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Es gibt keinen Gott und es wird auch keinen Gott geben!

18.166 Beiträge, Schlüsselwörter: Gott, Atheismus, Religionskritik

Es gibt keinen Gott und es wird auch keinen Gott geben!

16.09.2020 um 22:28
@sarevok
caligae168
schrieb:
Luzifer, auch Lucifer, ist der lateinische Name des Morgensterns (Venus). Wörtlich übersetzt bedeutet er „Lichtträger“ (zu lateinisch lux, ‚Licht‘ und ferre, ‚tragen, bringen‘). Im Lauf der Zeit wurde im christlichen Sprachgebrauch der Begriff Luzifer gleichbedeutend mit einem Namen des Teufels.
Hallo @sarevok!
Dass es schneller geht habe ich dein Zitat aus meiner Antwort rauskopiert, deshalb stehe ich da wo du stehen müsstest.
Aber es geht mir um Luzifer direkt.Deshalb spreche ich dich persönlich an.Und zwar ob dir schon aufgefallen ist was mir auffiel?
Nämlich: lat. lucifer=Lichtbringer, wurde von Gott(HERR;JHWH) in die Unterwelt gestürzt.Und zwar um es so auszudrücken wegen Meuterei.Frage in diesem Zusammenhang, warum lux?
Szenenwechsel:
griech. phosphoros=Lichtbringer (ich hab mal Chemielaborant gelernt).
Der Titan Prometheus wurde von Zeus in den tartaros gestürzt Grund "Meuterei".Und zwar weil er entgegen dem Willen des Obergottes Zeus den Menschen das Licht gebracht hatte.Metapher?.Könnte man auch als Meuterei verstehen.
griech. Phos=Licht
griech. theos=Gott, ähnlich Zeus der Chef selbiger, Theus steckt in Prometheus.Der war allerdings ein Titan.Die Götter und die Titanen führten Krieg.Die Titanen verloren.
Ich erlaube mir auf Grund der Parallelen folgende Interpretation:
LUZIFER=PROMETHEUS
Zeus=Jahwe(JHWH)
Folglich: gleiche Protagonisten, verschiedene Örtlichkeiten.Zeitfenster zumindest ähnlich.
Dürfte allerdings für Götter kein Problem sein
Gruss und Dank @caligae168



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16.09.2020 um 22:30
@caligae168

sehr interessanter gedanckengang

ich hatte vor einiger zeit schon eine änliche vermutung
caligae168
schrieb:
Nämlich: lat. lucifer=Lichtbringer, wurde von Gott(HERR;JHWH) in die Unterwelt gestürzt.Und zwar um es so auszudrücken wegen Meuterei.Frage in diesem Zusammenhang, warum lux?
caligae168
schrieb:
Der Titan Prometheus wurde von Zeus in den tartaros gestürzt Grund "Meuterei".Und zwar weil er entgegen dem Willen des Obergottes Zeus den Menschen das Licht gebracht hatte.Metapher?.Könnte man auch als Meuterei verstehen.
caligae168
schrieb:
griech. theos=Gott, ähnlich Zeus der Chef selbiger, Theus steckt in Prometheus.Der war allerdings ein Titan.Die Götter und die Titanen führten Krieg.Die Titanen verloren.
alles nur "zufall" ich glaube nicht :)

eher alles nur erweiterungen einer gemeinsamen grund geschichte ? wer weiß

ich vermerke auf den flut mythos - gilgamesh epos

und natürlich :
Seth und Horus
Horus ist der Sohn der Isis und des Osiris, somit ist Seth sein Onkel und beansprucht nach dem Tod von Osiris den Thron Ägyptens. Der Kampf zwischen Horus und Seth bildet einen Hauptteil des Osirismythos.
https://www.google.com/search?channel=crow2&client=firefox-b-d&q=horus+und+seth

was ich damit sagen will ?

gleiche story andere verpackung

evtl. sind wir alle ägyphtischen glaubens ohne es zu wissen ;)



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happyisla
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16.09.2020 um 22:39
geeky
schrieb:
eder der so denkt hat niemals die liebe erfahren.
So mancher der so denkt würde für seinen Glauben auch über Leichen gehen.
Das sollte dich nachdenklich machen.
Mindestens.
das ist typisch fuer kirchen- und religionshasser, eine behauptung einfach durch eine gegenbehauptung ersetzen und schon braucht man sich um den inhalt nicht zu befassen.
wer geht ueber leichen?
die christen?
ja ich kann die christen in der welt nur aufrufen, endlich die ganzen terroristischen bombenanschlaegen gegen friedliche buerger, die zerstoerung muslimischer gebetsorte und die ermordung moslemischer religionslehren endlich zu unterlassen....



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happyisla
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16.09.2020 um 22:48
sarevok
schrieb:
alles nur "zufall" ich glaube nicht :)

eher alles nur erweiterungen einer gemeinsamen grund geschichte ? wer weiß

ich vermerke auf den flut mythos - gilgamesh epos

und natürlich :
Seth und Horus
Horus ist der Sohn der Isis und des Osiris, somit ist Seth sein Onkel und beansprucht nach dem Tod von Osiris den Thron Ägyptens. Der Kampf zwischen Horus und Seth bildet einen Hauptteil des Osirismythos.
https://www.google.com/search?channel=crow2&client=firefox-b-d&q=horus+und+seth

was ich damit sagen will ?

gleiche story andere verpackung

evtl. sind wir alle ägyphtischen glaubens ohne es zu wissen ;)
paperlapapp
warum wohl gibt es die "gleiche" geschichte von einer sindflut bei den vorkolumbianischen maya im popol vuh, aufgeschrieben um 500 nach christus?
der rueckschluss waere doch eher: wenn drei aufzeichungen auf unterschiedlichen kontinennten das gleiche bezeugen, dann sollte an der geschichte schon was wahres dran sein.
aber das wuerde ja nicht ins weltbild der gottesleugner passen.



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16.09.2020 um 22:49
@caligae168
happyisla
schrieb:
paperlapapp
warum wohl gibt es die "gleiche" geschichte von einer sindflut bei den vorkolumbianischen maya im popol vuh, aufgeschrieben um 500 nach christus?
der rueckschluss waere doch eher: wenn drei aufzeichungen auf unterschiedlichen kontinennten das gleiche bezeugen, dann sollte an der geschichte schon was wahres dran sein.
aber das wuerde ja nicht ins weltbild der gottesleugner passen.
ließ doch mal den gilgamesch epos :)

danach bist du klüger Wikipedia: Gilgamesch-Epos
Tafel X

Er begegnet der göttlichen Siduri, die hier am nahegelegenen Meer der jenseitigen Welt eine Schänke betreibt. Obwohl sie sich vor Gilgameschs ausgezehrtem, finsteren Anblick fürchtet, teilt sie ihm – aus Mitleid – mit, dass Utnapištim mit seiner Frau auf einer Insel wohnt, rings umgeben vom Wasser des Todes, welches die Unsterblichen sicher vor ungebetenen Gästen bewahrt. Nur Ur-šanabi, der Fährmann Uta-napištis, kenne das Mittel, dies Hindernis unbeschadet zu überschiffen. Als Gilgamesch bei Ur-šanabi und seinen Fährgehilfen, den üblicherweise die Überfahrt besorgenden Steinernen, ankommt, verweigern die Steinernen die Hilfe; er zerschlägt sie und erbittet vom Fährmann, er möge ihn auf die Insel übersetzen. Dieser erklärt, dass es die Steinernen waren, die die Stocherstangen herstellten und bedienten, ohne die die Überfahrt unmöglich sei; daher komme jetzt dem König selbst die Aufgabe zu, beide Arbeiten zu übernehmen. 300 Zedern muss er fällen, ebenso viele Stocherstangen aus den Stämmen herstellen. Nach Abfahrt weist der Fährmann Gilgamesch an, jede der gerade benutzten Stangen im Meeresboden hinter sich stecken zu lassen, um ja nicht mit dem tödlichen Wasser in Berührung zukommen. Als die letzte Stange aufgebraucht ist, haben sie die Insel noch nicht erreicht. Gilgamesch zieht Ur-šanabis Kleid aus und hängt es wie ein Segel zwischen seinen Armen auf. So erreichen sie Uta-napišti, dem Gilgamesch sein Anliegen vorträgt und von seiner Trauer um Enkidu berichtet. Uta-napišti erklärt Gilgamesch, dass die Götter die Schicksale bestimmen, Tod und Leben zuteilen, den Todestag aber nicht preisgeben.

Tafel XI

Gilgamesch fragt Uta-napišti, warum er, der ihm doch in allem gleiche, unsterblich sei. Darauf verrät Uta-napišti ein Geheimnis und erzählt die Geschichte einer Flutkatastrophe. Eine vollständig erhaltene Fassung der Tafel ist nicht vorhanden. Deshalb musste die Handlung aus sumerischen, babylonischen, akkadischen, hurritischen und hethitischen Überlieferungsfragmenten rekonstruiert werden. Demnach sucht Gilgamesch seinen Urahnen auf, der in der sumerischen Fassung der Erzählung Ziusudra heißt und ihm die Geschichte von der Flut erzählt (Rahmenhandlung).

Dieser Erzählung zufolge hatte der Gott Enki den Menschen Ziusudra vor einer Flut gewarnt, die alles Leben vernichten wird, und ihm geraten, ein Schiff zu bauen. Verkompliziert wird die Situation dadurch, dass Enki den anderen Göttern zuvor hatte schwören müssen, über die kommende Katastrophe Stillschweigen zu bewahren. Um seinen Eid nicht zu brechen, wendet Enki eine List an und redet nicht unmittelbar mit dem Menschen, sondern spricht seine Worte gegen die aus Schilf bestehende Wand des Hauses, in dem Ziusudra schläft. So wird Ziusudra im Schlaf in Form eines Traumes vor der Gefahr gewarnt. Er folgt daraufhin den erhaltenen Befehlen Enkis aus dem Traum, reißt sein Haus ab und baut aus dem Material ein Boot. Auf ausdrückliche Weisung Enkis verrät er den anderen Menschen nichts von dem drohenden Untergang. In das Boot lässt Ziusudra nun die Tiere der Steppe, seine Frau und seine gesamte Sippe einsteigen. Die babylonische Fassung berichtet im weiteren Verlauf über den Ablauf der Katastrophe, die in Form einer Flut[26] über das Land hereinbricht und es untergehen lässt. Nach dem Ablaufen des Wassers werden Ziusudra und seine Frau von Enlil für die Rettung der Lebewesen dadurch belohnt, dass beide vergöttlicht werden und ein göttliches Leben auf der Götterinsel „Land der Seligen“ führen dürfen. Im Gilgamesch-Epos wird Šuruppak im unteren Mesopotamien als der Ort angegeben, von dem die Flut ihren Ausgang nahm.[27]

Nun setzt die Rahmenhandlung wieder ein. Nach dem Anhören der Geschichte fordert Uta-napišti von Gilgamesch, den Schlaf, als kleinen Bruder des Todes, sechs Tage und sieben Nächte zu bezwingen, doch Gilgamesch schläft ein. Während seines Schlafes legt die Frau Utanapištis täglich ein Brot an sein Bett, damit er sein Scheitern erkenne. Nachdem er aufgewacht ist und sein Scheitern hat erkennen müssen, erklärt Uta-napišti ihm zumindest, wo sich die Pflanze der ewigen Jugend befindet. Gilgamesch gräbt ein Loch und taucht in den Abzu genannten, unter der Erde befindlichen Süßwasserozean. Schnell findet er das Gewächs und löst seine Tauchgewichte. Beim Auftauchen wirft ihn die Flut an das Land der diesseitigen Welt, wo Ur-šanabi auf ihn wartet. Sie machen sich auf den Weg zurück in die Heimat. Dort will Gilgamesch die Wirkung der Pflanze zunächst an einem Greis testen. Als er an einem Brunnen rastet, ist er jedoch unvorsichtig und eine Schlange kann ihm die Pflanze der ewigen Jugend stehlen, worauf sie sich häutet. Betrübt und niedergeschlagen kehrt er nach Uruk zurück, bereichert um die Kenntnis, dass er sich nur durch große Werke als guter König einen unsterblichen Namen erwerben kann. In Uruk angekommen, fordert er Ur-šanabi auf, die Stadtmauer von Uruk, von der bereits auf Tafel I berichtet wurde, zu besteigen und zu bestaunen.



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16.09.2020 um 22:57
@sarevok

Dann sind wir uns ja weitgehend einig.Beziehst du den erwähnten Gedankengang auch auf Zeus vs JHWH?
sarevok
schrieb:
evtl. sind wir alle ägyphtischen glaubens ohne es zu wissen ;
Warum fallen mir bei deinem Zitat plötzlich unsere ganzen Geheimgesellschaften und VTs ein.
Ich könnte mir denken, dass du das ähnlich siehst?
Ich habe den Gilgamesch als Reclam-Heft.
Aber da du gerade die Flut ansprichst.Dabei fallen mir OVIDs Metamorphosen ein.Darin beschreibt er dass Zeus über die Sünden der Menschen senr erbost war und eine Versammlung der Götter einberief um über die Menschen zu richten.Zeus schlug die Vernichtung durch eine Flut vor.
Interessant ist dabei die Anreise der anderen Götter:
Sie kamen über die Milchstrasse, denn das ist ihre Strasse.
Gruss caligae168



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16.09.2020 um 23:02
caligae168
schrieb:
Dann sind wir uns ja weitgehend einig.Beziehst du den erwähnten Gedankengang auch auf Zeus vs JHWH?
ich denke eher das die beiden ein und derselbe sind änlich auch indra aus den veden Wikipedia: Indra

oder odin bei den nördlichen völkern



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Es gibt keinen Gott und es wird auch keinen Gott geben!

16.09.2020 um 23:10
Indra gilt in den Veden als der „König der Götter“, der in vielen Gestalten und Bedeutungen in indischen Mythen erscheint. Seine Waffe ist der Donnerkeil (vajra). Er wohnt in der Stadt Amaravati als Herr über die Himmelswelt (svargaloka) in einem Palast auf der Spitze des Berges Meru. Dort herrscht er zusammen mit seiner Frau Indrani über eine Art "Kriegerparadies" in den Wolken, ähnlich dem germanischen Walhalla. Gandharven machen dort die Musik, während Apsaras Tänze und Schauspiele für Indras gefallene Krieger aufführen. Gelegentlich schickt Indra von Svarga aus seine apsaras auf die Erde, um Menschen zu verführen, die der Gott für zu asketisch hält. Auch Indra selbst besteht zahlreiche Liebesabenteuer. Der Gott gilt allgemein als wohltätig, hilfreich, aktiv, dynamisch, ekstatisch, sinnlich, schnell, wild, kriegerisch, heldenhaft, tapfer und stark. Indra führt zahlreiche Beinamen wie Vritrahan („Vritra-Erschlager“), Sakra („der Mächtige“), Sacipati („Herr der Kraft“), Vajri („Donnerer“), Svargapati („Herr des Himmels“), Purandara („Städtezerstörer“) und Meghavahana („Wolkenreiter“).
alles zufall ? wohl kaum :)

Wikipedia: Indra



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happyisla
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16.09.2020 um 23:16
sarevok
schrieb:
ließ doch mal den gilgamesch epos :)

danach bist du klüger Wikipedia: Gilgamesch-Epo
habe ich bereits vor mehr als 30 jahren. nichts neues unter der sonne.
lies mal das popol vuh.
die geschichten besitzen stets die gleiche basis wie in der bibel. gott schickt eine flut, nur auserwaehlte werden gerettet.

im uebrigen reicht es nie die nackte geschichte zu lesen. man muss sie auch interpretieren koennen. und das fehlt hier bei gilgamesch.



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16.09.2020 um 23:24
happyisla
schrieb:
lies mal das popol vuh.
danke für den tip :)

dieses hier ? https://www.mesoweb.com/publications/Christenson/PopolVuh.pdf



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16.09.2020 um 23:31
@happyisla

Die Liebe gottes :)

Sorry aber glaub was du willst.

Ich sehe keine Liebe Gottes und keine Gerechtigkeit, auch wenn das ein Klischee ist aber wenn man erstmal ein Kind von Krebs zerfressen gesehen hat, verliert man den Glauben an die Liebe Gottes.

Es macht überhaupt keinen Sinn.

Ich zitiere gerne aus Peaky Blinders eine Serie die ich gerade gucke, da ist einer der Hauptdarsteller im Krieg gewesen und sagt auf die Antwort ob er an Gott glauben würde ... „Die verdammten Kanonen haben mir Gott aus dem Hirn geblasen“...

So geht es mir, das unerträgliche Leid von sterbenden und behinderten Kindern hat mir Gott aus dem Hirn geblasen.

Oder ist all dass das Werk des Teufels? Wäre lächerlich alle schlechten Dinge auf den Teufel zu schieben. Oder gibt es doch einen höheren Sinn bei all dem leid? Dann verrate es mir, ich sehe keinen.



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16.09.2020 um 23:44
sarevok
schrieb:
evtl. sind wir alle ägyphtischen glaubens ohne es zu wissen ;)
so ist es



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17.09.2020 um 00:07
@happyisla
happyisla
schrieb:
jeder der so denkt hat niemals die liebe erfahren.
Jeder - niemals. Extremer geht es nicht. Voreingenommener und unversöhnlicher erst recht nicht.
happyisla
schrieb:
wer geht ueber leichen?
Das schrieb ich doch: Manche der den Extremen Verfallenen.
happyisla
schrieb:
die christen?
Ja, auch die sind dagegen nicht immun, im Gegenteil.
happyisla
schrieb:
das ist typisch fuer kirchen- und religionshasser, eine behauptung einfach durch eine gegenbehauptung ersetzen und schon braucht man sich um den inhalt nicht zu befassen.
Für religiöse Extremisten scheint es wohl typisch zu sein, der bösen Welt die eigenen Defizite anzudichten?



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17.09.2020 um 00:39
baackpapier
schrieb:
so ist es
der grund warum ich mich dann eher für die buddhistische richtung entschieden habe war

das mir das ausmaß der illusion der religion bewusst wurde die ganzen rituale das ganze tam tam alles nur erfindung

der priesterkaste für götter die in dieser form wohl nicht existieren und nie existiert haben

ließt / hört / schaut man sich die biographie von siddharta an merkt man das auch er an diesem punkt war

und erst das loslassen all dieser alten gewohnheiten rituale etc. etc. hat ihn zu dem gemacht als den wir ihn kennen



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17.09.2020 um 00:46
@sarevok

ich geh mir selber schon auf den Sack mit C.G.Jung aber der gute Herr hat einfach ziemlich tief in der Kiste aller Relgionen gewühlt und intesiv geforscht.

z.B auch interessant die Geschichte von Gilgamesch, der ältere Name von Gilgamesch ist nach Jung wohl Izdubar. Für mich ein Indiz wie genau er die alten Religionen unter die Lupe genommen hat.

Buddhismus schön und gut aber ist das Tibetische Totenbuch ein Teil dessen? Wenn ja, dann ist dieses Buch sehr fragwürdig in der Auslegung.

Ebenfalls auch ein interessanter vergleich zwischen Jesus und Buddah von Jung der in beiden ein Spiegelbild erkennt, der eine der die Sünden der Welt aufgenommen hat und der andere der sich eher dem weltlichen entzog, er erkennt da ebenfalls parallelen.



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17.09.2020 um 00:49
baackpapier
schrieb:
schön und gut aber ist das Tibetische Totenbuch ein Teil dessen? Wenn ja, dann ist dieses Buch sehr fragwürdig in der Auslegung.
der punkt dabei ist, das siddharta niemals als "gott" verehrt werden wollte

und am ende seines weges lässt er von allen ritualen etc. etc. ab das sollte einem was sagen

wirkliche erkentnis sammelt man durch reflektion und versenkung das ganze tam tam ausenrum ist

wieder nur das gleiche spiel so denke ich eine erfindung der priesterkaste

nach seinem "erwachen" zog siddharta aka buddha durch die gegend aber er lehrte nicht eine religion sondern

nur eine methode zur selbsterkentnis



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17.09.2020 um 00:52
@baackpapier
baackpapier
schrieb:
Buddhismus schön und gut aber ist das Tibetische Totenbuch ein Teil dessen? Wenn ja, dann ist dieses Buch sehr fragwürdig in der Auslegung.
Das Tibetische Totenbuch ist buddhistisch, aber der tibetische Buddhismus ist stark von der zuvor vorherrschenden Bön-Religion geprägt.



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17.09.2020 um 00:58
sarevok
schrieb:
und am ende seines weges lässt er von allen ritualen etc. etc. ab das sollte einem was sagen
Ja das hat eine andere tiefe..

nichts von Fanatismus und Doktrin.

@geeky
geeky
schrieb:
Das Tibetische Totenbuch ist buddhistisch, aber der tibetische Buddhismus ist stark von der zuvor vorherrschenden Bön-Religion geprägt.
Dankeschön :)
sarevok
schrieb:
selbsterkentnis
= Individuationsprozess ??
https://cgjung.org/texte-und-einblicke/themen-der-analytischen-psychologie/211-der-individuationsprozess.html
Auf dem Weg seiner Individuation ist der Mensch immer wieder gefordert, sich aktiv und bewusst den neu auftauchenden Problemen zu stellen und seine Entscheidungen vor sich selbst zu verantworten. Individuation bedeutet, sich nicht danach zu richten, „was man sollte“ oder „was im allgemeinen richtig wäre“, sondern in sich hinein zu horchen, um herauszufinden, was die innere Ganzheit (das Selbst) jetzt hier in dieser Situation „von mir oder durch mich“ bewirken will.[5][6] Dabei verknüpft Jung die Individuation mit der menschlichen Freiheit und dem Gefühl der Würde, an dem der Prozess der Selbstwerdung sich ausrichtet und bemisst:

„Man kann hier die Frage aufwerfen, warum es denn wünschenswert sei, daß ein Mensch sich individuiere. Es ist nicht nur wünschenswert, sondern sogar unerläßlich, weil durch die Vermischung das Individuum in Zustände gerät und Handlungen begeht, die es uneinig mit sich selber machen. Von jeder unbewußten Vermischung und Unabgetrenntheit geht nämlich ein Zwang aus, so zu sein und zu handeln, wie man selber nicht ist. Man kann darum weder einig damit sein, noch kann man dafür Verantwortung übernehmen. Man fühlt sich in einem entwürdigenden, unfreien und unethischen Zustand (...) Eine Erlösung aus diesem Zustand aber ergibt sich erst dann, wenn man so handeln kann, wie man fühlt, daß man ist. Dafür haben die Menschen ein Gefühl, zunächst vielleicht dämmerhaft und unsicher, mit fortschreitender Entwicklung aber immer stärker und deutlicher werdend (...) Es muss allerdings anerkannt werden, daß man nichts schwerer erträgt als sich selbst.“[7] (C. G. Jung 1928)
Quelle: Wikipedia



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17.09.2020 um 01:01
baackpapier
schrieb:
„Man kann hier die Frage aufwerfen, warum es denn wünschenswert sei, daß ein Mensch sich individuiere. Es ist nicht nur wünschenswert, sondern sogar unerläßlich, weil durch die Vermischung das Individuum in Zustände gerät und Handlungen begeht, die es uneinig mit sich selber machen. Von jeder unbewußten Vermischung und Unabgetrenntheit geht nämlich ein Zwang aus, so zu sein und zu handeln, wie man selber nicht ist. Man kann darum weder einig damit sein, noch kann man dafür Verantwortung übernehmen. Man fühlt sich in einem entwürdigenden, unfreien und unethischen Zustand (...) Eine Erlösung aus diesem Zustand aber ergibt sich erst dann, wenn man so handeln kann, wie man fühlt, daß man ist. Dafür haben die Menschen ein Gefühl, zunächst vielleicht dämmerhaft und unsicher, mit fortschreitender Entwicklung aber immer stärker und deutlicher werdend (...) Es muss allerdings anerkannt werden, daß man nichts schwerer erträgt als sich selbst.“[7] (C. G. Jung 1928)
ich würde es so ausdrücken das das ewige in dir deine innere stimme versucht dich auf einen weg zu führen auf

dem du das beste aus dir machen kannst

geht man nach indien und verkündet : ich glaube ich bin gott

schauen dich die leute nur an und sagen : schön das du es auch entlich begriffen hast :)



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17.09.2020 um 01:03
sarevok
schrieb:
ich würde es so ausdrücken das das ewige in dir deine innere stimme versucht dich auf einen weg zu führen auf

dem du das beste aus dir machen kannst
Kommt dem sehr nahe aber deins ist leichter verständlich.



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