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Es gibt keinen Gott und es wird auch keinen Gott geben!

18.327 Beiträge ▪ Schlüsselwörter: Gott, Atheismus, Religionskritik ▪ Abonnieren: Feed E-Mail

Es gibt keinen Gott und es wird auch keinen Gott geben!

08.10.2016 um 20:20
@dedux
Zitat von deduxdedux schrieb:Ich möchte kurz anmerken, dass ich nach der Prüfung sein Herz gesehen habe und somit @GyatsoJigme für mich ein guter Gesprächspartner geworden ist. Ich bevorzuge lebendigen Glauben und bin froh, wenn ich jemanden treffe, der mir etwas über seinen Glauben erzählt :)
Dein Wort in Gottes Ohr.
Aber ja, er wirkt nett.


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Es gibt keinen Gott und es wird auch keinen Gott geben!

08.10.2016 um 20:21
@Bublik79
Zitat von Bublik79Bublik79 schrieb:Ich denke durch Streit kommt man zu Wahrheit.
Vielleicht ist "Streit" sogar noch zu hart formuliert, ich würde es eher "Konfrontation" nennen.
Aber ansonsten finde ich diesen Satz gut.


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Es gibt keinen Gott und es wird auch keinen Gott geben!

08.10.2016 um 20:22
@GyatsoJigme
@dedux
@KL21
@GyatsoJigme
@Koman
Zitat von deduxdedux schrieb:Für dich freue ich mich auch besonders, mein Freund :)
Tu du es auch :)
aber wie könnte es anders sein, mein Freund!? :)
Ich freue mich für euch Freunde! Paarrrttyyy :D


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Es gibt keinen Gott und es wird auch keinen Gott geben!

08.10.2016 um 20:23
Zitat von KL21KL21 schrieb:Da stimme ich dir im vollen Umfang zu. Die Lehre, die damit verbundenen konsequenten Folgen sind die Grundlage, nicht die damit verbundenen Personen oder Lehrer, welchen man Achtung und Respekt zollen kann, aber sich von ihnen abhängig machen sollte man tunlichst unterlassen, weil das der Lehre entgegensteht.
Ganz genau :)
diese Entscheidung nimmt uns kein Ritual und auch kein Weisheitslehrer ab, auch wenn einige davon so tun als ob(...) Ein Ritual aus innerer Überzeugung ohne Druck oder Zwang von außen allerdings, kann sehr hilfreich sein.
Bin ich voll und ganz deiner Meinung. @KL21
Zitat von KomanKoman schrieb:Ich äußere halt was ich denke.
Ich habe dich aber nicht wirklich beleidigt, du hast dich lediglich wirklich "beleidigt gefühlt"
Ein einfacher Test um Leid zu prüfen.
Deine Argumentation ähnelt folgender Situation. Ich sage einem Christen, er ist gar keiner, weil was er sagt sich widerspricht und bald, wenn ich Lust habe, klatsche ich ihm all seine Fehler gegen die Stirn.

Das ist eine Beleidigung. Es kann sein, das du nur schreibst was du denkst, und damit ein ehrlicher und offener Mensch bist, aber auch in diesem Fall sollte man eine bestimmte Grenze kennen. Besonders wenn man es mit Menschen zu tun hat, die man eigentlich gar nicht kennt..

Mir nämlich Unwissen bezüglich meiner eigenen Religion vorzuwerfen, ohne mich zu kennen, ist einfach unverschämt.
Auch wenn du das nicht so sehen magst. @Koman
Zitat von KomanKoman schrieb:Dann solltest du aber auch mal darüber nachdenken, wo so ein "Spuckgeist" seinen Ursprung hat, wenn nicht "Im Geist"
Das war aber nicht der Punkt. Im Nachhinein kann man immer über vieles nochmal nachdenken, dort jedoch, ging es um pure Spekulation und Buddha lehrt eben, sich von dieser Fern zu halten. Wem das nicht gefällt, gefällt es nicht. Es zwingt euch ja niemand seiner Lehre zu folgen.
Zitat von Bublik79Bublik79 schrieb:Eigentlich ist es auch üblich wenn man von seinem Gegenüber etwas erwartet dass man es auch selbst tut..
Habe ich ja, nur nicht ausführlich genug, wie es scheint.
Zitat von Bublik79Bublik79 schrieb:Und in diesem Forum ist es Grundlage Behauptungen zu belegen. Naja im Spirituellen Bereich wird es schwer und bleibt nichts anderes übrig als deinem Gegenüber zu glauben
Das habe ich auch schon angeführt, vorgeworfen wurde mir hinterher das ich intolerant bin und mich nicht wie ein Buddhist verhalte. Nette Menschen gibts.. @Bublik79


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08.10.2016 um 20:23
@Bublik79
:lv: :bier:


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08.10.2016 um 20:29
@Koman
Ich folge da meiner Intuition und habe das Drumherum ebenfalls im Blick :)
Das heißt natürlich auch, dass ich die verschiedenen Standpunkte nachvollziehen kann. Es kommt selten vor, dass jeder Recht hat, also ein Grund zum Feiern :D


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08.10.2016 um 20:29
@Bublik79


Danke!

cheers-smiley-emoticon


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08.10.2016 um 20:34
@all

Etwas peinlich da ich schon sei Jahren hier bin Aber wo finde ich die Smily?


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08.10.2016 um 20:35
@Bublik79
Allmystery-Wiki: Smilies & Icons


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08.10.2016 um 20:40
@dedux

Danke ! :lv:


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08.10.2016 um 20:58
Wenn Menschlichkeit erkannt ist dann ist es auch der Vater, Amen.

https://www.youtube.com/watch?v=4x0aYzcxmjk


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08.10.2016 um 22:07
Ach Mensch,

Gruppenkuscheln und ich habs verpasst...


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08.10.2016 um 22:52
Wenn Du willst dann kuschele ich Dich...


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09.10.2016 um 13:34
@GyatsoJigme
Lehrrede Buddhas, die Frage nachdem was er sei:

"Bist du ein Gott oder Übermensch?"
fragte man Buddha.
"Nein."

"Bist du ein Heiliger oder Engel?"
"Nein."

"Was bist du denn?"
"Ich bin, wer ich bin.
Siddhartha Gautama Buddha war imo eine Manifestation des Gottes, die Wiederkunft Krishnas, der Himmlische Arzt, Der in die Welt kam, um vor allem den Hinduismus zu reformieren, und einen geraden Weg zu lehren. Um Gott zu erreichen, muss man Ihn nicht unbedingt "Gott" nennen, weil Er sowieso erhaben über Namen ist. Aber es hat mich erstaunt, dass Buddha sich hier mit Gott JHWH identifiziert, bzw Moses von Gott die selbe Antwort bekam, die Siddhartha an einen Schüler gab.

Die Wahrheit ist immer relativ und das kann man gut an einem Beispiel sehen. Newtons Theorie über Gravitation war eine hervorragende und überaus nützliche Errungenschaft der Wissenschaft. Mit dieser Wahrheit kann man Raumschiffe auf dem Mond landen. Newtons Gesetze sind wahr, oder etwa doch nicht? Einstein hat später herausgefunden, dass Newtons Theorien nicht wahr sind, weil sie von einer konstanten Raumzeit ausgehen, und nicht alles dadurch erklärt werden kann. ZB hat der Merkur in unserem Sonnensystem eine eliptische Umlaufbahn, die selbst rotiert. Newtons Wahrheit ist unfähig, dieses Phänomen vorherzusehen. Auf Grund seiner falschen Theorie hat man sogar einen weiteren Planeten in unserem Sonnensystem erfunden, um es sich das seltsame Verhalten der Gravitation zu erklären.
Einsteins Wahrheit ist relativ gesehen vielleicht die nützlichste, die wir kennen, auch wenn schon an neuen Wahrheiten gearbeitet werden, die Einstein Theorien als "nicht ganz so nützlich wie man dachte" darstellen, wie zB die M Theorie und andere aktuelle Theorien.

Dies zeigt deutlich, dass man sich der Wahrheit nur nähern kann, aber auch, dass ungenaue Wahrheiten wie Newtons Theorie oft ausreichen, um grossartige Ziele zu erreichen. Buddha hat bewusst den Gottglauben aus Seiner Religion ausgelassen, weil Er es für das Beste hielt, um den Menschen zu helfen, einen höheren Bewusstseinszustand zu erreichen. Er war kein Gott, Engel oder übermensch. Er IST wer Er ist.

Aber ich will Buddha ja gar nicht schlecht reden. Um es klarzustellen, Er hat wahrscheinlich genau das offenbart, weitergegeben, was den Menschen am meisten nützlich war. Ein weiterer Gottglaube war es nicht. So kann man sich alle Religionen und ihre Unterschiede erklären.

Ich bin mir nicht sicher, ob ich aussuchen kann, was ich glaube. Aber ich tendiere eher dazu, dass man es sich meistens nicht aussuchen kann. Ich höre manchmal Atheisten sagen, dass sie selbst nicht glauben könnten, wenn sie wollten. Jeder ist anders, und imo haben die Atheisten auch die Gnade "Gottes" verdient. Buddha ist für mich ganz klar ein Prophet für die Atheisten, dessen Ursprung "göttlich" ist.

Atheismus an sich hat auch gute Seiten, weil die Atheisten das Volk sind, das am wenigsten abergläubisch ist, so nehme ich das wahr. Mit abergläubisch meine ich, dass man sich an veralteten, nicht funktionierende oder widerlegte Wahrheiten klammert. Z.B gibt es das Gottesbild vom Alten Mann in den Wolken. Diese Wahrheit funktioniert vielleicht sogar um die Erleuchtung zu erreichen, aber es gibt einfach keinen Mann in den Wolken und wir sollten alle mal feststellen, dass es hinderlich ist, an eine so simple Theorie zu glauben, wenn es schon lange Theorien gibt, die viel besser funktionieren. ZB die Theorie von Gott ausserhalb des Universums. Nicht viele glauben noch an einen Gott in den Wolken, logischerweise, aber ich wollte zeigen, dass religiöse Theorien, genau wie wissenschaftliche Theorien sind. Beide sind nur eine Landkarte, die zur Wahrheit leitet, und beide sind nützlich. Theorien sind nicht die absolute Wahrheit, aber doch oft nah genug dran, um einen Zweck zu erfüllen. Bei Religionen ist der Zweck die Erleuchtung bzw Einkehr in das Himmelreich.

Das ist für mich das selbe. Du würdest wohl Nirvana nicht als "Einkehr in das Himmelreich" beschreiben, das wäre für dich so etwas wie Blasphemie. Ich weiss ungefähr wie Nirvana definiert wird. Es wird aber so definiert, wie es am meisten nützlich für die Schüler war. Wahrscheinlich ist doch jede Definition von Nirvana auch nur eine Theorie, die nützlich ist, aber nicht das Nirvana.


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Es gibt keinen Gott und es wird auch keinen Gott geben!

09.10.2016 um 13:52
Zitat von OnlyonecansaveOnlyonecansave schrieb:Siddhartha Gautama Buddha war imo eine Manifestation des Gottes, die Wiederkunft Krishnas, der Himmlische Arzt,
Ja, das sagen mir auch sehr viele Hindus, oder sich selbst als "streng gläubig" bezeichnete Buddhisten, aber Buddha erwähnte solche Dinge niemals selbst, und in Anbetracht dessen das solche Vorstellungen auch nichts mit der Lehre zu tun haben und alle Schriften erst nach seinem Tod dokumentiert wurden, ist die Wahrscheinlichkeit, das es wirklich nur hinduistische Einflüsse sind, die man vor dem damaligen Volk als Legitimation brauchte, sehr hoch.
Zitat von OnlyonecansaveOnlyonecansave schrieb:Aber es hat mich erstaunt, dass Buddha sich hier mit Gott JHWH identifiziert.
Tut er nicht. Ist nur eine sehr weiterverbreiteter Zusammenhang, den Menschen aufstellen, die überall Zusammenhänge sehen wollen.

Zumal man dieses "Ich bin wer ich bin" aus der Szene Mose erst kennt, seitdem es aufgeschrieben wurde und das geschah einige Zeit nachdem Buddha dies äußerte.

Das erinnert mich immer an ein paar Christen, die mir, mit genau dem gleichen Argument, unbedingt weiß machen wollten das Buddha Jesus ankündigte, und ich deshalb doch lieber konvertieren soll.

Aber nein danke. Ich benötige diese Art der Spekulation nicht, sie führt in verwirrende Situationen, die ich mir lieber erspare.

Wie unwahrscheinlich diese Annahme ist, zeigt auch folgender Ausschnitt (habe ich schonmal erwähnt) aus den buddhistischen Schriften, in dem Buddha klarstellt, was passiert wenn er stirbt:

Buddha gab darauf immer wieder dieselbe Antwort: „Es ist nicht angemessen, über einen Buddha zu sagen, dass er nach dem Tod existiert. Es ist nicht angemessen, über einen Buddha zu sagen, dass er nach dem Tod nicht existiert. Es ist nicht angemessen, über einen Buddha zu sagen, dass er nach dem Tod sowohl (in gewissen Sinn) existiert als auch (in einem anderen Sinn) nicht existiert. Es ist nicht angemessen, über einen Buddha zu sagen, dass er nach dem Tod weder existiert noch nicht existiert. Es gibt keine Möglichkeit der Sprache und Kategorisierung, die man auf einen Buddha anwenden könnte.“

Ihn hier mit JHWH zu vergleichen, oder gleichzusetzen, wäre eine Kategorisierung seiner Person und damit alles andere als im Sinne seiner Lehre, selbst wenn es interessant erscheinen mag (was ich nicht abstreite)

Es macht auch gar keinen Sinn, er sagte er sei kein Gott, vergleicht sich dann aber mit JHWH nur weil er sagt das er ist, wer er ist ?

Ist es nicht viel schlüssiger das er damit lediglich aussagen wollte, das er einfach die Person ist, die er ist und nichts besonderes oder heiliges wie ihn ständig alle darstellen wollen ? Ich finde, darüber sollte man sich mal Gedanken machen.
Zitat von OnlyonecansaveOnlyonecansave schrieb: Buddha ist für mich ganz klar ein Prophet für die Atheisten, dessen Ursprung "göttlich" ist.
Naja, darüber kann ja jeder seine eigene Meinung haben (zum Glück) :)

Ich denke nämlich nicht, das man Buddha einfach irgendwelchen anderen Angehörigkeiten oder Religionen zugehörig machen kann.

Es ist natürlich besser nach Gemeinsamkeiten zu suchen, als nach Unterschieden. Aber dieses ewige darum gekämpfe das Buddha vielleicht doch "der und der" gewesen sein kann, der "das und das" prophezeit hat, weil es "dort und dort" steht, hat alles schon lange nichts mehr mit seiner Lehre zu tun und schießt vollkommen neben die Zielgerade. @Onlyonecansave


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Es gibt keinen Gott und es wird auch keinen Gott geben!

09.10.2016 um 14:13
Die Annahme Buddha sei göttlich, wird auch hier, im Majjhima Nikāya, förmlich in der Luft zerrissen.
«Malunkyaputta! Habe ich zu dir gesagt: Komm und führe den reinen Wandel bei mir, ich will dir erklären, ob die Welt ewig oder nicht ewig, begrenzt oder unbegrenzt ist, ob Leib und Leben dasselbe oder verschiedenes sind, ob ein Vollendeter nach dem Tode lebt oder nicht?» - «Nein, Herr!» - «Oder hast du zu mir gesagt: Ich will beim Erhabenen den reinen Wandel führen, weil der Erhabene mir diese Fragen erklären wird?» - «Nein, Herr!» - «Wenn es sich so verhält, worüber beklagst du dich dann?
Wenn jemand sagte, er wolle solange nicht den reinen Wandel beim Erhabenen führen, als dieser ihn nicht über jene Fragen belehrte, so würde er sterben, ehe ihn der Erhabene darüber belehrt haben könnte
Es war nicht in Buddhas Interesse irgendwelche Übernatürlichen, besonderen oder außergewöhnlichen Dinge zu offenbaren.

Er lehrt Leiden und das Ende des Leidens. Das ist alles.
Ebenso würde jemand, der mit dem reinen Wandel warten wollte, bis er über jene Fragen belehrt worden wäre, sterben, bevor man ihn darüber belehren könnte. Mag die Ansicht, daß die Welt ewig ist, richtig sein, so läßt sich damit doch ein reiner Wandel nicht begründen; ebensowenig läßt er sich mit der Ansicht begründen, daß die Welt nicht ewig ist. Ob nun das eine oder das andere richtig ist, auf jeden Fall gibt es Geburt, Altern und Sterben, Kummer, Jammer, Schmerz, Gram und Verzweiflung, deren Überwindung schon in diesem Leben ich lehre. Mögen über die anderen von dir genannten Fragen die einen oder die anderen Ansichten richtig sein, so läßt sich doch mit keiner davon ein reiner Wandel begründen, aber jedenfalls gibt es Geburt, Altern und Sterben, Kummer, Jammer, Schmerz, Gram und Verzweiflung, deren Überwindung schon in diesem Leben ich lehre.
Quelle: http://palikanon.com/majjhima/kurt_schmidt/m063.htm

Es steht alles in seinen Aussagen.

Würde man sie manchmal auch tatsächlich lesen, anstatt irgendwelche Aussagen mit anderen zu vergleichen, könnte man, egal wie spannend solche Annahmen auch sein mögen, von alleine darauf kommen das sie nicht der "Wahrheit" entsprechen. @Onlyonecansave


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09.10.2016 um 16:06
Würden wir die falsche öffentliche Interpretation der Lehre Buddhas auf Jesu Lehre anwenden, so käme man zu dem Schluß. daß zwar die ersten Christen mit und nahe der Lebenszeit Jesu seine Lehre authentisch gelebt haben, aber mit der Entstehung der r.k. Kirche verfälscht und bis zum heutigen Tag absichtlich missinterpretiert wurde und wird.


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Es gibt keinen Gott und es wird auch keinen Gott geben!

09.10.2016 um 20:18
Zitat von GyatsoJigmeGyatsoJigme schrieb:Ja, das sagen mir auch sehr viele Hindus, oder sich selbst als "streng gläubig" bezeichnete Buddhisten, aber Buddha erwähnte solche Dinge niemals selbst, und in Anbetracht dessen das solche Vorstellungen auch nichts mit der Lehre zu tun haben und alle Schriften erst nach seinem Tod dokumentiert wurden, ist die Wahrscheinlichkeit, das es wirklich nur hinduistische Einflüsse sind, die man vor dem damaligen Volk als Legitimation brauchte, sehr hoch.
Ich denke, dass ein erhabener Lehrer, auch das Recht hat, Dinge nicht zu erwähnen. Manchmal ist es für den Schüler besser, gewisse Fakten nicht zu wissen.
Tut er nicht. Ist nur eine sehr weiterverbreiteter Zusammenhang, den Menschen aufstellen, die überall Zusammenhänge sehen wollen.

Zumal man dieses "Ich bin wer ich bin" aus der Szene Mose erst kennt, seitdem es aufgeschrieben wurde und das geschah einige Zeit nachdem Buddha dies äußerte....

Es macht auch gar keinen Sinn, er sagte er sei kein Gott, vergleicht sich dann aber mit JHWH nur weil er sagt das er ist, wer er ist ?
Die Frage "Bist du ein Gott?", impliziert ein völlig falsches Bild der Realität, in dem es mehrere Götter gibt, von denen Buddha der tausendste wäre. Genau das wollte Buddha nicht vermitteln. Buddha ist nicht "ein Gott", sondern "Der Gott, neben es unmöglich einen weiteren geben kann, manifestiert". Aber das war Ihm auch nicht besonders wichtig. Wie du sagst, es ging Ihm nur um die Lehre. Für die Lehre wäre es vielleicht hinderlich gewesen, die volle Wahrheit zu offenbaren. Ich sage nicht, dass Er sich offiziell und unmissverständlich als der Gott bezeichnet hat.
Zitat von GyatsoJigmeGyatsoJigme schrieb:Buddha gab darauf immer wieder dieselbe Antwort: „Es ist nicht angemessen, über einen Buddha zu sagen, dass er nach dem Tod existiert. Es ist nicht angemessen, über einen Buddha zu sagen, dass er nach dem Tod nicht existiert. Es ist nicht angemessen, über einen Buddha zu sagen, dass er nach dem Tod sowohl (in gewissen Sinn) existiert als auch (in einem anderen Sinn) nicht existiert. Es ist nicht angemessen, über einen Buddha zu sagen, dass er nach dem Tod weder existiert noch nicht existiert. Es gibt keine Möglichkeit der Sprache und Kategorisierung, die man auf einen Buddha anwenden könnte.“
Viele Menschen würden sagen, dass es keine Sprache und Kategorisierung geben kann, die man auf JHWH anwenden könnte.
Zitat von GyatsoJigmeGyatsoJigme schrieb:Es ist natürlich besser nach Gemeinsamkeiten zu suchen, als nach Unterschieden. Aber dieses ewige darum gekämpfe das Buddha vielleicht doch "der und der" gewesen sein kann, der "das und das" prophezeit hat, weil es "dort und dort" steht, hat alles schon lange nichts mehr mit seiner Lehre zu tun und schießt vollkommen neben die Zielgerade.
Ich bin wohl keiner von denen, die darum kämpfen. Wenn ich dich richtig verstehe, beurteilst du andere Religionen eher als hinderlich, für das was man unter Erlösung versteht. Und dennoch findet man erwachte oder erleuchtete Wesen in allen Religionen. Buddhas Lehre beinhaltet doch auch, dass es mehrere Buddhas geben kann. Es wäre keine schlechte Sache, wenn man einen weiteren Buddha in der Geschichte findet. Z.B Jesus ist ein Kandidat.

Er benutzt eine ganz andere Sprache als Gautama Buddha, um das metaphysische zu beschreiben, aber dennoch ist Er ein wahrer Lehrer, der erleuchtende, strahlende Früchte hervorbrachte. Viele Seine Anhänger beschreiten einen geraden Pfad zur Erlösung.

Dies ist nur möglich wenn die metaphysischen Wahrheiten der Religionen relativ sind und auch unwichtig für das, was das Ziel der Religionen oder auch Buddhas Lehre ist, wie Er selbst sagt. Darüber kann man keine objektive Aussage machen, man kann sich nur durch verschiedene Metaphern oder Konzepte der Wahrheit nähern.


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Es gibt keinen Gott und es wird auch keinen Gott geben!

09.10.2016 um 20:31
Zitat von OnlyonecansaveOnlyonecansave schrieb:Ich sage nicht, dass Er sich offiziell und unmissverständlich als der Gott bezeichnet hat.
Behauptest aber, das er einer gewesen sei ? (Ich muss meinen gegenüber ja auch verstehen)
Zitat von OnlyonecansaveOnlyonecansave schrieb:Viele Menschen würden sagen, dass es keine Sprache und Kategorisierung geben kann, die man auf JHWH anwenden könnte.
Es gibt zwischen Buddha und JHWH aber keinen Zusammenhang, außer einen, kleinen, völlig aus dem Kontext gerissenen, Satz.
Zitat von OnlyonecansaveOnlyonecansave schrieb: Wenn ich dich richtig verstehe, beurteilst du andere Religionen eher als hinderlich, für das was man unter Erlösung versteht.
Nein, ich sehe andere Lehren nicht als hinderlich. Jesus Lehre ist sogar sehr nützlich und ich schätze diese (habe ich in der Vergangenheit des öfteren erwähnt). Mir wird was den Buddhismus betrifft, hier in Europa, nur mit zu viel Spekulation und Esoterik herumgespielt, obwohl diese keine Rolle spielt.

Dafür gibt es z.B den Hinduismus, mit dem hat jedoch Buddha nichts am Hut (ausgenommen von dem Fakt das er in einer vom Hinduismus geprägten Welt gelebt hat)
Zitat von OnlyonecansaveOnlyonecansave schrieb:man kann sich nur durch verschiedene Metaphern oder Konzepte der Wahrheit nähern.
Man nähert sich der Wahrheit meines Erachtens aber nicht dadurch das man Zusammenhänge ohne eine tatsächliche Begründung aufstellt und den Buddhismus immer wieder irgendwelche (neuen) Eigenschaften zuspricht um ihn in ein anderes Licht zu rücken.

Es kommt auch darauf an, ob es hier noch um den Buddhismus geht, oder darum was ihr gerne im Buddhismus sehen wollt.

Denn geht es wirklich noch um den Buddhismus, dann haben jegliche Gottesbilder, Gottesverehrungen, Gottes-Spekulationen und Gottesvergleiche hier nichts zu suchen.

Dafür muss man sich eine andere Religion suchen, der Buddhismus ist eine Erkenntnislehre und beruht auf Selbsterlösung.

Nicht auf Offenbarungen und Göttliches Vergeben.

Ob Buddha nun ein Gott war oder nicht, ist vollkommen schnurz piep egal, weil es nicht relevant ist.

Was wir wissen steht hier: Wikipedia: Siddhartha Gautama

Und davon auszugehen, nur weil er sagte "Ich bin wer ich bin" ist freundlich ausgedrückt, sehr wage Spekulation. @Onlyonecansave


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Es gibt keinen Gott und es wird auch keinen Gott geben!

09.10.2016 um 21:03
@GyatsoJigme
Zitat von GyatsoJigmeGyatsoJigme schrieb:Behauptest aber, das er einer gewesen sei ? (Ich muss meinen gegenüber ja auch verstehen)
Das Wort "einer" lässt mich vermuten, dass wir uns ein wenig missverstehen. Er ist nicht "ein Gott", sondern "der Gott". Im Buddhismus ist "ein Gott" immer sterblich, ein Objekt, habe ich recht? Ich meine aber den unsterblichen Gott, der sogar über der Unsterblichkeit selbst steht. Hat Buddha die Existenz "des Gottes" verneint? Des Unerschaffenen, Unabhängigen? Der Gott, den ich meine hat nichts mit den Göttern, die im Buddhismus widerlegt werden, zutun. Man kann es auch Absolute Realität nennen, aber der Gott den man bennent, ist nicht der Gott, sondern ein Finger, der auf Ihn zeigt. Ja ich denke, es ist gut möglich, dass Buddha, die Absolute Wahrheit, der Urwille, der Gott manifestiert in der Schöpfung ist. Von Ihm kann man nicht sagen, dass Er existiert oder nicht existiert. Er wurde nicht gezeugt und zeugt nicht.
Zitat von GyatsoJigmeGyatsoJigme schrieb:Es gibt zwischen Buddha und JHWH aber keinen Zusammenhang, außer einen, kleinen, völlig aus dem Kontext gerissenen, Satz.
Beide Lehren den Menschen, was er tun oder lassen soll. Die Gesetze, die Buddha und Jesus aufstellen sind sich moralisch gesehen ziemlich ähnlich, oder? Denn auch Jesus ist der Gott manifestiert. Die moralischen Werte, die Buddha und der biblische Gott vermitteln sind sich sehr ähnlich und auch gut.
Beide wissen etwas, was der Mensch generell nicht weiss.
Beide wollen des Menschen Bewusstsein erheben.
Beide sagen, dass ihre Lehre Erlösung bringt.
Beide haben sehr viele Anhänger für sich gewonnen, beide Lehren scheinen gut zu funktionieren

Bei so vielen Gemeinsamkeiten könnte es theoretisch schon einen Zusammenhang geben, finde ich.
Zitat von GyatsoJigmeGyatsoJigme schrieb:Nein, ich sehe andere Lehren nicht als hinderlich. Jesus Lehre ist sogar sehr nützlich und ich schätze diese (habe ich in der Vergangenheit des öfteren erwähnt). Mir wird was den Buddhismus betrifft, hier in Europa nur mit zu viel Spekulation und Esoterik herumgespielt, obwohl diese keine Rolle spielt.
Vielleicht spielt sie aber eine Rolle in anderen geraden, edlen Pfaden. Für den Buddhismus wohl eher nicht. Das ist zu viel Spekulation, da hast du recht, und vor allem sind solche Wahrheiten sowieso relativ.
Zitat von GyatsoJigmeGyatsoJigme schrieb:Man nähert sich der Wahrheit meines Erachtens aber nicht dadurch das man Zusammenhänge ohne eine tatsächliche Begründung aufstellt und den Buddhismus immer wieder irgendwelche (neuen) Eigenschaften zuspricht um ihn in ein anderes Licht zu rücken.

Es kommt auch darauf an, ob es hier noch um den Buddhismus geht, oder darum was ihr gerne im Buddhismus sehen wollt.

Denn geht es wirklich noch um den Buddhismus, dann haben jegliche Gottesbilder, Gottesverehrungen, Gottes-Spekulationen und Gottesvergleiche hier nichts zu suchen.
Ich kann die natürlich nichts vorschreiben, aber so wie du deine Version von Buddhismus erzählen darfst, darf auch jeder seine eigene erzählen (auch wenn sie theistisch ist). Imho hat Buddha nie eine Absolute Realität, einen unerschaffenen, unsterblichen "Gott" widerlegt. Das macht Raum für eine theistische Interpretation des Buddhismus, wo Buddha eigentlich das gleiche aussagt, wie monotheistische Religionen, nur mit anderen Worten und anderen Schwerpunkten. Das führt zu der Erkenntnis, dass es in unserer Geschichte ziemlich viele Buddhas gibt, von denen wir alle einen anderen Aspekt der Wahrheit, einen anderen Weg zur Erlösung lernen können. Wir müssen auch nicht viel spekulieren, sondern können ganz einfach Jesus oder Muhammads Lehre ausprobieren und testen, ob sie Erlösung bring, ob der Lehrer ein Buddha ist.


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