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Gott, kein Gott, und was wir sonst noch nicht wissen

35.439 Beiträge, Schlüsselwörter: Gott, Himmel, Hölle, Atheismus, Atheist

Gott, kein Gott, und was wir sonst noch nicht wissen

29.08.2012 um 23:51
Prinzeisenherz schrieb:. für mich nicht, sollte heißen, dass ich Gott keiner Religion zu ordne!
Wie Du schon sagst, er könnte für mich auch Natur heißen, Kosmos, Universum usw.
Die Menschen machen ihn zur Religion!
Genau das ist es, unerklärliche (Natur)ereignisse wurden als "überirdische" Geschehnisse interpretiert und das hat sich erhalten, bis in unsere heutige aufgeklärte Zeit hinein. Ich frage mich da, weshalb kommen da keine Nachfragen seitens der religiös orientierten Menschen. Sind sie so vereinnahmt, fanatisch, haben ihren Verstand abgegeben???? Sind Repressalien daran schuld, dass nicht hinterfragt wird, auch heute noch nicht?


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Kayla
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Gott, kein Gott, und was wir sonst noch nicht wissen

29.08.2012 um 23:55
@BlackFlame
BlackFlame schrieb:Seit ihr nun hier um Argumente und Meinungen auszutauschen oder sie lediglich vorzutragen und dann die Arme zu verschränken und euch "Du bist doof." - "Nein, du bist doof!" - an die Köpfe zu werfen?
Glauben oder nicht Glauben, darum geht es und nicht darum ob der jeweils Andere doof ist, höchstens manchmal die Sichtweise, aber auch das ist relativ. Es geht hier noch manierlicher zu als in so mancher Bundestagsdebatte.


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Gott, kein Gott, und was wir sonst noch nicht wissen

29.08.2012 um 23:59


... etwas über das Leben, auch über Akzeptanz!


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Kayla
ehemaliges Mitglied

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Gott, kein Gott, und was wir sonst noch nicht wissen

29.08.2012 um 23:59
@hanika
hanika schrieb:Ich frage mich da, weshalb kommen da keine Nachfragen seitens der religiös orientierten Menschen
Weil dieses anerzogene Weltbild nicht einstürzen darf, das käme bei manchen einer persönlichen Katastrophe gleich, sie würden in ein dunkles Loch fallen, der Sinn wäre verloren, denken sie. Ich habe mal Bekannte danach gefragt und erhielt diese eben genannte Antwort.


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Gott, kein Gott, und was wir sonst noch nicht wissen

29.08.2012 um 23:59
@BlackFlame
Mit "doof" oder "nicht doof" hat das eigentlich nichts zu tun, es ist im Grunde eine Frage der Erziehung im Kindesalter und natürlich auch der folgenden Entwicklung. Das sind ganz komplexe Vorgänge, die hier verarbeitet werden müssen, da ist es für Viele nicht leicht, Position zu beziehen, zu viel muss oder müsste über Bord geworfen werden.


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neechee
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Gott, kein Gott, und was wir sonst noch nicht wissen

30.08.2012 um 00:00
@hanika
ich glaube religion hat auch etwas mit halt und sinn zu tun.
beides brauchen wir alle im leben . und diejenigen , die eben der religion keinen glauben schenken können, weil sie zu sehr hinterfragen, die finden ihn anderweitig.


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Gott, kein Gott, und was wir sonst noch nicht wissen

30.08.2012 um 00:02
@Kayla
Ich kann das nachvollziehen, es ist ungeheuer schwer, sich einem anderen Weltbild zu öffnen, wenn man von der Erziehung her ganz fest anderswo verwurzelt ist.


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Kayla
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Gott, kein Gott, und was wir sonst noch nicht wissen

30.08.2012 um 00:04
@hanika
hanika schrieb:es ist ungeheuer schwer, sich einem anderen Weltbild zu öffnen
Stimmt, es ist sehr schmerzhaft und teilweise erschreckend, ich weiß das aus eigener Erfahrung.


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30.08.2012 um 00:04
@neechee
Natürlich ist Religion gleich Halt. Für ganz viele Menschen sicher erforderlich, für wenige, die diesen Halt hinterfragen, weil sie im Grunde der Ansicht sind, einen anderen Halt gefunden zu haben.


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neechee
ehemaliges Mitglied

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30.08.2012 um 00:07
@hanika
ich kann es nur schwer nachvollziehen, diesen sog. halt, der keiner kritischen nachfrage standhält.


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BlackFlame
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Gott, kein Gott, und was wir sonst noch nicht wissen

30.08.2012 um 01:50
@hanika
Vollkommen verständlich und da ich mir dessen Recht bewusst bin, erwarte ich von Vornherein gewisse Verhaltensweisen auch ein Stück weit.

Dieser Ausdruck von "Du bist doof. - Nein du bist doof." ist bildlich zu verstehen. Als Kind wird man fast zwangsläufig durch das geprägt, was einem die Eltern oder, wenn die nicht können oder wollen, durch das soziale Umfeld aufzeigen.
Wenn man in diesem Teil der Weltanschauung allerdings nie Impulse für weitere Entwicklungen oder vielmehr Reifungen erfährt, dann bleibt man wohl auf einem Recht (und das ist jetzt nicht böse motiviert) kindlichen Niveau stecken und weis sich nicht anders zu helfen als eben so zu reagieren.
Andere Lebenbereiche zeigen ja ähnliche Stagnationen. Wer zwischen Gewalt aufwächst und womöglich noch mit dieser Gewalt lernt, dem kann man es aus einem gewissen Blickwinkel auch nur schwer Übel nehmen, wenn er sich durch eben diese erlernten Verhaltensmuster auszudrücken versucht.
Bei all diesen Beispielen, und noch so einigen anderen, die ich jetzt nicht erwähnt habe, kommt es dem zwischenmenschlichen Miteinander aber nur zu Gute, wenn man sich doch irgendwann der Herausforderung stellt und sich gewissermaßen resozialisiert.

Ich persönlich wuchs halt ohne Religion im Haushalt auf und konnte dem Ganzen aus eigener Motivation heraus auch lange Zeit so rein gar nichts abgewinnen.
Aber ohne das überspitzen zu wollen, ich bin mir bewusst, dass ich hinsichtlich meiner Psyche einfach Probleme habe und die Verbitterung auf der Suche nach dem Sinn des Lebens mich sogar in den Suizidversuch trieb.
Sobald man aufhört sich das Leben schöner zu reden als es ist, realsiert man ganz schnell und direkt, dass zu leben scheiße ist. Entweder man verbringt momentan im Schnitt etwa 80 Jahre auf dieser Kugel und verschwindet im Nichts oder man lebt ein Leben lang als Spielfigur einer übergeordneten Instanz, die in dieser Zeit Strichliste führt, wie oft man gegen ihre Richtlinien verstößt.
Irgendwie bizarr...

So verbittert das jetzt vielleicht klang, erst dadurch verstand ich, warum Menschen nach Idealen suchen. Sei es das Gute im Menschen oder einen über alle Maßen glorifzierbaren Gott oder das Suchen einer Chance in der Reinkarnation, um mehr als eine Existenz durchlaufen zu können, um vermeintliche Fehler ausgleichen zu können.
Eben etwas, was man anstreben kann oder vielmehr sich selbst die Möglichkeit zu geben, ein Ziel zu formulieren, was man erreichen will.

Heruntergebrochen bleiben wir aber alle in erster Linie Menschen.
Lebenwesen auf der Suche nach ihren Ursprüngen, auf der Suche nach ihrer Zukunft, auf der Suche nach ihrer Notwendigkeit und nicht zuletzt auf der Suche nach Antworten.
Wer weis schon, wohin einen diese ganze Sucherei überhaupt führt, ob es überhaupt ein festes findbares Ziel gibt oder das Ganze überhaupt einen Sinn hat. Ich für meinen Teil, ich weis es einfach nicht.
Glaube oder Zweifeln, rational oder irrational, richtig oder falsch - wer vermag das schon eindeutig zu differenzieren? Ich jedenfalls nicht. So bleiben zwar manche Fragen einfach offen, auch wenn das von Zeit zu Zeit nicht optimal wirkt.

Schlussendlich bleibt es doch jedem selbst überlassen, was er glauben will oder nicht oder was er meint wissen zu wollen und was nicht. Jeder trägt sein eigenes Päckchen und gleichzeitig auch die Verantwortung für sich selbst, sich vielleicht immer wieder einmal umzuschauen oder den Blick zu senken und einen gewählten Pfad eine Weile einfach weiterzulaufen. Diese Entscheidungen muss schon jeder selbst treffen und dann damit leben, was auch immer das im Einzelfall bedeuten mag.


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Gott, kein Gott, und was wir sonst noch nicht wissen

30.08.2012 um 06:08
hanika schrieb:Natürlich ist Religion gleich Halt. Für ganz viele Menschen sicher erforderlich, für wenige, die diesen Halt hinterfragen, weil sie im Grunde der Ansicht sind, einen anderen Halt gefunden zu haben.
Welchen Halt gibt es gegen den eigenen Tod?


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threadkiller
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Gott, kein Gott, und was wir sonst noch nicht wissen

30.08.2012 um 10:11
@hanika
@Kayla
Weil dieses anerzogene Weltbild nicht einstürzen darf, das käme bei manchen einer persönlichen Katastrophe gleich, sie würden in ein dunkles Loch fallen, der Sinn wäre verloren, denken sie. Ich habe mal Bekannte danach gefragt und erhielt diese eben genannte Antwort.
..............................
Was mich bischen an deinen Aussagen stört daß du was logisch erscheint auch so sein muss
Daher nehme ich sehr stark an daß dir im glauben das logische fehlt um zum Glauben zu finden.
Würde es tatsächlich so sein, würdest du die Bibel als Märchen Buch abstempeln.

Daher kann ich dir nur wiedersprechen und sagen daß die Atheisten das nicht als
"pesöhnliche Katastrophe" sehen oder empfunden haben, als sie ihren Glauben verloren haben.


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Gott, kein Gott, und was wir sonst noch nicht wissen

30.08.2012 um 10:14
threadkiller schrieb:Daher kann ich dir nur wiedersprechen und sagen daß die Atheisten das nicht als
"pesöhnliche Katastrophe" sehen oder empfunden haben, als sie ihren Glauben verloren haben.
Ja aber waren diese Atheisten auch wirklich mal so richtig streng gläubig?


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threadkiller
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Gott, kein Gott, und was wir sonst noch nicht wissen

30.08.2012 um 10:19
@Eya
Eya schrieb:Ja aber waren diese Atheisten auch wirklich mal so richtig streng gläubig?
Das wäre wieder eine Pauschalisierung, daher kann ich mir nur denken daß die Atheisten die ihren Glauben verloren haben, nie als solches wahrgenommen haben.


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Gott, kein Gott, und was wir sonst noch nicht wissen

30.08.2012 um 10:21
Das wäre wieder eine Pauschalisierung, daher kann ich mir nur denken daß die Atheisten die ihren Glauben verloren haben, weil sie den Glauben als solches nie wahrgenommen haben.
So würde ich's auch sehen..
Denn ein wahrer gläubiger hinterfragt nicht :D


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threadkiller
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Gott, kein Gott, und was wir sonst noch nicht wissen

30.08.2012 um 10:23
@Eya
Eya schrieb:Denn ein wahrer gläubiger hinterfragt nicht :D
Ich denke das wäre ein blinder Glaube, was meiner Meinung nicht sein darf.


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threadkiller
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Gott, kein Gott, und was wir sonst noch nicht wissen

30.08.2012 um 10:52
@Eya
Eya schrieb:Denn ein wahrer gläubiger hinterfragt nicht :D
Ein Kleiner Nachtrag.
Es ist gar nicht so einfache Frage(satz) die du da gestellt hast, daher denke ich wiederrum daß die Frage nur im presöhnlichem zu beantworten sein kann.


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Malthael
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Gott, kein Gott, und was wir sonst noch nicht wissen

30.08.2012 um 10:55
immer wieder diese geschichte, dass ein atheist nicht glauben kann.
@threadkiller
du glaubst wohl an vorurteile?


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Malthael
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Gott, kein Gott, und was wir sonst noch nicht wissen

30.08.2012 um 10:57
atheisten glauben an sachen, die für sie sinn ergeben. genauso wie du eigentlich.
@threadkiller and @all


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