, dass Gott nicht bis in die Herzen der Verbrecher vordingt und diese von ihrer schändlichen Tat abbgringt, da versagt die Allmächtigkeit Gottes deutlich, wenn sogar er keinen positiven Einfluss auf vermeintlich Gläubige hat.


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06.09.2018 um 22:03
pure-angel schrieb:Erziehung spielt eine Rolle, aber es sind deutlich mehr Faktoren, wozu auch Gene gehören. Man kann Glaube im Gehirn messen.
So? Wie heißt denn die Skala? Und was wird da gemessen? Und was haben Gene damit zu tun? Welche Gene genau sind das?
pure-angel schrieb:Glaube kann einen Menschen heilen
Dazu hätte ich gerne einen Beweis. Keine von Gläubigen erdachte Interpretation einer vermeintlich unerklärlichen Heilung, sondern einen Beweis.
pure-angel schrieb:Natürlich sollte man ärztliche Hilfe dennoch in Anspruch nehmen, und ihnen für ihre Arbeit auch den nötigen Respekt und Dankbarkeit erweisen, doch auch Gott.
Das ist Unsinn. Du hast entweder einen Gott, der Menschen krank macht, oder du hast einen Gott der Ärzten bei ihrer Arbeit zusieht und hinterher sagt, du sollst ihm für die Arbeit der Ärzte danken. Wenn ich Menschen davon abhalten könnte krank zu werden, würde ich das tun. Das unterscheidet mich von deinem Gott.

Sowas wird dann auch gerne mit "Gottes Prüfung" legitimiert. Was prüft er denn? Ich dachte er ist unfehlbar. Was will er denn an seiner Schöpfung prüfen?

Stephen Fry wurde mal in einem Interwiev gefragt, was er Gott sagen würde, wenn er ihm gegenüber stünde. Er sagte:

"Ich würde sagen: Knochenkrebs bei Kindern? Was soll das denn bitte? Wie kannst du es wagen! Wie kannst du es wagen, eine Welt zu schaffen, in der es so viel Elend gibt, das wir nicht verschuldet haben? Das ist nicht in Ordnung! Das ist durch und durch böse. Warum sollte ich einen launischen, bösartigen, dummen Gott respektieren, der eine Welt erschaffen hat, die voll Ungerechtigkeit und Schmerz ist? Das ist das, was ich sagen würde."

Der Moderator fragte Fry daraufhin, ob er glaube, dass er auf diese Weise von Gott in den Himmel gelassen würde:

"Nein, aber das würde ich auch gar nicht wollen. Zu seinen Bedingungen will ich da nicht rein. Sie sind falsch. Wenn ich sterbe und es wären Pluto oder Hades oder die griechischen Götter da oben, dann wäre das schon etwas anderes. Denn die griechischen Götter haben nicht so getan, als wären sie nicht menschlich, was ihre Gelüste, ihre Launen und ihre Unvernunft betraf. Sie taten nicht so, als seien sie allsehend, allwissend, allgütig.
Denn der Gott, der dieses Universum geschaffen hat – falls es von einem Gott geschaffen wurde – ist ziemlich eindeutig ein Wahnsinniger. Ein komplett Wahnsinniger. Völlig egoistisch. Wir sollen unser Leben auf den Knien verbringen, um ihm zu danken? Was für ein Gott würde das verlangen?
Ja, die Welt ist großartig! Aber es gibt darin auch Insekten, deren gesamter Lebenszyklus darauf basiert, dass sie sich in die Augen von Kindern graben und sie erblinden lassen. Sie fressen sich vom Inneren der Augen nach außen. Warum? Warum hast du uns das gegeben? Du hättest leicht eine Schöpfung machen können, in der sowas nicht existiert. Das ist einfach nicht akzeptabel!
Beim Atheismus geht es nicht nur darum, nicht daran zu glauben, dass es einen Gott gibt. Angenommen es gibt einen Gott, was für ein Gott ist er dann? Das liegt doch klar auf der Hand: Er ist ein Monster, ein komplettes Monster, und verdient keinerlei Respekt welcher Art auch immer. In dem Moment, in dem man ihn aus seinem Leben vertreibt, wird das Leben einfacher, echter, reiner und ist es meiner Meinung nach mehr wert, gelebt zu werden."


Das unterstreiche ich.


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06.09.2018 um 23:12
@lexa
lexa schrieb:Gerne würde ich einmal wissen aus welchen Gründen Menschen ihren Glauben verlieren sei es Jude , Muslim oder Christ.

Wie kann man nach dem Grauen des Holocaust glauben, dass Gott der allmächtige die Nazis aufhaltende Herr ist.
Warum Gott nicht eingegriffen hat, hat den Grund, da er bedingungslos liebt. Das hört sich grausam an, ist aber die Definition von bedingungslos.

Wenn er den Bösen verbietet Böse zu sein, aber nicht gleichzeitig den Guten gut zu sein. Bedeutet das, dass er die Bösen weniger liebt.
Gott bzw. positive Wesen können aber mMn Inspirationen schicken oder mit Menschen sprechen, wie man das Böse bekämpft. Dass ,das Böse dann besiegt wird, liegt dann an den Guten. Die Guten sind es nun aber diejenigen, die nicht bedingungslos lieben, da sie die Bösen bekämpfen und diese nicht akzeptieren wie sie sind.

Zudem haben die Nazis auch verloren. Die positiven Kräfte scheinen letztendlich gewonnen zu haben.
lexa schrieb:Nach dem ich sehr gegelaubt habe dass sich ein Gebet erfüllt und ich dies sehr geglaubt habe, muss ich zugeben, dass sich dies dann doch nicht erfüllt hat.,
Warum sollte Gott irgendwelche Wünsche erfüllen? Die meisten davon sind sowieso egoistisch.
Du kannst dir die Wünsche auch versuchen selbst zu erfüllen.
lexa schrieb:In Nachbetrachtung vieler ähnlicher Fälle kann ich nur glauben, dass es keinen Gott gibt. Jedoch glaube ich, dass es Jesus gegeben hat.
Und wie kommst du darauf? Zudem kann es auch sein, dass andere gegenteilige Wünsche haben. Das würde dann gegen den Willen von anderen verstoßen. Du willst z.b. mit jemandem zusammen sein, der- oder diejenige aber nicht mit dir.
Wenn jemand dann dir den Wunsch erfüllt, handelt er gegen den Willen derjenigen Person.
lexa schrieb:Jesus ein Mensch der am Kreuz in seinem Glauben an Gott enttäuscht sagte "Vater warum hast du mich verlassen", Irgendwie hat er das Martyrium jedoch überstanden und weiterhin geglaubt. Seine Wunder halte ich jedoch für Zuschreibungen Glaubensheilungen (PLacebo Effekt), oder Befreiung von Lügnern aus deren Lüge in dem sie z.B. doch wieder angeblich laufen konnten.

Was denkt Ihr wodurch kann man seinen Glauben verlieren, was sagen atheistische Muslime dazu?
Jesus wusste, dass er stirbt wenn er nach Jeruslalem geht, da bin ich mir sicher.
Zudem stirbt man mMn nach dem Tod auch nicht und lebt dann weiter. Deswegen muss man das auch anderes betrachten.

Also ich verliere den Glauben, wenn ich weiß, dass etwas falsch ist. Der Glaube an Gott hat aber nichts mit der Bibel, dem Koran, den Weden etc zutun. Nur weil die falsch sind, gibt es nicht automatisch keinen Gott.

Der Placeboeffekt ist ein Beweis, dass der Glaube einen Effekt hat. Das ist dann auch ähnlich der Meditation.


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07.09.2018 um 05:09
blueavian schrieb:Der Placeboeffekt ist ein Beweis, dass der Glaube einen Effekt hat
Auch der Noceboeffekt ist ein Beweis, dass der Glaube einen Effekt hat
Leider mit äußerst negativen Auswirkungen ...
blueavian schrieb:Das ist dann auch ähnlich der Meditation.
Die prima ohne Gott auskommt
blueavian schrieb:da er bedingungslos liebt.
1) Man kommt bedingungslos in das Paradies?
2) ein liebender Gott hilft? und ein bedingunglos liebender Gott nicht?
blueavian schrieb:Zudem stirbt man mMn nach dem Tod auch nicht und lebt dann weiter.
Aber nur, wenn man sich an die Bedingungen vom bedingungslos liebenden Gott gehalten hat


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07.09.2018 um 06:29
@lexa
lexa schrieb:Gerne würde ich einmal wissen aus welchen Gründen Menschen ihren Glauben verlieren sei es Jude , Muslim oder Christ.
Es sind solche Aussagen die wohl auch mal zum Nachdenken anregen sollten:
blueavian schrieb:Wenn er den Bösen verbietet Böse zu sein, aber nicht gleichzeitig den Guten gut zu sein. Bedeutet das, dass er die Bösen weniger liebt.
Wenn das Böse dem guten was antut ist das halt so, kann man nichts machen.
Solche Aussagen sind einfach nur haarsträubend. Der Freie Wille des bösen hat hier eindeutig Vorrang. Denn den guten was anzutun unterbindet den Freien willen des guten, aber das ist halt egal.

So sind dann halt solche Sätze ein Widerspruch zu vorherigen aussagen:
blueavian schrieb:Wenn jemand dann dir den Wunsch erfüllt, handelt er gegen den Willen derjenigen Person.
Wenn das Böse das Gute ermordet, dann spielt der Freie Wille keine Rolle. Wenn du dir im Gebet etwas Wünscht, dann bitte ohne dass der freie Wille tangiert wird.

Solche Widersprüche führen nur vom Glauben weg, insofern man mal darüber nachdenkt.
lexa schrieb:In Nachbetrachtung vieler ähnlicher Fälle kann ich nur glauben, dass es keinen Gott gibt. Jedoch glaube ich, dass es Jesus gegeben hat.
Die Absurde Figur eines Allwissenden Gottes der einen Freien Willen hat ist ein Widerspruch in sich. Ihn kann es nicht geben.

Ein Gott der in keiner Art und Weise bemerkbar ist, kann von einem nicht existierenden Gott nicht unterschieden werden.

Den glauben zu verlieren ist nichts Schlimmes, egal was manche hier schreiben.


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07.09.2018 um 06:44
Snowman_one schrieb:Den glauben zu verlieren ist nichts Schlimmes,
doch.
es kann zu Erkenntnis führen, dass man Entscheidungen aufgrund von nicht vorhandenen Wesen getroffen hat. Und das kann durchaus schmerzvoll sein.


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07.09.2018 um 11:26
Den Worten von diesem Stephen Fry ist nichts hinzuzufügen.


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07.09.2018 um 11:36
Kybela schrieb:doch.es kann zu Erkenntnis führen, dass man Entscheidungen aufgrund von nicht vorhandenen Wesen getroffen hat. Und das kann durchaus schmerzvoll sein.
Lernprozesse sind zuweilen schmerzhaft. Aber das soll und darf uns vom Lernen nicht abhalten, oder?


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07.09.2018 um 11:45
lexa schrieb:Wie kann man nach dem Grauen des Holocaust glauben, dass Gott der allmächtige die Nazis aufhaltende Herr ist.
blueavian schrieb:Warum Gott nicht eingegriffen hat, hat den Grund, da er bedingungslos liebt.
blueavian schrieb:Wenn er den Bösen verbietet Böse zu sein, aber nicht gleichzeitig den Guten gut zu sein. Bedeutet das, dass er die Bösen weniger liebt.
Also findet Gott, ja, finden Gläubige es anständiger von Gott, die Bösen gewähren zu lassen, nur damit die sich nicht von ihm ungeliebt oder ungerecht behandelt fühlen. Was die Geschädigten fühlen, ist da anscheinend egal.

Gerade der Holocaus als ganz besonders extremes Verbrechen sollte einem doch klar machen, wie wenig Gott anscheinend an dem Wohl und Wehen unschuldiger Personen gelegen ist. Zumindest, wenn er allmächtig ist.
blueavian schrieb:Zudem haben die Nazis auch verloren. Die positiven Kräfte scheinen letztendlich gewonnen zu haben.
Die Betonung liegt auf "letztendlich". Nach 6 Jahren Krieg mit Millionen Toten und nachdem der Holocaust Millionen Opfer (größtenteils auch noch von Jesu Glaubensgenossen) gefordert hat. Klingt irgendwie nicht besonders überzeugend, dass Gott auf einmal eingegriffen hätte.

Der allmächtige, allwissende Gott hätte schon vorher eingreifen können, um einen Aufstieg Hitlers zu verhindern. Er hätte einfach dafür sorgen können, dass Hitler damals an die Kunstakademie aufgenommen wurde. Das wäre für einen allmächtigen Gott ein Leichtes gewesen. Dann würde heute wahrscheinlich niemand mehr wissen, wer Hitler war, aber der Welt wären unausprechliche Greuel erspart geblieben.

Das hat Gott aber nicht getan, und das kann nur bedeuten: Er hatte entweder keine Macht dazu oder er ist am Wohl und Wehe der Menschheit nicht interessiert oder er wollte es so haben. Oder es gibt ihn einfach nicht. Sucht euch etwas aus, denn Beweise gibt es nicht.


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07.09.2018 um 11:51
Der böse "Oberwitz" am Holocaust ist doch, daß er ausgerechnet "Gottes auserwähltes Volk" getroffen hat. Irgendso ein christlicher Fanatiker meinte mal, der Holocaust wäre die Strafe an den Juden für irgendwelche vor mehr als 2000 Jahren begangene Verbrechen (Landnahme in Palästina oder so) gewesen, daraufhin dachte ich mir, dann bin ich echt gespannt, welche "göttliche Strafe" erst mal die Christen für fast 2000 Jahre Antisemitismus, Judenpogrome und Massenmorden an Andersdenkenden treffen wird, dafür wäre ein Atomkrieg Mindeststrafe.


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07.09.2018 um 12:08
Rao schrieb: daß er ausgerechnet "Gottes auserwähltes Volk" getroffen hat.
Auch Juden erklären ähnlich:
1) Das jüdische Volk ist der „leidende Knecht“ aus Jesaja geworden. Es leidet für die Sünden der Welt.
Alternativ:
2) viele jüdische Menschen in Europa seien zutiefst sündhaft gewesen. darum ist der Holocaust eine gerechte Strafe Gottes.

Mehr findet man mit tante google und dem Begriff Holocaust-Theologie


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07.09.2018 um 12:10
Rao schrieb:dafür wäre ein Atomkrieg Mindeststrafe.
Und würde, wie auch der Holocaust, größtenteils Personen treffen, die mit den einstigen Verbrechen ihrer Religion nicht das geringste zu tun hatten.


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07.09.2018 um 12:16
AlteTante schrieb:Und würde, wie auch der Holocaust, größtenteils Personen treffen, die mit den einstigen Verbrechen ihrer Religion nicht das geringste zu tun hatten.
Und das wäre typisch für den biblischen Gott, für den Sippenhaft über viele Generationen von Nachkommen selbstverständlich ist. Sehr bronzezeitlich, gell? Unsere heutigen Gesetze sind von Sippenhaft längst weg. Wir sind heute echt zu fortschrittlich für den biblischen Glauben. Na ja, bis auf ein paar übriggebliebene Neandertaler.


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07.09.2018 um 17:46
Gerdae weil der Holocaust die Juden getroffen hat kann ich mir nicht vorstellen, dass die Nazis die Erfüllungsgehilfen Gottes waren, eine solche Sicht würde ja die Verbrecher von ihren Gräueltaten freisprechen, das geht einfach nicht. Daher scheint die Nichtexistenz Gottes wahrscheinlicher.

Ein INteressanter Bericht zu Muslimischen Mneschen die Ihren Glauben verloren haben

https://www.dw.com/de/muslime-die-nicht-mehr-glauben-wollen/a-17572448

Der Name für dieses Phänomen lautet wohl ein Ähnliches Phänomen der Kirchenaustritt oder die Konversion "Apostasie" die Religionen wehren sich mit Todesdrohungen oder Exkommunikation. Dem Glaubensabfall den Glaubens verlust begegnen die Religionen offensichtlich mit Feindschaft.


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07.09.2018 um 17:58
@lexa
lexa schrieb:Ohne dass ich dafür eine Erklärung fand, gibt es im Internet auch berichte darüber, dass Pfarrer oder auch Pastorinnen ihren Glauben verlieren
Es gibt eine Webseite für Priester die nicht mehr glauben.
Sie wurde von Dan Barker, einem fundamentalistischen Christen gegründet. Er hörte auf zu glauben, hatte aber immer noch eine Gemeinde unter sich.
Er ist auch nicht der einzige dem es so geht, weshalb er eben das Clergyprject gründete.
Viele schreiben dort anonym, weil sie eben noch eine Gemeinde haben, Sachen predigen an die sie nicht mehr glauben.

Aber, ist halt alles komplett englisch, da aus den U.S.A.

http://clergyproject.org/


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07.09.2018 um 21:48
lexa schrieb:Was denkt Ihr wodurch kann man seinen Glauben verlieren,
durch die kalten herzen anderer menschen verlieren viele ihren glauben.
@lexa


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08.09.2018 um 20:33
@Kybela
Kybela schrieb:Auch der Noceboeffekt ist ein Beweis, dass der Glaube einen Effekt hat
Leider mit äußerst negativen Auswirkungen ...
Kybela schrieb:Die prima ohne Gott auskommt
Glaube hat mMn auch nichts mit Gott zutun. Da gebe ich dir Recht. Das sehen nur viele Religiöse so.
Kybela schrieb:1) Man kommt bedingungslos in das Paradies?
2) ein liebender Gott hilft? und ein bedingunglos liebender Gott nicht?
1)Anscheinend entscheidet die Schwingung oder Liebesfähigkeit. So berichten es Astralreisende. Die höheren Ebenen erreicht man nur
durch eine gewisse Schwingung. Das glaube ich auch.

Aber man kann das auch lernen und nimmt wenn man mit positiven Wesen zusammen ist auch automatisch diese Schwingung auf. Natürlich
verändert sich dann auch der Charakter ins positive. So weit ich weiß haben eher negative Magier (manche nennen sie Schwarzmagier)
Probleme in den Himmel zu kommen. Oder die werden nicht reingelassen oder können die Schwingung nicht halten.
Ich war aber selber noch nicht dort deswegen ohne Gewähr.

2)Ein liebender Gott der gegen den Willen von jemandem ist, liebt dann diese Person nicht. Oft ist es so, dass wenn man eingreift und jemanden hilft es gegen den Willen einer anderen Person oder Gruppe ist und zwar wenn die eine Person etwas will und die andere Person das Gegenteil will.

Natürlich ist es auch nicht gerade mitfühlend wenn man nicht hilft. Beispiel Hitler: Man sollte eingreifen. Wenn man nicht eingreift dann gewinnen die Bösen. Natürlich greift man dann als guter ein. Nur ist das dann gegen den Willen der Bösen und bedingungslose Liebe
bedeutet für mich nicht eingreifen und sowohl die Bösen als auch die Guten zu lieben.

Ich hoffe so ist das verständlich ausgedrückt. Wenn nicht kann ich es nochmal anders versuchen zu erklären.
Kybela schrieb:Aber nur, wenn man sich an die Bedingungen vom bedingungslos liebenden Gott gehalten hat
Ich meinte es in dem Sinn. Dass trotzdessen die religiösen Bücher falsch sind bzw. Fehler enthalten, es kein Beweis gegen Gott ist.
Es ist aber bewiesen, dass es den Gott der Bibel und auch den Gott des Koran nicht gibt durch diese Fehler.
Das kann man so sagen.


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08.09.2018 um 20:46
@Snowman_one
Snowman_one schrieb:Wenn das Böse dem guten was antut ist das halt so, kann man nichts machen.
Solche Aussagen sind einfach nur haarsträubend. Der Freie Wille des bösen hat hier eindeutig Vorrang. Denn den guten was anzutun unterbindet den Freien willen des guten, aber das ist halt egal.

So sind dann halt solche Sätze ein Widerspruch zu vorherigen aussagen:
Das war nicht die Aussage.
Snowman_one schrieb:Wenn das Böse das Gute ermordet, dann spielt der Freie Wille keine Rolle. Wenn du dir im Gebet etwas Wünscht, dann bitte ohne dass der freie Wille tangiert wird.

Solche Widersprüche führen nur vom Glauben weg, insofern man mal darüber nachdenkt.
Auch das war nicht die Aussage, die ich getätigt habe.

Du hast etwas unterstellt und dann aufgrund deiner eigenen Unterstellung etwas geschlussfolgert, was du auf einen Widerspruch geführt hast.


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08.09.2018 um 21:50
blueavian schrieb:Beispiel Hitler: Man sollte eingreifen. Wenn man nicht eingreift dann gewinnen die Bösen. Natürlich greift man dann als guter ein. Nur ist das dann gegen den Willen der Bösen und bedingungslose Liebe
bedeutet für mich nicht eingreifen und sowohl die Bösen als auch die Guten zu lieben.

Ich hoffe so ist das verständlich ausgedrückt.
Sicher: Wenn du alle Menschen bedingungslos lieben würdest, würdest du sogar bei einem Verbrechen direkt vor deiner Nase tatenlos zusehen, auch wenn du es problemlos verhindern könntest. Nur um dem stärkeren Bösen seinen Willen zu lassen. Möglicherweise würdest du ihn später anzeigen, denn Gott soll ja später auch mit den Sündern abrechnen. Aber zunächst einmal würdest du ihn gewähren lassen.

Und da wunderst du dich noch, dass andere Leute diese "bedingungslose Liebe" nur mit Abscheu betrachten können.

Ich hoffe, dass sich diese Art von "Liebe" nie durchsetzt. Sie verkennt, dass nicht nur böswillige stärkere, sondern auch schwächere Menschen Rechte haben. Menschenrechte.

In einer zivillisierten Gesellschaft endet das Recht des einzelnen auf die Ausübung seines freien Willens, wenn er dadurch die Rechte eines anderen beschneidet. So weit scheint dein "liebender Gott" wohl noch nicht zu sein. Vielleicht, weil er selbst ja kein Mensch ist und sich darum gar nicht vorstellen kann, wie es ist, ständig der Wilkür bösartiger Mitmenschen ausgesetzt zu sein.


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