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Glaube verlieren

190 Beiträge, Schlüsselwörter: Glaube, Atheismus, Judentum, Verlieren

Glaube verlieren

30.12.2018 um 03:59
Wem kann man denn Vorwürfe machen wenn man geglaubt hat und darum falsche Entscheidungen gefällt hat.
Mir hat ja der katholische Religionsunterricht Gott nah gebracht, dann habe ich evangelischen Religionsunterricht gehabt und dann haben mich die Zeugen Jehova missioniert, dann schien es mir durch Ereignisse als ob Gott existierte und ich glaubte. Nach seinen Regeln traf ich Entscheidungen die nicht zum gewünschten Erfolg führten. Jahre Süäter glaubte ich fest das Gott mir hilft und meine Gebete erhört, aber nichts da. Es zeigte sich das Gott nichts getan hatte und nichts tut, ganz so als ob er nicht existieren würde.

Dann ein Rätsel zum Jenseits. Wen erwartet einen adoptierten Menschen dessen Adoptionseltern noch leben, und der seine wirklichen Eltern nie gesehen hat die Tot sind.


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01.01.2019 um 13:43
christentum zeugen ... ja da kann man deine verwirrung verstehen.

hast du dich mal gefragt was du eigentlich suchst ?

naja fehler sind dafür da um daraus zu lernen nun weißt du auf jedenfall das was du suchst du dort nicht findest

auch in dem was nicht gesagt wird kann man erkentnis finden :)


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01.01.2019 um 21:30
lexa schrieb:Es zeigte sich das Gott nichts getan hatte und nichts tut, ganz so als ob er nicht existieren würde.
Wirklich Glauben heisst nicht irgendwelche Religionen durchzuprobieren wie eine Speisekarte, und sich dann enttäuscht abzuwenden wenn einem nichts schmeckt.
„Gott“ ändert nicht dein Leben aber er ändert die Art wie du dein Leben lebst wenn du ihn erkennst.
Glauben kann man nicht anziehen wie ein Kleid , man muss sich sein ganz persönlichen Glauben immer wieder erarbeiten, sonst ist er nur noch eine leere Formel.


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02.01.2019 um 17:06
Gibt es hier eigentlich jemanden, der den Glauben an Gott schon mal verloren hatte, ihn aber dann wiedergefunden hat?
Ich hadere seit dem Tod meines Vaters sehr mit Gott, als Kind war ich sehr gläubig, später immer weniger, aber obwohl mir irgendwie der Glaube fehlt, bete ich bis heute und hoffe, dass er mir hilft.
Und mit "Helfen" meine ich nicht Wunscherfüllung, sondern eigentlich mehr, dass er mir Kraft und Hoffnung schickt mein Leben, was mir oft unerträglich ist, durchzustehen.
Ich bete auch, dass er mir helfen soll, ihn also Gott wiederzufinden.
Es ist schlimm für mich nicht an etwas glauben zu können, der atheistische Lebensentwurf ist so rein gar nichts für mich, ich finde es geradezu trostlos zu denken, dass alles auf der Welt rein zufällig passiert.
Und wenn einer halt die Arschkarte im Leben durch Krankheit oder so gezogen hat, dann hat er halt Pech gehabt.
Deshalb würde ich gern wissen, WIE man den Glauben wiederfinden kann und wie das andere geschafft haben?


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02.01.2019 um 17:07
lexa schrieb am 30.12.2018:Dann ein Rätsel zum Jenseits. Wen erwartet einen adoptierten Menschen dessen Adoptionseltern noch leben, und der seine wirklichen Eltern nie gesehen hat die Tot sind.
Was hat das "nie gesehen" damit zu tun, wer ihn im Jenseits empfängt? Angeblich sind im Jenseits alle Informationen aus dem Diesseits zugänglich, also wissen die Eltern trotzdem, wann der Sohnemann eintrifft. Auch wenn der sie zu Lebzeiten nie gesehen hat, egal, sie werden da sein. ... und außerdem warten oft auch Freunde oder andere Vor-Verstorbene auf den Frischverstorbenen, nicht nur die Eltern und andere enge Verwandte, wenn man derartige Berichte übers Jenseits glauben will.


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02.01.2019 um 17:10
sonnenfluss schrieb:Und wenn einer halt die Arschkarte im Leben durch Krankheit oder so gezogen hat, dann hat er halt Pech gehabt.Deshalb würde ich gern wissen, WIE man den Glauben wiederfinden kann und wie das andere geschafft haben?
Ersetze den personalisierten aber offensichtlich trotzdem recht unpersönlichen (da nicht helfenden) Gott einfach durch Karma + Wiedergeburt, denn wer glaubt mehr als ein Leben zu haben, der kommt mit einem Leben voll Mühsal, Rückschläge oder Krankheit leichter zurecht, frei nach dem Motto, im nächsten Leben läuft garantiert alles besser, wenn Du in diesem schon allen denkbaren Sch*** durchgekaut hast.


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02.01.2019 um 17:23
Okay, den Denkansatz mit Reinkarnation habe ich auch versucht, ist in der Theorie auch sicher erst mal hilfreich, nur in der Praxis hapert es bei mir sehr.
Ich lebe ja JETZT und wenn der jetzige Status of unerträglich scheint, bringt der Gedanke an ein EVENTUELL späteres, neues Leben nicht viel.
Mein Papa hatte kein gutes Leben, das war von Krankheiten und einer echt katasthrophalen Ehe geprägt, auch sein Sterben war alles andere als friedlich.
Im Gegensatz dazu ist meine Oma (für mich waren meine Grosseltern meine Eltern, meine Oma hat mich aber abgelehnt, deshalb nenne ich sie jetzt auch nicht Mutter) total friedlich und gut gestorben.
Da fragt man sich auch WIE kann das sein?
Er musste sich quälen bis zum Schluss und sie hatte den leichtesten Übergang überhaupt und ist im Schlaf gestorben.
Und ich hab bei meinem Vater auch keinen friedlichen Gesichtsausdruck nach dem Tod gesehen, es gab auch nachher keine spirituelle Erfahrung, auch keinen tröstenden Traum.
Da ist einfach nichts.
Ich wünsche mir für ihn, dass es weitergegangen ist, dass er JETZT glücklich sein darf.
Es geht nicht mal um mich, ich wäre nicht mal so unglücklich, wenn alles nach dem Tod für mich vorbei wäre, aber dass mein Vater für all die Scheisse, die er mitmachen musste, keinen Ausgleich erfahren hat, ja, das macht mich zutiefst verzweifelt.


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02.01.2019 um 17:44
Wenn es eine Wiedergeburt geben sollte, dann war die Sch*** in diesem Leben Deines Vaters vielleicht die Eintrittskarte für ein besseres nächstes Leben. Manches muß man sich einfach verdienen, erarbeiten, er-leiden, wie auch immer, denn auch aus negativen Erfahrungen lernt man, oft sogar besser als aus positiven, der Mensch ist leider so programmiert.
Wenn das Leben insgesamt ein Mix ist aus guten und schlechten Dingen, dann kann man schon froh sein. Und wer zu viele schlechte Dinge erleben muß, der sollte sich um so dringender an die seltenen guten Erlebnisse festhalten, auch das kleinste Sandkorn an Glück mitzunehmen lernen. Nicht nur die großen Dinge im Leben zählen, sondern genauso das Kleinvieh, denn auch Kleinvieh macht einen Haufen Mist, wenn es herdenweise kommt.


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02.01.2019 um 19:30
@Rao

ja ich, als kind war ich von grund auf irgendwie schon gläubig habe das dann aber durch erlebnisse in der kindheit und

erlebnisse beim militär verloren gehabt, habe diesen dann aber wiederrum durch erlebnisse die ich

hier aber nicht weiter erleutern werde wiedergefunden würde aber in meinen fall nicht mehr von sowas

wie glauben ausgehen eher wie etwas erlebtes.

Lg

Sarevok


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02.01.2019 um 20:20
@lexa

Ich habe vor einigen Jährchen eingesehen, dass es keine guten Gründe für meinen Glauben gibt, da hat er sich in Luft aufgelöst.

-wenn es einen Gott gäbe (und dieser auch nur halbwegs kompetent und gut wäre), dann schüfe der doch nicht eine Welt wie die unsrige, die derart viel Elend hervorbringt
-die Basis (oder Basen?) des Glaubens (Bibel, Koran etc.) sind nichts weiter als Märchenbücher. Man findet darin kein Wissen, welches der damaligen Zeit voraus gewesen wäre

...und dieser Gott verlangt von mir nun noch eine Lobpreisung? Hosianna, der kann mich mal. :)


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02.01.2019 um 20:25
@Arikado
Und lebst du gut damit?
Ich verstehe jeden, der nicht glauben kann, glaube ja selbst nicht wirklich, aber gerade in Krisen tut Atheismus richtig weh, zumindestens mir.
Wie gehst du als Nichtgläubiger mit Schicksalsschlägen um?
Ist das dann nicht deprimierend an nichts zu glauben?
Ich denke, es ist doch kein Zufall, dass praktisch fast alle Kulturen, ja auch Naturvölker irgendwie den Glauben an eine höhere Macht in sich tragen.
Wahrscheinlich ist das so, damit am Leben nicht verzweifelt, wenn es schlecht läuft.


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02.01.2019 um 20:35
@sonnenfluss

Wenn es mir schlecht geht, dann denke ich einfach daran, dass ja auch das vorbeigeht.


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02.01.2019 um 20:41
Mancher Schmerz geht nicht so einfach weg, leider.
Klar, man hat gute und schlechte Tage, aber ich suche immer noch nach einem gewissen Sinn im Leben.
Mich befriedigt so ein Spruch nicht wie "Das Leben hat so viel Sinn, wie wir ihm geben".
Und das ist nicht mal nur auf mein eigenes Leben bezogen, man muss das Ganze sehe, es passiert so viel Leid in dieser Welt, so viel Grausames, ich kann da einfach nicht denken, haben die anderen halt Pech gehabt.


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03.01.2019 um 14:35
Seht die Sache einfach mal von der anderen Seite.

Niemand von uns wird gefragt, ob er in diese Welt gesetzt werden will oder nicht, oder wo er geboren werden will, in guten oder miesen Verhältnissen. Auch unsere Eltern sind nicht immer für uns gut, oder können und wollen uns das geben was wir brauchen.

Also können wir nur die Sache selber in die Hand nehmen und mitnehmen, was des Mitnehmens wert ist, und bleiben lassen, was uns nur belasten würde und was uns nicht liegt, was uns nichts bringt.

Und da soll sich möglichst niemand beeinflussen oder von anderen bequatschen lassen, was er denn tun oder mögen müßte, denn das alles soll, darf und muß jeder für sich selber herausfinden.

Prüft alles und behaltet das Gute, ein wahrer Spruch. Alles andere --> Mülltonne, körperlich wie geistig.

Wer so leben kann, der kann sich Hoffnungen auf ein gutes Leben machen, auch wenn er vielleicht körperlich nicht gut beisammen oder finanziell arm dran ist. Denn Zufriedenheit kommt nicht von außen, von Äußerlichkeiten, die findet man nur, wenn man selber innerlich seinen idealen Zustand erreicht hat.
Diogenes in der Tonne, glücklicher als der reiche Herrscher in seinem Palast, um den ständig die Meuchelmörder streichen.


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03.01.2019 um 17:59
sonnenfluss schrieb:Okay, den Denkansatz mit Reinkarnation habe ich auch versucht, ist in der Theorie auch sicher erst mal hilfreich, nur in der Praxis hapert es bei mir sehr.
sonnenfluss schrieb:Mancher Schmerz geht nicht so einfach weg, leider.
Klar, man hat gute und schlechte Tage, aber ich suche immer noch nach einem gewissen Sinn im Leben.
Also mir leuchtet die Vorstellung der Reinkarnation sehr ein ich verstehe nur nicht ganz was du mit Praxis meinst.
Ich war Atheist bis ich erkannte, dass auch dies eine einengende Ideologie sein konnt und die, wie du schon geschrieben hast, keinerlei übergeordneten Sinn hergab.
Darum bezeichne ich mich jetzt als Pantheist mit dem glauben an Reinkarnation.
Denn die Reinkarnation gibt mir erst den persönlichen Sinn in meinem Leben.
Ich glaube nähmlich das sich unsere Seele eine Aufgabe stellt, die sie in diesem irdischen Leben erleben möchte.
Dazu wählt sie sich unseren Charakter aus mit dem sie diese Erfahrung am besten machen kann.
Unser Ziel und Sinn ist es nun zu erkennen was diese Aufgabe ist und wo unsere tiefsten Ängste sind, denen wir uns stellen müssen.


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03.01.2019 um 18:16
Ich glaube an Reinkarnation mehr aus einem praktischen Sinn heraus, weil die Natur die Meisterin des Recycling ist, und wenn es sowas wie Seelen (energetische Imprints im Gewebe der Realität oder wie man es nennen will) gibt, dann ist es eigentlich nur logisch, daß sie sich immer wieder einen neuen Körper suchen, wenn der letzte hinüber ist, um sich fortzuentwickeln. Man trägt ja auch nicht sein ganzes Leben lang das selbe Hemd, weil man aus den Babykleidchen irgendwann herauswächst und sich hin und wieder im Stil verändert, was neues und anderes will, sich verbessern will.

Deswegen kann man übrigens trotzdem Atheist bleiben :) denn der Glaube an Reinkarnation ist nicht vom Glauben an sowas wie Götter abhängig.


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03.01.2019 um 18:21
Mit "Praxis" meinte ich, dass ich an schlechten Tagen immerzu am Zweifeln bin, da hilft der Gedanke, dass es vielleicht möglicherweise ein weiteres Leben nach dem Tod gibt, nicht viel.
Es weiss ja keiner von uns, ob das stimmt, es ist in erster Linie alles erst mal reiner Glauben und wenn man als Mensch nicht gefestigt in seinen Überzeugungen ist, fängt man wieder zu Grübeln an.
Bei Atheisten verstehe ich halt nicht, wie sie mit ihrer Ideologie dauerhaft glücklich werden können, zu glauben, dass alles ohne jedweden Sinn im Leben ist, halte ich für absolut deprimierend.


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03.01.2019 um 18:25
Wir Atheisten geben uns unseren Sinn selber, deswegen sind wir ja nicht auf irgendwelche jenseitigen "Big Brothers" (Götter) oder Alternativen (ich müßte nicht an Wiedergeburt glauben, mein Lebensglück hängt nicht davon ab) abhängig.
Wie ich geschrieben habe, es war nicht meine Idee in diese Welt gesetzt zu werden, aber da ich nun mal da bin mache ich das beste daraus - für mich selber, was eben nicht heißt, die Vorstellungen meiner Mutter oder von jemand anderen zu verwirklichen, denn mit denen kann ich mich nicht identifizieren.
Also tu ich möglichst das, was mir gefällt, was ich gerne tu - für mich, nicht für jemand anderen. Das reicht voll zur Erfüllung meines Lebens, bei den vielen Interessen die ich habe.


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03.01.2019 um 19:10
@Arikado
Arikado schrieb:...und dieser Gott verlangt von mir nun noch eine Lobpreisung?
Das muss dann aber ein recht armseliger Gott sein, wenn er darauf angewiesen ist. Viel eher sind es die Gottesanbeter, die es wurmt, daß andere Menschen auch ohne virtuellen Aufpasser moralisch handeln können.

"Religion ist das, was die Armen davon abhält, die Reichen umzubringen."
Napoléon Bonaparte

"Gott ist nur eine Arbeitshypothese. Es zeigt sich, daß alles auch ohne Gott geht und zwar ebenso gut wie vorher."
Dietrich Bonhoeffer

Lesetip:
csm 3847905872 e5806eab54
Wikipedia: American_Gods


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03.01.2019 um 20:48
Es geht mir ja gar nicht um Gott, es geht im weitesten Sinne um den Sinn des Lebens und Gott steht halt für die meisten für die Schöpfung, für den Ursprung von allem.
Wenn man jemanden verliert, den man wirklich über alles geliebt hat, dann ist das einfach eine total schlimme Vorstellung, dass man diesen Menschen wirklich niemals wiedersehen darf.
Dass der einfach weg ist und weg bleibt, und natürlich ist es dann ein grosser Trost, wenn man zum Beispiel an ein Leben nach dem Tod glauben würde.
Abgesehen davon kann man sich seine Welt nicht immer so sorglos und schön machen, wie man möchte.
Wir sind alle irgendwie Beschränkungen ausgesetzt, sei es finanziell, körperlich, gesundheitlich, was auch immer.
Ich habe auch viele Interessen, mir wird es auch allein nicht langweilig, aber trotzdem bin ich nicht glücklich, dafür gibt es diverse Gründe, ich suche für mich einfach immer noch den sogenannten Sinn des Lebens...


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