Spiritualität
Menschen Wissenschaft Politik Mystery Kriminalfälle Spiritualität Verschwörungen Technologie Ufologie Natur Umfragen Unterhaltung
weitere Rubriken
PhilosophieTräumeOrteEsoterikLiteraturAstronomieHelpdeskGruppenGamingFilmeMusikClashVerbesserungenAllmysteryEnglish
Diskussions-Übersichten
BesuchtTeilgenommenAlleNeueGeschlossenLesenswertSchlüsselwörter
Schiebe oft benutzte Tabs in die Navigationsleiste (zurücksetzen).

Guter Gott - Böser Gott

20.889 Beiträge ▪ Schlüsselwörter: Gott, Glaube, Satan ▪ Abonnieren: Feed E-Mail
Aus den Beiträgen in dieser Diskussion lässt sich automatisch ein Radio generieren (Radio starten).

Guter Gott - Böser Gott

21.03.2021 um 15:30
@Niselprim

In meiner Erfahrung ist gut und böse eine Sache von Perspektive. Höhere Wesen als der Mensch haben eine ganz andere Perspektive.
Aber da meine Meinung nach Gott eh kein Wesen ist, sondern eher die Existenz selbst ein art universelles Bewusstsein, glaube ich kaum das "Gott" weder gut noch böse ist.


2x zitiertmelden

Guter Gott - Böser Gott

21.03.2021 um 18:07
Zitat von LightspeedLightspeed schrieb:In meiner Erfahrung ist gut und böse eine Sache von Perspektive. Höhere Wesen als der Mensch haben eine ganz andere Perspektive.
Aber da meine Meinung nach Gott eh kein Wesen ist, sondern eher die Existenz selbst ein art universelles Bewusstsein, glaube ich kaum das "Gott" weder gut noch böse ist.
Da ja deiner Meinung nach Gott kein Wesen ist, frage ich mich, wen oder was du mit """Höhere Wesen""" meinen könntest @Lightspeed
Meiner Meinung nach kann es für uns keine andere Perspektive geben als die des Menschen. Was nun aber gut oder böse ist, sei dann wohl von den Sichtweisen der Menschen abhängig, ob sie eher gut oder böse eingestellt sind - deshalb gibt es ja auch gute und aber auch böse Menschen. Ein Vergewaltiger bspw mag zwar seine Tat für sich als gut auffassen, wird aber allgemein sicherlich als böse beurteilt. Oder welcher vernünftige Mensch würde bspw Einbrecher, Räuber und Mörder als gute Menschen bezeichnen? Wie sich also unschwer erkennen lässt, gäbe es einiges an Handlungen, welche in jedem Fall als böse erklärt werden können.


3x zitiertmelden

Guter Gott - Böser Gott

21.03.2021 um 18:39
Zitat von NiselprimNiselprim schrieb:Oder welcher vernünftige Mensch würde bspw Einbrecher, Räuber und Mörder als gute Menschen bezeichnen?
Auch hier gilt das Relativitätsprinzip.

Wenn Piraten Ihrer Majestät andere Schiffe überfallen, die Männer töten oder in die Sklaverei schleppen, die Frauen vergewaltigen und in die Sklaverei schleppen, Hab und Gut nach Abzug ihrer Spesen und Löhne dann "der Krone" zur Verfügung stellen, werden ihre Taten als heldenreich, tapfer, mutig, ruhmessicher und gut bewertet, ihre Opfer als unter- oder Unmenschen gesehen, nur damit ja kein Mitleid mit ihnen aufkommt.

Die Leute, die so denken, sind weder blöde noch unvernünftig, sondern lediglich eiskalt, mitleidlos und gierig. Oder sind nur den Menschengegenüber, die sie als Unmenschen oder Tiere betrachten mitleidlos. Ihre Familien und Haustiere hingegen lieben sie.

Dabei müssen wir gar nicht so weit zurück in Vergangenheiten, auch heute noch bemühen sich einige Staatsmänner, Minderheiten in ihrem Land auszurotten oder zu versklaven. Und nichts und niemand hält sie auf.

Eine der großen Weltregionen versklavt regelmäßig seit Jahrhunderten ihre Frauen, und im Westen gilt man Rassist, wenn man das als übel empfindet.


1x zitiertmelden

Guter Gott - Böser Gott

21.03.2021 um 20:34
@Niselprim

Ich denke, das es gut und böse gibt, wegen dem Gleichgewicht auf der Erde. Damit wir uns selbst erfahren können und erleben dürfen, gibt es dieses Gleichgewicht. Aber das wird so vorher von uns entschieden. Nach wie vor glaube ich, daß jede Seele genau diese Erlebnisse ausgesucht hat, die sie erfahren wollte. Wenn wir als Mensch einen freien Willen haben, warum dann nicht auch als Seele?..Gott ist für mich eine Quelle, aus der wir schöpfen..Diese Quelle verurteilt und bestraft nicht.


2x zitiertmelden

Guter Gott - Böser Gott

21.03.2021 um 20:34
Zitat von NiselprimNiselprim schrieb:frage ich mich, wen oder was du mit """Höhere Wesen""" meinen könntest
Engel und Dämonen etc.

@off-peak

Stimme dir zu, du hast es glaub ich verstanden.


1x zitiertmelden

Guter Gott - Böser Gott

21.03.2021 um 20:36
@Lightspeed
Mit Engel (gut) und Dämonen ( böse) gibt wieder das Gleichgewicht, d.h nicht nur auf der Erde sondern auch in anderen Dimensionen gibt es dieses Gleichgewicht


1x zitiertmelden

Guter Gott - Böser Gott

21.03.2021 um 20:39
@LARA43

Du hast eine interessante Sichtweise gefällt mir.

@Niselprim

Aber letztendlich ist es auch egal, mal soll das Leben leben und nicht sich über alles und jeden den Kopf zerbrechen.


1x zitiertmelden

Guter Gott - Böser Gott

21.03.2021 um 20:48
@Lightspeed
Danke, ich mag auch deine Denkweise.....Was denkst du über Jesus?


1x zitiertmelden

Guter Gott - Böser Gott

21.03.2021 um 20:50
Zitat von LARA43LARA43 schrieb:Danke, ich mag auch deine Denkweise.....Was denkst du über Jesus?
Habe dir Privat dazu was geschrieben, hier sollten wir lieber beim Thema bleiben


melden

Guter Gott - Böser Gott

23.03.2021 um 07:01
Zitat von NiselprimNiselprim schrieb:Unstimmig ist hier mMn, dass Gott wieder einmal etwas verbrochen haben soll.
Moin Niselprim

Vielleicht ist es dir aufgefallen, wobei ich es dich immer mal wieder habe wissen lassen, steht jeweils dabei «So wie es in den Schriften geschrieben steht» - darauf nehme ich Bezug und stelle eine Analyse auf Beziehung und Wirkung. Was denkst du weshalb ich so einen Term an Analogie schreibe? Zum Beispiel: Dass man damals dachte, Sterne und Planeten seien Götter, es also Fiktiver Natur sei. So auch, für mich, Jesus keine Person ist die es mal gegeben haben soll, sondern ein Glaubenskonstrukt (angehende Gesinnung) der Ur-Christen stellt.


Wie oft schon habe ich den Umstand von sich Eigen machen mit eingebracht? Da es ja nur einen Gott geben soll, ist es derjenige des auserwählten Volkes – also derjenige der im AT aufgeführt wird. Um sich vom Judäischen Glaube abzuheben waren die Ur.Christen Weise beraten, sich Gott nicht Eigen zu machen. Sie bauen allerdings darauf auf, waren ja geprägt im Judäischen Glaube an den einen Gott und machen sich dennoch zu Eigen was an Mythen, Epen und Glaubenskonstrukte andere Völker besteht. Gottheiten wie z.B. Zeus, zeugen nach Schriften mit Menschenfrauen Kinder (Halbgötter). Auch hier Niselprim, lasse ich die Worte «nach Schriften ...» mit einfliessen.

Es bin ja nicht ich, der Gott so dastehen lässt als wenn er mit Kain kommuniziere und es zulasse, dass Abel, der Hirte, getötet wird. Es bin auch nicht ich, der Gott so dastehen lässt, als wenn Gott etwas verbrochen habe. Es steht halt so in den Schriften - was sich durch lesen der Quellen prüfen lässt.

Nun lass dir mal durch den Kopf gehen wie viele es so aufnehmen (annehmen), so auslegen wie es geschrieben steht und es Wort für Wort nehmen. Frag bitte die Schreiberlinge der Schriften wie sie auf die Idee gekommen sind, in Gott bestehe eine bestrafende, wie eine irdisches Leben beendende Wesenheit. Und frag bitte auch gleich Gläubige, weshalb sie es so annehmen wie es geschrieben steht. Deshalb weise ich ja darauf hin, man solle seine Denke nicht abgeben, es bzw. gscheiter ist, wie mit Kain und Abel, Eva und Adam aufgezeigt, über Gottes Wirken (wie es geschrieben steht) hinweg zu sehen. Da kann man die Schlange bei Eva und Adam, den Baum der Erkenntnis, Moses mit den 10 Gebote - zerstören des goldenen Kalbes inkl. vernichten der Anhänger des Götzen-Kultes, Sodom und Gomorra, die Sintflut und was es so alles gibt, gleich mit einbeziehen.


Ich werde mich in einem Forum, in dem sich User aufhalten die darauf aus sind Grundsatzdiskussionen zu starten um sich über andere User zu erheben, nur so weit aus dem Fenster lehnen wie ich dafür einstehen kann. Es ist belegt, man dachte mal Sterne und Planeten seien Götter. So auch der Monotheismus, gegenüber dem viel Götterglaube, um tausende von Jahre jünger ist. Auch hier machte man sich das Gedankengut von anderen Völkern zu Eigen und hatte den Hintern, den Ursprung an Gedankengut zu diskreditieren. Bzw. die Menschen von Sumer, bis hin zu Babylon und darüber hinaus, abwertend als Götzenanbeter kalt zu stellen. Es ist aber keine Rede davon, was sich von diesem Gedankengut so alles zu Eigen gemacht wurde.

Aufgestellte Kreuze, Symbole des Glaubens als Schmuck an sich tragend, Jesus ans Kreuz genagelt, huldigen von Marienbildnisse, der Rosenkranz, die Bundeslade - stellt ein bewegliches Symbol göttlicher Macht und Präsenz, Mazzeben, Gott in bildhafter Darstellung, Kulthandlungen der Kirche an christlichem Glaube stellen welchen Umstand Niselprim? Hat mit Verehrung, mit Versinnbildlichung wohl nichts am Hut ?!



https://www.bibelwissenschaft.de/wibilex/das-bibellexikon/lexikon/sachwort/anzeigen/details/mazzebe/ch/3f5aaf8cd29aa8f49b5350d9613e4c2c/
2. Altes Testament
Der Begriff maṣṣevāh (in der Septuaginta fast durchweg mit στήλη „Stele“ wiedergegeben) erscheint (mit Varianten) insgesamt 36-mal im Alten Testament und bezeichnet aufgerichtete Steine in unterschiedlicher Funktion.
1. In den Summarien der Königsbücher (→ Königsbücher) werden Mazzeben als illegitime kultische Objekte verstanden. Ihre Errichtung bzw. Beseitigung durch bestimmte Könige wird negativ bzw. positiv gewertet.
1Kön 14,23 erwähnt die Errichtung von Mazzebe und Kultpfahl (→ Aschera) in der Zeit des Rehabeam durch die Judäer; 2Kön 3,2 (Summarium zu Joram) berichtet über → Ahab, er habe eine Mazzebe des → Baal errichtet; 2Kön 10,26f berichtet über die Entfernung der Mazzebe des Baal durch → Jehu; 2Kön 17,9f geißelt die Errichtung von Mazzeben und Ascheren als Grund für den Untergang Israels 722 v. Chr.; 2Kön 18,4 berichtet die Zerstörung der Mazzeben und Ascheren durch → Hiskia; 2Kön 23,14 notiert dasselbe über → Josia. Auffälligerweise fehlen die Mazzeben im Summarium der Sünden → Manasses in 2Kön 21,2ff. Auch in der → Chronik sind die Mazzeben Zeichen der Abgötterei, die von den frommen Königen beseitigt werden: 2Chr 14,2 erwähnt die Entfernung der Mazzeben durch → Asa und 2Chr 31,1 deren Zerstörung im Auftrag Hiskias.



4. In den Vätererzählungen der → Genesis, aber auch in anderen erzählenden Texten des Alten Testaments werden Mazzeben überwiegend unpolemisch erwähnt: a) als Kultobjekte, die die Gegenwart Gottes symbolisieren, b) als Vertragszeichen (→ Bund) und c) als Gedenksteine für Verstorbene.

4.1.2. Repräsentation Jahwes
Die Präsenz von Mazzeben in Heiligtümern scheint zumindest bis in die Zeit → Hiskias, vielleicht sogar bis zur so genannten Josianischen Kultreform (→ Josia) in 2Kön 22-23 unanstößig gewesen zu sein. Ihre Entfernung aus dem Kult ist nach wie vor am besten mit der Josianischen Kultzentralisation zu erklären, da Mazzeben in der Regel Bestandteil von Heiligtümern sind, die diesem Anliegen entgegenstanden. Dass die Mazzebe auch in späteren Texten (im Gegensatz zum häufig mit ihr gemeinsam genannten Aschera-Kultpfahl (→ Aschera) noch unpolemisch als Kultgegenstand angesprochen werden kann, mag damit zu erklären sein, dass das Objekt selbst nach wie vor unanstößig war, wenn keine als illegitim erachteten Handlungen (Opfer, Verehrung) daran vollzogen worden sind. Es liegt daher nahe, auch die Mazzeben im Tempel von Arad als Repräsentationen Jahwes anzusehen, da in dem Festungsort ausweislich der Personennamen, die auf den dort gefundenen Ostraka belegt sind, Jahwe verehrt wurde.
Sind dir Hieronymus und Damasus bekannt?
Ich habe mich dahingehend noch nie geäussert aber es stellt den Grund weshalb ich es nicht mag, mit Bibelzitate irgendwelches was auch immer aufgezeigt zu bekommen. Die Bibel ist ein Flickwerk von falsch übersetze Originale (Urschriften), durch falsches Textverständnis bei der Übersetzung Sinn entfremdende Texte, bis hin von weglassen ganzer Textpassagen und Umdeutungen dessen, was es vom Ursprung her aussagen soll. Hieronymus hat viele Übersetzungsfehler ins Reine gebracht da hatte er freie Hand, dennoch hatte er die Kirchenwürden im Nacken sitzen. Die haben akribisch kontrolliert was Hieronymus für die Vulgata wie zum Ausdruck gebracht hat. Auf bitte von Damasus man möge es dabei belassen, an sich ein Befehl es nicht richtig zu stellen, wurde der Wusel an Ungereimtheiten beibehalten. Die hohen Kirchenwürden haben dann mal Dekrete in die Welt gesetzt, um z.B. den Fleischverzehr zu legitimieren. Wer sich in eigenen Reihen weigerte Fleisch zu essen verlor seinen Status, seine Position und hatte damit die Arschkarte gezogen.

So war das damals und das beibehaltene an Ungereimtheiten, falsches Textverständnis der Übersetzer, Sinn entfremdete Texte, beigefügte Texte die da nicht hingehören um die Papstkirche Rom in seinem Bestehen zu festigen, nennt sich heute die Bibel. Die Geschichtsschreibung an Zeitgeschehen zeigt etliche Exzesse der Doktrin auf. Kreuzritter, Inquisition, Hexen benennen und hinrichten, Hitler und seine Schergen wollten die Menschheit von den Juden befreien da muss man schon ordentlich einen an der Waffel haben.


Nebukadnezar war Heide, da glaubte man die Geschicke gehen von Gottheiten aus, so auch im Glaube an den einen Gott.


https://www.bibelkommentare.de/suche?q=2.%20K%C3%B6nige%2024
2. Könige 24 (1) In{2. Chron. 36,6} seinen Tagen zog Nebukadnezar, der König von Babel, herauf; und Jojakim wurde sein Knecht drei Jahre; dann wandte er sich und empörte sich gegen ihn. (2) Und der HERR sandte gegen ihn Scharen der Chaldäer und Scharen der Syrer und Scharen der Moabiter und Scharen der Kinder Ammon; er sandte sie gegen Juda, um es zu vernichten, nach dem Wort des HERRN, das er durch seine Knechte, die Propheten, geredet hatte. (3) Ja, nach dem Befehl des HERRN geschah dieses gegen Juda, um es vor seinem Angesicht wegzutun, wegen der Sünden Manasses, nach allem, was er getan hatte; ...
https://www.bibelkommentare.de/index.php?page=dict&article_id=2568
Die persönliche Geschichte Nebukadnezars wird uns in Daniel gezeigt. Nebukadnezar hatte ihn zusammen mit einigen Mitgefangenen erwählt, um eine ehrenwerte Position im Staat zu bekleiden. Im zweiten Jahr der Regierung Nebukadnezars (603 v.Chr.) hatte er den bemerkenswerten Traum von dem großen Bild, durch dessen Auslegung bekannt wurde, dass er von Gott als der erste König einer völlig neuen Ära ausgewählt war: die Zeit der Nationen. Das Haus Davids wurde für diese Zeit als Herrscher Gottes auf der Erde beiseite gesetzt und in Nebukadnezar den Heiden die höchste Autorität anvertraut. Daniel konnte zu ihm sagen: „Du, o König, du König der Könige, dem der Gott des Himmels das Königtum, die Macht und die Gewalt und die Ehre gegeben hat […] du bist das Haupt aus Gold."
Siehst du dich dazu berufen Gott zu verteidigen oder für Gott einzustehen Niselprim?
Zitat von NiselprimNiselprim schrieb am 15.03.2021:Wie erklärst du das Böse in der Welt?
Wie sieht es da bei dir aus?

>

Stell bitte, bei dem was du aus Schriften ziehst, die Quelle mit ein.


1x zitiertmelden

Guter Gott - Böser Gott

23.03.2021 um 17:44
Zitat von NiselprimNiselprim schrieb:Nun, es liegt an uns selbst, die Wahrheit zu erkennen.
Es stellt eine Standartphrase und hat zur Folge das kein einheitlicher Konsens besteht.
Es bedingt Wissen über Zeitgeschehen, über die politische Lage, die Lebensweise, die Völkervielfalt, den kulturellem Hintergrund vergangener Zeit.

Damit beschäftige ich mich seit über 40 Jahre. Die 20 Jahre zuvor bis 60, waren geprägt mir Vernunft nahe zu bringen. Da hatte man in der Schule noch das Fach Religion. Ich war schon immer ein Aufgeweckter Zeitgenosse. Mit meiner Aufmerksamkeit war es anders bestellt als derer meiner Mitschüler. Ich hatte damit keine Probleme, die erhabene Lehrerschaft allerdings schon. 6. Klasse, Thema «Schöpfung,» wurde vorgetragen Mann und Frau seien sich ebenbürtig. Da war nichts dabei von Adam = Mensch. Sondern Gott habe Mann und Frau als Ebenbürtig (mit gleichen Rechten und Pflichten) erschaffen.

Auf einmal steht Adam, weshalb auch immer, alleine da.
Nun findet eine 2. Schöpfung statt, Gott bastelt eine Frau genannt Eva die nicht mehr als Eigenständig dasteht. Adam muss etwas von seinem Körper abgeben (eine Rippe wie es uns beigebracht wurde). Diese Rippe, ein Knochen des Rumpfes von Adam, wird in der Schöpfung von Eva mit eingebracht. Von Gott gemacht aber dennoch eine Rippe dem Manne genommen, steht die Frau nicht mehr als sich Eigen da. Sie ist nun in der Schöpfung auch Teil des Mannes.

Musst nicht zwingend darauf eingehen @Niselprim ich weiss mittlerweile wie das mit Adam zu verstehen ist.


Ich sitze da, höre zu, lese mit, musste auch mal aus der Schulbibel vorlesen und stelle die Frage wo die 1. Frau der Schöpfung abgeblieben sei (?). Antwort, ich solle nicht aufmüpfig sein. War eine Standartphrase im Sinne die Mitschüler nicht gegen Autoritäten aufzubringen. Mit solchen Fragen waren sie (Lehrer(innen) schlichtweg überfordert. Zuhause angekommen sagt Vater: «Sohnemann wir müssen reden, der Direktor der Schule hat angerufen, er ist der Meinung du bringst deine Mitschüler gegen den Lehrer im Fach Religion auf!» Darauf folgte Schelte weil meine Eltern beim Direktor antraben mussten. Die waren auch nicht auf den Kopf gefallen und haben den Direktor gefragt wie es denn nun sei mit der Schöpfung von Mann und Frau, wie es dazu komme die Schöpfung der Frau mit Eva ein 2. mal anzugehen? Antwort, Standartphrase, man müsse es Symbolisch sehen. Ich war dabei, war ja Angeklagter, sagt Vater zu mir: «Sohnemann, sitzt den Religionsunterricht einfach ab, mach mit aber stell keine Fragen die kommen damit nicht klar!»

Ich war mir keiner Schuld bewusst, ich hatte ja nur auf das, was uns vorgetragen wurde, eine Frage gestellt. Mitdenken war anscheinend nicht angesagt, bzw. hat man mir nahegelegt, solche oder ähnliche Fragen in schriftlichen Arbeiten, also unter Ausschluss der Öffentlichkeit (so es meine Mitschüler nicht mitbekommen) zu stellen. Mittlerweile fand der Übertritt in die 7. Klasse statt. Wir mussten von jedem was auch immer im Religionsunterricht, eine schriftliche Abhandlung vorlegen, dazu musste man sich anhand der Schulbibel schlau machen. Es gab in meiner Schulklasse ein paar Mitschüler im Jüdischen Glaube, die mussten am Religionsunterricht nicht teilnehmen, Katholiken auch nicht. Wurde ich gefragt ob ich wisse wer Ashera sei? Man hat mir dann erzählt was es damit auf sich hat.


Spoilerhttps://de.wikipedia.org/wiki/G%C3%B6tter_(Bibel)

Gattin des El, höchste kanaanäische Göttin, Göttin der Mutterschaft, der Liebe und der Fruchtbarkeit sowie Himmelsgöttin, Mutter der Anath und des Baal, gilt als „Mutter der Götter“ und verkörpert das erdhafte, gebärende Prinzip,[3] Isebel besaß 400 Propheten der Ashera, die mit ihr zu Tische aßen, Frauen webten das Zelt der Ashera, Manasse von Juda setzte ihr Bildnis neben dem des Jahwe im Jerusalemer Tempel und ließ sie dort als seine Frau verehren, wurde später durch die Kultreformen des Josia aus Juda wieder aus dem Tempel entfernt, bei Jeremia als „Himmelskönigin“ und „Herrin des Himmels“ bezeichnet, der sternförmige Opferkuchen gebacken wurden, gelegentlich wird sie mit der Astarte verwechselt und mit ihr gleichgesetzt (2 Mos 34,13; 5 Mos 7,5; 16,21; Ri 3,7; 6,25.26,28.30; 1 Kön, 14,15.23; 15,13; 18,19; 21,3; 23,15; 2 Kön 17,10.16; 21,3.7; 23,4,6,7,14.15; 2 Chr 33,3; Jer 7,18; 17,2; 19,25; 44,17)


Ich konnte es nicht bleiben lassen und habe im Unterricht gefragt wo die Frau, an sich die Muttergöttin („Mutter der Götter“), von Gott abgeblieben sei? Ich durfte umgehend den Unterricht verlassen und wurde daraufhin vom Religionsunterricht entbunden. Im Zeugnis steht, vom Fach Religion freigestellt :D Kam mir ehrlich gesagt nicht ungelegen.


Betrachte was ich schreibe, ob im Beitrag zuvor oder mit diesem hier, nicht als persönliche Anmache.

Ich stelle wie auch hier im Thread, oft Fragen die nicht dazu gedacht sind mir zu antworten, mich zu belehren usw. sondern, dass Inhalte dessen, was an Beiträge eingestellt wurden, ihre unabdingbare Bedingtheiten fordernd. In den Schriften steht es so und so geschrieben, kann man aber nicht so nehmen, weshalb nicht? Da es an sich selbst liege die Wahrheit zu erkennen.
Welche Wahrheit, dass es bei und nach der Sintflut Fische gab und gibt im Wasser, um Himmelwille wo denn sonst? :) Ich habe unter anderem Koch gelernt, alles mit Abschluss. Bei der Prüfung zum Lehrabschluss wurde ich gefragt wo gibt es Fisch. Nun ja, z.B. heute Mittag bei mir auf dem Teller, im Tiefkühlfach und jetzt kommt es, in Salz und Süsswasser. Der Herr der mich befragte grinste da möchte man gerne wissen weshalb. So habe ich verschmitzt gefragt: «Ist davon etwas falsch?» Er so: »Nein, so wie es aus der Pistole geschossen kam, haben andere gesagt im Wasser und hatten ein Grinsen im Gesicht wie Sie!» (Also Ich.) Nur Wasser ist falsch und wird auch als solches gewertet.

Kontern Niselprim, ist nicht immer angebracht, zumal es mein Kopfkino aktiviert.

Nun gehen es Landtiere und Mensch an, nach der Sintflut auf Fische loszugehen.
Komm her Fischi ich tu dir nichts, nicht davon schwimmen, halt mal still und schon ist der Fisch weg :D

Was anderes.
Umfrage 2019, Christlicher Glaube in Deutschland

https://fowid.de/meldung/christlicher-glaube-deutschland-2019


spiegel-tabelle-2-1Original anzeigen (0,3 MB)

Von 1`003 Befragte ab 18 Jahren, glauben 29 Katholiken, 26 Protestanten und 18 Konfessionsfreie, dass der Teufel existiert. 19 Katholiken, 14 Protestanten und 3 Konfessionsfreie glauben, dass es die Hölle als Ort der ewigen Verdammnis gibt.

Gott, Wunder, Seele Engel, Leben nach dem Tod, sind in der Tabelle mit dabei.
Weshalb glauben die Befragten daran, weil es so geschrieben steht?

Glauben ist nun mal nicht Wissen, bzw. ein Annehmen von Menschengedanken.
Die gehen so weit, in den Schriften Gott in der Ich-Form darzustellen. Ich Gott usw. Gott dies, Gott das und überhaupt Gott in allem. Es sind aber Menschen die es in die Welt setzten. Auf das eingebrachte wurde ich umgehend belehrt es sei göttliche Eingebung und wird als die Wahrheit postuliert. Eh ja dann sei es so, für sie ist es die Wahrheit, sie werden wohl kaum dahinter gehen die Wahrheit erkennen zu wollen. Die ist ihnen ja durch bestehende Menschengedanken vorgeben. Da überkommt selbst mich die Versuchung mich dahingehend zu äussern, egal was sich Popheten oder wer auch immer eingepfiffen haben an Drogen, ich will auch davon abhaben. :) :P:

Ich stelle dir im vorherigen Beitrag die Frage, wie sieht es da mit dir aus?
(Wie erklärst du das Böse in der Welt?)

Du hast dich dazu gerade erst geäussert aber ich kann mich daran erinnern, es ging damals von dir aus, das Böse sei nicht von Gott sonder sei vom Teufel (einer bösen Wesenheit) auf die Erde gebracht worden. Meine mitgeteilte Vermutung war, dann steht Gott also nicht alleine da. Als derjenige der alles erschaffen haben soll (Gott sei das Universum) wird auch diese Wesenheit des Bösen von seinem Werk ausgehen. Dem sei nach dir nicht so und hast dich dazu hinbewegt, dich damit selbst auflaufen zu lassen. Ich habe mich damals zurückgezogen weil ich nicht Vorreiter für User sein wollte, die darauf aus waren dich zu diskreditieren, Ansätze dazu gab es schon.


Wie angemerkt Niselprim, gewisse Äusserungen sind an Bedingtheiten gebunden.
Steht etwas als Absolut da, dann bitte mit allen Konsequenzen die es mit sich bringt.
Hier Gott, da alles Andere und das nicht einfach so, sondern als gegeben mit der Schöpfung von Gott ausgehend. Steht da nun wie damals auch nicht, etwas von Gott sei «Böse»? Weshalb kommst du dann immer mal wieder damit an und dies, obwohl von mir ausgehend kein Konsens dazu besteht?

Dennoch, auch mal Hut ab von deiner von kurzem eingestellten Stellungnahme und dies, obwohl da Wortgebilde und Wendungen der Rhetorik dabei sind, die ich hinterfrage. Das nennt sich Akzeptanz. Mich erstaunt die Akzeptanz die mir entgegen gebracht wird. Es gibt zwar noch immer User die mir versuchen was unterzuschieben ist aber Nippes gegen damals. Die Schlauberger damals haben die Erfahrung gemacht wie es ist, wenn man sich selber auflaufen lässt. Natürlich ist so, ich habe sie auf den Weg geleitet, den Rest des Weges sind sie allerdings selbst gegangen. Der eine wie anderen User ist Allmystery erhalten geblieben. Sie können es nicht kaschieren, haben noch immer eine Backe auf mich, es ärgert sie um so mehr wenn ich hinpappe, sie können es so sehen und dafürhalten wie ihnen beliebt. Damit hat es sich für mich. Das Beste dabei, sie fahren mitunter die Schiene man stelle Behauptungen auf und dies, obwohl m.E. und dergleichen dabei steht, vorzugsweise gleich am Anfang mit eingebracht für das Nachfolgende an Text. So auch da, wo ich in einem Thread obskur = unbekannt an Ursächlichem dessen, was der Entstehung des Universum voran geht, aufzeigte wie hier auch, weshalb ich davon ausgehe, dass Gottheiten, Götter, Gott, eine Erfindung von Menschen sind. Das ich davon ausgehe steht nicht dabei, zeigt sich aber im Kontext zum Beitrag von mir. Das Wort «sind», diente nun dazu, mir eine Behauptung angedeihen zu lassen ich behaupte im Sinne es sei so. Nun ja es ist ja auch so, man dachte damals Sterne und Planten sind Götter. Habe es aber offen gelassen im Sinne nicht zu wissen, ob es eine übergeordnete Struktur (Wesenheit oder was auch immer) gibt, aus dem das Universum mit seiner Potenzialität hervor geht. Auf das, dass ich behauptet habe, stellt man die Behauptung auf ich sei ein Atheist. Ich bin Religionslos und Freidenker dem ist so, von daher hänge ich keiner Doktrin nach. Mir geht es an sich nur darum was der Mensch aus seinem Glaube, des Glaube Wille an Gedankengut von Menschengedanken macht.

Weshalb als Beispiel genannt, führt der Weg zu Gott (nur) über Jesus?
Diese Art der Weise gibt es nur im Christentum. Ob nun dies, jenes oder dergleichen, müsste man sich anhand Schriften zu Gott bekennen, ansonsten laufen sie Gefahr im vermeintlich bevorstehenden Himmelreich nicht dabei zu sein. Es entstehen dann Meinungen und Fragestellungen zur Meinungsbildung wie sie hier in Allmy auch zu finden sind wie, Hölle oder Auflösung. Gehört meine Seele nun Lucifer oder ist alles Zufall. Würdet ihr für Gott alles tun. Kann es strafbar sein nicht zu glauben. Schadet der Atheismus unserer Gesellschaft, Was bringt euch euer (Un-)Glaube? Sind gottlose Menschen naiv, schwach, blind, verwirrt und verloren?

<
Zitat von NiselprimNiselprim schrieb:Nun, es liegt an uns selbst, die Wahrheit zu erkennen.
Die Wahrheit ist individueller Natur. Für Gläubige besteht die Wahrheit in dem was Schriften an Gedanken von Menschen vermitteln. Agnostiker gestehen sich ein, die Wahrheit nicht einer Annahme gleichzusetzen, des Atheist Wahrheit besteht im Dasein ohne Glauben an Gott.


1x zitiertmelden

Guter Gott - Böser Gott

23.03.2021 um 20:00
Ich hoffe, dass ich mich damit jetzt nicht zu weit vom Thema entferne, aber kennt einer von euch zufällig die Kurzgeschichte "das Ei"?
Ist natürlich auch nichts weiter als ein hypothetischer Gedankengang, aber auf die Frage, warum gibt es böse und schlechte Sachen auf der Welt irgendwie eine ganz süße Antwort, wie ich finde.

Vielleicht, damit eine Art Kollektivbewusstsein entsteht, dass durch diese Erfahrungen wachsen kann? Und mit eine Art Kollektivbewusstsein mein ich, dass jedes Bewusstsein irgendwann auf eine höhere Ebene zusammengeführt wird und dann etwas neues daraus entsteht. Oder es von vornerein nur eine Seele gibt, die jeden Menschen einmal erlebt. Und das Erlebnis von jeden von uns ist genau diese eine Seele, da Zeit aber in dem Sinne nicht existiert, erleben wir sie alle gleichzeitig.

Ich verlinke die Kurzgeschichte hier mal:
https://diezukunft.de/story/buch/das-ei

Dann kann man sich vielleicht ein besseres Bild davon machen :)


1x zitiertmelden

Guter Gott - Böser Gott

24.03.2021 um 23:18
Zitat von NiselprimNiselprim schrieb am 21.03.2021:Oder welcher vernünftige Mensch würde bspw Einbrecher, Räuber und Mörder als gute Menschen bezeichnen?
Zitat von off-peakoff-peak schrieb am 21.03.2021:Wenn Piraten Ihrer Majestät andere Schiffe überfallen, die Männer töten oder in die Sklaverei schleppen, die Frauen vergewaltigen und in die Sklaverei schleppen, Hab und Gut nach Abzug ihrer Spesen und Löhne dann "der Krone" zur Verfügung stellen, werden ihre Taten als heldenreich, tapfer, mutig, ruhmessicher und gut bewertet,
Ist in meinen Augen aber nicht richtig und ganz bestimmt auch nicht gut @off-peak
Zitat von off-peakoff-peak schrieb am 21.03.2021:Die Leute, die so denken, sind weder blöde noch unvernünftig, sondern lediglich eiskalt, mitleidlos und gierig. Oder sind nur den Menschengegenüber, die sie als Unmenschen oder Tiere betrachten mitleidlos. Ihre Familien und Haustiere hingegen lieben sie.

Dabei müssen wir gar nicht so weit zurück in Vergangenheiten, auch heute noch bemühen sich einige Staatsmänner, Minderheiten in ihrem Land auszurotten oder zu versklaven. Und nichts und niemand hält sie auf.
Wie bereits angedeutet, halte ich das nicht für gut - und viele andere vernünftige Leute sehen das auch so.
Zitat von LARA43LARA43 schrieb am 21.03.2021:Ich denke, das es gut und böse gibt, wegen dem Gleichgewicht auf der Erde. Damit wir uns selbst erfahren können und erleben dürfen, gibt es dieses Gleichgewicht. Aber das wird so vorher von uns entschieden. Nach wie vor glaube ich, daß jede Seele genau diese Erlebnisse ausgesucht hat, die sie erfahren wollte. Wenn wir als Mensch einen freien Willen haben, warum dann nicht auch als Seele?..Gott ist für mich eine Quelle, aus der wir schöpfen..Diese Quelle verurteilt und bestraft nicht.
Satan aber hat bereits über uns gerichtet und will nicht, dass wir besser sind als er oder dass wir ihm über den Kopf hinaus wachsen. Eine lebende Seele wurden wir nicht, damit wir uns etwa auf einem Spielplatz tummeln @LARA43 nein, unser Geist wurde in eine fleischliche Hülle gesteckt, damit er sterblich ist. Unsere "Seele" ist erst dann frei, wenn sie erlöst ist.
Zitat von LightspeedLightspeed schrieb am 21.03.2021:Engel und Dämonen etc.
"Engel" ist ein anderes Wort für "Bote" - also es gibt Engel des Guten und es gibt Engel des Bösen. Dämonen sind der Teufel.
Zitat von LightspeedLightspeed schrieb am 21.03.2021:In meiner Erfahrung ist gut und böse eine Sache von Perspektive. Höhere Wesen als der Mensch haben eine ganz andere Perspektive.
Deiner Erfahrung nach also @Lightspeed könnten Dämonen das Böse als gut empfinden.

Der Herr, Jesus Christus, aber hat Dämonen ausgetrieben, weil sie böse sind.
Zitat von LightspeedLightspeed schrieb am 21.03.2021:Aber letztendlich ist es auch egal, mal soll das Leben leben und nicht sich über alles und jeden den Kopf zerbrechen.
Man soll das Leben gut leben; man soll nicht töten etc.; man soll den Nächsten lieben.
Zitat von DonFungiDonFungi schrieb:Vielleicht ist es dir aufgefallen, wobei ich es dich immer mal wieder habe wissen lassen, steht jeweils dabei «So wie es in den Schriften geschrieben steht» - darauf nehme ich Bezug und stelle eine Analyse auf Beziehung und Wirkung. Was denkst du weshalb ich so einen Term an Analogie schreibe? Zum Beispiel: Dass man damals dachte, Sterne und Planeten seien Götter, es also Fiktiver Natur sei. So auch, für mich, Jesus keine Person ist die es mal gegeben haben soll, sondern ein Glaubenskonstrukt (angehende Gesinnung) der Ur-Christen stellt.
Nun ja - natürlich ist das auch Glaubenssache.

Servus @DonFungi
Zitat von DonFungiDonFungi schrieb:Wie oft schon habe ich den Umstand von sich Eigen machen mit eingebracht? Da es ja nur einen Gott geben soll, ist es derjenige des auserwählten Volkes – also derjenige der im AT aufgeführt wird.
Laut Aussage Des Herrn, Jesus Christus, im Johannesevangelium wird Er aber auch im AT ab und an falsch dargestellt.
Zitat von DonFungiDonFungi schrieb:Wie oft schon habe ich den Umstand von sich Eigen machen mit eingebracht? Da es ja nur einen Gott geben soll, ist es derjenige des auserwählten Volkes – also derjenige der im AT aufgeführt wird. Um sich vom Judäischen Glaube abzuheben waren die Ur.Christen Weise beraten, sich Gott nicht Eigen zu machen. Sie bauen allerdings darauf auf, waren ja geprägt im Judäischen Glaube an den einen Gott und machen sich dennoch zu Eigen was an Mythen, Epen und Glaubenskonstrukte andere Völker besteht. Gottheiten wie z.B. Zeus, zeugen nach Schriften mit Menschenfrauen Kinder (Halbgötter). Auch hier Niselprim, lasse ich die Worte «nach Schriften ...» mit einfliessen.
Jo. Dort war es Zeus, woanders spielt Astarte mit und da drüben ist es Mitras etc.
Zitat von DonFungiDonFungi schrieb:Es bin ja nicht ich, der Gott so dastehen lässt als wenn er mit Kain kommuniziere und es zulasse, dass Abel, der Hirte, getötet wird. Es bin auch nicht ich, der Gott so dastehen lässt, als wenn Gott etwas verbrochen habe. Es steht halt so in den Schriften - was sich durch lesen der Quellen prüfen lässt.
Du bist es aber, wenn du es so weitergibst oder in den Raum stellst, obwohl du es selbst eigentlich so nicht annehmen willst.
Der Herr, Jesus Christus, rädt uns, die Schrift(en) zu prüfen - also entscheiden wir doch selbst, was wir als korrekt ennehmen werden oder nicht.
Zitat von DonFungiDonFungi schrieb:Nun lass dir mal durch den Kopf gehen wie viele es so aufnehmen (annehmen), so auslegen wie es geschrieben steht und es Wort für Wort nehmen. Frag bitte die Schreiberlinge der Schriften wie sie auf die Idee gekommen sind, in Gott bestehe eine bestrafende, wie eine irdisches Leben beendende Wesenheit. Und frag bitte auch gleich Gläubige, weshalb sie es so annehmen wie es geschrieben steht. Deshalb weise ich ja darauf hin, man solle seine Denke nicht abgeben, es bzw. gscheiter ist, wie mit Kain und Abel, Eva und Adam aufgezeigt, über Gottes Wirken (wie es geschrieben steht) hinweg zu sehen. Da kann man die Schlange bei Eva und Adam, den Baum der Erkenntnis, Moses mit den 10 Gebote - zerstören des goldenen Kalbes inkl. vernichten der Anhänger des Götzen-Kultes, Sodom und Gomorra, die Sintflut und was es so alles gibt, gleich mit einbeziehen.
Früher haben die Menschen gedacht (mal völlig davon abgesehen, ob es dem dummen Volk eingeredet wurde oder nicht), alles geht von Gott aus - wenn also bspw ein Unwetter war, dachten die Leute damals Gott würde sie bestrafen, etwa weil sie nicht aufgegessen hatten oder sonst irgend einem Grund. Heutzutage aber kann man ruhig auch die Vernunft mit einbeziehen und sich klar machen, dass das nicht Gott war/ist, sondern bspw ganz normales natürliches Wetter.
Der Herr, Jesus Christus, erklärt eindeutig, Gott ist Leben und wer mit Gott geht, wird ewig leben - wie kann man also mit diesem Hintergrund glauben wollen, Gott würde ein Leben beendendes Wesen sein?
Zitat von DonFungiDonFungi schrieb:Ich werde mich in einem Forum, in dem sich User aufhalten die darauf aus sind Grundsatzdiskussionen zu starten um sich über andere User zu erheben, nur so weit aus dem Fenster lehnen wie ich dafür einstehen kann. Es ist belegt, man dachte mal Sterne und Planeten seien Götter. So auch der Monotheismus, gegenüber dem viel Götterglaube, um tausende von Jahre jünger ist. Auch hier machte man sich das Gedankengut von anderen Völkern zu Eigen und hatte den Hintern, den Ursprung an Gedankengut zu diskreditieren. Bzw. die Menschen von Sumer, bis hin zu Babylon und darüber hinaus, abwertend als Götzenanbeter kalt zu stellen. Es ist aber keine Rede davon, was sich von diesem Gedankengut so alles zu Eigen gemacht wurde.
Wer die Schrift(en) prüft, hat das längst rausbekommen ;)
Zitat von DonFungiDonFungi schrieb:Aufgestellte Kreuze, Symbole des Glaubens als Schmuck an sich tragend, Jesus ans Kreuz genagelt, huldigen von Marienbildnisse, der Rosenkranz, die Bundeslade - stellt ein bewegliches Symbol göttlicher Macht und Präsenz, Mazzeben, Gott in bildhafter Darstellung, Kulthandlungen der Kirche an christlichem Glaube stellen welchen Umstand Niselprim? Hat mit Verehrung, mit Versinnbildlichung wohl nichts am Hut ?!
Auch wenn du da grad einiges durchnand wirfst, gebe ich dir Recht - denn ich gehe auch nicht mit der Kirche mit. Ich mag den Totenkult nicht. Aber sehe ich doch auch noch Unterschiede, wenn man etwas anbetet, verehrt, bittet oder einfach nur eine Stele oder ähnliches als Hinweis aufstellt.
Zitat von DonFungiDonFungi schrieb:Sind dir Hieronymus und Damasus bekannt?
Ich habe mich dahingehend noch nie geäussert aber es stellt den Grund weshalb ich es nicht mag, mit Bibelzitate irgendwelches was auch immer aufgezeigt zu bekommen. Die Bibel ist ein Flickwerk von falsch übersetze Originale (Urschriften), durch falsches Textverständnis bei der Übersetzung Sinn entfremdende Texte, bis hin von weglassen ganzer Textpassagen und Umdeutungen dessen, was es vom Ursprung her aussagen soll. Hieronymus hat viele Übersetzungsfehler ins Reine gebracht da hatte er freie Hand, dennoch hatte er die Kirchenwürden im Nacken sitzen. Die haben akribisch kontrolliert was Hieronymus für die Vulgata wie zum Ausdruck gebracht hat. Auf bitte von Damasus man möge es dabei belassen, an sich ein Befehl es nicht richtig zu stellen, wurde der Wusel an Ungereimtheiten beibehalten. Die hohen Kirchenwürden haben dann mal Dekrete in die Welt gesetzt, um z.B. den Fleischverzehr zu legitimieren. Wer sich in eigenen Reihen weigerte Fleisch zu essen verlor seinen Status, seine Position und hatte damit die Arschkarte gezogen.

So war das damals und das beibehaltene an Ungereimtheiten, falsches Textverständnis der Übersetzer, Sinn entfremdete Texte, beigefügte Texte die da nicht hingehören um die Papstkirche Rom in seinem Bestehen zu festigen, nennt sich heute die Bibel. Die Geschichtsschreibung an Zeitgeschehen zeigt etliche Exzesse der Doktrin auf. Kreuzritter, Inquisition, Hexen benennen und hinrichten, Hitler und seine Schergen wollten die Menschheit von den Juden befreien da muss man schon ordentlich einen an der Waffel haben.
Um so wichtiger ist es doch, dass wir uns selbst einen Reim daraus machen - da es schon viele gegeben hat, die sich für uns einen daraus machen woll(t)en. Meiner Überzeugung nach kann erstmal nur jeder für sich selbst die richtigen Erkenntnisse erlangen und daraus seine Schlüsse ziehen.
Zitat von DonFungiDonFungi schrieb:Nebukadnezar war Heide, da glaubte man die Geschicke gehen von Gottheiten aus, so auch im Glaube an den einen Gott.
Meiner Überzeugung nach stellt Nebukadnezar den Kopf des Babylonischen Systems dar:
Standbild
Zitat von DonFungiDonFungi schrieb:Siehst du dich dazu berufen Gott zu verteidigen oder für Gott einzustehen Niselprim?
In meinem Glauben geht es um die Wahrheit. Um diese zu erschlüsseln, unterhalte ich mich hier mit dir ;) @DonFungi
Zitat von NiselprimNiselprim schrieb am 15.03.2021:Wie erklärst du das Böse in der Welt?
Zitat von DonFungiDonFungi schrieb:Wie sieht es da bei dir aus?
Das Böse ist das Gegenteil vom Guten - insbesondere stellt das Böse die Zerstörung von Schöpfung dar.
Zitat von DonFungiDonFungi schrieb:Stell bitte, bei dem was du aus Schriften ziehst, die Quelle mit ein.
Mach ich doch eh normalerweise - aber werde ich damit zugegebenerweise fauler.





Niselprim schrieb:
Nun, es liegt an uns selbst, die Wahrheit zu erkennen.
Zitat von DonFungiDonFungi schrieb:Es stellt eine Standartphrase und hat zur Folge das kein einheitlicher Konsens besteht.
Es bedingt Wissen über Zeitgeschehen, über die politische Lage, die Lebensweise, die Völkervielfalt, den kulturellem Hintergrund vergangener Zeit.
Das sehe ich ein bisschen anders, denn für mich muss Das Wort Gottes heute für uns alle (auch) gelten. Verstehst du?
Zitat von DonFungiDonFungi schrieb:Damit beschäftige ich mich seit über 40 Jahre. Die 20 Jahre zuvor bis 60, waren geprägt mir Vernunft nahe zu bringen. Da hatte man in der Schule noch das Fach Religion. Ich war schon immer ein Aufgeweckter Zeitgenosse. Mit meiner Aufmerksamkeit war es anders bestellt als derer meiner Mitschüler. Ich hatte damit keine Probleme, die erhabene Lehrerschaft allerdings schon. 6. Klasse, Thema «Schöpfung,» wurde vorgetragen Mann und Frau seien sich ebenbürtig. Da war nichts dabei von Adam = Mensch. Sondern Gott habe Mann und Frau als Ebenbürtig (mit gleichen Rechten und Pflichten) erschaffen.
Dem ist es doch auch so, wenn man dem ersten Schöpfungsbericht folgt - der Mensch wurde geschaffen als Mann und Frau - dass der Mann irgendwie Herr über die Frau sei, das kommt dann erst im zweiten Schöpfungsbericht auf.
Zitat von DonFungiDonFungi schrieb:Auf einmal steht Adam, weshalb auch immer, alleine da.
Nun findet eine 2. Schöpfung statt, Gott bastelt eine Frau genannt Eva die nicht mehr als Eigenständig dasteht. Adam muss etwas von seinem Körper abgeben (eine Rippe wie es uns beigebracht wurde). Diese Rippe, ein Knochen des Rumpfes von Adam, wird in der Schöpfung von Eva mit eingebracht. Von Gott gemacht aber dennoch eine Rippe dem Manne genommen, steht die Frau nicht mehr als sich Eigen da. Sie ist nun in der Schöpfung auch Teil des Mannes.
Bei diesen Erzählungen ging es mir auch schon von klein auf so, dass sich mAn das widerspricht und ich also für mich selbst entscheiden musste, was denn der Wahrheit entsprechen könnte, denn es kann ja nur eine Wahrheit geben.
Zitat von DonFungiDonFungi schrieb:Musst nicht zwingend darauf eingehen () ich weiss mittlerweile wie das mit Adam zu verstehen ist.
Echt, weißt du das - oder solltest du besser sagen, wie das mit Eva zu verstehen ist? @DonFungi

Mal angenommen, der Mensch (also wir Menschen) ist erst ab Enosch (Sohn von Set) Mensch, dann können Adam und Eva sowie Abel und Kain und auch Set nur auf Entwicklungen vor oder im Anfang der Schöpfung Menschheit hinweisen.
Zitat von DonFungiDonFungi schrieb:Antwort, Standartphrase, man müsse es Symbolisch sehen.
Jo, oder halt metaphorisch ;)
Zitat von DonFungiDonFungi schrieb:Wurde ich gefragt ob ich wisse wer Ashera sei?
Vermutlich hat die was mit dem Aschekreuz zu tun :cool:
Zitat von DonFungiDonFungi schrieb:Ich konnte es nicht bleiben lassen und habe im Unterricht gefragt wo die Frau, an sich die Muttergöttin („Mutter der Götter“), von Gott abgeblieben sei? Ich durfte umgehend den Unterricht verlassen und wurde daraufhin vom Religionsunterricht entbunden. Im Zeugnis steht, vom Fach Religion freigestellt :D Kam mir ehrlich gesagt nicht ungelegen.


Betrachte was ich schreibe, ob im Beitrag zuvor oder mit diesem hier, nicht als persönliche Anmache.
Soll ich dir zeigen, was ich denke, wer, was, wie oder so die Muttergöttin meiner Überzeugung nach sein könnte?
So oder so ähnlich sehe ich die Muttergöttin:
Youtube: Oonagh - Gäa [Offizielles Musikvideo]
Oonagh - Gäa [Offizielles Musikvideo]
Zitat von DonFungiDonFungi schrieb:Kontern Niselprim, ist nicht immer angebracht, zumal es mein Kopfkino aktiviert.

Nun gehen es Landtiere und Mensch an, nach der Sintflut auf Fische loszugehen.
Komm her Fischi ich tu dir nichts, nicht davon schwimmen, halt mal still und schon ist der Fisch weg :D
Oder nach der Sintflut beginnt das Fischezeitalter :D ;)
Oder aber man kann ja auch mal in der Bibel nachlesen, was nach der Sintflut zu essen angedacht war und was gegessen wurde.
Oder man betrachtet diese Geschichte eher metaphorisch und das alles hat sich etwas anders zugetragen als man sich so vorstellt.
Zitat von DonFungiDonFungi schrieb:Glauben ist nun mal nicht Wissen, bzw. ein Annehmen von Menschengedanken.
Glauben hat was mit "Klauben" zu tun - oder sein Leben bzw "Herz" für die Überzeugung "geben".
Zitat von DonFungiDonFungi schrieb:Ich stelle dir im vorherigen Beitrag die Frage, wie sieht es da mit dir aus?
(Wie erklärst du das Böse in der Welt?)

Du hast dich dazu gerade erst geäussert aber ich kann mich daran erinnern, es ging damals von dir aus, das Böse sei nicht von Gott sonder sei vom Teufel (einer bösen Wesenheit) auf die Erde gebracht worden. Meine mitgeteilte Vermutung war, dann steht Gott also nicht alleine da. Als derjenige der alles erschaffen haben soll (Gott sei das Universum) wird auch diese Wesenheit des Bösen von seinem Werk ausgehen. Dem sei nach dir nicht so und hast dich dazu hinbewegt, dich damit selbst auflaufen zu lassen. Ich habe mich damals zurückgezogen weil ich nicht Vorreiter für User sein wollte, die darauf aus waren dich zu diskreditieren, Ansätze dazu gab es schon.
Als der Widersacher ist Satan definitiv der böse Bubi :}

Ansonsten wüßte ich nicht, wie du mich in diesem Thema auflaufen lassen könntest.
Sieh es doch einfach mal so, dass Satan der zerstörerische Aspekt ist, während Gott, Der Schöpfer, der erschaffende Aspekt ist. Hier sollte nun schon einleuchten, dass das Erschaffende wohl nicht das Zerstörende erschafft, weil es sich dann ja doch selbst zerstörte. Im Gegensatz hierzu aber breitet sich das Zerstörende aus und sucht die Schöpfung zu vernichten - das Zerstörende ist wie ein bösartiges und tödliches Krebsgeschwür.
Zitat von DonFungiDonFungi schrieb:Wie angemerkt Niselprim, gewisse Äusserungen sind an Bedingtheiten gebunden.
Steht etwas als Absolut da, dann bitte mit allen Konsequenzen die es mit sich bringt.
Hier Gott, da alles Andere und das nicht einfach so, sondern als gegeben mit der Schöpfung von Gott ausgehend. Steht da nun wie damals auch nicht, etwas von Gott sei «Böse»? Weshalb kommst du dann immer mal wieder damit an und dies, obwohl von mir ausgehend kein Konsens dazu besteht?
Sorry. Aber was meinst du jetzt damit?
Meiner Meinung nach ist die Schöpfung Mensch (noch) im Werden und zwar genau solange, bis die Apokalypse rum ist. Und wenn es also sagenwirmal in der Menschheit Böses gibt, dann muss es doch nicht von Gott gemacht oder gewollt sein, sondern kann es doch durchaus sagenwirmalso nachts im Dunkeln "eingeschlichen" sein - bspw.
Und jetzt komm bitte nicht mit Gottes Allmächtigkeit und Allwissen dagegen, weil meiner Überzeugung nach Gott sehr wohl mit Seinem Allwissen weiß, dass alles so sein wird, wie Er es will, denn mit Seiner Allmächtigkeit erreicht Er alles, was, wie und wann Er es will.
Zitat von DonFungiDonFungi schrieb:Weshalb als Beispiel genannt, führt der Weg zu Gott (nur) über Jesus?
Meiner Meinung nach sollte man versuchen, diese Aussage richtig zu verstehen. So soll das meiner Auffassung nach bedeuten, dass man nur zum Vater kommt, wenn man sich Dem Sohn nicht widersetzt.
Zitat von biggerthinkerbiggerthinker schrieb:Vielleicht, damit eine Art Kollektivbewusstsein entsteht, dass durch diese Erfahrungen wachsen kann? Und mit eine Art Kollektivbewusstsein mein ich, dass jedes Bewusstsein irgendwann auf eine höhere Ebene zusammengeführt wird und dann etwas neues daraus entsteht. Oder es von vornerein nur eine Seele gibt, die jeden Menschen einmal erlebt. Und das Erlebnis von jeden von uns ist genau diese eine Seele, da Zeit aber in dem Sinne nicht existiert, erleben wir sie alle gleichzeitig.
Eine Art Kollektivbewußtsein könnte man es doch auch nennen, würd ich meinen.
Hallo @biggerthinker :)
Aber denke ich nicht, dass wir mal alle gleichzeitig alles erleben, sondern wird das Leben weitergehen.


2x zitiertmelden

Guter Gott - Böser Gott

24.03.2021 um 23:30
Also für mich ist ein christlicher Gott, der Adam und Eva bestraft, obwohl sie zum Tatzeitpunkt der Sünde vom Baum der Erkenntnis von gut und böse gegessen zu haben, unschuldig waren, weil sie ja zuvor nicht wissen konnten, was gut und böse ist, einfach böse, oder den Erfindern und Niederschreibern dieses Gottes ist ein weiterer Logikfehler unterlaufen.... Was trifft jetzt zu?


1x zitiertmelden

Guter Gott - Böser Gott

25.03.2021 um 02:51
@Niselprim
Eine frage.

Wenn die Mehrheit einer Spezies was Böses tut, aber eben nicht alle findest du es trotzdem okay die gesamte Spezies als böse darzustellen? Obwohl diese auch gute Wesen beinhaltet?

Da du ja anscheinend ein Gläubiger Christ bist, habe ich immernoch den besten Satz für dich? Als tipp du solltest anfangen dannach zu leben vorallem wenn Jesus dir so wichtig ist.

Richtet nicht, so werdet ihr auch nicht gerichtet. Verdammet nicht, so werdet ihr nicht verdammt. Vergebet, so wird euch vergeben.


1x zitiertmelden

Guter Gott - Böser Gott

25.03.2021 um 06:54
@Niselprim

Ich wüsste gerne, was du fühlst ohne die Bibel und dein Verstand. Leere alles aus( Kopf) und höre nur in deinen Herzen und schreibe mir, was fühlst du?
Das würde mich sehr interessieren..Es gibt genug Menschen, die noch nie eine Bibel oder ähnliches in der Hand hatten oder davon je erfahren haben...die haben nur ihr Gefühl und ihr gewissen als Handbuch fürs Leben. ..

@Unik
Genauso sehe ich es auch..Zumal Gott allwissend ist und vorher wusste, was Adam und Eva machen werden...Hat er sie erschaffen, um strafen zu können? Das wäre doch gemein....Nein, ich denke Gott ist eine Quelle, der uns schöpfen lässt und unseren freien Willen gibt...


2x zitiertmelden

Guter Gott - Böser Gott

25.03.2021 um 12:12
Zitat von NiselprimNiselprim schrieb:Ist in meinen Augen aber nicht richtig und ganz bestimmt auch nicht gut
In meinen Augen auch nicht, aber es zeigt eben, dass Moral ein flexibles Gummiband ist und nicht für alle Menschen Absolutes oder/und in Stein Geschriebenes.


2x zitiertmelden

Guter Gott - Böser Gott

25.03.2021 um 12:18
Zitat von LARA43LARA43 schrieb am 21.03.2021:Ich denke, das es gut und böse gibt, wegen dem Gleichgewicht auf der Erde.
Gut und Böse sind relativ, jeweils aus der Sicht der Handelnden. Hat aber nichts mit Gleichgewicht, sondern mit menschlichen, tierischen und pflanzlichen Bedürfnissen, sowie mit chemischen und physikalischen Vorgängen zu tun.

Unabhängig davon, sind Gut und Böse menschliche Bewertungen der Personen, Tiere, Dinge und Vorgänge um sie herum.
Zitat von LARA43LARA43 schrieb am 21.03.2021:Mit Engel (gut) und Dämonen ( böse) gibt wieder das Gleichgewicht,
Dieses Gleichgewicht gibt es nur in der Vorstellung der Menschen. Enge und Dämonen ebenfalls.


1x zitiertmelden

Guter Gott - Böser Gott

25.03.2021 um 20:58
Zitat von off-peakoff-peak schrieb:In meinen Augen auch nicht, aber es zeigt eben, dass Moral ein flexibles Gummiband ist und nicht für alle Menschen Absolutes oder/und in Stein Geschriebenes.
Sollte es auch sein bzw ist es auch.
Alles gegen die Existen/Schöpfung = Schlecht/böse


1x zitiertmelden

Guter Gott - Böser Gott

26.03.2021 um 20:36
Zitat von NiselprimNiselprim schrieb:Du bist es aber, wenn du es so weitergibst oder in den Raum stellst, obwohl du es selbst eigentlich so nicht annehmen willst.
Wir treffen ja icht das 1. mal aufeinander.

Ich bringe Dir und Euch, um mich besser zu verstehen, meiner Wahrnehmung nahe.

Der Logik folgend denken kann absoluter Blödsinn sein. Folgerichtiges Denken stellt einen Bezug zu Ursache und dem Prozess hin zur Wirkung. Dazu geht man von etwas aus, auf das sich Folgerichtig bezieht und darauf aufgebaut wird. Folgerichtig ist der Weg von da nach da, in der Folge richtig aber auf was es sich im Ursprung bezieht kann völliger Nonsens sein.

Im Narrativ gehalten (etablierte Erzählungen, die mit einer Legitimität versehen sind) ist man Vermittler zwischen Publikum und Erzählhandlung. Da helfe ich gerne mal nach - da bin es eben ich der es so weiter gibt. Da liegst du schon richtig, ich nehme es nicht so an, es stellt lediglich einen Akt von aufnehmen und verarbeiten dessen was sich daraus ergibt. Wie soll es zum nachdenken anregen wenn man es nicht in den Raum stellt? Es stellt doch mit auch einen Beitrag dahinter zu kommen was der Wahrheit nahe kommt. Lese ich, Gott habe Kain wissen lassen er solle sein dafürhalten bleiben lassen, mit meinem Wissen wie das Ganze ausgeht, nun ja, waren von Kain Gedanken zur Tat vorhanden bevor er es anging es umzusetzen. Hierbei geht es um die Gedankenebene (Sender, Empfänger). Gott ist demnach nicht nur Sender sondern mit auch Empfänger ab dem Moment, wo Kain das 1. mal daran dachte (Sender), dem Abel dem zeige ich es. Was bitte setzt man damit in den Raum? - Ist es doch im Narrativ der Logik folgend ein aufzeigen dessen, wo ich dem Glaube Stolpersteine in den Weg (Raum) lege ( :D ). Ne ne – das bekommt der Glaube durch die Schriften vermittelt selbst gebacken. So soll ein Jedes selber dahinter kommen was der Wahrheit nahe kommt, bzw. der Wahrheit entspricht.

Früh des Morgens ist meine Denkstube noch fit, wird g`scheiter sein ab sofort meine Beitrage in der Früh zu schreiben. :) Dann gehe ich auch nicht dem Lapsus auf den Leim Propheten ohne r zu schreiben. Ist echt keine Absicht von mir es so dastehen zu lassen.

>


«Ich bin der Herr, dein Gott. Du sollst keine anderen Götter haben neben mir.»
Der Logik folgend ist Gott der Herr, dein ( sein, mein, unser) Gott, derer die an Gott glauben.
Die sollen (dürfen) keine andere Götter haben neben mir (Gott). Sagt aus es gab/gibt so einiges an Götter neben Gott die älteren Datums sind. Aschera ist bezeugt, die Links dazu habe ich im betreffenden Beitrag eingestellt, dort wird sie an Seite Gott gestellt. Gott wird dieses wie jenes an Eigenschaften zugesprochen, Schöpfer, Lenker der Geschicke, an sich im Ursprung ein Wettergott. So hat auch Aschera ihre Zuweisungen an Eigenschaften als Göttin auf Ebene neben Gott.

Weshalb zerschlägt man Altäre fremder Sippengemeinschaften, Stämme, Völker, die nicht im Glaube jener sind die es angehen fremdes Eigentum zu zerstören. (?) Ja gewiss, Altäre dienen der Kulthandlung, es sind dennoch keine Götzenanbeter die sich vor einem goldenen Kalb verneigen.

Wenn man alt hergebrachte Prägungen an Kult und Brauch in etwas anderes wandeln will, ist ein Panzer von Nöten der durch den Schutzwall harte Schale hindurchbrettert um im denkenden Bewusstsein anzukommen. Es wird mit auch durch Gewaltanwendung durchgesetzt aber dann sollen sie es unter sich ausmachen - und nun darf man sich durch den Kopf gehen lassen ob Brandopfer darbringen in eigenen Reihen, was damals üblich war, eine Kulthandlung ist oder nicht. Das läuft dann frei unter dem Motto, same same but different im Sinne, gleich und gleich ist nicht dasselbe.

>
Zitat von NiselprimNiselprim schrieb:Sieh es doch einfach mal so, dass Satan der zerstörerische Aspekt ist, während Gott, Der Schöpfer, der erschaffende Aspekt ist. Hier sollte nun schon einleuchten, dass das Erschaffende wohl nicht das Zerstörende erschafft, weil es sich dann ja doch selbst zerstörte. Im Gegensatz hierzu aber breitet sich das Zerstörende aus und sucht die Schöpfung zu vernichten - das Zerstörende ist wie ein bösartiges und tödliches Krebsgeschwür.
Absolut:
(Philosophie, Wissenschaftstheorie: nichts abhängend und zu nichts in Beziehung stehend)

Da sind wir da angelangt wo du 2 Wesenheiten mit einbringst, Gott als Schöpfer in Eigenschaft des Guten und Satan der Zerstörer in Eigenschaft des Bösen. Gott ist das Universum - durch Gott wurde in sich aufgehend das Universum erschaffen, davor war nur Gott als Seiendes gegeben, richtig?
Wenn Ja, stellt sich die Frage wo die Wesenheit Satan her kommt. Wenn Nein, steht Gott in der Sphäre seines Dasein, bevor sich Gott in sich aufgehend zum Universum wandelte, nicht alleine da.
Nun ja, siehe es doch auch mal einfach so.

Aussagen mit Substanz (woraus etwas besteht) da wiederhole ich mich, fordern ihre Bedingtheiten. Selbst dann, wenn metaphorisch (eine Formulierung in übertragener Bedeutung in Form Metaphern) eine Bedeutungsübertragung stattfindet. Dessen bedient man sich, an sich, wenn man das wirken wirkender Wirkse nicht wirklich erfassen kann, so auch Hans-Peter Dürr.


Wikipedia: Essay
Montaigne (französischen Autor) tritt als ein Fragender auf, der nach Antwort(en) sucht (und sie letztlich nicht findet)
Hans-Peter Dürr, deutscher Physiker und Essayist. RIP

Youtube: Hans-Peter Dürr: Materie kann nicht mehr zu Geist werden
Hans-Peter Dürr: Materie kann nicht mehr zu Geist werden
….
Geist kann zu Materie werden aber Materie kann nicht mehr zum Geist werden.
Sondern wir als Menschen haben einen materiellen Körper, dass ist der Teil den wir greifen können den nehmen wir so furchtbar wichtig, aber wir sind eigentlich immer ein Teil dieses eines Geistes weil der Geist ja nicht teilbar ist. Also ich habe eigentlich mehr das Bild wenn ich am mich denke, die Menschen denke, mehr als ein Ozean der immer ein Ozean ist, der nun etwas im Winde Wellen schlägt und es bilden sich Schaumkämme. Und diese wissen Schaumkämme die schauen sich wechselseitig an und sagen du bist getrennt von mir. Jeder ist ein Individuum unabhängig vom andern aber sie haben 2 Km Ozean unter sich die sind überhaupt nicht getrennt sondern nur die Welle, macht so als ob sie getrennt werden und dass ist für uns sichtbar uns das Weisse des Schaumkamms ist sozusagen das Materielle das nehmen wir furchtbar ernst. Wenn wir sterben sinken in den Ozean wieder zurück. Das heisst, als geistige Wesen verschwinden wir eigentlich nicht, sondern wir gehen zurück aus dem wir ausgestülpt wurden.
Kannst du dich daran erinnern, an das von mir eingebrachte Wellenmeer als das Allumfassende, auf dessen Wellen, die sich bildenden Schaumkronen ein Ereignis darstellen und beim vergehen zurück in den Ursprung fallen? Siehste, Hans-Peter Dürr sieht es auch so bis auf den Umstand den Geist mit einzubringen. Geist stellt in solchen Kreisen das Unbekannte.


1x zitiertmelden