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Glaube verlieren

190 Beiträge, Schlüsselwörter: Glaube, Atheismus, Judentum, Verlieren

Glaube verlieren

23.09.2018 um 16:58
JakeGabriel schrieb:Ich sah deutlich den Namen Jesus und eine Stimme sagte: "Ja er ist es!" Es geschah nicht mal im Traum, ich lag im Bett, war aber wach.
"Glaube" kann ja bekanntlich Berge versetzen.


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23.09.2018 um 17:19
JakeGabriel schrieb:Erst gestern legte ich mich zum Schlafen, Auf dem Herzen hatte ich eine Frage: "Wie ist es mit Jesus? Ist er wirklich der Weg? Ist die Errettung für die Menschen in seinem Namen?"
Das sind aber drei Fragen.
Und dann, findest Du es nicht etwas Spät diese Fragen zu stellen, wenn Du schon so tief in den Kaninchenbau, mit Deinem Kumpel, hinab gestiegen bist?
Gruß
Mailo


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23.09.2018 um 17:22
Mailo schrieb:Das sind aber drei Fragen.
Läuft daraus hinaus. Ist er der versprochene Erretter, der Messias?
Mailo schrieb:Und dann, findest Du es nicht etwas Spät diese Fragen zu stellen, wenn Du schon so tief in den Kaninchenbau, mit Deinem Kumpel, hinab gestiegen bist?
Wie soll ich das verstehen?


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23.09.2018 um 17:53
@JakeGabriel
Nun ich meine.
Wenn Dich Dein Führer schon in den Wald geführt hat, brauchst Du nach seiner Ortskundiegkeit nicht mehr zu fragen.
;)

Gruß
Mailo


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23.09.2018 um 17:58
Mailo schrieb:Nun ich meine.
Wenn Dich Dein Führer schon in den Wald geführt hat, brauchst Du nach seiner Ortskundiegkeit nicht mehr zu fragen.
;)
Ich bin schon seit Jahren von der Existenz der spirituellen Welt überzeugt. Dass Jesus der versprochen Messias ist, war es für mich aber gar nicht offensichtlich. Ich habe nur immer eine magische Kraft in diesem Namen "Jesus" gespürt.


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23.09.2018 um 18:09
@JakeGabriel

Du meinst so wie ein Idol?
Aber die Person "Jesus" entsteht doch nur in deinem Kopf. Und zwar so, wie Du von Ihm gehört oder gelesen hast.
Gruß
Mailo


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23.09.2018 um 18:13
Mailo schrieb:Du meinst so wie ein Idol?
Aber die Person "Jesus" entsteht doch nur in deinem Kopf. Und zwar so, wie Du von Ihm gehört oder gelesen hast.
Das Evangelium sagt es ist der "Name" welcher die Kraft hat zu retten. Und ich spüre spirituell diese Kraft ob du es glaubst oder nicht.


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23.09.2018 um 18:18
@JakeGabriel
Was unterscheidet den Namen Jesus vom Namen Brain?
Jetzt außer den Buchstaben?


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23.09.2018 um 18:23
Mailo schrieb:Was unterscheidet den Namen Jesus vom Namen Brain?
Jetzt außer den Buchstaben?
Die Bedeutung, die in dem Namen ist. Wenn ich sage du bist ein Tier. Im Sinne du hast viele Muskeln, bist du vielleicht erfreut. Wenn ich sage du bist ein Tier und meine damit du wärest von Instinkten gesteuert, dann wahrscheinlich eher nicht. In Spanien gibt es viele die Jesus heißen. Wenn ich aber zu Jesus bete meine ich die biblische Person, die den Anspruch hat, Sohn Gottes zu sein.


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23.09.2018 um 18:33
@JakeGabriel
Also betest Du zu einer fiktiven Person aus einem Buch.
Aber nun ja, müssen wir nicht weiter ausführen. ;)
Gruß
Mailo


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23.09.2018 um 18:35
JakeGabriel schrieb:Wenn ich aber zu Jesus bete meine ich die biblische Person, die den Anspruch hat, Sohn Gottes zu sein.
Was immer ein Zirkelschluss sein wird.


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23.09.2018 um 18:43
Mailo schrieb:Also betest Du zu einer fiktiven Person aus einem Buch.
DyersEve schrieb:Was immer ein Zirkelschluss sein wird.
Das ist eure Meinung, die ich akzeptiere. Meine Erfahrung sagt was anderes!


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23.09.2018 um 21:24
@lexa

der eine ist ein berufstätiger erwachsener der auf die arbeit muss.der betet darum, dass es am nächsten morgen keinen schnee geben wird, denn er will sicher und rechtzeitig zur arbeit kommen.
der andere ist ein kind und wäre froh, wenn es am nächsten morgen schneit, denn dann müsste er nicht in die schule bzw. könnte im schnee spielen.auch das kind betet, aber eben darum dass es schnee geben wird.

exemplarisch an diesem beispiel:egal was gott tut oder nicht tut, er wird meistens mindestens einen menschen auf diesem planeten enttäuschen, was aber nicht bedeutet, dass es ihn nicht gibt.

meine mutter war eine sehr gläubige frau und erkrankte an krebs, woran sie dann auch starb.ich habe oft gebetet und obwohl die prognosen immer schlechter wurden, dass gott ein wunder geschehen lässt und sie heilen wird.es kam leider nicht so.ich war vorher gläubig und bin es noch.

die stelle in der bibel die du zitierst hat auch etwas mit vertrauen zu tun, vertrauen auf einen allmächtigen gott,der aber auch allwissend ist, jede mögliche zukunft vorhersieht, jeden gedanken kennt und der das beste für die menschen will, den wir aber niemals begreifen werden, auch seine handlungen nicht.oftmals kommt es zu einem leid, etwas negativem was wir menschen nicht verstehen,doch gott kann daraus etwas größeres besseres werden lassen.ähnlich wie jesus zwar stirbt und das für seine jünger scheinbar der größtmögliche fehlschlag ist, verwandelt sich das ganze in den größtmöglichen sieg indem die rettung für uns erwirkt wird.

stell dir vor dein auto streikt und du kommst zur spät zur arbeit.ärgerlich.
jetzt stell dir vor wenn du die 5 minuten die du früher losgefahren wärst dich in einen tödlichen autounfall verwickelt hätten.du wüsstest gar nichts von deinem glück, im gegenteil, du wärst wahrscheinlich schlecht gelaunt weil du schon früh am morgen soviel stress hast, dabei hat dir das das leben gerettet.ähnlich kann es auch mit anderen dingen sein.

gott hört jedes gebet, ob er es so wie wir das gerne hätten oder uns vorstellen würden beantwortet ist eine andere sache,wir wissen nicht, was er weiss.

in der stelle der bibel geht es um eben dieses vertrauen auf gott beim beten,dass gott alles so macht wie es sein muss. selbst jesus hat sich nicht mit wundern vorm tod bewahrt, sondern nahm ihn im vertrauen auf gott an. das heisst nicht, dass gott jedes gebet 1:1 von jedem gläubigen so erfüllt, was wie du siehst anhand des beispiels ,dass ich am anfang nannte gar nicht möglich ist.


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23.09.2018 um 21:45
@Angelus144

Und was hätte deiner Mutter sonst Schlimmeres passieren können, wenn sie geheilt worden wäre, statt zu sterben?

DAS sind doch die Probleme, die die meisten Menschen meinen, wenn sie beklagen, dass Gott ihre Gebete nicht erfüllt. Nicht so läppische Dinge wie Schnee oder Nicht-Schnee.


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24.09.2018 um 12:29
@AlteTante
sterben müssen wir alle.ob mit 4 Jahren ,40 oder 80 oder 500 Jahren, für die liebenden Hinterbliebenen wird es immer zu früh sein auch nach einer wundersamen Heilung.

Man sollte nicht traurig sein für die, die gehen dürfen,eher für die,die bleiben müssen.

Dass es nichts schlimmeres gibt als den Tod mag nur für jemand stimmen, der davon ausgeht dass wir nach unserem Leben hier in einem schwarzen nichts verpuffen.das ist nicht das was ich glaube.der Tod ist nicht das Ende sondern eigentlich ein Anfang.

Wir nehmen das leben von Menschen die wir lieben von Gott an,man sollte versuchen auch anzunehmen wenn er entscheidet jemanden heimzuholen,auch wenn das entgegen dem steht wie wir es uns das persönlich wünschen würden.

Wir sehen die Dinge aus unserer Sicht und urteilen aus unserer Sicht.


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24.09.2018 um 12:41
Ich meinte weniger das Sterben-Müssen als vielmehr den Weg dorthin. Viele Krebserkrankungen sorgen für starke Schmerzen, gerade im Endstadium, und nicht immer sind diese gut behandelbar. Das galt natürlich früher noch viel mehr als heute, ist aber teilweise auch heute noch so.

Es ist ja nicht so wie in einer Krankenhausserie, wo der Krebskranke eine Fernsehfolge lang ruhig im Bett liegt, und nur deshalb traurig guckt, weil er sich vor 20 Jahren mit einem Familienmitglied gestritten hat und nicht weiß, ob es vor seinem Tod noch zu einer Versöhnung kommen wird. Oder weil sein letzter Wunsch ist, dass andere sich versöhnen, und er nicht weiß, ob das noch klappt. Und wenn die Versöhnung mit Hilfe des Serienhelden (Arzt oder Krankenschwester) geglückt ist, schläft der Kranke friedlich ein und ist tot. Das ist Hollywoodromantik.
Wenn deine Mutter an Krebs starb, wirst du das selber wissen.

Dein Versuch, das Problem (nicht nur der liebenden Angehörigen, sondern vor allem des Patienten, was oft vergessen wird) auf den Tod des Patienten zu beschränken, sieht für mich so aus, als wenn du von der Verantwortung deines liebenden, allmächtigen Gottes für das (auch körperliche!) Leid des Betroffenen ablenken willst.


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24.09.2018 um 20:20
@AlteTante

wenn ich von leid rede, rede ich nicht wie ein blinder von farben.ich habe selbst ein paar sachen mitgemacht und auch menschen leiden und sterben sehen, die mir sehr nah waren, z.b. meine mutter.
es muss bei krebs nicht immer den denkbar schlimmsten weg nehmen,aber leider kommt das vor, ich denke das ist jedem klar, der sich ein wenig mit der erkankung auseinandersetzt und fernsehen ist immer fernsehen, ob es ein actionfilm oder eine arztserie ist.
menschen die sterben leiden aber nicht immer nur an schmerzen, sondern viele machen sich auch über dinge gedanken, die sie lange verdrängt haben und sehen sich damit konfroniert, solange sie noch leben.
von daher finde ich es jetzt nicht unbedingt unrealistisch, dass sich jemand der stirbt gedanken um verzeihen oder versöhnung macht.

an dingen die der mensch nicht in der hand hat geben manche gern gott die schuld, weil es für sie jemand geben muss der an ihrem leid schuld ist.man weiss nicht, was krebs genau auslöst, aber wäre es definitiv erwiesen, dass es alleine an der verschmutzten umwelt, den zusatzstoffen im essen und tschernobyl und fukushima liegt, wem wollen solche menschen dann die schuld geben, dass sie an krebs erkrankt sind oder ihre lieben daran erkrankt sind,auch gott?rhetorische frage..

ich will nichts beschränken und auch nicht ablenken.aus christlicher sicht ist gott weder am tod noch am leid schuld, verantwortlich, noch will er es für uns.man kann das gerne anders sehen, aber das hat mit christentum nichts zu tun und deshalb kann man dann das christentum auch nicht inhaltlich kritisieren.wie die zusammenhänge sind habe ich beim schreiben mit dir in verschiedenen beiträgen sehr sehr ausführlich mehrfach geschildert. wenn man das nicht hören oder verstehen will oder gott als schuldigen will, nutzen auch hunderttausend worte nichts und ich würde das in dem fall auch nicht gerne weiter somit unnötig vertiefen.


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24.09.2018 um 20:27
@Angelus144
Stimmt, wir beide haben über dieses Thema schon oft diskutiert und werden wohl nie auf einen gemeinsamen Nenner kommen.


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14.11.2018 um 10:08
@lexa

einfache antwort

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Glaube verlieren

16.11.2018 um 11:03
Ich finde das Thema recht interessant. Um Glaube verlieren zu können, muss man ja geglaubt haben. Ich persönlich glaube nicht an einen Gott, der mit langem Bart vom Himmel aus über uns wacht. Diese Geschichte war mir schon als Kind ziemlich suspekt. Dennoch ertappe ich mich ab und an dabei, wie Kirchen mich in ihren Bann ziehen oder ich auf dem Friedhof versuche mit meinen verstorbenen Vorfahren zu reden. Was so gesehen ohne den Glaubensaspekt ja schon an Schizophrenie grenzt.

Ich denke in einer Zeit, in der so viele ,, göttliche Ereignisse" wissenschaftlich erklärt werden können und die Kirche eher als Institution gesehen wird, statt als Glaubensgemeinschaft, hat der Glaube es von Beginn an schwer, Fuß zu fassen und die Rolle im Leben einzunehmen, die er einst hatte.


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