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Satanismus

1.410 Beiträge, Schlüsselwörter: Gott, Philosophie, Moral, Atheismus, Satanismus, Okkultismus
Jesussah
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Satanismus

16.03.2014 um 20:01
@cRAwler23


Der Teufel denkt aber nicht nur an sich, sondern an alle die mit ihm sind. Wenn das so einfach und das Ego für all das verantwortlich wäre, dann wäre die Lösung dessen sehr sehr einfach. Das Ego kann man sehr leicht brechen, wenn man weis wie. Verwirrungen jedoch kann man nicht brechen, dazu bedarf es das Selbst.

Woher hast du deine Annahme vom Teufel? :)


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Namrael
ehemaliges Mitglied

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Satanismus

16.03.2014 um 20:02
@Zophael

Da ich die Bibel als von Menschen geschaffen erachte, habe ich darauf keinen Bezug. :) Ich sehe diese nicht als das echte, wahre Wort Gottes an.


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Zophael
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Satanismus

16.03.2014 um 20:09
@Namrael
Das ist deine Meinung und ich kann dich auch verstehen. Ich selbst kann mir auch nicht sicher sein dass alle Passagen der Bibel nicht verfälscht sind. Alleine wegen dem Umstand der Linguistik.

Wie gesagt du brauchst kein Buch dafür. Aber falls du mal rat suchst, kannst du ihn in Jesu Geschichte finden. Und ich bin mir fast sicher, das andere Bücher, anderer Kulturen, den gleichen Grundsatz predigen.


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Namrael
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Satanismus

16.03.2014 um 20:12
@Zophael

Vielleicht. Vielleicht sehen einige auch nur klarer als andere. Ich meine das so: Du und @cRAwler23
macht auf mich hier den Eindruck, allein durch das schreiben, dass ihr beide zwar bereit seid, an etwas ( was auch immer das sein mag ) zu glauben, Religion an sich in Bezug auf die Kirche ablehnt. Diese Meinung teile ich ja, aber manchmal zweifle ich wirklich an allem, wenn ich sehe was in der Welt los ist.


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Satanismus

16.03.2014 um 20:15
Zophael schrieb:Wenn dein Satanismus nur das lehrt und nichts anderes hinzufügt, kannst du es auch umbenennen in Christ, Erleuchteter, Jesu Jünger, jemand der die Worte Jesu verstanden hat. Da das aber leider mit Sicherheit nicht der Fall ist, bleibe ich bei meiner Meinung. Alleine das Wort, Satanismus dazu benutzen um Angst bei den Leuten zu schüren, ist in meinen Augen kein Praktizierer der wahren Liebe.
Also ich habe keine Angst vor Begrifflichkeiten oder Symbolen, ich habe nur eine gewisse Furcht vor den destruktiven Taten anderer Menschen oder vor dem eigenen Versagen oder dem Verlust der Selbstkontrolle. Jedoch sehe ich darin nicht Satan als Auslöser dieser Angst, sondern kausale Wechselwirkungen, der die ganze Natur allen Seins bestimmt, vom Staubkorn in den Weiten des Alls das auf ein anderes trifft, bis zu den Gezeitenkräften auf diesem Planeten. Bis zum Tod ganzer Sterne die die Grundlagen für neues Leben schaffen.

Warum dann nicht einfach die Begrifflichkeiten an die heutige rationale Sicht der Dinge anpassen?

Liebe statt Gott
Ego/Angst/Isolation statt Satan

Moderne Satanisten glauben auch nicht an Satan, die CoS nutzt das als reine Provokation. Jedoch glauben sie auch nicht an Gott aber durchaus an die Liebe. Die CoS ist keine homogene Masse, das ist ein vielfältiger Verbund an Menschen.

Übriegens ich sehe das wie die alten Illuminaten:
„Wer also allgemeine Freyheit einführen will, der verbreite allgemeine Aufklärung: aber Aufklärung heißt nicht Wort- sondern Sachkenntniß, ist nicht Kenntniß von abstracten, speculativen, theoretischen Kenntnissen, die den Geist aufblasen, aber das Herz um nichts bessern.“ -Adam Weishaupt
Denn es geht nicht nur um den Verstand und Sachverstand des Geistes, sondern auch um das Herz, die Liebe und das Mitegefühl, die Empathie.

Ein alter Satanist der wirklich an den Satan glaubt, der begibt sich in die Isolation und will sich von der Liebe entfernen, der Sucht das Nichts, die totale Auflösung von allem. Doch dieser hat nichts gemeinsam mit dem "Satanisten" nach LaVey, denn diese sehen in der Sinnesfreude und Liebe den Sinn der Existenz, das bedeutet nicht das man ein Hedonist sein muss und einen auf YOLO macht! :D
Jesussah schrieb:Der Teufel denkt aber nicht nur an sich, sondern an alle die mit ihm sind. Wenn das so einfach und das Ego für all das verantwortlich wäre, dann wäre die Lösung dessen sehr sehr einfach. Das Ego kann man sehr leicht brechen, wenn man weis wie. Verwirrungen jedoch kann man nicht brechen, dazu bedarf es das Selbst. :
Weil diese Vorstellung metaphysisch ist, sie hat nur wenig mit der physikalischen Realität gemeinsam, sie ist mehr eine menschliche Vorstellung einer Welt die reich an Metaphern ist. Natürlich das Ego könnte man schon mit dem LSD Trip auflösen, mit Meditation oder innerer Ausgeglichenheit. Jedoch gänzlich auf das Ego zu verzichten wäre auch wieder schädlich für die eigene Integrität, daher muss man einfach zu seiner inneren Mitte finden.


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Jesussah
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Satanismus

16.03.2014 um 20:20
@cRAwler23


Der Teufel entspricht aber nicht nur der metaphysischen Vorstellung, weil es die Verwirrungen der Menschen auch nicht tun. Sonst würde das alltägliche Leben, der gesamten Menschheit, nicht verwirrt verlaufen.

Ist Gott für dich auch eine Metapher ? :)


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Satanismus

16.03.2014 um 20:26
@Jesussah
Also ich bin nicht verwirrt, ich hab nen ziemlich klares Weltbild. Das einzige was mich verwirrt ist wenn ich auf Arbeit 10 Aufgaben gleichzeitig machen muss und nebenbei noch was schreibe und telefoniere, dann kann ich schon mal verwirrt sein. Doch ich sehe in der Verwirrung nicht Satan, sondern Überforderung.

Ich würde der Menschheit auch als Ganzes nicht unterstellen verwirrt zu sein, das denke ich bei Ideologien und Religionen. Bei Naturalisten ist eigentlich alles klar und man erforscht nur seine rationalen und realistischen Möglichkeiten.

Gott und Satan sind für mich Begrifflichkeiten und Metaphern die von Menschen erschaffen wurden um etwas zu beschreiben was sie zu ihrer Zeit noch nicht erfassen konnten, eben Ego und die Solidarität. Heute kann man sagen Gott steht für Solidarität und Altruismus, Satan steht für Egoismus und Selbstbezogenheit. Tatsächlich braucht aber der Mensch ein bisschen von beidem um in dieser Welt leben zu können. Wär das nicht ein Kompromiss? Ganz ohne Verwirrung? Konsens und Synthese, das wäre ne klare Sache. Yin und Yang eben :)


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Jesussah
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Satanismus

16.03.2014 um 20:48
@cRAwler23


Wer ist in dem Wissen, vom Grund des Lebens, überfordert? Es mag sein, das Naturalisten, von sich aus denken nicht verwirrt zu sein, so wie es auch die Ideologisch, religiös behafteten von sich behaupten. Damit will auch ich nicht behaupten, das du ein verwirrtes Weltbild hast. Sondern aufzeigen, das gerade durch Verwirrungen, Überforderungen entstehen können. Wie du schon selbst bei dir aufgezeigt hast......wenn du 10 Sachen auf einmal machst, verwirrt es dich.

Warum machst du 10 Sachen auf einmal? Die Antwort auf diese Frage, egal wie sie auch aussehen mag, resultiert aus der Verwirrung. 98 % der Menschen tun das, was sie tun durch ihre Verwirrungen. Sie hoffen und erwarten damit eine Lösung. So wie auch die Naturalisten eine, aus ihren Möglichkeiten eine oder mehrere Lösungen erwarten. Aus Möglichkeiten resultieren nun mal Erwartungen. Ist jenes oder dieses möglich?

Menschen die nicht wissen oder wissen wollen, was das Leben ist, haben auch viele Möglichkeiten im Leben. Was resultiert aus diesen sogenannten, Selbst beschriebenen Möglichkeiten, wenn nicht das Leid?

Denkst du etwa, der Mensch ist dafür Verantwortlich? Wo er doch noch nicht mal weiss, was das Leben ist? Das Leben als Möglichkeit betrachtet, woraus er es entweder einem biologischem oder göttlichem Ursprung zuschreiben kann?

Verantwortlich sind die Menschen für ihre Handlungen, nicht für den Zustand ihrer Verwirrungen. Ein Kind kann nichts dafür, das es mit verwirrte Information gefüttert wird um dementsprechend auf zu wachsen und heraus zu wirken. :)


Teufel und Gott willst deshalb als Metapher erkennen, weil es deine wissenschaftlich, philosophische Seite auch nicht anders erlaubt. :)


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Zophael
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Satanismus

16.03.2014 um 21:22
@Namrael
Namrael schrieb:aber manchmal zweifle ich wirklich an allem, wenn ich sehe was in der Welt los ist
Hab keine Furcht :)
Ein Mensch der eine Arbeit verrichtet und dabei nur Angst hat etwas falsch zu machen, ist durch diesen penetranten Gedanken so abgelengt und gelähmt, dass er automatisch die Chance einen Fehler zu begehen, erhöht.


@cRAwler23
cRAwler23 schrieb:Jedoch sehe ich darin nicht Satan als Auslöser dieser Angst, sondern kausale Wechselwirkungen, der die ganze Natur allen Seins bestimmt, vom Staubkorn in den Weiten des Alls das auf ein anderes trifft, bis zu den Gezeitenkräften auf diesem Planeten. Bis zum Tod ganzer Sterne die die Grundlagen für neues Leben schaffen.
Wieso nennst du es denn dann Satanismus? In keiner Bibelstelle wird Satan so erwähnt. Satan wird in der Bibel als die Verführung zu den falschen Göttern(falsche liebe zu etwas, wie zb geld) beschrieben. Er ist der Aspekt der Verführung der vergänglichen Dinge (alle liebe zu etwas die man über die wahre liebe stellt).

Du kannst als Wissenschaftler mit Herz an etwas arbeiten(vergängliche dinge). Aber sobald du es über die wahre liebe stellst, nicht zum wohle der Menschheit, bist du verführt und bringst schlechtes über die Menschen.


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Namrael
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Satanismus

16.03.2014 um 21:24
@Zophael

Ich hab keine Angst davor Fehler zu machen. :o:


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Zophael
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Satanismus

16.03.2014 um 21:30
@Namrael
Namrael schrieb:aber manchmal zweifle ich wirklich an allem,
Wenn man jeden Tag, in den Nachrichten und Zeitungen regelrecht zugeschissen wird mit irgendwelchen schlimmen Meldungen, ist es kein Wunder das man entmutigt wird. Wie du schon geschrieben hast, zieht es einen runter. Dadurch denkt man noch mehr daran "ach ich kann sowieso nichts ausrichten" oder "wieso sollte ich ihm helfen, mir würde doch auch keiner helfen laut den Nachrichten". Wenn man jeden Tag schlechtes sieht, ist es schwer gutes zu tun. Aber dein eigenes Herz sagt dir, dass es doch falsch ist, einfach jemanden "hängen" zu lassen den man locker aufbauen könnte.

Alleine das wir darüber reden zeigt das du im Grunde ein wunderbarer Mensch bist :)


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Namrael
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Satanismus

16.03.2014 um 21:33
@Zophael

Ich denke..... ich bin einfach Mensch geblieben. :)


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Zophael
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Satanismus

16.03.2014 um 21:37
@Namrael
Genau! Besser hätte ich es nicht ausdrücken können ;)


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Satanismus

16.03.2014 um 21:50
Jesussah schrieb:Wer ist in dem Wissen, vom Grund des Lebens, überfordert? Es mag sein, das Naturalisten, von sich aus denken nicht verwirrt zu sein, so wie es auch die Ideologisch, religiös behafteten von sich behaupten.
Ein Naturalist hat keine Ideologie, er ist einfach ein Beobachter der Natur, er kann sie erforschen, muss es aber nicht um zu sehen wie die Natur auf Nahrungskreisläufen und Symbiosen besteht. Es ist ein Gefüge das keiner Ideologien bedarf, wir sind nur die die es beobachten und studieren können, um vielleicht selbst etwas davon zu verstehen und für uns auf technologische Weise zu reproduzieren, Stichwort das Flugzeug wurde durch die Aerodynamik von Vögeln und deren Beobachtung nachempfunden. Naturalismus ist eigentlich nur ein rationaler Pragmatismus. Es gibt keine Verwirrung, weil nichts behauptet wird, es wird nur studiert. Wenn man etwas verstanden und erkannt hat, dann ist man nicht verwirrt.
Jesussah schrieb:Damit will auch ich nicht behaupten, das du ein verwirrtes Weltbild hast. Sondern aufzeigen, das gerade durch Verwirrungen, Überforderungen entstehen können. Wie du schon selbst bei dir aufgezeigt hast......wenn du 10 Sachen auf einmal machst, verwirrt es dich.
Absolut richtig, und das liegt daran das Menschen unterschiedliche Gehirne haben, die einen sind multitasking fähig, die anderen sind schon mit 2 Sachen zur gleichen Zeit überfordert und reagieren verwirrt wenn eine 3. hinzukommt. Das ist auch ganz einfach, die neurologische Beschaffenheit kann da sehr unterschiedlich von Mensch zu Mensch sein, die Art der Verknüpfung zwischen den einzelnen Gehirnzellen bestimmt auch über Fähigkeiten und Fertigkeiten. Ein Mensch der in Mathematik keine Begabung hat, kann ein kreativer Kopf sein und ein rein rationaler Mensch kann vielleicht gut rechnen hat aber kaum Sinn für Intuition und Kreativität.

http://pghpartei.forumieren.de/t439-ein-linker-typ-oder-ein-rechter
Jesussah schrieb:Warum machst du 10 Sachen auf einmal? Die Antwort auf diese Frage, egal wie sie auch aussehen mag, resultiert aus der Verwirrung. 98 % der Menschen tun das, was sie tun durch ihre Verwirrungen. Sie hoffen und erwarten damit eine Lösung.
Ich hoffe dir ist klar das dies nur ein bildhaftes und übertriebenes Beispiel war. Wenn ich Arbeite, arbeite ich step by step und möglichst ohne solche Überlagerungen, aber es kann mal passieren das sich der Stress häuft, das ist jedoch abhängig von der Auftragslage. Da hat kein Satan seine Finger im Spiel, auch wenn ich gern mal diesen Stress als jemanden personifizieren würde um dem mal meine Meinung sagen zu können :D
Jesussah schrieb:So wie auch die Naturalisten eine, aus ihren Möglichkeiten eine oder mehrere Lösungen erwarten. Aus Möglichkeiten resultieren nun mal Erwartungen. Ist jenes oder dieses möglich?
Nein, ein Naturalist beobachtet einfach, er forscht und überprüft. Mit Erwartungen hat das nichts zu tun. Man kann zwar in seiner Vorstellungskraft gewisse Szenarien erzeugen und Theorien entwckeln, doch erst der Nachweis schafft Klarheit. Vorher ist man schlicht und einfach nur unwissend und spekuliert die Möglichkeiten durch ohne eine Richtigkeit dieser zu erwarten oder zu erhoffen, wenn es zutrifft, dann trifft es eben zu, wenn nicht dann nicht. Manchmal wagt man noch ein paar weitere Versuche um sicher zu gehen, doch selten wird man eine gegenteilige Erwartungshaltung haben, es sei denn man rennt mit seinem Kopf gegen Wände und unterliegt einem Irrglauben. Dann kann es passieren das man von der Richtigkeit seiner Überzeugung ausgeht ohne einen Beweis für dessen Richtigkeit zu haben. Das ist der Glaube!
Jesussah schrieb:Verantwortlich sind die Menschen für ihre Handlungen, nicht für den Zustand ihrer Verwirrungen. Ein Kind kann nichts dafür, das es mit verwirrte Information gefüttert wird um dementsprechend auf zu wachsen und heraus zu wirken.
Die Frage ist, was ist verwirrend. Wenn das Kind sein Leben lang hört, Rosen sind blau und plotzlich jemand sagt, das sei ein Irrtum, sie sind rot, dann wird es natürlich verwirrt sein, weil sich die Definition geändert hat. Jedoch wäre ich davon nicht mehr verwirrt, wenn jemand Begrifflichkeiten austauscht an die man sich gewöhnt hat, dann ist das zwar nervig aber es würde einige Zeit brauchen bis man sich daran gewöhnt hat. Unsere Begrifflichkeiten sind eh nicht so wichtig, wichtig ist es nur was man damit verbindet.

Die Entwirrung geht von Menschen aus die mutig sind die Wahrheit in der Gesellschaft von Lügnern und irrgläubigen auszusprechen.



Natürlich ist 1+1=1+1 in relativistischer Ganzheitlichkeit ist nichts teilbar, doch in der Mathematik kann man eben die 2 in zwei kleinere Einheiten teilen, der Apfel ist ein Ganzes und wird es auch nach seiner Teilung bleiben, nur hat er eben später zwei kleinere Einheiten die jeweils die Hälfte bilden.
Jesussah schrieb:Teufel und Gott willst deshalb als Metapher erkennen, weil es deine wissenschaftlich, philosophische Seite auch nicht anders erlaubt. :)
Auch wenn du selbst frei von Religion sein magst, so basiert deine Sicht der Dinge auf einem ähnlichen Denken wie dem Meinen. Wir sind uns da ähnlicher als du denkst. Nur bin ich auch ein Agnostiker, ich streite die Möglichkeit einer tatsächlichen Existenz beider Aspekte nicht gänzlich ab. Es kann schon sein das unsere Intuition und Liebe der heiligen Göttlichkeit allen Seins entspricht und unsere Angst, Verwirrung und Isolation für den Teufel steht, doch ist dies für mich begrifflich eben bedeutungslos, das hat nichts mit Glauben oder Wissen zu tun, das hat etwas mit meinen Beobachtungen zu tun. Für mich ist es nicht wichtig ob es Gott und Teufel gibt oder nicht gibt. Um menschlich, gütig und empathisch zu sein brauch ich diese Instanzen nicht, ich bin es einfach so gut es geht ohne Zwang, es ist einfach mein Selbst das so ist, wie es eben ist, sicherlich wie es auch bei dir ist :)
Zophael schrieb:Wieso nennst du es denn dann Satanismus? In keiner Bibelstelle wird Satan so erwähnt. Satan wird in der Bibel als die Verführung zu den falschen Göttern(falsche liebe zu etwas, wie zb geld) beschrieben. Er ist der Aspekt der Verführung der vergänglichen Dinge (alle liebe zu etwas die man über die wahre liebe stellt).
Wie ich das nenne ist eigentlich egal, Begrifflichkeiten sind austauschbar, Definitionen jedoch nicht. Wie beim oberen Bild. Ich selbst sage ich bin moderner "Satanist" und Discordier, Agnostiker, Kommunist, Anarchist, Heterobisexuell, Genderqueer, androgyn, weltoffen, Illuminat usw. doch diese Begrifflichkeiten definieren nicht das was ich wirklich bin, einfach ein Mensch. Der Satanismus ist mir nicht wichtig, er ist nur ein Label das sich Menchen gegeben haben um den religiösen Despotismus zu brechen, sich jedoch nicht um sich einem Satan zu unterwerfen. Sie könnten sich auch spirituelle oder atheistische Anarchisten nennen, völlig egal wie man das am Ende nennt. Einem Despot will man nicht dienen, man will nur Mensch sein. Der Begriff Satan provoziert meist nur sehr fromme Menschen, einen rationalen Menschen lässt der Begriff kalt, es ist eben nur ein Wort, wie Karma, Liebe, Gott, Hass. Die Frage ist was der Mensch damit verbindet und welche Bedeutung er diesen Worten gibt.

Für mich ist der Begriff Satanismus bedeutungslos, er könnte auch Hello Kitty Verein heißen oder Little Baphomet :D
http://cs11049.vkontakte.ru/u3943765/-14/x_85db97bb.jpg
:D
Zophael schrieb:Du kannst als Wissenschaftler mit Herz an etwas arbeiten(vergängliche dinge). Aber sobald du es über die wahre liebe stellst, nicht zum wohle der Menschheit, bist du verführt und bringst schlechtes über die Menschen.
Mir wäre die Liebe und Geborgenheit wichtiger als eine Erfindung die nur zum Profit dient aber anderen Schaden zufügt. Aber selbst der Erfinder der Atombombe hatte ein Gewissen:

Youtube: in alamogordo, new mexico, on july 16, 1945
I am Become Death, The Destroyer of Worlds- J. Robert Oppenheimer
Er hatte im Wissen dieser Technologie so große Reue das er sich selbst isoliert hat und puren Schmerz verspürt hat. Man sieht ihm diesen Schmerz auch an und ich bin mir Sicher das er eigentlich nur Liebe wollte und nicht dieses Werk.
Namrael schrieb:Ich denke..... ich bin einfach Mensch geblieben. :)
Wie auch ich und alle Labels die sich Menschen geben werden obsolet, man ist nackt ohne seine Ideologien und Glaubensstrukturen, so wie wir eben sind, voller Klarheit und Bewusstheit, wir sind wir :)

Man muss nur seine Angst vor Begrifflichkeiten und Symbolen verlieren, die Liebe bedarf keiner Begrifflichkeiten, keines Glaubens, sie ist einfach und sie schafft das Gefühl das uns verbindet. Die Angst ist eben dessen Abwesenheit, der Mensch scheint zwischen beiden Polen zu pendeln und hat sie als Gott und Satan benannt und damit ein gewaltiges Glaubensgebäude in den Gedanken erschaffen. Sogar so das er Angst vor eben jener Begrifflichkeit bekommen hat.


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Satanismus

16.03.2014 um 21:53
@Namrael
Namrael schrieb:Wenn es nicht wegen der Religion ist, dann erklär mir bitte weswegen es Kreuzzüge gab und noch gibt, wieso es Selbstmordattentäter gibt, wieso gab es dann den 11. September? Wenn du mir dafür eine logische Erklärung lieferst, okay. Aber einfach ist es nicht.
na wegen den menschen....
diese, was meinen, anderen zu erklären,
was richtig oder falsch sei...

schau...
ob dieser mensch jetzt für die eine seite oder für die andere ist...
er ist leider nur für eine...
aber was ist mit den anderen?

sie sind trotz allen, was er oder du oder ich über sie denken,
auch menschen...

es wird sie immer geben...

es gibt solche und solche....

man kann nicht sagen,
so! wir haben jetzt alles erobert
(was eigentlich nie zum erobern war, da es uns sowieso gehört so lange wir hier leben)
und alle müssen sich jetzt nach "gesetzen" einer bestimmten seite unterwerfen...
denn es sind trotzdem alle seiten vorhanden...
auch wenn man sie nicht sehen will,
oder einfach mal wegredet...

wir können nicht immer so tun, als wäre jetzt alles ok
und nur früher war es scheisse...

früher war krieg wegen dem glauben....
später wegen dem wissen...
und jetzt ist es ein krieg zwischen glauben und wissen...

aber das ist uns auch noch zu wenig...
deswegen erfinden wir(weil es uns ja so gut geht und wir so weit entwickelt sind)
fernseh-shows in denen wir auch noch über unsere mitmenschen lachen können oder besser gesagt auslachen können...
oder in denen unsere kinder gegeneinander antreten 99 verlieren aber eine/r gewinnt...
wie soll ich mich für den einen freuen,
wenn 99 dafür leiden müssen...

eine schöne gesellschaft...
und diese ist nicht besser, als die der religiösen...
jeder nötigt seine leute für ihre unterhaltung...
und die meisten wissen es nichtmal...


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Satanismus

16.03.2014 um 21:56
Koman schrieb:na wegen den menschen....
diese, was meinen, anderen zu erklären,
was richtig oder falsch sei...
es geht noch einfacher ;)

"An sich ist nichts weder gut noch böse.
Das Denken macht es erst dazu."

William Shakespeare


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Namrael
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Satanismus

16.03.2014 um 21:56
@Koman
@cRAwler23

Sowohl als auch. Liebe ist, sollte man meinen. Mhhh..... meistens, ja.

Wisst ihr was mich ironischerweise an der Gesellschaft am meisten stört? Ihre "Gottlosigkeit". Hört sich von meiner Seite jetzt vielleicht komisch an weil ich sagte ich glaube eigentlich nicht daran, aber: Ich finde die Grundidee schön vom Weg zum Glücklichsein durch Liebe und Nächstenliebe.


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Satanismus

16.03.2014 um 21:58
@Namrael
Wie auch ich, egal ob gläubig oder ungläubig. Ich finde da diese Stelle im Film Matrix sehr passend:

http://www.youtube.com/watch?v=8koYEYwpQnE

@Jupiterhead
Absolut richtig!


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Zophael
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Satanismus

16.03.2014 um 22:02
@cRAwler23
cRAwler23 schrieb:Er hatte im Wissen dieser Technologie so große Reue das er sich selbst isoliert hat und puren Schmerz verspürt hat. Man sieht ihm diesen Schmerz auch an und ich bin mir Sicher das er eigentlich nur Liebe wollte und nicht dieses Werk.
Am Ende hat er es begriffen. Er hat sich dadurch wie Jesus schon sagte, sich selbst gerichtet. Er wurde von seiner Eigenen Liebe zur Wissenschaft(Gott(zwar ein falscher aber trotzdem Gott) gerichtet.
cRAwler23 schrieb:Für mich ist der Begriff Satanismus bedeutungslos, er könnte auch Hello Kitty Verein heißen oder Little Baphomet :D
Wieso gehst du dann diesen Umweg des Labels "Satanist" wenn du Liebe aussenden willst? Man erntet was man säht. Wenn du Furcht mit dem Namen "Satanist" aussendest darfst du dich nicht wundern wenn du Furcht ärntest.
Immerhin hast du ja das geschrieben:
cRAwler23 schrieb:Mir wäre die Liebe und Geborgenheit wichtiger als eine Erfindung die nur zum Profit dient aber anderen Schaden zufügt. Aber selbst der Erfinder der Atombombe hatte ein Gewissen:
Wieso nennst du dich nicht einfach das was du bist? Mensch. Warum dieses Label wenn du es einfacher haben könntest als "Mensch" mit anderen zum Dialog zu kommen?


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Satanismus

16.03.2014 um 22:16
Namrael schrieb:Wisst ihr was mich ironischerweise an der Gesellschaft am meisten stört? Ihre "Gottlosigkeit". Hört sich von meiner Seite jetzt vielleicht komisch an weil ich sagte ich glaube eigentlich nicht daran, aber: Ich finde die Grundidee schön vom Weg zum Glücklichsein durch Liebe und Nächstenliebe.
Es ist nicht unbedingt "Gottlosigkeit" ,sondern die "Ablenkung" von den kleinen Dingen des Lebens die man mehr Beachtung und Zuwendung schenken könnten.Glück ,Liebe oder Nächstenliebe sind alle Seinzustände die danach streben in Präsent erfahren zu werden. Da die meisten Menschen Schlafwandler und mentalen Leprakranken sind ,ist all zu oft schwer bewusst und gegenwärtig zu Leben. ;)


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