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Es gibt keinen Gott und es wird auch keinen Gott geben!

18.327 Beiträge ▪ Schlüsselwörter: Gott, Atheismus, Religionskritik ▪ Abonnieren: Feed E-Mail

Es gibt keinen Gott und es wird auch keinen Gott geben!

31.07.2021 um 22:25
Zitat von peawepeawe schrieb:Euer Gott kann gar nichts! Selbst wenn er verhöhnt wird, verteidigt er sich nicht selbst, wie er es vor tausenden von Jahren angeblich machte, sondern überlässt es seinen Anhängern.
Was ja ironisch ist wenn man bedenkt, dass diese Naturgötter von strengen Christen ausgelacht werden und als schwach bezeichnet werden und der christliche Gott soll ja allmächtig sein usw. usw.


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Es gibt keinen Gott und es wird auch keinen Gott geben!

31.07.2021 um 22:53
Zitat von Anti_VenomAnti_Venom schrieb:Was ja ironisch ist wenn man bedenkt, dass diese Naturgötter von strengen Christen ausgelacht werden und als schwach bezeichnet werden und der christliche Gott soll ja allmächtig sein usw. usw.
Der Missionar Bonifatius fällte einst die Donareiche, um deren Anbetern zu zeigen, dass die alten Götter keine Macht haben, ihn dafür zu bestrafen. Dass im Gegenzug die Anhänger der alten Götter genauso das Kreuz mit Jesus daran auf jede Art hätten schänden können, ohne befürchten zu müssen von Gott dafür bestraft zu werden, kam ihnen leider nicht in den Sinn.


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Es gibt keinen Gott und es wird auch keinen Gott geben!

31.07.2021 um 23:36
Zitat von peawepeawe schrieb:Der Missionar Bonifatius fällte einst die Donareiche, um deren Anbetern zu zeigen, dass die alten Götter keine Macht haben, ihn dafür zu bestrafen. Dass im Gegenzug die Anhänger der alten Götter genauso das Kreuz mit Jesus daran auf jede Art hätten schänden können, ohne befürchten zu müssen von Gott dafür bestraft zu werden, kam ihnen leider nicht in den Sinn.
Zudem wenn man sich die Welt heute anschaut und auch das Christentum und die Anhänger, man könnte problemlos verschiedene Thesen aufstellen die nicht nur gegen diese Menschen und gegen ihren Gott sprechen, sondern diese in ein ganz anderes Licht rücken bishin zu der These, dass der Gott den sie anbeten eigentlich der Satan selbst ist der es geschafft hat die ganze Geschichte lang in dem Fall die Christen in die Irre zu führen :D


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Es gibt keinen Gott und es wird auch keinen Gott geben!

07.08.2021 um 12:18
@Kybela
Zitat von KybelaKybela schrieb am 30.07.2021:und wieder: das ist ein God of the gaps, ein Gott der Lücken (in der Wissenschaft)
„Gott“ existiert nicht in den Lücken der Wissenschaften sondern die Wissenschaften beschreiben wie „Gott“ beschaffen sein könnte.
God of the Sciences not god of the gaps


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Es gibt keinen Gott und es wird auch keinen Gott geben!

07.08.2021 um 12:27
Zitat von benihispeedbenihispeed schrieb:die Wissenschaften beschreiben wie „Gott“ beschaffen sein könnte.
Hm ... was sagen denn die Wissenschaften, wie "Gott" beschaffen sein kann?


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Es gibt keinen Gott und es wird auch keinen Gott geben!

07.08.2021 um 14:07
Zitat von KybelaKybela schrieb:Hm ... was sagen denn die Wissenschaften, wie "Gott" beschaffen sein kann?
Weil nach meiner Sichtweise „Gott“ alles ist was existiert und die Wissenschaften alles untersuchen das existiert, können sie auch nur entdecken was und wie „Gott“ ist.
Sie interpretieren „Gott“ mit ihrer Sichtweise.
Das Universum begann mit einem Urknall, Zeit und Raum sind relativ, das Leben entwickelt sich durch Evolution, usw. usw.


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Es gibt keinen Gott und es wird auch keinen Gott geben!

07.08.2021 um 17:14
Zitat von benihispeedbenihispeed schrieb:Weil nach meiner Sichtweise „Gott“ alles ist was existiert und die Wissenschaften alles untersuchen das existiert,
Dein pantheistischer Ansatz ist zwar interessant aber eigentlich nur reine Definitionssache,

Man könnte genauso gut sagen, dass der Ursprung von Allem das große Niesen und das Ende das große Taschentuch sei.


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Es gibt keinen Gott und es wird auch keinen Gott geben!

07.08.2021 um 20:01
Zitat von WurstsatenWurstsaten schrieb:Man könnte genauso gut sagen, dass der Ursprung von Allem das große Niesen und das Ende das große Taschentuch sei.
Das gilt nur wenn man alles als Zufällig und sinnlos definiert.

Meine Hypothese ist, dass alles im Universum entsteht weil es wahrscheinlich ist, dass es sich so entwickelt.
Dass es ein Ziel des Universums ist, Leben und somit, (bei genügend langer Evolution) zwangsläufig, selbsterkennendes Bewusstsein entstehen zu lassen und dies auf vielen Welten.
Nach der Philosophie von Leibnitz ist unser Universum das einzig mögliche in der dies geschehen kann, die beste aller möglichen Welten. Was auch durch die Wissenschaft bestätigt wird.
Wenn die physikalischen Konstanten nur geringfügig anders währen könnte kein Leben im Universum entstehen und
die Evolution des Lebens führt, bei genügender Stabilität,
Logischerweise zu Selbsterkennendem Bewusstsein, der ultimativen Anpassungsfähigkeit.
Unser Universum will Bewusstsein entwickeln und sich selber erkennen.
Wenn ein Mensch die Augen aufschlägt sieht das Universum sich selber an.


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Es gibt keinen Gott und es wird auch keinen Gott geben!

07.08.2021 um 21:05
Zitat von benihispeedbenihispeed schrieb:Das gilt nur wenn man alles als Zufällig und sinnlos definiert.
Wie viele Universen gab es vorher und wie viele wird es noch geben?
Ich denke, die passenden Naturkonstanten und dass wir jetzt an diesem Ort sind, ist Zufall. Einen Sinn in alldem versuchen wir zu erkennen, aber der erschließt sich nicht wirklich. Die jetzige Wissenschaft kann die ganzen Naturkonstanten und Gesetzmäßigkeiten erforschen, und das ist hochinteressant, aber alles, was darüber hinausgeht, ist hilfloses Geschwurbel,

Wer meint in all dem göttliches Wirken zu erkennen zu können, der kann das ja glauben, wenn er sich besser damit fühlt, aber beweisbar ist nichts.


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Es gibt keinen Gott und es wird auch keinen Gott geben!

07.08.2021 um 22:39
Zitat von WurstsatenWurstsaten schrieb:Wie viele Universen gab es vorher und wie viele wird es noch geben?
Nach dem heutigen Stand des Wissens kann ein Universum mit geringfügig anderen Naturkonstanzen gar nicht weiterbestehen. Es zerfällt sofort wieder.
Nur ein Universum das diese Bedingungen erfüllt kann sich weiterentwickeln und wird auch, bei nahezu unendlicher Grösse, mit sehr hoher Wahrscheinlichkeit Leben und Bewusstsein entstehen lassen.
Zitat von WurstsatenWurstsaten schrieb:Einen Sinn in alldem versuchen wir zu erkennen, aber der erschließt sich nicht wirklich.
Der Sinn im Ganzen ist unsere Gegewärtigkeit und unsere Erkenntnis unser selbst und unserer Daseinsbedingungen.

Unser Sinn kann nur in dem Versuch einer Lösung des Dilemmas liegen, das in der Erkenntnis unserer begrenzten Existenz in dieser materiellen Welt liegt.

Die Erkenntnis das alles mit uns Eins ist und jede Grenze eine Illusion.


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Es gibt keinen Gott und es wird auch keinen Gott geben!

09.08.2021 um 13:01
Zitat von benihispeedbenihispeed schrieb:Wenn die physikalischen Konstanten nur geringfügig anders währen könnte kein Leben im Universum entstehen und die Evolution des Lebens führt, bei genügender Stabilität,
Was jedoch sehr fragwürdig ist. Nur mal als Beispiel: Unser Universum scheint, was die Entstehung und Entwicklung von Leben betrifft, äußerst kohlenstoffchauvinistisch zu sein. Aternativen wie siliziumbasiertes Leben können zwar nicht gänzlich ausgeschlossen werden, sind aber aufgrund der eher ungeeigneten Eigenschaften von Silizium für die Generierung und Erhaltung von Lebensformen sehr unwahrscheinlich.

Die Frage ist nun, ob sich mit einer bestimmten Änderung der Naturkonstanten möglicherweise auch die Eigenschaften von Silizium oder irgendeinem anderen Element ändern würden und dahingehend Leben ähnlich wie Kohlenstoff nun mehr begünstigen oder sich mit weiteren Konstantänderungen evtl. auch gänzlich andere stabile Strukturen auf nichtatomarer Basis entwickeln würden.

Insofern stellt sich damit auch die Frage, ob wir überhaupt von sowas wie feinabgestimmte Naturkonstanten in unserem Universum sprechen können. Ein entscheidener Punkt dürfte dabei auch sein, inwiefern sich eine solche Änderung letztlich auch auf den Entropiegradienten auswirken würde, da hier die Basis für die Stern- und Planetenenwticklung und damit auch für die Möglichkeit von Leben liegt.

Aber selbst wenn sich eine Feinabstimmung bestätigen sollte, wäre der Faktor "Zufall" auch dann noch nicht gänzlich vom Tisch gewischt, solange es für diese keine adäquate Erklärung gibt.
Zitat von benihispeedbenihispeed schrieb:Nur ein Universum das diese Bedingungen erfüllt kann sich weiterentwickeln und wird auch, bei nahezu unendlicher Grösse, mit sehr hoher Wahrscheinlichkeit Leben und Bewusstsein entstehen lassen.
Selbst wenn so wäre, kannst Du daraus noch keine kosmologische Zwangsläufigkeit oder "sehr hohe Wahrscheinlichkeit" ableiten, solange Du nicht alle notwendigen und hinreichend vorhandenen Faktoren kennst, die eine Lebensentstehung möglich machen. Und nein, der Faktor "Größe des Universums" allein reicht für eine solche Bestimmung nicht aus.


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Es gibt keinen Gott und es wird auch keinen Gott geben!

09.08.2021 um 20:59
Zitat von benihispeedbenihispeed schrieb:Die Erkenntnis das alles mit uns Eins ist und jede Grenze eine Illusion.
Wie kommt man darauf?

Für uns, wie das Leben, gibt es massig Grenzen auch im Denken (Geist), es lässt sich lange nicht alles manifestieren (umsetzen). Nicht weil wir noch nicht soweit sind sondern, weil es schlichtweg nicht möglich ist. Grenzenlos ist von daher eine Illusion. Im Geiste nicht da kann sich ein jedes denke wozu es Lust und Laune hat aber auch da in Grenzen. Also jeweils so viel und so weit ihn sein Geist (Inspiration, im Bewusstsein es so haben wollen, sein Dafürhalten usw.) träg. Sein ich bin mir meiner, der Dinge die da sind und wie sie funktionieren bewusst, sollte nicht am «Ich denke, also bin ich» hängen bleiben.

Letztendlich projiziert man auf sich selbst «mit uns Eins» mit uns (Mensch) sind sie Eins. Wir sind und mit uns sind sie Eins `? Im Kopf der Gedanken mag das stimmen, stellt allerdings eine Illusion die ihre Grenzen aufweist. Ne, ist kein Widerspruch es löst sich gleich auf. Die Gedanken sind frei, innerhalb seiner selbst. - So wie man gestrickt ist, wie man in meiner Region zu sagen pflegt. Dogmen sind für mich eine üble Sache. Solange sie es für sich behalten, unter seinesgleichen in Übereinstimmung einher gehen, dabei nach Aussen Contenance bewahren und friedlich bleiben, - ma foi. Aber dem ist nun mal nicht so. Glaubt jemand an Gott, an ein Geistwesen (Geister und Dämonen sind da nicht bei), an sonst eine höhere Macht weil man dahingehend was fühlt, ist das für mich vollumfänglich in Ordnung, solange sie niemandem schaden damit. Von daher denke ich, ist der Glaube Privatsache aber das war es nie, auch Heute nicht. Wobei, für meinen Vater schon der geht, ging in die Kirche um zu schlafen. Würde an sich nicht gross auffallen war da sicher nicht der Einzige aber wer dabei schnarcht, nun ja :D



Der Erkenntnisgewinn ist mit auch individueller Natur.
Das alles mit uns Eins ist, bezieht sich auf uns als im Mittelpunkt stehend. Das Dogma sollte sich erledigt haben als Krone der Schöpfung nagen wir selber am Thron, geschweige anhand fehlender Zacken noch eine Krone erkennbar sei. Wie sieht es da mit Erkenntnisgewinn aus?

Nach den Worten von Hans-Peter Dürr (Atomphysiker) sind wir eigen aber nichts getrenntes. Wenn man es trennt (zerteilt) zerstört man es. Dürr soll es dann wieder zusammenbauen aber das geht nun mal nicht. Das bedeutet nicht alles ist mit uns Eins sondern das wir uns in der Gemeinsamkeit einer Beziehungsstruktur befinden. In ihr, in dieser Struktur, stehen wir in Beziehung

Es stellt sich nun die Frage, da zumal das Universum mit seiner Potenzialität, Gehalt und Energie den Mechanismus stellt das entstehen kann was in den möglichen Möglichkeiten besteht, für sich alleine steht da aus nichts, auch nichts entstehen kann. Ich denke beim grossen Feuerwerk, was da übrig blieb und sich bis hin zum Atom mauserte, dass geschmolzene Potential stellt dessen, was in Wirkung den Wusch zum Big Bang zur Folge hatte. Dahin ist ja an sich die Beziehungsstruktur zu verorten es muss allerdings nicht der Weisheit letzter Schluss sein. Aber mit Erkenntnis hat das nichts am Hut sondern an logischer Schlussfolgerung das kein «alles mit uns Eins sein» besteht und das Grenzenlose an Illusion an seinem Denkvermögen, an jeweiligem Verständnis, geprägte und behaftete Vorstellungen hängen bleibt.


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