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Glaube verlieren

190 Beiträge, Schlüsselwörter: Glaube, Atheismus, Judentum, Verlieren

Glaube verlieren

08.01.2019 um 13:13
LeiseWorte schrieb:Es ist eine Tatsache, dass Menschen ihren Glauben verlieren können. Oftmals beginnt es enttäuschenden Erfahrungen, die sie mit ihrem Gott nicht mehr in Einklang bringen können: "Wie kann Er so etwas zulassen?"
Die ist meiner Meinung nach ein kindlicher naiver Aberglauben den die Menschen da verlieren.
Den Glauben das „Gott“ auf dieser Welt direkt eingreifen würde und die Gerechtigkeit herstellen würde die sie sich vorstellen.
Das „Gott“ ihr Leben umkrempeln würde wenn sie ihn oder einen Heiligen nur schön bitten würden.
Sogar der, im Grunde so philosophische, Buddhismus ist nicht vor Aberglaube gefeiht, zB. Das man Goldplätchen auf eine Statue legt um Glück zu erlangen.
Um diese Art von Glauben ist es meiner Meinung nach nicht Schade, da ist mir sogar noch ein ehrlicher Atheismus lieber.


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08.01.2019 um 13:29
benihispeed schrieb:
Dies ist meiner Meinung nach ein kindlicher naiver Aberglauben den die Menschen da verlieren.
Den Glauben das „Gott“ auf dieser Welt direkt eingreifen würde und die Gerechtigkeit herstellen würde, die sie sich vorstellen.
Die meisten gläubigen Menschen sind eher Theisten (eingreifend) als Deisten( nicht eingreifend). Das kann man natürlich als naiv empfinden, ist aber letztlich auch nur ein persönliches Urteil auf dem eigenen - vermutlich naturalistischen oder deistischen - Weltbild basierend. Was man natürlich persönlich so sehen und sagen kann!


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08.01.2019 um 13:45
LeiseWorte schrieb: ist aber letztlich auch nur ein persönliches Urteil auf dem eigenen - vermutlich naturalistischen oder deistischen - Weltbild basierend
Persönlich und Subjektiv ist ein Glaube immer.
Aber ein wenig Logik sollte er schon aufweisen sonst verliert man den Glauben eben dann, wenn die Unstimmigkeiten zu gross werden und man ihn eigentlich am nötigsten hätte.
Das Paradox der Theodizee lässt sich nicht anders lösen, sonst ist man den Argumenten des Atheismus hilflos ausgeliefert.


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08.01.2019 um 14:09
benihispeed schrieb:Das Paradox der Theodizee lässt sich nicht anders lösen,
...als einen deistischen Ansatz ( Gott existiert, aber er greift nicht ein ) zu verfolgen? Ich gebe zu, dass man angesichts vieler Dinge, die in der Welt geschehen, schon an einem theistischen Modell ( Gott existiert und greift auch ein) zweifeln könnte.
Aber auf der anderen Seite berichten Menschen ja auch immer wieder von einem wundersamen Eingreifen Gottes in ihrem Leben. Alles Fehlinterpetationen? Oder reicht vielleicht unser Denkvermögen oder Wissen nicht aus, um Beides - also ein Eingreifen und ein ein Nichteingreifen Gottes - sinnvoll unter einen Hut bringen zu können?


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08.01.2019 um 14:48
LeiseWorte schrieb:..als einen deistischen Ansatz ( Gott existiert, aber er greift nicht ein )
Mein Ansatz ist ein Pantheistischer, Alles ist „Gott“ und er kann nicht direkt in seine eigenen Prozesse eingreifen ohne sich selber zu verändern.
Meiner Meinung nach wirkt er indirekt, über unseren Geist, unser Verhalten, unsere Barmherzigkeit mit uns und allen Lebewesen, zum Guten.


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08.01.2019 um 15:54
Der Ausdruck Pantheismus oder Pantheïsmus (von altgriechisch πᾶν pān „alles“ sowie θεός theós „Gott“)bezeichnet die Auffassung, dass „Gott“ eins mit dem Kosmos und der Natur ist. Das Göttliche wird im Aufbau und in der Struktur des Universums gesehen, es existiert in allen Dingen und beseelt alle Dinge der Welt bzw. ist mit der Welt identisch. Somit ist hier kein persönlicher bzw. personifizierter Gott vorhanden.( Quelle: Wikipedia)
@benihispeed
Ist das der pantheistische Ansatz, den du vertrittst?


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08.01.2019 um 16:18
LeiseWorte schrieb:Ist das der pantheistische Ansatz, den du vertrittst?
Genau, mit einer Ausnahme, ich vertrete die Ansicht, dass es ein universelles Bewusstsein gibt, dass alle, scheinbar unabhängigen, Bewusstseine umfasst und mit dem man durchaus kommunizieren kann.


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12.01.2019 um 12:21
im grunde ist es nicht nur eine spirituelle sondern auch eine wissenschaftlich psychologische ansicht

die theorie von jung dazu ist : Wikipedia: Kollektives_Unbewusstes


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12.01.2019 um 13:23
sarevok schrieb:im grunde ist es nicht nur eine spirituelle sondern auch eine wissenschaftlich psychologische ansicht
Genau, wobei man die Psychologie als Grenzgebiet der Wissenschaft sehen muss weil es schwieriger ist mit dem Subjektiven menschlichen Geist reproduzierbare Versuchsergebnisse zu erlangen.
Dadurch gleichen Psychologische Theorien mehr der Philosophie als der Medizin.
Wie sich auch bei Jung zeigt, der im übrigen sehr spirituell war.


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16.01.2019 um 12:58
Arikado schrieb am 02.01.2019:Wenn es mir schlecht geht, dann denke ich einfach daran, dass ja auch das vorbeigeht.
Nun, hat man diese Gewissheit immer? ;) :D


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