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Es gibt keinen Gott und es wird auch keinen Gott geben!

18.278 Beiträge ▪ Schlüsselwörter: Gott, Atheismus, Religionskritik ▪ Abonnieren: Feed E-Mail

Es gibt keinen Gott und es wird auch keinen Gott geben!

06.10.2016 um 17:13
Ich habe hier nichts angedichtet. Sie hat eine Ausdrucksweise verwendet, die darauf schließen ließ.

Und eine Erhöhung über andere, weil man denkt, der eigene Glaube wäre besser als der eines anderen, ist in meinen Augen nunmal schlich und ergreifend inkorrektes Verhalten.

Das gilt für alle Arten von Erhöhung über andere, weil sie ganz klar den Weg zu einem guten Miteinander behindert und Konflikte provoziert, die alles andere als nötig sind.

dedux schrieb:
Da hat dir dein irrationales Ich was ins Ohr geflüstert.

Nein, hat es nicht. Lies selbst.

cucharadita schrieb:
und wünschte es würde langsam mal mehr Leute aufwachen

Damit drückt sie indirekt aus, das alle die nicht das Glauben, was sie glaubt, automatisch "schlafen".

Also blind sind, weil sie die "Wahrheit" mal wieder nicht erkennen.

Solche Ausdrucksweisen sind unter Gläubigen durchaus normal und treten häufig auf, leider sind sie aber, wenn man sie im Kontext betrachtet alles andere als Höflich oder geschweige denn Gerecht gegenüber anderen.

Das hat nichts mit meinem "Irrationalem Ich" zu tun. Du dichtest hier ein paar Sachen zusammen, die mit dem eigentlichen Sachverhalt gar nicht in Verbindung stehen um mich in ein (für mich) eher unangenehmes Licht stellen in dem du mir und meiner Person Sachen unterstellst.

Ich bitte dich, so etwas einfach zu lassen.

Ich habe in diesem Text nur erklärt wieso ich mich hier im Forum verhalte, wie ich es nunmal tue. Es gibt nämlich viele, die aufgrund meiner Ausdrucksweise daran zweifeln das ich tatsächlich ein Buddhist bin. Das diese Tatsache aber keinerlei Verbindung zu einer Diskussion hat, in der man nicht einfach irgendwas ohne Befunde behaupten und als Wahrheit bezeichnen kann, wird schlicht verdrängt.

Ich halte mich nur an vorgegebene Regeln der deutschen Sprache, und vielen hier sind diese nicht bekannt.

Deshalb unterstellen sie mir, ich würde meine Religion nur als kleines Hobby betreiben, weil sie denken, ich müsste während einer Diskussion alles abnicken. Das es nicht so ist, habe ich nun oft genug erklärt. @dedux
Du befindest dich mit deiner Interpretation ganz tief im Wertungssumpf, weil dir nicht bewusst ist, dass deine Interpretation von Cucharaditas Worten deiner eigenen Vorstellung entspringt. Du stellst sie als Fakt dar. Das unterscheidet dein Verhalten nicht von dem von dir kritisierten Verhalten anderer.
Wenn du von der Vorstellung, ein Buddhist müsse rational denken und überhaupt von der Vorstellung, du seist ein Buddhist abrücken würdest und schaust, was dann übrig bleibt, dann wird dir vielleicht der Begriff Maya ein Hauch seiner Bedeutung offenbaren.

Wenn ich mir diese Diskussion anschaue, dann sehe ich Buddha unter dem Baum sitzen und das Wesen des Leids erkennen.


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Es gibt keinen Gott und es wird auch keinen Gott geben!

06.10.2016 um 17:20
@GyatsoJigme
Um dann noch den Bogen zu dem Grund zu kriegen, warum ich mich überhaupt in die Diskussion eingeschaltet habe, unterstellst du Jesus Christus, er hätte manipulieren wollen. Wenn er sagt, liebe deinen Nächsten, wie dich selbst, dann weiß er um die Entstehung von Leid und zeigt Mitgefühl. Mitgefühl was hier gestern nicht deine Stärke war.


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Es gibt keinen Gott und es wird auch keinen Gott geben!

06.10.2016 um 17:22
@Bublik79
Zitat von Bublik79Bublik79 schrieb:Wie kannst du als Beispiel Nirwana beweisen?
Ist es nicht genau so eine Behauptung wie einer der eine andere Meinung für nach dem Tod hat?
Ich muss Nirvana nicht beweisen, weil Nirvana aus Zen Buddhistischer Sicht keinen Übernatürlichen Ursprung hat.

Vermutlich hast du unter dem Begriff Nirvana eine Art Paradies vor Augen, das ist Nirvana aber nicht.

Nirvana bedeutet lediglich die Welt so zu sehen wie sie ist, im Theravada ist es die endgültige Auslöschung der Existenz, das austreten aus dem Kreislauf der Wiedergeburt. Das ist für mich wiederum irrelevant weil ich kein Theravada Buddhist bin.

Der Buddhismus ist eine auf rational begründeten Argumenten aufgebaute Philosophische Lehre, keine echte Glaubenssache.

Alles Spekulativen Aussagen in den Buddhistischen Schriften sind Ursprungs des damaligen Hinduistischen Weltbilds und für Zen Buddhisten "Indische Märchenstunde", also nicht zu befolgen, weil Buddha selbst davor warnte sich Spekulationen hinzugeben.

Nirvana im Mahayana Buddhismus:
Nirvana kann als Freiheit von Anhaftungen an Zustände von Unglück, Zufriedenheit und Glück verstanden werden.
Was soll ich da beweisen ?
Zitat von deduxdedux schrieb:Du befindest dich mit deiner Interpretation ganz tief im Wertungssumpf, weil dir nicht bewusst ist, dass deine Interpretation von Cucharaditas Worten deiner eigenen Vorstellung entspringt.
Abgesehen davon das @cucharadita selbst aufgefallen ist, das diese Ausdrucksweise nicht angebracht war, stecken wir alle im Bewertungssumpf und ich behauptete niemals nicht darin zu stecken, ein Vorzeige Buddhist zu sein, oder sonstiges.

Ich habe noch eine Menge zu lernen, vermutlich sogar mehr als andere, die die buddhistische Lehre (im gleichen Zeitrahmen) verfolgen.

Von mir zu erwarten, das ich mich wie ein Erwachter verhalte und frei von jeglicher Art von Bewertung wäre ist Nonsense.

Und sowas solltest du wissen.

(Ändert übrigens immer noch nichts daran das in einer Diskussion regeln herrschen sollten @dedux )
Zitat von deduxdedux schrieb:Um dann noch den Bogen zu dem Grund zu kriegen, warum ich mich überhaupt in die Diskussion eingeschaltet habe, unterstellst du Jesus Christus, er hätte manipulieren wollen. Wenn er sagt, liebe deinen Nächsten, wie dich selbst, dann weiß er um die Entstehung von Leid und zeigt Mitgefühl. Mitgefühl was hier gestern nicht deine Stärke war.
Ich habe ausführlich erklärt das sich Manipulation auf den Punkt bezieht, das er Menschen dazu brachte an etwas zu glauben, für das es keine Beweise gibt. Seine Lehre ist wundervoll und ich respektiere sie.

Aber der Glaube an Gott ist nunmal in vielen Bereichen unserer heutigen Welt mit Manipulation verbunden und das war er auch früher.

Das es mir an Mitgefühl gemangelt hat, das kann durchaus sein. Das werde ich auch nicht abstreiten.


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06.10.2016 um 17:27
@GyatsoJigme
Alles gut, ich habe gesagt, was ich sagen wollte :)


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Es gibt keinen Gott und es wird auch keinen Gott geben!

06.10.2016 um 17:29
Zitat von GyatsoJigmeGyatsoJigme schrieb:Was soll ich da beweisen ?
Zu behaupten dass nach dem Leben nichts gibt ist genauso für mich als gebe da noch was.
Beweise mir dass nach meinem Tod diese Welt noch weiter gibt und diese nicht mit mir stirbt.


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Es gibt keinen Gott und es wird auch keinen Gott geben!

06.10.2016 um 17:32
@Bublik79
Zitat von Bublik79Bublik79 schrieb:Zu behaupten dass nach dem Leben nichts gibt ist genauso für mich als gebe da noch was.
Beweise mir dass nach meinem Tod diese Welt noch weiter gibt und diese nicht mit mir stirbt.
Der Zen Buddhismus macht über die Zeit nach dem Tod keine Aussage. Es ist Spekulation, und Spekulation lehne ich (wie es mir von Buddha selbst empfohlen wird) ganz einfach ab.
Einmal fragte ein Schüler den Zen Buddhistischen Meister Dogen, was nach dem Tod kommt:

- Meister Dogen, was kommt nach dem Tod ?

- Ich weiß nicht

- Was ?! Sie sind doch Erleuchtet, Meister !

- Aber nicht Tot.
Ich muss niemandem etwas beweisen, weil es nämlich nichts innerhalb der Lehre gibt, das es zu beweisen gilt.


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06.10.2016 um 18:24
@GyatsoJigme
Zitat von GyatsoJigmeGyatsoJigme schrieb:Ich sehe darin immer noch keinen Widerspruch, weil ein Atheist dem Glauben gegenüber nicht negativ gesinnt sein muss.
Ein Atheist glaubt nicht an Gott und daher auch nicht an göttliche Lehren. Das Ablehnen einer Idee ist eigentlich eine Negation dieser Idee und somit eine negative Einstellung oder auch keine positive.
Respektieren hingegen ist eine positive Einstellung. Positiv heißt nicht nur "gut" sondern auch bejahend. Jemand, der also eine Idee, einen Glauben, respektiert, sieht ihn positiv und nejaht ihn. Und ist somit kein Atheist.


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Es gibt keinen Gott und es wird auch keinen Gott geben!

06.10.2016 um 18:39
@off-peak

Na gut, dann mag das über die Definition so sein.

Für den Alltag finde ich solch eine Einstellung trotzdem hinderlich.


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Es gibt keinen Gott und es wird auch keinen Gott geben!

06.10.2016 um 19:03
Zitat von off-peakoff-peak schrieb:Ein Atheist glaubt nicht an Gott und daher auch nicht an göttliche Lehren. Das Ablehnen einer Idee ist eigentlich eine Negation dieser Idee und somit eine negative Einstellung oder auch keine positive.
@off-peak
Wie schaut es hiermit aus?
Nur mal so angedacht:
Ein Atheist steht dem Glauben an Gott und all den ganzen Weisheitslehren davon völlig gleichgültig gegenüber, weil es ihm auch tatsächlich gleichgültig ist.

Diese Gleichgültigkeit des Atheisten wäre wohl negativ, aber nur subjektiv, weil das eigene Empfinden es ist welches darüber wertet. Was mir wichtig erscheint dem anderen aber gleichgültig ist, somit teilt er nicht die Wichtigkeit die ich empfinde mit mir.

Dabei wäre bei einer Gleichgültigkeit des Atheisten tatsächlich und objektiv gesehen weder eine Ablehnung noch eine Zustimmung vorhanden, weder ein plus noch ein minus... ich denke das Wort Gleichgültigkeit gibt so eine Überlegung allemal her, oder?

Gleichgültigkeit (auch Indifferenz) bezeichnet einen Wesenszug des Menschen, welcher Gegebenheiten und Ereignisse hinnimmt, ohne diese zu werten, sich dafür zu interessieren, sich ein moralisches Urteil darüber zu bilden oder handelnd aktiv zu werden, um diese zu ändern.

Aus Wiki


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06.10.2016 um 19:04
@Onlyonecansave
Zitat von OnlyonecansaveOnlyonecansave schrieb:Ich glaube dir, weil ich ähnliches erlebt habe, wenn auch nicht so intensiv. Auch viele andere Menschen berichten ähnliches, so dass man ein ziemlicher Zyniker sein muss, um alle als Irre oder Lügner abzustempeln. Auch die Zeit danach empfinde ich ähnlich, dein Post hat mich gefreut. Es geht halt weg nach einer Zeit, aber wenigstens wissen wir was möglich ist. Wir müssen es trotzdem selbst erreichen, was auch schön ist.
Ja das hast Du gut zusammen gefasst.
Ich bin nach einigen Monaten auch erstmal wieder sehr eingebrochen, alte Muster kamen zurück,Traurigkeit und diese Verwirrtheit, die zurück bleibt.

Ja und dann tappt man alleine weiter, geht den Weg, bleibt am Ball und nach und nach löst sich Vieles, der Sinn kehrt zurück und die Liebe...alles erarbeitet man sich wieder neu und integriert es mehr und mehr in sein Leben.

Ich habe jetzt einen Mann kennen gelernt, der sein erwachen im März diesen Jahres hatte und unglaublich verwirrt, wütend und unzufrieden ist und ich freue mich ihn in dieser schwierigen Phase unterstützen zu können.

Wir finden uns schon ;)


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06.10.2016 um 19:08
@GyatsoJigme
Zitat von GyatsoJigmeGyatsoJigme schrieb:Der Buddhismus ist eine auf rational begründeten Argumenten aufgebaute Philosophische Lehre, keine echte Glaubenssache.
Und das ist der Punkt! Rationalität ist für mich subjektiv und was du unter rational verstehst muss nicht meiner Rationalität entsprächen.
Damit bist du für mich mit deiner rationaler Lehre nicht rationaler als @dedux oder @cucharadita, die mir rationaler sind als du. ;)


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Es gibt keinen Gott und es wird auch keinen Gott geben!

06.10.2016 um 19:11
@Doverex
Ein Atheist steht dem Glauben an Gott und alle den ganzen Weisheitslehren davon gleichgültig gegenüber, weil es ihm auch gleichgültig ist.
Auch.
Nur eines tut er nicht: dem Glauben positiv voller Ehrfurcht gegenüber stehen. Aber genau das impliziert der Begriff "Respekt". Und darum geht es mir. Zu sagen, ich bin Atheist, aber respektiere Deinen Glauben, ist ein Widerspruch.

Gerade Gläubige verlangen ja oft, man möge ihren Glauben respektieren. Was ein Unding ist, denn wer nicht dran glaubt, respektiert ihn auch nicht. Und warum sollte ich jemanden, der mMn etwas Absurdes glaubt, respektieren? Das einzige, dass er mit Recht fordern kann, ist Toleranz. Und die gewähre ich auch. Ihm, der Person, aber nicht der absurden Idee an sich. Gegen die trete ich immer auf.

Was ich aber eher annehme, ist, dass die meisten Leute Respekt mit Toleranz verwechseln. Oder synonym verwenden. Und daher mit solchen Aussagen wie "Ich bin zwar Atheist, respektiere aber Glauben" Verwirrung stifften.
Das Problem ist wohl eher sprachlicher und nicht ideologischer Natur.


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Es gibt keinen Gott und es wird auch keinen Gott geben!

06.10.2016 um 19:22
@off-peak
Ok, deine Gedanken kann ich gut nachvollziehen.

Denke nämlich auch, dass Millionen Atheisten (etwa aus Deutschland), denen Gott wahrhaft gleichgültig ist, sicher keine Minute Zeit dafür finden, um in so einen Thread - ob es nun einen Gott gibt oder nicht, je schreiben würden.

Es steht ja auch bei Wiki darüber >>>> oder handelnd aktiv zu werden

Wer handelnd aktiv wird, rutscht i-wie aus dieser Gleichgültigkeit schon raus ;)


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Es gibt keinen Gott und es wird auch keinen Gott geben!

06.10.2016 um 19:27
@Bublik79
Zitat von Bublik79Bublik79 schrieb:Rationalität ist für mich subjektiv und was du unter rational verstehst muss nicht meiner Rationalität entsprächen.
Das weiß ich, und ich denke, hier wurde ich missverstanden. Liegt aber auch an meiner ungenauen Ausdrucksweise.

Ich meine mit rational nicht, was du gerade denkst.

Mit rational spiele ich darauf an, das man im Zen Buddhismus nichts unbewiesenes glaubt.

Ich unterstreiche das einfach mal mit ein paar Zitaten, das ist vermutlich verständlicher.

Ich stelle mich nämlich gerade ziemlich dämlich an.
Worte können nicht alles beschreiben.
Des Herzens Botschaft lässt sich nicht in Worte fassen.
Wer Worte wörtlich nimmt, ist verloren.
Wer mit Worten zu erklären versucht,
Kann keine Einsicht ins Leben gewinnen.

Das Zen bietet eine Antwort, indem es in Abrede stellt, dass Antworten nötig oder möglich
sind. Stattdessen vertritt es die These, dass keinerlei Philosophie oder Religion in der Lage
sei, die Wirklichkeit angemessen zu beschreiben. Es geht so weit, dies auch auf sich selbst
anzuwenden: Wenn man das Zen versteht, lernt man vor allem, es hinter sich zu lassen.

Ein Mönch fragt den Zen-Meister: „Was passiert, wenn man meditiert? “
Der Zen-Meister antwortet: „Nichts. “

Ein Mönch fragt den Zen-Meister: „Wie kann ich in Zen eintreten?“
Der Zen-Meister antwortet: „Hörst du das Murmeln des Baches?“
Darauf der Mönch: „Ja, Meister.“
Der Meister sagt: „Dort ist dein Eingang.“

Ein Mönch fragt den Zen-Meister: „Was muss ich tun, um Erleuchtung zu erlangen?“
Der Zen-Meister antwortet: „Holz hacken und Wasser holen!“
Der Mönch fragt weiter: „Und was soll ich nach der Erleuchtung tun?“
Der Zen-Meister antwortet: „Holz hacken und Wasser holen!“
Man bemerkt die Einfachheit oder ?

Ich wollte mit Sätzen wie diesen
Zitat von GyatsoJigmeGyatsoJigme schrieb:Der Buddhismus ist eine auf rational begründeten Argumenten aufgebaute Philosophische Lehre, keine echte Glaubenssache.
klar machen, dass der Buddhismus keine Religion ist, wie man sie sich normalerweise vorstellt. Da geht es noch nicht um die Lehre und auch nicht darum das da mal der Gott war, und der hat dann das erschaffen, glaube oder das und das passiert sonst , usw.

Es ist ein ganz anderes Konzept, befremdlich.

Nicht bekannt, komisch und für viele wirkt es sogar so komisch, das sie es sofort ablehnen.

Zen zerschmettert Weltbilder, wirft alles über Bord, macht alles ungültig, weil nichts die Wirklichkeit tatsächlich beschrieben kann.

Unsere Systeme und Konzepte sind irreführend. Nicht hilfreich, nicht gut, nicht korrekt. Einfach irreführend und provozieren Trennung, Dualismus, Krieg, Streit, Leid.

All das gilt es hinter sich zu lassen. Schwer mit den Worten zusammenzufassen, die es eigentlich gar nicht beschreiben können.


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Es gibt keinen Gott und es wird auch keinen Gott geben!

06.10.2016 um 19:54
@GyatsoJigme
Zen ist einfach eine Tradition (so wie etwa Chan) die sich aus der ursprünglichen lehre erst entwickelt hat.
Klar kann Zen nur "Zen" beschreiben und nicht die Lehre von Siddhartha Gautama.
Des weiteren, ist es ja auch schwer von DAO infiziert ehmm, inspiriert/beeinflusst.
Ich kann mir gut vorstellen, das dir Zen gut gefällt.
Da es die seichteste Lehre ist^^
Ich wollte mit Sätzen wie diesen

GyatsoJigme schrieb:
Der Buddhismus ist eine auf rational begründeten Argumenten aufgebaute Philosophische Lehre, keine echte Glaubenssache.
-----------------------------
klar machen, dass der Buddhismus keine Religion ist, wie man sie sich normalerweise vorstellt.
Ach ja.
Wie stellt man sich denn Religion vor?
Oder besser, wie stellst du dir denn Religion vor^^
Denn auch der Buddhismus ist sich des "Herrn der Geister" bewusst und berichten über ihn.
Der "Geist" ist immer da.


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Es gibt keinen Gott und es wird auch keinen Gott geben!

06.10.2016 um 19:55
Es ist ein ganz anderes Konzept, befremdlich.
[...]
Unsere Systeme und Konzepte sind irreführend.
Erlernte Wahrheiten haben immer ein Schwanzbeißproblem, erfahrene Wahrheiten befreien.
Da ist die Frage, wie erfährt man so eine Wahrheit, die man nicht durch Wollen erlangen kann?

Als aussichtsreichster Kandidat fällt mir da Beobachtung ein.


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Es gibt keinen Gott und es wird auch keinen Gott geben!

06.10.2016 um 19:59
@dedux
Zitat von deduxdedux schrieb:Da ist die Frage, wie erfährt man so eine Wahrheit, die man nicht durch Wollen erlangen kann?

Als aussichtsreichster Kandidat fällt mir da Beobachtung ein.
Genau.
Oder noch genauer:
Durch Bezeugung!


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Es gibt keinen Gott und es wird auch keinen Gott geben!

06.10.2016 um 20:13
Zitat von KomanKoman schrieb:Klar kann Zen nur "Zen" beschreiben und nicht die Lehre von Siddhartha Gautama.
Naja, das ich kein tiefgründiges Wissen über die verschiedenen, spirituellen Traditionen des Theravada Buddhismus habe, ist in meinen Augen kein Beinbruch.

Aber deine Aussage entspricht leider nicht der Wahrheit, denn der (Soto) Zen Buddhismus bezieht sich sehr wohl auf die Lehre von Siddharta Gautama.

Er hat sich der wahren Lehre des Shakyamuni Buddha verpflichtet der durch die zwei Vorfahren Dogen Zenji und Keizan Zenji übermittelt wurde.

Die Lehre des Siddharta Gautama spielt also sehr wohl (selbstverständlich) eine Rolle, eine riesige sogar.

Sie wird durch die Übermittlung aber nunmal anders aufgefasst, als es Theravada Buddhisten tun.

Diese nehmen nämlich damalige hinduistische Beschreibungen und Geschichten alle wörtlich und sehen z.B die Jataka als Beweise für die Wiedergeburt, weil in dieser Buddha über frühere Leben sprach, obwohl diese nur lehrreiche Geschichten sind, wie man hier, im ersten Absatz des Wikipedia Artikels, lesen kann:
Ein Jātaka (Sanskrit जातक, eigentlich "Geburtsgeschichte") ist eine moralisch lehrreiche Geschichte im Sinne einer Erzählung aus dem Leben des Buddha. Im ursprünglichen Sinn umfasste der Begriff nur Geschichten aus dem Leben des historischen Buddha, Siddhartha Gautama, später jedoch wurden mehr und mehr moralische Lehrgeschichten eingefügt, die sich auf frühere Existenzen und andere Daseinsformen des Buddha beziehen.
In welcher Form man die Lehre Buddhas nun mit Spirituellem in Einklang bringt, ist im Endeffekt egal, solange man den Zentralen Punkt dieser nicht aus den Augen verliert, und das tun Zen Buddhisten ganz bestimmt nicht.

Deshalb verstehe ich diese versteckten, abwertenden Bemerkungen auch nicht:
Zitat von KomanKoman schrieb:Des weiteren, ist es ja auch schwer von DAO infiziert ehmm, inspiriert/beeinflusst.
Ich kann mir gut vorstellen, das dir Zen gut gefällt.
Da es die seichteste Lehre ist^^
Aber anscheinend hast du auch heute einfach einen eher unfreundlicheren Tag, oder ?
Zitat von KomanKoman schrieb:Wie stellt man sich denn Religion vor?
Nehmen wir mal ne offizielle Definition:

"Spricht man über eine Religion meint man meistens unterschiedliche Weltanschauungen, deren Grundlage der jeweilige Glaube an bestimmte übernatürliche Kräfte und damit verbundene heilige Objekte ist."

Wikipedia: Religion

Leider existiert so etwas im Buddhismus aber nicht.
Weder glaubt man an übernatürliche Kräfte, noch an damit verbundene heilige Objekte.
Zitat von KomanKoman schrieb:Denn auch der Buddhismus ist sich des "Herrn der Geister" bewusst und berichten über ihn.
Würde ich gerne mal sehen, ich gehe davon aus, das du Quellen hast !? @Koman


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Es gibt keinen Gott und es wird auch keinen Gott geben!

06.10.2016 um 20:30
@GyatsoJigme
Zitat von GyatsoJigmeGyatsoJigme schrieb:Leider existiert so etwas im Buddhismus aber nicht.
Weder glaubt man an übernatürliche Kräfte, noch an damit verbundene heilige Objekte.
habe ich was verpasst?
die-grte-buddha-statue-von-thailand-4083
moenchebudd
Ueberall findet man heilige Gebetsstellen, an denen gläubige Thais zum Gebet niederknien.
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Wozu machen die Buddhisten das Ganze? Buddhastatuen reinigen und irgendwelche Drehtrommel drehen lassen?


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Es gibt keinen Gott und es wird auch keinen Gott geben!

06.10.2016 um 20:34
@Bublik79

Das Gedankengut von einigen Buddhisten auf alle zu übertragen ist leicht.

Pauschalisierung mag Spaß machen, einfach und schlüssig sein, aber die Verehrung von Buddha wurde niemals von ihm selbst verlangt und/oder als Teil seiner Lehre aufgenommen.

Er lehnte es ab, angebetet zu werden. Das sind Züge und Einflüsse aus dem Hinduismus.

Und das besonders Theravada Buddhisten auch heute noch Teile der Buddhistischen Schriften wörtlich nehmen, von denen man heute weiß, das man es lieber nicht tun sollte, habe ich bereits erwähnt.

Solche Kommentare zeugen nur vom Unwissen und der fehlenden Kenntnis über diese Religion, ihren Ausprägungen und verschiedenen Ansätzen.

Damit kommt man nicht weit.


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